PDF Datei in Webseite einbauen

Vielleicht ist der Titel etwas verwirrend, aber ich musste eine PDF-Datei an mehreren Stellen einer Webseite (unter verschiedenen URLs) erreichbar machen.
Als praktikabelster Weg hat sich die iframe-Methode heraus gestellt und dies habe ich mit nachstehenden Befehl realisiert.

<iframe width="100%" height="100%" margin="0, auto" type="“application/pdf“" src="https://www.testurl.de/muster.pdf"></iframe>

Kerio Connect: Gruppen funktionieren nur mit lokalen Benutzern

Musste heute leider feststellen, dass im KerioConnect Mailserver man nur Gruppen (groups) anlegen kann, die lokale Benutzer (users) beinhaltet.
Mann kann zwar aus dem AD angelegt User/Postfächer der Gruppe hinzufügen und dann abspeichern, doch werden diese NICHT dauerhaft hinzugefügt. Wenn man anschliessend nochmals die Gruppenmitglieder kontrolliert, wird man feststellen, dass die AD-User wieder weg sind. Somit ist ein solcher “Mischbetrieb” nicht machbar.

Alternativ kann man eine Mailingliste anlegen, bei dieser ist es egal ob das “Mitglied” ein lokaler oder ein Directrory User ist.

Oder aber man legt gleich direkt im AD eine Verteilergruppe an und der Kerio übernimmt diese – geht aber dann mit nur mit AD-User.

macOS App Tipp: SiteSucker

Hin und wieder brauche ich ein Programm auf dem Mac, welches mir eine komplette Webseite runterlädt. Sei es zur Datensicherung oder auch einfach nur um die Daten (lokal) zu haben und diese vielleicht woanders hin zu übertragen.

Mir leistet in dieser Beziehung die Mac-App “SiteSucker” von Rick Cranisky sehr gute Dienste und ich wollte darauf einfach mal hinweisen. 😉

Live-Streaming – wie ich es gemacht habe und welche Erfahrungen es gab

Auch bei mir hat die “Corona-Zeit” besondere Herausforderungen mit sich gebracht. Eine davon war, dass ein befreundeter Pater die lokale hl. Messe live ins Internet übertragen wollte, solange keine Leute in der Kirche sein durften.
Nachdem ich bislang selber mit diesem Thema noch nichts am Hut hatte, musste ich mir erst einmal überlegen, wie ich dies technisch anstellen wollte. Meine ersten Kandidaten waren (natürlich) YuoTube und Vimeo, doch bei beiden Dienstleistern musste ich schnell feststellen, dass die Hürden für einen wirklichen Live-Stream sehr hoch sind und ich diese nicht erfüllen konnte.

Nach etwas mehr Recherche bin ich auf Twitch aufmerksam geworden. Es handelt sich dabei eher um eine Livestreaming-Plattform für “Gamer”, aber die Voraussetzungen um darüber “Live-Übertragungen” machen zu dürfen sind erfreulich niedrig. Eigentlich muss man sich dort nur einen Account klicken und schon könnte es losgehen.

Nun hatte ich ja noch das Problem, dass ich keinen klassischen Bildschirminhalt zu Twitch übertragen wollte, sondern irgendwas, was eine Kamera aufnimmt. Um es kurz zu machen, ich bin auf die iOS App “mimoLive Reporter” von BOINX aufmerksam geworden und diese kann Live-Stream von der iPhone-Kamera zu Twitch schicken.
Die App ist erst mal kostenlos, blendet aber einen “Werbebanner” der App am rechten Bildschirmrand ein. Diesen kann man dann via InApp-Kauf entfernen. Ich glaube ein Monat kostet 99 Cent und ein komplettes Jahr irgendwas um die 20 EUR – faires Angebot, welches ich auch in Anspruch genommen habe.

Um nicht mein Datenvolumen aufzubrauchen, haben wir dann noch mittels eines sehr langen Netzwerkkabels einen WLAN AccessPoint in die Kirche gelegt und so hatte ich auch einen stabile und “volumensfreie” Internetanbindung. 😉

Bereits die ersten Test mit einem sehr überschaubaren Netzerkreis (ca. 20 Personen) verlief sehr vielversprechend und herrlich unkompliziert. Überrascht war sich auch von der Stabilität der Übertragung. Ich hatte bei meinen Tests keinerlei Ausfälle zu beklagen.

Nun hatte ich zwar den technischen Grundstock gelegt, aber ich wollte nicht, dass mögliche Live-Kirchen-Zuschauer sich auf der Twitch-Webseite “rumtreiben” sollten. Somit hab ich nach einer Möglichkeit gesucht, wie ich diesen Live-Stream auf einer Webseite einbauen könnte.
Ich hatte Glück und Twitch bietet da eine sehr simple Möglichkeit an.
Wenn man auf der Twitch-Webseite eingeloggt ist und man dort seinen Kanal öffnet, so findet man darunter einen “Sharing-Button” und dort wiederum gibt es den Punkt “Einbetten”. Damit hat man entweder die Möglichkeit seinen Stream mittels JavaScript oder iFrame in eine beliebige Webseite (in meinen Fall WordPress) einzubauen.

Der verwendete Code für die iFrame Variante schaut in meinen Fall so aus:

<iframe src="https://player.twitch.tv/?channel=ostermeiernet&parent=www.example.com" frameborder="0" allowfullscreen="true" scrolling="no" height="378" width="620"></iframe>

Somit war alles für die erste Live-Übertragung vorbereitet. Und auch diese “Sendung” verlief reibungslos und ohne (mir bekannte) Performance-Probleme. Zu “Spitzenzeiten” hatte ich auf meinen Live-Stream ca. 275 Geräte, die den Twitch-Stream von meiner Webseite aufgerufen hatten!

Zu erwähnen sei vielleicht auch noch, dass die “mimoLive Reporter”-App die Möglichkeit bietet so “Folien” einzublenden, mit deren Hilfe ich dann Vor- und Abspann realisiert habe. Auch die Anzeige der Lieder habe ich damit gemacht und das hat eigentlich gut funktioniert.
“Eigentlich” deswegen, weil man die betreffende “Folie” beim ein- und ausblenden antippen muss und ich dadurch immer einen kleinen “Wackler” im Bild hatte. Nicht schlimm, aber doch irgendwie störend.

Und zum Abschluss vielleicht noch zwei Sachen, die ich beim nächsten Mal besser machen sollte/könnte.
1. Audio:
Ich hab einfach nur das iPhone Mikrofon verwendet, was grundsätzlich schon gut ist. Allerdings hat man in der Kirch das Problem des Halls. Da wurde mir von ein paar Personen mitgeteilt, dass dies störend ist und unter Umständen dann auch schwer zu verstehen.
Da müsste ich entweder überlegen, ob ich mir ein andere Mikrofon zulege, was aber das Grundproblem mit dem Hall nicht löst, oder ob ich es irgendwie zusammen bringe, dass ich das Audio der PA-Anlage (Lautsprecheranlage), welche in der Kirche verbaut ist, abgreife und dieses in den Stream einspeise.
2. Stativ:
Ich hab ein Stativ verwendet, welches ich schon seid Jahrzehnten zuhause rumliegen hatte und für den bisherigen Einsatzzweck (Fotos machen) prima funktioniert hat. Dieses Mal hatte ich es aber mit Video zu tun und da musste ich auch hin und wieder Kameraschwenks machen und dabei stellte ich heraus, dass das Drehgelenk am Kopf des Stativs an manchen Stellen leichter und an anderen Stellen schwerer sich bewegen läßt. Dadurch kam es auch zu Rucklern in der Kameraführungen. Auch nicht weltbewegend schlimm, aber störend und verbesserungswürdig. Wäre da vielleicht ein kleines Gimbal eine Alternative??!

Ach ja und was mir gerade noch eingefallen ist:
In der iOS App kann man aus irgendwelchen (mir unerfindlichen) Gründen nicht zoomen! Das wäre hin und wieder echt praktisch gewesen, ging aber nicht. Konnte man auch nicht als InApp-Kauf freischalten. 😉

Aber alles in Allem hab ich sehr gute Erfahrungen mit dem Thema Live-Streaming gemacht. Er Einstieg ist erfreulich leicht und mit nahezu keinen Kosten verbunden. Klar, Luft nach oben ist immer – aber muss das sein? Wer nur mal schnell war übertragen möchte, findet in der oben beschriebenen Lösungen eine sehr schnell und günstige Variante. 🙂

schilddirect.de – mein neuer Lieferant für besondere Beschriftungsschilder

Wie ihr vielleicht beim Lesen auf diesem Blog schon mitbekommen habt, besitze ich eine Shapeooko-CNC-Fräse und kann damit auch sehr nette (Holz-)Schilder machen. Doch hin und wieder brauche ich auch Kunststoff-Schilder um etwas zu beschriften und da diese dann meisten eher kleiner sind, kann (und will) ich sowas mit meiner Fräse nicht mehr machen.

In der Vergangenheit habe ich immer meine Schilder bei Schildermaxe.de bestellt, doch nun bin ich auf schilddirect.de aufmerksam geworden und damit nun meinen neuen Lieferanten für solche Schilder gefunden.

In den nachfolgenden Zeilen möchte ich euch kurz erklären, warum ich nun zu SchildDirekt gewechselt habe und was die alles im Angebot haben.

Eines der Muster-Kunststoffschilder von schilddirect.de, das bei meiner ersten Bestellung beilag.
Entscheiden für meinen Lieferantenwechsel war einfach der bessere Editor, mit dem man seine Schilder designed und die doch sehr, sehr umfangreiche Auswahl an Materialen.

Die beginnt bei einfachen Kunststoffschildern, so wie ich sie häufig brauche, geht über gravierte Metallschilder, bis 4-farbig bedruckte Alu- und Kunststoffschilder. Die können also nicht nur Lasergravieren, sondern auch bedrucken.
Auch ganz spannend: Schilddirect.de bieten auch gravierte Kabelmarkierungen an. Hab ich jetzt bislang zwar noch nicht gebraucht, aber gut zu wissen, dass es sowas gibt.

Aber für mich sehr interessant, sind die gravieren Metallschilder. Diese werden aus V2A gefertigt und sind hoch-robust und machen einen sehr, sehr wertigen Eindruck. Gerade für Beschriftungen im Aussenbereich und dort, wo ein “Plastikschild” vielleicht nicht ganz passend ist, finde ich die Option mit dem sehr schönen Metallschildern schon sehr gut.

Dies ist ein andere Musterschild, welches meiner Bestellung beilag, und darauf kann man wirklich sehr schön erkennen, dass auch sehr kleine Schriften (Arial 2.5pt) mit dem Laser noch gestochen scharf realisiert werden können.

Wie oben schon erwähnt, war neben der sehr umfangreichen Materialauswahl und des breiten Produktspektrums die Art und Weise, wie man seine Schilder erstellt für mich ein weiterer Grund, warum ich jetzt bei schilddirect.de meine Sachen bestelle.
Es gibt grundsätzlich zwei Editoren. Salopp gesagt, einen für sehr simple Anforderungen und einen mit viel mehr Möglichkeiten. Beide Editoren laufen direkt im Browser und sind schnell und einfach zu bedienen. Ausserdem sind es WYSIWYG-Editoren. Das heisst, was ihr in eurem Browser im Editor seht, entspricht dann auch zu 100% dem, was ihr später in der Hand haltet. Ausserdem sind mit dieser Bearbeitungmethode Übertragungsfehler komplett ausgeschlossen.
Der “Pro-Editor” bietet dann noch zahlreiche Möglichkeiten mehr und es sei hier nur mal exemplarisch das Hochladen und Platzieren von eigenen Logos erwähnt.
Zur Vollständigkeit sei hier noch erwähnt, dass der Editor auch auch die Möglichkeit anbietet einen Excel-Import durchzuführen. Dies hab ich nicht getestet, dürfte aber gerade für Leute interessant sein, die eine Vielzahl von Schilder brauchen und die Bezeichnungen dafür eh schon am Computer erfasst haben.

Wie oben bereits erwähnt, hier ein Muster-V2A-Edelstahl-Schild. Sehen sehr edel aus und sind für den harten Outdoor-Einsatz bestens geeignet. Ich habe mir davon jetzt mal eines bestellt und bin schon gespannt, wenn es geliefert wird. 😉

Ach ja, mein erste Anwendungsfall wo ich Kunststoffschilder bei schilddirect.de bestellt habe, war Schilder zur Beschriftung an unserem Feuerwehrauto. Wir haben im November vergangenes Jahres ein neues, gebrauchtes TSF erhalten und sind dort seither mit “Optimierungsarbeiten” beschäftigt. Und damit auch die anderen Kameraden sich schnell und einfach mit dem neuen Fahrzeug zurechtfinden, ist eine Beschriftung elementar.

Gerade bei den Kunststoff-Schubläden, die im neuen Feuerwehrauto verbaut sind, ist eine Beschriftung aussen extrem hilfreich. Oder auch zu wissen, was im Stauraum unter der hinteren Sitzbank ist, kann man schnell und einfach und deutlich ansprechender mit solchen selbstklebenden Kunststoff-Schilder beschriften..

Ich hab “früher” auch auch relativ viel mit solchen ptouch-Beschriftungsbänder beschriftet, doch bin ich bei Dingen, die langfristiger oder robusten markiert sein sollen, davon abgekommen. Ausserdem wirklich für mich solche Kunststoffschilder einfach viel professioneller!

Ach ja, abschliessend vielleicht noch ein kurzer Satz zur Lieferung. Meine erste Bestellung bei schilddirect.de habe ich an einem Sonntag getätigt – klar, dass da noch nicht gleich was passiert. Aber bereits am Montag Vormittag habe ich per Mail den Hinweis erhalten, dass meine Bestellung bearbeitet wird und am gleichen Tag noch verschickt wird. Und tatsächlich hatte ich am Dienstag bereits die bestellten Schilder in der Hand. So stelle ich mir das vor! Respekt.

SchildDirect GmbH
Häselstraße 4
Balingen, 72336
Deutschland

Nachtrag:
Ich hab mir jetzt bei SchildDirect auch noch eines dieser Edelstahl aka V2A-Schilder bestellt. Zum einen, weil es mich interessiert die solch ein Schild aussieht, und zum anderen, weil ich gerade einen wunderbar passenden Anwendungsfall (Schild im Aussenbereich) hatte.
Das Edelstahl-Schild kam genauso schnell und sieht echt verdammt gut aus. Ich habe die Größe von ca. 100 x 70 mm genommen, dort etwas Text positioniert und auch gleich an den vier Ecken eine Bohrung für die Besfestigungsschrauben machen lassen. Ausserdem hab ich gleich auch noch passende Schrauben mit bestellt – das geht nämlich auch und kostet wirklich nicht viel. Das Schild hat alles in Allem ca. 23 EUR gekostet und ist jeden Cent davon wert! Bin sehr zufrieden damit. 🙂

OSM–OpenStreetMap – GPX Daten in WordPress darstellen

Man kann ja zum Beispiel bei Google mittel “My Maps” eigene Karten anlegen und dort auch GPX Datensätze importieren. Nun kann es aber vielleicht sein, dass man nicht auf den Service von Google angewiesen sein möchte und dazu auch nicht solche Daten auf der eigenen WordPress-Seite darstellen will.

Und damit kommt das WordPress-Plugin “OSM – OpenStreetMap” ins Spiel. Dieses bietet die Möglichkeit auf Basis von OpenStreetMap-Kartenmaterial Marker zu setzen oder eben auch GPX Datensätze zu importieren und darzustellen.

Da es mir immer besser gefällt Sachen selbst in der Hand zu haben, ist mir die selbst-gehostete Variante viel sympathischer und gerade für diesen Einsatzzweck sind mit die OSM-Karten auch lieber.

Nachstehend noch ein kleines Beispiel wie so eine Karte mit einer GPX-Route aussehen könnte.

(kleine Radtour entlang der Domain, Start in Kelheim)

Waldbegehung vom 15. März 2020 – Hüttenbruck

Sonntags-Wanderung über Hüttenbruck

Strecke 1 (schwarz):
Datum: 24. Mai 2020, 1h 33 min, 7,72 km, 61 Höhenmeter

Strecke 2 (blau):
Datum: 7. Juni 2020, 1h 35min, 8,24 km, 74 Höhenmeter

AnyDesk kann den iOS Bildschirm übertragen

ich hatte ja schon mitbekommen, dass man bei TeamViewer (gegen Bezahlung) Fernwartung auf iOS Geräten machen kann. Aber es war es mir nie wert, dass ich dafür ein Abo abschliesse und mir somit laufende Kosten ans Bein binde.

Nun hab ich neulich mitbekommen, dass die Fernwartungs-App “AnyDesk” (auch in der kostenlosen Variante) zumindest das Übertragen des iOS Bildschirms zuläßt und man so schon mal sieht, was auf dem anderen Gerät los ist. Also man kann keine Fernwartung machen und das andere Gerät “fernsteuern”, aber kann kann schon mal mit schauen und vielleicht dann per Telefon Hilfestellung leisten. 😉

Shapeoko: vCarving nochmals ausprobiert (2017 – 2020)

Es ist nun schon geraume Zeit her, dass ich das “vCarving” (aka 3D Fräsen) auf meiner Shapeoko ausprobiert habe.
“3D Fräsen” mit Shapeoko 2 und Inventabels Easel Pro (Video) – November 2017

Naja, damals hat das mehr so recht als schlecht funktioniert und vielleicht was damals die Zeit auch noch nicht reif für mich. Jetzt – gute zwei Jahre später – hab ich mich dem Thema nochmals angenommen und wollte hier nun kurz festhalten, was es darüber Neues zu berichten gibt.

Wie damals auch schon, kann man als Privat-Anwender “Easel Pro” für vier Tage im Monate kostenlos “dazu buchen” und bekommt damit die 3D-Fräsfunktion jeweils für 24 Stunden freigeschaltet.

Mittlerweile kenne ich mich mit dem Thema CNC-Fräsen und insbesondere mit meiner Shapeoko2-Fräse sehr gut aus und wollte unter diesen neuen Gesichtspunkten mir dieses Thema nochmals anschauen.
Um gut vorbereitet zu sein, habe ich mir einen 60 Grad- und einen 30 Grad-Fräser mit einem Durchmesser von 1/8″ (=3,1 mm) besorgt. Hier, in diesem Artikel, gehe ich nur mal auf meine neuen Erfahrungen mit dem 60-Grad-Fräser ein.

Als Vorlage zum Fräsen habe ich meinen Schriftzug gewählt und hab diesen als Bild-Datei ins Easel importiert und “tracen” lassen. Zuvor hatte ich auch schon versucht das gleiche Motiv als SVG Datei zu verwenden, aber damit hatte ich das Problem, dass ich “Innen- und Aussenkante” eines Buchstabens als jeweils eigener Pfad erkannt wurde und ich damit somit nur den “Umriss” gefräst hätte. Und ich hab es mit Affinity Photo auf die Schnell nicht hin bekommen, dass ich “Pfade in Flächen” umwandle.
Somit hab ich eine Bilddatei verwendet und mit etwas Ausprobieren an den Einstellungen war ich mit dem Import-Ergebnis recht zufrieden.

Was mir beim vCarving ehrlich gesagt immer noch nicht 100%ig klar ist, ob die eingestellte Frästiefe eine wirkliche Rolle überhaupt noch spielt? Denn im Grunde ergibt sich die Tief durch die Breite des Motivs, das gefräst werden soll. Vielleicht muss ich das bei nächster Gelegenheit nochmals testen?!!?

Das eigentliche Fräsen verlief dann wirklich sehr unspektakulär. Die Spitze des V-Fräsers mittels eines Blattes Papier auf die richtige Höhe eingestellt und ich bin dann noch zwei Zehntel tiefer gegangen.
Was mir immer wieder gefällt, ist dass der Fräsvorgang beim 3D-Fräsen im Verhältnis sehr schnell geht, weil tiefere Bereiche ja nicht in einem weiteren “Durchlauf” gefräst werden, sondern die Maschine gleich schon tiefer fährt. Und so konnte ich meinen Schriftzug (inkl. eines dazu gesetzten Textes / Wortes) innerhalb von 6 Minuten fräsen.

Das Ergebnis hat mich durchaus beeindruckt und gerade das Wort, welches ich mit serifen Schrift dazu gebaut habe, ist richtig gut geworden.

Ich möchte jetzt nicht sagen, dass vCarving meine neue Allerwelts-Lösung ist, aber wenn ich mal den Fall habe, dass ich mehr Text sehr filigran Fräsen möchte, dann ist diese Spezialvariante doch eine sehr gute Alternative. 😉

ILB22-04-2020: Sadaghian: Günstige Reparatur von iMac, MacBook Pro, Mac Pro und Mac Mini

https://www.sir-apfelot.de/sadaghian-guenstige-reparatur-von-imac-macbook-pro-mac-pro-und-mac-mini-29038/

Habt ihr einen kaputten Apple Mac rumstehen, der mal repariert werden sollte, dann könnt ihr euch an die Firma Sadaghian aus Hamburg wenden. Das im Jahr 2015 von Arash Sadaghian gegründete Unternehmen bietet einen kostenlosen Check sowie auch gratis Versand. Zudem ist die Reparatur vergleichsweise günstig – und sogar für alte Modelle möglich, die der offizielle Apple-Support oder andere Werkstätten nicht mehr reparieren.

Quelle: https://www.sir-apfelot.de/sadaghian-guenstige-reparatur-von-imac-macbook-pro-mac-pro-und-mac-mini-29038/

ILB07-04-2020: Logitech Streamlabs OBS jetzt für macOS auf dem Apple Mac

https://www.sir-apfelot.de/logitech-streamlabs-obs-macos-apple-mac-28981/

Die von Logitech kostenlos zur Verfügung gestellte Streaming-Software namens Streamlabs OBS gibt es jetzt auch für macOS auf dem Apple Mac. Die Software, die für das Streaming auf YouTube, Twitch, Mixer und Facebook gemacht ist, bringt zahlreiche Funktionen, Effekte und Widgets mit sich. Sie basiert dabei auf der Open Broadcaster Software (OBS), welche ihrerseits ebenfalls für Windows-PCs und Macs zur Verfügung steht.

Quelle: https://www.sir-apfelot.de/logitech-streamlabs-obs-macos-apple-mac-28981/

NextCloud: Update auf Server manuell mittels FTP

Ich betreibe nun seid einigen Monaten eine NextCloud-Instanz auf den Servern meines Webhosters. Ich hab da einen Tarif in dem 50GB an Webspace dabei sind und diesen belege ich nur zu einem Bruchteil mit den Daten meiner Webseite.
Somit ist mir die Idee gekommen, diesen “Datenspeicher” für meine private Cloud zu nutzen. Im “Backend” (KAS Server) von allinkl.com hab ich dann gesehen, dass sie eine automatisierte NextCloud-Installation anbieten und so war es ein leichtest NC in Betrieb zu nehmen. So weit, so gut.

Doch irgendwann stand das erste Update von NextCloud (auf dem Server) an und ich bekam immer wieder folgende Fehlermeldung:

verifying integrity parsing response failed

Quelle: NextXCloud-Updater auf meinem Server

Wenn man dann danach sucht, so bekommt man eine Fülle von möglichen Ursachen als Ergebnis und man wird vielleicht nicht wirklich schlau darauf.
Da sich aber meine Recherche nach einer Lösung dieses Update-Problems über mehrere Wochen zog, bin ich dabei auch immer wieder über den Lösungsansatz gestossen, dass man das Update auch “einfach” per FTP durchführen könne.
In der vergangenen Zeit hab habe ich mich nicht wirklich getraut das Update auf diesen doch sehr “harten Weg” durchzuführen. Aber gestern bekam ich nun den Hinweis, dass wieder ein Update vorliegt und dieses Mal auf die Version 18. Dies nahm ich zum Anlass NC auf dem Server mittels einem FTP Client auf den neusten Stand zu bringen.

Ich hab eine Webseite gefunden, auf der der entscheide Satz stand, den den Hinweis enthielt, wie man am besten hier vorgeht.

habe es jetzt anders gelöst, habe mir die Aktualisierung auf meinen PC runter geladen, entpackt, geschaut dass der Ordner /data /config und die root .htaccess nicht vorhanden ist und hab dann alles einfach drüber geladen, also am Host via sftp überschrieben… hat gut geklappt.

Quelle: https://help.nextcloud.com/t/updater-immer-wieder-probleme-besonders-fuer-anfaenger/33462/4
Quelle: https://help.nextcloud.com/t/updater-immer-wieder-probleme-besonders-fuer-anfaenger/33462/4

Dies habe ich als “Vorlage” genommen und meinen Update-Prozess gestartet.

  1. Als Erstes muss man sich das NextCloud-Setup lokal auf seinen Rechner runterladen. Dies geht sehr einfach, weil der “Updater” auf meinem Server dies auch gleich anbietet.
    (Die andere Möglichkeit ist das “Online-Update”, welches bei mir immer mit obiger Fehlermeldung schief ging.)
  2. Als nächstes entpackt man die runter geladene ZIP-Datei und wechselt dann in den entpackten Ordner.
  3. Dort ist es jetzt WICHTIG, dass man die oben genannten Elemente (/data /config und die root .htaccess) löscht, sofern sie vorhanden sind. (Bei mit das nur der Ordner “config”.)
  4. Anschliessend hab ich mich mittels FTP auf meinen Server verbunden und aus Sicherheitsbedenken erst nochmals ein Backup von meinem NC Verzeichnis (ohne Ordner Data, weil 25 GB groß) gemacht.
  5. Danach hab ich die “frischen” NextCloud Dateien auf den Server übertragen und einfach alles Alte überschreiben lassen. 😉
  6. Als diese Übertragung erledigt war (hat bei mir bestimmt ca. 30 Minuten gedauert), bin ich auf die Webadresse meiner NC Installation (dort, wo man sich normalerweise einloggt) und bekam einen Assistenten zu sehen, der mir aber bereits hier schon mitteilte, dass die Version 18 liefe, aber noch ein paar Anpassungen zu machen wären. Dieser Vorgang hat nur noch 1-2 Minuten gedauert und dann war das Update auf die aktuelle NextCloud Version abgeschlossen.

Wenn ich vorher gewusst hätte, dass dies so problemlos abläuft, hätte ich das Update über die “FTP Methode” schon viel früher gemacht und mir so viel Kopfzerbrechen und fehlgeschlagene Updateversuche erspart. 😉