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Zitate zum Merken

Zitat von Winston Churchill über „die Kunst der Diplomatie“

Diplomatie ist die Kunst, Leuten zu sagen, dass sie zur Hölle fahren sollen, und zwar so nett, dass sie nach dem Weg fragen.

Winston Churchill (1874-1965)
bedeutendster britischer Staatsmann des 20. Jahrhunderts
zweimal Premierminister – von 1940 bis 1945 sowie von 1951 bis 1955 – und führte Großbritannien durch den Zweiten Weltkrieg
https://de.wikipedia.org/wiki/Winston_Churchill

„Erst bei Ausbruch des Zweiten Weltkriegs 1939 erhielt der erklärte Gegner Adolf Hitlers wieder ein Regierungsamt und wurde zunächst erneut Erster Lord der Admiralität. Als Premierminister Neville Chamberlain infolge der glücklosen alliierten Kriegsführung zurücktreten musste, übernahm Winston Churchill am 10. Mai 1940 das Amt des Regierungschefs. Mit seiner Weigerung, in Verhandlungen mit Hitler einzutreten, und mit seinen Reden stärkte er in den kritischen Monaten des Frühjahrs und Sommers 1940 den Widerstandswillen und die Bereitschaft der Briten, den Krieg gegen das nationalsozialistische Deutschland fortzuführen. Außenpolitisch hatte er maßgeblichen Anteil am Zustandekommen der Anti-Hitler-Koalition zwischen Großbritannien, den Vereinigten Staaten und der Sowjetunion, die schließlich den Sieg über Deutschland und Japan errang. Trotz dieses militärischen Triumphs verlor er mit den Tories die Unterhauswahlen des Jahres 1945.
Nach Kriegsende wurde Winston Churchill zum Vordenker der Europäischen Einigung. Im Jahr 1951 erneut zum Premierminister gewählt, trat er 1955 zurück. Seinen Wahlkreis Woodford im Nordosten Londons vertrat er bis 1964, ein Jahr vor seinem Tod, im Unterhaus.“
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Winston_Churchill

Zitat von Umberto Eco über „Bücher fragen, was sie bedeuten“

Bücher sind nicht dazu da, geglaubt zu werden, sondern dazu, befragt zu werden.
Wenn wir ein Buch betrachten, dürfen wir uns nicht fragen, was es sagt, sondern was es bedeutet.

Umberto Eco (1932-2016)
italienischer Schriftsteller, Kolumnist, Philosoph, Medienwissenschaftler sowie einer der bekanntesten Semiotiker und Philologen
(dass nenne ich mal eine Beschreibung!) / Das Zitat stammt übrigens aus „Der Name der Rose“
https://de.wikipedia.org/wiki/Umberto_Eco

Zitat von Heinrich Heine über „Verrückte verstehen Verrückte“

Das ist schön bei uns Deutschen: Keiner ist so verrückt, dass er nicht einen noch Verrückteren fände, der ihn versteht.

Heinrich Heine (1797-1856)
bedeutender deutscher Dichter, Schriftsteller und Journalist
https://de.wikipedia.org/wiki/Heinrich_Heine

Heine war ein Meister der Sprache, der wie kaum ein anderer Lyrik mit scharfer politischer Satire verband. Er liebte Deutschland, litt aber an dessen Unfreiheit.
In seinem satirischen Versepos „Deutschland. Ein Wintermärchen“ (1844) rechnet er scharf mit den politischen Zuständen seiner Heimat ab.
Heine verbrachte die letzten acht Jahre seines Lebens schwer erkrankt (vermutlich Multiple Sklerose oder Neurosyphilis) im Bett, das er selbst als seine „Matratzengruft“ bezeichnete.
Trotz extremer Schmerzen und fast vollständiger Lähmung schrieb er dort bedeutende Spätwerke wie den Romanzero.

Zitat von Albert Einstein über „geniale, ordentliche Menschen“

Geniale Menschen sind selten ordentlich…Ordentliche selten genial!

Albert Einstein (1897-1955)
theoretischer Physiker
https://de.wikipedia.org/wiki/Albert_Einstein

Aus dem Wikipedia-Artikel:
„Einsteins Hauptwerk, die Relativitätstheorie, machte ihn weltberühmt. Im Jahr 1905 erschien seine Arbeit mit dem Titel Zur Elektrodynamik bewegter Körper, deren Inhalt heute als Spezielle Relativitätstheorie bezeichnet wird. 1915 publizierte er die Allgemeine Relativitätstheorie. Auch zur Quantenphysik leistete er wesentliche Beiträge. „Für seine Verdienste um die Theoretische Physik, besonders für seine Entdeckung des Gesetzes des photoelektrischen Effekts“, erhielt er den Nobelpreis des Jahres 1921, der ihm 1922 überreicht wurde. Seine theoretischen Arbeiten spielten – im Gegensatz zur weit verbreiteten Meinung – beim Bau der Atombombe und der Entwicklung der Kernenergie nur eine indirekte Rolle.“
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Albert_Einstein

Einsteins „Rezept“ für Erfolg

Einstein wurde einmal nach seiner Erfolgsformel gefragt. Er antwortete:

A = X + Y + Z

  • A: Erfolg
  • X: Arbeit
  • Y: Spiel (Muße)
  • Z: Den Mund halten

Zitat von Karl Valentin über „die Brennnessel unter den Liebesblumen“

„Ich bin kein direkter Rüpel, aber die Brennnessel unter den Liebesblumen.“

Karl Valentin (1882 – 1948)
deutscher Komiker, Volkssänger, Autor und Filmpionier
https://de.wikipedia.org/wiki/Karl_Valentin

„Zwei Tage nach seinem Tod, am 11. Februar 1948, es war der Aschermittwoch, wurde Karl Valentin beerdigt. An seinem Grab sprachen ein evangelischer Geistlicher, ein Abgesandter des Photohauses Schaja und ein Mitglied der Internationalen Artisten-Loge, aber kein Vertreter der Stadt München oder der Münchner Theater. Valentin war schon lange vor seinem Tod vergessen, um viele Jahre später wiederentdeckt zu werden als einer der größten Komiker und Clowns des 20. Jahrhunderts.“ Seine Grabstätte befindet sich auf dem Friedhof in Planegg bei München.
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Karl_Valentin

Zitat von Marietta Slomka über „Freiheit“

„Freiheit, und gerade auch Pressefreiheit, bedeutet das Recht, Wahrheiten auszusprechen, auch wenn sie nicht jedem passen.“

Marietta Slomka
deutsche Journalistin und Fernsehmoderatorin
https://de.wikipedia.org/wiki/Marietta_Slomka

Auszug aus der Wikipedia:
Slomka ist bekannt für ihre Interviews, die keine Worthülsen des Interviewpartners zulassen. Kollegen vergleichen sie mit einer Operateurin, die in Gesprächen das Skalpell dort ansetze, wo es wehtut, und den Kern von Problemen freilege. Jeder Interviewgast müsse damit rechnen, derart „geslomkat“ zu werden.
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Marietta_Slomka

Zitat von Michel aus Lönneberge über „Unfug wird von allein“

Unfug denkt man sich nicht aus. Unfug wird’s von ganz allein.
Aber dass es Unfug war, weiß man erst hinterher.

Michel aus Lönneberga
Kinderbuch-Romanfigur von Astrid Lindgren
https://de.wikipedia.org/wiki/Michel_aus_Lönneberga

„Immer wenn Michel etwas angestellt hat, wird er in den Tischlerschuppen gesperrt bzw. flüchtet gleich selbst hinein, wo er dann aus Langeweile kleine Holzmännchen schnitzt. Da er viel Schabernack treibt, entsteht mit der Zeit eine beachtliche Holzmännchen-Sammlung.“
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Michel_aus_Lönneberga