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WordPress Marktanteil 2021 – erstaunliche Werte!

Ich bin neulich in einem Artikel – darin ging es um Googles neues Tracking Strategie und dass WordPress dabei nicht mitmacht – auf den Marktanteil von WordPress gestossen und war sehr überrascht, dass dieser bei rund 40 Prozent (aller Internetseiten) liegen soll.

Marktanteil von WordPress in 2021, Quelle: https://www.hostpress.de/wordpress-marktanteil/

Wenn man mal nur auf die CMS-basierten Webseiten schaut, liegt der WordPress-Anteil sogar bei ca. 64 Prozent, was fast zwei Drittel sind und das ist schon eine sehr marktbeherrschende Position!

Ich selber nutze WordPress seit 2009 (also jetzt 12 Jahre) und habe alle Aufs und Abs des CMS mitgemacht und allein die Tatsache, dass ich WordPress nach wie vor einsetzte, spricht wahrscheinlich schon Bände. Und wenn ich mal ganz ehrlich bin: die allermeisten WordPress-Probleme, die ich in der Vergangenheit hatte, waren auf irgendwelche Plugins zurück zu führen und wurden somit nicht vom eigentlichen Content-Management-System (also vom WordPress) verursacht.

Die Verbreitung von WordPress ist einmalig, denn alle anderen Content-Management-Systeme
verlieren Marktanteile oder stagnieren in ihrem wirtschaftlichen Wachstum.

Quelle: W3Techs.com

WordPress, oder besser Automatic (die Firma, die hinter WordPress steht), hat es von nur 10 Jahren geschafft ihren Marktanteil von 13 auf 39 Prozent zu verdreifachen. Die gelang keinem der Mitbewerber auch nur ansatzweise!

20112012201320142015201620172018201920202021
13,1 %15,8 %17,4 %21,0 %23,3 %25,6 %27,3 %29,2%32,7%35,4%39,6 %
Die Entwicklung ist durchaus interessant und bemerkenswert.

Ich glaube zum Erfolg von WordPress hat seine “Vielfältigkeit” beigetragen. Man kann damit (auch wenn es etwas overpowered ist) einfach, statische Webseiten für einen kleinen Handwerksbetrieb erstellen und nutzt die “Blog-Funktion” einfach nicht. Oder man setzt es als klassischer Blog ein, wie auf meiner Webseite. Mit Shop-Systemen wird es auch für den Online-Handel (bis zu einem gewissen Maß) interessant und einsetzbar. Und wenn wir mal ehrlich sind, aus was besteht das weite Internet? Eben. 😉

Und was sind die Gründe, warum sich Seitenbetreiber für WordPress entscheiden?

  1. WordPress selbst ist kostenlos
    Klar, dass Hosting kostet was, aber das sind meist sehr überschaubare kosten.
  2. Übersichtliches Backend
    Auch unbedarfte User/Kunden finden sich im Backend rasch zurecht und können dort (kleinere) Änderungen selbst vornehmen.
  3. Einfache Bedienung
    Gehört irgendwie auch zum Punkt 2, aber die Bedienelemente, die WordPress verwendet, sind den meisten Users “vertraut”. Ich sage immer, wenn du ein Word bedienen kannst, dann kannst du auch Änderungen an einer WordPress-Seite durchführen.
  4. Unzählige Layout-Möglichkeiten
    Durch die Verwendung von sogenannten Themes sind einem nahezu keine Grenzen in Sachen Design gegeben. Entweder man entscheidet sich für eine kostenlose Variante und kommt damit zurecht (wie ich hier in meinem Blog auch), oder aber man möchte etwas mehr haben, dann kann man für 50 bis 100 Euro ein sehr professionelles Theme mit vielen Zusatz-Optionen kaufen.
  5. Erweiterbarkeit mittels Plugin
    Ich hab zwar oben schon über die Plugins geschimpft, aber im Grunde bietet der Einsatz dieser “Zusatzprogramme” unbegrenzte Möglichkeiten. Und ich bin in der Vergangenheit eigentlich noch nie an einen Punkt gestossen, wo nicht ein Plugin die gewünschte Funktion zur Verfügung gestellt hätte.
  6. SEO-freundlich
    Mithilfe von (logisch) Plugins und passenden Themes wird das Thema SEO sehr vereinfach und verbreitet nicht mehr die “Schmerzen”, die man aus frühen Zeit als Webseiten-Betreiber kannte.

Abschliessend vielleicht noch ein paar (größere und bekanntere) Webseiten, die auf WordPress setzen:

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Gedanken nach dem Spring-Loaded-Event von Apple und warum ich den neuen iMac haben möchte

Apple Card / Card Family und die Video Location

Die “Apple Card” bzw. die “Apple Card Family” sind für mich/uns irrrelevant und geh ich nicht weiter darauf ein. Man merkt, dass es Frühling wird und das man bei Apple auf seinen “Apple Park” immer noch mächtig stolz ist. Das Video selbst, war (technisch) wieder astrein gemacht und auf dem Stand der Dinge.

Apple Podcasts und dessen neue Features

“Apple Podcasts” und iPhone 12 in einer neuen Farbe waren die nächsten Themen. Wobei die neue iPhone-Farbe ich unter den Tisch fallen lassen kann und nur kurz auf die Podcast-Sache eingehen möchte.
Ich fand es erst einmal erstaunlich und darum erwähnenswert, dass sich Apple noch an die Podcasts-(App) erinnert hat und dieser eine “Frischzellenkur” spendiert hat. Ich glaube, die zukünftig eingebauten Features sind seit langem überfällig und geben dann endlich den Kreativen mehr Möglichkeiten (auch zum Geld verdienen) an die Hand. Ich glaube, die Anzahl an Usern, die einen Dritt-Podcast-App auf ihren Telefon installieren, ist sehr gering und darum sollte man die Bedeutung der apple-eigenen Podcast-App nicht unterschätzen, da diese einfach mal auf jedem iOS-Device nicht nur verfügbar, sondern auch vorinstalliert ist.

Apple (lang ersehnte) AirTags

Die lang erwarteten “AirTags” wurden vorgestellt und ich werd mir sicher mal einen zum Ausprobieren bestellen. Der Preis für dieses Device ist in meinen Augen ok, der Preise fürs Zubehör überhaupt nicht. Schön finde ich es, dass die AirTags mit einer Batterie ca. 1 Jahr auskommen sollen und das diese vom Kunden selbst getauscht werden kann. Sowas hätte es vielleicht zu Jony Ive-Zeiten nicht gegeben. Aber seit Ive´s Abgang ist Apple ein “anderer Konzern” und geht wieder mehr in die “technische Richtung”, ohne dabei das Design komplett über Bord zu werden – die neue Richtung gefällt mir sehr gut.

Apple TV 4K – immer noch ein Hobby?

“Apple TV 4k” ist auch so ein Produkt, wo ich schon nicht mehr daran geglaubt hatte, dass es nochmal ein Update bekommt. Wie lange ist es jetzt her? 2017? Und ich denke mal, dass es sich bei dem “Apple TV” um ein gutes Produkt handelt, aber in den Verkaufszahlen von Apple “verschwindend” gering auftaucht und daher (immer noch) als eine Art Hobby betrachtet werden muss.

Der ganz neue Apple iMac 24″

So sieht der iMac Modell 2021 aus! Nett auch, das sie das “hello” wie in den vergangenen Jahrzehnten verwendet haben.

So, kommen wir jetzt zum iMac! Auf diesen habe ich ja mit Spannung gewartet und er erfüllt alles, was ich mir so gewünscht hatte. Das mit den (sieben) verschiedenen Farben ist nett, aber für mich kein Thema. Momentan würde ich einfach wieder ein Modell in silber nehmen. Gut, dass sie den M1 Chip verbauen und man so nicht über zu wenig Leistung klagen muss. Das Display wird (wie immer in einem iMac) sehr, sehr gut sein. Interessant fand ich den Fokus, der auf Audio (Lautsprecher und Mikrofone) gelegt wurde. Zollt aber wahrscheinlich den vielen Video-Calls und Konferenzen Tribut, die wir alle im vergangenen Jahr hatten. Und letztlich ist das vielleicht auch ein gutes (Kauf)Argument für normale User, die einfach in einer Video-Konferenz “gut aussehen” wollen. Spannend finde ich auch noch, wie das Thema Tastaturen angegangen wurde, da es nur noch “Kabellose” gibt, dafür aber auch eine mit TouchID. Da bin ich mir noch nicht ganz sicher, was ich davon halten soll, da ich immer noch sehr “old-school” unterwegs bin und sowohl das Keyboard, als meine Maus mittels Kabel mit dem Mac verbunden habe. Beeindruckt bin ich von Design. Es ist wirklich erstaunlich, wie es Apple (wieder einmal) geschafft hat mit so minimalistischen Design mich zu begeistern. Das “Bildschirm” ist ja nur 11,5 mm dick und darin verbirgt sich “die ganze Technik”. Selbst normale Monitore (also ohne Computer) sind heutzutage klobiger und dicker!
Ohne Frage hat der neue (kleine) iMac meine Nerv und Geschmack getroffen und ich werde mir einen solchen kaufen. Interessant ist hierbei auch noch, warum kein größeres Modell (zum Beispiel 30 Zoll) vorgestellt wurde. Wartet man hier vielleicht noch auf die nächste Generation der Apple Silicon Chips? Weil eine größerer, teurer iMac muss dann auch leistungsstärker sein? Wir werden sehen.

Wie oben bereits erwähnt, begleitet und das “hello” (again” schon einige Zeit. 😉

Das iPad Pro 2021

Auf das neue “iPad Pro” mit seinen 12,9 Zoll kann ich hier nicht näher eingehen, da solche eine Gerät für mich sehr uninteressant ist, da ich bei mir keinen Einsatzzweck dafür habe. Aber ich finde das Gerät beeindruckend, da es “Leistung wie ein richtiger Rechner” hat und dazu noch eine richtig gutes Display. Klar ist aber auch, dass es genau soviel kostet, wie ein “richtiger” Rechner.

Abschliessend fand ich das Apple-Event sehr gelungen und die vorgestellten Produkte weisen in eine gute Richtung. Wer das Video noch nicht ansehen konnte, dem füge ich es hier im Anschluss ein. 😉

https://www.youtube.com/watch?v=JdBYVNuky1M

Noch ein kleiner Hinweis:
Wenn ich fundiertere und umfänglichere Gedanken und Ideen zum gestrigen Apple-Event lesen sollte, dann möchte ich euch den Blog-Post von Markus Jasinski empfehlen.

Und dann noch ein Querverweis auf meine letzte iMac Anschaffung:
Nach 30 Jahren einen neuen Mac

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Ursache für “kaputte” WordPress Statistiken gefunden

Wie bereits Anfang Februar diesen Jahres in diesem Artikel erwähnt, funktionierten die WordPress-Statistiken bei meiner (also dieser) Webseite nicht mehr richtig und haben nur noch einen Bruchteil der Besucher bzw. Seitenaufrufe angezeigt. Das Ganze find so Anfang Februar an und ich konnte auch nach zahlreicher “Ursachenforschung” nicht herausfinden, was die Ursache dafür sei.

In der “Monatsansicht” der WordPress-Statistiken sieht man sehr genau, dass meine Statistiken mit Beginn des Februars (extrem) eingebrochen sind. Ursache lange unbekannt.

Nun habe ich mir des Themas dieser Tage wieder angenommen und bin unter anderem über diesen Forums-Eintrag auf wordpress.org gestossen “Zählt keine Besucher mehr seit 30.01.2021“. Dort steht in einer der ersten Antworten folgendes:

Spontan würde ich auf eine Fehlkonfiguration von Complianz tippen, aber das ist nur eine vage Vermutung.

Bego Mario Garde (@pixolin), Forumsmoderator

Und der Hinweis auf das “Datenschutz-Plugin” Complianz wies mich in die richtige Richtung, da ich auch dieses Tool auf meiner Webseite im Einsatz habe. Um relativ schnell herauszufinden, ob sich mein Verdacht bestätigt, hab ich gestern einfach mal die beiden Complianz-Plugins, die ich im Einsatz habe, deaktiviert und abgewartet, was passiert. Und tatsächlich habe ich eine Stunden danach auf mein iPhone von der WordPress-App eine Push-Nachricht erhalten, dass meine “Besucherzahlen im Aufschwung” sind. Also doch!

Wie man hier recht schön sieht, “schiessen” die Besucherzahlen “sofort” in die Höhe, wenn ich das Complianz-Plugin deaktiviere.

Ich warte jetzt mal noch den heutigen Tag ab und muss mach dann vielleicht nach einer Alternative für dieses Plugin oder nach einer Lösung umsehen.

Kurzer Nachtrag:
Ich hab heute dann noch zufällig gesehen, dass es für die WordPress-Plugin “Complianze GDPR/CCPA Cookie Consent(auf Version 5.0.0) und “Complianze – Allgemeine Geschäftsbedingungen(auf die Version 1.0.8) Updates sind und dieses auch mal installiert. Doch leider wurden im Anschluss wieder die Besucherzahlen in der WordPress-Statistik falsch gezählt.

Nachtrag vom 3. Mai 2021:
Nachdem ich diesen Artikel veröffentlicht habe, wurde ich ein paar Tage darauf vom Complianz-Support kontaktiert (siehe die Kommentare zu diesem Post) und von dort den Hinweis erhalten, dass man in den Complianz-Einstellungen doch die Integration des Jetpack-Plugins deaktivieren und somit das Statistik-Problem lösen könnte. Das war mir nicht bewusst und natürlich hab ich dies dann auch gleich ausprobiert. Und siehe da: Wenn man in den Plugin-Einstellungen von “Complianz” unter “Integration” das Jetpack-Plugin deaktiviert, dann stimmen auch dessen WordPress-Statistiken wieder.

Complianz-Plugin-Einstellungen: Unter “Integration” kann man das Jetpack-Plugin dort deaktivieren.
Wie man sehr gut erkennen kann, stimmen die Jetpack Statistiken wieder, nachdem ich die Einstellungen am Complianz-Plugin angepasst habe.

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USB Overdrive – mehr Flexibilität bei der (Maus)Tasten-Belegung

Vielleicht ist es bei euch ja auch der Fall, dass eure Maus mehrere Tasten hat. Ich in meinem Fall verwende gerne Logitech-Mäuse und hier im besonderen das Modell MX500 **. Diese Maus hat sogenannte Daumentasten und bislang hab ich diese ziemlich erfolgreich ignoriert.

Nun kommt es bei mir sehr häuft vor, dass ich mir irgendwo Texte kopiere und diese woanders wieder einfüge und das sehr, sehr häufig OHNE dass die ursprüngliche Formatierung übernommen werden soll. Diese geht (natürlich) auch mit macOS-Bordmittel, aber die Tastenkombination (Shift+Option+Command+V) ist nicht gerade intuitiv und auch garnicht so ohne Weiteres zu drücken.

Nun bin ich auf die Idee gekommen, es wäre doch nett, wenn ich dieses Tasten-Shortcut auf einer der (übrigen) Maustasten legen könnte. Nach etwas suchen im Internet bin ich auf die Software “USB Overdrive” von Alessandro Levi Mantalcini gestossen, die unter macOS einem diese Funktionalität eröffnet.

Ich wollte euch nur kurz diesen Tipp geben und probiert diese App (eigentlich ist es eine System-Erweiterung und man findet sie in den “Systemeinstellungen” vom Mac) einfach mal selber aus, wenn ihr für sowas Bedarf habt. 😉

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Lamicall – sehr einfach, aber trotzdem sehr, sehr gute Handyhalterung fürs Auto

Sehr lange Jahre hatte ich die Handyhalterungen von Brodit bei mir im Auto im Einsatz, aber mit der für meinen Audi Q3 bin ich irgendwie nicht glücklich geworden. Also hab ich mich mal umgeschaut, was es sonst noch gibt und hab mir verschiedenste Modelle angeschaut.

Um es abzukürzen:
Ich bin bei einer sehr einfach Halterung hängen geblieben, die einfach in die Lüftungslamellen gesteckt wird und mittels eines Federmechanismus das Smartphone hält. Kennt man alles schon, aber mir hat bei der Halterung von Lamicall gefallen, dass es zwei dieser Steckhalterungen für die Lüftung hatte und dadurch stabiler dort hält.

Bestellt hab ich das Teil bei Amazon.de und es hat ganze 8 Euro gekostet, was echt ein sehr, sehr guter Preis ist.
Einen Link zu dem Artikel findet ihr unter dem Foto. 😉

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AVM Steckdose (Fritz!Dect 200) mit Amazon Alexa steuern

Ich habe zuhause seit einigen Jahren einige AVM Fritz!Dect 200 Steckdosen, die wirklich sehr, sehr stabil laufen und etwas besser sind, als die günstigen smarten Steckdosen, die sich mit Alexa steuern lassen und meist aus Fernost kommen. Die AVM Steckdosen haben zum Beispiel neben einem Temperatur-Sensor auch die Möglichkeit auf Geräusche zu reagieren. Auch was die Konfigurationsmöglichkeiten der AVM Steckdosen angeht, bieten sie da einem weit mehr Optionen – das hängt auch mit er standardmässigen Energie-Monitoring-Funktion zusammen.

Ein Beispiel:
Ich habe bei mir in der Werkstatt an einer solchen AVM Fritz!Dect Steckdosen meinen Kompressor hängen und schalte diesen über die Steckdose direkt (mittels dem verbauten Taster) ein und der Kompressor beginnt zu laufen. Nun war es in der Vergangenheit sehr oft so, dass ich vergessen habe, den Kompressor wieder auszuschalten und irgendwann in der Nacht fing dieser wieder an zu Laufen, weil der Betriebsdruck abgefallen war.
Dies konnte ich mit der AVM Steckdose lösen, da ich dort eingestellt habe, dass sich die Steckdose “ausschalten” (und somit eigentlich der Kompressor), wenn länger als 20 Minuten weniger als 1 Watt gezogen wird.
Das klappt in der Praxis wirklich wunderbar, da wenn ich den Kompressor mehr brauche, dieser innerhalb der eingestellten 20-Minuten-Frist wieder sich einschaltet und somit “einfach läuft” – ansonsten schaltet er sich automatisch nach 20 Minuten wieder aus.

Nun ist mir aber mal die “wilde Idee” gekommen, ob es nicht eine Möglichkeit gäbe, dass man diese AVM Steckdosen auch mittels Amazon Alexa steuern könnte.
Und tatsächlich gibt des da einen Alexa-Skill, welche genau diese Funktionalität bereitstellt. Ihr findet diesen (und mehr Informationen dazu) unter:

https://www.fbsmarthome.site/?lng=de

Kurz zusammen gefasst funktioniert es so:
Man richtet in der Fritz!Box den Zugriff über My!Fritz ein, leg einen (lokalen) FritzBox-Benutzer an, der das Recht hat die “SmartHome”-Geräte zu steuern und trägt die MyFritz-URL, sowie die FritzBox-User-Logindaten in den Alex Skill “FB Smart Home” ein.

Wenn man jetzt mit der Alex spricht und zum Beispiel sagt “Alexa, schalte den Kompressor ein.”, dann nimmt Alexa den Befehl entgegen, erkennt, dass es dafür einen “passenden Skill” gibt und leite die Anfrage (über die Amazon-Server) an die MyFritz-URL weiter, wo sich angemeldet wird und das SmartHome-Gerät angesteuert wird.

Funktioniert in meinen ersten Tests wirklich gut und stabil – mir ist nur aufgefallen, dass die Befehle etwas länger brauchen, bis sie wirklich dann auch ausgeführt werden. Aber ich denke, dass liegt daran, dass es diesen “Umweg” über den MyFritz-Zugang gibt.

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Canon iP7250 und randloser Druck unter macOS- Teil 2

Kurz notiert:
Wie ich bereits in einem anderen Artikel beschrieben habe, funktioniert bei meinem CANON IP7250 der “randlose Druck” unter Microsoft Windows 10 sehr gut und intuitiv.
Nun hatte ich den Fall, dass ich auch von macOS aus diese Funktion verwenden wollte und da war es nicht ganz so einfach, den Drucker dazu zu bewegen randlos zu drucken – darum hier eine kleine Hilfestellen.

Der “Trick” ist nämlich der, dass man das Papierformat ändern muss. Standardmässig ist dort “DIN A4” eingetragen und bei dieser Einstellung ist der “Randlose Druck” ausgegraut und nicht auswählbar.

Es hat etwas gedauert, bis ich bemerkt habe, dass es bei den DIN A4-Papier-Format noch einen zweiten Wert gibt, der sich “DIN A4 Randlos” nennt. Diesen muss man beim Papierformat auswählen und erst dann aktiviert sich die “Randlos-Druck-Funktion”.

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Umbau AVM Fritz!DECT 200 Steckdose – zusätzlicher Schalter

Wie schon in dem einen oder anderen Artikel hier erwähnt, benutze ich eine AVM Fritz!DECT 200 Steckdose zur Steuerung eines Kompressors bei mir in der Werkstatt.
Bislang war es so, dass ich den Kompress mittels dem in der Steckdose eingebauten Taster eingeschaltet habe (und sich dieser nach einer gewissen Zeit wieder selbst ausgeschaltet hat).

Nun ist es in meiner Werkstatt leider so, dass die Steckdose, an der der Kompressor dranhängt etwas ungünstig platziert ist und somit der Taster an der AVM-Steckdose nicht unbedingt gut zu erreichten ist.
Darum ist mir die Idee gekommen, man (also nicht ich) könnte ja den Steckdosen-Taster ja mit einem Kabel “nach aussen” verlegen und könnte dann mit deinem zusätzlichen Taster die Steckdose “fernbedienen”. Dies hab ich einem Bekannten gesagt, der sich gut mit Elektronik auskennt, und dieser hat mir die Steckdose wie im nachstehenden Bild umgebaut.

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Word 16 für macOS druckt nicht mehr

Heute hatte ich bei einem iMac (mit Big Sur) mit WORD 16 das Problem, dass dieser nicht mehr drucken wollte. Und seltsamerweise nur im Word machten Druckjobs Probleme – wenn man aus anderen Anwendungen druckte, klappte dies problemlos. Es war so gar so, dass neu erstellte Word-Dokumente zu drucken waren, aber wenn man ältere bzw. per Mail erhaltene Word-Daten ausdrucken sollte, dann kam nicht mal mehr der Druck-Dialog – weder über den “Schnellzugriff”, noch über “Apfel+P” und auch nicht über das Datei-Menü > Drucken.

Nachdem ich etwas rum probiert habe und keinen wirklichen Erfolg bzw. Verbesserung des Problems erreichen konnte, hab ich mich zu einer relativ “drastischen” Maßnahme entschieden und hab das Drucksystem des Rechners zurückgesetzt.

Dies könnt ihr über die “Systemeinstellungen” eures Macs machen. Dort geht ihr auf “Drucker und Scanner” und hier macht ihr auf irgendeinen Drucker, der links im Fenster aufgeführt ist, einen Rechtsklick. Dort findet ihr dann den Menüpunkt “Drucksystem zurücksetzen…”. Dann erfolgt nochmals einen Sicherheitsabfrage, ob ihr dies wirklich machen wollte und diese könnte ihr mit OK/Ja bestätigen.

Nach dem Zurücksetzten, sind erstmal alle Drucker weg und müssen neu installiert werden. In meinen speziellen Fall, war das schnell erledigt, weil beide Drucker automatisch (über Bonjour) vom System selbstständig im Netzwerk gefunden wurden. Die beiden erforderlichen Druck installiert, WORD gestartet, ein Dokument geöffnet, welches sich zuvor nicht drucken liess und siehe da, es kommt wieder der Druckdialog und das Dokument wird auch ausgedruckt.

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Braucht man eigentlich noch ein Entertainment- bzw. Navigations-System im Auto

Bis vor kurzem hätte ich klar JA gesagt. Aber wie so oft ändern sich die Zeiten. Aber mal alles der Reihe nach. Bei meinem letzten Autokauf (ja, ich mal sowas noch!) bin ich schon soweit gewesen, dass ich mir kein Navigationssystem vom Fahrzeughersteller mehr mit bestellt habe. Die Kosten, die dafür abgerufen werden, waren mir einfach zu hoch im Verhältnis zu dem, wie oft ich es braucht. Ich hab mit dann dafür entschieden, dass ich mittels CarPlay dann GoogleMaps oder Apple Karten auf dem Fahrzeug-Display nutze. Das ist an sich noch nichts aussergewöhnliches und machen bestimmt schon viele so.

Aber was jetzt bei mir noch dazu gekommen ist, ist dass ich bei meiner letzten Verlängerung des Mobilfunkvertrags jetzt auch (kostenlos) StreamOn mit dabei hab. Nicht dass ich es gut finde, dass “bevorzugt Bits” auf der “Mobilfunk-Leitung” gibt, aber es war halt im neuen Tarif dabei und darum nutze ich nun auch. Was in der Praxis bedeutet, dass ich mein “Amazon Music”-Abo ohne Bedenken über mein Daten-Volumen nutzen kann – was ich jetzt auch mache. Aber ich kann über “Amazon Music” auch (lokale) Radio-Sender aufrufen und abspielen lassen. Was bei mir jetzt bedeutet, dass ich das “Radio-Modul” vom Auto so gut wie garnicht mehr nutze.

Um etwas mehr “Komfort” zu haben, hab ich mir jetzt vor Kurzem noch so einen CarPlay-to-CarPlay-Wireless-Adapter gekauft (siehe dazu diesen Artikel) und kann jetzt einfach mein Smartphone in der Hosentasche behalten. Nun sieht es bei mir im Idealfall so aus, dass ich sowohl die Navigation über CarPlay mache, als auch Music über das Smartphone an die Radioeinheit streame. Und wenn ich mir das so durchdenke und mal davon ausgehe, dass dies alles in der Zukunft noch besser funktionieren und zusammen spielen könnte, da brauche ich in einem der nächsten Fahrzeuge nur noch Apple CarPlay Wireless (oder eben Android Auto), ein schönes Display (mit Touch) und Laufsprecher. Klar hängt viel vom guten Mobilfunk-Empfang ab, aber wenn die Gegend nicht zu ländlich ist, dann sollte das auch fast ein gelöstes Problem sein.

Mich würde mal interessieren, ob die Autohersteller die Zukunft auch so sehen und begreifen, dass da ihre “Fälle davon schwimmen”. Oder das sie dies im Blick haben und bereits jetzt schon überlegen, wie sie diesem Trend entgegen wirken können und mit ihren Entertainment- und Navgations-Lösungen auch in Zukunft noch Geld verdienen können. Oder, eine andere mögliche Zukunft, die Autohersteller sehen ein, dass es andere (IT) Firmen gibt, die diese Anforderungen bereits gelöst haben und streben mit denen eine Zusammenarbeit an. Stichwort: BMW und Alexa im Auto.

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Amazon Echo Auto hat keine Verbindung zum Telefon

Gestern hatte ich den Fall, dass mein Amazon Echo Auto immer mit der blauen LED hin und her lief und das ist erstmal ein Zeichen, dass irgendetwas nicht stimmt. Als ich dann “Alexa” etwas frage, kam aus dem Lautsprecher des “Echo Auto” (leise) die Ansage, dass keine Verbindung mit dem Telefon hergestellt werden konnte.

Also hab ich als nächstes die Bluetooth-Einstellungen an meinem iPhone geöffnet und dort war komischerweise angezeigt, dass mein Telefon mit dem “Echo Auto” verbunden sei. Nun darf man vielleicht nicht alles glauben, was einem die Bluetooth-Einstellungen anzeigen, darum habe ich im nächsten Schritt mal Bluetooth am Telefon aus- und wieder eingeschaltet – keine Besserung. Dann habe ich sogar mein iPhone rebooted, jedoch auch ohne Erfolg.

Als ich dann wieder einmal versuchte einen Befehl an Alexa zu sprechen, kam dann die Ansage, dass ich die Alexa-App auf den Smartphone öffnen sollte. Diese hab ich dann auch gemacht und dann war mit die Ursache für dieses Fehlverhalten sofort klar. Die Alexa-App hatte meine Zugangsdaten verloren. Warum? Weiß ich nicht. Mir wäre nicht bewusst gewesen, dass es in den vergangenen Tagen ein Update der App gegeben hätte. Ausserdem bin ich mir sehr sicher, dass die den “Echo Auto” noch 1-2 Tage davor verwendet hatte. Seltsam!?!?

Nachdem ich die Zugangsdaten wieder in der Alexa-App hinerlegt hatte, funktionierte der “Echo Auto” sofort wieder.

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Carlinkit Wireless CarPlay Dongle erneut ausprobiert und jetzt funktioniert er!

In meinem Audi Q3 (F9) ist noch die kabelgebundene Version des Apple Carplay verbaut und man kann dies auch nicht softwaremässig ändern, da in der Radio-Einheit nur ein 2,4 GHZ WLAN-Chip verbaut ist. (Für CarPlay wireless ist ein 5GHz-Chip Voraussetzung!)

Nun habe ich bereits vor ca. einem halben Jahr mir so einen Dongle zugelegt, er an einen USB-Port im Auto angesteckt wird und sich dann gegenüber der Radio-Einheit als iPhone ausgibt und auf der anderen Seite “wireless CarPlay” dem iPhone vorgaukelt. Die Version von damals hat zwar funktioniert, aber so richtig toll war das nicht. Von ca. 10 Verbindungen haben ca. 7 funktioniert und 3 eben nicht und das kann dann schon nervig werden. Darum hab ich damals dieses Gerät auch wieder zurück geschickt, da mir der Spaß die ca. 120 EUR dann doch nicht wert war.

Nun hab ich vor einigen Tag (mehr durch Zufall) bei Amazon entdeckt, dass er mittlerweile die Version “2.0” von Januar 2021 gibt und da wurde ich neugierig, was sich da getan hat und ob es Verbesserungen gibt.

Nachfolgend der Link zu dem Artikel: ***

Carlinkit Wireless CarPlay Dongle-Adapter für werkseitig verkabelte CarPlay-Fahrzeuge, kompatibel mit Audi/Porsche/Volvo/Mercedes/Volkswagen/KIA/Hyundai,Online Upgrade, iOS13 oder höher, USB Type A/C

Manche werden sich jetzt frage, warum ich den CarPlay Dongle bei Amazon bestellt habe – bestimmt findet man das Teil irgendwo anders auch günstiger. Ja, das stimmt bestimmt so. Aber was mir bei Amazon so gefällt, ist die unkomplizierte Möglichkeit der Rückgabe bzw. des Umtausch, wenn irgendwas mit einem bestellten Artikel sein sollte. (So wie es eben bei der “Version 1” dieses Artikels war, der nicht meinen Erwartung entsprochen hat und darum wieder zurück ging.)

Ich habe den Dongle nun seit ein paar Tagen im Einsatz und wenn man sich erstmal daran gewohnt hat, dass es eine gewisse Zeit dauert (ca. 30 Sekunden im schlechtesten Fall), bis sich das CarPlay Wireless am Radio zeigt, dann funktioniert es auch flüssig und ohne großartige Verzögerungen. Wie gesagt, man muss wissen, dass der Dongle eine Zeitlang braucht, bis er gebootet ist und die Verbindung mit dem iPhone (in meinem Fall ein iPhone12) hergestellt hat – da könnte man schon auf den Gedanken kommen, es funktioniert garnicht. Aber geb ihm Zeit und wartet hab. Bislang haben alle meine Verbindungsversuche tadellos geklappt und dies ist für mich die entscheidende Verbesserung zum Vorgängermodell. Und dies ist auch der Grund, warum ich dieses Artikel jetzt schreibe (und es keinen vom Vorgänger gibt). 😉

*** Hinweis:
Wenn Ihr etwas über einen Partner-Link kauft, erhalte ich von Amazon ein paar Cent Provision für die Empfehlung. Für Euch ändert sich dadurch am Verkaufspreis nichts. (Amazon-Affiliate-Link des Amazon Partner Programm)

Nachtrag vom 16. März 2021:
Ich hab neben dem oben beschriebenen Gerät von “Carlinkit” auch noch einen “Amazon Echo Auto” bei mir im Q3 verbaut, da ich darüber meine “Amazon Music” laufen lasse. Beide Geräte hängen mittels eines ca. 15 cm langen USB-Kabels an den Schnittstellen des Audi´s. Der “Echo Auto” mittels USB-C und das “Carlinkit” Gerät am USB-A Port. Funktioniert soweit sehr gut und ich kann beide “gleichzeitig” nutzen. 😉

Links das “Carlinkit”-Geräte für das CarPlay Wireless und recht der “Amazon Echo Auto”.

Nachtrag vom 18. März 2021:
Ich hatte jetzt in den vergangenen Tagen einmal, dass der “CarPlay-Display” schwarz blieb und nichts anzeigte, der davor gespielte Podcast aber trotzdem lief. Und heute hatte ich den Fall, dass der USB-Dongle sich beim Booten scheinbar aufgehängt und nicht funktioniert hat. Ich hab dann kurzerhand den USB-A-Stecker gezogen und das Gerät neu starten lassen und dann war auch wieder alles gut. In der Anleitung des USB-Dongles steht, dass man das Gerät via Internet updaten kann und das werde ich mal bei nächster Gelegenheit mal ausprobieren. Das war auch schon beim Vorgängermodell so, doch da hat es (nach meiner Meinung) nichts gebracht.
(Anmerkung für mich: man muss, wenn man CarPlay am laufen hat, auf die IP-Nummer 192.168.2.50 gehen und kommt so auf die Weboberfläche des Carlinkit-Dongles.)

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Achtung: Derzeit wieder vermehrt Phishing-Mails von der Sparkasse im Umlauf!

So, oder so ähnlich, schauen die Mails aus, die derzeit “im Namen” der Sparkasse wieder im Umlauf sind und vermutlich darauf aus sind, eure (Anmelde)-Daten abzugreifen. Also Vorsicht!
Stichwort: S-PushTAN App!