Veröffentlicht am Schreib einen Kommentar

Windows 10: Kumulatives Windows-Update vom September 2021 sorgt für Probleme mit WLAN / DHCP

Heute hatte ich bei einem Bekannten den Fall, dass er sich nicht mehr per WLAN verbinden konnte. Ich muss aber dazu sagen, dass das WLAN an sich schon verbunden war, aber ich bin dann drauf gekommen, dass er per DHCP keine IP-Nummer zugewiesen bekommt. Nach einigem Rumprobieren hab ich dann mal geschaut, welche Microsoft-Updates in der letzten Zeit installiert wurden und da fiel mit auf, dass vor einigen Tagen das „Kumulative Sicherheitsupdate September 2021“ installiert wurde. Diese habe ich dann wieder deinstalliert und den Rechner rebootet, was vielleicht ca. 15 Minuten in Anspruch genommen hat. Aber, was soll ich sagen? Anschliessende ging das WLAN wieder, weil der Rechner eine IP via DHCP erhalten hatte. Ich weiss jetzt nicht, ob dies ein grundsätzliche Problem mit diesem Update ist, oder ob während dessen Installation vielleicht etwas schief gelaufen ist. Na egal, wichtig war meinem Bekannten nur, dass er nun wieder ins Internet kann. 😉

Veröffentlicht am Schreib einen Kommentar

Remote Desktop (RDP) auf nur einigen deiner Monitore anzeigen

Es kann schon mal vorkommen, dass man eine RDP-Verbindung nicht nur auf einem, sondern auf einigen, aber nicht aus allen Monitoren verwenden möchte. Ok, ich gebe zu der einleitende Satz ist verwirrend, darum versuche ich es nochmal in einfach Worten zu schildern.

Es kann vielleicht vorkommen, dass man in einem 3 Monitor-Setup eine RDP-Verbindung nur auf zwei Bildschirmen haben möchte und den 3. Monitor noch für was anderes verwenden möchte. In den Standard-(GUI)-Einstellungen der RDP-Verbindung kann man nur auswählen, ob man die Verbindung auf einem, oder eben auf allen Bildschirmen haben möchte. In unseren Beispiel passt aber keine dieser Einstellungen. Es gibt aber eine Möglichkeit dies trotzdem zu realisieren.

Als erstes richtet man sich am besten die RDP-Verbindung ein, um die es geht und speichert diese ab.

Als nächsten, kann man mit folgendem Befehl eine Liste von Monitoren aufrufen, die Windows kennt und welche ID diese haben. Die Werte in den Klammern sind Koordinaten, welche von der Mitte aus zu sehen sind.

mstsc /l 
Liste der Monitore, die Windows erkannt hat.

In diesem Beispiel ist der Bildschirm mit der ID 0 der mittlere und der mit der ID 1 der linke Bildschirm. Wenn man dies jetzt weiß und das auch die Monitore sind, auf die man die Remote Desktop Verbindung anzeigen möchte, dann sollte man sich die ID 0 & 1 merken und die zuvor gespeicherte RDP Verbindung mittels eines Rechtsklick (Öffnen mit…) mit dem Notepad (Editor) öffnen. Dort fügt man anschliessend folgende Zeile ein und speichert die Datei wieder.

selectedmonitors:s:0,1
Veröffentlicht am Schreib einen Kommentar

Printnightmare-Patch von Microsoft macht Probleme mit ZEBRA Druckern

Wie ihr vielleicht mitbekommen habt, gab es bei Microsoft Windows-Systemen eine Sicherheitslücke, die unter dem Namen „Printnightmare“ bekannt wurde, weil durch „manipulierte“ Druckertreiber Windows Schadcode untergejubelt werden konnte.

Microsoft hat darauf reagiert und einen Patch gegen diese Sicherheitslücke heraus gebracht, der unter der Update-Nummer KB5004945 veröffentlicht wurde. Nur leider berichten nun Windows-User, die vermehrt einen ZEBRA-Drucker in Betrieb haben, dass dieser Patch mit genannten Druckern Probleme macht und diese nicht mehr funktionieren.

Eine Deinstallation des Patches behebt zwar das Druckerproblem, macht aber das System wieder anfällig gegenüber der obigen Sicherheitslücke. Microsoft arbeitet an einem Fix für den Patch und wird diesen (so vermute ich) recht zeitnahe dann verteilen. Hatten wir nicht ungefähr vor einem Jahr auch ein Updates, welches erhebliche Druckerprobleme mit sich brachte? Drucken scheint nicht so leicht zu sein, wie ich angenommen hatte. 😉

Veröffentlicht am Schreib einen Kommentar

Kumulatives Windows Update 2021-03 behebt Probleme beim Drucken

Noch am vergangenen Montag ging durchs Internet, dass die Windows Updates mit dem Nummer KB5000802 und KB5000808 Probleme beim Drucken mit Geräten der Hersteller Kyocera (UTAX) und Ricoh machen. In meinem Bekanntenkreis hatte ich dann auch tatsächlich einige dieser Fälle.
Den Workaround über den Kommandozeilen-Befehl habe ich nicht ausprobiert, da ich mir damit beholfen habe obige Updates von Hand wieder zu deinstallieren und Windows in eine „Update-Pause“ zu schicken.

Heute ist mir aber aufgefallen, dass Microsoft ein neues Update zur Verfügung stellt und ich war jetzt mal gespannt, ob damit u.a. die Druckerproblematik behoben wurden.
Ich hatten einen Windows 10 PC, dem ich gestern erst obige Updates installiert hatte – da ich auf diesem PC eigentlich nicht Drucken musste (ja, es hängt ein UTAX bzw Kyocera MFP dran), war es mir egal, ob der PC Druckerprobleme hatte.

Heute hab ich dann das „Kumulative Update 2021-03 für Windows 10 Version 20H2 für x64-basierte Systeme (KB50001567)“ installiert und anschliessend einen Ausdruck auf besagten UTAX-Drucker gewagt. Und der Ausdruck kam raus. Scheint also so, als habe Microsoft in diesem Fall schnell reagiert und das Problem behoben.
(Wäre nur schön gewesen, wenn Microsoft bei der ProxyLogon-Lücke bei den Exchange-Server genauso schnell reagiert hätte und sich nicht monatelange Zeit gelassen hätte. Man könnte den Eindruck gewinnen, dass die Server-OS-System bei Microsoft nicht so viele Ressourcen oder „Aufmerksamkeit“ bekommen.)

Veröffentlicht am 10 Kommentare

Windows 10 und SMB1 / SMBv1 – Stand: August 2020 bzw. Windows10 Vers. 2004

Vorgeschichte:
Neulich hatte ich das Problem, dass ein relativ aktueller Windows10-Client nicht mehr auf das Netzlaufwerk einen älteren Server zugreifen konnte, auf dem noch (aus sentimentalen Gründen) noch eine alte Anwendung läuft. Auf besagten Server läuft Microsoft Server 2003, was schon mal einen Hinweis gibt, aus welcher Zeit(epoche) die angedeutete Software stammt. 😉

Symptome:
Eigentlich ist das schnell erklärt. Der User klickt auf besagtes Netzlaufwerk, der Windows Explorer fängt an zu „grineln“ und nach 1-2 Minuten kommt eine Fehlermeldung, dass auf das Laufwerk nicht zugegriffen werden kann.

Fehlersuche:
Zuerst dachte ich an „seltsame Zugriffsrechte“. Aber meine Recherche hat keinen Fehler ergeben. Dann hatte ich „Netzwerkproblem“ als Ursache als Idee – was ich aber bald verwerfen konnte, weil die anderen Netzlaufwerke ja alle gingen. Schlussendlich habe ich mal den 2003er-Server rebootet, weil ich den Verdacht hatte, dass sich der vielleicht „aufgehängt“ hatte. Alles ohne Erfolgt.

Lösung:
Dann hatte ich den Einfall, dass ich schon mal ein Problem mit einem Mac hatte, der auf auf eine Freigabe von einem Windows7-PC zugreifen wollten und nicht konnte. Damals lag das Problem beim SMB-Protokoll und das da eine Version „out of Date“ war.
Also hab ich in der Richtung weiter geforscht. Ich bin dann über einen Post von mir gestolpert, in dem ich im September 2019 bereits erklärt habe, wie man SMBv1 unter Windows10 aktiviert:

Aber Windows 10 hat sich weiter entwickelt und der oben beschriebene Weg funktionierte leider nicht mehr. 🙁
Aber ich habe einen neuen Weg gefunden und dieser funktioniert über die PowerShell (Merken: TShirt mit „Powerschäl“ entwerfen!). Es gibt für die PS einen Befehl, mit dem man die SMBv1 Unterstützung wieder aktivieren kann:
(PowerShell als ADMIN ausführen!)

Enable-WindowsOptionalFeature -Online -FeatureName smb1protocol 

Ich bin auf folgenden Seite darauf gekommen:

Nach dem Ausführen des Befehls (als Admin) braucht der PC noch einen Neustart und im Anschluss könnte ich auf das Share des alten 2003er Server wieder zugreifen. So weit, so gut.
Aber es hat natürlich auch einen Grund, warum in den aktuellen Windows10-Versionen SMB1 nicht mehr aktiviert/installiert ist. SMBv1 ist nicht mehr sicher! Aber in manchen Fällen braucht man es halt noch, so wie in meinem Fall.

Es gibt von Microsoft eine sehr schöne Seite, auf der eigentlich alles wissenswerte steht.

Dort sehen auch ein paar interessante Informationen, die ich hier nochmal gesondert hervorheben möchte:

In Windows 10 Fall Creators Update und Windows Server, Version 1709 (RS3) und höheren Versionen, wird das Netzwerkprotokoll Server Message Block Version 1 (SMBv1) nicht mehr standardmäßig installiert.

Quelle: https://docs.microsoft.com/de-de/windows-server/storage/file-server/troubleshoot/smbv1-not-installed-by-default-in-windows

Bedeutet also, dass seit dem Windows 10 Update 1709 (und höher) SMBv1 nicht mehr installiert ist und somit auch nicht mehr funktionieren sollte. Das wäre ja ungefähr im September 2017 gewesen! Warum der PC dann noch solang funktioniert hat, ist mir ein Rätsel.

Microsoft hat das SMBv1-Protokoll in 2014 öffentlich als veraltet eingestuft.

Quelle: https://docs.microsoft.com/de-de/windows-server/storage/file-server/troubleshoot/smbv1-not-installed-by-default-in-windows

Aha. Seit bereits 2014 ist SMB Version 1 ganz offiziell veraltet. Hat aber dann doch noch ein paar Jahre gedauert, bis sie es „abgeknipst“ haben. Und noch so als Site-Fact: Auf einem Windows Server 2012 R1 (W2K12R2) ist SMB noch aktiv und funktioniert.

Windows 10 Home und Windows 10 pro enthalten nach einer Neuinstallation weiterhin standardmäßig den SMBv1-Client. Wenn der SMBv1-Client nicht 15 Tage lang verwendet wird (mit Ausnahme des Computers, der ausgeschaltet wird), wird er automatisch deinstalliert.

Quelle: https://docs.microsoft.com/de-de/windows-server/storage/file-server/troubleshoot/smbv1-not-installed-by-default-in-windows

Auch ein interessanter Vorgehen. Window 10 komplett neu installiert, dann installiert Microsoft den SMBv1 Client per default mit. Wird er denn 15 Tage nicht genutzt, so erfolgt automatisiert dessen Deinstallation. Damit möchte MS wohl verhindert, dass User, die dieses Protokoll noch benötigen vor den Kopf gestossen werden. Aber wohlgemerkt nur bei einer Neuinstallation. Macht man hingegen brav die Windows-Updates, so „verschwindet“ plötzlich die SMBv1 Funktionalität. Es gibt aber einen Lichtblick…

Wenn ein Administrator SMBv1 erneut installiert, werden keine weiteren Versuche unternommen, ihn zu deinstallieren.

Quelle: https://docs.microsoft.com/de-de/windows-server/storage/file-server/troubleshoot/smbv1-not-installed-by-default-in-windows

Würde also bedeutet, wenn ich als Windows-Admin SMBv1 über die Powershell nach installierte, dann dürfte das Windows10 nicht mehr versuchen diesen veralteten SMB-Client zu entfernen. Da bin ich ja mal gespannt. 😉
Aktuell ist es noch zu früh, dass ich darüber eine Aussage treffen kann, da ich erst den Zeitraum von 15 Tagen verstreichen lassen muss. Aber ich habe so das Gefühl, dass es keine 2 Wochen dauert, bis die Netzwerkverbindung zu dem Microsoft Server 2003 wieder nicht mehr geht.

Nachtrag vom 17. August 2020:
Wie in den Kommentaren bereits angedeutet, gibt es bei den Windows-Features den Punkt „Unterstützung für die SMB 1.0/CIFS-Dateifreigabe“ und dort den Unterpunkt „SMB 1.0/CIFS automatisch entfernen“. Es soll angeblich reichen, wenn man diesen Unterpunkt abhakt und die SMB1-Verbindung soll damit dauerhaft funktionieren. Leider war dies bei meinem Test nicht der Fall. ;-(

Veröffentlicht am 1 Kommentar

Windows 10 Druckerproblem gelöst: Ein Update gegen das Update!

Vor kurzem hat Microsoft ein Update veröffentlich, welches ziemlich fiese Druckerprobleme verursachte. Hauptsächlich betroffen waren Drucker der Hersteller Brother, HP und EPSON. Ich hatte auch eine Fälle davon in meinem Bekanntenkreis und kann sagen, dass die Betroffenen nicht sonderlich erfreut waren.

Nach der Installation des Juni-Updates für Windows-10-Geräte berichteten zahlreiche Nutzer von einem Absturz des sogenannten Drucker-Spoolers, was zum Abbruch des gewünschten Druckauftrags führte. Teilweise konnte dies auch zum Absturz der jeweiligen App führen. Betroffen waren auch Software-basierte Drucker wie „Print to PDF“.

Quelle: https://www.com-magazin.de/news/windows-10/microsoft-behebt-druckerproblem-unter-windows-10-2547005.html

Die besagten Drucker-Probleme traten nach der Installation von den kumulativen Updates KB4560960 sowie KB4561608 auf.

Mittlerweile (also ca. nach 14 Tagen) gibt es von Microsoft ein Update für die Lösung dieses Druckerproblem, welche laut Microsoft-Webseite über das normale Windows-Update verteilt werden.
Bei meinen Tests musste ich aber leider feststellen, dass die PCs der betroffenen Bekannten keines der beschriebenen Updates via Windows-Update angezeigt bekommen. Stand: 23. Juni 2020, 12 Uhr.

Nachdem Patches für die Windows-Versionen 1803 (KB4567514), 1809 (KB4567513), 1903 und 1909 (beide KB4567512) veröffentlicht wurden, wurde jetzt auch für die neueste Windows-10-Ausführung 2004 ein entsprechendes Update bereitgestellt. Das Update mit der Kennung KB4567523 wird dem Nutzer entweder über das Update-Center bereitgestellt. Alternativ besteht auch die Möglichkeit, sich die Aktualisierung direkt über die Webseiter der Redmonder herunterzuladen. Sämtliche der erwähnten Updates sind optional.

Quelle: https://www.com-magazin.de/news/windows-10/microsoft-behebt-druckerproblem-unter-windows-10-2547005.html

Man hat somit auch die Möglichkeit aktuell dieses Update (KB4567523) auch von Hand zu laden und manuell zu installieren. Dazu das passende Update auf folgender URL herunterladen:

https://www.catalog.update.microsoft.com/Search.aspx?q=KB4567523

Quelle: KB4567523 im Microsoft Update-Katalog, URL siehe oben

Anmerkung: Die meisten von euch werden ein Windows 10 in der 64bit-Variante besitzen und brachen daher das Update ganz am Ende der Tabelle. 😉

Ich für meinen Teil hab dieses Update mittlerweile bei zwei meiner Bekannten installiert und die sind jetzt wieder ganz happy, weil sie wieder Drucken können.

Nachtrag 12. Juli 2020:
An diesem Wochenende hatte ich wieder den Fall, dass bei einem Bekannten ebenfalls der Drucker (ein Modell von Brother) nicht mehr ging und oben genanntes Verhalten an den Tag legte. Ich habe dort das Windows Update für die Version 1903 installiert und den PC durch gestartet. Als ich nach dem Reboot etwas drucken wollte, so bekam ich wieder dieser Drucker-Fehlermeldung. Erst als ich den Drucker aus Windows gelöscht hatte und diesen (einfach) wieder hinzugefügt habe (an einem anderen USB Port), konnte ich wieder ausdrucken.
Was ich damit sagen möchte: Es kann also sein, dass ich nach dem Windows-Fix den Drucker doch noch neu installierten solltet. 😉

Veröffentlicht am 1 Kommentar

SMB1 (SMB Vers.1) in Windows 10 aktivieren

Neulich hatte ich das Problem, dass ich von einem sehr neuen Windows 10 Rechner auf die Netzkaufwerks-Freigabe von einem (betagten) Windows 7 PC wollte. Dabei schmetterte mir der Windows Explorer nur als Fehlermeldung entgegen, dass die Verbindung nicht aufgebaut werden konnte.

Erst als ich dann mittels dem Terminal (Eingabeaufforderung) und dem Net-Use-Befehl (net use X: \server\freigabe) versucht habe die Verbindung herzustellen, bekam ich eine Fehlermeldung, die auch den wertvollen Tipp enthielt, dass es irgendwas mit den SMB-Versionen zu tun haben könnte.

Wenn man dann auf den Microsoft-Supportseiten nachliest, so erfährt man, dass SMB Vers. 1 seid geraumer Zeit nicht mehr standardmässig unter Windows 10 aktiviert ist.

Unter Windows 10 Fall Creators Update und Windows Server, Version 1709 (RS3) und höher, ist das Netzwerkprotokoll Server Message Block Version 1 (SMBv1) nicht mehr standardmäßig installiert. Es wurde ab 2007 durch SMBv2 und neuere Protokolle abgelöst. Microsoft hat das SMBv1-Protokoll 2014 öffentlich verworfen.

Quelle: https://support.microsoft.com/de-de/help/4034314/smbv1-is-not-installed-by-default-in-windows

Irgendwo habe ich auch gelesen – leider finde ich gerade die Webseite nicht mehr – dass bei Windows 10 Neuinstallationen bzw. neu in Betrieb genommenen Rechnern das SMB 1 Protokoll angeblich noch für 15 Tage aktiviert ist und wenn es in diesem Zeitraum nicht verwendet wird, dass es dann auch wieder deaktiviert wird. (Könnte mir vielleicht vorstellen, dass dies so eine Einstellung ist, wenn man Daten von einem alten Windows PC noch rüberholen möchte.)

Jedenfalls steht man dann vor dem Problem, dass SMB1 deaktiviert ist und man keine Verbindung zu besagten Win7-Rechner herstellen kann.
Aber mann kann die SMB1 Funktionalität bei Windows 10 von Hand aktivieren und dazu geht man folgendermassen vor:

Das geht ganz schnell und einfach über die Windows-Features. Gehen Sie auf „Start“ und tippen Sie „Features“ ein, um eine Suche zu starten. Klicken Sie dann auf das Ergebnis „Windows-Features aktivieren oder deaktivieren“. Scrollen Sie in der Liste runter, bis Sie den Punkt „Unterstützung für die SMB 1.0/CIFS-Dateifreigabe“ finden. Klappen Sie diesen Punkt mit einem Klick auf das „+“ links daneben auf. Um SMB 1.0 auf Ihrem Rechner zu aktivieren, setzen Sie dann ein Häkchen bei „SMB 1.0/CIFS-Client“. Bestätigen Sie dann noch mit „OK“ und schon ist das Problem gelöst.

Quelle: https://mein-dms.agorum.com/blog/so-aktivieren-sie-smb-1.0-unter-windows-10

Es sei noch erwähnt, dass nachdem man den Haken gesetzt hat noch ein Neustart des Rechners durchzuführen ist. Anschliessen konnte ich ohne Probleme die Netzlaufwerksverbindung zu dem Win7 Rechner aufbauen. 🙂

Quelle: https://mein-dms.agorum.com/blog/so-aktivieren-sie-smb-1.0-unter-windows-10

Weiterführende Links:

Veröffentlicht am 1 Kommentar

BeefText für Windows als PC-Alternative zu aText

Seid geraumer Zeit nutze ich aText am Mac um verschiedenste Text-Bausteine automatisiert einzufügen und dadurch weniger tippen zu müssen. Diese App nutze ich bereits seid April 2016 als Ersatz für TextExpander, der damals ein kostenpflichtiges Abo-Modell einführte. Zur Vollständigkeit: aText ist nicht kostenlos, kostet aber nur einmalig ca. 5 Euro und das war mir die App wert.

Nun habe ich mich aber so an die Funktionalität von aText gewohnt, dass ich jedes Mal wenn ich an meinem Windows-PC arbeitet die „Kurzbefehle“ vom Mac dort eintippte, nur dass eben nichts passiert.
Drum habe ich mich auf die Suche begeben, ob es nicht auch eine App für Windows (10) gibt, die solche Textbausteine „auf Zuruf“ einfügt. Um es vorweg zu sagen: es gibt eine Vielzahl von PC-Software, die sowas macht. Aber die Bandbreite geht von sehr, sehr veraltet (letztes Update 2009), über aktuell und furchtbar teuer, bis hin zu sieht auf wie vom anderen Stern.

Nachdem ich einige Apps mir genauer angeschaut habe, bin ich bei BeefText hängen geblieben. Die App ist schlicht und erklärt sich von selbst – vor allem, wann man es vorher mit aText schon mal zu tun hatte. 😉
Die App ist kostenlos und OpenSource und zeigt auch keinerlei Werbung an. Sie tut einfach das was sie soll. Nach dem initialen Installieren und dem Einrichten einiger Text-Snippets (bei BeefText heissen die Combos), musste ich zu meiner Freude feststellen, dass die App sehr schnell auf deren Eingabe reagiert und den gewünschten Text einfügt.

Es gibt zwar nicht wie bei aText die Möglichkeit die eingerichteten Snippets irgendwie (z.B. via Dropbox oder iCloud Drive) zu syncen, aber zumindest gibt es die Option eingerichtete Combos zu exportieren und diese auf einem anderen Windows Rechner wieder zu importieren. Damit sollte man ja auch schon recht weit kommen.

Text substitution tools are not new. Beeftext exists because on the windows platform, the existing solution are either expensive, closed-source, unmaintained, complex to setup, or any combination of those. Beeftext is free – as in free beer – and contains no ad nor malware.

Quelle: beeftext.org

Ich muss sagen, dass mir die App durch ihre Einfachheit sehr gut gefällt und einfach das macht, was sie soll. Ich muss das jetzt noch etwas beobachten, aber ich denke, dass ich mit BeefText eine sehr gute Windows-Alternative für aText vom Mac gefunden habe.

Zum Schluss möchte ich noch erwähnen, dass es auch eine portable Version der App gibt, aber zu der kann ich bislang nichts sagen, da ich diese noch nicht ausprobieren konnte.

Screenshot von meiner BeefText-Installation und den ersten eingerichteten Combos / Snippets.
Veröffentlicht am Schreib einen Kommentar

Bei Windows 7 läuft 2020 der Support aus!

Vielleicht habt ihr es schon mitbekommen, wenn nicht, dann hier auch nochmal der Hinweis, dass beim Microsoft Windows 7 am 14. Februar 2020 (für Privatpersonen) der Support eingestellt wird und es ab diesem Zeitpunkt keine (Sicherheits)Updates mehr dafür gibt.

Den 14. Januar 2020 sollte sich jeder Windows-7-Nutzer im Kalender markieren: Denn an diesem Tag stoppt Microsoft den Support für das Betriebssystem. Ab diesem Datum werden keine Sicherheitsupdates mehr ausgespielt. Windows 7 wird damit zum potenziellen Sicherheitsrisiko.

Quelle: T-Online

Für gewerbliche Nutzer und gegen Bezahlung bietet Microsoft noch bis 2023 Updates an. Das kennen wir mittlerweile schon und war auch schon bei den vergangenen „auslaufenden“ Windows-Versionen so.

Nun wird aber in dem T-Online Artikel berichtet, dass über das „Media Creation Tool“ nach wie vor ein kostenloses Update auf Windows 10 möglich sei. Es wird dort nur auf verschiedene Quellen verwiesen und leider kann ich diese Aussage nicht bestätigen. Erst vor kurzem wollte ich ein „altes Windows“ mit dem Tool auf Windows 10 „heben“, bekam aber eine Fehlermeldung.

Wie diverse Medien berichten, soll das kostenlose Upgrade aber noch möglich sein. Das schreibt beispielsweise die Seite „netzwelt.de“. Dafür müssen Sie das „Media Creation Tool“ von Microsoft herunterladen.

Quelle: T-Online

Ich weiß leider jetzt nicht, ob Microsoft etwas an dem Media Creation Tool etwas verändert hat und ob die Upgrade-Funktion jetzt wieder geht (eigentlich ging dies nur bis Juli 2016) und hab jetzt leider gerade auch keine Möglichkeit dies zu testen. Wenn jemand von euch dazu mehr Informationen hat, dann bitte in die Kommentare damit. 😉

Veröffentlicht am Schreib einen Kommentar

Windows 10 zurücksetzen

Heute hatte ich einen Laptop mit Windows 10 in den Händen, den ich eigentlich neu installieren wollte. Dann kam mir aber die Idee, ob Windows nicht auch schon eine Funktion jetzt mitbringt, dass man einen Rechner zurücksetzen kann.

Meine Suche in den Windows-Einstellungen mit dem Suchbegriff „zurücksetzen“ hatte Erfolg und es gibt jetzt dort so eine Einstellung. Ich kann leider nicht sagen, mit welchen Windows-Release diese Funktion Einzug gehalten hat, aber es ist schön, dass es sowas jetzt auch hier gibt.

Bei meiner Recherche bin ich aber auch drauf gekommen, dass es in den Einstellungen nun auch einen Eintrag gibt – der mir auch noch nicht bekannt war – der den „Systemstart“ beeinflusst. Ich hab diese Funktion nicht getestet, aber es suggerierte mir, als würde man darüber nun auch leichter einen „abgesicherten Start“ auslösen können.
Ich hab da ja schon mal einen Artikel geschrieben, wie man u.a. in Windows 8.x in den „abgesicherten Modus“ kam und das war erstens nicht intuitiv und zweitens nicht lustig. 😉
(Ein Nachtrag: Ich hab versucht die „Systemstart-Einstellung“ auf meinem Desktop-PC zu finden, damit ich euch davon auch einen Screenshot machen kann. Doch leider fand ich sie dort nicht. Lag es vielleicht daran, dass ich davor an einem Laptop war? Oder liegt es vielleicht an dem aktuellen Windows-Build (akt. 1809) bei mir auf dem Desktop?)

Veröffentlicht am Schreib einen Kommentar

Rechner mittels Befehl in der Eingabeaufforderung (CMD) schlafen schicken

Neulich hatte ich den Fall, dass ich auf einem normalen Windows 10 Rechner mittels RDP eingeloggt war und zu Testzwecken hätte ich besagten PC in den Sleep-Modus versetzen müssen.
Über die GUI ist dies nicht ohne weiteres möglich und so begab ich mir auf die Suche nach einer Alternative und bin bei einem Terminal-Kommando fündig geworden.

rundll32.exe powrprof.dll,SetSuspendState

Veröffentlicht am

Kostenloses Update auf Windows 10 funktioniert auch noch in 2018

Ich habe hier auf meinem Blog schon mehrmals über die Möglichkeiten geschrieben, wie man ein Windows7 oder 8.x auf Windows 10 updaten kann.
Microsoft hat dann irgendwann angekündigt, dass dieses kostenlose Update zeitlich begrenzt ist und ich glaube irgendwann zum Ende des Jahres 2017 ausgelaufen ist.
Anschliessend gab es dann noch den Trick/Möglichkeit, dass man an das Windows 10 Update doch noch kam, wenn man sich als User mit "Einschränkungen" ausgab. Auch diese Möglichkeit habe ich irgendwo auf diesem Blog näher beschrieben.

Nun hatte ich in den vergangenen Tagen den Fall, dass ich einen ca. 3 Jahre alten DELL Rechner neu installieren musste und habe dabei festgestellt, dass dieser nur mit Recovery-CDs ausgeliefert wurde, die Windows 8.1 enthalten.
Als ich dann den "üblichen" Windows 10 Update Weg eingeschlagen habe, wurde mir eine Microsoft Meldung angezeigt, dass auch das Update für gehandicapte Benutzer nicht mehr funktionieren würde. Blöd aber auch.

Doch so schnell wollte ich nicht aufgeben und habe etwas gesucht und bin dann wieder auf die Microsoft-Webseiten gestossen, auf denen man das "Media Creation Tool" downloaden kann.

Und ich habe erfreut bei meinem frisch installierten Windows 8.1 PC festgestellt, dass dieses Tool ohne Abfrage eine Seriennummer mit dem Download der Windows 10 Setup-Dateien beginnt. Und auch die anschliessende Installation verlief (zumindest bislang) ohne Probleme.

Es sieht also derzeit danach aus, als könnte man mit dem "Media Creation Tool" noch an das kostenlose Windows 10 Update heran kommen, obwohl Microsoft an mehreren Stellen ihrer Webseite betonen, dass es diese Möglichkeit nicht mehr gibt.

Es bleibt die Frage, wie lange sich Microsoft noch dazu durchringt, diese "Hintertür" offen zu halten und wann dieser Download abgeknipst wird.

Veröffentlicht am

Windows 10 in Graustufen

Neulich hat sich ein Bekannter bei mir gemeldet, dass sein Windows auf dem Bildschirm nur noch in Graustufen dargestellt wird. 
Mit war eigentlich gleich klar, dass kein Hardware-Defekt vorliegen kann, sondern das vermutlich mittels einer ungewollten Tastenkombination die Darstellung geändert wurde.

Und so war es auch. Es gibt in den "Bedienhilfen" bzw. unter den Einstellungen zu "Erleichterten Bedienung" gibt es diese Einstellung.

Und sie wird mit der Tastenkombination Window-Taste+Strg+C aktiviert bzw. auch wieder deaktiviert.
Bei meinem Bekannten hat sich dann rausgestellt, dass er beim Kopieren einer Textpassage scheinbar gleichzeitig auf die Windows-Taste gekommen ist und so den Graustufen-Modus eingeschaltet hat.

Veröffentlicht am

AutoStart Ordner unter Windows 10/8.x aufrufen

Die "Älteren" unter uns kennen noch das Autostart-Menü in der Windows Start-Leiste. Diese hat man in regelmässigen Abständen auch gerne mal ausgemistet, weil irgendwelche Programm dort Einträge vorgenommen haben, die den Rechnerstart verlangsamt haben. 

Seit Windows 8.x und 10 "gibt" es diesen Ordner nicht mehr… zumindest ist dieser nicht mehr so einfach zu finden. Dennoch gibt es einen recht einfachen Weg, um die dortigen Einträge zu sichten.

Dazu einfach mittels Windows-R den "Ausführen-Dialog" öffnen und dort in die Befehlszeile shell:startup eintragen.

Anschliessend öffnet sich ein Fenster, in dem ihr alle Einträge des AutoStart seht. Dort könnt ihr zum Beispiel Programme bzw. deren Verknüpfungen hinzufügen und somit starten diese auch beim nächsten Rechnerstart. Ebenso könnt ihr von dort Einträge einfach raus löschen.

Zur Vollständigkeit hier auch noch der Pfad auf dem Datenträger, wie er ungefähr bei euch (unter Windows 10) aussehen könnte:
("USER" müsst ihr dann mit dem Windows-Benutzernamen ersetzen)

C:\Users\USER\AppData\Roaming\Microsoft\Windows\Start Menu\Programs\Startup