SMB1 (SMB Vers.1) in Windows 10 aktivieren

Neulich hatte ich das Problem, dass ich von einem sehr neuen Windows 10 Rechner auf die Netzkaufwerks-Freigabe von einem (betagten) Windows 7 PC wollte. Dabei schmetterte mir der Windows Explorer nur als Fehlermeldung entgegen, dass die Verbindung nicht aufgebaut werden konnte.

Erst als ich dann mittels dem Terminal (Eingabeaufforderung) und dem Net-Use-Befehl (net use X: \server\freigabe) versucht habe die Verbindung herzustellen, bekam ich eine Fehlermeldung, die auch den wertvollen Tipp enthielt, dass es irgendwas mit den SMB-Versionen zu tun haben könnte.

Wenn man dann auf den Microsoft-Supportseiten nachliest, so erfährt man, dass SMB Vers. 1 seid geraumer Zeit nicht mehr standardmässig unter Windows 10 aktiviert ist.

Unter Windows 10 Fall Creators Update und Windows Server, Version 1709 (RS3) und höher, ist das Netzwerkprotokoll Server Message Block Version 1 (SMBv1) nicht mehr standardmäßig installiert. Es wurde ab 2007 durch SMBv2 und neuere Protokolle abgelöst. Microsoft hat das SMBv1-Protokoll 2014 öffentlich verworfen.

Quelle: https://support.microsoft.com/de-de/help/4034314/smbv1-is-not-installed-by-default-in-windows

Irgendwo habe ich auch gelesen – leider finde ich gerade die Webseite nicht mehr – dass bei Windows 10 Neuinstallationen bzw. neu in Betrieb genommenen Rechnern das SMB 1 Protokoll angeblich noch für 15 Tage aktiviert ist und wenn es in diesem Zeitraum nicht verwendet wird, dass es dann auch wieder deaktiviert wird. (Könnte mir vielleicht vorstellen, dass dies so eine Einstellung ist, wenn man Daten von einem alten Windows PC noch rüberholen möchte.)

Jedenfalls steht man dann vor dem Problem, dass SMB1 deaktiviert ist und man keine Verbindung zu besagten Win7-Rechner herstellen kann.
Aber mann kann die SMB1 Funktionalität bei Windows 10 von Hand aktivieren und dazu geht man folgendermassen vor:

Das geht ganz schnell und einfach über die Windows-Features. Gehen Sie auf „Start“ und tippen Sie „Features“ ein, um eine Suche zu starten. Klicken Sie dann auf das Ergebnis „Windows-Features aktivieren oder deaktivieren“. Scrollen Sie in der Liste runter, bis Sie den Punkt „Unterstützung für die SMB 1.0/CIFS-Dateifreigabe“ finden. Klappen Sie diesen Punkt mit einem Klick auf das „+“ links daneben auf. Um SMB 1.0 auf Ihrem Rechner zu aktivieren, setzen Sie dann ein Häkchen bei „SMB 1.0/CIFS-Client“. Bestätigen Sie dann noch mit „OK“ und schon ist das Problem gelöst.

Quelle: https://mein-dms.agorum.com/blog/so-aktivieren-sie-smb-1.0-unter-windows-10

Es sei noch erwähnt, dass nachdem man den Haken gesetzt hat noch ein Neustart des Rechners durchzuführen ist. Anschliessen konnte ich ohne Probleme die Netzlaufwerksverbindung zu dem Win7 Rechner aufbauen. 🙂

Quelle: https://mein-dms.agorum.com/blog/so-aktivieren-sie-smb-1.0-unter-windows-10

Weiterführende Links:

BeefText für Windows als PC-Alternative zu aText

Seid geraumer Zeit nutze ich aText am Mac um verschiedenste Text-Bausteine automatisiert einzufügen und dadurch weniger tippen zu müssen. Diese App nutze ich bereits seid April 2016 als Ersatz für TextExpander, der damals ein kostenpflichtiges Abo-Modell einführte. Zur Vollständigkeit: aText ist nicht kostenlos, kostet aber nur einmalig ca. 5 Euro und das war mir die App wert.

Nun habe ich mich aber so an die Funktionalität von aText gewohnt, dass ich jedes Mal wenn ich an meinem Windows-PC arbeitet die „Kurzbefehle“ vom Mac dort eintippte, nur dass eben nichts passiert.
Drum habe ich mich auf die Suche begeben, ob es nicht auch eine App für Windows (10) gibt, die solche Textbausteine „auf Zuruf“ einfügt. Um es vorweg zu sagen: es gibt eine Vielzahl von PC-Software, die sowas macht. Aber die Bandbreite geht von sehr, sehr veraltet (letztes Update 2009), über aktuell und furchtbar teuer, bis hin zu sieht auf wie vom anderen Stern.

Nachdem ich einige Apps mir genauer angeschaut habe, bin ich bei BeefText hängen geblieben. Die App ist schlicht und erklärt sich von selbst – vor allem, wann man es vorher mit aText schon mal zu tun hatte. 😉
Die App ist kostenlos und OpenSource und zeigt auch keinerlei Werbung an. Sie tut einfach das was sie soll. Nach dem initialen Installieren und dem Einrichten einiger Text-Snippets (bei BeefText heissen die Combos), musste ich zu meiner Freude feststellen, dass die App sehr schnell auf deren Eingabe reagiert und den gewünschten Text einfügt.

Es gibt zwar nicht wie bei aText die Möglichkeit die eingerichteten Snippets irgendwie (z.B. via Dropbox oder iCloud Drive) zu syncen, aber zumindest gibt es die Option eingerichtete Combos zu exportieren und diese auf einem anderen Windows Rechner wieder zu importieren. Damit sollte man ja auch schon recht weit kommen.

Text substitution tools are not new. Beeftext exists because on the windows platform, the existing solution are either expensive, closed-source, unmaintained, complex to setup, or any combination of those. Beeftext is free – as in free beer – and contains no ad nor malware.

Quelle: beeftext.org

Ich muss sagen, dass mir die App durch ihre Einfachheit sehr gut gefällt und einfach das macht, was sie soll. Ich muss das jetzt noch etwas beobachten, aber ich denke, dass ich mit BeefText eine sehr gute Windows-Alternative für aText vom Mac gefunden habe.

Zum Schluss möchte ich noch erwähnen, dass es auch eine portable Version der App gibt, aber zu der kann ich bislang nichts sagen, da ich diese noch nicht ausprobieren konnte.

Screenshot von meiner BeefText-Installation und den ersten eingerichteten Combos / Snippets.

Bei Windows 7 läuft 2020 der Support aus!

Vielleicht habt ihr es schon mitbekommen, wenn nicht, dann hier auch nochmal der Hinweis, dass beim Microsoft Windows 7 am 14. Februar 2020 (für Privatpersonen) der Support eingestellt wird und es ab diesem Zeitpunkt keine (Sicherheits)Updates mehr dafür gibt.

Den 14. Januar 2020 sollte sich jeder Windows-7-Nutzer im Kalender markieren: Denn an diesem Tag stoppt Microsoft den Support für das Betriebssystem. Ab diesem Datum werden keine Sicherheitsupdates mehr ausgespielt. Windows 7 wird damit zum potenziellen Sicherheitsrisiko.

Quelle: T-Online

Für gewerbliche Nutzer und gegen Bezahlung bietet Microsoft noch bis 2023 Updates an. Das kennen wir mittlerweile schon und war auch schon bei den vergangenen „auslaufenden“ Windows-Versionen so.

Nun wird aber in dem T-Online Artikel berichtet, dass über das „Media Creation Tool“ nach wie vor ein kostenloses Update auf Windows 10 möglich sei. Es wird dort nur auf verschiedene Quellen verwiesen und leider kann ich diese Aussage nicht bestätigen. Erst vor kurzem wollte ich ein „altes Windows“ mit dem Tool auf Windows 10 „heben“, bekam aber eine Fehlermeldung.

Wie diverse Medien berichten, soll das kostenlose Upgrade aber noch möglich sein. Das schreibt beispielsweise die Seite „netzwelt.de“. Dafür müssen Sie das „Media Creation Tool“ von Microsoft herunterladen.

Quelle: T-Online

Ich weiß leider jetzt nicht, ob Microsoft etwas an dem Media Creation Tool etwas verändert hat und ob die Upgrade-Funktion jetzt wieder geht (eigentlich ging dies nur bis Juli 2016) und hab jetzt leider gerade auch keine Möglichkeit dies zu testen. Wenn jemand von euch dazu mehr Informationen hat, dann bitte in die Kommentare damit. 😉

Windows 10 zurücksetzen

Heute hatte ich einen Laptop mit Windows 10 in den Händen, den ich eigentlich neu installieren wollte. Dann kam mir aber die Idee, ob Windows nicht auch schon eine Funktion jetzt mitbringt, dass man einen Rechner zurücksetzen kann.

Meine Suche in den Windows-Einstellungen mit dem Suchbegriff „zurücksetzen“ hatte Erfolg und es gibt jetzt dort so eine Einstellung. Ich kann leider nicht sagen, mit welchen Windows-Release diese Funktion Einzug gehalten hat, aber es ist schön, dass es sowas jetzt auch hier gibt.

Bei meiner Recherche bin ich aber auch drauf gekommen, dass es in den Einstellungen nun auch einen Eintrag gibt – der mir auch noch nicht bekannt war – der den „Systemstart“ beeinflusst. Ich hab diese Funktion nicht getestet, aber es suggerierte mir, als würde man darüber nun auch leichter einen „abgesicherten Start“ auslösen können.
Ich hab da ja schon mal einen Artikel geschrieben, wie man u.a. in Windows 8.x in den „abgesicherten Modus“ kam und das war erstens nicht intuitiv und zweitens nicht lustig. 😉
(Ein Nachtrag: Ich hab versucht die „Systemstart-Einstellung“ auf meinem Desktop-PC zu finden, damit ich euch davon auch einen Screenshot machen kann. Doch leider fand ich sie dort nicht. Lag es vielleicht daran, dass ich davor an einem Laptop war? Oder liegt es vielleicht an dem aktuellen Windows-Build (akt. 1809) bei mir auf dem Desktop?)

Rechner mittels Befehl in der Eingabeaufforderung (CMD) schlafen schicken

Neulich hatte ich den Fall, dass ich auf einem normalen Windows 10 Rechner mittels RDP eingeloggt war und zu Testzwecken hätte ich besagten PC in den Sleep-Modus versetzen müssen.
Über die GUI ist dies nicht ohne weiteres möglich und so begab ich mir auf die Suche nach einer Alternative und bin bei einem Terminal-Kommando fündig geworden.

rundll32.exe powrprof.dll,SetSuspendState

Kostenloses Update auf Windows 10 funktioniert auch noch in 2018

Ich habe hier auf meinem Blog schon mehrmals über die Möglichkeiten geschrieben, wie man ein Windows7 oder 8.x auf Windows 10 updaten kann.
Microsoft hat dann irgendwann angekündigt, dass dieses kostenlose Update zeitlich begrenzt ist und ich glaube irgendwann zum Ende des Jahres 2017 ausgelaufen ist.
Anschliessend gab es dann noch den Trick/Möglichkeit, dass man an das Windows 10 Update doch noch kam, wenn man sich als User mit "Einschränkungen" ausgab. Auch diese Möglichkeit habe ich irgendwo auf diesem Blog näher beschrieben.

Nun hatte ich in den vergangenen Tagen den Fall, dass ich einen ca. 3 Jahre alten DELL Rechner neu installieren musste und habe dabei festgestellt, dass dieser nur mit Recovery-CDs ausgeliefert wurde, die Windows 8.1 enthalten.
Als ich dann den "üblichen" Windows 10 Update Weg eingeschlagen habe, wurde mir eine Microsoft Meldung angezeigt, dass auch das Update für gehandicapte Benutzer nicht mehr funktionieren würde. Blöd aber auch.

Doch so schnell wollte ich nicht aufgeben und habe etwas gesucht und bin dann wieder auf die Microsoft-Webseiten gestossen, auf denen man das "Media Creation Tool" downloaden kann.

Und ich habe erfreut bei meinem frisch installierten Windows 8.1 PC festgestellt, dass dieses Tool ohne Abfrage eine Seriennummer mit dem Download der Windows 10 Setup-Dateien beginnt. Und auch die anschliessende Installation verlief (zumindest bislang) ohne Probleme.

Es sieht also derzeit danach aus, als könnte man mit dem "Media Creation Tool" noch an das kostenlose Windows 10 Update heran kommen, obwohl Microsoft an mehreren Stellen ihrer Webseite betonen, dass es diese Möglichkeit nicht mehr gibt.

Es bleibt die Frage, wie lange sich Microsoft noch dazu durchringt, diese "Hintertür" offen zu halten und wann dieser Download abgeknipst wird.

Windows 10 in Graustufen

Neulich hat sich ein Bekannter bei mir gemeldet, dass sein Windows auf dem Bildschirm nur noch in Graustufen dargestellt wird. 
Mit war eigentlich gleich klar, dass kein Hardware-Defekt vorliegen kann, sondern das vermutlich mittels einer ungewollten Tastenkombination die Darstellung geändert wurde.

Und so war es auch. Es gibt in den "Bedienhilfen" bzw. unter den Einstellungen zu "Erleichterten Bedienung" gibt es diese Einstellung.

Und sie wird mit der Tastenkombination Window-Taste+Strg+C aktiviert bzw. auch wieder deaktiviert.
Bei meinem Bekannten hat sich dann rausgestellt, dass er beim Kopieren einer Textpassage scheinbar gleichzeitig auf die Windows-Taste gekommen ist und so den Graustufen-Modus eingeschaltet hat.

AutoStart Ordner unter Windows 10/8.x aufrufen

Die "Älteren" unter uns kennen noch das Autostart-Menü in der Windows Start-Leiste. Diese hat man in regelmässigen Abständen auch gerne mal ausgemistet, weil irgendwelche Programm dort Einträge vorgenommen haben, die den Rechnerstart verlangsamt haben. 

Seit Windows 8.x und 10 "gibt" es diesen Ordner nicht mehr… zumindest ist dieser nicht mehr so einfach zu finden. Dennoch gibt es einen recht einfachen Weg, um die dortigen Einträge zu sichten.

Dazu einfach mittels Windows-R den "Ausführen-Dialog" öffnen und dort in die Befehlszeile shell:startup eintragen.

Anschliessend öffnet sich ein Fenster, in dem ihr alle Einträge des AutoStart seht. Dort könnt ihr zum Beispiel Programme bzw. deren Verknüpfungen hinzufügen und somit starten diese auch beim nächsten Rechnerstart. Ebenso könnt ihr von dort Einträge einfach raus löschen.

Zur Vollständigkeit hier auch noch der Pfad auf dem Datenträger, wie er ungefähr bei euch (unter Windows 10) aussehen könnte:
("USER" müsst ihr dann mit dem Windows-Benutzernamen ersetzen)

C:\Users\USER\AppData\Roaming\Microsoft\Windows\Start Menu\Programs\Startup

Pick: Office 365 – Remover direkt von Microsoft

Hin und wieder installiere ich neue Rechner und bei einigen Herstellern ist „eine“ Testversion von Microsofts Office 365 vorinstalliert. Aber häufig kommt es auch vor, dass nicht nur die deutsche Version des Office-Pakets installiert ist, sondern (die Globalisierung lässt grüßen) viele Sprachvariation.
Bei mir und den PCs, die ich in der Hand hatte, kann es schon sein, dass bis zu 10 Version des Office in den „Programmen und Apps“ zu finden sind. Anfänglich habe ich noch jede einzelne Version von Hand deinstalliert, aber dies kann unter Umständen ca. 5-10 Minuten pro Version dauern und das war mir dann doch zu viel Zeitaufwand.

Also habe ich mich auf die Suche begeben, ob es nicht ein Removal-Tool für „alle“ Sprachversionen gibt. Und ich war dann doch etwas überrascht, als ich eben solch ein Tool direkt bei Microsoft gefunden habe.

Die dazu gehörige Webseite findet ihr unter: 

Nach der Auswahl des Betriebssystems und deinem Browser bekommt man eine Datei zum Download angeboten, die dann die Deinstallation vornimmt. (Die Datei hieß bei mir: o15-ctrremove.diagcab )

Nachfolgend eine kleine Bildstrecke, wie sich die Deinstallation bei mir gezeigt und verhalten hat.

Windows Fenstermanagement mal anders

Heute hatte ich mal den Fall, dass ich bei einer Remote-Desktopverbindung kurzzeitig auf den Betrieb mit zwei Bildschirmen umgestellt hatte, dort (auf dem zusätzlichen Bildschirm) dann Fenster positioniert hatte und dann doch wieder zurück umgestellt habe auf den Betrieb mit nur einem Bildschirm.

Jetzt ergab sich darauf das Problem, dass der Server sich aber merkte, dass manche Programmfenster ursprünglich auf dem „anderen Bildschirm“ waren und diese dort (wenn auch nicht mehr vorhanden) platziert hat. Somit waren diese Fenster ausserhalb der Reichweite des Benutzers, obwohl diese in der Taskleiste sichtbar waren.

Um die Fenster wieder auf den „Hauptbildschirm“ zu bekommen, gib es von Windows „Bordmittel“ bzw. einen Shortcut, den ich bislang nicht kannte und ziemlich verblüfft war. Nachstehen eine kurze Anleitung, wie ihr das „verschwundene Fenster“ wieder zurecht rückt.

Wählt als erstes mittels „ALT + Tab“ das Programm aus (es muss dafür bereits gestartet worden sein) und lasst dann die Tasten wieder los.
Nun drückt „ALT + Leertaste + V“ und es erscheint am Bildschirm ein „Pfeilsymbol“. Nun könnt ihr mit den Cursor-Tasten das aktive Fenster wieder frei verschieben. Wenn ihr noch wisst, wo vorher der zweite Bildschirm positioniert war, dann könnt ihr jetzt sehr einfach in die entgegengesetzte Richtung das Fenster zurück ins Hauptfenster verschieben. 

Windows 10: Installation von Software wird blockiert

Heute hatte ich zum erstem Mal den Fall, dass eine Software, die ich unter Windows 10 (inkl. allen verfügbaren Updates) installieren wollte, den Hinweis bekam, dass die Installation von diesem Herausgeber blockiert wird. Ich denke mir mal, dass hängt zum einen mit irgendeinem Windows 10 Update zusammen, welches vor kurzem installiert wurde, und zum anderen mit irgendwelchen älteren Zertifikaten, die bei dem Setup verwendet werden.

Glücklicherweise gibt es eine recht einfache Vorgehensweise, wie man Windows 10 doch dazu bewegen kann das Setup auszuführen.

  1. Als erstes ruft man eine Eingabeaufforderung mit höheren Rechen aus
    (recht Maustaste „Als Administrator ausführen“)
  2. Dann sucht man sich im Explorer die Setup Datei und zieht diese in die CMD Box
  3. Dort sollte nun die Datei inkl. kompletten Pfad erscheinen
    (Bei Netzlaufwerken hat es bei mir Probleme gemacht, so dass ich den Ordner mit dem Setup lieber mal auf die lokale Platte kopiert habe.)
  4. Nun konnte ich mit RETURN einfach die Zeile in der DOS Box bestätigen und das Setup wurde ausgeführt.

(Gelöst) DVD-Laufwerk funktioniert nach Windows-Update nicht mehr

Vor Kurzem hab ich an einem meiner Windows-PCs das „Windows 10 Creator Update“ eingespielt und grundsätzlich ist bei dem Aktualisierungsvorgang auch alles gut verlaufen. Einige Tage später stellte ich jedoch fest, dass mein DVD-Laufwerk keine Medien mehr liesst und ich dachte mir, dass einfach das Gerät kaputt gegangen ist. Also hab ich mit ein neues Laufwerk besorgt, eingebaut und musste im Anschluss feststellen, dass sich das neue Gerät genau so verhält. Es tauch im Gerätemanager und Windows Explorer auf, kann aber keine Medien mehr lesen.

Ich ging dann der Sache etwas mehr auf den Grund und stellte fest, dass ich zufälligerweise zwei DVD-Laufwerksmodell vom gleichen Hersteller erwischt hatte. „TsstCorp“. Einmal (glaube ich) war es das Modell „SH-223d“ und dann noch „SH-230d“. Ok, beides keine brandaktuellen Modelle, aber dennoch sollten sie einwandfrei funktionieren. Taten sie aber nicht. 🙁
Mir ist dann wieder eingefallen, dass ein Bekannter von mir etwas erwähnt hätte, dass bei ihm nach dem „Creator Update“ die Netzwerkkarte nicht mehr funktionierte und er nicht genau wisse, an was es liegen könnte.

Das war doch schon mal ein Ansatzpunkt, dass es vielleicht mit dem Windows-Update zutun haben könne und es vielleicht irgendwas mit alten Treiben (und mit deren Signatur) zu tun hat.
Bei meinen beiden DVD-Laufwerken habe ich mal nachgeschaut und es wurde jeweils ein Microsoft-Treiber für DVD-Laufwerke aus dem Jahr 2006 verwendet. Diese ist scheinbar bei Windows 10 Standard und wird automatisch verwendet.

Ich hab auch im Internet recherchiert und auch andere, neuere Treiber für diese Laufwerke gefunden, aber auch als ich diese von Hand installiert habe, funktionieren die Laufwerke leider immer noch nicht. 
Was lustig ist, war, dass ein externes DVD-Laufwerk, welches ich per USB angeschlossen hatte, tadellos seinen Dienst verrichtete. Somit war der „Leidensdruck“ nicht so groß und ich konnte mir bei der Behebung des Problems etwas zeit lassen.

Ich hab dann tatsächlich noch 1-2 Stunden in die Lösungssuche investiert und habe auch unter anderem Einträge aus der Registry gelöscht, was aber alles keinen Erfolg brachte.
Ich hab das Problem jetzt relativ pragmatisch gelöst und habe mir einfach ein DVD-Laufwerk von einem anderen Hersteller besorgt. In meinen Fall habe ich eines von „LG“ bestellt. Und siehe da. Das neue Laufwerk eingebaut, den PC gebootet und ich kann wieder CDs bzw. DVDs lesen und auch schreiben.

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Windows 10: Inaccessible Boot Device / Registry wieder herstellen / Registry Backup

Seid dem Creative Update von Windows 10 habe ich an einem PC das Problem, dass mein verbauter DVD Brenner nicht mehr richtig funktioniert. Das Gerät wird zwar noch erkannt, liest aber keine CDs/DVDs mehr.
Nachdem ich etwas im Internet recherchiert habe, fand ich den Hinweis, dass man unter Umständen das Problem lösen kann, wenn man auf der Registry diverse Einträge lösche (upper und lower Filter). Dies habe ich dann auch ausprobiert, jedoch mit dem Erfolg, dass der Rechner nicht mehr gestartet ist und mir folgende Fehlermeldung entgegen warf: Inaccessible Boot Device

Nachdem dass ich ja wusste, dass ich den Fehler selber „verbockt“ hatte, war mir auch klar, dass es mit den Registry-Einträgen zusammen hängt und somit suchte ich nach einer Lösung, wie man die Registry wieder herstellen kann.
(Die Reparatur-Versuche von Windows 10 direkt schlugen leider alle fehl und brachten nix.)

Nachfolgend eine kleine Anleitung, wie ihr ein Registry-Backup einspielen könnt, welches Windows selber anfertigt.

  1. Wenn Windows mit dem Fehler „Inaccessible Boot Device“ startet, dann wählt bei den Startoptionen „erweiterte Optionen“ aus und im Anschluss auf „Problembehandlung„. Und dann wieder auf „Erweiterte Optionen„.
    (Klingt komisch, ist aber so.)
  2. Wählt dann dort „Eingabeaufforderung“ aus
  3. Wechselt dort auf euer Laufwerk, was im Normalfall c: ist.
  4. Jetzt müssen wir noch ins richtige Verzeichnis – die gelingt mit dem Befehl: cd Windows\System32\config\
  5. Dort müssen wir erstmal die jetzige Registry umbennen und dies geht mit folgenden Befehlen:
    – ren Default Default1
    – ren Sam Sam1
    – ren Security Security1
    – ren Software Software1
    – ren System System1
  6. Dann wechseln wir noch in das Registry-Backup-Verzeichnis mittels „cd RegBack
  7. Und aus diesem Sicherungsverzeichnis kopieren wir dann allen Inhalt wieder an seinem ursprünglichen Ort (dort, wo wir die Umbennungen vorgenommen habe) mit dem Befehl:
    copy *.* C:\Windows\System32\config
  8. Mit „exit“ können wir dann die DOS-Box verlaufen und den PC neu starten lassen. Dann sollte hoffentlich das Startproblem gelöst sein und der PC wieder hochfahren.

WLAN Kennwörter aus Windows auslesen

Beim macOS gibt es ja mit der „Schlüsselbundverwaltung“ ein sehr praktisches und relativ leicht zugängliches Tool, mit welchem man bereits eingegebene (WLAN) Passwörter erneut nachschauen und somit auslesen kann. Unter Windows fehlte mir bislang eine solche Option, doch mit eine paar Terminal-Befehlen geht das nun doch. 😉

  1. CMD als Admin ausführen
  2. netsh wlan show profiles
  3. WLAN suchen von dem man das Passwort haben möchte und SSID kopieren
  4. netsh wlan show profiles WLAN-SSID key=clear
    (Wenn die SSID ein Leerzeichen enthält, dann die Wörter in Anführungszeichen setzen.)

SD Karte für RaspberryPi (Screenly) unter Windows löschen (mit diskpart.exe)

Ich hab mal wieder einen RaspberryPi mit Screenly OSE hergerichtet und hab dabei einfach ein „Hardware-Set“ bei Amazon.de dafür bestellt. Da ist dann u.a. auch eine 16GB SD Karte mit dabei, doch damit man diese für das Screenly verwenden kann, muss diese erstmal gelöscht werden.
Das heisst, dass alle Partitionen entfernt werden müssen. Das geht leider mit dem „Festplattendienstprogramm“ (Datenträgerverwaltung) von Windows nicht und man muss auf ein anderes Bordmittel zurückgreifen.

Das Windows CLI-Tool (Command Line Interface oder auch Terminal oder auch CMD genannt) nennt sich „diskpart“ und irgendwie vergess ich immer wieder, dass es es gibt. Die Anwendung ist relativ einfach und nachfolgend die wichtigsten Befehle.

Damit man an das Tool kommt, gibt man „diskpart“ in das Suchfeld von Windows ein und bestätigt dann die Benutzerkontensteuerung.

Anschliessen kann man mit „list disk“ sich eine Lister aller Datenträger anzeigen lassen.

Wähle jetzt mit „select disk“ und anschliessend die Nummer einen Datenträger aus.

Jetzt kann man noch mit „detail disk“ sich überzeugen und vergewissern, dass man auch wirklich den richtigen Datenträger erwischt hat.

Das macht durchaus Sinn, denn das anschliessende Löschen des Datenträgers erfolgt dann OHNE weitere Rückfrage!

Das eigentliche Löschen erfolgt dann mit dem Befehl „clean