WordPress: Wie man die (Upload) Größe des Header Videos erhöhen kann.

Ich bastle gerade an einem Webseitenentwurf und dazu verwende ich wieder einmal das WordPress-Theme „Twenty Seventeen“, welche unter anderem auch die Möglichkeit eines Video Headers bietet.

Nur ist mir aufgefallen, dass hier das Größenlimit auf 8 MB per default gesetzt ist und das war für einen Anwendungsfall dann doch etwas zu wenig. Klar könnte man das Video auch bei YouTube hosten, aber vielleicht will man dies ja nicht. 😉

Nach etwas Suchen im Internet bin ich in einem Supportforum über die Lösung gestolpert. Dazu müsst ihr folgenden Code in die functions.php Datei des Themes einbauen.
( Pfad: wp-content / themes / twentyseventeen )

function customize_filesize_video_validation( $validity, $value ) {
		if ( is_wp_error( $validity ) ) {$validity->remove( 'size_too_large' );	}
		$video = get_attached_file( absint( $value ) );
		if ( $video ) {
			$size = filesize( $video );
			if ( 500 < $size / pow( 1024, 2 ) ) { // Check whether the size is larger than 500MB.
				$validity->add( 'size_too_large',
					__( 'This video file is too large to use as a header video. Try a shorter video or optimize the compression settings and re-upload a file that is less than 500MB. Or, upload your video to YouTube and link it with the option below.' )
				);
			}	
		}
		return $validity;
	}
add_filter( 'customize_validate_header_video', 'customize_filesize_video_validation', 20 ,2);

WordPress Plugins von Updates ausschliessen

Ich nutzte seit geraumer Zeit das Plugin „a year before“, um Artikel anzeigen zu lassen, die ich vor x-Jahren hier auf diesem Blog veröffentlicht habe. Ich „muss“ aber die Version 1.0.0 verwenden, da die aktuelle Version sich nicht mehr mit meinem eingesetzten WordPress-Theme „Twenty Seventeen“ verträgt – da zerschiesst es mir das CSS und das schaut nicht wirklich gut dann aus.

Im Footer-Bereich meiner Webseite ist in der rechten Spalte ein „Rückblick“ zu sehen, der Artikel anzeigt, die am heutigen Tag vor x Jahren hier veröffentlicht wurden.

Nun hat es mich irgendwann genervt, dass mit das WordPress-Backend jeden Tag angezeigt hat, das es für dieses besagte Plugin doch ein Update gäbe und somit habe ich mich auf die Suche begeben, wie ich den diesen Hinweis weg bekommen könnte.

Fündig geworden von ich auf dieser Webseite, wo beschrieben wird, wie man mittels einem PHP Code-Schnipsel einzelne Plugins von dem Update-Zyklus ausklammern kann.

Der Code ist ziemlich kompakt und die Idee ist simple. WordPress checkt gelegentlich die installierten Plugins nach Update und fragt dabei im WordPress.org Repository nach. Das Plugin nutzt diesen HTTP Request aus. Dabei wird der Filter-Hook http_request_args verwendet. Jeder HTTP Request, den WordPress absetzt, läuft über diesen Filter. Dabei wird als erstes geprüft, ob es sich um einen Update Check handelt. Wenn das der Fall ist, werden die Plugins aus der Liste gestrichen für die keine Updates gesucht werden sollen.

Quelle: https://webschale.de/2016/plugins-von-updates-ausschliessen/

Im Grunde ist die Verwendung sehr einfach, wenn man mal kapiert hat, was man machen soll. Ich versuch das hier mal in einfachen und kurzen Worten zu erklären.

  1. Man nimmt nachstehenden Code und kopiert ihn in eine Text-Datei.
<?php
/*
 * Plugin Name:     Lock plugin updates
 * Description:     Prevent plugin updates
 * Version:         1.0.0
 * Author:          daggerhart
 */
add_filter( 'http_request_args', 'lock_plugins_http_request_args', 5, 2 );
/**
 * Prevent lookup of certain plugin updates
 * Source: https://markjaquith.wordpress.com/2009/12/14/excluding-your-plugin-or-theme-from-update-checks/
 *
 * @param $request
 * @param $url
 *
 * @return mixed
 */
function lock_plugins_http_request_args( $request, $url ) {
    if ( FALSE === strpos( $url, '//api.wordpress.org/plugins/update-check' ) ) {
        return $request; // Not a plugin update request. Bail immediately.
    }
    if ( empty($request['body']['plugins']) ){
        return $request;
    }
    $plugins = json_decode( $request['body']['plugins'], true );
    // get a list of locked plugins from somewhere
    $locked_plugins = apply_filters('lock_plugins-locked_plugins', array());
    foreach( $locked_plugins as $locked_plugin_basename )
    {
        $active_index = array_search( $locked_plugin_basename, $plugins['active'] );
        unset( $plugins['active'][ $active_index ] );
        unset( $plugins['plugins'][ $locked_plugin_basename ] );
    }
    $request['body']['plugins'] = wp_json_encode( $plugins );
    return $request;
}

2. Die folgendenden Zeilen kopiert man ebenfalls und fügt sie am einfachsten der Datei an, die man soeben mit dem obigen Code angefangen/erstellt hat.

add_filter('lock_plugins-locked_plugins', function($plugins){
  $plugins[] = 'a-year-before/ayb_posts.php';

  return $plugins;
});

Hier in meinen Beispiel steht bereits in der zweiten Zeile der Pfad zu dem besagten Plugin (a-year-before) drinnen, welchen ich einfach mittels eines FTP-Clients mir gesucht habe.

3. Diese (reine) Textdatei speichert man nun lokal (zum Beispiel auf dem Desktop) ab – ich habe z.B. den Namen „lock-plugin.php“ verwendet – und überträgt diese Datei per FTP auf seinen Webserver in der WordPress-Plugin-Verzeichnis.
(wp-content/plugins/).

4. Nun muss man nur noch im WordPress-Backend unter den „installierten Plugins“ dieses aktivieren und schon sollten keine Updates mehr für die oben eingetragenen Plugins mehr abgerufen und angezeigt werden.

Anmerkung:
Bei mir war es so, dass trotz aktiviertem „Lock Plugin Updates“-Plugin mir angezeigt wurde, dass es für das „a year before“-Plugin ein Update gäbe. Ich vermute mal, dass lag daran, dass dieser Hinweis bereits vorhanden war, bevor ich das Lock-Plugin aktiviert habe.
Ich habe dann zu diesem Zweck das „a year before“-Plugin kurzer habe gelöscht und die Version 1.0.0 einfach per FTP wieder hochgeladen. Und seither ist dieses Update-Hinweis nun auch bei mir verschwunden.

WordPress 5 erschienen und installiert

Heute morgen hat mein WordPress-Dashboard angezeigt, dass es die Version 5 von WordPress nun ganz offiziell gibt. Dies habe ich zum Anlass genommen das Update zu installieren, nachdem es in den vergangenen Wochen doch einigen „Wirbel“ darum gab. Nicht zuletzt die Verschiebung des Veröffentlichungsdatum (vom 29. November 2018 auf den 6. Dezember 2018) sorgte für Gerüchte.

Hinweis auf die Version 5 in meinem WordPress Dashboard.

Ich muss zugeben, dass ich einige Bedenken hatte, ob ich gleich bei den Ersten dabei sein sollte, die dieser Version einsetzten und in manchen anderen Blogs, die sich mit WordPress befassen, wurde sogar der Rat gegeben, dass man erstmal bis Januar 2019 warten solle, bis vielleicht in einer nächsten Version die gröbsten Fehler behoben seien.  

Bei mir überwog dann doch die Neugier und ich klickte auf den „Update-Button“. Und? Update-Installation verlief ohne Probleme und auch im Anschluss zeigte sich beim WordPress-Backend nicht wirklich verändert. Größte Neuerung ist vielleicht der neue Editor „Gutenberg“, den ich aber bereits seit vielen Monaten als WordPress-Plugin installiert hatte und mir so dieser Umstieg keine Probleme bereit.

So „undramatisch“ es sich anhören mag, aber mir ist bislang noch nichts aufgefallen, was in der WordPress Version 5 großartig sich verändert hat. Im „normalen Tagesgeschäft“ finde ich mich weiterhin zurecht und es kamen keine Fragen auf. Werd das jetzt mal noch weiter beobachten und ggfs. weiter berichten.

WordPress: Gutenberg Editor Version 4.0.0 und die Kategorien-Suche

Vor ein paar Tagen habe ich ganz automatisch mal wieder die paar WordPress-Plugin-Updates installiert, die es da so gab. Und mit einem Auge habe ich auch bemerkt, dass der Gutenberg-Editor auf die Version 4.0.0 angehoben wurde. Nun da ich ein paar Artikel verfasst habe, möchte ich euch doch auf eine Änderung hinweisen, die mir zumindest das Arbeiten damit viel angenehmer macht. 

Hier auf meinem Blog gibt es sehr viele Kategorien. Und in den Vorgänger-Versionen von Gutenberg war es immer so, dass man den Kategorien-Tab aufklappen konnte, dann dauerte es ein wenig und dann hatte ich eine ewig lange (für mich nicht nachvollziehbar nach was sortierte) Liste vor mir, in der ich dann die Kategorie suchte, die ich brauchte.
Seit der 4.0.0 hat man nun auch bei den Kategorien ein Such-Fenster – so wie bei den „Schlagwörtern“ auch. Dort tippe ich nur noch die ersten paar Anfangsbuchstaben der Kategorie ein und schon erscheint meiste nur noch ein übrig gebliebener Vorschlag. Den hake ich an und kann die nächste Kategorie suchen. Das geht für mich viel schneller als die lange, unsortierte Liste zu durchsuchen. Da haben sich die Entwickler echt Gedanken gemacht. Gut so. Weiter so!

WordPress: Portfolio Theme von WeCobble Videos mittig platzieren

Bei einer befreundeten Webseite habe ich das "Portfolio"-Theme von WeCobble im Einsatz und die eine oder andere Sache läßt sich leider nicht "out of the box" einstellen und man muss Hand ans CSS legen.
Zum Glück gibt es ja seid einigen WordPress-Versionen unter "Design" die Möglichkeit auf einfache Art und an zentraler Stelle zusätzliches CSS-Code einzupflegen und diese nutze ich immer wieder, wenn ich Anpassungen an Layout vornehme. (1)

Bei dem Portfolio-Theme ist mir aufgefallen, dass wenn man ein Video einfügt, diese weder links, rechts oder mittag im Beitrag steht, sondern irgendwie komisch nach links verrutscht. Um diesen Umstand zu korrigieren, dann man folgenden CSS Code einfügen.

.home .wp-video {
        margin: 0px auto;
}

(1) Anmerkung: Der Vorteil ist, dass Code-Schnipsel, die an dieser Stelle eingebaut werden NICHT von einem Theme-Update überschrieben werden!

Gutenberg Editor für WordPress in der Version 2.4.0 verfügbar

Vor einer guten Woche, hab ich den Gutenberg Editor für WordPress hier auf meinem Blog deaktiviert, weil etwas mit dem letzten Update-Release nicht stimmte. 

Der Fehler liegt in der deutschen Übersetzung und ist bekannt – sollte daher mit dem nächsten Update behoben sein.

Auszug aus den Kommentaren meines Artikels von Simon

Ich wollte dann aber nicht die Arbeit machen und von Hand irgendwelche noch nicht freigegebenen Update installieren und habe deswegen diesen Editor (schweren Herzens) fürs erste deaktiviert.

Heute habe ich dann festgestellt, dass es ein Update für das Gutenberg Plugin gibt und der Editor auf die Version 2.4.0 gehoben wird.
Dieses habe ich auf gleich installiert und aktiviert. Zu meine Freude konnte ich feststellen, dass der neue WordPress-Editor scheinbar wieder tadellos funktioniert und ich schreibe gerade diesen Post damit.

Wer es also noch nicht das Update eingespielt hat, dem möchte ich dies ans Herzen legen, da das Schreiben in meinen Augen mit dem neuen Editor so viel besser ist. 😉

WordPress: Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Artikel und Seiten?

Neulich habe ich bei einer Bekannten von mir ein WordPress installiert und ihr auch gleich eine Einweisung gegeben. Dabei ist mir aufgefallen, dass ihr der Unterschied zwischen Seiten und Artikel nicht ganz klar war und ich bei meinen Erklärungsversuchen an meine Grenze gekommen bin.

Die offizielle WordPress-Support-Seite erklärt viele Sachen schon ganz gut, aber ich bin der Meinung, dass man dazu vielleicht noch das eine oder andere Wort verlieren sollte. 

Ich versuch einfach mal auf den nachfolgenden Zeile etwas Licht ins Dunkle zu bekommen. Dazu nutze ich auch Auszüge aus obiger Supportseite und gebe dazu mein Kommentar dazu ab.

Beiträge sind die Einträge, die in umgekehrter chronologischer Reihenfolge auf der Startseite/Beitragsseite deines Blogs erscheinen…

Hier wird schon mal etwas wichtiges erklärt. „Artikel“ (auch „Posts“ oder „Beiträge“ genannt) werden in zeitlicher Abfolge auf deinem Blog (normalerweise ist die Startseite die Beitragsseite) aufgelistet. Das heisst also, dass der neueste Beitrag oben steht und die älteren Artikel nach „unten rutschen“.

Falls du festgepinnte Beiträge (sticky posts) erstellt hast, werden diese vor den anderen Beiträgen erscheinen.

 „Sticks Posts“ verwende ich zum Beispiel nicht. Aber es kann Anwendungsfälle geben, in denen es durchaus gewünscht ist, dass irgendwelche Beiträge immer oben stehen. Und dann kann man diese Artikel dort „anpinnen“. 

Beiträge können in den Archiven, Kategorien, zuletzt veröffentlichten Beiträgen und anderen Widgets gefunden werden. Beiträge werden ebenso im RSS-Feed des Blogs angezeigt.

Hier steht viel Wichtiges drinnen! Artikel können Kategorien zugeordnet werden. Auch in der Liste der „zuletzt veröffentlichten Beiträge“ erscheinen eure Artikel. Diese Funktion erhält man oft über irgendwelche „Widgets“, die dann meist seitlich oder unten bei einem Beitrag eingebaut wird.
Und was mir noch wichtig ist (Lang lebe RSS!) und ich lange auch nicht wusste. NUR Beiträge werden im RSS Feed eures Blog / eurer Webseite auftauchen.
Ich meinte, dass ist nicht wichtig? Finde ich schon. Ich nutze immer noch sehr ausgiebig RSS und habe in meinem RSS Reader auch einige Webseiten abonniert. Erscheint dort ein neuer Artikel, so taucht dieser automatisch ein meinem RSS Reader auf und ich muss nicht extra auf diese Webseite gehen. Was aber auch bedeutet, dass „Seiten“ NICHT im RSS Feed erscheinen und somit eure RSS Abonnenten in ihrem RSS Reader nicht davon mitbekommen. Diese bitte bedenken.

Nachdem wir nun die „Beiträge“ ausführlich beschrieben haben, kommen wir nun zu den „Seiten“.

Seiten sind statisch und werden nicht nach Datum aufgeführt.

Dieser Satz erklärt sich eigentlich von selbst und erklärt auch in sehr kurzer Form den Hauptunterschied.

Seiten verwenden keine Tags oder Kategorien.

Dieser Satz könnte etwas verwirrend sein. Vielleicht fragt ihr euch, was so schlimm daran wäre, dass Seiten keine Tags und Kategorien verwenden. Dazu vielleicht ein kleines Beispiel:
Ihr könnt, wenn ihr ein „Menü“ in WordPress einrichtet z.B. auch Beiträge anzeigen lassen, die einer bestimmten Kategorie angehören. Das geht somit mit „Seiten“ nicht. 
Aber warum gibt es dann überhaupt Seiten? Antwort: Weil es Bereiche eurer Webseite geben kann, die „immer gleich sein“. Oder eben keiner Kategorie oder einem Tag zugehörig sein. Beispiel gefällig?

Eine „Über mich“- oder Impressum-Seite ist das klassische Beispiel.

Ähnlich wie bei den Beiträgen, gibt es auch ein Widget, mit dem ihr eure (statischen) Seiten anzeigen lassen könnt. Dies kann parallel zum Navigations-Menü geschehen. 

Seiten können in der Seitenleiste mit dem Widget „Seiten“ angezeigt werden.

Abschliessend noch folgendes Zitat:

Du kannst so viele Beiträge oder Seiten erstellen, wie du willst. Es gibt keine Begrenzung.

Das ist aus technischer Sicht nur bedingt. Ja, WordPress gibt euch keine Grenze vor, was die Anzahl von Seiten / Artikel angeht. Hier sind es eher die technischen Limits, die ihr von eurem Webhoster habt. So kann die Größe der mySQL Datenbank oder generell der Webspace die beschränkende Größe sein. 
Bucht ihr aber heute ein Webhostingpaket, welche irgendwas zwischen 5 und 8 EURO kostet, so sollte soviel Speicherplatz enthalten sein, dass ihr nicht an diese Grenze kommt. Und wenn doch, dann ist euer Webhoster der Letzte, der euch nicht das nächst größere Paket verkaufen würde. 😉

Ich hoffe, dass euch dieser Beiträge den Unterschied zwischen Artikel und Seiten einigermassen erklären konnte und ihr nun die (feinen) Unterschiede besser kennt.

WordPress Gutenberg Editor / Verwenden von Plugins

Seit einiger Zeit verwende ich zum Schreiben von Blog-Artikeln das Gutenberg-Plugin, welches bereits jetzt schon den WordPress-Editor der nächsten Generation zur Verfügung stellt. 
Und wie ich vielleicht schon erwähnt habe, gefällt mir dieser neue Editor sehr gut, da ich den minimalistischen Ansatz gut finde und auch, dass man gleich sieht, wie der Artikel später aussehen wird. Auch die Einführung der "Block-Struktur" halte ich für den richtigen Schritt, da so (zumindest bei meinen Artikeln) mehr Übersicht und Struktur Einzug hält.

Wo ich aber derzeit noch ein Problem habe, ist dass der neue Gutenberg Editor (zumindest nicht für mich erkenntlich) den Zugriff auf installiere Plugins ermöglicht, die zusätzliche Buttons und somit Funktionen in den alten Editor eingebaut haben.
Ein prominenter Vertreter eines solchen Plugins ist der "Amazon Link Builder", mit dem man im Editor direkt nach Produkten suchen kann und gleich direkt Affiliate-Links erzeugen und einbauen kann.

Im alten Editor sah meine "Werkzeugleiste" wie hier im Screenshot aus und ich hatte diverse Tools auf die ich von hier aus direkt Zugriff hatte.

Wenn ich nun auf einem mit Gutenberg erstellten Artikel mit dem (alten) Standard-Editor zugreife, so kann ich mit diesem besagte Amazon-Affiliatelinks einbauen und alles ist "gut". Ist zwar umständlich, aber gut hilft halt nichts.

Wenn ich dann aber wieder mit dem Gutenberg-Editor auf den Artikel zugreife und diesen bearbeite, so bringt mir der neue Editor eine Meldung, dass es einen Bereich gibt, der scheinbar "mit einem externen Programm" bearbeitet wurde und ich muss mich entscheiden, was damit passieren soll.

Dieser Hinweis erscheint bei dem Bereich/Block, den ich mit dem Standard-Editor eingefügt habe.

In dieser Meldung habe ich bislang immer auf "Convert to Classic" geklickt, weil mir dies am logischten erschien. Und dann wird der Shortcode, den das Amazon Link-Builder-Plugin erzeugt hat, wie folgt eingebaut.

So ganz rund ist die Sache noch nicht, ist aber auch nicht verwunderlich, da sich der Gutenberg-Editor ja eigentlich noch in der Beta befindet und erst mit der nächsten großen WordPress-Version (Vers. 5.x) Einzug hält. 
Vielleicht wäre es ja ein denkbarer Ansatz, dass man diese zusätzlichen Buttons in den "Erweiterten Bereich" des Editors einbaut?!?

Wie gehts es euch mit dem Gutenberg-Editor? Habt ihr auch noch Problemchen damit und wie umgeht ihr diese? Wenn ihr da Hinweise, Anregungen oder Lösungen habt, dann bitte einfach in die Kommentare schreiben.

Gutenberg und WordPress

Neulich habe ich mehr zufällig was von "Gutenberg" und WordPress mitbekommen und bin da etwas stutzig geworden.
Kurz zur Erklärung:
"Gutenberg" ist der Projektname für den neuen WYSIYG Editor, der (soweit ich das verstanden habe) mit dem Major-Release von WordPress 5.0 kommen soll.

Ich hab dann auch erfahren, dass es bereits jetzt schon diesen Editor, der sich noch in starker Entwicklung befindet, als Plugin zu haben gibt. 
Ich habe mit darauf hin dieses Plugin geholt und installiert und nun einige Artikel (auch diesen hier) damit verfasst.

Wie ihr hier sehr schön erkennen könnt, ist "Gutenberg" sehr schlicht beim Schreiben aufgebaut. Nötige Element z.B. zum Formatieren eines Textes oder zum Einfügen eines Links, blenden sich ein, wenn ihr ein Textstück markiert – kennen wir von den aktuellen Microsoft-Office-Versionen.

Ich muss sagen, dass mir das Schreiben mit dem neuen Editor recht viel Freude bereitet, da dieser optisch sehr dezent und unaufdringlich daher kommt. Nach wie vor sind alle Funktion vorhanden, blenden sich aber ggfs. ein.  
Die "Eigenschaften-Leiste" am rechten Bildschirmrand kann man auch ausblenden und dann erinnert das Schreiben in "Gutenberg" eher an das Arbeiten wie in "Byword" am Mac oder ähnlichen Apps. Alles sehr clean und aufgeräumt. Ich denke, dass ist so ein Trend, dann man bereits seit einiger Zeit bei Editoren für Blogger erkennen kann. 

Neu sind unter anderem auch "Blocks" und dabei sind Elemente gemeint, die in einem Artikel vorkommen können. Also Text- und Bild-Elemente sind da wohl die prominentesten Vertreter, aber es gibt auch noch eine ganze Reiher anderer Blocks, die man in einem Post einbauen kann.

Was auch mit "Gutenberg" einfach geworden sein soll, ich aber noch nicht ausprobiert habe, ist das Anlegen und Schreiben von mehrspaltigen Texten.

Alles in Allem gefällt mir der neue Editor wirklich gut und wenn man bedenkt, dass sich Gutenberg eigentlich noch in der "Beta" und somit in der Entwicklung befindet, dann muss ich sagen, dass sich das Projekt schon auf einem sehr guten und brauchbaren Stand befindet. 
Ich bin aber auch gespannt, wie sich dieser Editor im Laufe der nächsten Monate und bis zur Veröffentlichung von WordPress 5.x weiter entwickeln wird.

MarsEdit Bookmarklet / Browser-Plugin

Ich hab in der letzten Zeit schon einige Bookmark- oder ReaditLater-Dienste ausprobiert und so richtig warm bin ich mit keinem geworden. Da ist mir die Idee gekommen, dass ich einfach auf meiner eigenen Webseite einen Bereich für meine Lesezeichen oder allgemein URLs, die ich für später aufheben möchte, anlegen könnte.

Natürlich kann an die URL kopieren, dann einen neuen Post anlegen und diesen auf seiner Seite (in der richtigen Kategorie) veröffentlichen. Geht, ist aber etwas unsexy.

Darum war ich auf Suche nach einem etwas besseren Weg. Und möglich gemacht hat mir die altbekannte Mac-App „MarsEdit“, die ich schon seit Jahren immer wieder nutze.

Diese hat nämlich ein Browser-Bookmarklet, welches sich als „Lesezeichen“ im Browser deiner Wahl installieren lässt und ist man dann auf einer Webseite, die man sich (im eigenen Blog) speichern möchte, dann ruft man dieses Lesezeichen auf und schon wird dieses an MarsEdit übergeben und ein neuer Post geöffnet. 

Mit der Lösung komme ich momentan recht gut zurecht und werd mal schauen, wie oft ich das nutzen werden.

Nachfolgend noch die Beschreibung zur Installation und Verwendung des Bookmarklet – welches übrigens in MarsEdit unter dem Menü „MarsEdit“ findet.

 

What’s this?

This bookmarklet allows you to blog whatever page you’re reading in your browser—it sends the page to MarsEdit, which opens a new post window with the title, link, and any selected text.

How to install it

Drag the “Send to MarsEdit” link to your bookmarks bar.

Send to MarsEdit

How to use it

When you’re on a page that you’d like to post to your blog, click the bookmarklet to send the page to MarsEdit.

If you have trouble getting it to work…

  1. Make sure MarsEdit is in your Applications folder. This way OS X will see it and register it.
  2. If it still doesn’t work, try logging out, logging back in, launching MarsEdit manually, then trying the bookmarklet again.
  3. If it still doesn’t work, try restarting your system. Then launch MarsEdit and try the bookmarklet again.

WordPress 4.6 und Akisment vertragen sich wieder

Vor ein paar Tagen habe ich geschrieben, dass sich die aktuelle WordPress Version 4.6 und das Plug in „Akismet“ nicht so recht verstehen und mir dort eine Firewall-Fehlermeldung angezeigt wurde.
https://ostermeier.net/wordpress/2016/08/wordpress-4-6-und-akismet-und-die-firewall-fehlermeldung/

In obigem Artikel hab ich auch eine Weg beschrieben, wie man diese Meldungen deaktivieren kann und somit wieder etwas mehr Leistung im WP-Backend heraus holt.

Heute musste ich nun feststellen, dass besagte Firewall-Meldungen nicht mehr zu sehen waren und auch nachdem ich die cURL.php wieder in den Originalzustand zurück versetzt hatte, schien alles wieder wie gewohnt zu funktionieren.

Nachdem es in dieser Zwischenzeit kein WordPress und auch kein Akismet-Update gegeben hat, drängt sich mir der Verdacht auf, dass es vielleicht an etwas anderem gelegen haben könnte. Ich hab zwar keinen „Beweis“, aber könnte es sein, dass die Kollegen von uberspace.de etwas gemacht haben?

Nachtrag:
Ich hab dann heute damit angefangen, dass ich auch meine anderen WordPress-Webseiten auf die Version 4.6 update und dabei hatte ich nirgends mehr irgendwelche Probleme. Dabei ist mir aber auch noch ein anderer Unterschied zwischen der Seite ostermeier.net und allen anderen eingefallen. Auf meiner „Hauptseite“ habe ich ein Akismet-Abo, welche mir den Spam sehr zuverlässig ausfiltert. Bei allen anderen Seiten hab ich kein kostenpflichtiges Abo hinterlegt. Vielleicht hatten das beschriebene Problem ja nur die zahlenden Akismet-User?!?!

WordPress 4.6 und Akismet und die Firewall-Fehlermeldung

wordpressIch habe vor ein paar Tagen der Update auf WordPress 4.6 gemacht und seither läuft meine Webseite nicht mehr ganz rund. So bekam ich immer wieder die Meldungen, dass meine Seite offline wäre, was in der Vergangenheit nur wirklich sehr selten vorkam (Uberspace.de sei dank) und dieses Verhalten ist mir schon komisch vorgekommen. 

Heute stellte ich aber noch dazu fest, dass das Anti-Spam-Plugin Akismet scheinbar auch nicht mehr richtig funktioniert und das WordPress-Backend furchtbar langsam reagiert. 

Folgende Fehlermeldung erhalte ich im WP-Backend:

Bildschirmfoto 2016-08-22 um 13.06.35

Akismet hab ich zur immer noch nicht zu Laufen bekommen, aber ich konnte den Speed im Backend wieder etwas optimieren. Dazu möchte ich euch folgenden Post empfehlen:
https://core.trac.wordpress.org/ticket/37700

Und da wiederum folgenden Ausschnitt:

In file wp-includes/Requests/Transport/cURL.php
change row 527

if (!function_exists('curl_init') && !function_exists('curl_exec')) {

to

if (!function_exists('curl_init') || !function_exists('curl_exec')) {

 

Neues Instagram-Plugin für WordPress im Einsatz

smash_ballon-logoHeute habe ich festgestellt, dass das bisher im Einsatz gewesene WordPress-Plugin zur Darstellung meines Instagram-Feeds nicht mehr funktionierte – kann auch sein, dass dem schon länger so ist, aber mir ist es bislang nicht störend aufgefallen. Ich glaube, ich habe auch was gelesen, dass es damit zusammen hängen kann, da Instagram seine API-Schnittstelle geändert hat und damit das bisherige Plugin (Instagram Image Gallery) nicht mehr zurecht kommt.

Jedenfalls musste ich mir ein neues Plugin suchen und habe dabei auch einige ausprobiert. Ich bin jetzt mal bei dem WordPress-Plugin „Instagram Feed“ hängen geblieben und es macht auf mich einen sehr soliden Eindruck und, was noch wichtiger ist, die Einrichterei war wirklich einfach. 

Ich verwende derzeit die kostenlose Variante des Plugins und ich denke auch, dass mir die völlig reicht. Es gäbe davon auch noch eine „Pro-Version“, die ca. 39.00 US$ für eine Webseite kostet, aber ich habe in der Featurelist nichts wirkliches gefunden, was ich unbedingt bräuchte.  

Jedenfalls geht seit heute mein Instagram-Feed auf meiner Seite wieder (https://ostermeier.net/instagram/) und darüber bin ich sehr happy, weil es auch mich nicht allzu viel Aufwand zu bewerkstelligen war.

Gestern war meine Webseite offline

wordpress_appIch weiß nicht, ob ihr es mitbekommen habt, aber gestern war eigentlich über den ganzen Tag meiner Webseite (www.ostermeier.net) offline. Da ich selber nicht draufgekommen bin, an was es liegen könnte, habe ich an meinen langjährigen Provider (www.uberspace.de) eine Nachricht geschrieben. Die Kollegen dort haben auch prompt reagiert (Reaktionszeit ca. 2 Stunden) und konnten auch das Problem beheben. Ursache war das WordPress-Plugin „Jetpack“, sich aufgehängt und in ein TimeOut gelaufen war. Erst das Umbenennen des Jetpack-Plugin-Ordners hat das Problem behoben und wir waren wieder online. 
Als ich dann im Anschluss das Jetpack-Plugin wieder installiert habe, schien alles wieder wie gewohnt zulaufen und ich denke, dass alles wieder wie gewohnt läuft. 

An dieser Stelle möchte ich mich jetzt erstmal akut bei den Support-Kollegen von Uberspace für die Hilfe von gestern bedanken, aber auch ganz grundsätzlich ihre Arbeit hervorheben. Meine Webseite läuft dort nun schon seit vielen Jahren ohne Probleme und ich bin mit dem Angebot mehr als zufrieden. Also von meiner Seite „Daumen hoch“ und wenn ihr einen coolen Provider sucht, dann schaut euch mal die Ubernauten an. 😉

Zitat aus der Support-Mail:

das war eine etwas härter Nuss. Erst durch einen strace an deinem php Prozess konnte ich sehen, dass sich PHP an deinem Plugin jetback aufhängt und dann in einen Timeout läuft. Leider wird auch nichts ins Logfile geschrieben. Ich habe jetzt einfach mal das Plugin im Verzeichnis /wp-content/plugins/ umbenannt und jetzt funktioniert deine Seite wieder.