Im März 2024 habe ich euch hier auf dem Blog die App „Battery“ vorgestellt, mit welche man den Ladestand des Akkus bei Apple Notebooks beschränken kann. So habe seit dieser Zeit ein Ladelimit von 80 Prozent bei meinem MacBook Pro eingestellt und das war soweit alles fein. Dann ist mir aufgefallen, dass seit dem Update auf macOS 26 aka Tahoe diese App nicht mehr funktioniert und bei mir die Batterie seitdem sehr oft auf 100% geladen wurde, was ja nicht so gut für die Batteriegesundheit ist. Nachdem ich nun einige Woche abgewartet und mit diesem Umstand gelebt habe, und es für die Battery-App kein Update gab, habe ich mich nun nach einer Alternative für diese App umgeschaut.
Fündig geworden bin ich bei „Battery-Toolkit“, welche ihr bei Github downloaden könnt. Diese App funktioniert wieder tadellos unter der aktuellsten Mac-Version und kann sogar noch etwas mehr als meine alte App. So kann man nicht nur ein oberes Ladelimit festlegen, sondern auch ein unteres – allerdings habe ich noch nicht ganz genau verstanden, für was das genau gut ist. Auch kann man per Menü-Eintrag sagen, dass man jetzt den Akku komplett aufladen möchte – praktisch, wenn man im Vorhinein weiß, dass man länger keine Steckdose nutzen kann. Alles in Allem gefällt mir die App sehr gut und ich bin froh, dass ich jetzt wieder so eine „Batteriewächter-App“ habe.
Kennt ihr das auch, dass ihr hin und wieder alte Gerätschaften nochmal konfigurieren oder vielleicht etwas am Setup ändern müsst? Alles gut, wenn man auf die Konfigurations-Oberfläche mit einem halbwegs aktuellen Browser drauf kommt. Doch was tun, wenn das Gerät so alt ist, dass alle aktuellen Browser den Zugriff verweigern?
ERR_SSL_VERSION_OR_CIPHER_MISMATCH Nicht unterstütztes Protokoll! Client und Server unterstützen keine gemeinsame SSL-Protokollversion oder Verschlüsselungssammlung.
Fehlermeldung aus dem Google Chrome Browser
Obige Fehlermeldung habe ich heute erhalten, als ich mit meinem M2 MacBook Pro mit macOS Tahoe 26.0.1 auf einen alten Avaya Dect-Sender (Modell IPBS1) drauf wollte. Ich wusste noch von „damals“, dass man dafür einen Internet Explorer 8 benötigt hat und dessen Zeit sind nun schon seit sehr geraumer Zeit (zum Glück) vorbei.
Ich hab dann alle mir zur Verfügung stehende Browser ausprobiert, wobei mir schon klar war, dass ich da nicht viel Erfolg haben würde. In einer virtuellen Umgebung hatte ich tatsächlich noch einen alten Microsoft Windows 2012 Server und dort war auch noch ein IE8 vorhanden und daher wusste ich auch, dass ich damit auf diese Geräte drauf komme. Nur leider musste ich diesen Dect-Sender resetten und musste mich im Anschluss direkt mit dem Sender verbinden und brauchte somit einen kompatiblen Browser auf einem Computer.
Eine kurze Recherche hat mit zu „Pale Moon“ gebracht und ich habe diesen Kurzerhand bei mir auf einem alten Linux-Laptop installiert.
Welcome to Pale Moon – Your Browser, Your Way™
Pale Moon is an Open Source, Goanna-based web browser available for various operating systems including Microsoft Windows, Mac OS and Linux (with contributed other operating system support), focusing on efficiency and customization. Make sure to get the most out of your browser!
Pale Moon offers you a browsing experience in a browser completely built from its own, independently developed source that has been forked off from Firefox/Mozilla code a number of years ago, with carefully selected features and optimizations to improve the browser’s stability and user experience, while offering full customization and a growing collection of powerful extensions and themes to make the browser truly your own.
The Pale Moon Project Homepage
Damit kam ich dann schon etwas weiter und mir wurde die „Startseite“ des Dect-Senders angezeigt. Ich war schon ganz happy, weil ich dachte, dass ich jetzt weitermachen könnte, doch als ich mich am Sender authentifizieren musste, zeigte mir der PaleMoon-Browser nicht die Eingabefelder für Benutzername und Passwort an. All meine Versuche an der Browser-Config etwas zu ändern, damit die Anmeldeseite angezeigt wird, schon leider fehlt.
Irgendwann ist mir dann die Idee gekommen, dass ich doch noch einen alten 21″ iMac rumstehen haben. Diesen aus dem „Lager“ geholt angesteckt und eingeschaltet. Und obwohl das Gerät nun bestimmt schon seit 5 Jahren nur rumstand, startete dieser problemlos und ich wusste sogar noch meine Anmeldedaten. Nur kurz notiert: Wir reden hier von einem iMac aus dem Jahr 2011 und das installierte Betriebssystem war macOS 10.14.6 aka Mojave!
Jetzt noch schnell die Ethernet-Konfiguration angepasst (Static 192.168.0.xxx / 255.255.255.0) und schon funktionierte ein PING an den zurückgesetzten Dect-Sender (192.168.0.1). Mit den Standard-Anmeldedaten (admin & changeme) konnte ich mich dann auch tatsächlich an dem Gerät anmelden und meine Einstellungen vornehmen.
Ich hab dann noch etwas nachgeforscht und unter „Mojave“ läuft der Safari-Browser in der Version 14.1 – was somit für mich bedeutet, dass man mit einem Safari in der Version 14.x scheinbar Webseiten anzeigen lassen kann, die damals für den Internet Explorer 8 gemacht waren. Wieder was gelernt.
Neulich sind wir in einem Gespräch über das Thema „Mobilfunk und wieviele GBs braucht man“, auch auf das Thema gekommen, dass es jetzt so Mobilfunk-WLAN-Hotspots von verschiedenen Anbietern gibt, die zum Beispiel bei einem Anbieter 150 GB im kleinen, und 300 GB im großen Tarif (für ca. 30 Euro/Monat) einem zur Verfügung stellen. Dabei stellte ich mir die Frage, wie viel Datenmenge läuft denn eigentlich bei mir zuhause über die VDSL-Leitung. Da ich hierfür keinerlei Ahnung und auch kein Gespür hatte, habe ich nach eine Möglichkeit gesucht um hierfür einen Wert zu bekommen.
Da ich schon seit längerer Zeit einen Raspberry Pi mit Home Assistant betreibe, war mein Ansatz dort zu suchen. Es gibt für Home Assistant die „FritzBox Tools“ und wenn man diese mit seiner Fritzbox verbindet, so bekommt man darüber auch eine Vielzahl von Daten. Und dort gibt es dann auch eine Entität, die sich „GB empfangen“ nennt.
Screenshot aus meinem Home Assistant, wo ich gerade eine „Kachel“ für mein HA-Dashboard zusammenstelle.
In dem obigen Screenshot sieht man, wie ich mir eine „Kachel“ (Windows 8 läßt grüssen) für mein Haupt-Dashboard zusammenbastle, welche mir dann den „Datenverbrauch“ für das aktuelle Monat anzeigt. Zur Vollständigkeit: Es gäbe auch einen Wert (Entität) für „GB gesendet“. Dieser interessiert mich aber aktuelle nicht wirklich, wobei ich sagen muss, dass ich von dessen Datenmenge schon auch überrascht war.
Home Assistant Screenshot vom meinen Internet-Datenverbrauch im aktuellen Monat (Sept. 2025)
Es gab einige Filme von und/oder mit ihm, die mir gut gefallen haben und weshalb ich auch seine Arbeit sehr geschätzt habe. Nicht nur seine bekanntesten Filme wie „Zwei Banditen“, „Der Clou“, die „Die unbestechlichen“ oder „Jenseits von Afrika“ möchte ich hier erwähnen, sondern auch: „Der große Gatsby“, „Die drei Tage des Condor“, „Die Brücke von Arnheim“, „Sneakers – Die Lautlosen“ sowie „Spy Game – der finale Countdown“. Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Robert_Redford
Aus der Videobeschreibung: „Beijing Jeep“ in Neuauflage: Der 212 T01 von Hersteller BAW kommt mit Dieselmotor jetzt auch zu uns! Ich konnte mir den Geländewagen mit zuschaltbarem Allradantrieb, Leiterrahmen und Differenzialsperren bereits ansehen und zur Sitzprobe starten – einen Test holen wir nach! Steigst Du auch jetzt schon mit ein?
Letzten Freitag – also genau vor einer Woche – habe ich an einem weiteren Laptop Linux Mint 22.2 aka „Zara“ installiert. Wir erinnern uns, bereits am Donnerstag habe ich auf einem alten MacBook Pro das gleich Update gemacht und war wirklich überrascht, dass es in ca. 6-7 Minuten durch und erledigt war. Seltsam war, dass bei meinem zweiten Updateversuch auf einem Lenovo ThinkPad E490 besagtes Update „ewig“ gedauert hat (ca. 4 Stunden) und während dieser Zeit auch einiger Fehler brachte.
Mir hat das keine Ruhe gelassen, weil ich immer irgendwie den Gedanken hatte, dass sich das letzte Linux nicht sauber installiert habe und evtl. nicht rund läuft. Wobei ich auch sagen möchte, dass ich bei meinen Testläufen keine Auffälligkeiten erkennen konnte. Jedenfalls ist mir dann die Idee gekommen, dass ich mittels der Linux-Bordmittel „TimeShift“ auf einen alten Snapshot zurück gehen könnte (also bevor ich das Update angestossen hatte) und dann einfach die Updates nochmals installieren könnte. Tatsächlich hatte ich einen Snapshot zu einem passenden Zeitpunkt und habe das System auf diesen zurückstellen lassen. By the way: Ich habe diese Funktion noch nie ausprobiert oder benötigt, aber es funktionierte und der Laptop hab dafür ca. 10 Minuten gebraucht, in den in guten Linux-Manier viele Zeilen Text über den Bildschirm gelaufen sind. Schlussendlich war ich aber dann mit dem System an einen Stand einen Tag bevor ich das Update (das solange gebraucht hat) war und von dort habe ich einen neuen Anlauf unternommen – also quasi „Zurück in die Zukunft“.
Ich habe dann erstmal über die „Aktualisierungsverwaltung“ alle „normalen Paketupdates“ installiert, bis ich wieder an dem Punkt war, an dem ich die „Aktualisierungsverwaltung“ selbst updaten möchte.
Screenshot Linux Mint (noch auf 21.1), Update der „Aktualisierungsverwaltung“.
Die Updates liefen bislang „gewohnt schnell und flüssig“ durch, so wie ich es eigentlich gewohnt war und erwartet hätte. Was genau an dem Update von vergangenen Freitag schief gelaufen ist, kann ich nicht konkret sagen. Meine Vermutung wäre aber, dass irgendwas an dem genutzten Internetanschluss war.
Nachdem sich auch dieses Paket aktualisiert hatte, hab ich das Update auf Linux Mint 22.2 angestossen und abgewartet.
Screenshot von der Aktualisierung auf Linux Mint 22.2
Auch bis hier her verlief noch alles reibungslos und ich sah mich bestätigt, dass „meine Probleme“ beim ersten Update-Versuch nicht von diesem Laptop herrührten, sondern an etwas anderem gelegen haben.
Screenshot von Linux Mint: Jetzt wurde mir das Update auf 22.2 wieder angeboten.
Mir wurde im Anschluss wieder das Update auf die Version 22.2 angeboten, ich sollte hier vielleicht noch erwähnen, dass ich davor „sicherheitshalber“ einen Neustart des System durchgeführt hatte. Und jetzt lief auch dieses „große Update“ auf die neue Linux-Version problemlos durch und war (wie erwartet) in ca. 7-8 Minuten durch. Ein Reboot wurde nicht gefordert, welchen ich aber trotzdem gemacht habe. Anschliessend das System getestet und keine Auffälligkeiten festgestellt.
Leider jedoch findet die neuen Funktion „Fingerabdrücke“ (fingwit) den Fingerabdruckleser des Lenovo ThinkPad E490 nicht. Scheinbar ist dieser nicht kompatiblem mit denen, die das System unterstützt. Schade, weil gerade auf diese Funktion hätte ich mich gefreut.
Schlussendlich möchte ich aber festhalten (auch weil ich das für mich gelernt habe), dass man über den Umweg über „TimeShift“ das Zara-Update nochmals durchführen kann. Mir ist aktuell nämlich kein anderer Weg bekannt, wie ich so eine Art „Reparaturinstallation“ von Linux Mint auslösen könnte. Für meinen Fall hat das jetzt wunderbar geklappt und ich habe mit der erneuten Installation des Update ein besseres Gefühl.
Mir ist aufgefallen, dass wenn ich am Morgen mein MacBook Pro 13 “ (M2) mit macOS Sequoia 15.6.1 aufklappe, dass dann manche App (wie Mail, BusyCAL oder Reeder) geschlossen sind, obwohl diese am Vortag sicher noch geöffnet werden. Es scheint so, als würde macOS während es über Nacht im Ruhemodus ist, einfach „irgendwelche“ Apps schliessen. Ich konnte bislang noch keine „Regelmässigkeit“ feststellen, denn es sind nicht immer die gleichen Programme, die am nächsten Tag geschlossen sind.
Ich hatte schon den Verdacht, dass es mit irgendwelchen Energie-Einstellungen zusammen hängt, hab dazu hab nichts gefunden. Auch das Thema „Power Nap“ brachte mich irgendwie nicht weiter. Dann hatte ich noch die Idee, dass die App, die geschlossen wurden, evtl. ein Update erhalten haben, doch dass kann auch nicht sein, denn manche App sind einfach jeden Tag am Morgen geschlossen und so viele Updates bekommen die dann auch nicht.
Stehe ich da gerade auf dem Schlauch und gibt es eine System-Einstellung, die dieses Verhalten steuert? Wie verhält sich das bei euch? Habt ihr vielleicht einen Tipp für mich? Oder warten wir einfach mal das nächste macOS-Update „Tahoe“ ab und hoffen, dass sich mein Problem dort von selbst löst?
Nachtrag vom 18. September 2025: Habe vor ein paar Tagen das macOS Update (Tahoe 26.0) auf meinem Mac installiert und es sieht bislang danach aus, als wäre dieses oben beschriebene Verhalten damit weg. Ich werde weiter beobachten…
Ganz komisches Phänomen, zu dem ich aber auch bislang keine Lösung gefunden habe und daher mal das Internet befrage.
Auf einem aktuellen mac mini M4 (macOS aktuell) ist ein Microsoft Office Paket installiert, welches ebenfalls auf dem aktuellen Software-Stand sich befindet. Im Outlook habe ich jedoch aktuelle denn Fall, dass wenn signiert Email-Nachrichten angekommen, diese nicht im Posteingang erscheinen. Drauf gekommen sind wir deswegen, weil in einem anderen Email-Programm (Outlook 2019 unter Windows) die betroffenen Nachrichten problemlos erscheinen. Ich hab eigentlich alle Einstellungen des Mac-Outlooks gesichtet, aber nichts gefunden, was zu einer Lösung beigetragen hätte. Daher bin ich aktuell ratlos und hoffe, dass ich vielleicht über diesen Weg eine Lösung oder neue Ansätze, die zu einer möglichen Lösung führen könnten, bekomme.
Ich weiß nicht genau seit wann, aber mit einem der letzten Updates sind auch die „Vorschläge“ in BusyCal eingeführt worden. Diese Funktion soll während der Eingabe eines neuen Termins aus den bereits vorhandenen Einträgen Vorschläge unterbreiten. Vielleicht eine gute Funktion, wenn man immer wieder gleiche Einträge hat. Bei mir ist es aber so gewesen, dass ich einen neuen Kalendereintrag anlegen wollte, mit der Eingabe des Titels begonnen habe und dann eben diese Eingabe für 1-3 Sekunden eingefroren ist, weil das Programm im Hintergrund die bereits vorhandenen Einträge durchsucht und geschaut hat, ob es einen Match gibt, den es mir vorschlagen hätte können.
Diese „Zwangspausen“ habe ich als nervig empfunden und es ist tatsächlich bei mir so, dass ich sehr wenige gleiche Termine habe, bei denen mir die „Vorschläge“ das Anlegen erleichtern oder beschleunigen würden. Aus diesem Grund habe ich jetzt mal diese Vorschlags-Funktion in den BusyCal-Einstellungen komplett deaktiviert – siehe Screenshot.
Screenshot der BusyCal-Einstellungen: Vorschlag-Funktion deaktiviert
Aus der Videobeschreibung: In diesem Video zeigt Jean alle Informationen zur neuen Linux Mint Version 22.2 und stellt sich die Frage, wie die Zukunft von Linux Mint mit Wayland aussehen wird. Wenn Du das Video unterstützen willst, dann gib bitte eine Bewertung ab, und schreibe einen Kommentar. Vielen Dank!
Ich war in den vergangenen Wochen am suchen nach einer Lösung, wie ich am frühen Morgen die aktuellen Nachrichten als Podcast oder generierte Audio-Datei erhalten könnte. Meine ersten Versuche zielten in die Richtung, dass mir ein KI eine Audio-Zusammenfassung der „Top-News“ zusammen stellt. Dabei habe ich z.B. Perplexity ausprobiert und seltsam war, dass diese KI kein Problem damit hat eine solche Zusammenfassung als Text zu erstellen, aber wenn es eine Audio-Datei betrifft, dass wird es wackelig. Komischerweise hat es an manchen Tagen funktioniert und an anderen nicht. Wenn ich dann bei der KI nachgefragt habe, warum ich heute keine Audio-Zusammenfassung erhalten habe, dann wurde mir mitgeteilt, dass es „grundsätzlich nicht möglich sei“ solche Audio-Files zu erstellen – obwohl ich am Vortag ja noch eine erhalten hatte. Irgendwann habe ich die meine Version mit so einer KI aufgegeben und habe mich auf die Suche nach einem passenden Nachrichten-Podcast gemacht.
Screenshot aus der Apple Podcast-App unter macOS.
Ich fand heraus, dass es eine Vielzahl von Nachrichten-Podcasts gibt, aber die allermeisten erfüllten nicht meine Wünsche. Ich wollte einen Podcast, der bereits am frühen Morgen (idealerweise so ab 6 Uhr) die aktuellen Nachrichten zusammenfasst und nicht länger als 5 bis 10 Minuten dauert. Und da gibt es nicht mehr viel dann.
Ich probierte gerade den „F.A.Z. Frühdenker Podcast“ von der „Frankfurter Allgemeinen“ aus und dieser Podcast kommt schon sehr nahe daran, was ich gerne hätte. Mit einer Spieldauer pro Folge, die natürlich täglich erscheint, von maximal um die 10 Minuten, hab ich hier ein Format, dass in meine zeitlichen Vorstellungen passt. Was ich jedoch nach den ersten paar Tagen sagen kann, ist dass der Podcast meiste erst so gegen 6:30 Uhr (evtl. auch etwas später) veröffentlicht wird. Das ist mir etwas zu spät, aber trotzdem bekomme ich so relativ früh meine Nachrichten-Zusammenfassung in einem Umfang, der für mich passend ist.
Ich möchte euch kurz die (aktuelle) Podcast-Folge von „Elektroauto News“ weiterempfehlen, da hier Prof. Mićić sehr anschaulich und hörenswert erläutert, warum das mit den Verbrennermotoren keine Zukunft hat und die Elektromobilität die Zukunft ist. In seiner ruhigen und fundierten Art empfand ich das als informativ, verständlich und angenehm zu hören – und gibt in kurzer Zeit wieder, warum dieser Shift sinnvoll ist.
Screenshot aus der Apple Podcast-App. https://podcasts.apple.com/de/podcast/elektroauto-news-podcast-über-elektromobilität/id1446159608
Er macht aber auch deutlich: Es wird Opfer geben. Zu lange habe man geschlafen, an alten Erfolgen festgehalten und den Wandel verschleppt. „Es wird mich nicht überraschen, wenn die deutschen OEMs künftig andere Eigentümer haben – und deutlich kleiner sind.“
Hört also in diese Podcast-Folge rein und lasst euch innerhalb von 30 Minuten gut informieren und unterhalten. Wenn euch die Art und Weise gefällt, wie Prof. Dr. Pero Mićić Themen und Inhalte vermittelt, dann hätte ich hier noch den Link zu seinem Youtube-Kanal: https://www.youtube.com/@Dr.PeroMicic
Nachdem ich mich in den letzten Monaten verstärkt mit Linux (Mint) auf älterer Computer-Hardware beschäftige, ist mir die Idee gekommen, dass ich dieses Betriebssystem auch mal auf einem alten Apple Notebook zu Installieren versuchen könnte. Ich hatte noch ein MacBook Pro 13″ „rumliegen“, welches die Produktbezeichnung A1502 hat. Das Gerät ist aus 2015 und somit jetzt 10 Jahre alt und hat folgende technische Eckdaten.
Screenshot der „Systeminformationen“ von Linux Mint auf dem dem MacBook Pro (A1502) aus dem Jahr 2015.
Ich hatte noch bereits einen Live Linux Mint USB-Stick zur Hand, da ich diesen in den vergangenen Wochen immer wieder im Einsatz hatte, um eben dieses Betriebssystem auf Hardware zu installieren, die mit dem darauf installierten (meist) Windows 10 nicht mehr gut zu betreiben war. Bereits bei meinen Installationen auf alter (normaler) PC-Hardware habe ich erfreulicherweise festgestellt, dass diese alten Gerätschaften mit Linux noch sehr gut einsatzbar sind und der langsame Betrieb, den man darauf unter Windows hatte, überhaupt nicht mehr zu spüren war.
Nachdem ich den Linux-USB-Stick am MBP angesteckt hatte und diesen mit gedrückter ALT-Taste eingeschaltet habe, war ich kurzzeitig verwirrt, weil mit die Macintosh-HD (also macOS) und ein EFI-Boot zum Starten/Booten angeboten wurde, aber der USB-Stick war nicht ersichtlich. Also habe ich die EFI-Boot-Variante ausgewählt und siehe da das Linux Mint als „Live-Variante“ startet. (Es kann sein, dass ich in der Vergangenheit bei diesem Laptop mit OpenCore Legacy Patcher experimentiert habe und daher der EFI-Eintrag stammt – somit kann dies bei euch auch etwas anders aussehen).
Ich war dann schon recht happy, als das Linux-Live-System gestartet ist und auch komplett hochfuhr. Nach meinen ersten Tests habe ich nichts gefunden, was nicht geht. WLAN, Trackpad usw. funktionierte alles wie gewohnt. Also habe ich mich dazu entschlossen eine Installation anzustossen, welche vielleicht ca. 20 Minuten gedauert hat und dann war Linux Mint auf der verbauten SSD installiert. Nach einem anschliessenden Reboot fuhr das frisch installierte OS erfreulich flott hoch und war zum Einsatz bereit. Aber irgendwas kam mir seltsam vor, weil die Oberfläche nicht den gewohnten Eindruck auf mich machte. Ich hab dann rausgefunden, dass auf dem verwendeten USB-Stick die XFCC-Variante von Linux Mint drauf war, welche ja „einfacher gehalten“ ist und dadurch noch ressourcenschonender sein soll. Also habe ich mit mit RUFUS 4.9 einen neuen USB-Stick vorbereitet und dieses mal die Cinnamon-Variante von Linux Mint draufgespielt. Wie nicht anders zu erwarten, startete auch dieser USB-Stick problemlos und anschliessend hatte hatte ich auch das mir vertraute Layout vor mir.
Die eigentlich Installation von Linux Mint (jetzt nochmal in der Cinnemon-Version) verlief – wie nicht anders zu erwarten – problem- und reibungslos durch. Ich hab dann noch meine „wichtigsten Apps“ (Google Chrom, 1Password usw.) installiert und hab dafür meist die .deb-Installationpakete genutzt, weil diese nach meiner Erfahrung sich sehr unkompliziert und problemlos installieren lassen. Soweit ich das nun nach ca. 1-2 Stunden Nutzer des MacBookPro mit Linux Mint in der Version 22.1 sagen kann, läuft alles bislang problemlos und angenehm flott. Tatsächlich bin ich schon auf die offizielle Veröffentlichung von Linux Mint 22.2 gespannt, da dieses einige Features enthalten soll, die es noch attraktiver machen. Zum Beispeil FingWit, was die Unterstützung von FingerPrint-Lesern ist und was ich gerne auf meinem anderen Linux-Gerät (einem älteren Lenovo ThinkPad) ausprobieren und nutzen würde. Abschliessend möchte ich erwähnen, dass die Linux-Installation auf diesem altem MacBook so überraschen problemlos verlief, dass ich echt überrascht war. Kann ich nur empfehlen.
Nachtrag vom 25. August 2025: Heute so nach den ersten Tagen der Benutzung von Linux auf meinem alten MacBook Pro möchte ich zwei Sachen anmerken, die mir aufgefallen sind. Und ihr merkt schon: Nach dem es nicht viele Dinge sind, die ich berichtenswert erachte, läuft das System soweit rund und recht unspektakulär. Fangen wir mit dem Positiven an: Ich war echt überrascht, wie lange der 10 Jahre alte Akku des Apple Notebooks noch herhält. In meinen ersten Tests waren dies ca. 3-4 Stunden. Das hätte ich ehrlich gesagt nicht erwartet und hat mich positiv überrascht. „Negativ“ aufgefallen ist mir das „Aufwachverhalten“ des MBPs. Ich bin es von anderen Linux (Mint)-Installationen auf anderen Laptop-System gewohnt gewesen, dass das Linux-OS nach dem Aufklappen des Displays mir sehr schnell den Anmeldebildschirm angezeigt hat und man mit dem System arbeiten konnte. Anders ist das bei diesem 13″ MacBook Pro aus 2015. Hier dauert es bestimmt ca. 10 Sekunden, bis das Gerät soweit aufgewacht ist und den Login-Sceen anzeigt. Die ersten Mal hatte ich den Eindruck, dass der Laptop garnicht aufwachen würde, bis dann eben nach einer gewissen Zeit doch noch eine Reaktion erfolgte – davor sieht man nämlich nur einen schwarzen Bildschirm und da wusste ich nicht genau, ob der Notebook überhaupt noch lebte. Das sind aber schon die beiden Dinge, die ich nach den ersten Tagen der Benutzer hier los werden wollte. Ansonsten fühlt sich so ein altes Apple Notebook mit Linux schon sehr schickt an.
Aus der Video-Beschreibung: Do I look tired? In my defense, I recorded this at 10pm on the night before I flew to China. That’s also why I say uh and um a lot. Enjoy the first look at the final Pebble Time 2 design! Check out all the details on the blog post: Like what you see? You can pre-order it today on https://store.rePebble.com.
Wir verwenden Cookies, um unsere Website und unseren Service zu optimieren.
Funktionale Cookies
Immer aktiv
Die technische Speicherung oder der Zugang ist unbedingt erforderlich für den rechtmäßigen Zweck, die Nutzung eines bestimmten Dienstes zu ermöglichen, der vom Teilnehmer oder Nutzer ausdrücklich gewünscht wird, oder für den alleinigen Zweck, die Übertragung einer Nachricht über ein elektronisches Kommunikationsnetz durchzuführen.
Preferences
Die technische Speicherung oder der Zugriff ist für den rechtmäßigen Zweck der Speicherung von Präferenzen erforderlich, die nicht vom Abonnenten oder Benutzer angefordert wurden.
Statistiken
Die technische Speicherung oder der Zugriff, der ausschließlich zu statistischen Zwecken erfolgt.Die technische Speicherung oder der Zugriff, der ausschließlich zu anonymen statistischen Zwecken verwendet wird. Ohne eine Vorladung, die freiwillige Zustimmung deines Internetdienstanbieters oder zusätzliche Aufzeichnungen von Dritten können die zu diesem Zweck gespeicherten oder abgerufenen Informationen allein in der Regel nicht dazu verwendet werden, dich zu identifizieren.
Marketing
Die technische Speicherung oder der Zugriff ist erforderlich, um Nutzerprofile zu erstellen, um Werbung zu versenden oder um den Nutzer auf einer Website oder über mehrere Websites hinweg zu ähnlichen Marketingzwecken zu verfolgen.