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Synology CloudStation getestet (unter DSM 5.2)

cloudstationWie schon in einem vorangegangen Post angedeutet, beschäftige ich mir derzeit etwas intensiver mit dem aktuellen Software-Release von Synology’s DSM 5.2. Bei meinen Recherchen bin ich unter anderem auch auf das Paket „CloudStation“ aufmerksam geworden, welches es ermöglicht Daten (z.B. von bestimmten Ordnern) zwischen dem NAS und einem Rechner (Mac oder PC) im Sync zu halten.

Die Einrichterei am NAS ist denkbar einfach, nur ein bestimmter Dienst wollte erst nach einem Neustart des NAS so richtig funktionieren. Für den Client-PC gibt es ein Installationspaket, welches ein sehr einfaches Setup hat und nach dessen Abschluss nur noch der QuickConnect-Name des NAS, Benutzername und Passwort eingegeben werden muss.

Ich für meinen Teil hatte hier noch etwas Probleme, weil ich etwas brauchte, bis ich die passende Berechtigung für den besagten User in den CloudStation-Einstellungen gefunden und vorgenommen hatte.
Ich war bis dahin der Meinung, dass es mit jedem Benutzer gehen müsste, der für diesen Ordner Schreib-/Lese-Rechte hat. Aber es macht natürlich schon auch noch Sinn, dass man die generelle Cloud-Staion-Funktionalität für die einzelnen User aktivieren kann.
Als dies dann gefunden und erledigt war, klappte auch die Verbindung zwischen dem NAS und meinem Mac.  ;-)

Erste Tests sagen bei mir folgendes aus:

  1. kleinere Dateien (bis ca. 1 MB) sind überhaupt kein Problem und werden sehr schnell und zügig zwischen Mac/PC und dem NAS ausgetauscht.
  2. Ein Test mit einer etwas größeren Datei (ca. 60 MB) dauerte da schon deutlich länger und die Aussagekraft des CloudStation-Clients am Mac ist da euch keine wirkliche Hilfe und eher fragwürdig.
    Die Datei wurde zwar doch noch erfolgreich übertragen, aber wie lange dies noch dauern würde, konnte ich in der Mac-Software nicht auslesen, da hier der Fortschrittsbalken wilde Sprünge vollzog.

Alles in allem scheint die CloudStation bei „kleineren“ Dateien gut zu funktionieren und ich werde mal testen, wie sich die in der nächsten Zukunft bei mir auswirkt.

Synology DSM 5.2 und QuickConnect

synology-diskstation-ds212j-f.-6-35-8-89cm-platten-nas-server-ethernet-usb-2.0_z1Vor einigen Tagen erhielt ich eine Benachrichtigung, dass Sysnology ein neues, größeres Update für ihre NAS-Laufwerke zum Download anbietet. Nun, am gestrigen Feiertag (Vatertag) hatte ich die Zeit, dass ich die Version 5.2 des DSM (DiskStationManager) installierte und etwas ausprobierte.

Eine Übersicht, was an diesem Software-Release neu ist, findet ihr auf folgender Webseite:

Für mich was in erster Linie interessant, dass es Neuerungen am externen Zugriff bzw. am QuickConnect gegeben hat. QuickConnect hat nämlich bis zu diesem Zeitpunkt bei mir nicht funktioniert und ich konnte nicht von „aussen“ auf mein NAS zugreifen. Seit dem 5.2er Update funktioniert dies und ich komme auf die Oberfläche des NAS drauf.

Dies alleine macht das Update für mich schon empfehlenswert. Die rechtlichen Neuerungen konnte ich nicht testen und kann dazu nicht viel sagen.

Was mir aber momentan noch nicht klar ist, ist wie ich es einrichten muss, dass ich von „aussen“ z.B. per SMB oder AFP auf mein NAS drauf komme. Ich bin eigentlich der Meinung, dass dies auch funktionieren müsst. Oder ist da die Funktion der „PrivateCloud“ vielleicht der richtigere Ansatz. Also das ist mir noch nicht klar geworden.

Ich werd mal schauen, ob ich dazu vielleicht noch hilfreiche Anleitungen und Tipps bei Synology finde. Sollte von euch jemand dafür Tipps haben, dann bitte über die Kommentare mir zukommen lassen.

Temporäres Profil bei Windows 8 und so

WindowslogoHeute hatte ich bei einem Bekannten mal wieder das Problem, dass es an seinem Windows (8) mit einem temporären Profil angemeldet wurde. Das Problem ist mir eigentlich eher aus meinem beruflichen Umfeld bekannt, da kann es schon mal passieren, dass ein servergespeichertes Profil nicht gleich geladen werden kann und dann der PC meint, er müsse ein Temp-Profil dafür verwenden.

Siehe dazu auch folgendes:

Aber keine Panik, auch hier ist die Lösung relativ einfach und schnell erledig.

Hier also die Ultra-Jedi-Kurzfassung dazu:

  1. Regedit starten und zu folgenden Pfad navigieren:
    HKLM\Software\Microsoft\Windows NT\CurrentVersion\ProfileList
  2. Dort müsste es zwei gleiche Einträge geben. Einer davon jedoch mit der Endung .bak.
  3. Den einen Eintrag ohne Endung umbenannen z.B. mit der Zusatz „.tmp“
  4. Den .bak-Eintrag umbenennen und das „.bak“ entfernen und und dessen Wert für State wird auf „0x0000800“ setzen.
  5. Rechner durchstarten und normalerweise sollte es dann gut sein.

Bei dem diese Lösung nicht greift bzw. wer es genauer wissen möchte, dem empfehle ich folgenden Artikel:

iOS App Pick: Network Analyzer

Bildschirmfoto 2015-05-04 um 09.40.42Ich hatte nun einige Zeit ein kostenloses Tool auf meinem iPhone, mit welchem ich rudimentäre Netzwerkprüfungen durchführen konnte. Damit war ich aber nicht wirklich happy, so dass ich mich auf die Suche machte, ob es da nicht etwas „Gscheites“ gibt.
Ich hab mit nun für die kostenpflichtige App „Network Analyzer“ entschieden, weil wir deren Layout, Bedienung und die Integration eines Speedtests sehr gut gefiel.

Nachdem ich nur kurz die Lite-Version im Einsatz hatte, habe ich mich sehr schnell dazu entschlossen, dass ich dir rund 2 EUR für die Pro-Version investieren. ;-)

Die App hat es zwar nicht bei mir auf den ersten Home-Screen des iPhones geschafft (dafür brauch ich sie zu wenig), aber sie ist mittels der Launcher-App im Schnellzugriff als „Widget“ in der Mitteilungszentrale.

Start8 funktioniert auch unter Windows 10

windows10_logo_rotIch benutze nun seit einiger Zeit die Preview-Version von Windows 10, die Microsoft als PublicBeta zur Verfügung stellt. Wie es mit damit ergeht, habe ich bereits in einigen Artikel geschrieben.

Heute ist mit dann aufgefallen, dass es für die Windows-Preview Updates gibt, welche ich dann auch gleich installiert habe. Beim Hochfahren von W10 ist mir dann aufgefallen, dass die Updates scheinbar doch umfangreicher waren, als ich erst gedacht hatte. Dann während des Booten dauerte es schon gut 10 Minuten, in denen mir Windows den Installations-Verlauf anzeigte.
Ich kann leider nicht genau sagen, welches Update dafür verantwortlich war, aber ich hab mal einen Screenshot der letzten Updates gemacht.

Bildschirmfoto 2015-04-30 um 15.18.42Mit einem dieser Update kam auch ein ReDesign des StartMenüs. Habe ich in einem meiner älteren Windows10-Posts geschrieben, dass ich das neue Startmenü durchaus ansprechend finde, so muss ich leider sagen, dass Microsoft nun wieder übers Ziel hinaus geschossen ist. Für meinen Geschmack wurden da wieder zu viele Kacheln integriert.

Bildschirmfoto 2015-04-30 um 15.14.39

Dann ist mir der verwegene Gedanke gekommen, ob ich nicht die Sart8-App ausprobieren sollte. Dieses Programm baute in Windows 8 das Startmenü im Layout von der Windows7-Version wieder um.

Und es funktionierte. ;-)

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TimeMachine-Fehlermeldung: Keine aktivierbaren Dateisysteme

timemachinelogoHeute hatte ich den Fall, dass mein TimeMachine-Sparsebundle, welches auf einem NAS liegt, sich nicht mehr mounten ließ und ich die Fehlermeldung „Kein aktivierbares Dateisystem“ erhielt.

Ich hab einiges gegooglet und einige Lösungsansätze ausprobiert, doch leider musste ich schlussendlich feststellen, dass nur die Neuanlage des Sparsebundle-Datei Abhilfe schuf.
Wie schon in älteren Posts geschrieben, geht die Neuanlage relativ schnell von der Hand, wenn ihr folgende beiden Befehle verwendet.

hdiutil create -size 1500g -fs HFS+J -volname "Imagename" "Bundlename.sparsebundle"

Anmerkung:
“Imagename” ist dann der Name, welchen das gemountete Sparsebundle im Finder anzeigt und “Bundlename.sparsebundle” ist der eigentlich Dateiname des Bundles.
Der IMAGENAME wird jedoch OHNE Anführungszeichen eingetragen!

sudo tmutil setdestination /Volumes/Imagename

Anmerkung:
Im zweiten Befehl bei “Imagename” den Namen von ersten Befehl verwenden.

AirDrop zwischen iOS und Mac OS

airdrop-logoGestern wollte ich mal wieder einen meiner Schnappschüsse schnell mal auf meinen Mac übertragen. Wollte ich dies in der Vergangenheit machen, so habe ich entweder das Lightning-Kabel benutzt oder die Fotos per Email hin und her geschickt. Gestern ist mir aber plötzlich aufgefallen, dass nun AirDrop zwischen iOS-Geräten und meinem Mac scheinbar funktioniert. Ich hab zwar in irgendeiner Keynote mal gehört, dass es nun gehen soll, aber so richtig in der Praxis konnte ich es noch nicht testen.

Gestern jedenfalls tauchte plötzlich mein iMac bei den „Freigaben“ am iPhone auf und ich konnte das Bild wirklich extrem schnell dort hin „beamen“. ;-) Die empfangene Datei landet dann im Downloads-Ordner des angemeldeten Users und kann von dort weiter verwendet werden. Eine prima Sache.

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Mac Terminal: Dateien in Unterverzeichnissen löschen

TerminalBezugnehmend auf den Post mit dem iPhoto-Export, möchte ich dazu noch ein Terminal Skript euch ans Herz legen, welches ihr vielleicht gut brauchen könnt.
Als der Export von iPhoto auf die externe Festplatte erledigt war, musste ich feststellen, dass der JAlbum-Exporter in jedes einzelne Verzeichnis ein paar Dateien legte, die ich nicht wirklich haben wollte und in meinen Augen auch unnütz waren. So zum Beispiel „comments.properties“ oder „albumfiles.txt“.
Ich wollte diese Dateien aus allen Unterverzeichnissen löschen und suchte dafür einen praktikablen Weg. Im Terminal mit dem rm-Befehl stieß ich sehr schnell an meine Grenzen. Nächste Idee war dann, dass ich einen Workflow mit dem Automator mir bastle. Ich war eigentlich der Meinung, dass ich dort alles richtig gemacht hätte, doch beim Löschen der betreffenden Dateien, bekam ich immer eine Fehlermeldung, dass ich nicht die benötigen Rechte dafür hätte.  Also war das auch nix.

Ich hab dann ein einzeiliges Terminal-Skript im Internet gefunden, welche dann diese Aufgabe mit Bravour erledigt hat und dieses möchte ich euch nicht vorenthalten.
Gefunden auf: http://www.mactricks.de/de/Betriebssystem/Linux/recursive-delete/

find . -type f -name albumfiles.txt -exec rm {} \;

Obigen Befehl kopiert ihr euch einfach ins Terminal, wenn ihr euch schon im „Hauptverzeichnis“ eurer Verzeichnis-Struktur befinden. In meinem Fall, wollte ich alle Dateien löschen, die sich „albumfiles.txt“ nannten. Diese Passage könnt ihr einfach durch den Dateinamen ersetzen, der für euch passend ist.

Ihr könnt aber auch mit Platzhalter arbeiten und Dateien löschen, die mit einen bestimmten Anfang im Namen haben. So zum Beispiel alles, was mit „._“ anfängt, fügt ihr im Terminalbefehl mit „._*“ ein.

find . -type f -name ._* -exec rm {} \;

Fotos und Alben aus iPhoto exportieren

iphoto-icon-100248287-largeGestern hatte ich ein wirklich altes MacBook in der Hand, dass ca. 8-9 Jahre alt war und durch ein neues MacBook Pro ersetzt werden sollte. Allerdings hatte ich auch das Problem, dass auch dem alten MacBook Fotos der letzten 10 Jahre im iPhoto 8 waren, die dann zukünftig in einer Datei- und Ordnerstruktur auf einem Synology NAS liegen sollten.
Nun war ich also auf der Suche nach einem relativ komfortablen Weg, wie ich die Fotos aus iPhoto exportieren könnte und zwar so, dass die Alben-Struktur von iPhoto auch wieder auf der Festplatte vorhanden war. Klar könnte man in den Benutzerordner gehen und dort im Library-Ordner die iPhoto-Quelldateien suchen und kopieren, dass war mir aber deutlich zuviel Aufwand.

Ich bin dann über ein relativ altes (ich glaube aus 2007) Programm gestossen, welches sich „iPhoto zu JAlbum Exporter“ nennt und ziemlich genau meinen Bedürfnissen entsprechen sollte. Nach dem die App auch nicht mehr so brand aktuell war, passte sie ja wunderbar zu dem leicht angestaubten Apple Laptop ;-)

Nach dem ich die App auf dem Mac installiert hatte, starte ich diese und musste erst einmal ein paar Text-Exporte machen, damit ich verstand, was die einzelnen Optionen zu bedeuten hatten. Aber als ich erst mal die für mich passenden Einstellungen gefunden hatte, konnte ich mir dem Export loslegen.

Da die iPhoto-Bibliothek relativ groß war (ca. 200 GB) und der Mac relativ langsam, hab ich mich dafür entschieden nicht alles auf einmal zu exportieren, sondern Häppchenweise. Es hat alles wunderbar funktioniert und so im Nachhinein hätte vielleicht doch den kompletten Export auf einmal anstossen können. Alles in allem hat die Aktion bei mir ca. 4 Stunden in Anspruch genommen. Aber nun ist alles gut. :-)

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