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Kreissäge

Scheiben von 45mm Buchen Rundstab schneiden

Neulich brauchte ich für ein Bastel-Projekt ca. 2cm dicke Scheiben von einem 45mm im Durchmesser messenden Buchen Rundstab. Eigentlich wollte ich diese Arbeit nicht mit der Kreissäge machen, aber mein Versuch an meiner (kleinen) Bandsäge war nicht von Erfolg gekrönt. Zum einen verlief der Schnitt und die Scheiben wurden nicht gleichmässig dick und zum anderen wurde die Schnittfläche schwarz.

Als ich die Schnitte dann doch auf der Kreissäge probiert habe, flogen mir beiden ersten beiden Versuchen die angeschnittenen Scheiben ziemlich perfomant nach hinten.

Das Ende vom Lied war dann, dass ich die Scheiben zu 95-97 % auf der Kreissäge eingeschnitten habe, aber ein Stück stehen liess, welches verhinderte, dass sich die Scheiben selbstständig machten. Dieses letzte Stück habe ich dann einfach mit der Japan-Säge durchtrennt und anschliessend die Hirnholzflächen auf dem Bandschleifer eben und glatt geschliffen. Für meine Zwecke war dies ok, aber sollte ich da mal eine größere Menge diese Holzscheiben benötigen, dann brauche ich dafür eine andere Lösung.

Wenn ihr da vielleicht Tipps für mich habt, dann lasst sie mir über die Kommentare zukommen.

Scheppach TS2010 – Umbau für mehr Platz

Ich kann es garnicht oft genug sagen, dass in einer wirklich kleine Werkstatt habe und immer wieder nach Möglichkeiten für neuen Stauraum suche. Neulich musste ich meine Tischkreissäge reparieren (Scheppach TS 2010: Antriebswelle hat Spiel / https://ostermeier.net/wordpress/2016/09/scheppach-ts-2010-antriebswelle-hat-spiel/ ) und dabei ist mir die Idee gekommen, dass ich im „Unterbau“ ja eigentlich relativ viel Platz verschwende und diesen zukünftig nutzen möchte.

In der nachfolgenden Bilderstrecke erkläre ich einfach mal, was ich gemacht habe. 

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Ziemlich genau so sieht meine Scheppach TS2010 auf. Ich habe auch das Untergestell und die Tischverbreiterung. Wobei im Untergestell nur „Luft“ ist.


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Als ich die eigentliche Tischkreissäge wegen der Reparatur der Welle eh runter gebaut hatte, habe ich bei der Gelegenheit auch gleich eine Seite geöffnet, was sehr leicht ging, weil ich nur (ich glaube) 8 Nieten der Scharniere aufbohren musste.


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Im nächsten Schritt habe ich aus MDF-Platten ein „U“ gebaut, welches genau in den frei gewordenen Hohlraum passt. „Hinten“ hab ich die MDF Platten durch den Boden etwas angeschraubt und „Vorne“ hab ich in das abgekantete Blech Links und Rechts ein paar Schrauben gedreht.


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Detailaufnahme: Verschraubung mit Blech.


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Da die Scheppach-Kreissäge nach „unten offen“ ist, damit das übrige Sägemehl nicht in der Maschine verbleibt, hab ich mir gedacht, ich baue dort einen kleinen Schubladen hin, in dem das Sägemehl aufgefangen wird und so nicht auf die Sachen fällt, die ich darunter lagere. Ich muss dann nur hin und wieder dran denken, dass ich den Schubladen aussauge. 😉


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Dafür hab ich günstige Vollauszüge mit 45 cm aus dem Internet verwendet. Kostenpunkt pro Seite ca. 6 EUR.


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So schaut das Ganze aus, wenn wieder alles zusammen gebaut ist. Erster, kurzer Praxistest ist gut verlaufen und ich bin soweit zufrieden. Bei den kommenden Werkstatt-Projekten muss ich dann mal Langzeit-Erfahrungen sammeln.


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Scheint alles gut zu funktionieren. Sägemehl wird aufgefangen und die Werkzeugkoffer darunter bleiben sauber.

Scheppach TS 2010 – technische Motoren-Infos

Nachdem ich meine Scheppach-Kreissäge neulich mal aufgeschraubt hatte (anderer Artikel), hab ich mir gedacht, ich mal mal ein Foto von den „Technischen Daten“ des Motors, für den Fall, wenn dieser mal ausgetauscht werden muss, damit ich da gleich die passenden Daten dann zur Hand habe. Aber ich hoffe, dass das noch in einer fernen Zukunft liegt. 😉
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Scheppach Tischkreissäge TS2010 macht Geräusch

scheppach_ts2010Neulich ist mir bei meiner Scheppach Tischkreissäge TS2010 (gekauft 2012) aufgefallen, dass sie Geräusche macht, die sie bis zu dem Zeitpunkt nicht gemacht hat. Es hörte ich für mich so an, als würde irgendwo ein dünner Holzabschnitt an einem beweglichem Teil der Kreissäge angehen. Die Funktion war dadurch nicht eingeschränkt, so dass ich mir das mal anschauen wollte, wenn ich Zeit dafür hätte.

Am vergangenen Wochenende war es nun soweit und ich hab die Scheppach-Kreissäge „umgedreht“ und aufgeschraubt. Dabei musste ich feststellen, dass sich in der Maschine ziemlich viel Staub an allem möglichen und unmöglichen Stellen gesammelt hatte, so dass ich mich erst einmal dazu entschloss, das „Innenleben“ gründlich zu reinigen.
Die großen Staubansammlungen habe ich mit dem Staubsauber entfernt und als ich der Meinung war, ich habe den meisten Staub erwischt, hab ich mit der Druckluft (und dem Staubsauger) weiter gemacht und dabei noch viel, viel mehr Staub aus der Maschine geholt.
Irgendwann war dann die Reinigungsaktion beendet und die Maschine war wieder wunderbar sauber innen. Nun konnte ich mich daran machen, den Geräuschen auf den Zahn zu fühlen. Dabei musste ich zum einen feststellen, dass die Geräusche immer noch da waren, aber nicht mehr so deutlich. Wenn ich jedoch am Kreissägeblatt drehte, waren sie etwas zu hören. Ich war mir aber zu diesem Zeitpunkt nicht sicher, ob der Motor oder die Welle die Geräusche verursachten. Also hab ich mal den Zahnriemen ausgehängt und konnte dann am Motor selbst keinerlei Geräusche wahrnehmen.

Wenn ich jedoch an der Welle drehte, konnte ich war hören und stellte dann auch fest, dass die Scheibe, auf die der Zahnriemen aufgezogen wird, und die eigentliche Welle, die zur Aufnahme des Kreissägeblattes führt, etwas Spiel hatte. 
Da diese Welle etwas kompliziert in der Maschine verbaut ist, hab ich an diesem Punkt abgebrochen (mir ging auch die Zeit aus) und habe beschlossen, dass ich weiter beobachten werden. Sollte das Spiel der Welle bzw. die Geräusche zunehmen, dann muss ich weiter schauen, was man da noch machen könnte. Ersatzteile sollten/dürften hoffentlich nicht das Problem sein.