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Zitate zum Merken

Zitat von Ralph Caspers über „Fakten, die Meinungen bilden“

„Damit Demokratie funktioniert, ist es immer hilfreich, wenn sich aus Fakten Meinungen bilden – und nicht umgekehrt.“

Ralph Caspers (*1972)
deutscher Fernsehmoderator, Autor, Drehbuchautor und Schauspieler
https://de.wikipedia.org/wiki/Ralph_Caspers

Aus dem Wikipedia-Artikel:
Nach Arbeiten in der Pathologie, einem Schlachthof und einer Werbeagentur absolvierte Caspers diverse Praktika im technischen Bereich (Kamera etc.) in Fernsehproduktionsunternehmen. Später dachte er sich Spiele für die Sat.1-Sendung „Geh aufs Ganze!“ aus. Dort entdeckte ihn Super RTL und produzierte mit ihm 1995 „Muuh – Das Tiermagazin“
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Ralph_Caspers

Zitat von König Harald V. über „Norweger“

„Norweger sind Mädchen, die Mädchen lieben, Jungs, die Jungs lieben, und Mädchen und Jungs, die einander lieben.“

König Harald V. von Norwegen (1937 -2026)
König von Norwegen
https://de.wikipedia.org/wiki/Harald_V.

Auszug aus dem Wikipedia-Artikel:
Als eine seiner wichtigsten Aufgaben benannte König Harald seine Reisen durch Norwegen, die dazu dienten, direkt mit den Menschen in Kontakt zu treten. Er hatte sich zum Ziel gesetzt, in seiner Amtszeit alle 357 Kommunen Norwegens mindestens einmal offiziell persönlich zu besuchen. Trotz seiner gesundheitlichen Beschwerden reiste er noch im August 2026 mit Königin Sonja durch zahlreiche Kommunen, der Besuch der letzten vier Kommunen war für Oktober 2026 vorgesehen
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Harald_V.

Zitat von Hape Kerkeling über „die Katastrophe herbeiwählen“

Es ist mir unerklärlich, wie man sich seine eigene Katastrophe herbeiwählen kann. Ich verstehe, dass Menschen mit der Politik unzufrieden sind, das bin ich auch. Aber deswegen will ich doch nicht die Demokratie abschaffen.

Hape Kerkeling (*1964)
aka Hans-Peter Wilhelm „Hape“ Kerkeling
deutscher Komiker, Autor, Fernsehmoderator, Schauspieler, Regisseur, Sänger, Hörspielsprecher, Hörbuch- und Synchronsprecher
https://de.wikipedia.org/wiki/Hape_Kerkeling

Aus dem Wikipedia-Artikel:
Er wurde ab Mitte der 1980er Jahre zum populären Fernseh- und Bühnenkomiker. 1985 erhielt er im Alter von 20 Jahren seine erste regelmäßige Fernsehsendung Känguru. Es folgten weitere Comedyformate wie Total Normal oder Darüber lacht die Welt sowie die Moderation größerer Fernsehshows wie der deutschen Vorentscheidung zum Eurovision Song Contest oder der Verleihung der Goldenen Kamera. …
Als Buchautor veröffentlichte Kerkeling 2006 mit Ich bin dann mal weg das erfolgreichste deutsche Sachbuch der Nachkriegszeit.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Hape_Kerkeling

Zitat von Friedrich Dürrenmatt über „das Kleine ist wichtiger“

Das Kleine ist wichtiger als das Große. Wir können viel Gutes auf der Welt tun, wenn wir bescheiden sind.

Friedrich Dürrenmatt (1921-1990)
Schweizer Schriftsteller, Dramatiker und Maler
https://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_Dürrenmatt

Friedrich Dürrenmatt zählt zu den bedeutendsten deutschsprachigen Dramatikern des 20. Jahrhunderts, dessen weltweit aufgeführte Werke Literatur, Theater und Film nachhaltig beeinflussen, indem sie auf einzigartige Weise Spannung, Humor und philosophische Reflexion verbinden. Bekannt wurde er vor allem mit den Kriminalromanen „Der Richter und sein Henker“, „Der Verdacht“ und „Das Versprechen“, mit den Theaterstücken „Der Besuch der alten Dame“, „Die Physiker“ und „Der Meteor“ erlangte er Weltruhm.
Er war der Initiant des Schweizerischen Literaturarchivs, dessen Gründung er zur Bedingung machte, um der Schweiz seinen Nachlass zu überlassen. Sein bildnerisches Werk wird in einer Dauerausstellung im Museum Centre Dürrenmatt Neuchâtel präsentiert.
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_Dürrenmatt

Zitat von Georg Christoph Lichtenberg über „Zeit zum Nachdenken“

„Man sollte nie so viel zu tun haben, dass man zum Nachdenken keine Zeit mehr hat.“

Georg Christoph Lichtenberg (1742 – 1799)
Physiker, Naturforscher, Mathematiker, Schriftsteller und der erste deutsche Professor für Experimentalphysik
https://de.wikipedia.org/wiki/Georg_Christoph_Lichtenberg

Georg Christoph Lichtenberg (1742–1799) war ein deutscher Physiker, Schriftsteller und scharfsinniger Aufklärer. Bekannt wurde er vor allem durch seine Aphorismen, in denen er mit Humor und kritischem Blick menschliche Schwächen, Gesellschaft und Wissenschaft betrachtete. Als Professor in Göttingen leistete er zudem wichtige Beiträge zur Experimentalphysik und prägte die Wissenschaftskommunikation seiner Zeit. Seine Gedanken wirken bis heute modern, weil sie Neugier, Skepsis und selbstständiges Denken verbinden.
(Diese Zusammenfassung wurde von einer KI erstellt.)

Zitat von Paul Watzlawick über „Menschliche Reife“

Menschliche Reife ist, das Richtige zu tun, selbst, wenn es die Eltern empfohlen haben.

Paul Watzlawick (1921 – 2007)
österreichisch-US-amerikanischer Philosoph, Psychotherapeut und Kommunikationswissenschaftler
https://de.wikipedia.org/wiki/Paul_Watzlawick
Hinweis: nachfolgende Zusammenfassung ist KI-generiert.

Paul Watzlawick (1921–2007) war ein österreichisch-amerikanischer Kommunikationswissenschaftler, Psychotherapeut und Philosoph. Er gehört zu den einflussreichsten Figuren der modernen Kommunikationstheorie und Systemischen Therapie.
Das Wichtigste zu ihm auf den Punkt gebracht:

  • Die 5 Axiome der Kommunikation: Bekannt ist er vor allem für seine fünf Grundregeln zur menschlichen Verständigung.
  • Sein bekanntestes Zitat: „Man kann nicht nicht kommunizieren“ (Axiom 1) – da auch Schweigen, Wegsehen oder Tatenloses-Herumsitzen Verhalten sind und damit Signale an die Umwelt senden.
  • Inhalts- und Beziehungsaspekt: Nach Watzlawick vermittelt jede Aussage nicht nur pure Sachinformationen, sondern zeigt immer auch, wie die Gesprächspartner zueinander stehen.
  • Radikaler Konstruktivismus: Er betonte, dass Menschen keine objektive Realität wahrnehmen, sondern sich ihre eigene Wirklichkeit durch Sprache, Erfahrungen und Wahrnehmung selbst konstruieren.

Paul Watzlawick stellt in seinem Werk „Menschliche Kommunikation“ fünf Grundregeln (Axiome) auf. Sie beschreiben, wie menschliche Kommunikation abläuft und warum es dabei so leicht zu Missverständnissen kommen kann:

1. Man kann nicht nicht kommunizieren
Jedes Verhalten ist Kommunikation. Da man sich nicht nicht verhalten kann, kommuniziert man immer – selbst wenn man schweigt, wegsieht oder den Raum verlässt. Die Umwelt interpretiert dieses Verhalten trotzdem.

2. Jede Kommunikation hat einen Inhalts- und einen Beziehungsaspekt
• Inhaltsaspekt: Was wird gesagt? (Reine Information / Daten).
• Beziehungsaspekt: Wie wird es gesagt? (Zeigt, wie der Sprecher zum Gegenüber steht).
Der Beziehungsaspekt bestimmt, wie der Inhalt aufgefasst werden soll. Stimmt die Beziehung nicht, wird oft auf der Inhaltsebene gestritten.

3. Kommunikation ist immer Ursache und Wirkung (Interpunktion)
Gesprächspartner strukturieren den Ablauf von Reaktionen unterschiedlich. Jeder sieht sein eigenes Verhalten meist nur als Reaktion auf das Verhalten des anderen. Klassisches Beispiel: Er zieht sich zurück, weil sie nörgelt – sie nörgelt, weil er sich zurückzieht. Beide sehen den Anfang der Kette beim anderen.

4. Menschliche Kommunikation bedient sich digitaler und analoger Modalitäten
– Digital: Die gesprochene/geschriebene Sprache (Wörter, Symbole, Syntax). Sie ist präzise für Inhalte, hat aber kaum Ausdruck für Beziehungen.
– Analog: Die Körpersprache (Mimik, Gestik, Tonfall, Blicke). Sie zeigt Gefühle und Beziehungsverhältnisse, ist aber viel deutungsanfälliger.

5. Kommunikation ist symmetrisch oder komplementär
Je nachdem, ob die Partner gleichrangig sind oder nicht:
– Symmetrisch: Die Partner streben nach Gleichheit und spiegeln sich (z. B. auf Augenhöhe unter Kollegen).
– Komplementär: Die Kommunikation ergänzt sich durch Unterschiede (z. B. Chef und Angestellter oder Lehrer und Schüler; einer führt, der andere ordnet sich unter).

Zitat von Konrad Adenauer über „Gott, Klugheit und Dummheit“

Ich bin ja mit dem lieben Gott so weit einverstanden, aber dass er der Klugheit Grenzen gesetzt hat und der Dummheit nicht, das nehme ich ihm wirklich übel.

Konrad Adenauer (1876 – 1967)
deutscher christdemokratischer Politiker und Staatsmann
https://de.wikipedia.org/wiki/Konrad_Adenauer

Von 1949 bis 1963 war er der erste Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland und von 1951 bis 1955 zugleich erster Bundesminister des Auswärtigen.
Während des Ersten Weltkriegs war Adenauer für die Versorgung der Stadtbevölkerung mit Lebensmitteln zuständig, die aufgrund der britischen Seeblockade zunehmend schwieriger wurde. Er begann, Nahrungsmittel zu horten und führte erfolgreich verschiedene Ersatzprodukte ein, so ein von ihm selbst erfundenes „Kölner Brot“ aus Reis- und Maismehl, Topinambur statt der Kartoffeln, die nach einer Kartoffelfäule-Missernte 1916 Mangelware waren, und nicht zuletzt Graupen. Für dieses „Rheinische Schwarzbrot“ erhielt er am 2. Mai 1915 ein Patent. Er erfand auch die sogenannte Kölner Wurst unter Verwendung von Sojamehl, die 1918 im Vereinigten Königreich patentiert wurde.
Zwar konnte er so die bedrohlichsten Folgen des Steckrübenwinters 1916/17 mildern, doch wegen des unbefriedigenden Geschmacks der von ihm eingeführten Produkte bedachte ihn die Kölner Bevölkerung mit dem despektierlichen Spitznamen „Graupenauer“.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Konrad_Adenauer

Zitat von John Maynard Keynes über „Kapitalismus“

Kapitalismus ist der erstaunliche Glaube, dass die bösartigsten Menschen die bösartigsten Dinge tun werden – zum größtmöglichen Wohl aller.

John Maynard Keynes (1883 – 1946)
britischer Ökonom, Politiker und Mathematiker
https://de.wikipedia.org/wiki/John_Maynard_Keynes

Als das Time Magazine Keynes 1999 zu den wichtigsten Menschen des Jahrhunderts zählte, erklärte es, dass „seine radikale Idee, dass Regierungen Geld ausgeben sollten, das sie nicht haben, den Kapitalismus gerettet haben könnte“. The Economist bezeichnete Keynes als „Großbritanniens berühmtesten Ökonomen des 20. Jahrhunderts“.
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/John_Maynard_Keynes

Zitat von Michail Gorbatschow über „Teil der Lösung“

Man ist entweder Teil der Lösung oder Teil des Problems.
Ich habe mich für erstere entschieden.

Michail Gorbatschow (1931 – 2022)
sowjetisch-russischer Politiker
https://de.wikipedia.org/wiki/Michail_Sergejewitsch_Gorbatschow

Als letzter Staatschef der Sowjetunion leitete Michail Gorbatschow mit seiner Politik von Glasnost (Offenheit) und Perestroika (Umgestaltung) das Ende des Kalten Krieges ein. Ohne sein friedliches Nichteinmischen wäre die deutsche Wiedervereinigung in dieser Form wohl kaum möglich gewesen – eine historische Leistung, die ihm 1990 den Friedensnobelpreis einbrachte.

Kaum eine historische Persönlichkeit wird so gegensätzlich wahrgenommen wie Michail Gorbatschow. Während er im Westen als visionärer Friedensbringer und „Gorbi“ gefeiert wurde, sahen viele in seiner Heimat in ihm den Mann, der durch seine Reformen den Kollaps der Sowjetunion herbeiführte und das Land in das wirtschaftliche Chaos der 1990er-Jahre stürzte.

Abseits der großen Weltpolitik hatte Gorbatschow auch eine überraschende popkulturelle Seite: Um Geld für seine Stiftung zu sammeln, spielte er Ende der 90er-Jahre in einem weltweit ausgestrahlten Werbespot für Pizza Hut mit und nahm sogar ein Album mit russischen Liebesballaden für seine verstorbene Frau Raissa auf.

Zitat von Erich Kästner über „wenn später zu spät ist“

„Die Ereignisse von 1933 bis 1945 hätten spätestens 1928 bekämpft werden müssen. Später war es zu spät.
Man darf nicht warten, bis der Freiheitskampf Landesverrat genannt wird. Man darf nicht warten, bis aus dem Schneeball eine Lawine geworden ist.“

Erich Kästner (1899-1974)
deutscher Schriftsteller, Publizist, Drehbuchautor und Kabarettdichter
https://de.wikipedia.org/wiki/Erich_Kästner

Die 3 Säulen seines Werks

1. Der Revolutionär der Kinderliteratur

Vor Kästner waren Kinderbücher oft moralisierende Märchen (wie der Struwwelpeter). Kästner holte die Kinder in die Realität:

  • Emil und die Detektive (1929): Sein weltweiter Durchbruch. Plötzlich spielen Geschichten im echten Berlin der Moderne, und Kinder lösen eigenständig Kriminalfälle.
  • Weitere Klassiker: Pünktchen und Anton (1931), Das fliegende Klassenzimmer (1933) und Das doppelte Lottchen (1949).

2. Der scharfe Kritiker der Erwachsenenwelt

Kästner beobachtete die späten 1920er Jahre mit großer Sorge. Sein Meisterwerk ist der gesellschaftskritische Roman „Fabian“ (1931) (später ungekürzt unter dem Originaltitel „Der Gang vor die Hunde“ erschienen). Er beschreibt darin moralischen Verfall, Arbeitslosigkeit und das Herannahen des Faschismus im Berlin der Weimarer Republik.

3. Der Pazifist und Satiriker

Geprägt durch die harte Ausbildung im Ersten Weltkrieg (die ihm ein lebenslanges Herzleiden einbrachte), hasste er Militär und blinden Gehorsam. Seine Gedichtbände wie „Herz auf Taille“ (1928) trafen den Nerv der Zeit.

Der Wendepunkt: Leben im Nationalsozialismus

1933 brannten in Deutschland die Bücher – auch die von Kästner. Er war am 10. Mai 1933 in Berlin persönlich auf dem Opernplatz anwesend und sah zu, wie seine eigenen Werke im Feuer landeten. Er wurde aus der Menge heraus erkannt, blieb aber unverletzt.

„Ich stand vor der Universität, eingekeilt zwischen Studenten in SA-Uniform, den Blüten der Nation, und sah unsere Bücher in die zuckenden Flammen fliegen.“ – Erich Kästner

Warum ist er nicht geflohen?

Während fast alle regimekritischen Kollegen (wie Thomas Mann oder Bertolt Brecht) emigrierten, blieb Kästner in Deutschland. Seine Begründung: Er wollte Augenzeuge und Chronist sein, um später wahrheitsgemäß darüber schreiben zu können. Er erhielt absolutes Berufsverbot, wurde mehrfach von der Gestapo verhaftet, schrieb aber heimlich unter Pseudonym weiter (u.a. das Drehbuch für den Ufa-Jubiläumsfilm Münchhausen 1942).

Die Nachkriegszeit & Späte Jahre

Nach 1945 zog er nach München, gründete das Kabarett „Die Schaubude“ und engagierte sich unermüdlich in der Friedensbewegung (u. a. gegen die atomare Aufrüstung). Literarisch konnte er jedoch nie ganz an die Erfolge der Vorkriegszeit anknüpfen. Frustriert darüber, dass die Menschen scheinbar so schnell vergaßen, flüchtete er sich in seinen späten Jahren zunehmend in den Alkohol.

(Und noch ein) Zitat von Douglas Adam, dieses Mal über „Idiotensicher“

Leute, die versuchen, etwas total idiotensicher zu gestalten, unterschätzen oftmals den Einfallsreichtum totaler Idioten.

Douglas Adam (1952-2001)
britischer Schriftsteller
https://de.wikipedia.org/wiki/Douglas_Adams

Douglas Adams war weit mehr als „nur“ der Kopf hinter Per Anhalter durch die Galaxis (The Hitchhiker’s Guide to the Galaxy). Er war ein Technik-Nerd der ersten Stunde, ein leidenschaftlicher Umweltschützer und berühmt für seine kreativen Ausreden, wenn es um Abgabetermine ging.
Adams litt unter chronischer Aufschieberitis (Prokrastination) und hasste Abgabetermine. Eines seiner berühmtesten Zitate lautet: „Ich liebe Deadlines. Ich mag das zischende Geräusch, das sie machen, wenn sie an mir vorbeifliegen.“
Um sein Buch Macht’s gut, und danke für den Fisch überhaupt fertigzustellen, sperrte sein Verleger ihn kurzerhand für drei Wochen zusammen mit einer Sekretärin in ein Hotelzimmer, um ihn am Schreiben zu halten.

Adams war absolut technikbegeistert. Er kaufte angeblich den allerersten Apple Macintosh, der jemals nach Europa (UK) importiert wurde. Insgesamt besäß er im Laufe seines Lebens Dutzende Macs. Er war so eng mit der Marke verbunden, dass er sogar als „Apple Master“ (eine Art Markenbotschafter für Vordenker) gelistet war.

Er ist einer von nur zwei Menschen außerhalb der Kern-Truppe von Monty Python, die jemals ein Schreib-Credit für die legendäre TV-Show Monty Python’s Flying Circus bekamen (er half Graham Chapman bei einer Skizze in Staffel 4). Außerdem tauchte er in zwei Episoden als Statist auf – unter anderem als Arzt, der sich eine OP-Maske aufsetzt.

Bevor er mit dem Schreiben genug Geld verdiente, hielt sich Adams mit absurden Gelegenheitsjobs über Wasser. Er arbeitete als Krankenhaus-Pförtner, Scheunen-Reiniger und sogar als Bodyguard für eine wohlhabende Familie aus Katar. Für ein Umweltschutz-Projekt wanderte er später im Leben im kompletten, schweren Kostüm eines Nasenbären auf den Kilimandscharo, um auf bedrohte Arten aufmerksam zu machen.

Adams war eng mit David Gilmour, dem Gitarristen von Pink Floyd, befreundet. Zu Adams 42. Geburtstag (die magische Zahl aus seinen Büchern!) lud Gilmour ihn ein, als Gastgitarrist mit Pink Floyd live auf der Bühne im Londoner Earls Court zu spielen. Adams steuerte die Rhythmusgitarre bei den Songs Brain Damage und Eclipse bei.

Die Astronomie hat Adams ein bleibendes Denkmal gesetzt. Der 1998 entdeckte Asteroid 18610 wurde offiziell nach seiner Hauptfigur Arthur Dent benannt. Kurz nach Adams frühem Tod im Jahr 2001 wurde außerdem der Asteroid 25924 nach dem Autor selbst benannt.