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Gmail

MIMESTREAM mit manuellem Update

Ich habe gestern per Mail einen Hinweis von Mimestream, dem GMail-Client meiner Wahl, erhalten, dass ein Update zur Verfügung steht. Das ist in soweit ungewöhnlich, weil normalerweise die App selbstständig einem die verfügbaren Updates anbietet. Doch es stellte sich dann heraus, dass Google etwas an der API geändert hat, was die bereits installieren Mimestream-App zum Abstürzen brachte.

Yesterday morning, Mimestream began crashing for some users with Google Workspace accounts. This crash was caused by a change in data being returned by the Gmail API.

Quelle: Email von Mimestream mit dem Hinweis auf ein manuelles Update (0.41.5 Released to Fix Crashes)

Und bei mir war es tatsächlich auch so, dass ich die Mimestream-App öffnetet und es dann ein paar Sekunden dauerte, bis diese abstützte. Ein Update (wie gewöhnlich) über die App war nicht möglich. Aber das Herunterladen des Update über die Webseite stellte kein Problem dar und war schnell erledigt. Seither läuft der Mailclient wieder ohne Problem bei mir.

Outlook 2016 und GMail funktioniert nicht mehr (Lösung: App-Passwörter!)

Vielleicht ist es ein alter Hut, aber ich bin neulich bei einem Bekannten über das Problem gestolpert, dass sein Microsoft Outlook 2016 ca. seit Ende Mai nicht mehr mit GoogleMail (aka GMail) wollte. Anfänglich hatte ich den Verdacht, dass vielleicht die Übertragungen noch nicht verschlüsselt seien, aber dem war nicht so. Also hab ich mal nachgeforscht und nach einiger Zeit bin ich drauf gekommen, dass Gmail „alte Outlook-Versionen“ als „unsichere App“ einstuft. Bis zu einem gewissen Datum muss es in den Einstellungen von GMail noch die Möglichkeit gegeben haben, dass man diese „unsicheren Apps“ trotzdem zuläßt, aber diese Einstellung gab es bei meinem Bekannten am 16. Juli 2022 nicht mehr.

Also hab ich weiter gesucht und bin drauf gekommen, dass Google nun auch sogn. App-Passwörter benutzt. Das hatte ich vor kurzem schon mal bei einem Bekannten, der sein Emailpostfach bei Web.de hatte.
Nun kann man nur leider nicht so ohne Weiteres diese App-Kennwörter bei Google nutzen, sondern das Konto muss dafür besonders abgesichert sein – das sagt einem nur leider niemand. Zur verstärkten Absicherung stehen zwei Möglichkeiten zur Verfügung: „Anmelden per Smartphone“ oder „2FA“. Da ich bei mir selbst die Smartphone-Anmeldung nutze, wollte ich diese auch bei meinem Bekannten aktivieren und die Weboberfläche kannte auch schon das iPhone des Bekannten, schickt aber aus unerfindlichen Gründen leider keinen Bestätigungs-Code.

Somit sind wir (zwangsläufig) den Weg über die 2-Faktor-Authentifizierung (2FA) gegangen. Deren Einrichtung verlief sehr problemlos und war in wenigen Minuten abgeschlossen. Also wir nun die „besonderen Konto-Absicherung“ hatten, konnte man auch den Punkt „App-Passwörter“ anwählen. Dort noch kurz eingestellt, dass es sich um „Email“ und einem „Outlook für Windows“ handelte und anschliessend ein Passwort dafür erhalten. Dieses dann in den Konto-Einstellungen vom Outlook eingetragen und schon durfte das Microsoft-Programm wieder mit den GoogleMail-Server sprechen. 😉

Mailplane 3: Nett, aber für was brauch ich es?

mailplaneiconIch hab in den vergangenen Wochen immer wieder etwas von der neuen Version des Googlemail-Clients „MailPlane“ mitbekommen (http://mailplaneapp.com/) und hab mir die App heute mal angeschaut.
Bevor ich das Programm installiert habe, warf ich erst mal einen Blick in meinen Gmail-Webclient und musste dabei feststellen, dass es dort doch eine erhebliche Anzahl an Nachrichten gab, die noch ungelesen waren. Nichts wichtiges, weil das Gmail-Postfach bei mir sowas wie ein „Backup“ ist. Aber im Zuge dessen, dass ich gerne „Null“ in den ungelesenen Mail habe, wollte ich die Nachrichten alle als „gelesen“ markieren. Dabei ist mir aufgefallen, dass es nicht sonderlich gut funktioniert eine Mail nach der anderen im Googlemail-Webclient zu lesen.

Vielleicht habe ich mich auch zu blöd angestellt, aber ich musste auf eine Nachricht klicken, dann zurück in den Posteingang, um dort dann die nächste Mail anklicken zu können. Das war mir etwas zu deppert und so dachte ich mir, dass wäre doch eine gute Gelegenheit „MailPlane“ zu testen.
Also schnell die Software runter geladen, entpackt und installiert und die Zugangsdaten von Google eingetragen. Das alles funktionierte ohne Problem und verlief reibungslos.
Doch dann musste ich feststellen, dass MailPlane 3  ja eigentlich nur eine Webview in einem OS X Fenster ist und die Bedienung genauso erfolgt wie im Webmail von Google selbst. Das löste erstmal einige Verwirrung bei mir aus, weil ich mich fragen musste, welche Daseinsberechtigung dann diese App eigentlich hat. Denn nur damit ich meine Zugangsdaten vielleicht nicht jedes Mal im Browser eingeben muss, kann es ja nicht sein. Noch dazu kann man diese ja auch mittels Cookie speichern lassen, oder wie bei mir in 1Password hinterlegen.
Aber auch nach dem zweiten Blick auf das Programm erschliesst sich mit der Vorteil noch nicht. Noch dazu wurde in den vergangen Wochen ein ziemliches Trara um das Programm veranstaltet, weswegen ich darauf überhaupt erst aufmerksam wurde. Also, alles komisch.

Ich geb MailPlane 3 noch einige Tage eine Chance und versuche mit mit dem Programm anzufreunden. Und werd weiterhin auch den Sinn dieser Anwendung suchen. Sollte mich die Erleuchtung treffen, so lasse ich es euch hier wieder wissen.

Google und IMAP (Servereinstellungen)

Immer wieder kommt es vor, dass ich ein Googlemail-Konto in einem Emailprogramm einrichten muss. Und immer wieder suche ich mir die passenden Servereinstellungen raus.
Hier mal ein Merkzettel für mich selber:

  1. IMAP Dienst in den „Einstellungen“ von GMail aktivieren.
  2. Gib für den Posteingangsserver bitte „imap.Gmail.com“ (Port 993 & SSL-Verschlüsselung) und für den Postausgangsserver „smtp.Gmail.com“ (Port 587 & TLS-Verschlüsselung) ein.