Windows Server 2008 R2 / Windows 7: Windows Updates funktionieren nicht

Bei einem meiner Server hatte ich jetzt das Problem, dass auf einmal der Windows Update Service nicht mehr funktioniert hat. Ich bekam eine Fehlermeldung, die so ähnlich lautete:

Windows Update könnte nicht ausgeführt werden, weil der Dienst nicht läuft. Bitte wenden Sie sich an ihren Systemadministrator.

Blöd nur, das der „Windows Update“-Dienst lief und ich auch noch die Fehlermeldung erhielt, nachdem ich diesen gestoppt und erneut gestartet hatte.

Aber die Lösung war dann erstaunlich einfach und ich fand diese auf folgender Webseite. Ich möchte hier aber nochmal die einzelnen Schritte erläutern.

  • zuerst gehen wir zu den „Diensten“ und stoppen den „Windows Update“-Dienst
  • dann gehen wir in den Ordner C:\Windows\SoftwareDistribution\ und löschen dort den kompletten Inhalt
  • anschliessend starten wir den Dienst wieder
  • und nun überprüfen wir, ob es neue Updates gibt (ggfs. macht ein Neustart des Servers an dieser Stelle Sinn).

Nachtrag:
Einige Zeit später hatte ich die gleiche Meldung an einem Windows 7 Pro Rechner – und sie da, das Löschen des Ordnerinhalts verhalten dem „Windows Update“ dazu, dass es wieder funktionierte.

Umleitung mittels htaccess auf HTTPS

Aus aktuellem Anlass möchte ihr nur mal kurz den Code posten, den man in dein htaccess-Datei einfügt, damit man eine Umleitung der URLs auf https „erzwingen“ kann.

RewriteEngine On
RewriteCond %{HTTPS} !=on
RewriteRule ^ https://%{HTTP_HOST}%{REQUEST_URI} [L,R=301]

ostermeier.net / Umstellung WordPress von HTTP auf HTTPS

Sei es nun durch die aktuelle Datenschutzverordung, die 25. Mai 2018 in Kraft tritt, oder einfach nur, weil ich es schon länger mal machen wollte. Heute habe ich meine Domain ostermeier.net von HTTP auf HTTPS umgestellt und somit läuft nun jeglicher Verkehr zwischen den allinkl-Server und dem User-Browser verschlüsselt.

Ich hatte einigen Respekt vor der Umstellung, weil ich doch Bedenken hatte, dass einiges schief gehen könnte und dann meine Webseite down oder gar „kaputt“ ist. 
Ich hab nun also folgende Suchbegriffe (allinkl wordpress https umstellen) in Google eingegeben und gleich der erste Treffer gefiel mir so gut, dass ich nach dieser Anleitung tatsächlich auch vorgegangen bin.

Zu dieser Anleitung muss ich eigentlich nichts mehr sagen, da sie wirklich sehr gut geschrieben ist und eigentlich alles prima erklärt. Ich möchte vielleicht noch eine Ergänzung hinzufügen, die vielleicht für die jenigen unter euch interessant sein könnte, dessen Webseiten etwas „umfangreicher“ ist.

Und zwar betrifft es dann die Ersetzungen in der SQL Datenbank. Marjeta hat in ihrer Anleitung eine relativ kleine Seite umgestellt. Dabei wurden nur ca. 310 Ersetzungen in der Datenbank vorgenommen.

Nun ist meine Seite etwas umfangreicher und bei dem WordPress-Plugin „Better Search Replace“ bekam ich bei meinem Testlauf immer eine Fehlermeldung.

Ein Fehler ist aufgetreten. Versuche entweder die „Max. Seiten-Anzahl“ zu verringern, oder wende dich an unseren Support.

Fehlermeldung von „Better Search Replace“

Also hab ich in den Plugin-Einstellungen geschaut (zweiter Reiter) und habe dort die Anzahl der maximalen Seitenanzahl schrittweise reduziert. Aber erst bei der kleinsten Einstellung (1.000) ist der Testlauf bei mir durchgelaufen und ich hab keine Fehlermeldung mehr erhalten.

Als das dann soweit passte, hab ich das Plugin scharf geschaltet und die URL in meiner Datenbank aktualisieren lassen (http://ostermeier.net auf https://ostermeier.net).
Der Durchlauf verlief soweit reibungslos, ich war im Anschluss dann nur etwas irritiert, weil von 11.513 Funden „nur“ 11.377 auch ersetzt wurden. 
Aber bei meinen anschliessenden Tests konnte ich keine Fehler auf den Webseiten finden, so dass ich nun einfach derzeit davon ausgehe, dass es keine relevanten URLs waren. 😉 

Alles in Allem möchte ich noch abschliessend bemerken, dass die Umstellung garnicht so dramatisch war, wie ich sie mir vorgestellt habe und die oben verlinkte Anleitung trug dazu einen großen Beitrag dazu teil.

Internet-Logbuch vom 14. Mai 2018

Beitragsbild / Fotoquelle: Amazon

Netgear Stora Raid Festplatte unter Linux (Knoppix) mounten

Neulich hat mich ein Bekannter kontaktiert und meinte, dass sein NAS Laufwerk – ein Netgear Stora MS2110 – den Geist aufgegeben hat und ich mal probieren könne, dass man von den Festplatten (die scheinbar noch Ok seien) Daten runterziehen könnte.
Nach etwas Nachforschen war es wirklich so, dass „nur“ das Gehäuse einen technischen Defekt hatte und die Platten noch voll funktionsfähig waren.

Nach einiger Google-Recherche stellte sich dann heraus, dass auf den Festplatte nicht etwa ein EXT3 oder EXT4 als Dateisystem verwendet wird, sondern XFS.
Somit war mir relativ schnell klar, dass ich da mit Windows oder macOS nicht recht weiter kommen würde und ich hab mit mal die aktuelle Knoppix-CD geholt und das Live-Linux an einem PC gebootet.
Eine Festplatte aus dem RAID-Verbund habe ich mittels SATA-USB-Adapter ebenfalls an den PC gehängt.

Dann habe ich unter Linux ein Root-Terminal geöffnet und nachstehende Befehle verwendet.

mkdir /media/platte

Damit habe ich mit im Media-Verzeichnis einen Ordner angelegt „in den“ ich dann die Raid-Platte mounten kann.

Anschliessend hab ich dann noch mit einem fdisk-Befehlt nachgeschaut, wie meine Partition heisst, die ich überhaupt mounten möchte.

sudo fdisk -l

Dort habe ich dann gesehen, dass meine NAS-Festplatte unter /dev/sdb1 als „Linux Raid“ erkannt wurde.

Anschliessend konnte ich diese Platte mit nachstehenden Befehl ins Linux einhängen und über den grafischen Dateimanager darauf zugreifen.

sudo mount -t xfs /dev/sdb1 /media/platte

Es war dann noch bei mir so, dass ich jetzt bereits schon die Ordnerstruktur auf dem Festplatte sehen konnte, aber der eigentliche Zugriff war mir noch verwehrt, weil ich keine Rechte hatte.
Zum Glück kann man hier mit Linux sehr viel machen und mit einem chown-Befehl habe ich einfach die Rechte auf „777“ gesetzt und schon hatte ich auch schon Vollzugriff. 😉

Hinweisen möchte ich noch auf eine englischsprachige Webseite, auf der ich recht viele gute Hinweise auf meine Vorgehensweise fand. Darüber war ich sehr dankbar, da ich auch nicht so der Linux-Guru bin. 😉