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Zitat von Erich Kästner über „wenn später zu spät ist“

„Die Ereignisse von 1933 bis 1945 hätten spätestens 1928 bekämpft werden müssen. Später war es zu spät.
Man darf nicht warten, bis der Freiheitskampf Landesverrat genannt wird. Man darf nicht warten, bis aus dem Schneeball eine Lawine geworden ist.“

Erich Kästner (1899-1974)
deutscher Schriftsteller, Publizist, Drehbuchautor und Kabarettdichter
https://de.wikipedia.org/wiki/Erich_Kästner

Die 3 Säulen seines Werks

1. Der Revolutionär der Kinderliteratur

Vor Kästner waren Kinderbücher oft moralisierende Märchen (wie der Struwwelpeter). Kästner holte die Kinder in die Realität:

  • Emil und die Detektive (1929): Sein weltweiter Durchbruch. Plötzlich spielen Geschichten im echten Berlin der Moderne, und Kinder lösen eigenständig Kriminalfälle.
  • Weitere Klassiker: Pünktchen und Anton (1931), Das fliegende Klassenzimmer (1933) und Das doppelte Lottchen (1949).

2. Der scharfe Kritiker der Erwachsenenwelt

Kästner beobachtete die späten 1920er Jahre mit großer Sorge. Sein Meisterwerk ist der gesellschaftskritische Roman „Fabian“ (1931) (später ungekürzt unter dem Originaltitel „Der Gang vor die Hunde“ erschienen). Er beschreibt darin moralischen Verfall, Arbeitslosigkeit und das Herannahen des Faschismus im Berlin der Weimarer Republik.

3. Der Pazifist und Satiriker

Geprägt durch die harte Ausbildung im Ersten Weltkrieg (die ihm ein lebenslanges Herzleiden einbrachte), hasste er Militär und blinden Gehorsam. Seine Gedichtbände wie „Herz auf Taille“ (1928) trafen den Nerv der Zeit.

Der Wendepunkt: Leben im Nationalsozialismus

1933 brannten in Deutschland die Bücher – auch die von Kästner. Er war am 10. Mai 1933 in Berlin persönlich auf dem Opernplatz anwesend und sah zu, wie seine eigenen Werke im Feuer landeten. Er wurde aus der Menge heraus erkannt, blieb aber unverletzt.

„Ich stand vor der Universität, eingekeilt zwischen Studenten in SA-Uniform, den Blüten der Nation, und sah unsere Bücher in die zuckenden Flammen fliegen.“ – Erich Kästner

Warum ist er nicht geflohen?

Während fast alle regimekritischen Kollegen (wie Thomas Mann oder Bertolt Brecht) emigrierten, blieb Kästner in Deutschland. Seine Begründung: Er wollte Augenzeuge und Chronist sein, um später wahrheitsgemäß darüber schreiben zu können. Er erhielt absolutes Berufsverbot, wurde mehrfach von der Gestapo verhaftet, schrieb aber heimlich unter Pseudonym weiter (u.a. das Drehbuch für den Ufa-Jubiläumsfilm Münchhausen 1942).

Die Nachkriegszeit & Späte Jahre

Nach 1945 zog er nach München, gründete das Kabarett „Die Schaubude“ und engagierte sich unermüdlich in der Friedensbewegung (u. a. gegen die atomare Aufrüstung). Literarisch konnte er jedoch nie ganz an die Erfolge der Vorkriegszeit anknüpfen. Frustriert darüber, dass die Menschen scheinbar so schnell vergaßen, flüchtete er sich in seinen späten Jahren zunehmend in den Alkohol.

(Und noch ein) Zitat von Douglas Adam, dieses Mal über „Idiotensicher“

Leute, die versuchen, etwas total idiotensicher zu gestalten, unterschätzen oftmals den Einfallsreichtum totaler Idioten.

Douglas Adam (1952-2001)
britischer Schriftsteller
https://de.wikipedia.org/wiki/Douglas_Adams

Douglas Adams war weit mehr als „nur“ der Kopf hinter Per Anhalter durch die Galaxis (The Hitchhiker’s Guide to the Galaxy). Er war ein Technik-Nerd der ersten Stunde, ein leidenschaftlicher Umweltschützer und berühmt für seine kreativen Ausreden, wenn es um Abgabetermine ging.
Adams litt unter chronischer Aufschieberitis (Prokrastination) und hasste Abgabetermine. Eines seiner berühmtesten Zitate lautet: „Ich liebe Deadlines. Ich mag das zischende Geräusch, das sie machen, wenn sie an mir vorbeifliegen.“
Um sein Buch Macht’s gut, und danke für den Fisch überhaupt fertigzustellen, sperrte sein Verleger ihn kurzerhand für drei Wochen zusammen mit einer Sekretärin in ein Hotelzimmer, um ihn am Schreiben zu halten.

Adams war absolut technikbegeistert. Er kaufte angeblich den allerersten Apple Macintosh, der jemals nach Europa (UK) importiert wurde. Insgesamt besäß er im Laufe seines Lebens Dutzende Macs. Er war so eng mit der Marke verbunden, dass er sogar als „Apple Master“ (eine Art Markenbotschafter für Vordenker) gelistet war.

Er ist einer von nur zwei Menschen außerhalb der Kern-Truppe von Monty Python, die jemals ein Schreib-Credit für die legendäre TV-Show Monty Python’s Flying Circus bekamen (er half Graham Chapman bei einer Skizze in Staffel 4). Außerdem tauchte er in zwei Episoden als Statist auf – unter anderem als Arzt, der sich eine OP-Maske aufsetzt.

Bevor er mit dem Schreiben genug Geld verdiente, hielt sich Adams mit absurden Gelegenheitsjobs über Wasser. Er arbeitete als Krankenhaus-Pförtner, Scheunen-Reiniger und sogar als Bodyguard für eine wohlhabende Familie aus Katar. Für ein Umweltschutz-Projekt wanderte er später im Leben im kompletten, schweren Kostüm eines Nasenbären auf den Kilimandscharo, um auf bedrohte Arten aufmerksam zu machen.

Adams war eng mit David Gilmour, dem Gitarristen von Pink Floyd, befreundet. Zu Adams 42. Geburtstag (die magische Zahl aus seinen Büchern!) lud Gilmour ihn ein, als Gastgitarrist mit Pink Floyd live auf der Bühne im Londoner Earls Court zu spielen. Adams steuerte die Rhythmusgitarre bei den Songs Brain Damage und Eclipse bei.

Die Astronomie hat Adams ein bleibendes Denkmal gesetzt. Der 1998 entdeckte Asteroid 18610 wurde offiziell nach seiner Hauptfigur Arthur Dent benannt. Kurz nach Adams frühem Tod im Jahr 2001 wurde außerdem der Asteroid 25924 nach dem Autor selbst benannt.

Zitat von Sir David Attenborough über „die Erde gehört uns nicht“!

Der Planet, von dem wir annehmen, dass er uns gehöre, gehört uns nicht. Wir teilen ihn uns mit einer Vielzahl von Arten. Auch sie haben ein Recht zu leben.

Sir David Attenbobrough (1926 – …)
britischer Tierfilmer, Naturforscher und Schriftsteller
https://de.wikipedia.org/wiki/David_Attenborough
Feiert in diesem Jahr seinen 100. Geburtstag!

100 Jahre Staunen: Eine Hommage an Sir David Attenborough

Es gibt kaum eine Stimme, die so sehr mit der Schönheit und der Zerbrechlichkeit unseres Planeten verbunden ist wie die von Sir David Attenborough. In diesem Jahr feiert der legendäre Naturforscher und Dokumentarfilmer seinen 100. Geburtstag – ein Jahrhundert im Dienste der Erde.

Ein Leben für den Bildschirm und die Wildnis

Seit den 1950er Jahren hat Attenborough die Grenzen dessen, was im Fernsehen möglich ist, immer wieder verschoben. Von den ersten Schwarz-Weiß-Aufnahmen in Zoo Quest bis hin zur revolutionären 4K-Technik in Planet Erde hat er Generationen von Zuschauern aus dem Wohnzimmer direkt in die tiefsten Ozeane und entlegensten Dschungel transportiert.

Vom Beobachter zum Mahner

Sein Wirken lässt sich grob in zwei Phasen unterteilen, die beide gleichermaßen wichtig für unser heutiges Verständnis der Natur sind:

  • Der Entdecker: Jahrzehntelang war er der „Onkel der Nation“, der uns die Wunder der Evolution und das komplexe Verhalten von Tieren mit einer Mischung aus kindlicher Neugier und britischem Charme erklärte.
  • Die Stimme des Gewissens: In den letzten Jahren wandelte sich sein Ton. Attenborough wurde zu einem der weltweit wichtigsten Fürsprecher für den Klimaschutz. Filme wie A Life on Our Planet sind sein „Zeugenbericht“ und gleichzeitig ein dringender Weckruf, den Planeten zu retten, bevor es zu spät ist.

Warum er heute wichtiger ist denn je

Mit 100 Jahren verkörpert Attenborough eine seltene Beständigkeit. Er ist kein lauter Aktivist, sondern ein Mann der Fakten, der durch seine tiefe Liebe zur Natur überzeugt. Sein Vermächtnis ist nicht nur eine gigantische Filmografie, sondern eine globale Bewegung von Menschen, die den Wert der Biodiversität neu schätzen gelernt haben.

„Es ist entscheidend, dass wir nicht nur die Natur retten, um der Natur willen, sondern um unserer selbst willen.“ – Sir David Attenborough

Zitat von Aldous Huxley über „Fakten“

Fakten hören nicht auf zu existieren, nur weil sie ignoriert werden.

Aldous Huxley (1894 – 1963)
britischer Schriftsteller und Philosoph
https://de.wikipedia.org/wiki/Aldous_Huxley

Aldous Huxley: Visionär zwischen Dystopie und Bewusstsein

Aldous Huxley (1894–1963) war einer der einflussreichsten britischen Intellektuellen des 20. Jahrhunderts. Als Spross der berühmten Huxley-Familie (sein Großvater war der Biologe Thomas Henry Huxley, bekannt als „Darwins Bulldogge“) verband er zeitlebens naturwissenschaftliches Interesse mit tiefgreifender philosophischer Suche.

Die wichtigsten Stationen seines Wirkens

  • Schöne neue Welt (1932): Sein bekanntestes Werk ist ein Meilenstein der dystopischen Literatur. Im Gegensatz zu Orwells 1984, das auf Unterdrückung durch Schmerz setzt, beschreibt Huxley eine Gesellschaft, die durch Vergnügen, Konsum und die Droge „Soma“ kontrolliert wird – eine Vision, die heute oft als erschreckend aktuell empfunden wird.
  • Pazifismus und Philosophie: In den 1930er Jahren wandelte sich Huxley vom satirischen Kritiker zum engagierten Pazifisten. In Werken wie Die ewige Philosophie (The Perennial Philosophy) suchte er nach den gemeinsamen spirituellen Wahrheiten verschiedener Weltreligionen.
  • Die Pforten der Wahrnehmung (1954): In seinen späteren Jahren experimentierte Huxley mit Meskalin und LSD. Sein Essay darüber beeinflusste die Hippie-Bewegung und die Popkultur der 60er Jahre maßgeblich (unter anderem gab er der Band The Doors ihren Namen).

Sein Vermächtnis

Huxley war mehr als nur ein Schriftsteller; er war ein Kulturpessimist mit Hoffnung, der vor der Entmenschlichung durch technologischen Fortschritt warnte, während er gleichzeitig das Potenzial des menschlichen Geistes erforschte. Sein Werk bleibt eine Pflichtlektüre für jeden, der die Dynamik zwischen individueller Freiheit und gesellschaftlicher Stabilität verstehen will.

„Die Summe der menschlichen Weisheit ist nicht sehr groß, aber sie ist doch groß genug, um uns zu lehren, dass wir uns nicht gegenseitig umbringen sollten.“ — Aldous Huxley

Zitat von Kurt Tucholsky über „der Vorteil der Klugheit“

„Der Vorteil der Klugheit besteht darin, dass man sich dumm stellen kann. Das Gegenteil ist schon schwieriger.“

Kurt Tucholsky (1890 – 1935)
deutscher Schriftsteller
https://de.wikipedia.org/wiki/Kurt_Tucholsky

Kurt Tucholsky:
Die schärfste Feder der Weimarer Republik
Kurt Tucholsky (1890–1935) war nicht einfach nur ein Schriftsteller – er war das publizistische Gewissen einer ganzen Epoche. Als brillanter Satiriker, scharfzüngiger Kritiker und leidenschaftlicher Pazifist prägte er die deutsche Literatur und den Journalismus wie kaum ein Zweiter.
Tucholsky war ein literarisches Chamäleon. Da er oft das Gefühl hatte, zu viel Platz in der Wochenzeitschrift Die Weltbühne einzunehmen, erfand er kurzerhand vier Pseudonyme, unter denen er gleichzeitig schrieb: Ignaz Wrobel, Theobald Tiger, Peter Panter und Kaspar Hauser.

Sein Schaffen war geprägt von einem extremen Spagat:
Der politische Mahner: Er warnte früh und unermüdlich vor dem aufkeimenden Nationalsozialismus und der Militarisierung Deutschlands. Sein berühmtestes (und bis heute umstrittenes) Zitat: „Soldaten sind Mörder.“

Der Alltagsbeobachter: Mit Werken wie „Schloß Gripsholm“ oder „Rheinsberg: Ein Bilderbuch für Verliebte“ bewies er eine feinfühlige, fast zärtliche Seite und schuf Klassiker der modernen Liebesliteratur.

Als die Nationalsozialisten 1933 seine Bücher verbrannten und ihm die Staatsbürgerschaft entzogen, verlor Tucholsky seine wichtigste Waffe: die Sprache. Er ging ins Exil nach Schweden. Verbittert über die politische Entwicklung und durch Krankheit gezeichnet, nahm er sich 1935 in Hindås das Leben.

„Nichts ist schwerer und nichts erfordert mehr Charakter, als sich in offenem Gegensatz zu seiner Zeit zu befinden und laut zu sagen: Nein.“

Zitat von Karl Valentin über „die, die den Mund halten“

„Gesegnet seien jene, die nichts zu sagen haben und trotzdem den Mund halten.“

Karl Valentin (1882 – 1948)
deutscher Komiker, Volkssänger, Autor und Filmproduzent
https://de.wikipedia.org/wiki/Karl_Valentin

„Zwei Tage nach seinem Tod, am 11. Februar 1948, es war der Aschermittwoch, wurde Karl Valentin beerdigt. An seinem Grab sprachen ein evangelischer Geistlicher, ein Abgesandter des Photohauses Schaja und ein Mitglied der Internationalen Artisten-Loge, aber kein Vertreter der Stadt München oder der Münchner Theater. Valentin war schon lange vor seinem Tod vergessen, um viele Jahre später wiederentdeckt zu werden als einer der größten Komiker und Clowns des 20. Jahrhunderts.“ Seine Grabstätte befindet sich auf dem Friedhof in Planegg bei München.
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Karl_Valentin

Und weiter im Wikipedia-Artikel ist da zu finden:

Dem Nazi-Regime stand Valentin naiv-skeptisch gegenüber; öffentlich äußerte er keine eindeutige Kritik. …Trotzdem ließ er sich von den Nationalsozialisten nicht vereinnahmen und riskierte satirische Bilder wie „Auf zum Endsieg“ oder „Das letzte Aufgebot“. Bekannt sind auch seine Bühnenworte „Heil …, heil …, heil …! ja wie heißt er denn nur – ich kann mir einfach den Namen nicht merken.“ Oder auch: „Wie gut ist es doch, dass der Führer nicht Kräuter heißt, sonst müsste man ihn mit ‘Heil Kräuter’ grüßen.“
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Karl_Valentin

Zitat von David Bowie über das „Altern“

„Altern ist ein besonderer Prozess, bei dem du der Mensch wirst, der du schon immer hättest sein sollen.“

David Bowie (1947-2016)
britischer Musiker, Sänger, Produzent und Schauspieler
https://de.wikipedia.org/wiki/David_Bowie

Relativ unbekannt geblieben ist seine Hauptrolle in dem Film Houdini & Company – Der Geist des Magiers (The Linguini Incident) von 1991 an der Seite von Rosanna Arquette. In Twin Peaks – Der Film, dem Prequel zur Kultserie Twin Peaks von David Lynch, spielte Bowie 1992 in einer kurzen Sequenz den „längst verloren geglaubten“ FBI-Agenten Phillip Jeffries. Beachtung fand Bowies Auftritt in dem Film Basquiat von 1996 in einer Nebenrolle als Andy Warhol.
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/David_Bowie

Zitat von George Orwell über „Freiheit und Recht“

Freiheit ist das Recht, anderen zu sagen, was sie nicht hören wollen.

George Orwell / Eric Arthur Blair (1903-1950)
englischer Schriftsteller, Essayist und Journalist
https://de.wikipedia.org/wiki/George_Orwell

George Orwell (geboren als Eric Arthur Blair, 1903–1950) war weit mehr als nur ein Schriftsteller; er war ein unerschrockener Kritiker von Machtmissbrauch und sozialer Ungerechtigkeit. Seine Werke sind heute, im Zeitalter von Fake News und Massenüberwachung, aktueller denn je.

Orwell war ein britischer Journalist, Essayist und Romanautor. Seine Erfahrungen als Kolonialpolizist in Burma, sein Leben in Armut in London und Paris sowie sein Einsatz im Spanischen Bürgerkrieg prägten sein tiefes Misstrauen gegenüber totalitären Systemen – egal ob von rechts oder links.

Bücher von George Orwell, die man kennen sollte: Animal Farm (Farm der Tiere, 1945) & 1984 (erschienen 1949)

Orwell kämpfte für die Klarheit der Sprache. Er war überzeugt, dass politische Freiheit nur existieren kann, wenn wir die Wahrheit sagen und Wörter nicht verdrehen, um Unrecht zu rechtfertigen. „In Zeiten universeller Täuschung ist das Aussprechen der Wahrheit ein revolutionärer Akt.“

Zitat von Franz Kafka über „Kunst und Handwerk“

„Die Kunst hat das Handwerk nötiger als das Handwerk die Kunst.“

Franz Kafka (1883-1924) / „Dichter der modernen Angst“
österreichisch-tschechoslowakischer Schriftsteller
https://de.wikipedia.org/wiki/Franz_Kafka
Quelle: KI-generiert mittels Google Gemini

Franz Kafka (1883–1924) war ein deutschsprachiger jüdischer Schriftsteller aus Prag und gilt als einer der einflussreichsten Autoren der Moderne. Sein Werk ist weltberühmt für die Darstellung von existentieller Angst, absurder Bürokratie und der Isolation des Individuums in einer unverständlichen Welt.

  • Das „Kafkaeske“: Dieser Begriff beschreibt Situationen, die auf unheimliche Weise rätselhaft, bedrohlich und bürokratisch-sinnlos erscheinen – genau wie in seinen berühmtesten Werken Die VerwandlungDer Prozess oder Das Schloss.
  • Sein Vermächtnis: Kafka veröffentlichte zu Lebzeiten nur wenig und ordnete testamentarisch an, seine Manuskripte zu verbrennen. Dass wir sie heute lesen können, verdanken wir seinem Freund Max Brod, der diesen Wunsch ignorierte und die Texte veröffentlichte.

Zitat von James Freeman Clarke über „Politiker und Staatsmänner“

„Ein Politiker denkt an die nächste Wahl. Ein Staatsmann denkt an die nächste Generation.“

James Freeman Clarke (1810-1888)
unitarischer Prediger, Gründer einer Kirchengemeinde in Boston und Schriftsteller
https://de.wikipedia.org/wiki/James_Freeman_Clarke

James Freeman Clarke war eine zentrale Figur des amerikanischen Intellektualismus(1) im 19. Jahrhundert. Als unitarischer Theologe, Schriftsteller und Reformer schlug er Brücken zwischen tiefem Glauben und gesellschaftlichem Fortschritt.

Kernaspekte seines Wirkens:
  • Der Transzendentalist: Als enges Mitglied des Transcendental Club war er Weggefährte von Ralph Waldo Emerson und Margaret Fuller. Er glaubte fest an die intuitive Verbindung des Einzelnen zum Göttlichen.
  • Religionswissenschaftlicher Pionier: Mit seinem Werk Ten Great Religions (1871) leistete er Pionierarbeit auf dem Gebiet der vergleichenden Religionswissenschaft. Er suchte nach den universellen Wahrheiten, die verschiedene Weltreligionen vereinen.
  • Sozialreformer: Clarke war ein überzeugter Gegner der Sklaverei (Abolitionist) und setzte sich leidenschaftlich für das Frauenwahlrecht sowie verbesserte Bildungschancen ein.
  • Die Church of the Disciples: Er gründete diese Kirche in Boston auf dem Prinzip der sozialen Gleichheit – dort gab es keine gemieteten Kirchenbänke, sodass Arm und Reich nebeneinander sitzen konnten.

(1) Der Begriff Intellektualismus beschreibt eine Haltung oder philosophische Strömung, die den Verstand (Intellekt) als das wichtigste Werkzeug des Menschen ansieht.

Zitat von Peter Ustinov über „den optimistischen Sinn des Lebens“

„Der Sinn des Lebens und Optimist zu sein besteht darin, töricht genug zu sein, zu glauben, dass das Beste erst noch kommt.“

Peter Ustinov (1921-2004)
britischer Schauspieler, Synchronsprecher, Schriftsteller und Regisseur
https://de.wikipedia.org/wiki/Peter_Ustinov

Sir Peter Ustinov (1921–2004) war ein britisches Multitalent mit russischen, deutschen, französischen und italienischen Wurzeln. Er war so vielseitig, dass man ihn kaum in eine Schublade stecken konnte:

  • Der Schauspieler: Er gewann zwei Oscars (für Spartacus und Topkapi). Unvergessen bleibt er vor allem als der exzentrische Detektiv Hercule Poirot in den Verfilmungen von Agatha Christie.
  • Der Autor: Er schrieb Theaterstücke, Romane und unzählige Kurzgeschichten.
  • Der Weltbürger: Ustinov sprach fließend Englisch, Französisch, Deutsch, Italienisch, Russisch und Spanisch. Er nutzte dieses Talent als leidenschaftlicher Botschafter für das Kinderhilfswerk UNICEF.
  • Der Humorist: Sein Markenzeichen war sein trockener, oft selbstironischer Humor und seine Fähigkeit, Akzente und Geräusche perfekt nachzuahmen.

„Ich bin ein ethnisches Durcheinander. Wenn ich in England bin, hält man mich für einen Ausländer.
Wenn ich im Ausland bin, hält man mich für einen Engländer. Ich bin quasi überall ein Verdächtiger.“

Zitat von Peter Ustinov über „Vorurteile und Verständnis“

Vorurteile sind gefrorene Meinungen. Ich bin überzeugt, dass Vorurteile die gefährlichsten Stolpersteine auf dem Weg zum gegenseitigen Verständnis der Völker sind.

Peter Ustinov (1921-2004)
britischer Schauspieler, Synchronsprecher, Schriftsteller und Regisseur
https://de.wikipedia.org/wiki/Peter_Ustinov

Sir Peter Ustinov (1921–2004) war ein britisches Multitalent mit russischen, deutschen, französischen und italienischen Wurzeln. Er war so vielseitig, dass man ihn kaum in eine Schublade stecken konnte:

  • Der Schauspieler: Er gewann zwei Oscars (für Spartacus und Topkapi). Unvergessen bleibt er vor allem als der exzentrische Detektiv Hercule Poirot in den Verfilmungen von Agatha Christie.
  • Der Autor: Er schrieb Theaterstücke, Romane und unzählige Kurzgeschichten.
  • Der Weltbürger: Ustinov sprach fließend Englisch, Französisch, Deutsch, Italienisch, Russisch und Spanisch. Er nutzte dieses Talent als leidenschaftlicher Botschafter für das Kinderhilfswerk UNICEF.
  • Der Humorist: Sein Markenzeichen war sein trockener, oft selbstironischer Humor und seine Fähigkeit, Akzente und Geräusche perfekt nachzuahmen.

„Ich bin ein ethnisches Durcheinander. Wenn ich in England bin, hält man mich für einen Ausländer.
Wenn ich im Ausland bin, hält man mich für einen Engländer. Ich bin quasi überall ein Verdächtiger.“