Shapeoko: Fräse mit größerem Fräser betrieben

Nun hab ich doch schon mehr als zwei Jahre meine Shapeoko 2 und mach damit nicht gerade wenig. Doch bislang hatte ich immer die „kleinen Fräser“ (0,5-3,0 mm), die noch in das kleine Spannfutter (3,175 mm = 1/8″) passten.
Damit bin ich bislang sehr gut zurecht gekommen und der 1,5mm Fräser war eigentlich mein Hauptwerkzeug.

Nun hatte ich aber ein Projekt, oder es war eigentlich mehr eine Anfrage von einem interessieren Nutzer, der Hartholz (Buche) in etwas größerer Dicke mit der CNC Fräse bearbeiten wollte. Die kleine Fräser haben den Nachteil, dass die Schneider nicht lang genug ist, um dickes Material gut zu bearbeiten.
(Ich hab mal mit einem 1,5 mm Fräser 8 mm dickes Sperrholz (durch) gefräst und das war schon die Obergrenze. )

Der Fräsvorgang verlief sehr unspektakulär, man sollte bei dieser Fräsergröße aber schon mit einer Absaugung arbeiten, da doch recht viel Material entfernt wird.

Nun hatte ich noch ein 18 mm dickes Buchen-Leimholzbrett in der Werkstatt und dachte mir, dass wäre doch gleich mal der ultimative Test. Nun hab ich mich noch daran erinnert, dass neben dem 3,175 mm Spannfutter ich damals die Kress-Spindel im Set gekauft hatte und da war noch ein 6 mm und ein 8 mm Spannfutter mit dabei.
Die 8 mm Variante war mir dann doch gleich etwas zu „wuchtig“ und ich habe mit dafür entschlossen, erstmal die 6 mm-Fräser zu testen.

Es stellte sich (wieder einmal) heraus, dass meine Z-Achse irgendwelche falschen Werte hat (darüber hab ich hier schon öfter mal geschrieben) und so musste ich damit ich 18 mm tief fräsen konnte in der Easel-App 32 mm als Materialstärke einstellen.
Aber das möchte ich mir bei nächster Gelegenheit nochmal in Ruhe anschauen und ich werde dann darüber hier wieder berichten.

Mit vier Haltepunkten habe ich das Werkstück fixiert und konnte es so nach dem Fräsen problemlos aus dem Brett heraus lösen.

Das Werkstück war von der Form her sehr einfach gehalten und so hatte ich im Easel eine Fräszeit von ca. 26 Minuten als Vorhersage. Das war mir dann doch etwas lange und so habe ich die Schritttiefe von dem Standardwert 0,7 mm auf 1,4 mm verdoppelt und somit die Fräszeit halbiert.
Ausgrund des sehr robusten Fräsers kam ich nämlich zu dem Entschluss, dass dieser diese Tiefenschritte durchaus aushalten müsste. Denn wenn ich damit mit einer handgeführten Oberfräse arbeite, dann nehme ich dort auch gleich mehr Material weg.
Um es vorweg zu nehmen, diese Tiefen-Einstellungen haben wir recht gut gefallen und ich könnte mir vielleicht sogar vorstellen, dass man diese bei Bedarf auch noch erhöhen könnte – vielleicht so auf 2 mm.

Das Ergebnis läßt sich durchaus sehen und ich bin sehr damit zufrieden.

Was ich mit dem Test eigentlich sehen sollte, ist wie gut man mit dickem und hartem Material wie Buchenholz und einem größerem Fräser-Durchmesser bei der Shapeoko zurecht kommt.
Alles in Allem bin ich recht begeistert, das es keine Probleme gab und die Qualität echt gut ist. Ich hatte etwas Bedenken, dass vielleicht gerade die Stirnholz-Seiten evtl. Brandspuren aufweisen könnten, doch dem war nicht so.

Ich werde mich mit diesem Theme bei Gelegenheit wieder weiter beschäftigen und meine Erkenntnisse hier wieder berichten. 😉

Easel: How to Use the Keyhole Generator App in Easel

Bin mehr durch Zufall über dieses Video gestolpert und musste garnicht, dass die EASEL so einen Aufhänger-Generator integriert hat. Da ich so einen Fräser mir mal zugelegt habe *, werde ich das bei nächster Gelegenheit mal testen. 😉

(* Ich hab mir „damals“ den T-Nut-Fräser für meine normale Oberfräse gekauft. Hab aber bei der Kress-Spindel, die ich an der Shapeoko betreibe drei verschiedene Spannfutter, so dass der dort auch passen sollte.)

Dazu passend:

iTunes 2019: Wo sind meine Klingeltöne hin?

Vor ein paar Tagen ist mir aufgefallen, dass auf meinem iPhone nur noch Klingeltöne waren, die ich in irgendeiner Form mal bei Apple gekauft hatte. Meine anderen Klingeltöne (selbst erstellte oder anderweitig gekauft) waren nicht mehr auf dem Smartphone zu finden.

Als ich dann mal wieder an meinem Haupt-Mac saß und dort das installierte und gepflegte iTunes öffnete, musste ich feststellen, dass es dort nirgends mehr die Rubrik der „Töne“ gab. Erst eine Google-Suche bestätigte mir dies und seid irgendeinem iTunes Update sind die Klingeltöne kein Bestandteil mehr dieses Programms.

Nachdem sie aber „früher“ dort verwaltet und zu finden waren, waren meine Klingeltöne noch in der iTunes-Library. Es gibt dazu auch eine Apple-Supportseite, doch dazu muss ich noch eine Korrektur hinzufügen.

https://support.apple.com/de-de/HT207955

Wenn der Klingelton oder Ton zuvor in Ihrer iTunes-Mediathek angezeigt wurde, finden Sie ihn nun in den Ordnern „Töne“ oder „Klingeltöne“ Ihres iTunes-Medienordners.

Quelle: https://support.apple.com/de-de/HT207955

Und dieser Satz ist nicht ganz richtig. Man findet zwar seine iTunes-Mediathek unter:

/Users/USERNAME/Music/iTunes/iTunes Music

Ober dort gab es bei mir weder einen Ordner „Töne“, noch „Klingeltöne“. Doch ich musste nicht lange suchen und ich fand den Ordner „Tones“ und darin befanden sich meine selbst hinzugefügten Klingeltöne.

Ordner der eigenen Klingeltöne im iTunes-Library-Verzeichnis.

Dort habe ich mit die gewünschten ausgesucht und diese dann mittels iTunes > Device und dann dort in den Töne-Ordner verschoben.
Nun sind die gewünschten Töne wieder auf meinem iPhone.
(Ich finde es nur erstaunlich, dass die Töne einfach (ohne Hinweis) von meinem Telefon verschwunden sind, nachdem diese in iTunes nicht mehr supported waren.)

Sky Q: Mehr Apps, mehr gut

Es wurde ja in der Vergangenheit viel über das Sky Q (Zwangs)Update geschimpft, aber vielleicht ist es jetzt auch mal an der Zeit, dass man etwas Positives darüber erwähnt.

Ich glaube, dass die Integration von Apps auf den Sky Q Receiver einer der richtigsten und wichtigsten Schritte war. Damit eröffnet man sich die Möglichkeit in Zukunft andere Dienst mit auf das Gerät zu lassen. Aktuell ist die Anzahl der vorinstallierten Apps sehr übersichtlich. ARD, ZDF, DAZN und noch eine Handvoll mehr. Aber darunter befindet sich auch die Netflix-App und ich muss sagen, dass es mir sehr angenehm ist, dass diese ihren Platz direkt auf meinem Sat-Receiver hat. So ist der Weg vom „normalen Fernsehprogramm“ zum Angebot von Netflix sehr kurz und ich schalte da gerne „schnell mal“ um, wenn ich entweder bei den normalen Fernsehsendern nichts gefunden habe, oder einfach auf das Programm von Netflix zugreifen möchte. Das ist alles soweit sehr, sehr in Ordnung.

Doch neulich hatte ich den Fall, dass mein ca. 2 Jahre alter Amazon Fire TV-Stick irgendwie mit der Fernbedienung rumzickte und nach ca. jedem 10. Klick sich eine Gedenkpause nahm.
Und da ist mir die Idee gekommen, dass bereits viele TV Geräte bereits auch den Amazon Prime Video Streaming Service integriert haben und da wollte ich mal nachschauen, ob dies nicht auch mein Sky Q Receiver kann. Doch leider Fehlanzeige. Derzeit kann man nur auf die von Sky direkt vorinstallierten Apps zugreifen und man hat keine Möglichkeit weitere Apps nach zu installieren. So eine Art „Sky-App-Store“ gibt es nicht.

Da ich einen relativ alten (12 Jahre) Samsung TV habe, gibt es dort keine Möglichkeit auf diese Dienst zuzugreifen und da wäre es (zumindest für mich) schön, wenn dich andere Streaming-Dienste zum Beispiel über den Sky-Reciever konsumieren könnte. Stellt sich nun die Frage, ob Sky in Zukunft bereits ist sich hier gegenüber anderen Inhalteanbietern zu öffnen und auch deren Angebote auf ihre Box zu lassen. Mit Netflix und Dazn ist dies ja bereits passiert. Und ich denke, sie tunen gut daran, wenn sie sich in dieser Beziehung öffnen, denn es wird in Zukunft einfach mehrere Streaming-Anbieter geben und jeder davon hat vielleicht gewisse Highlights, die die Kunden sehen möchten und da wäre es schlau, wenn man dafür die Box nicht verlassen müsste. Denn so ist der Rückweg (zum Sky Programm) auch sehr viel kürzer und kann kann so vielleicht mehr Kunden halten.

WordPress Plugins von Updates ausschliessen

Ich nutzte seit geraumer Zeit das Plugin „a year before“, um Artikel anzeigen zu lassen, die ich vor x-Jahren hier auf diesem Blog veröffentlicht habe. Ich „muss“ aber die Version 1.0.0 verwenden, da die aktuelle Version sich nicht mehr mit meinem eingesetzten WordPress-Theme „Twenty Seventeen“ verträgt – da zerschiesst es mir das CSS und das schaut nicht wirklich gut dann aus.

Im Footer-Bereich meiner Webseite ist in der rechten Spalte ein „Rückblick“ zu sehen, der Artikel anzeigt, die am heutigen Tag vor x Jahren hier veröffentlicht wurden.

Nun hat es mich irgendwann genervt, dass mit das WordPress-Backend jeden Tag angezeigt hat, das es für dieses besagte Plugin doch ein Update gäbe und somit habe ich mich auf die Suche begeben, wie ich den diesen Hinweis weg bekommen könnte.

Fündig geworden von ich auf dieser Webseite, wo beschrieben wird, wie man mittels einem PHP Code-Schnipsel einzelne Plugins von dem Update-Zyklus ausklammern kann.

Der Code ist ziemlich kompakt und die Idee ist simple. WordPress checkt gelegentlich die installierten Plugins nach Update und fragt dabei im WordPress.org Repository nach. Das Plugin nutzt diesen HTTP Request aus. Dabei wird der Filter-Hook http_request_args verwendet. Jeder HTTP Request, den WordPress absetzt, läuft über diesen Filter. Dabei wird als erstes geprüft, ob es sich um einen Update Check handelt. Wenn das der Fall ist, werden die Plugins aus der Liste gestrichen für die keine Updates gesucht werden sollen.

Quelle: https://webschale.de/2016/plugins-von-updates-ausschliessen/

Im Grunde ist die Verwendung sehr einfach, wenn man mal kapiert hat, was man machen soll. Ich versuch das hier mal in einfachen und kurzen Worten zu erklären.

  1. Man nimmt nachstehenden Code und kopiert ihn in eine Text-Datei.
<?php
/*
 * Plugin Name:     Lock plugin updates
 * Description:     Prevent plugin updates
 * Version:         1.0.0
 * Author:          daggerhart
 */
add_filter( 'http_request_args', 'lock_plugins_http_request_args', 5, 2 );
/**
 * Prevent lookup of certain plugin updates
 * Source: https://markjaquith.wordpress.com/2009/12/14/excluding-your-plugin-or-theme-from-update-checks/
 *
 * @param $request
 * @param $url
 *
 * @return mixed
 */
function lock_plugins_http_request_args( $request, $url ) {
    if ( FALSE === strpos( $url, '//api.wordpress.org/plugins/update-check' ) ) {
        return $request; // Not a plugin update request. Bail immediately.
    }
    if ( empty($request['body']['plugins']) ){
        return $request;
    }
    $plugins = json_decode( $request['body']['plugins'], true );
    // get a list of locked plugins from somewhere
    $locked_plugins = apply_filters('lock_plugins-locked_plugins', array());
    foreach( $locked_plugins as $locked_plugin_basename )
    {
        $active_index = array_search( $locked_plugin_basename, $plugins['active'] );
        unset( $plugins['active'][ $active_index ] );
        unset( $plugins['plugins'][ $locked_plugin_basename ] );
    }
    $request['body']['plugins'] = wp_json_encode( $plugins );
    return $request;
}

2. Die folgendenden Zeilen kopiert man ebenfalls und fügt sie am einfachsten der Datei an, die man soeben mit dem obigen Code angefangen/erstellt hat.

add_filter('lock_plugins-locked_plugins', function($plugins){
  $plugins[] = 'a-year-before/ayb_posts.php';

  return $plugins;
});

Hier in meinen Beispiel steht bereits in der zweiten Zeile der Pfad zu dem besagten Plugin (a-year-before) drinnen, welchen ich einfach mittels eines FTP-Clients mir gesucht habe.

3. Diese (reine) Textdatei speichert man nun lokal (zum Beispiel auf dem Desktop) ab – ich habe z.B. den Namen „lock-plugin.php“ verwendet – und überträgt diese Datei per FTP auf seinen Webserver in der WordPress-Plugin-Verzeichnis.
(wp-content/plugins/).

4. Nun muss man nur noch im WordPress-Backend unter den „installierten Plugins“ dieses aktivieren und schon sollten keine Updates mehr für die oben eingetragenen Plugins mehr abgerufen und angezeigt werden.

Anmerkung:
Bei mir war es so, dass trotz aktiviertem „Lock Plugin Updates“-Plugin mir angezeigt wurde, dass es für das „a year before“-Plugin ein Update gäbe. Ich vermute mal, dass lag daran, dass dieser Hinweis bereits vorhanden war, bevor ich das Lock-Plugin aktiviert habe.
Ich habe dann zu diesem Zweck das „a year before“-Plugin kurzer habe gelöscht und die Version 1.0.0 einfach per FTP wieder hochgeladen. Und seither ist dieses Update-Hinweis nun auch bei mir verschwunden.

B’soffene Marille von der Privatdestillerie Hellerschmid

Neulich hatten wir diese Marillen in Likör und die sind wirklich lecker. Damit ich mir den Hersteller und die Webseite nicht merken muss und diese vielleicht auch in ferner Zukunft wieder finde, sei hier ein Bookmark erstellt. 😉

Produktbeschreibung:
Unser Klassiker – die B’soffene Marille – knackige Marillen in Likör eingelegt – die wohl angenehmste Art Marillen zu konservieren. Lässt sich nicht nur sehr gut trinken – die Verwendung geht hin bis zur Grillbeilage. Gerne schicken wir Ihnen unser Rezeptheft!

Preise:
B’soffene Marille 19 % vol., 0,75 Liter: € 17,00
B’soffene Marille 19 % vol., 1,5 Liter: € 29,00

Bezugsquelle:
Die Wachauer Privatdestillerie Hellerschmid e. U.
Missongasse 33, 3500 Krems
Tel: (+43) 2732 831 84
Büro Öffnungszeiten:
Mo. – Do.: 7 – 12, 13 – 16 Uhr, Fr.: 7 – 12 Uhr
Mail: info@hellerschmid.com

Shop für Deutschlang: https://hellerschmid.com/de/shop/   

Internet-Logbuch vom 11. Februar 2019

Shapeoko: Easel Box Generator getestet

Von einem Bekannten wurde ich gefragt, ob ich ihm nicht aus Speerholz kleine (Sperr)Holz „Boxen“ bauen könnte, damit er dort seine „Bierdeckel“ aufbewahren könnte. Nachdem er davon dann ca. 15 Stück bräuchte, dachte ich mir, es wäre doch ganz praktisch, wenn ich diese mit meiner Shapeoko Fräse machen könnte. Und dabei ist mir dann wieder eingefallen, dass es in Inventable´s Easel sogenannte „Apps“ gibt und eine davon ist der „Box Generator“.

Um ehrlich zu sein, wollt ich mit mit den Boxen nicht viel Arbeit machen und mein Plan wäre, dass ich der Fräse sie Bauteile machen lasse und ich sie nur noch zusammen leimen und schleifen muss. Soweit der Plan.

Fürs Protokoll möchte ich die eingestellten Werte noch schnell festhalten:

  • Breite (Width) 106 mm
  • Höhe (Height) 50 mm
  • Tiefe (Detph) 85 mm
  • kein Top, also keinen Deckel – brauch ich ja nicht.
  • Und auch den Haken bei „Dogbones“ entfernt.
So wäre jetzt mal meine „Planung“ im Easel und ich würde für eine Box ein ca. 22 x 22 cm großes 4 mm Buchen-Sperrholz benötigen, was vom Materialbedarf mehr als überschaubar wäre. 😉
(Das ist so die Vorlage, wie sie aus dem Box-Generator rauskommt. Ich hab dort nur noch den Schriftzug hinzugefügt.)
Ach ja: Die Haltepunkte für die einzelnen Teile hab ich an „aussenliegende“ Positionen verschoben, damit ich diese leichter durchschneiden und später bündig schleifen kann.

Ich hab dann mal einen Test gemacht und dafür 4mm Pappel-Sperrholz verwendet, weil ich dieses noch „rumliegen“ hatte. In der „Endausbaustufe“ möchte dafür schöneres und stabileres Buchen-Sperrholz verwenden. Aber dies nur als Anmerkung.

Beim Fräsen mit einem 1,5mm DownCut-Fräser ergibt gute Ergebnisse. Bei den Werten, die ich aktuell im Easel für Sperrholz drin habe, dauert der Fräsvorgang ca. 30 Minuten.
(Ich glaube, ich könnte bei Pappel-Sperrholz die Vorschubgeschwindigkeit durchaus noch erhöhen und die Tiefeneinstellung pro Schicht ruhig von 0,7 mm auf 1 mm hoch setzen.)
Irgendwas hat mit der Tiefeneinstellung nicht genau gepasst und beim Fräsen blieb mir „unten“ etwas stehen. Das konnte mich aber mit einem Exzenter-Schleifer kurzerhand abtragen.

Wie ihr auf dem obigen Bild vielleicht erkannt habt, habe ich meine Easel-Vorlage noch etwas erweitert und hab mit Hilfe einer Ellipse die beiden Oberseiten der „langen Teile“ noch schnell mit einer Rundung versehen, da ich denke, dass besser aussieht.

Ok, ich geb es zu: Beim nächsten Mal Verleimen muss ich mich etwas mehr bemühen, aber ich hatte schon etwas „Zeitnot“. Und da es sich jetzt erstmal nur um ein Muster handelt, wollte ich schauen, wie es überhaupt zusammen passt.

Jetzt muss ich etwas warten, weil zum einen die Box trocknen muss und zum anderen habe ich leider in den kommenden Tagen keine Zeit, dass ich damit weiter mache. Aber ich berichte dann weiter.

Nachtrag:
Hier nun noch ein paar Fotos von der fertigen Box:

Für meinen ersten Test ist die Box ganz ok geworden, aber so richtig zufrieden bin ich damit auch nicht. Da ist aber zu einem gewissen Teil auch das „lapprige“ Sperrholz daran schuld und vielleicht hätte ich mir beim Fräsen mehr Mühe gehen sollten?!!?

Ich hab mir dann gedacht, ich mach mal noch einen Versuch mit Buchen-Sperrholz, dass ist deutlich stabiler und läßt sich daher auch besser verarbeiten. Ausserdem habe ich mal versucht, dass ich diese Box ohne die Zinken mache und sie nur stumpf verleime. Das hat eigentlich auch ganz funktioniert, aber ich möchte nun schauen, da ich beim ersten Test 6mm starkes Sperrholz verwendet habe, ob das auch mit nur 4mm Stärke noch klappt.

Netflix blockiert Freifunk

Heute bin ich über einen Golem-Artikel gestolpert, in dem berichtet wird, dass Netflix unter anderem User, die über ein Freifunk WLAN daher kommen blockiert. Zur Vollständigkeit sei noch erwähnt, dass es Benutzer der OpenNet Initiative genauso geht. Problem bei der Sache ist, dass sowohl Freifunk, als auch OpenNet, ihre AccessPoint mittels einer VPN Verbindung zum nächst größeren Knoten anbinden. Da ich selber so einen Freifunk-AccessPoint betreibe, weiß ich dass Freifunk dies macht, damit der Inhaber des zur Verfügung gestellten Internetanschlusses (DSL im Normalfall) aus der Haftung raus ist.
Netflix wiederum argumentiert mit Geoblocking für das Blocken von VPN-Verbindungen. Das ist natürlich jetzt eine Zwickmühle. Aber es gibt User, die bezahlen für ihr Netflix-Abo und können es dann nicht nutzen. So wird als prominentes Beispiel Netflix-Nutzer in Unterkünften der Flüchtlingshilfe genannt, die (sehr oft) von Freifunk unterstützt werden und daher einen solchen Internetzugang haben.
Als Netflix würde ich mit mit den oben genannten Initiativen in Verbindung setzen und auf „technischer Ebene“ das Problem klären. Bislang ist Netflix mir sehr positiv aufgefallen, doch dieses „Verhalten“ trübt den Eindruck so ein kleines Bisschen.

Netflix besser als DVDs ;-)

In den vergangenen Weihnachts- und Neujahrs-Feiertagen hatten wir im Kreis der Familie auch mal Zeit uns gemeinsam einen (Kinder)Film anzuschauen.
Soweit verlief alles ohne besondere Vorkommnisse, doch bei einer DVD (Emil und die Detektive aus 2001 – woher wir die haben, weiß kein Mensch mehr) waren in der Mitte des Films so viele Fehler, dass unser (betagter) DVD-Player einfach nicht mehr weiter wiedergeben sollte. Da war denn die Stimmung bei den Kindern gleich garnicht mehr so gut.
Zum Glück hatte ich ja noch mein Netflix-Abo und tatsächlich dieses auch erst vor kurzem auf dem Sky Pro+ Receiver eingerichtet. Kurz dort nachgeschaut und tatsächlich gab es dort den besagten Film zum streamen. Dank 50.000er-ADSL-Leitung ist die Download-Geschwindigkeit ja kein Problem mehr und so konnten wir nur einige Minuten später den Film weiter anschauen.
Weiterer Vorteil: Die Qualität des gestreamten Films war deutlich besser als die von der DVD! 😉

Apple Musik-App vom iPhone gelöscht – und ich vermisse nichts ;-)

„Früher“ hatte ich all meine Musik in iTunes. Das kam daher, dass dies lange Zeit „der einzige Weg“ war Musik auf iPhone und iPod zubekommen.
Nun habe ich aber geraume Zeit Amazon Musik abonniert, da meine anderen Familienmitglied der iOS Device haben und somit „Apple Music“ nicht nutzen konnten. Ausserdem ist es bei mir so, dass ich z.B. im Auto eigentlich keine Musik mehr höre, sondern dort nur noch Podcasts konsumiere.
Es regt mit schon seid längerem auf, dass wenn man z.B. mit dem Autoradio via Bluetooth auf das iPhone wechselt immer die Musik zu spielen beginnt. Aber dieses „Fehlverhalten“ kenn ich nun schon seid Jahren und diverse iOS-Update haben dies nicht gefixt.
Nun habe ich schon alle Musik aus der Musik-App vom iPhone gelöscht und auch „iTunes Match“ deaktiviert, aber irgendwie brachte es das iPhone noch zusammen, dass irgendein Lied wiedergegeben wurde.
Nun kann man doch seit irgendeiner iOS-Version auch die Apple-eigenen Programme „löschen“ – also löschen nicht im üblichen Sinn, sondern es werden dann nur die „Icons“ entfernt. Die eigentliche App bleibt schon noch auf dem iPhone. Dies habe ich nun auch mal mit der Musik-App (nicht mit der „Apple Music“-App) gemacht und seitdem bleicht das iPhone erst einmal stumm, wenn ich Auto darauf wechsle.

Internet-Logbuch vom 21. Dezember 2018

VW muss mehr E-Autos verkaufen

Heute, bei der Durchsicht meines RSS Feeds bin ich über einen Golem-Artikel gestossen, dessen Überschrift mein Interesse weckte. Diese lautete:

VW muss 600.000 E-Autos extra pro Jahr verkaufen

Quelle: Golem.de

Hintergrund bzw. Ursache für diese Aussage ist der CO2-Plan der EU, der vorsieht, dass Autohersteller ihre Treibhausemissionen bis 2030 um 37,5 Prozent senken müssen. Soweit der Plan.

Aber mal ehrlich? 600.00 Auto – E-Fahrzeuge wohl gemerkt! – pro Jahr, das ist schon eine richtige Ansage und bei den derzeitigen Ambitionen der deutschen Fahrzeug-Hersteller frage ich mich, wie die das hinbekommen wollen. Gut, bis 2030 ist schon noch eine Zeitlang hin, aber den momentanen Eindruck, den ich habe, ist dass Autobauer wie BMW, Audi und wie sie alle heißen, zwar E-Fahrzeuge vorstellen und vielleicht auch schon im Programm haben, aber keine wirkliche Motivation an den Tag legen diese auch an den Mann zu bringen.

Ich bin jetzt wirklich mal gespannt, ob die EU mit ihren CO2 Plänen irgendwas bei den Autobauern bewirkt, damit diese den Absatz von Elektrofahrzeugen mehr puschen. Oder ob sich diese dann wieder mit irgendwelchen Strafzahlungen in lächerlicher Höhe davon frei kaufen können. Die nächsten Jahre werden spannend.