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Google´s iOS App nur nach Reboot installierbar

Auch heute hat mir der iOS AppStore auf meinem Telefon angezeigt, dass es diverse Updates für auf meinem iPhone installierte Apps gibt – 7 an der Zahl. Darunter auch wieder die App von Google. Und wie beim letzten Mal auch, konnte ich das Update zwar aus dem AppStore laden und es begann auch der Installationsprozess, aber dieser konnte nicht erfolgreich zu Ende geführt werden. Und wie beim letzten Update auch, half es nur, dass ich mein iPhone rebootet habe und gleich im Anschluss nach dem Neustart die Google App geupdatet habe. Dann gings nämlich.

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Gelöst: Jetpack teilt Posts auf Google+ nur privat / nicht öffentlich

g+128Ehrlich gesagt, ist es mir selber nicht mal aufgefallen, aber ein User hat mich darauf aufmerksam gemacht, dass meine Artikel, die ich mittels dem Jetpack-Plugin auf Google+ share nicht „öffentlich“ sichtbar sind. Nachdem ich dort nachgeschaut habe, stellte sich heraus, dass die Post alle nur für „mich selber“ sichtbar bei Google Plus eingestellt wurden.

Die Lösung ist eigentlich relativ einfach, wenn man mal weiß, wo ma ansetzen muss. Ich hab einen sehr hilfreichen, englischsprachigen Artikel gefunden, der Schritt für Schritt beschreibt, wie man vorgehen muss.

Den Post findet ihr unter nachfolgender URL:

Nachfolgend eine kurze Beschreibung noch von mir, wenn ihr diese lieber in Deutsch lest 😉

  1. Gehe zur Google+ App Webseite
    https://plus.google.com/apps
  2. dort sehr ihr dann auch  eure WordPress / Jetpress Installation und die Sichbarkeits-Einstellung dazu
  3. Nun klickt ihr dort auf „Bearbeiten“ und könnt nun dort wiederum auswählen, ob eure WordPress-Post „öffentlich“ oder nur „in euren Kreisen“  verteilt werden.

Das war’s dann auch schon. Ich weiß jetzt nicht wirklich, ob diese „Privateinstellung“ ein Bug ist, oder einfach eine „Vorsichtsmaßnahme“, die ihre Gründe hat.

Bildschirmfoto 2015-06-11 um 10.09.47

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Googles neue Fotos-App für iOS ausprobiert und eine Geschichte erzählt

google-logoSeit einigen Tagen gibt es für iOS Googles neue Foto-App, die ich mir primär installiert habe, um eine Art Sicherungen meiner Fotos und Videos von meinem iPhone zu haben. Wenn man nämlich die Fotos nicht in Original-Auflösung sondern nur in „hoher Auflösung“ zu Google schiebt, dann hat man dafür „unbegrenzten Speicherplatz“, was schon mal eine sehr verlockende Aussage ist. Ok, jetzt muss jeder für sich entscheiden, ob er Google seine Foto-Bibliothek (und damit sind dann alle (!) Bilder des Telefons gemeint!) anvertrauen möchte oder nicht. Andererseits gibts da auch noch den Dienst von Apple, der aber ziemlich schnell etwas kostet, da die 5 GB Inkl-Speicherplatz nicht lange reichen.

Ich habe jetzt mal im ersten Schritt zu Google ca. 160 Bilder und 10 Videos gepumpt und der Upload der Fotos ging sehr zügig von der Hand – auch bei meiner relativ langsamen DSL Leitung (3000). Das mit den Videos konnte ich über diese Leitung nicht mehr wirklich gut durchführen, da habe ich mir einen schnelleren Uplink suchen müssen.

Nun gibt es in der Fotos-App von Google auch einige Assistenten, die einem dabei helfen „Geschichten“ zu erzählen bzw. Alben anzulegen. Ich hab jetzt mal eine „Geschichte“ von ACDC-Konzert in München angelegt und das Ergebnis könnt ihr unter folgender URL einsehen.

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Google Reader: Beträge als RSS-Feed

Google-Reader-LogoIch bin ja in letzter Zeit ein ziemlicher Fan davon, dass ich meinen „sozialen Kram“ (und damit meine ich z.B. meinen Twitter-Feed, meine Instagramm-Fotos, die Instapaper-Bookmarks usw.) auf meiner Webseite meinen Besuchern zur Verfügung stelle.
Und schon etwas länger spukt bei mir so der Gedanke umher, dass mir noch meine „markierten Artikel“ von meinem Google Reader abgehen. Ich hab irgendwann  schon mal geschaut, konnte aber leider keine Lösung finden. Nun hat es mir keine Ruhe gelassen und ich hab mal etwas weiter geforscht und dieses mal sogar eine praktikable Lösung gefunden, wie man zu einem RSS-Feed von seinem „flagged items“ kommt. Nachfolgen eine kurze Beschreibung:

  1. In Google Reader mit seinem Google Account anmelden.
  2. Dann über das „Zahnrad“ auf die Google-Reader-Einstellungen gehen.
  3. Dann auf „Ordner und Tags“ gehen.
  4. Dort sieht man dann schon seine „Markierten Artikel“ und rechts daneben ist ein RSS-Symbol bei dem „Privat“ oder so ähnlich steht.
  5. Klickt man nun auf dieses RSS-Symbol, dann verändert sich das „Privat“ nach „Öffentlich“.
  6. Nun hat man einen RSS-Feed erstellt, den jeder aus dem Internet aufrufen kann. Nur benötigen wir noch die richtige RSS-URL.
  7. Dafür klickt man auf „Öffentliche Seite anzeigen“ und kopiert sich die URL, die in dem neuen Fenster erscheint.
    (bei „Link per Email senden“ und „Clip hinzufügen“ hab ich die URL nicht so schön gefunden.)

Jetzt hat man eine Adresse von seinen markierten Artikeln im Google Reader. Diese RSS-Feed Adresse kann man nun eben wie bei mir auf meine Seite einbauen (z.B. mit dem WordPress Plugin „Hungry Feed) oder jemanden schicken, der vielleicht die selben Interessen hat, wie man selbst. 🙂
Bei mir schau diese URL übrigens so aus:

http://www.google.de/reader/shared/user%2F10597555448999019077%2Fstate%2Fcom.google%2Fstarred
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ProTipp: Autoren-Infos in Google Suchergebnissen

Seit einiger Zeit tu ich nun schon rum, dass ich gerne meine Autoren-Infos in den Google Suchergebnissen haben würde.
Hab mir dazu auch schon einige Anleitungen durchgelesen, aber irgendwie wollte es nie so recht funktionieren.
Eine gute Anleitung wäre zum Beispiel:
http://www.elmastudio.de/wordpress/autoren-info-in-google-suchergebnissen-anzeigen-eine-einfache-losung-fur-wordpress/

Ein WordPress Plugin für das Link Attribut rel=“author“ hatte ich installiert. Auch die „Verknüpfung“ zum Google Plus Account hatte ich (meines Erachtens) gemacht. Doch leider ohne Erfolg. Heute habe ich dann einen wertvollen Tipp gefunden, der mich auf das „Google Test-Tool für strukturierte Daten“ (Test-Tool für strukturierte Daten – Google Webmaster-Zentrale Blog) geführt hat. Und dort muss man nochmals als Author sein Google Plus Konto eintragen und prüfen lassen. Als dies geschehen war, zeigten die Suchergebnisse zum ersten Mal bei einigen Posts von mir mein Authoren-Bild an. Ich denke mal, dass es vielleicht entweder noch einige Zeit dauert, bis es bei allen Artikeln angezeigt wird, oder es könnte auch sein, dass es nur bei den „Neuen“ geht. Das muss ich jetzt mal abwarten und beobachten.

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Google Ocean Beispiel: Great Barrier Reef

Google Ocean: Schwimmen mit den Fischen:
(Original-Blog-Post) 

httpv://www.youtube.com/watch?v=E7MCQnJZWCY

httpv://youtu.be/7syWPIZt9B4

Google hat heute früh eine Erweiterung für Google Maps und Street View vorgestellt, mit der ihr abtauchen könnt. Es stehen euch Unterwasser-Panoramabilder aus Australien, Hawaii und den Philippinen zur Verfügung, darunter auch das Great Barrier Reef. Offiziell haben die Unterwasser-Panoramas keinen Namen, Google nennt die Sammlung allerdings ‘Ocean’ und reiht sie in andere Streetview-Serien ein, wie die der Sieben Weltwunder oder der Antarktis. Bei Ocean könnt ihr, ähnlich wie bei Street View, in mehrere Richtungen navigieren.

Google hat sich für die Bilder mit Forschern zusammengetan, die am Catlin Seaview Survey arbeiten. Diese kartografieren das Great Barrier Reef und stellen auf der eigenen Website noch ein paar weitere schöne Unterwasserbilder zur Verfügung. Und viel mehr will ich dazu auch gar nicht sagen. Ich bin kein großer Tauchfreund und war von den Unterwasser-Bildern schnell etwas gelangweilt. Wobei das Bild mit der Meeresschildkröte oben natürlich beeindruckend ist, und mir gerade die Bilder sehr gut gefallen, bei denen man einen Blick auf Strand oder Sonnenuntergang werfen kann. Ansonsten ist das das Unterwasser-Navigieren wohl nichts für mich. Für euch?

(Via Basic Thinking.)

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Google Drive ist (fast) da…

Überall hört und liest man, dass es nun Google Drive gibt. Grund genug, dass ich es mir auch mal anschauen wollte. Betonung liegt derzeit auf „wollte“. So wie es aussieht, ist der Dienst in Deutschland noch nicht verfügbar. Da es sich (scheinbar eher) um so eine Groupware-Lösung handelt, distanziert sich Google hier doch relativ deutlich von reinen Speicheranbietern wie Dropbox. Nun heisst es erst mal warten, bis auch wir Deutsch „driven“ dürfen. 😉

Google Drive ist da: Ordentlich als Cloud-Speicher, besser als moderne Office-Variante – und als Filesharing-Client: „

Heute Vormittag erreichten uns schon die Vorboten, jetzt hat Google seinen Cloudspeicher Drive auch offiziell vorgestellt. Sah es heute Morgen noch so aus, als würde Drive als bloßer Speicher in Google Docs integriert, hat Google nun doch eine kleine Überraschung parat: Es ist in Wirklichkeit anders herum.

Google Drive wird ein Filesystem, aus dem heraus man Office-Dokumente erstellen kann (die Funktion von Docs), sowie Bilder, Dokumente oder Videos teilen. Was Google da präsentiert, ist eigentlich eher eine Art Groupware. Zugang zu den Dateien hat nicht nur man selbst, es soll auch sehr einfach sein, das mit seinen Freunden zu teilen. ‘Soll’ schreibe ich deswegen, weil Google Drive mich auf dem Mac derzeit noch nicht reinlässt. Ihr habt hoffentlich etwas mehr Erfolg damit. Was interessant klingt: Google Docs soll sich um externe Apps erweitern lassen und damit in Kürze etwa Faxe (!) verschicken oder Videos bearbeiten lassen. Und gerade diese Möglichkeiten könnten Drives Killerfeatures sein.

Kurz nach dem Start teilte mir das Unternehmen hinter der Videoschnitt-Software WeVideo per Mail mit, dass man bei Google Drive dabei ist: Videobearbeitung aus Google Drive heraus. Auch große Dateien sollen sich via Drive in GMail einbinden und mit anderen teilen lassen und müssen dann nicht direkt per Mail verschickt werden. Dokumente lassen sich im Volltext durchsuchen; das frühe Stadium einer neuen Bilderkennung will (ungefähr) herausfinden, was auf dem Bild zu sehen ist.

Ein wenig Verwirrung stiftete Google selbst, indem man im Laufe des Tages die heute früh vorgestellten Preise für den Cloud-Speicher noch einmal veränderte. Kostenlos gibt es nach wie vor die 5 GByte für Google Drive plus künftig 10 GByte für GMail (statt bislang 7,5 GB) und 1 GByte für Picasa. Für 2,49 US-Dollar im Monat gibt es künftig 25 GByte für Drive und Picasa, sowie 25 GByte extra für GMail. Für 4,99 Dollar im Monat sind es 100 GByte für Drive und Picasa sowie 25 GByte für GMail. Weiter geht’s auf Wunsch in mehreren Schritten bis hin zu 16 TByte (!), was allerdings auch mit saftigen 799 Dollar im Monat zu Buche schlägt.

Die Preis-Übersichtsseite teils auf Deutsch, teils auf Englisch und mit Dollar-Preisen deuten darauf hin, dass es hier wohl noch weitere Änderungen geben wird. Passend zum Start von Drive hat Google einen Desktop-Client für Windows und Mac vorgestellt, der dem des bisherigen VorreitersDropbox sehr ähnlich sieht. Es gibt eine App für Android und in Kürze auch für iOS.

Während ich diese Zeilen schreibe, lade ich ein Video zu Google Drive hoch und werde es mit einigen Freunden über GMail teilen. Google kontrolliert derzeit nicht, ob ich die Rechte an dem Video besitze oder nicht. Auch dass das Video länger ist als die von Google als Grenze ausgeschriebenen 15 Minuten, scheinen kein Problem zu sein. Macht das Drive auch zu einem Rapidshare-Konkurrenten? Was sagen die Urheberrechtswächter dazu? Das wird noch spannend zu sehen sein. Vor allem wird ein in Google Drive integriertes Google Plus so noch einmal richtig interessant…

Für den Anfang scheint Google Drive einen ganz ordentlichen Cloud-Speicher auf Linie mit Dropbox, Wuala, SugarSync oder SkyDrive zu bieten. Interessanter sind die erweiterten Office-Funktionen. Auch das Tauschen und gemeinsame Bearbeiten von Dateien wird jetzt einfacher. Interessante Apps werden in Drive integriert.

(Jürgen Vielmeier, Bilder: Google)

(Via Basic Thinking.)

 

Nachtrag 27. April 2012:
Heute wurde mir über Nacht mitgeteilt, dass meine Google Drive nun freigeschaltet wurde. Habs dann gleich getestet und auch die App für Mac OS installiert. Irgendwie kann man es drehen und wenden wie man will, aber mir drängt sich der Eindruck auf, dass Google Drive das gleiche ist wie die Dropbox. Ok, angeblich gibts bei Google so eine Art Groupware, aber das macht erst so richtig Sinn zu testen, wenn für mobile Geräte Apps verfügbar sind. Angeblich sind die Programme für Apple´s iOS zu 98% fertig. Na dann warten wir noch ein wenig, denn die 2% können doch nicht mehr so lange dauern. 😉 

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Google Drive: Dropbox-Konkurrent soll kommende Woche mit 5 GByte starten

Bin ja mal gespannt, was Google da auf die Beine gestellt hat. Wenn man einen Größenvergleich zwischen dem Dropbox-Team und der Mannschaft von Google ziehen würde, dann könnte ich mir vorstellen, dass das G-Team mit mehr Manpower am Start ist. Somit kann man die Erwartungen durchaus hochstecken und ein funktionierendes Produkt erwarten.
Jedoch darf man auch nicht vergessen, dass es Dropbox bereits seit 2007 gibt und die Jungs dort einiges an Erfahrung gesammelt haben. Für meinen Geschmack macht die Dropbox-Crew sehr vieles richtig und der Speicherplatz funktioniert einfach. Auch die Einbindung in Programme wie z.B. 1Password kann Dropbox bereits vorweisen. Hier wird man sehen müssen, ob die Entwickler bereits sind weitere Speicher-Anbieter in ihre Produkte aufnehmen zu wollen.
Ich bin jedenfalls gespannt und werden Google Drive auf alle Fälle ausgiebig testen.

Google Drive: Dropbox-Konkurrent soll kommende Woche mit 5 GByte starten:

„Googles Dropbox-Konkurrent Google Drive startet angeblich schon in der kommenden Woche und bietet dann kostenlos 5 GByte Cloudspeicher, meldet The Next Web. (Google, Server-Applikationen)

(Via Golem.de.)

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Warum Googles Zukunftsbrille “Project Glass” so schnell nicht kommen wird

Ok, das Video wirf eine große Anzahl von Fragen aus, ABER cool wäre das ja schon irgendwie, wenn das mal so funktionieren würde. Erinnert mich irgendwie an „Raumschiff Enterprise“ in den 70er Jahren und was davon ist mittlerweile schon alles Realität? Sogar an den „Speicher-Kristallen“ wird gearbeitet 😉

Warum Googles Zukunftsbrille “Project Glass” so schnell nicht kommen wird:

„Zwei interessante Meldungen las ich gestern Abend direkt untereinander in meinem Feedreader: 1. Google testet die Computerbrille “Project Glass”, eine Augmented-Reality-Brille mit Android für unterwegs. 2. Google TV kommt im Herbst nach Europa. Der Zusammenhang? Wunsch und Realität. Da will man schon den Prototypen einer bahnbrechende Computerbrille testen, über die bislang kaum Details bekannt sind, außer dass sie mit Android funktioniert. Und zum anderen kriegt man es nicht einmal hin, irgend jemandem eine auf Android basierende Fernsehsoftware unterzujubeln.

Google und Hardware, das funktioniert einigermaßen in Zusammenarbeit mit erfahrenen Herstellern wie Samsung (Galaxy Nexus) und Asus (Google Tablet). Abseits davon ist das ein schwieriges Thema. Und auch das hübsche Video, in dem Google die Brille vorstellt, wirft mehr Fragen auf, als es beantwortet. Geht nicht davon aus, dass es so eine Brille in absehbarer Zeit geben wird und sie dann in Deutschland so einfach funktioniert.

Das Video einmal kurz seziert, und Fragen über Fragen:

  • Typ wacht morgens in seinem Sessel auf und die Brille informiert ihn beim Kaffeekochen darüber, welcher Tag eigentlich ist und welche Termine anstehen. Gleich die erste Frage: Wie teilt er der Brille mit, was sie zeigen soll?
  • Der Tester schaut aus dem Fenster über eine Hochhauslandschaft in den Himmel und die Brille zeigt ihm das Wetter an. Woher weiß die Brille, dass er sich dafür interessiert und nicht für die Hochhäuser?
  • Als er in die U-Bahn einsteigen will, weiß die schlaue Brille, dass diese gar nicht fährt. Derartige Informationsprojekte zusammen mit dem öffentlichen Nahverkehr mag es in einigen Städten geben, aber ganz sicher nicht weltweit. Sofort schlägt die App eine Alternativroute zu Fuß vor. Seinem Kumpel hat er den Ort “Strand Books” genannt. Der Freund wird damit etwas anzufangen wissen; Google Maps nach heutigem Stand hingegen würde ihm 20 verschiedene Orte innerhalb einer Stadt vorschlagen und ihn bestätigen lassen, zu welchem davon er will. Nebenbei: Woher weiß die App, dass er in die U-Bahn einsteigen will und nicht nur auf seinem Weg woanders hin zufällig an einer Haltestelle vorbei läuft?
  • Unterwegs im Kaufhaus zeigt ihm die App direkt den Weg zur gewünschten Abteilung. Als würde Googles Indoor-Navigation (die derzeit nur in einigen Einkaufszentren in Japan und den USA getestet wird) das Innenleben jedes Hinterhofgeschäfts kennen. Und als würde GPS so genau innerhalb von Gebäuden funktionieren.
  • Dass der Kumpel nur noch ein paar Schritte entfernt ist, weiß die schlaue Brille auf Nachfrage auch. Ein klarer Hinweis auf Google Latitude. Das wird nur für einen Bruchteil der Nutzer funktionieren, die ihren Standort live tracken lassen, und dürfte mit GPS heillos ungenau sein.
  • Warum er seinen Kumpel dann überhaupt noch fragt, wie es ihm geht, und die Brille ihm das nicht schon sagen kann, indem sie seinen neuesten Google-Plus-Status oder einen Mood Agent abfragt, ist jetzt Polemik von mir. Aber wenn sie doch sonst alles weiß…
  • Am Ziel angekommen, zeigt ihm die Brille natürlich genau die richtige Location an, in die er einchecken will. Und keine sonst. Die App will ich sehen, die das schafft!
  • Am Ende stoppt die Brille die Musik. Die noch einmal woher kam? Aus einem Kopfhörer, der Brille selbst, dem Off?
  • Außerdem kann man abends nicht auf der Ukulele spielen, wenn man sich das Lehrbuch am gleichen Tag erst gekauft und keine Seite darin gelesen hat…

Ja ja, schon gut. Das ist jetzt sehr kleinliche Kritik. Aber genau an diesen Kleinigkeiten hapern solche Konzepte heute im Alltag. Google hat hier ein sehr hübsches Konzeptvideo vorgestellt, das mit dem heutigen Stand mobiler Technik aber nicht viel zu tun hat. Und dann schreibt Nick Bilton vom Bits-Blog der “New York Times”, dass Google hier schon funktionierende Prototypen habe. Prototypen meinetwegen, mit der entsprechenden Software vielleicht auch schon bestückt, aber funktionierend? Ganz sicher nicht.

Deswegen sollte man Googles Project Glass auf die gleiche Stufe stellen wie Konzepte biegsamer Smartphones wie von Nokia oder Samsung: Interessante Konzepte, auf die wir aber noch ein paar Jahre werden warten müssen. Eine solche Brille, die mit allen Funktionen wie oben im Video auch in Deutschland reibungslos funktioniert? Nicht vor 2014.

(Jürgen Vielmeier, Bilder: Google)

(Via Basic Thinking.)

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Google´s Philosophie

Bin heute über die 10 Grundsätze von Google gestolpert. Sind mal ganz interessant zu lesen. 😉
Ich poste hier mal nur die „Überschriften“, wen es mehr interessiert, kann folgende URL besuchen.
http://www.google.com/about/corporate/company/tenthings.html

  1. Der Nutzer steht an erster Stelle, alles Weitere folgt von selbst.
  2. Es ist am besten, eine Sache so richtig gut zu machen.
  3. Schnell ist besser als langsam.
  4. Demokratie im Internet funktioniert.
  5. Man sitzt nicht immer am Schreibtisch, wenn man eine Antwort benötigt.
  6. Geld verdienen, ohne jemandem damit zu schaden.
  7. Irgendwo gibt es immer noch mehr Informationen.
  8. Informationen werden über alle Grenzen hinweg benötigt.
  9. Seriös sein, ohne einen Anzug zu tragen.
  10. Gut ist nicht gut genug.
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Google Maps nun auch mit (DE) Verkehrsinfos

In der Nacht von gestern auf heute hat Google in seine Maps Applikation nun auch Verkehrsinformationen aus Deutschland einfliessen lassen. Somit wird am z.B. auf dem iPhone (bislang nur optisch) auf Behinderungen auf der Strecke hingewiesen. Bei einem Test im Desktop-Webbrowser wurden mir heute dort die Meldungen noch nicht angezeigt. Spannend dürfte sein, wie sich hier die Google Maps App weiter entwickelt. Mit ein paar Erweiterungen und Sprachausgabe hätte man dann quasi ein „vollwertiges“ Navigationsgerät, dass zwar immer noch ein bestehende Datenverbindung braucht, aber im „eigenen“ Land (also ohne Datenroaming) durchaus sehr brauchbar sein dürfte. Die Traffic-Informationen aktualisieren sich alle 5-10 Minuten.

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Google Suche mit (1.)Video-Banner?!?

Ist es heute schon wem aufgefallen? Auf der Google.de Startseite ist heute ein Banner drauf geklebt, dass nicht einfach nur ein Bild ist (wie sonst immer), sondern ein Video anlässlich des 122. Geburtstags von Charlie Chaplin.

Ist es mir vielleicht sonst noch nicht aufgefallen, oder ist dies das erste Mal, dass Google ein Video-Banner einsetzt?

 

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Google: „Für diesen Nutzer existiert kein Google-Konto.“

Letztigs wollte ich in Google Analytics Teile der Webseiten-Statistik auch noch für jemand anderen einsehbar machen und dachte mir, dass dürfte ja nicht die ganz große Aufgabe sein, wenn der „andere“ ebenfalls einen Google-Account hat und es im Analytics einen „Nutzer-Manager“ gibt. Doch ich wurde eines Besseren belehrt.
Nachdem ich die Googlemail-Adresse/Konto des weiteren Benutzers eingegeben hatte, bekam ich immer die Fehlermeldung: „Für diesen Nutzer existiert kein Google-Konto.“ Ok hab ich mir gedacht, dass es sich dabei um ein neu eingerichtetes Konto handelte, vielleicht braucht einfach Google etwas mehr Zeit. Doch als es auch nach 2 und 3 Tagen noch nicht ging, wurde ich stutzig. Ich versuchte ein anderes Konto aus, von dem ich wusste, dass der jenige sehr viele der Google-Dienste nutzt und ich mir sicher sein konnte, dass das Google-Konto sichtig eingerichtet sei und funktionieren müsste. Doch auch hier bekam ich diese Fehlermeldung. Komsich. Nach einigem googlen (wie passen 😉 ) find ich dann den Hinweis, dass viele der google-eigenen Dienst Probleme mit User-Accounts haben, wenn man diese mit name@googlemail.com einträgt. Die Lösung war dann einfach, man sollte einfach den neuen Nutzer mit name@gmail.com eintragen. Schwupps, das war.

Ich finde es nur seltsam, dass dieses Problem doch eine gewisse Verbreitung und einen gewissen Bekanntheitsgrad hat, Google dies aber nicht fixt. Ok, vielleicht betrifft es nur uns in Deutschland, weil hier meines Wissens Google die Domain „gmail.com“ nicht verwenden darf…

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(Plugin) Google Analytics for WordPress

Noch ein nettes Plugin für meine WordPress-Seite hab ich in den vergangenen Tagen gefunden, installiert und für gut befunden.

Und zwar: Google Analytics for WordPress
Der Name ist Programm und das Plugin macht genau dies. Es übertrag Zugriffe und die dazugehörigen Daten an Goolge Analytics und man kann so eine „Webseiten“-Statistik bekommen.
Bislang setzt ich den Statistik-Dienst von Google nur auf reinen HTML-Seiten (www.tsv-tauchen.de) ein und da funktioniert es so, dass man sich von Google ein Stück HTML-Code kopiert und diesen in alle Seiten kopiert, die auch für die Statistik relevant sind. So was fehlte mir immer noch für WordPress und nach einigem Testen funktioniert das Ding recht gut. Da hat der Author Joost de Valk gute Arbeit geleistet.