Audi Q3 (F9) mit Windgeräuschen am Aussenspiegel

Ende letzten Jahres habe ich mir einen Audi Q3 bestellt, den ich wegen der Corona-Pandemie am 1. Juli 2020 (16% MwSt!) erhalten habe.
Bereits bei der Heimfahrt von AUDI Werksabholung in Ingolstadt fiel mir ein “Summen” auf, welches ich aber damals nicht genau zuordnen konnte, weil am Auto einfach noch alles so neu war und ich mich aufs Fahren konzentrieren musste.

Im Laufe der folgenden Wochen ging ich dem besagten Geräusch auf den Grund und stellte fest, dass diese nach meiner Meinung vom Aussenspiegel der Fahrerseite durch den Fahrtwind verursacht wird. Auf der Beifahrerseite entstehen diese Geräusche dagegen nicht.
Ich bin mir jetzt auch sicher, dass ich Windgeräusche höre, die vom Aussenspiegel verursacht werden. Das blöde an der Sache ist, dass diese Geräusche ab einer Geschwindigkeit von ca. 85 km/h auftreten – und dies ist nun mal leider der Bereich, in dem ich 80 Prozent meiner Pendelstrecke in die Arbeit auf der Landstraße zurücklege.

Ich hab in Zusammenarbeit mit meinem Autohaus (kein AUDI-Partner) schon versucht die Quelle des Geräuschs zu lokalisieren und zu diesem Zweck verschiedenste Bereiche des Aussenspiegels mit Klebeband abgeklebt. Leider ohne großartige neuen Erkenntnisse. 🙁

Nun hatte ich einen Termin bei einem AUDI Autohaus hier in Mainburg und diese hatten meinen Q3 drei Tage lang, mit dem Ergebnis, dass ich die Aussage erhielt, dass dieses Geräusch “Stand der Technik” sei und von Seiten Audi keine Garantieansprüche bestünden. Toll.

Da ich dies nicht so einfach hinnehmen wollte, hab ich mit der AUDI-Hotline telefoniert und der Mitarbeiter hat mir versichert, dass er mein Anliegen an die zuständige Stelle weiterleiten würde und diese sich bei mir dann meldet. Dann warten wir mal ab.

Ich halte euch hier weiter auf dem Laufenden und schriebe nieder, wenn sich was Neues in der Sache ergeben sollte. Ich bin da a bissal skeptisch.

Audi Q3 (F3) und Brodit Smartphone-Halterung, samt Saugnapf – ostermeier.net

In meinem Q3 (Bestellt Ende 2019, geliefert Juli 2020) ist leider nicht standardmässig das Apple CarPlay Wireless verbaut. Diese früheren Besteller bekommen noch die kabelgebundene Variante verbaut und es besteht auch keine Möglichkeit dieses zu ändern.

Ich hab jetzt einige Wochen so einen USB Dongle ausprobiert, der per USB am MMI hängt und auf die andere Seite eine Bluetooth & WLAN Verbindung zum iPhone aufbaut. Das funktioniert, aber ist für mich zu instabil. Ich würde sagen, von zehn Versuchen klappt es 2-3 Mal nicht und ich muss dann (während der Fahrt) den USB Stecker ziehen und den Dongle neu booten bzw. neu am System anmelden lassen.

Das war mir auf die Dauer zu nervig und ich bin wieder zu der kabelgebunden Variante zurück gegangen. Bei dieser nervt mich allerdings, dass es etwas umständlich ist das Kabel mit zwei Händen anzustecken und wenn dann anschliessend das Smartphone in der “Telefonbox” liegt, kommt es bei mir in mehr als der Hälfte der Fälle vor, dass ich es dort vergessen.

Um dieses Problem etwas akzeptabler zu machen, hab ich mich an die Brodit-Halterungen wieder erinnert, die ich bereits seid Jahren im Einsatz habe. Ich hab mal nachgeschaut, welche Halterungen es für den neuen Audi Q3 gibt und dies war dann doch etwas ernüchternd. Wenn ich die Halterungen für die Kopfstützen ausser Acht lasse, da mir diese ja auch wirklich nichts helfen, gibt es genau eine Halterung für mein Auto.
Diese wird in der Mitte des Cockpits bei den Lüftungsdüsen eingeklemmt und dort wiederum relativ weit links. Diese Montagestelle habe ich als sehr ungünstig empfunden, da es von dort sehr schwierig ist ein Kabel sauber bis zu den rechten unteren USB Anschlüssen zu verlegen.

Somit hab ich mich jetzt nach einer anderen Stelle umgeschaut, wo ich die Smartphone-Halterung montieren könnte. Kurzzeitig hatte ich schon die Idee, dass sich die Halterung an der schwarzen Hochglanzfläche rechts neben dem Haupt-MMI-Display befestige. Das Gedanke war dann, wenn diese kleine Kunststoff-Teil als Ersatzteil nicht zu teuer wäre, dass ich dann dort die Halterung anschraube und beim Verkauf des Fahrzeugs dort so eine neue Blende einsetze.
Doch eine Blick in den Audi Ersatzteilkatalog war auch wiederum sehr ernüchternd, denn es stellte sich heraus, dass es diese kleine, schwarze Blende nicht einzeln gibt, sondern sie ist ein festes Teil eines sehr großen Kunststoffteils, welche ca. dann 180 EURO kostet.

Aber so grundsätzlich hätte mir diese Stelle für mein iPhone schon sehr gut gefallen und ich hab mal auf gut Glück geschaut, ob es nicht auch eine “Saugnapf-Halterung” von Brodit gibt. Und tatsächlich gibt es sowas und diese habe ich mir dann bestellt.

Brodit Saugnapf-Halterung montiert im Audi Q3 von 2020.

Die Monate der Saugnapf-Halterung war dann auch denkbar einfach. Nur die Flächen mit so einem aklkoholgetränkten Tuch gereinigt und “ansaugen” lassen. Hält bombenfest.

Die Smartphone-Halterung für mein iPhone XS habe ich bei an einem anderen Händler bestellt und diese ist noch nicht geliefert. Soll aber die Tage bei mir eintreffen.

Nachtrag 28. September 2020:
Mittlerweile ist auch die Brodit Smartphone-Halterung für mein iPhone Xs gekommen und ich hab beides dann auch schon ins Fahrzeug montiert. Da ich aber nicht das original Ladekabel von Apple verwenden wollte, passte der Lightning-Stecker meines Kabels nicht in die dafür vorgesehene Aussparung an der Telefonhalterung. Den Stecker konnte ich aber mit einem Cutter-Messer etwas “zuschnitzen” und dann passend montieren. Den Stecker hab ich dann mit einem Punkt Sekundenkleber fixiert und es scheint alles soweit zu passen und stabil zu sein. 🙂

Aufruf: Unterstützt Sono Motors, damit der Sion auf die Straße kommt!

Wie ich (als erstes) über den Cleanelectric-Podcast “CEP092” erfahren habe, hat Sono Motors gerade ein massives finanzielles Problem und braucht unsere Unterstützung, damit per Crowdfounding die (unfassbare) Summe von 50 Million Euro bis Ende des Jahres zusammen kommt.
Ich denke, ich brauch nicht viel über Sono Motor, den Sion oder die Mentalität dieser Firma und dem Team, welches dahinter steht, zu sagen und darum spare ich es mir an dieser Stelle. Wer sich dennoch tiefer mit diesem Thema beschäftigen möchte, dem empfehle ich die Webseite von Sono (siehe oben).

Für mich was es eine Herzensangelegenheit das Team um Laurin und Jona zu unterstützen und hoffe, dass auch mein Beitrag hilft ihr Ziel bis Ende des Jahres zu erreichen.

Jimny: neue Einstiegsleisten

Es ist klar, dass bei einem 15 Jahre alten Fahrzeug nicht mehr alles so 100%ig ist. Aber bei meinem Suzuki / Santana Jimny waren die Einstiegsleisten tatsächlich ein kleines Problem. Anfänglich haben die Clips nicht mehr gehalten bzw. waren gebrochen und ich habe die Leisten dann übergangsweise mit Montagekleber am Fahrzeug befestigt. Aber so richtig schön war das alles nicht.
Ich bin dann im Internet über Einstiegsleisten für meinen Jimny gestolpert, die aus Edelstahl sind und eigene Befestigungen mitbringen. Diese habe ich mit kurzerhand bestellt und nach ein paar Tagen wurden diese (aus Österreich) geliefert.
Die Teile machen einen sehr soliden Eindruck und so machte ich mich gleich mal an deren Montage. Hätte ich nur nicht die alten Leisten angeklebt! Die Originalleisten gingen verhältnismässig gut ab, aber der Kleber hielt doch sehr vehement am Fahrzeug und so musste ich mit Cutter-Messer die größten Teile davon entfernen.
Der “Anbau” der neuen Einstiegsleisten war dagegen ein Kinderspiel. Pro Seite keine zwei Minuten! Und die neuen Leisten halten gigantisch gut und machen auch optisch deutlich mehr her.

Quelle: horn tools

VW muss mehr E-Autos verkaufen

Heute, bei der Durchsicht meines RSS Feeds bin ich über einen Golem-Artikel gestossen, dessen Überschrift mein Interesse weckte. Diese lautete:

VW muss 600.000 E-Autos extra pro Jahr verkaufen

Quelle: Golem.de

Hintergrund bzw. Ursache für diese Aussage ist der CO2-Plan der EU, der vorsieht, dass Autohersteller ihre Treibhausemissionen bis 2030 um 37,5 Prozent senken müssen. Soweit der Plan.

Aber mal ehrlich? 600.00 Auto – E-Fahrzeuge wohl gemerkt! – pro Jahr, das ist schon eine richtige Ansage und bei den derzeitigen Ambitionen der deutschen Fahrzeug-Hersteller frage ich mich, wie die das hinbekommen wollen. Gut, bis 2030 ist schon noch eine Zeitlang hin, aber den momentanen Eindruck, den ich habe, ist dass Autobauer wie BMW, Audi und wie sie alle heißen, zwar E-Fahrzeuge vorstellen und vielleicht auch schon im Programm haben, aber keine wirkliche Motivation an den Tag legen diese auch an den Mann zu bringen.

Ich bin jetzt wirklich mal gespannt, ob die EU mit ihren CO2 Plänen irgendwas bei den Autobauern bewirkt, damit diese den Absatz von Elektrofahrzeugen mehr puschen. Oder ob sich diese dann wieder mit irgendwelchen Strafzahlungen in lächerlicher Höhe davon frei kaufen können. Die nächsten Jahre werden spannend.

Testfahrt Skoda Karoq

Vor Kurzem hatte ich die Gelegenheit, dass ich den neuen Skoda Karoq Probefahren konnte. Und eines möchte ich gleich mal vorausschicken – ich bin sehr positive Überrascht von dem Fahrzeug. Auch möchte ich mich beim Autohaus Rengstl (http://www.autohaus-rengstl.de)aus Saal (bei Kelheim) bedanken, die mir diese Probefahrt ermöglicht haben.
Voraus schicken möchte ich noch ein paar Eckdaten: Ich hatte den Karoq als 1.5 TSI mit 7-Gang DSG in der Ausführung Style. Die Farbe nennt sich Quarz-Grau Metallic und die Polster waren in der schwarzen Ausführung verbaut. Ebenso die Armatur. Der Motor hatte eine Leistung von 110 kw bzw. 150 PS bei ca. 1,5 Liter Hubraum.
So wie mein Vorführwagen ausgestattet war, hatte er einen Preis von 33.390,00 EUR.

Was mir gleich aufgefallen ist, ist die wirklich gute Qualität der Materialien und des kompletten Fahrzeugs. Der Innenraum, vor allem vorne, wirkt wirklich wertig und sehr angenehm. Das Fahrzeug hat eine Größe, die mir als sehr angenehm vorkommt. Auf dem Parkplatz stand neben dem Karoq ein Kodiaq und der war schon ein “Hausnummer” größer und wäre mir zu groß gewesen. 
Der Karaq, den ich fahren durfte, war gut bis sehr gut ausgestattet und mir ist nicht viel aufgefallen, was ihm gefehlt hätte. Schön ist das große Navi, dass sich sehr edel in den Armaturenträger integriert. Die Automatik verrichtet sehr unspektakulär ihren Dienst, was schon fast das größte Lob für so eine Schaltbox sein kann.
Ich hatte ja den 150-PS Benziner und der ist von den Fahrleistungen schon schwer in Ordnung. Ich für meinen Geschmack, würde ich mir aber lieber den Diesel näher anschauen, weil der doch noch etwas mehr Drehmoment (Fahrspaß) hat. 😉

Seitenansicht des Skoda Karoq, dem neuen mittel SUV der Marke.

 

Seat Ibiza – ein kurzer Erfahrungsbericht

Bildschirmfoto 2016-08-23 um 14.05.54Neulich hatte ich mein Auto in der Werkstatt und bekam dafür eine Seat Ibiza als Leihwagen. Und was soll ich sagen? Ich war total überrascht von dem Fahrzeug. Meine letzten Seat Erfahrungen dürft so ca. 15 Jahre zurück liegen und damals waren die Fahrzeuge dieser Marke noch “recht billig” gebaut.

Doch es hat ich einiges getan bei Seat in den letzten Jahren. Die Innenausstattung macht selbst in der Basisversion einen angenehm soliden Eindruck. Geschäumte Kunststoffe, wo man sie zum Teil nicht erwartet. So dachte ich zum Beispiel am Anfang ich hätte ein Lederlenkrad in den Händen, bis ich dann keine Naht finden konnte und ich dann sehr überrascht feststellen musste, dass es eigentlich ein normales “Plastik-Lenkrad” war – oder eben auch nicht. Die Kunststoffummantelung war so angenehm geschäumt, dass es mir eine Freude machte es anzufassen. Dieser Eindruck setzte sich im ganzen Cockpit fort und sich war alles in allem sehr positiv angetan von den “inneren Werten” des Ibiza. Logisch kommen irgendwann und weiter unten die Hartplastikteile, aber hey, von welcher Fahrzeug-Preisklasse sprechen wird da eigentlich. Und alles was man so im täglich Gebrauch berührt fühlt sich einfach gut an.

Der Ibiza hatte dann auch schon das “neue” Infotainment-System an Bord, welche zum Beispiel auf die Annäherung der Hand reagiert. es ist war nicht so “edel” gemacht, wie jetzt z.B. bei VW, aber die Funktionalität ist doch im selbem Umfang gegeben. Mir hat das System gut gefallen und mein iPhone konnte ich ohne Problem damit koppeln und sofort meine Musik damit wieder geben.

Ansonsten merkt man schon an der einen oder anderen Stelle, dass es sich um eine (sagen wir mal) relativ günstiges Fahrzeug handelt, aber für die Preisklasse bekommt man da schon ein sehr solides Auto. Wie gesagt, ich war mehr als positiv von dem Gesamteindruck überrascht, den der Seat Ibiza bei mir hinter lassen hat. 

Audi A4 (B8) und die AdBlue Systemstörung

Ich hab nun seit einem guten Jahr meinen Audi A4 allroad (B8) mit dem 2 Liter-Diesel. Dieser benötigt dann auch schon hin und wieder den AdBlue-Zusatz. Wenn ich schätzen müsste, dann füll ich da alle 8-9TKM ca. 10 Liter nach. So weit ist das auch völlig ok.

Vor ca. 3 Wochen bekam ich nun wieder die Meldung, dass in ca. 1000 KM das AdBlue leer wäre und ich welches nachfüllen sollte. Das hab ich dann auch gemacht, als mir angezeigt wurde, dass ich noch ca. 300 KM Restreichweite hätte. (Also ich muss vielleicht richtig stellen: Nicht ich fülle das AdBlue nach, sondern lasse dies in der Auto-Werkstatt machen.)
Und wieder passten ca. 10-11 Liter dieser Flüssigkeit in den Zusatztank. Doch als ich mein Auto in der Werkstatt abholte, war die Meldung, dass AdBlue noch nachgefüllt werden müsse, immer noch in der Anzeige zu sehen. Die Werkstatt meinte, dass man da ca. 20 Minuten fahren müsse, damit diese Meldung verschwinde. Als ich aber dann nach ca. 30 Minuten Fahrzeit zuhause angekommen war, war die Meldung immer noch da. Und jetzt erst schaute ich mir die Meldung etwas genauer an und stellte fest, dass es sich nicht um eine “normale” Nachfüllmeldung handelte, sondern um eine AdBlue-Systemstörung. 

Diese habe ich dann auch der Werkstatt mitgeteilt und da sie adhok keine Lösung parat hatten, nebenbei ins Handbuch des Fahrzeugs geschaut. Dort stand dann auch noch der Tipp, man solle nur mal die Zündung einschalten, dann ca. 30 Sekunden waren und dann erst das Fahrzeug anlassen, doch auch dieses Vorgehen brachte keine Besserung.
Auch von der Werkstatt kam kein Lösungsansatz, der uns bei dem Problem weiter geholfen hätte, so dass wir einen Werkstatttermin vereinbaren. 

Bereits einen Tag später konnte ich dann meinen Audi wieder abholen und es wurde mir mitgeteilt, dass es ein Software-Update gegeben hätte, welches das Problem gelöst habe. Aber nicht, wie man vielleicht vermuten könnte für das Motorsteuergerät, sondern für die Klimaanlage. Dies ist nun ca. 2 Woche her und seitdem funktioniert wieder alles, wie es soll. 

Dies nur als kleiner Hinweis, solltet ihr auch ähnliche Probleme mit einer AdBlue Systemstörung haben.

Erste Eindrücke: BMW 2er Active Tourer

Heute hatte ich kurz Gelegenheit einen BMW 2er Active Tourer “Probe zu fahren”. Ich denke, dass ich rund 10 Kilometer damit unterwegs war und ich möchte hier mal kurz meine ersten Eindrücke festhalten. Da ich mehr oder weniger ernsthaft mit diesem Fahrzeug liebäugle.

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Der BMW 2er Active Tourer ist, wie man in diesem Bild erkennen kann, etwas niedriger als ein VW Tiguan. Wenn ich schätzen müsste, dann ca. 5 cm. Der Einstieg ist aber dann doch etwas höher, als bei bei meinem (höher gelegten) Audi A4 allroad. Was mir gleich schon mal positiv aufgefallen ist.
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Ich kann derzeit leider nicht sagen, welche Ausstattungsvariante ich hatte und welche Sonderausstattung noch dazu geordert wurde. Aber den Innenraum macht einen guten Eindruck und ich habe an “Technik” nichts vermisst. Vielleicht erhalte ich ja die fehlenden Infos noch.
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Das Display in der Mitte des Fahrzeugs überzeugt. Es ist kontrastreich und scharf. Das hat mir sehr gut gefallen. Man merkt dem Auto aber irgendwie an, dass es noch nicht solange auf der Markt ist und daher sehr modern daher kommt. Ist zwar anders wie bei meinem Audi, aber deswegen nicht schlechter.
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Gerade die Steuerung des Multimedia-Systems ist auf der Höhe der Zeit. Da bin ich was anderes von meinem “alten” MMI im Audi gewohnt. Aber gut, zwischen den Fahrzeugen stecken auch einige Jahr an Entwicklung. Wie man hier auch erkennen kann, hatte ich eine Handschaltung. Ich glaube, ich würde wieder zur Automatik greifen. Wenn man die mal gewohnt ist, dann mag man nicht mehr von Hand schalten. 😉
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Die Fahrzeuggröße empfinde ich persönlich als optimal. Den ebenfalls verfügbaren “Grand Tourer” (mit dann max. 7 Sitzen) benötige ich nicht. Auch wenn es sich beim Active Tourer um einen “Van” handelt, so ist mir dies beim Fahren überhaupt nicht aufgefallen.
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Hier nochmal eine Komplett-Ansicht des Cockpits. Alles aufgeräumt und dort wo man es vermutet. Die Verarbeitung ist auch ok und gibt keinen Grund zum Meckern. Ach ja, das Auto hatte auch ein Headup-Display. Also mit dem werde ich nicht wirklich warm und würde ich mir nicht dazu bestellen.
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Das Platzangebot in der zweiten Sitzreihe ist überraschen großzügig. Das hat mir sehr gut gefallen und auch der Einstieg dorthin geht leicht von der Hand. Die komischen Tische an der Lehne der Vordersitze haben mir nicht gefallen. Die bräuchte ich nicht.
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Der Kofferraum ist ok. Für meinen Geschmack könnte er noch etwas größer sein. Ich weiß allerdings nicht, ob das Fahrzeug einen verschiebbare Rückbank hat und dass man so vielleicht zu mehr Gepäckvolumen kommen könnte. Vielleicht erklärt das auch das sehr üppige Platzangebot in der zweiten Reihe? Schön war auch die elektrische Heckklappe die bei diesem Auto an Bord war.

Was mir noch “negativ” aufgefallen ist: Ich glaube das von mir getestete Auto hatte Sportsitze. Von solchen Teilen bin ich ja irgendwie überhaupt kein Freund und ich wäre schon garnicht bereit dafür einen Aufpreis zu zahlen. Aber diese Sportsitze in Kombination mit der Mittelarmlehne machte mir echt Schwierigkeiten, als ich den Gurt anlegen wollte.

Manche sagen ja, dass sie bei diesem Fahrzeug die sehr dominante A-Säule in der Sicht stört. Das konnte ich irgendwie nicht nach empfinden. Für mich was die Übersicht ok und kann daran nichts aussetzen. Nach hinten hab ich nicht so aufgepasst, da hab ich lieber auf die verbaute Rückfahrkamera geschaut. 😉

Ich glaube, dass der BMW 2er Active Tourer ein sehr solides und “vernünftiges” Auto ist. Und das macht ihn für mich sehr sympathisch.

 

Nachtrag vom 29. Juli 2016:
Hab gerade noch die Info erhalten, dass es sich bei dem von mir getesteten Fahrzeug über einen 218d mit 150 PS gehandelt hat. Irgendwie hab ich mir das schon fast so gedacht, aber jetzt hab ich die Bestätigung erhalten. 😉

Bluetooth Button zur iPhone-Steuerung

bluetooth_buttonVor ungefähr einen Dreivierteljahr habe ich hier euch erzählt, wie ich mein iPhone 6 Plus in meinen Audi A4 allroad (Baujahr 2015) eingebaut habe. 
(https://ostermeier.net/wordpress/2015/06/brodit-kfz-halterung-fuers-iphone-6-plus-in-einem-audi-a4/)
Nun habe ich mittlerweile mein iPhone durch ein neues iPhone SE ersetzt und durch Zufalle hatte ich noch die Brodit Halterung von meinem alten iPhone 5 und so konnte ich diese einfach und schnell auf den eh schon vorhandenen und verbauten ProClip aufschrauben. Soweit alles gut. 
Mir ist aber irgendwann aufgefallen, dass es bei Audi’s MMI und der Wiedergabe vom iPhone via Bluetooth keine Möglichkeit gibt, Titel oder Tracks mittels der Lenkrad-Tasten vor (bzw. zurück) zuspringen. Irgendwie komisch, aber hat mich anfänglich garnicht so gestört. Es gab ja immer noch die Variante, dass man die Titel über den Sperrbildschirm des iPhones oder durch ein “Kippen” des Ein/Aus-Tasters (bzw. Lautstärkenregelung) weiter springen lassen kann. 
Aber irgendwie hat mir das dann doch nicht auf Dauer so gefallen und irgendwann auch genervt. Also habe ich gesucht, was man da anders machen könnte. 
Fündig geworden bin ich bei einem “Bluetooth Button” der Firma Satechi und der bietet mir genau die Funktionen, die ich gerne auf Tasten bei der Bluetooth-Wiedergabe hätte.

  • Satechi® Bluetooth Button Series für iPhone 6 Plus/6/5S/5C, iPod Touch 5G/4G, iPad Air 2/Air/Mini/3/2/1 …
    Amazon Link *: http://amzn.to/1SruUgZ

Der “Knopf” ist mit rund 30 EUR nicht gerade günstig, aber er ist wirklich gut verarbeitet und macht optisch einiges her und passt auch recht gut zur der Audi “Innenausstattung”.
Nun stellte sich die Frage, wo ich diesen Button positionieren sollte. Im Lieferumfang enthalten ist so eine gummi-artige Halterung fürs Lenkrad. Aber damit konnte ich mich überhaupt nicht anfreunden, weil die mir immer irgendwie im Weg war.
Dann war noch ein doppelseitiges Schaumstoff-Klebeband (in runder Form und so große wie der Button) dabei. Aber irgendwie wolle ich keinen Platz finden, wo sich dieser Button funktionell unterbringen ließ.
Dann kam mir die zündende Idee: Für mein iPhone hatte ich bereits einen fahrzeug-spezifischen Brodit-Clip, der einfach in die Spalten bei der Lüftung eingeklemmt wird. Warum nicht einfach davon einen Zweiten montieren? Gesagt, getan. 
Und so habe ich nun einen Brodit-Clip am rechten Bereich der Lüftung und dort ist das iPhone samt Halterung untergebracht und seit kurzen habe ich auch einen Clip im linken Bereich und dort klebt der Bluetooth-Button. Für mich ist das momentan einen sehr elegante Lösung und auch schnell für Weiterschalten der Titel von Lenkrad aus zu erreichen. 
Ich bin jetzt mal gespannt, wie es mir geht, wenn der erste Batterie-Wechsel beim Button ansteht. Denn ich glaube, dass das Klebeband ziemlich gut halten könnte. Aber darüber mache ich mir dann mal Gedanken, wenn es soweit ist. Laut Artikelbeschreibung sollte das in ca. 2 Jahren sein.
Ach ja, dass sollte ich noch erwähnen, weil es auch die lange Batterie-Laufzeit erklärt:
Der Bluetooth-Button verbindet sich NICHT automatisch mit dem iPhone, wenn es in Reichweite ist. Erst wenn eine Taste dort betätigt wird, koppeln sich die beiden Geräte. Bei mir ist es so, dass der erste Tastendruck meist “verschluckt” wird und für den Verbindungsaufbau genutzt wird. Ich muss dann 1-2 Sekunden erst waren (bis die BT Verbindung steht) und dann nochmal drücken, damit dann der Skip-Befehl auch ans Telefon gegeben wird. Dann scheint die Verbindung eine gewisse Zeit aufrecht gehalten zu werden, bevor diese (wahrscheinlich aus Energiespar-Gründen) wieder gekappt wird. 

Der Vollständigkeit halber sei noch erwähnt, dass es auch noch zwei weitere Buttons von Satechi gibt. Einer, der als Home-Button (http://amzn.to/1Srwuzq) fungiert und der andere, der als Kamera-Auslöser (http://amzn.to/1VRRhPt) verwenden wird. Waren aber für mich nicht interessant.

Für mich ist diese Lösung (momentan) wirklich gut und ich bin froh, dass ich “für dieses Problem” eine Lösung für mich gefunden haben. 🙂

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* Hinweis: Bei den aufgeführten Produktlinks handelt es sich umAmazon-Affiliate-Links des Amazon Partner Programm.

 

Internet-Logbuch vom 12. Februar 2016

Ampera-e: Opels neues Elektroauto kommt 300 km weit
http://www.golem.de/news/ampera-e-opels-neues-elektroauto-kommt-300-km-weit-1602-119082.html
Nachdem Opel in den letzten Jahren ziemlich Schwung genommen hat und die Fahrzeuge, die sie aktuell auf den Markt bringen, wirklich in Ordnung sind, hege ich die Hoffnung, dass sie aus dem erstem Ampera (Disaster) gelernt haben und bei der nächsten Version mehr richtig machen. Optisch sagt mir der Ampera-e schon mal zu und auch die Preismarke, die angegeben ist, könnte interessant werden – ja, ok für einen Kleinwagen immer noch teuer, aber hey man fährt dann zumindest schon mal einen Stromer. 😉

VClip für Windows: Simples Screen-Recording mit Export als Video, Audio und GIF
http://tracking.feedpress.it/link/2250/2563297 

Seat Ateca (Genf 2016) im Test: Sitzprobe – Bilder – autobild.de
http://www.autobild.de/bilder/seat-ateca-genf-2016-im-test-sitzprobe-8618905.html#bild16 
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nteressantes Fahrzeug. Hoffen wir mal, dass es so ähnlich dann auch auf den Markt kommt.

1 GBit/s: Deutsche Telekom will Glasfaser über Holzmasten ausbauen
http://www.golem.de/news/1-gbit-s-deutsche-telekom-will-glasfaser-ueber-holzmasten-ausbauen-1602-119099-rss.html …
Echt jetzt? Holzmasten? Das ist die innovativste Lösung der Telekom, wie sie die Verbreitung von Glasfasern voran peitschen möchte? Da bin ich ja mal gespannt.

WLAN im Auto: UMTS Stick in Betrieb nehmen

huawei_e355Heute ist nun der Ersatz-UMTS Stick gekommen und nachdem ich diesen mit einer Stomquelle (mitgeliefertes Netzteil) verbunden hatte und der Stick Zeit zum booten bekommen hatte, ging ich auf die Weboberfläche und, siehe da, die eingelegte SIM Karte wurde erkannt. Wunderbar. Also war doch der Stick der ersten Lieferungen einfach nur defekt. 
Ich hab dann erst einmal probiert, die UMTS Verbindung per Hand aufzubauen, was ohne Probleme funktionierte. Prima soweit. Dann hab ich mich etwas mit den Einstellungen des Huawei E355 Sticks gespielt, aber nur ein paar Kleinigkeiten verändert. So zum Beispiel die SSID und das WPA Kennwort.
Des weiteren habe ich noch die Verbindungsart von “manuell” auf “automatisch” verändert. Denn mein Plan ist ja, dass der Stick dann im Auto an einer 12-Voltsteckdose hängt, die per Zündung Strom erhält. Wenn dies der Fall ist, dann soll der Stick booten und sich gleich selbstständig ins Mobilfunknetz einbuchen. Damit im Anschluss mein Telefon die WLAN Verbindung erstellen kann und ich so eine alternative Datenverbindung zu meiner eingelegten EPlus SIM Karte habe.

Konfiguriert sollte der Stick jetzt also mal sein, jetzt geht es im nächsten Schritt daran einen passenden Platz im Auto zu finden und dass erste Tests in der Praxis zu sammeln. Ich berichte weiter …

WLAN im Auto: Erste Startschwierigkeiten

huawei_e355Am vergangenen Freitag kam nun die Lieferung meines bestellten Huawei UMTS-Stick mit int. WLAN Accesspoint. Ich war über den Lieferzeitpunkt sehr erfreut, weil ich dann übers Wochenende Zeit hatte mich mit dem Thema zu beschäftigen.
Der Huawei E355 Stick macht grundsätzlich einen sehr guten und robusten Eindruck. Ok, die Weboberfläche ist etwas träge, aber durchaus zu benutzen.
Aber ich bin an einem anderen Punkt gescheitert: Der Stick wollte einfach nicht meiner SIM Karte erkennen.  Erst dachte ich noch, der Stick habe vielleicht einen SIM/Net Lock, doch ich habe insgesamt 3 SIMs von verschiedenen Mobilfunkanbietern probiert und keine davon wurde erkannt, so dass ich nun die Vermutung habe, dass der SIM-Kartenleser einen Defekt hat. 
So kann ich leider nicht wirklich viel Neues über mein Vorhaben “WLAN im Auto” berichten und muss nun erst mal Kontakt mit dem Lieferanten aufnehmen.