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Zitate zum Merken

Zitat von Friedrich Nietzsche über „die eigene Perspektive“

„Die gefährlichste Form von Blindheit ist, zu glauben, die eigene Perspektive sei die einzige Realität.“

Friedrich Nietzsche (1641-1702)
deutscher Mathematiker und Rechtswissenschaftler
https://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_Nitzsch

„Am 4. Mai 1668 erhielt er an der Universität Gießen die Professur für Mathematik, avancierte am 8. August 1670 zum Lizentiaten und promovierte dort 1671 zum Doktor der Rechte. Im selben Jahr erhält er in Gießen eine Stelle als Syndikus, wird am 11. Mai 1674 außerordentlicher und am 27. November ordentlicher Professor der Rechte. 1684 erhält er die Ratsstelle am höchsten Revisionsgericht der beiden hessischen Landsmannschaften und war ab 1702 Prokanzler der Akademie in Gießen geworden. Aus seiner Ehe hat er zwei gelehrte Söhne hinterlassen. Einer wurde Doktor der Medizin und der andere (Moritz Nitzsch) Doktor der Rechte.“
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_Nitzsch

Zitat von Ranga Yogeshwar über Demokratie

„Demokratie ist der gemeinsame, ständige Versuch einer Balance zwischen der Freiheit des Individuums und dem langfristigen Wohlergehen der Gemeinschaft.“

Ranga Yogeshwar (*1959)
luxemburgischer Wissenschaftsjournalist und Autor
https://de.wikipedia.org/wiki/Ranga_Yogeshwar

„In den 2010er Jahren war Yogeshwar einer der bekanntesten Wissenschaftsvermittler und ein wichtiger Vertreter des „Infotainment“. Yogeshwar distanziert sich allerdings ausdrücklich von diesem Begriff. Mit ihm als Moderator vollzog der WDR in den 1990er Jahren einen Wechsel vom umwelt- und gesellschaftskritischen Journalismus, wie ihn unter anderem Jean Pütz seit den 1970er Jahren vertrat, hin zur wissenschaftlichen Unterhaltung, weshalb Sendungen wie der WDR-Computerclub, Dschungel und die Hobbythek unter seiner Redaktion eingestellt wurden. Das neue Konzept wird zum Beispiel in der ARD-Sendereihe W wie Wissen deutlich, in der Showeffekte eine große Rolle spielen. In Die große Show der Naturwunder wurden Showelemente (in Form eines Quiz mit prominenten Kandidaten) und die Vermittlung wissenschaftlicher Inhalte (durch Ranga Yogeshwar) verknüpft.“
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Ranga_Yogeshwar

Zitat von Ralph Caspers über „Fakten, die Meinungen bilden“

„Damit Demokratie funktioniert, ist es immer hilfreich, wenn sich aus Fakten Meinungen bilden – und nicht umgekehrt.“

Ralph Caspers (*1972)
deutscher Fernsehmoderator, Autor, Drehbuchautor und Schauspieler
https://de.wikipedia.org/wiki/Ralph_Caspers

Aus dem Wikipedia-Artikel:
Nach Arbeiten in der Pathologie, einem Schlachthof und einer Werbeagentur absolvierte Caspers diverse Praktika im technischen Bereich (Kamera etc.) in Fernsehproduktionsunternehmen. Später dachte er sich Spiele für die Sat.1-Sendung „Geh aufs Ganze!“ aus. Dort entdeckte ihn Super RTL und produzierte mit ihm 1995 „Muuh – Das Tiermagazin“
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Ralph_Caspers

Zitat von König Harald V. über „Norweger“

„Norweger sind Mädchen, die Mädchen lieben, Jungs, die Jungs lieben, und Mädchen und Jungs, die einander lieben.“

König Harald V. von Norwegen (1937 -2026)
König von Norwegen
https://de.wikipedia.org/wiki/Harald_V.

Auszug aus dem Wikipedia-Artikel:
Als eine seiner wichtigsten Aufgaben benannte König Harald seine Reisen durch Norwegen, die dazu dienten, direkt mit den Menschen in Kontakt zu treten. Er hatte sich zum Ziel gesetzt, in seiner Amtszeit alle 357 Kommunen Norwegens mindestens einmal offiziell persönlich zu besuchen. Trotz seiner gesundheitlichen Beschwerden reiste er noch im August 2026 mit Königin Sonja durch zahlreiche Kommunen, der Besuch der letzten vier Kommunen war für Oktober 2026 vorgesehen
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Harald_V.

Zitat von Hape Kerkeling über „die Katastrophe herbeiwählen“

Es ist mir unerklärlich, wie man sich seine eigene Katastrophe herbeiwählen kann. Ich verstehe, dass Menschen mit der Politik unzufrieden sind, das bin ich auch. Aber deswegen will ich doch nicht die Demokratie abschaffen.

Hape Kerkeling (*1964)
aka Hans-Peter Wilhelm „Hape“ Kerkeling
deutscher Komiker, Autor, Fernsehmoderator, Schauspieler, Regisseur, Sänger, Hörspielsprecher, Hörbuch- und Synchronsprecher
https://de.wikipedia.org/wiki/Hape_Kerkeling

Aus dem Wikipedia-Artikel:
Er wurde ab Mitte der 1980er Jahre zum populären Fernseh- und Bühnenkomiker. 1985 erhielt er im Alter von 20 Jahren seine erste regelmäßige Fernsehsendung Känguru. Es folgten weitere Comedyformate wie Total Normal oder Darüber lacht die Welt sowie die Moderation größerer Fernsehshows wie der deutschen Vorentscheidung zum Eurovision Song Contest oder der Verleihung der Goldenen Kamera. …
Als Buchautor veröffentlichte Kerkeling 2006 mit Ich bin dann mal weg das erfolgreichste deutsche Sachbuch der Nachkriegszeit.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Hape_Kerkeling

Zitat von Friedrich Dürrenmatt über „das Kleine ist wichtiger“

Das Kleine ist wichtiger als das Große. Wir können viel Gutes auf der Welt tun, wenn wir bescheiden sind.

Friedrich Dürrenmatt (1921-1990)
Schweizer Schriftsteller, Dramatiker und Maler
https://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_Dürrenmatt

Friedrich Dürrenmatt zählt zu den bedeutendsten deutschsprachigen Dramatikern des 20. Jahrhunderts, dessen weltweit aufgeführte Werke Literatur, Theater und Film nachhaltig beeinflussen, indem sie auf einzigartige Weise Spannung, Humor und philosophische Reflexion verbinden. Bekannt wurde er vor allem mit den Kriminalromanen „Der Richter und sein Henker“, „Der Verdacht“ und „Das Versprechen“, mit den Theaterstücken „Der Besuch der alten Dame“, „Die Physiker“ und „Der Meteor“ erlangte er Weltruhm.
Er war der Initiant des Schweizerischen Literaturarchivs, dessen Gründung er zur Bedingung machte, um der Schweiz seinen Nachlass zu überlassen. Sein bildnerisches Werk wird in einer Dauerausstellung im Museum Centre Dürrenmatt Neuchâtel präsentiert.
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_Dürrenmatt

Zitat von Georg Christoph Lichtenberg über „Zeit zum Nachdenken“

„Man sollte nie so viel zu tun haben, dass man zum Nachdenken keine Zeit mehr hat.“

Georg Christoph Lichtenberg (1742 – 1799)
Physiker, Naturforscher, Mathematiker, Schriftsteller und der erste deutsche Professor für Experimentalphysik
https://de.wikipedia.org/wiki/Georg_Christoph_Lichtenberg

Georg Christoph Lichtenberg (1742–1799) war ein deutscher Physiker, Schriftsteller und scharfsinniger Aufklärer. Bekannt wurde er vor allem durch seine Aphorismen, in denen er mit Humor und kritischem Blick menschliche Schwächen, Gesellschaft und Wissenschaft betrachtete. Als Professor in Göttingen leistete er zudem wichtige Beiträge zur Experimentalphysik und prägte die Wissenschaftskommunikation seiner Zeit. Seine Gedanken wirken bis heute modern, weil sie Neugier, Skepsis und selbstständiges Denken verbinden.
(Diese Zusammenfassung wurde von einer KI erstellt.)

Zitat von Paul Watzlawick über „Menschliche Reife“

Menschliche Reife ist, das Richtige zu tun, selbst, wenn es die Eltern empfohlen haben.

Paul Watzlawick (1921 – 2007)
österreichisch-US-amerikanischer Philosoph, Psychotherapeut und Kommunikationswissenschaftler
https://de.wikipedia.org/wiki/Paul_Watzlawick
Hinweis: nachfolgende Zusammenfassung ist KI-generiert.

Paul Watzlawick (1921–2007) war ein österreichisch-amerikanischer Kommunikationswissenschaftler, Psychotherapeut und Philosoph. Er gehört zu den einflussreichsten Figuren der modernen Kommunikationstheorie und Systemischen Therapie.
Das Wichtigste zu ihm auf den Punkt gebracht:

  • Die 5 Axiome der Kommunikation: Bekannt ist er vor allem für seine fünf Grundregeln zur menschlichen Verständigung.
  • Sein bekanntestes Zitat: „Man kann nicht nicht kommunizieren“ (Axiom 1) – da auch Schweigen, Wegsehen oder Tatenloses-Herumsitzen Verhalten sind und damit Signale an die Umwelt senden.
  • Inhalts- und Beziehungsaspekt: Nach Watzlawick vermittelt jede Aussage nicht nur pure Sachinformationen, sondern zeigt immer auch, wie die Gesprächspartner zueinander stehen.
  • Radikaler Konstruktivismus: Er betonte, dass Menschen keine objektive Realität wahrnehmen, sondern sich ihre eigene Wirklichkeit durch Sprache, Erfahrungen und Wahrnehmung selbst konstruieren.

Paul Watzlawick stellt in seinem Werk „Menschliche Kommunikation“ fünf Grundregeln (Axiome) auf. Sie beschreiben, wie menschliche Kommunikation abläuft und warum es dabei so leicht zu Missverständnissen kommen kann:

1. Man kann nicht nicht kommunizieren
Jedes Verhalten ist Kommunikation. Da man sich nicht nicht verhalten kann, kommuniziert man immer – selbst wenn man schweigt, wegsieht oder den Raum verlässt. Die Umwelt interpretiert dieses Verhalten trotzdem.

2. Jede Kommunikation hat einen Inhalts- und einen Beziehungsaspekt
• Inhaltsaspekt: Was wird gesagt? (Reine Information / Daten).
• Beziehungsaspekt: Wie wird es gesagt? (Zeigt, wie der Sprecher zum Gegenüber steht).
Der Beziehungsaspekt bestimmt, wie der Inhalt aufgefasst werden soll. Stimmt die Beziehung nicht, wird oft auf der Inhaltsebene gestritten.

3. Kommunikation ist immer Ursache und Wirkung (Interpunktion)
Gesprächspartner strukturieren den Ablauf von Reaktionen unterschiedlich. Jeder sieht sein eigenes Verhalten meist nur als Reaktion auf das Verhalten des anderen. Klassisches Beispiel: Er zieht sich zurück, weil sie nörgelt – sie nörgelt, weil er sich zurückzieht. Beide sehen den Anfang der Kette beim anderen.

4. Menschliche Kommunikation bedient sich digitaler und analoger Modalitäten
– Digital: Die gesprochene/geschriebene Sprache (Wörter, Symbole, Syntax). Sie ist präzise für Inhalte, hat aber kaum Ausdruck für Beziehungen.
– Analog: Die Körpersprache (Mimik, Gestik, Tonfall, Blicke). Sie zeigt Gefühle und Beziehungsverhältnisse, ist aber viel deutungsanfälliger.

5. Kommunikation ist symmetrisch oder komplementär
Je nachdem, ob die Partner gleichrangig sind oder nicht:
– Symmetrisch: Die Partner streben nach Gleichheit und spiegeln sich (z. B. auf Augenhöhe unter Kollegen).
– Komplementär: Die Kommunikation ergänzt sich durch Unterschiede (z. B. Chef und Angestellter oder Lehrer und Schüler; einer führt, der andere ordnet sich unter).

Zitat von Konrad Adenauer über „Gott, Klugheit und Dummheit“

Ich bin ja mit dem lieben Gott so weit einverstanden, aber dass er der Klugheit Grenzen gesetzt hat und der Dummheit nicht, das nehme ich ihm wirklich übel.

Konrad Adenauer (1876 – 1967)
deutscher christdemokratischer Politiker und Staatsmann
https://de.wikipedia.org/wiki/Konrad_Adenauer

Von 1949 bis 1963 war er der erste Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland und von 1951 bis 1955 zugleich erster Bundesminister des Auswärtigen.
Während des Ersten Weltkriegs war Adenauer für die Versorgung der Stadtbevölkerung mit Lebensmitteln zuständig, die aufgrund der britischen Seeblockade zunehmend schwieriger wurde. Er begann, Nahrungsmittel zu horten und führte erfolgreich verschiedene Ersatzprodukte ein, so ein von ihm selbst erfundenes „Kölner Brot“ aus Reis- und Maismehl, Topinambur statt der Kartoffeln, die nach einer Kartoffelfäule-Missernte 1916 Mangelware waren, und nicht zuletzt Graupen. Für dieses „Rheinische Schwarzbrot“ erhielt er am 2. Mai 1915 ein Patent. Er erfand auch die sogenannte Kölner Wurst unter Verwendung von Sojamehl, die 1918 im Vereinigten Königreich patentiert wurde.
Zwar konnte er so die bedrohlichsten Folgen des Steckrübenwinters 1916/17 mildern, doch wegen des unbefriedigenden Geschmacks der von ihm eingeführten Produkte bedachte ihn die Kölner Bevölkerung mit dem despektierlichen Spitznamen „Graupenauer“.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Konrad_Adenauer

Zitat von John Maynard Keynes über „Kapitalismus“

Kapitalismus ist der erstaunliche Glaube, dass die bösartigsten Menschen die bösartigsten Dinge tun werden – zum größtmöglichen Wohl aller.

John Maynard Keynes (1883 – 1946)
britischer Ökonom, Politiker und Mathematiker
https://de.wikipedia.org/wiki/John_Maynard_Keynes

Als das Time Magazine Keynes 1999 zu den wichtigsten Menschen des Jahrhunderts zählte, erklärte es, dass „seine radikale Idee, dass Regierungen Geld ausgeben sollten, das sie nicht haben, den Kapitalismus gerettet haben könnte“. The Economist bezeichnete Keynes als „Großbritanniens berühmtesten Ökonomen des 20. Jahrhunderts“.
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/John_Maynard_Keynes

Zitat von Michail Gorbatschow über „Teil der Lösung“

Man ist entweder Teil der Lösung oder Teil des Problems.
Ich habe mich für erstere entschieden.

Michail Gorbatschow (1931 – 2022)
sowjetisch-russischer Politiker
https://de.wikipedia.org/wiki/Michail_Sergejewitsch_Gorbatschow

Als letzter Staatschef der Sowjetunion leitete Michail Gorbatschow mit seiner Politik von Glasnost (Offenheit) und Perestroika (Umgestaltung) das Ende des Kalten Krieges ein. Ohne sein friedliches Nichteinmischen wäre die deutsche Wiedervereinigung in dieser Form wohl kaum möglich gewesen – eine historische Leistung, die ihm 1990 den Friedensnobelpreis einbrachte.

Kaum eine historische Persönlichkeit wird so gegensätzlich wahrgenommen wie Michail Gorbatschow. Während er im Westen als visionärer Friedensbringer und „Gorbi“ gefeiert wurde, sahen viele in seiner Heimat in ihm den Mann, der durch seine Reformen den Kollaps der Sowjetunion herbeiführte und das Land in das wirtschaftliche Chaos der 1990er-Jahre stürzte.

Abseits der großen Weltpolitik hatte Gorbatschow auch eine überraschende popkulturelle Seite: Um Geld für seine Stiftung zu sammeln, spielte er Ende der 90er-Jahre in einem weltweit ausgestrahlten Werbespot für Pizza Hut mit und nahm sogar ein Album mit russischen Liebesballaden für seine verstorbene Frau Raissa auf.