Eine der praktischsten Neuerungen von macOS 26.4 ist für mich die Möglichkeit jetzt mit Bordmittel das Batterie-Ladelimit festzulegen. Rund zwei Jahre lang habe ich dies mit einer separaten App (battery für macOS ausprobiert – 8. März 2024o) gemacht und das hat wirklich wunderbar und stabil funktioniert. Es ist zwar schön, dass es jetzt die Funktion direkt im Betriebssystem gibt, aber irgendwie wurde da wieder jemand gesherlocked (1).
Screenshot von meinem Mac.
(1) Erklärung: Sherlocking (oder eingedeutscht: „gesherlocked“) ist ein feststehender Begriff in der Apple-Welt. Er bezeichnet den Vorgang, wenn Apple eine neue Funktion oder App in sein Betriebssystem (macOS, iOS) integriert, die Funktionen einer bereits bestehenden Drittanbieter-App imitiert oder überflüssig macht. Der Begriff stammt aus dem Jahr 2002. Apple veröffentlichte Sherlock 3 für Mac OS X, das optisch und funktional der beliebten Drittanbieter-App Watson sehr stark ähnelte. (Sherlock 3 is the third major version of the Sherlock file and web search tool developed by Apple Computer. Sherlock 3’s technology is built into Mac OS X 10.2 (Jaguar).
Der Welt-Backup-Tag (World Backup Day) findet jährlich am 31. März statt und erinnert daran, digitale Daten wie Fotos, Dokumente und E-Mails zu sichern. Er soll das Bewusstsein für Datenverlust durch technische Defekte, Diebstahl oder Cyberangriffe schärfen und dazu aufrufen, regelmäßige Sicherheitskopien zu erstellen, um sich vor dem 1. April – dem „April-Scherz“ – zu schützen.
Eine solide Backup-Strategie für Privatpersonen muss nicht teuer oder kompliziert sein. Der bewährte Goldstandard ist die 3-2-1-Regel:
3 Kopien: Besitzen Sie insgesamt drei Versionen Ihrer Daten (1 Original + 2 Backups).
2 verschiedene Medien: Speichern Sie die Backups auf unterschiedlichen Gerätetypen (z. B. externe Festplatte und Cloud/NAS), um Hardware-Defekte abzufangen.
1 Kopie außer Haus: Lagern Sie ein Backup an einem anderen Ort (z. B. Cloud oder eine Festplatte bei Verwandten), um gegen Feuer, Diebstahl oder Wasserschäden abgesichert zu sein.
Doch wie macht man das in der Praxis? Hier noch ein kurzes Beispiel, wie es bei mir aussieht. Ich habe meine Daten auf einem NAS bei mir im Keller liegen. Dort habe ich, da es sich um ein Synology-NAS handelt, mittels der HyperBackup-App und einem Backup-Tarif von Synology, ein tägliches Backup in die Cloud laufen. Und dann mache ich noch wöchentlich mittels der Mac-App „FreeFileSync“ eine Kopie der NAS-Daten auf meinen iMac.
Somit habe 3 Kopien: 1x NAS (Originaldaten), 1x in der Synology-Cloud und dann noch 1x auf meinem Mac. Auch die zweierlei Medien sind mit der Cloud und der Festplatte geben. Und mit der Sicherung in die Synology-Cloud habe ich auf eine tägliche Kopie meiner Daten ausserhalb des Hauses. Ihr seht also, es ist garnicht so schwierig eine Backup-Strategie für Privatpersonen zu etablieren. Und es sei noch erwähnt, dass der Backup-Tarif bei Synology garnicht so teuer ist. In meinem Fall habe ich rund 300 GB, die ich täglich sichern möchte und da ist man dann mit rund 30 Euro im Jahr (!) dabei.
Vorurteile sind gefrorene Meinungen. Ich bin überzeugt, dass Vorurteile die gefährlichsten Stolpersteine auf dem Weg zum gegenseitigen Verständnis der Völker sind.
Sir Peter Ustinov (1921–2004) war ein britisches Multitalent mit russischen, deutschen, französischen und italienischen Wurzeln. Er war so vielseitig, dass man ihn kaum in eine Schublade stecken konnte:
Der Schauspieler: Er gewann zwei Oscars (für Spartacus und Topkapi). Unvergessen bleibt er vor allem als der exzentrische Detektiv Hercule Poirot in den Verfilmungen von Agatha Christie.
Der Autor: Er schrieb Theaterstücke, Romane und unzählige Kurzgeschichten.
Der Weltbürger: Ustinov sprach fließend Englisch, Französisch, Deutsch, Italienisch, Russisch und Spanisch. Er nutzte dieses Talent als leidenschaftlicher Botschafter für das Kinderhilfswerk UNICEF.
Der Humorist: Sein Markenzeichen war sein trockener, oft selbstironischer Humor und seine Fähigkeit, Akzente und Geräusche perfekt nachzuahmen.
„Ich bin ein ethnisches Durcheinander. Wenn ich in England bin, hält man mich für einen Ausländer. Wenn ich im Ausland bin, hält man mich für einen Engländer. Ich bin quasi überall ein Verdächtiger.“
Ich bin neulich über einen Artikel stossen, in dem „The Heir“ vorgestellt wurde. Dabei handelt es sich im Grunde genommen um ein Gadget, welches an die Unterseite einer analogen bzw. nicht smarten Uhr angebracht werden kann, umso eine solche Uhr um smarte Funktionen zu erweitern. Das Teil hat einen Durchmesser von ca. 30 Millimetern, ist 3 Millimeter dick und ca. 5 Gramm schwer – somit könnte ich mir vorstellen, dass das Anbringen dieses Gadgets zwar anfänglich ungewohnt, aber nicht sonderlich störend sein dürfe.
Mich spricht dieses Gadget schon irgendwie an, da ich einige ältere, analoge Uhren habe, die ich gerne trage, mit aber dann die doch lieb gewonnenen Smartwatch-Funktionen fehlen. Gerade die Auszeichnung meiner Schritte würde ich hierbei sehr vermissen. Genau in diese Kerbe würde „The Heir“ schlagen und bietet mit seinem integrierten Bewegungssensor besagte „Fitness-Aufzeichnung“ und deren Synchronisation mit den Health-Apps von Apple und Google. Auch ist ein Vibrationsmotor verbaut, welcher einem über Mitteilungen dezent benachrichtigen könnte. Was mir wiederum nicht so gefällt ist die prognostizierte Akkulaufzeit von 42 Stunden. Ok, das ist fast das doppelte von meiner aktuellen Apple Watch, aber so richtig viel das nun auch wieder nicht – vor allem wenn man bedenkt, dass die Pebble-Watch, die jetzt dann im Mai 2026 (glaube ich) ausgeliefert werden soll, fast 30 Tage schaffen soll!
Ich hab nun auf dem Mac zur Thunderbird-Mail-App gewechselt. Ich war viele Jahre „zweigleisig“ unterwegs und habe die beruflichen Email in der Apple-eigenen Mail-App gelesen und bearbeitet, für meine privaten Nachrichten hatte ich ein Abo für die Airmail-App (ca. 10 Euro/y). War Airmail auf dem Mac noch ganz ok, so hatte ich mit der Airmail iOS-App doch so meine Probleme. Und nachdem es nun eine Entwicklung für Thunderbird für iOS/iPhone gibt, möchte ich auch dort (sobald möglich) dorthin wechseln.
Wie von Open-Source-Programmen irgendwie gewohnt, bietet Thunderbird (für den Mac-Desktop) eine Vielzahl von Einstellungen und Anpassmöglichkeiten. Das kann hin und wieder jemanden überfordern, aber das Programm ist „out of the box“ sehr benutzbar. Ich selber musste mich noch etwas mit den Einstellungen spielen, wie Nachrichten, die als Spam erkannt wurden, behandelt werden. Aber auch das klappt jetzt wunderbar.
Soweit ich weiß, ist die iOS-Thunderbird-App aktuell in der Version 1.0 via „Testflight“ bei Apple verfüg- und testbar. In meinem Fall hab ich diese Version installiert, aber ich komme aktuell nicht über den Startscreen hinüber und habe auch momentan keinerlei Funktion. Mich verwirrt etwas, dass ich seit ich diese Version installiert habe (vor ca. 4 Wochen), es keinerlei Updates mehr gegeben hat – was mich nicht unbedingt positiv gegen über der Entwicklung für die iOS-App stimmt.
Fokus: Führung ist kein Privileg, sondern eine Entscheidung Wer ist John C. Maxwell eigentlich? Wenn es um das Thema Leadership geht, kommt man an seinem Namen nicht vorbei. Mit über 100 Büchern (darunter Bestseller wie „Die 21 wichtigsten Führungsprinzipien“) hat Maxwell die Art und Weise geprägt, wie wir heute über Management und persönliche Entwicklung denken. Die Kernbotschaft: Leadership = Influence Maxwell räumt mit dem Vorurteil auf, dass Führung ein Titel auf einer Visitenkarte ist. Für ihn ist Führung schlichtweg Einfluss – nicht mehr und nicht weniger. Eines seiner bekanntesten Konzepte ist das „Gesetz des Deckels“ (Law of the Lid):
„Deine Fähigkeit zu führen bestimmt das Maß deiner Wirksamkeit.“
Das bedeutet: Wenn deine Führungsqualitäten auf einer Skala von 1 bis 10 bei einer 4 liegen, wird dein Erfolg niemals über eine 3 hinauskommen. Wer wachsen will, muss also zuerst an seiner Persönlichkeit arbeiten. Führung beginnt bei dir selbst. Maxwells Philosophie erinnert uns daran, dass wir jeden Tag die Chance haben, den „Deckel“ ein Stück höher zu schieben, indem wir in unsere eigenen Werte und in die Menschen um uns herum investieren.
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Vor einiger Zeit – ich denke es ist bestimmt schon 2 bis 3 Wochen her – hab ich in meiner SocialMedia-Feed eine Werbung für das KI-Tool „Littlebird“ (für den Mac) gesehen und aus nicht mehr ganz nachvollziehbaren Gründen, habe ich mir die App runtergeladen und installiert.
Quelle: Webseite littlebird.ai
Wahrscheinlich hat es mich angesprochen, weil es sich um eine Mac-only App handelte und man damit sehr leichten Zugriff auf irgendwelche KI-Modell bekommt. Ausserdem „sieht“ die App den eigenen Bildschirm und kann somit Hilfestellungen geben, ohne vorher einen Screenshot hochladen zu müssen. Ich hab die App nun seit ca. 2 Wochen bei mir im Einsatz und muss sagen, dass sich es sehr charmant finde Littlebird mittel Doppel-Tipp auf die Alt-Taste aufrufen zu können und dann dort alle möglichen Fragen stellen zu können. Beim kostenlosen Basic-Tarif sind zwar nur einen „begrenzte Anzahl“ an Anfragen enthalten, wobei ich selber noch nie in dieses Tageslimit (?) gelaufen bin. Ebenfalls kann man sogenannte Routinen sich erstellen – und bei kostenlosen Tarif ist da nur eine inklusive – und damit sich wiederkehrende Arbeitsabläufe anlegen.
In den letzten Wochen hat mich Littlebird sehr unauffällig, aber dennoch nützlich in meinem Tagesablauf begleitet und ich wünsche mir, dass es diesen kostenlosen Basic-Tarif noch sehr lange gibt. Denn irgendwie könnte Littlebird die Siri sein, die wir am Mac gerne haben würden.
Aus der Videobeschreibung: I (Senator Bernie Sanders) spoke to Anthropic’s AI agent Claude about AI collecting massive amounts of personal data and how that information is being used to violate our privacy rights. What an AI agent says about the dangers of AI is shocking and should wake us up.
Matthew Charles Mullenweg (geboren am 11. Januar 1984) ist ein US-amerikanischer Unternehmer, Software-Entwickler und Philanthrop. Er ist vor allem als Mitbegründer der Open-Source-Software WordPress bekannt, die heute über 40% des gesamten Webs befeuert. Im Jahr 2003 suchte Mullenweg nach einer besseren Möglichkeit, seinen Blog zu führen. Zusammen mit Mike Little entwickelte er auf Basis der eingestellten Software b2/cafelog WordPress. Sein Ziel war es, das „Publishing zu demokratisieren“ – also jedem Menschen, unabhängig von technischem Know-how, eine Stimme im Netz zu geben.
Mullenweg ist der Gründer und CEO von Automattic, dem Unternehmen hinter WordPress.com, Jetpack, WooCommerce und Akismet, sowie Tumblr (2019 von Verizon übernommen). Das Besondere: Automattic ist eines der Pionier-Unternehmen für Remote Work. Schon lange vor der Pandemie arbeitete das gesamte Team (über 2.000 Mitarbeiter) komplett verteilt über den Globus, ohne festes Hauptquartier.
Ich bin neulich über ein Youtube-Video gestolpert, in dem MOLE als macOS-Werkzeugkasten zur Wartung und Bereinigung vorstellt wurde. Nachdem ich mir das Video anschaut hatte, habe ich das Tool auf meinem Mac ausprobiert und muss sagen, dass es einen sehr gut und soliden Eindruck vermittelt und – nach den ersten Testläufen – genau das macht, was es verspricht. Wahrscheinlich fand ich es schon mal grundsympathisch, weil es im Terminal läuft und somit recht leichtgewichtig daher kommt. Die Bedienung ist intuitiv und wer sich nicht sicher ist, bekommt mit dem oben genannten Video eine gute Anleitung an die Hand gegeben.
Terminal commands:
1. Install home brew
/bin/bash -c "$(curl -fsSL https://raw.githubusercontent.com/Hom...)"
2. Install Mole
brew install tw93/tap/mole
3. Run Mole
mo
Natürlich gebe ich zu bedenken:
„I have no clue what I’m talking about, but copy these random commands to your terminal and type your password. What could possibly go wrong?!!“
Quelle: Kommentare des YouTube-Videos / User @pyroMaximilian
Die App findet ihr auch auf GitHub unter der URL: https://github.com/tw93/mole Dort steht auch folgende Beschreibung zu MOLE.
All-in-one toolkit: Combines CleanMyMac, AppCleaner, DaisyDisk, and iStat Menus in a single binary
Deep cleaning: Removes caches, logs, and browser leftovers to reclaim gigabytes of space
Smart uninstaller: Removes apps plus launch agents, preferences, and hidden remnants
Disk insights: Visualizes usage, finds large files, rebuilds caches, and refreshes system services
Live monitoring: Shows real-time CPU, GPU, memory, disk, and network stats
Und noch ergänzend, weil die folgenden Terminal-Kommandos im Video nicht genannt wurden:
mo # Interactive menu
mo clean # Deep cleanup
mo uninstall # Remove apps + leftovers
mo optimize # Refresh caches & services
mo analyze # Visual disk explorer
mo status # Live system health dashboard
mo purge # Clean project build artifacts
mo installer # Find and remove installer files
mo touchid # Configure Touch ID for sudo
mo completion # Set up shell tab completion
mo update # Update Mole
mo update --nightly # Update to latest unreleased main build, script install only
mo remove # Remove Mole from system
mo --help # Show help
mo --version # Show installed version
„Der Unterschied zwischen dem, was wir tun, und dem, wozu wir in der Lage wären, würde ausreichen, um die meisten Probleme der Welt zu lösen.“
Mahatma Gandhi (1869 – 1948) war ein indischer Rechtsanwalt, Publizist, Morallehrer, Asket und Pazifist, der zum geistigen und politischen Anführer der indischen Unabhängigkeitsbewegung wurde https://de.wikipedia.org/wiki/Mohandas_Karamchand_Gandhi
„Die Seele Indiens“ Mahatma Gandhi (1869–1948) war der geistige und politische Anführer der indischen Unabhängigkeitsbewegung gegen die britische Kolonialherrschaft. Sein Markenzeichen war der gewaltfreie Widerstand (Satyagraha). Er bewies der Welt, dass man ein Imperium in die Knie zwingen kann, ohne eine einzige Waffe zu ziehen – allein durch moralische Kraft, zivilen Ungehorsam und die Macht der Wahrheit.
Sein eigentlicher Name war Mohandas Karamchand Gandhi. Den Ehrentitel Mahatma (Sanskrit für „Große Seele“) erhielt er erst später. Gandhi selbst war das Ganze übrigens oft etwas unangenehm; er hielt sich für einen ganz gewöhnlichen Menschen.
Bevor er zum Weltveränderer wurde, war Gandhi als junger Anwalt in Indien so schüchtern, dass er bei seinem ersten Fall vor Gericht vor Angst erstarrte und den Saal verlassen musste, weil er kein Wort herausbrachte.
Einer seiner ikonischsten Momente war der Salzmarsch von 1930. Um gegen das britische Salzmonopol zu protestieren, legte er fast 400 Kilometer zu Fuß zurück, um am Meer symbolisch eine Handvoll Salz aufzuheben.
Das gilt als einer der größten Fehler in der Geschichte des Komitees. Gandhi wurde fünfmal für den Friedensnobelpreis nominiert. Als er 1948 starb (dem Jahr, in dem er ihn sicher erhalten hätte), entschied das Komitee, den Preis in diesem Jahr gar nicht zu vergeben – mit der Begründung, es gebe keinen geeigneten lebenden Kandidaten.
Gandhi war extrem kommunikativ. Es wird geschätzt, dass er in seinem Leben etwa 35.000 Briefe schrieb – darunter sogar zwei respektvolle, aber eindringliche Briefe an Adolf Hitler, in denen er ihn anflehte, den Krieg zu verhindern.
Kaum warst du Kind, schon bist du alt. Du stirbst – und man vergisst dich bald. Da hilft kein Beten und kein Lästern: Was heute ist, ist morgen gestern.
Heinz Erhardt: Der Ritter vom schmunzelnden Vers Heinz Erhardt (1909–1979) war weit mehr als nur ein Komiker; er war ein Sprachakrobat, Musiker und der unangefochtene König des gepflegten Wortwitzes. In der Zeit des deutschen Wirtschaftswunders wurde er durch seine Auftritte in Film, Funk und Fernsehen zum Publikumsliebling.
Sein Markenzeichen? Die Hornbrille, das schelmische Grinsen und die Fähigkeit, über die Stolperfallen der deutschen Sprache zu stolpern – natürlich mit voller Absicht. Erhardt kultivierte die Figur des „netten Tollpatsches“, hinter der sich jedoch ein messerscharfer Intellekt und ein enormes rhythmisches Gefühl für Lyrik verbargen. Seine humoristischen Gedichte (wer kennt nicht „Die Made“ oder „Der König Erl“?) sind heute zeitlose Klassiker, die zeigen, dass Humor auch ohne Bosheit und mit viel Herz funktionieren kann.
„Manche Menschen wollen immer nur glänzen, obwohl sie keinen Schimmer haben.“
Wie ihr vielleicht mitbekommen habe, habe ich „früher“ (TM) viel und gerne fotografiert und weil damals das Entwickeln (Herstellen) von Fotoabzügen – ab einer gewissen Menge von Rollenfilmen bzw. Fotos – ins Geld ging, bin ich irgendwann auf Dia-Filme umgestiegen. Diese hatten nebenbei noch den Vorteil, dass man die gemachten Schnappschüsse mit einem Dia-Projektor (die jüngeren kennen sowas garnicht mehr) mit wenig Aufwand in der Gruppen anschauen konnte.
Nun war es so, dass ich aus „längst vergangenen Zeit“ ca. 7.000 Dias hatte, die irgendwo in meinem Haus gelagert waren und die ich nie durchgeschaut habe – seit ca. 20-25 Jahren! In den letzten Winter (2023, 2024 und 2025/2026) habe ich mir die Arbeit gemacht und hab all diese Dias durchgeschaut und ausgemistet. Wenig überraschend sind von all den Dias ca. 400 (wirklich gute) übrig geblieben, die es auch wert sind aufgehoben zu werden. Und wenn ich mich nicht verrechnet habe, dass sind das ca. 5,75 Prozent des Dia-Bestands, den ich hatte – guter Schnitt, denn eigentlich sagt mal als Hobby-Fotograf, dass nur ein Bild von 100 gut genug ist, um es wirklich aufzuheben. Hab ich mal gehört.
Jedenfalls hatte ich jetzt noch rund 400 gerahmte Dias, welche ich aufbewahren und für die Zukunft sichern wollte. Nun stand ich vor der Frage, wie ich diese digitalisieren könnte. Da gibt es mehrere Weg und über einige Möglichkeiten habe ich mir Gedanken, welche ich hier kurz aufführen möchte.
1. Selbst scannen
Mein erste Gedanke war tatsächlich, dass ich die Dias selbst scannen könnte. Dafür hätte ich mir einen Dia-Scanner gekauft (ca. 100-150 Euro) und hätte mich selbst ans Werk gemacht. Hierbei hat mich weniger die Investition abgeschreckt, als vielmehr die Arbeit und somit die Zeit, welche diese Anzahl von Dias macht. Ich hatte die Erfahrung, wie viele Stunden ich nur zum Sichten der Dias benötigt habe (pro Dia ca. 2 Sekunden, plus Aussortieren, plus Magazine wechseln) und das war mir dann einfach zu aufwendig und zu „lästig“.
2. „Abfotografieren“
Im Grund gilt für diesen Punkt das Gleiche, wie für „selbst scannen“, nur dass ich hierfür in keine Hardware investieren müsste, weil das ganz auf Gegenlicht und der Kamera eines Smartphone basiert. Aber ich hier war es schlicht und ergreifend der zeitliche Aufwand, den ich reinstecken hätte müssen.
3. Scannen lassen
Da es einige Anbieter in Sachen „Scan-Dienstleistung“ gibt, habe ich erstmal eine Online-Recherche gemacht (das war ca. vor einem Jahr) und habe herausgefunden, dass der „DM“ (also Drogeriemarkt Müller mit seinem „Fotoparadies“) eben auch diese Dienstleistung anbietet. Im Vergleiche zu so manch anderen „Online-Anbietern“, deren Webseite nicht unbedingt „Seriosität“ vermittelt, war mir der DM dann doch deutlich „sympathischer“. Die Kosten waren damals bei so ca. 40 Cent pro Dia. Als ich dann vor 2-3 Wochen nun soweit war, dass ich meine Dias durch sortiert hatte, bin ich in den lokalen DM gegangen und wollte mich nochmals final über deren Service und die damit verbunden Kosten informieren. Die anwesende Damen in der Fotoabteilung teile mir jedoch mit, dass sie diese Scan-Service nicht mehr anbieten. Wieder zuhause habe ich dann online nochmals nachgeschaut und in den DM-Preislisten, die damals noch auf deren Webseite zum Download breitgestellt wurden, war der Dia-Scan-Service noch aufgeführt, was mich zu der Überzeugung brachte, dass die Kollegin vor Ort nicht genau über deren Produktportfolio bescheid wusste, oder aber einfach nicht wollte. Somit war das Thema „DM“ für mich auch durch und ich musste mich auf die Suche an einem anderen Scan-Anbieter machen. Was sich – Vorsicht Spoiler – als glücklicher Umstand herausstellte.
Nachdem sich der DM irgendwie selbst disqualifiziert hat, musste ich auf die Suche nach einem anderen Anbieter machen und wie oben schon erwähnt, wirken manche Angebote nicht unbedingt seriös. Dann bin ich aber über dias-digitalisieren.org gestolpert und ja, die Webseite schaut auch irgendwie aus wie 2004, aber nachdem ich mich dort etwas eingelesen habe, war dieser Service dann doch irgendwie interessant für mich. Zum einen fand ich es recht sympathisch, dass es sich über einen deutschen Anbieter (Marita und Jan Artmeier aus Lingen) handelt, zum anderen ist dieser Dienstleister bislang der günstigste, den ich bislang gefunden habe und dann gibt es obendrein auch noch die Möglichkeit einer kostenlosen Testbestellung. Dabei kann man bis zu 10 Dias ihnen schicken und bekommt die digitalisieren Fotos als Download zur Verfügung gestellt. Da ich die „Katze nicht im Sack“ kaufen wollte, aber ich eine solche Testbestellung aufgegeben und hab 7 oder 8 Dias verschickt. Einige Tage später (es war auch noch ein Wochenende dazwischen), aber ich eine Email erhalten, dass meine Fotos zum Download bereitgestellt seien. Jede Bilddatei ist hierbei im JPEG-Format vorhanden und hat eine Größe von 5-6 MB. Und die Fotos haben dann eine Auflösung von 3547 x 5445 Pixel, was in meinen Augen echt viel ist und meine Erwartungen bei weiten übertroffen hat. Auch die Farbigkeit der einzelnen Fotos ist per default echt ok, nur bei dem einen oder anderen habe ich die Sättigung etwas erhöht, aber das kann aber mein persönlicher Geschmack sein.
Jedenfalls habe mir die „Test-Fotos“ so gut gefallen, dass ich jetzt bei nächster Gelegenheit (also wahrscheinlich am nächsten Wochenende, die restlichen Dias von mir nach Lingen schicke und mich dann auf die „digitalisierten Ergebnisse“ freue. Bei mir ist es nun preislich so, dass die rund 400 Dias, die ich noch habe, ca. 56 Euro kosten, was echt ein mehr als fairer Preis ist. Die Dias hätten sie am liebsten in den Magazinen, weil es dann für sie zum Scannen einfacher ist. Sollte dies bei euch nicht möglich sein, dann ist das auch kein großes Problem, dann wird nur ein Handlingsgebühr von 3 Cent pro Dia fällig – bei 100 Stück wären das dann schlappe 3 Euro!
Ich wollte euch mit diesem Artikel mein „Reise“ beschreiben und euch diesen Dias-Scan-Service als Empfehlung an die Hand geben. Sollte einer von euch vor der gleichen Herausforderung stehen, dann hoffe ich, dass ich mit diesem Post euch etwas helfen konnte.
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