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SMB1 (SMB Vers.1) in Windows 10 aktivieren

Neulich hatte ich das Problem, dass ich von einem sehr neuen Windows 10 Rechner auf die Netzkaufwerks-Freigabe von einem (betagten) Windows 7 PC wollte. Dabei schmetterte mir der Windows Explorer nur als Fehlermeldung entgegen, dass die Verbindung nicht aufgebaut werden konnte.

Erst als ich dann mittels dem Terminal (Eingabeaufforderung) und dem Net-Use-Befehl (net use X: \server\freigabe) versucht habe die Verbindung herzustellen, bekam ich eine Fehlermeldung, die auch den wertvollen Tipp enthielt, dass es irgendwas mit den SMB-Versionen zu tun haben könnte.

Wenn man dann auf den Microsoft-Supportseiten nachliest, so erfährt man, dass SMB Vers. 1 seid geraumer Zeit nicht mehr standardmässig unter Windows 10 aktiviert ist.

Unter Windows 10 Fall Creators Update und Windows Server, Version 1709 (RS3) und höher, ist das Netzwerkprotokoll Server Message Block Version 1 (SMBv1) nicht mehr standardmäßig installiert. Es wurde ab 2007 durch SMBv2 und neuere Protokolle abgelöst. Microsoft hat das SMBv1-Protokoll 2014 öffentlich verworfen.

Quelle: https://support.microsoft.com/de-de/help/4034314/smbv1-is-not-installed-by-default-in-windows

Irgendwo habe ich auch gelesen – leider finde ich gerade die Webseite nicht mehr – dass bei Windows 10 Neuinstallationen bzw. neu in Betrieb genommenen Rechnern das SMB 1 Protokoll angeblich noch für 15 Tage aktiviert ist und wenn es in diesem Zeitraum nicht verwendet wird, dass es dann auch wieder deaktiviert wird. (Könnte mir vielleicht vorstellen, dass dies so eine Einstellung ist, wenn man Daten von einem alten Windows PC noch rüberholen möchte.)

Jedenfalls steht man dann vor dem Problem, dass SMB1 deaktiviert ist und man keine Verbindung zu besagten Win7-Rechner herstellen kann.
Aber mann kann die SMB1 Funktionalität bei Windows 10 von Hand aktivieren und dazu geht man folgendermassen vor:

Das geht ganz schnell und einfach über die Windows-Features. Gehen Sie auf „Start“ und tippen Sie „Features“ ein, um eine Suche zu starten. Klicken Sie dann auf das Ergebnis „Windows-Features aktivieren oder deaktivieren“. Scrollen Sie in der Liste runter, bis Sie den Punkt „Unterstützung für die SMB 1.0/CIFS-Dateifreigabe“ finden. Klappen Sie diesen Punkt mit einem Klick auf das „+“ links daneben auf. Um SMB 1.0 auf Ihrem Rechner zu aktivieren, setzen Sie dann ein Häkchen bei „SMB 1.0/CIFS-Client“. Bestätigen Sie dann noch mit „OK“ und schon ist das Problem gelöst.

Quelle: https://mein-dms.agorum.com/blog/so-aktivieren-sie-smb-1.0-unter-windows-10

Es sei noch erwähnt, dass nachdem man den Haken gesetzt hat noch ein Neustart des Rechners durchzuführen ist. Anschliessen konnte ich ohne Probleme die Netzlaufwerksverbindung zu dem Win7 Rechner aufbauen. 🙂

Quelle: https://mein-dms.agorum.com/blog/so-aktivieren-sie-smb-1.0-unter-windows-10

Weiterführende Links:

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Bei Windows 7 läuft 2020 der Support aus!

Vielleicht habt ihr es schon mitbekommen, wenn nicht, dann hier auch nochmal der Hinweis, dass beim Microsoft Windows 7 am 14. Februar 2020 (für Privatpersonen) der Support eingestellt wird und es ab diesem Zeitpunkt keine (Sicherheits)Updates mehr dafür gibt.

Den 14. Januar 2020 sollte sich jeder Windows-7-Nutzer im Kalender markieren: Denn an diesem Tag stoppt Microsoft den Support für das Betriebssystem. Ab diesem Datum werden keine Sicherheitsupdates mehr ausgespielt. Windows 7 wird damit zum potenziellen Sicherheitsrisiko.

Quelle: T-Online

Für gewerbliche Nutzer und gegen Bezahlung bietet Microsoft noch bis 2023 Updates an. Das kennen wir mittlerweile schon und war auch schon bei den vergangenen „auslaufenden“ Windows-Versionen so.

Nun wird aber in dem T-Online Artikel berichtet, dass über das „Media Creation Tool“ nach wie vor ein kostenloses Update auf Windows 10 möglich sei. Es wird dort nur auf verschiedene Quellen verwiesen und leider kann ich diese Aussage nicht bestätigen. Erst vor kurzem wollte ich ein „altes Windows“ mit dem Tool auf Windows 10 „heben“, bekam aber eine Fehlermeldung.

Wie diverse Medien berichten, soll das kostenlose Upgrade aber noch möglich sein. Das schreibt beispielsweise die Seite „netzwelt.de“. Dafür müssen Sie das „Media Creation Tool“ von Microsoft herunterladen.

Quelle: T-Online

Ich weiß leider jetzt nicht, ob Microsoft etwas an dem Media Creation Tool etwas verändert hat und ob die Upgrade-Funktion jetzt wieder geht (eigentlich ging dies nur bis Juli 2016) und hab jetzt leider gerade auch keine Möglichkeit dies zu testen. Wenn jemand von euch dazu mehr Informationen hat, dann bitte in die Kommentare damit. 😉

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(Gelöst) Windows 7: Element wurde nicht gefunden.

Neulich hatte ich es mal wieder mit einem Windows 7 Rechner zu tun und dieser brachte beim Erstellen bzw. beim Umbenennen von Ordnern folgende Fehlermeldung: „Element wurde nicht gefunden.

Window 7 Fehlermeldung: Element wurde nicht gefunden.

Dabei war es egal, ob der Ordner lokal (z.B. auf dem Desktop) oder auf einem Netzlaufwerk angelegt wurde. Es wahr auch egal, welchen lokalen User man benutzte, es ging bei allen nicht. Somit war klar, dass es sich um ein Problem des lokalen PCs, sprich von Windows handeln musste. 

Nach etwas googleln hab ich dann den Tip auf einen Registry-Key erhalten, der mir anfänglich etwas wild vorkam, aber die Lösung recht plausibel erklärte, da es mit ausgeblendeten Windows-Bibliotheken zu tun haben sollte.

Folgende Einträge in der Registry müssen hinzugefügt oder verändert werden:

Windows Registry Editor Version 5.00

[-HKEY_CLASSES_ROOT\CLSID\{031E4825-7B94-4dc3-B131-E946B44C8DD5}]

[-HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Classes\CLSID\{031E4825-7B94-4dc3-B131-E946B44C8DD5}]

[-HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Explorer\Desktop\NameSpace\{031E4825-7B94-4dc3-B131-E946B44C8DD5}]

[-HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Explorer\FolderDescriptions\{2112AB0A-C86A-4ffe-A368-0DE96E47012E}]

[-HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Explorer\FolderDescriptions\{491E922F-5643-4af4-A7EB-4E7A138D8174}]

[-HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Explorer\FolderDescriptions\{7b0db17d-9cd2-4a93-9733-46cc89022e7c}]

[-HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Explorer\FolderDescriptions\{A302545D-DEFF-464b-ABE8-61C8648D939B}]

[-HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Explorer\FolderDescriptions\{A990AE9F-A03B-4e80-94BC-9912D7504104}]

[HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Explorer\HideDesktopIcons\NewStartPanel]
"{031E4825-7B94-4dc3-B131-E946B44C8DD5}"=-

Wem dies zu umständlich ist, für den habe ich HIER ein kleines Programm, welches die Änderungen für euch vornimmt. 
Anschliessend den Windows-Rechner durchstarten und dann konnte ich wieder Ordner anlegen und auch umbenennen.

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Adobe Acrobat 10 Pro und die (fehlende) Datei xerces-c_3_1.dll

Heute bekam ich plötzlich beim Öffnen des Adobe Acrobat 10 Pro die Fehlermeldung, dass die Datei „xerces-c_3_1.dll“ nicht gefunden werden konnte.

Ich hab dann im Windows-Ordner in „System32“ geschaut und war die Datei auch vorhanden. Mein Verdacht, dass die Datei vielleicht beschädigt sein könnte widerlegte ein „System File Check“ (SFC -scannow), so wie mein Versuch die gleich Datei von einem anderen Windows 7 PC zu verwenden.

Ein guten Hinweis habe ich dann erhalten, als ich den Programme-Ordner nach dieser Datei durchsuchen ließ, denn hier erhielt ich den Hinweis, dass betreffende Datei in einem Config-File eines Acrobat-Plugins vorkam.
Ich nächsten Schritt habe ich einfach mal besagtes Plugin-Verzeichnis aus dem Acrobat-Verzeichnis verschoben und das Programm gestartet – und siehe da, es kommen keine Fehlermeldungen mehr.

Als nächstes habe ich betroffenes Plugin „sauber“ deinstalliert und im Anschluss erneut auf den Rechner drauf gespielt. Acrobat 10 Pro gestartet und immer noch keine Fehlermeldungen erhalten. Ich denke mal, dass sollte es gewesen sein. 

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Windows 7 kann sich nicht mehr an AD Domäne anmelden

In den letzten Tagen hatte ich zwei Windows 7 Clients, die sich aus unerfindlichen Gründen nicht mehr an der AD Domäne anmelden konnten. 
Das Problem äusserte sich so, dass der PC noch ganz normal bootete und dann auch bis zum Anmelde-Bildschirm kam. Wenn man dort allerdings STRG+ALT+ENTF drückte und eigentlich der Bildschirm zur Eingabe der Anmeldedaten kommen sollte, blieb nur das Hintergrundbild sichtbar. Auch nach längerem Warten wollten die Login-Eingabefelder nicht erscheinen.

Ich konnte das Problem dann zwar soweit einkreisen, dass ich sagen kann, dass wenn man den Rechner aus der Domäne nimmt (und in eine Arbeitsgruppe steckt), dass dieser sich wieder ganz normal verhält und ein lokales anmelden möglich ist, aber warum die Domänen-Anmeldung nicht mehr klappt kann ich derzeit nicht sagen. 

Meine Vermutung wäre jetzt mal gewesen, dass es vielleicht mit einem Microsoft-Windows-Update zusammen hängt. Aus diesem Grund hab ich auch mal die zuletzt installierten Updates auch wieder deinstalliert – jedoch leider ohne Erfolg.

War auch noch auffällig ist: Das Problem trat immer an den gleichen Arbeitsstation-Modellen auf. Und zwar sind diese von Fujitsu. Wir haben noch eine Vielzahl anderer Desktop-PCs mit Windows 7 im Einsatz, hier trat dieser spezielle Fehler noch nicht auf. Somit könnte man auch meinen, dass es vielleicht an diesem Modell bzw. an einer bestimmten Fujitsu-Software liegen könnte, die vorinstalliert ist. 

Da ich die Ursache bislang nicht finden konnte, musste ich mir bei diesen PCs behelfen, dass ich ein Update auf Windows 10 durchgeführt habe. Denn dieses Betriebssystem weist diesen Fehler nicht mehr auf und arbeiten ganz normal. Allerdings hatte ich bislang auch Glück, dass alle Anwendungen auch unter Windows 10 liefen und es so kein Problem war, dass Update durchzuführen.

Wenn jemand von euch dazu vielleicht irgendwelche Infos oder Tipps für mich hätte, so wäre ich sehr dankbar, wenn wir uns dazu austauschen könnten. 😉

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Adobe Acrobat bzw. Adobe Acrobat Reader: AdobeARM.exe Fehlermeldung

adobe-cs6-creative-cloud-creative-suite-1Bei einem Windows 7 PC hatte ich das Phänomen, dass ca. alle 10 Minuten eine Sicherheitsmeldung gekommen ist, dass die Datei „AdobeARM.exe“ ausgeführt werden sollte. Es gab nur zur Auswahl „Abbrechen“ oder „Ausführen“. Auch wenn man „Ausführen“ anklickte, kam die Meldung immer wieder.

Auf dem betroffenen Rechner war sowohl der aktuelle Adobe Acrobat Reader, als auch der Adobe Acrobat Pro installiert. Erst dachte ich, dass die Datei zum „Reader“ gehört und da dieser nicht wirklich benötigt wurde, habe ich diesen deinstalliert. Doch leider brachte das keine Besserung.

Wenn man etwas googlet, dann findet man dies:
AdobeArM steht für Adobe Reader and Acrobat Manager

bildschirmfoto-2016-11-11-um-11-08-51

Also ist die Datei scheinbar auch Bestandteil vom Acrobat PRO. 
Als nächstes habe ich dann probiert, einfach mal die Datei „AdobeARM.exe“ zu löschen. Diese Datei befindet sich unter: 
Computer > Lokaler Datenträger C: > Programme (x86) > Common Files > Adobe > ARM > 1.0

Anschliessend habe ich einen Neustart des Rechners durch geführt und anschliessend ausprobiert, ob der Acrobat Pro sich noch öffnen läßt. Soweit alles in Ordnung. Hab dann etwas abgewartet und siehe da, die Sicherheitsmeldung erschein nun nicht mehr.

Sinnigerweise hat sich die Datei aber wieder am selbem Ort hergestellt und war bei einem Kontrollblick wieder vorhanden. Das bringt mich zu der Theorie, dass die Ursprungsdatei evtl. beschädigt war und deswegen die Sicherheitsmeldung erschein. 

Nun scheint mit diesen Meldungen Schluss zu sein und das wäre auch gut so. 😉

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Windows 7: Problem bei der Anmeldung bzw. beim Ändern des Kennwortes

windows-7-logoHeute hatte ich bei einem virtellen Window 7 das „Problem“, dass der User dazu aufgefordert wurde, sein Kennwort zu ändern. Es handelte sich dabei um ein Windows 7 Home Premium und ich hab da was gelesen, dass diese Aufforderung standardmässig alle 42 Tage kommen sollte. Das ist seltsam, weil bei Bekannter dieses Windows schon 2 Jahr installiert hat und diese Aufforderung noch nie erschienen ist. Seltsam, komisch – aber ist halt so. 

Mein Bekannter wollte sich dann auch ein anderes Kennwort geben, doch dann erschien folgende Fehlermeldung auf seinem Bildschirm:

Das System hat eine mögliche Sicherheitsgefahr festgestellt.
Stellen sie sicher, dass sie mit dem Server,
der sie authentifiziert hat, Verbindung aufnehmen können.

So, jetzt war er in so einer dämlichen Endlosschleife gefangen. Mit dem alten Kennwort konnte er sich nicht mehr anmelden, weil das System dieses geändert haben wollte und ein neues Passwort konnte er sich nicht geben, weil er die Fehlermeldung bekam.

Nach einigem Experimentieren und wenig Erfolg, hab ich dann mal den Hinweis mit der „Kennwort-Rückstell-Diskette“ ausprobiert und (gottseidank) hat scheinbar Parallels von hausaus ein Diskettenlaufwerk gemountet. So konnte ich so eine „Rescue-Diskette“ erstellen (keine Ahnung, wohin er das dann geschrieben hat) und damit dann auch das Kennwort verändert. Die Diskette scheint so eine Art „Vertrauensmedium“ zu sein, so dass nicht der „Authentifizierungsserver“ angefragt werden muss.

Hintergrund und Verursacher des Problems ist wohl ein Update von Microsoft (KB31676790) vom August 2016, welches irgendwas am Prozess der „Passwortänderung“ verändert hat (geblockte TCP Ports), so dass dieser nicht mehr funktionierte. 

Bei meinem Bekannten habe ich jetzt erstmal besagtes Microsoft Update deinstalliert und dieses Update auch ausgeblendet, so dass sich dieses eigentlich nicht mehr automatisch installieren dürfte. Wollen wir mal hoffen, dass dem auch so ist.

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Windows 7 und 100% CPU Auslastung

windows-7-logoNeulich kam ich an ein Windows 7 System, welches schon einige Zeit läuft und bei dem sich mein Bekannter beschwerte, dass es so langsam sei. Es dauert nicht lange, dann konnte ich feststellen, dass die CPU auf Vollanschlag lief, ohne dass ich direkt ein Programm oder einen Prozess als Ursache ausmachen konnte. 

Ich hatte einen Virenbefall in Verdacht, so dass ich erst einmal eine vollständige Systemprüfung laufen lief. Da aber nur wenig CPU Resources zur Verfügung standen, dauerte dieser Scan sehr sehr lange. Während dieser Zeit versuchte ich weiterhin die Ursache zu finden und habe dazu im TaskManager etwas weiter gesucht. 

Dort ist es ja so, dass per default nur erstmal die Prozesse des aktuellen Users angezeigt werden. Aber es gibt im unteren Fensterbereichen einen Haken, mit dem man sich alle Prozessor auflisten lassen kann. Wenn man dies tut, sieht man plötzlichen einen scvhost.exe- Prozess, der die CPU völlig in beschlag nimmt und das „System“ als Verursacher preis gibt. Wenn mann diesen Prozess killt, dann fällt die CPU Last auf sofort ab und bleibt dort auch.

Weiter ist mir aufgefallen, dass nach einem Neustart des PCs es ca. 2-3 Minuten dauert, bis die CPU wieder auf 100 Prozent ist und wieder der svchost-Prozess die Ursache ist. 
Nach etwas Google-Suche las ich den Tipp, dass vielleicht das Windows Update der Verursacher sein könnte und man solle mal probieren, wie sich das System verhalte, wenn man den Update-Dienst deaktiviere – was ich dann auch gemacht habe und, siehe da, nach einem erneuten Reboot bleibt die CPU dauerhaft im unteren Nutzungsbereich.

Wie oben schon kurz erwähnt, ist dieses System schon einige Zeit im Einsatz und machte diesbezüglich noch nie Schwierigkeiten. Wieso dem nun so ist und was der Auslösung für den Windows-Update-Amoklauf ist, kann ich nicht sagen. Vielleicht ein kürzlich installiertes Windows-Update!?!?

Jedenfalls lass ich den „Rechner“ (eigentlich handelt es ja sich um eine virtuelle Maschine) jetzt erstmal mit deaktivierten WindowsUpdate-Dienst laufen und schau erst mal in ein paar Tagen, ob sich vielleicht die Lage dann wieder gebessert hat. Auf jeden Fall kann so mein Bekannter wieder arbeiten und ist erst einmal wieder happy. 🙂

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Windows 7 und der WinSXS Ordner

windows-7-logoIch hab noch ein etwas älteres Windows 7 System im Einsatz und dort erschien in den letzten Tagen nach dem Anmelden, die Meldung, dass eine temporäre Auslagerungsdatei angelegt wurde. Nachdem ich etwas geforscht hatte, stellte sich heraus, dass die verbaute 128 GB SSD bis auf ca. 400 MB befüllt war. Einige Minuten später konnte ich auch den WinSXS Ordner, der sich im Windows-Verzeichnis befindet, als einen der Hauptverursacher ausmachen.

In diesem WinSXS-Ordner befinden sich Dateien, die zur Installation von Windows-Update benötigt wurden. Sind die Updates einmal installiert, so werden diese Dateien für den Betrieb des Rechners nicht mehr benötigt. Nur, wenn man eines der Windows Updates wieder deinstallieren möchte, wird auf die Dateien in diesem Ordner wieder zugegriffen. Zumindest hab ich das so verstanden, was im Grunde auch bedeuten würde, dass der Inhalt dieses Ordners eigentlich nicht mehr benötigt wird.

Meine ersten Versuche mit der „Datenträgerbereinigung“ brachten leider nicht den gewünschten Erfolgt. Es wurde wenn dann nur minimaler Speicherplatz auf der SSD freigegeben. Aber es scheint sich auch mit irgendeinen Windows-Update etwas an diesem Tool verändert zu haben, denn ich bilde mir ein, dass dies noch vor ca. einem 3/4 Jahr noch wunderbar funktioniert hat.

Siehe dazu meinen Post aus dem Februar diesen Jahres:

Es gab auch diverse Hinweise, dass es eine Erweiterung / Update für den Datenbereinigungs-Assistenten gibt, welche man vielleicht noch installieren müsste – hab ich auch probiert, bekam aber die Melden, dass besagtes Update bereits auf dem PC installiert wäre. Der Vollständigkeithalber hier noch die URL zur Microsoft-Supportseite:

Auch habe ich einige bis viele Webseiten gefunden, die mittels der DOS-Box (also CMD) versuchen mit irgendwelchen Terminal-Befehlen Platz auf der Festplatte frei zu bekommen, auch diese Versuche schlugen bei mir eigentlich alle fehlt. Dazu sei vielleicht exemplarisch folgende Webseite erwähnt:

Dabei wird der Terminalbefehl DISM.exe (https://msdn.microsoft.com/de-de/library/hh825265.aspx) herangezogen und in verschiedenen Varianten eingesetzt – ziemlich oft sieht man folgenden Befehl:

dism /online /cleanup-image /spsuperseded

Leider bekam ich ich der Ausführung dieses Befehls die Meldung, dass keine ServicePacks zum Entfernen gefunden wurden und somit brachte das leider auch nichts.

Nach all dem Hin und Her bin ich auf eine ganz pragmatische Lösung meines Problems an dem Windows 7 PC gekommen. Der gute, alte CCleaner (https://www.piriform.com/ccleaner/download). Das Programm einfach mal Drüberlaufen lassen und dort wurden mir dann gleich mal 35GB an Platz freigeschaufelt. Ich glaube, dass ich der „Zusammenfassung der Analyse“ noch kurz gesehen habe, dass der meiste Platz von irgendwelchen „Windows Temp-Files“ belegt und somit freigegeben wurde.

Nun stell ich mir aber auch die Frage, wenn schon irgendwelche temporären Dateien von Windows dieses Platz verschwenden, warum findet der systemeigene Datenträgerbereinigungs-Assisten diese Dateien nicht. Leider kann ich diese Frage derzeit nicht beantworten und kann euch somit „nur“ die CCleaner-Lösung derweil ans Herz legen.

Sollte von euch jemand noch Tipps oder Ergänzungen zu diesem Thema haben, dann bitte einfach in die Kommentare schreiben.

ccleaner

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Windows 7 auf Windows 10 updaten nach Neuinstallation nicht möglich

Kann es wirklich sein, dass man ein komplett neu installiertes Windows 7 nicht gleich ohne weiteres auf Windows 10 updaten kann? Zumindest kann ich mit dem bei Windows 7 mitgelieferten Internet Explorer 8 die Microsoft-Webseiten, die für das Update auf Windows 10 zuständig sind nicht aufrufen. Da stürzt mir der IE8 immer gleich ab. Auch gut.

Sinnigerweise mit einem nach installieren Google Chrome kann ich die Webseiten aufrufen. Alles seltsam in dieser IT Welt.

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Fehlermeldung „Netzlaufwerke konnten nicht verbunden werden“ deaktivieren bzw. ausblenden

windows-7-logoWenn ihr ein einigermassen aktuelles Windows in eurem Netzwerk am laufen habt, dann kennt ihr sicher die Meldung, die nach dem Starten erscheint und euch mitteilt, dass die „Netzlaufwerke nicht verbunden werden konnten“.  Meistens ist dem garnicht der Fall und die Netzlaufwerke funktionieren tadellos. 

Wem diese Meldung stört, der kann einen Registry-Key setzten:

Einfach unter: 
HKEY_LOCAL_MACHINE\ System\ CurrentControlSet\ Control\ NetworkProvider
den Eintrag „RestoreConnection“ (ohne Anführungszeichen) als Datentyp REG_DWORD auf „0“ hinzufügen.

Ich konnte das bei einem Windows 7 und einem 8.1 testen und bei beiden erscheint die Meldung nicht mehr. Von Windows 10 weiß ich es gerade nicht, könnte mir aber vorstellen, dass das auch funktioniert.

Was dieser Eintrag macht? Windows „merkt“ sich das Netzlaufwerk und den dazugehörigen Laufwerksbuchstaben, verbindet es aber nicht beim Windows-Start, sondern erst, wenn der User er benötigt.

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Sysprep unter Windows 7

WindowslogoHeute hab ich mal etwas mit der Klonerei von Windows 7 Systemen gespielt. Und da ist mir der Gedanke und die Erinnerung an das gute, alte SYSPREP wieder gekommen.
Es gibt zahlreiche Anleitungen im Netz, die sehr ausführlich beschreiben, wie man einen Windows-PC vorbereiten kann, damit er sich prima klonen lässt. 
Ich für meinen Fall bin mit folgenden Befehl sehr gut gefahren. 

C:\Windows\System32\Sysprep\sysprep.exe /generalize /oobe /shutdown

Allerdings muss man etwas aufpassen, da man einen „Schwerwiegenden Fehler“ erhält, wenn man diesen Befehl zu oft hintereinander ausführt. Das hat irgendwas mit der Aktivierung der verwendeten Windows-Lizenz zu tun. Leider konnte ich nicht herausfinden, in welchen Zeitraum man wie viele Aktivierungen durchführen darf, damit dieser Fehler nicht erscheint.

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Win7-Fehlermeldung: Die Anmeldung des Dienstes ‚Benutzerprofildienst‘ ist fehlgeschlagen. Das Benutzerprofil kann nicht geladen werden.

win7-girlHeute hatte ich den kuriosen Fall, dass ich an einem PC mit Windows7, der sich an einem AD anmeldet, plötzlich die Fehlermeldung „Die Anmeldung des Dienstes ‚Benutzerprofildienst‘ ist fehlgeschlagen. Das Benutzerprofil kann nicht geladen werden.“ erhalten habe. Andere Domänenbenutzer konnten sich an dem betroffenen PC noch am AD anmelden und auch der betroffene User konnte sich an anderen Arbeitsstationen noch anmelden. Also musste es etwas mit dem Benutzerprofil an diesem Rechner zu tun haben. Die Lösung des Problems ist relativ einfach und wird in diesem Supoort-Dokument von Microsoft auch (sehr ausführlich) beschrieben. (http://support.microsoft.com/kb/947215/de) Dieser Post war mir aber zu umfangreich, so dass ich hier noch eine Kurzfassung des Lösungswegs aufzeigen möchte.

  1. (optional): in den abgesicherten Modus starten (F8-Taste beim Start drücken) Dies musste ich nicht machen, weil ich noch einen anderen Benutzer hatte, der lokale Admin-Rechte hatte.
  2. „Regedit“ ausführen und zu folgenden Pfad navigieren: HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows NT\CurrentVersion\ProfileList
  3. nach einen Eintrag mit der Endung „.bak“ (Ordner) suchen
  4. wenn es einen zweiten, identischen Eintrag jedoch ohne „.bak“ gibt, diesen in „.old“ umbenennen (Rechtsklick auf diesen Eintrag)
  5. den Eintrag mit den Endung „.bak“ ebenfalls umbenennen und die Endung entfernen.
  6. im rechten Bereich des Fensters bei diesem Eintrag noch den Wert „State“ suchen und dort den Hex-Wert auf „0“ (Null) setzen
  7. Rededit beenden, neu starten und alles müsste wieder gut sein

Zusatz: Bei mir war es so, dass der Eintrag ohne „.bak“ einen falschen Eintrag für den Pfad des Benutzerprofils hatte und sich so die Fehlermeldung auch recht plausibel erklären ließ. Der „Sicherungs-Eintrag“ (also der mit .bak) hatte noch den richtigen Pfad.

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Win7: ServicePack1 bricht mit Fehler ab

image_thumbIch wollte heute bei einen Windows 7 Professional das ServicePack 1 installieren und bekam es erst mal nicht drauf. Das Setup meldete einen Fehler und macht im Anschluss alles wieder rückgängig. Toll. Das das auch noch einige Zeit in Anspruch nahm, könnt ihr euch sicher denken.
Den Fehler, der mit am Ende des Setup entgegen geworfen wurde war übrigens: 0x8004401e
Nach diesen Fehlercode hab ich dann gesucht und einen sehr hilfreichen Artikel gefunden (http://andy.ekiwi.de/?p=839).
Hier noch eine kleine Zusammenfassung, die eigentlich auch alles aussagt:

  • Schuld für den Abbruch des Setups sind scheinbar beschädigte Systemdateien.
  • Somit sollte man ein „inplace Setup“ durchführen.
  • Dazu benötigt man die Win7-Setup-DVD.
  • mit dieser für man die setup.exe aus
  • die neusten Updates lädt man dann NICHT herunter
  • und anschliessend geht man auf den Punkt „UPGRADE“
  • Der Vorgang dauerte bei mir ca. 1 Stunde und im Anschluss ließ sich das SP1 wunderbar installieren.

Somit Danke Andy für den wertvollen Tipp.. 🙂

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Win7 Startbildschirm deaktivieren

Mich hat schon länger „aufgeregt“, dass der Windows 7 Start durch die Animation (bei dem sich das Windows-Logo zusammenbaut) „verlangsamt“ wird. Ich bilde mir ein, dass meine Windows-Rechner, die eine SSD haben, schneller Booten könnten, wenn dieser „Film“ nicht laufen müsste.
Ich habe jetzt einen Möglichkeit gefunden, diese Animation zu deaktivieren. Und das Beste ist, dass es sich um keinen Hack handelt, sondern Windows-Bordmittel genutzt werden.
Nachfolgend eine extrem kurze Anleitung:

  1. Windows normal starten
  2. über „Start“ > „Ausführen“ > „msconfig“ aufrufen
  3. dort im Reiter „Start“ kann man einen Haken bei „kein GUI-Start“ setzen.
  4. So, das war´s 😉