Tenax – die besseren Druckknöpfe

Ich habe ein Cabrio und bei dessen Verdeck sind die Befestigungs-Druckknöpfe entweder defekt oder verrostet. Beide nicht gut. Die Reparatur stand bei mir schon länger auf dem Plan, aber irgendwie habe ich es immer wieder verschoben, da mir die Monate von neuen Druckknöpfen nicht sonderlich attraktiv vorkam.

Bei einem Treffen mit einem Bekannten, der seit Jahrzehnten Segler ist, hab ich ihn mal gefragt, ob er nicht eine gute Befestigungsalternative für mein Cabrio-Verdeck aus dem Segelboot-Bereich wüsste. Er schlug mir damals die TENAX Verschlüsse vor, da er diese selber bereits schon öfter und auch schon seit sehr langer Zeit verwendet und damit mehr als zufrieden ist.

Da mir diese Verschlüsse zu diesem Zeitpunkt überhaupt nichts sagten (und ich mir vorstellen könnte, dass es euch genauso geht), möchte ich hier die Herstellerseite zitieren.

TENAX-Sicherheitsverschlüsse
Der TENAX ist eine Art Druckknopf mit auslösender Selbstsicherung. Wenn man ihn durch Druck geschlossen hat, sind Ober- und Unterteil so fest miteinander verbunden, dass man sie ohne Betätigung der Verschlusssperre nicht wieder trennen kann.
Daher ist der TENAX besonders dann geeignet, wenn ein schnell und leicht lösbarer, jedoch belastungssicherer Ver- schluss gewünscht wird.

Quelle: https://tenax24.de/index.php?p=produkte.php

Als ich mich dann im Internet über diese “Sicherheitsverschlüsse” informiert hatte, kamen mir diese als gute Alternative zu den “normalen Druckknöpfen” vor und so tat ich meine Bestellung. Da mich diese Verschlüsse interessieren und ich wissen wollte, wie die Montage von der Hand geht, hatte ich nun auch endlich die richtige Motivation, um mir das Cabrioverdeck vorzunehmen. 😉

Fertig montiere TENAX-Verschlüsse an meinem Suzuki Jimny Cabrio.

Was mit besonders bei den TENAX-Verschlüssen gefiel war die “Verriegelung” und das sich somit die Verschlüsse nicht “von selbst” lösen können und die einfachere Art der Montage.
Bei “normalen Druckknöpfen” muss man diese – ähnlich wie bei einer Niete – mit dem Hammer (oder einer passenden Zange) stauchen, damit diese sich verbinden. Da ich aber das Verdeck nicht komplett vom Fahrzeug demontieren wollte, kam mir die Verschraubung der TENAX-Verschlüsse deutlich angenehmer vor.

Einen Teil des Verdecks konnte ich wirklich relativ leicht vom Fahrzeug entfernen und im Gegensatz zu den normalen Druckknöpfen, die vielleicht ein Loch von 2-3mm benötigen, braucht der TENAX Verschluss ca. 10 mm im Lochdurchmesser. Dieser Löcher habe ich dann in der Werkstatt mit einem Locheisen angefertigt und das ging mit einem etwas schwereren Gummihammer wirklich gut.
Ich hatte dann aber noch zwei Druckknöpfe am Fahrzeugverdeck, welche ich nicht weg bauen wollte und dort an dieser Stelle auch nicht gut mit Locheisen und Hammer hantieren konnte/wollte.
Hier habe ich mir kurzerhand mit deinem Trick beholfen und hab das Locheisen mit einer Flamme heiß gemacht und dann die Löcher in das Kunststoff-Verdeck gebrannt. Damit nichts schief gehen konnte, habe ich ein Stück Holz unter das Verdeck gelegt. Auch dieser Arbeitsschritt ging überraschend gut. 😉

Anschliessend habe ich alle Tenax Knöpfe montiert, war mir der Verschraubung und dem dazu bestellen Werkzeit gut ging.
Ich habe die Tenax Verschlüsse jetzt ca. 4 Wochen am Fahrzeug und muss sagen, dass ich mehr als zufrieden damit bin. Die Verschlüsse halten richtig gut und lassen sich prima öffnen. Auch habe ich festgestellt, dass das Verdeck “wieder besser passt” und da führe ich auf die stabilere Verbindung zurück und das somit das Verdeckmaterial sich nun wieder an die “neue” Form gewohnt hat.

Hier zu sehen eine der beiden “Problemstellen”: Das “Hauptverdeck” wollte ich nicht komplett vom Fahrzeug demontieren und so habe ich hier die notwendigen 10mm Löcher mit einem heißen Locheisen in das Verdeckmaterial gebrannt.

Die TENAX Verschlüsse gibt es in verschiedenen Ausführungen. Vor allem die “Grundplatten” sind verschiedensten Varianten erhältlich. Wer sich dafür interessiert soll einfach auf https://tenax24.de/ sich informieren.

Und noch eine Anmerkung:
Es gibt auch noch die LOXX Verschlüsse und die schauen wie die TENAX aus. Ich glaube aber, dass diese das System kopiert haben und die TENAX Verschlüsse nachbauen. Kann dazu aber nichts sagen, weil ich die Loxx-Verschlüsse noch nicht in der Hand gehabt habe.

Bessere (höhere) Auflösung beim Sophos HTML5 Portal

Die Sophos Firewall bietet unter anderem auch die Möglichkeit, dass sich User an einem (öffentlich erreichbaren) Webportal (HTML5 Portal) anmelden und dort zum Beispiel die Konfig-Dateien für ihren VPN-Tunnel herunterladen.

In diesem HTML5-Webportal besteht aber auch die Möglichkeit, dass User dort direkt auch gleich (zur Verfügung gestellte) „RDP-Verbindungen“ verwenden.

Man hat aber auf der Sophos leider keine Möglichkeit in Sachen Auflösung im Vorab etwas zu konfigurieren.

User haben mir immer wieder berichtet, dass die Auflösung der „RDP-Verbindung“ im Browser sehr niedrig war und zum Arbeiten eigentlich viel zu niedrig.

Man kann dem etwas eingegen wirken, wenn man bereits das Browser-Fenster, welches man zum Anmelden am Sophos HTML5 Webportal verwendet, so groß wie möglich macht – idealerweise „Vollbildschirm-Modus“. 

Denn das Fenster, welches sich öffnet, wenn man die „RPD-Verbindung“ von der Sophos aus aufbaut, übernimmt die Größe des „ursprünglichen Browserfensters“ und ist somit auch möglichst bildschirmfüllen. Und nach meinen Erfahrungen passt sich die RDP-Auflösung der Fenstergröße an und man hätte so ein größtmöglichste Auflösung.

(Was vielleicht auch noch weiterhelfen kann, ist folgender Link:
How to configure screen resolution for HTML5 portal remote desktop connection clients? )

Godex RT730 Labeldrucker: Tastenkombination bei “Problemen”

Ich habe einen Godex RT730 Labelprinter und bei diesem war neulich das Farbband aus. Eigentlich keine große Sache, da sich das Farbband recht einfach und schnell wechseln läßt.
Allerdings hatte ich nach dem Farbbandwechsel das Problem, dass der Drucker immer in einen Fehlerstatus wechselte (zwei Mal hintereinander zwei Piepstöne) und ich nicht wusste, an was es liegen könnte.
Ich hab dann sowohl das (neue) Farbband, als auch die Rolle mit Etiketten erneut aus- und wieder eingebaut, jedoch ohne Erfolg – der Drucker hatte immer noch den gleichen Fehler.

Erst als ich dann im Internet nachgeschaut habe, fand ich eine Tastenkombination, welche den Drucker dazu veranlasst die Etiketten neu “einzumessen” und anschliessend war auch der Fehler weg.

Dazu drückt man im ausgeschalteten Zustand die Status-Taste und hält diese weiterhin gedrückt.
Danach betätigt man die Power-Taste kurz, damit sich der Drucker einschaltet, bleibt aber weiterhin auf der Status-Taste – solange bis der Drucker zu piepsen beginnt. Dann kann man auch diese Taste los lassen. Daraufhin misst der Drucker die eingelegten Etitketten neu ein und dann war alles gut bei mir. 😉

iPhone 6 in 2020

Gestern habe ich für meinen Sohnemann mein Reserve-Handy in Betrieb genommen, da seines kaputt gegangen ist. Wir reden hier von einem iPhone6, welches im September 2015 (!) bereits erschienen ist.
So im Vorfeld dieser Aktion habe ich mir gedacht, dass dieses alte iPhone als “Übergangstelefon” schon noch taugt, bis wir dann für ihn wieder ein neues Smartphone besorgt haben.

Aber schon beim Zurücksetzten des iPhones ist mir aufgefallen, dass dieses keine sonderlichen “Hänger” hat. Nachdem dann iOS12 wieder installiert war und ich das Grundsetup gemacht hatte, bestätigte sich dieser Eindruck nochmal. Ein iPhone 6 ist auch im Jahr 2020 kein schlechtes oder langsames Telefon.
Ok, man hat nicht mehr das neuste Betriebssystem drauf, aber die wichtigsten Apps (WhatsApp und Instagram) laufen wirklich astrein.

Nachdem ich selber meist recht aktuelle iPhones im Einsatz habe, war dies für mich eine recht erstaunliche, aber auch erfreuliche Erkenntnis und ich denke mal, dass wir mit der Neubeschaffung eines Smartphones für ihn nun etwas Zeit gewonnen haben.
😉

https://de.wikipedia.org/wiki/IPhone_6

H.G. Wells: Die Zeitmaschine

Hab mich mal wieder an einen “Klassiker” ran getraut. “Die Zeitmaschine” war mir schon irgendwie ein Begriff und ich glaube, dass lag daran, dass ich irgendwann mal vor einigen “Jahrzehnten” mal den Film davon gesehen hatte.

Ich weiß garnicht mehr, was mich veranlasst hat, mich mit diesem Buch zu beschäftigen, aber ich glaube, es war eine Dokumentation im Fernsehen, die immer wieder Verweise auf diese Geschichte beinhaltete.

Dies soll jetzt keine Buch-Kritik werden, da ich mir sowas nicht anmaßen möchte. Aber ich will hier kurz mal aufschreiben, was mir dazu einfällt:

  • Das Buch / Die Geschichte ist ein Klassiker und hat bestimmt viele nachfolgende Künstler beeinflusst.
  • Wenn man bedenkt, dass diese Geschichte bereits im Jahr 1895 verfasst wurde, so finde ich es schon sehr bemerkenswert, was sich HG Wells bereits zu dieser Zeit schon ausgedacht hat.
  • Ausserdem gilt “Die Zeitmaschine” (The Time Maschine) als erste Geschichte überhaupt, die sich mit Zeitreisen befasst hat.
  • Des weiteren soll die Geschichte den Grundstein der Steampunk-Bewegung gelegt haben, was mir neu war und ich sehr interessant und erstaunlich finde.
  • Den Wikipedia-Eintrag dazu findet ihr unter: https://de.wikipedia.org/wiki/Die_Zeitmaschine
  • Das Hörbuch ist auf YouTube zu finden:
    https://www.youtube.com/watch?v=jQmz5CDdJXM
  • Den “Original-Film” von 1960 gibt es bei Amazon:
    https://amzn.to/3cxttM9 *
  • Auch in gebundener Ausgabe gibt es die Geschichte bei Amazon:
    https://amzn.to/2IpM4fq *

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Wechsel von “Paste” zu “CopyClip”

Geraume Zeit hab ich nun die kleine Mac-App “Paste” im Einsatz gehabt und mit dieser auf meine Clipboard-History zugegriffen. (Fürs Protokoll: davon hatte ich “CopyPasta”) Mit irgendeinem Update haben sich die Macher von “Paste” entschieden, dass sie gerne Geld über ein Abo hätten. Das war mir dann nicht sehr sympathisch, so dass ich mich nach was Anderem umgeschaut habe und momentan mal die (kostenlose) App “CopyClip” installiert habe. Muss mich mal die nächsten Tage damit noch befassen und schauen, ob sie meinen Ansprüchen genügt. Dies nur als kleiner Hinweis, solltet ihr auch dem Paste-Abo nicht zustimmen. 😉

Ich hab jetzt im Nachgang auch noch entdeckt, dass es auch eine Bezahl-Version von der App gibt. Allerdings ist mir (derzeit) nicht ganz klar, was man dafür mehr bekommt.

Wobei man dort von der Version 2 spricht und ich hab aktuell die (kostenlose) Version 1.9.irgendwas installiert. Mal schauen, vielleicht werf ich einfach mal die 8 EUR ein und schau, was die 2er Version so alles kann. 😉

https://fiplab.com/apps/copyclip-for-mac

Dropbox und Commander One – mehr als 3 Clients beim kostenlosen Dropbox-Account

Wie ihr sicher schon mitbekommen habt, hat Dropbox vor einiger Zeit sein Lizenzmodell verändert und läßt beim kostenlosen Account nur noch 3 Geräte zu – was für mich einfach viel zu wenig ist.
Ich hab mich nun einige Zeit damit beholfen, dass ich mir auf manchen Geräten über die Dropbox-Weboberfläche eingeloggt habe. Das ging irgendwie schon, aber schön ist was anderes.

Ich hab mich nun auf die Suche begeben, ob es nicht doch irgendeine Möglichkeit gibt z.B. noch einen Mac-Laptop Zugriff auf die Dropbox zu geben. Und wenn ich das richtig verstanden habe, dann werden bei Dropbox Clients gezählt, die über die offizielle Dropbox-App Zugriff auf diesen Dienst haben.
Allerdings gibt es auch noch die Möglichkeit Dropbox-Zugriff über die API zu erhalten und diese Zugriffe von Geräten werden nicht gegen das 3-Geräte-Limit mitgezählt.

Heisst im Klartext, man kann mit einer App, die über die API auf Dropbox zugreift weitere Geräte (also mehr als das 3-Geräte-Limit) auf Dropbox zugreifen lassen.

Nachdem ich dies wusste, machte ich mich auf die Suche nach Programmen, die einen solchen Service anbieten. Ich für meinen Teil bin bei “Commander One” von ELTIMA Software hängen geblieben. Ich hab mir davon die Pro-Version gekauft, da erst damit Verbindungen zu “Cloud-Diensten” möglich sind.

Nachdem Eintragen des Aktivierungscode, konnte ich eine Verbindung (mit dem Verbindungsmanager) zu meiner Dropbox problemlos herstellen und kann seither von besagtem Mac-Laptop (als 4.Geräte) auf meine Dropbox zugreifen. 😉

Internet-Briefmarken auf DYMO Labels ausdrucken (99012: 89 x36 mm)

Hin und wieder kommt es doch noch vor, dass ich Briefe verschicken muss und dazu braucht man bekanntermassen immer noch Briefmarken. Glücklicherweise kann man sich dieser bereits seid vielen Jahren im Internet kaufen und dann selber ausdrucken.

Wenn ich nur eine oder zwei Briefmarken benötige, dann gehe ich an das ganz recht “hemdsärmelig” und drucke die Marken einfach auf einem DIN A4 Blatt aus und schneide sie im Anschluss einfach aus.
Nun kommt es aber immer wieder mal vor, dass ich “mehr” Briefmarken benötige und da drucke ich sie mir dann mit meinem DYMO LabelWriter 450 aus.

Dazu gibt es vielleicht ein paar Sachen anzumerken:

  • Bereits beim “Kauf” der Briefmarken muss man darauf achten, dass man das richtige Papierformat einstellt. Standardmässig ist hier “DIN A4” voreingestellt.
  • Man muss das “Ausgabeformat ändern” und wählt hier die Dymo Etiketten 99012 (89×36 mm in weiß) aus.
Bereits beim Kauf der Briefmarken muss das richtige Ausgabeformat ausgewählt werden.
  • Anschliessend kann man die gewünscht Anzahl benötigter Marken kaufen und bezahlen und nach erfolgreicher Bezahlung erhält man dann ein (mehrseitiges) PDF, in dem die Marken enthalten sind.
  • Diese müssen jetzt noch ausgedruckt werden und bei mit unter macOS muss ich folgender Druckereinstellungen vornehmen, damit er Ausdruck klappt.

macOS Druckereinstellungen: Wichtig ist das richtige Papierformat und evtl. das Anpassen der Skalierung.

Interessanterweise hatte ich die Labelgröße (89 x 36 mm) auch schon als “eigenes Papierformat” angelegt, doch damit hatte ich immer Probleme beim Ausdrucken. Erst als ich beim Papierformat (erster roter Pfeil) den vorgefertigten Eintrag (99012 Large Adress) ausgewählt habe, klappte es auch mit dem Etikettendrucker. 😉

Ich hab dann nur noch die Skalierungen auf 115% angepasst, weil dann die Briefmarken etwas größer ausgedruckt werden und somit auch etwas besser lesbar sind. Ausserdem wird die Fläche aus dem Etikett besser ausgenutzt.

Dazu passende Artikel:

  1. Dymo LabelWriter 450 Etikettendrucker (Thermischer drucker für Ihren PC/Mac), ca. 84 EUR
  2. Dymo – 2 x 99012 /s0722400 Original-Etikettenstreifen, weiß
    oder
  3. 10 Rollen 99012 S0722400 36mm x 89mm Adress-Etiketten kompatibel für Dymo LabelWriter 4XL 450 400 330 320 310 Twin Turbo Duo Seiko SLP 450 400 240 220 200 120 100 Pro Plus (260 Etiketten pro Rolle)
  4. LabelWriter-Etiketten, 54x101mm, Versand-Etiketten, PG=220ST, permanent, weiß (meine normalen Adress-Labels)

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Reeder 4 kann (momentan) nicht mehr mit Feedly

Ich benutze seit geraumer Zeit – bestimmt mehrere Jahre – die Reeder-App auf macOS (derzeit die Version 4.2.2) und iOS für meinen RSS-Newsfeed. Mir ist aufgefallen, dass seit einigen Tage der automatische Sync mit meinem Feedly-Account nicht mehr funktioniert und man nur noch manuell den Abruf (Shift+R) anstossen kann.

Als ich heute mal nachgeforscht habe, und mir die Einstellungen von der Reeder-App angeschaut habe, hab ich im Bereich der Feedly-Settings folgendes entdeckt.:

Please Note:
Automatic syncing has been temporarily disabled for FEEDLY as REEDER was using too much of Feedly´s resources. We´re working on finding a solution.

Zumindest weiß ich jetzt schon mal, dass der “Fehler” nicht bei mir liegt, sondern dass die Ursache bei Feedly zu suchen ist. 😉

Bau eines Voltigier-Holzpferd

Ein guter Bekannter von mir hat sich mal vor einiger Zeit bei mir gemeldet und gefragt, ob ich ihm bzw. seiner kleinen Tochter nicht ein Holzpferd (Voltigierpferd) bauen könnte, da er die, die er im Internet bestellen kann für zu teuer empfindet. (Preise so ab 400,00 EUR)

Ich hab dann mal selber erst im Internet etwas nach Bauanleitungen recherchiert und bin bei dieser hier hängen geblieben und hab diese als “Grundlage” und zur Orientierung verwendet. Ich habe mich nicht 100%ig daran gehalten, weil ich manches einfach anders machen wollte oder vielleicht auch das zur Verfügung stehende Material etwas anders war.

Nachfolgend möchte ich euch beschreiben, wie ich das Holzpferd (mit meinen Mitteln) gebaut und realisiert habe.

Ich habe mir von einem Bekannten 3 Holzstücke aus “übrigen” Leimbindern machen lassen. 2 Stück 50×50 cm (für den Rumpf) und 1 Stück 50×80 cm (für den Kopf des Pferdes). Diese waren ca. 4,7 cm dick.
Bei den beiden kleineren, quadratischen Holzstücken habe ich mir den Mittelpunkt angerissen und dann einen Kreis mit ca. 48 cm Durchmesser aufgezeichnet. Kleiner Tipp: Markiert euch mit einem Kreuz die Mittellinien auf dem Holzstück, denn wenn es später im das Anreisen der Position für die Beine geht, helfen diese Linien euch.
Anschliessend hab ich mit meiner Bandsäge die beiden kreisrunden Holzscheiben aus den beiden quadratischen Holzstücken ausgeschnitten. Ging einigermassen gut, aber wie sich später dann noch heraus stellen sollte, wäre es wahrscheinlich mit der Sticksäge genauso gut, oder vielleicht so gar noch besser, gegangen.
So sahen die beiden runden Holzscheiben dann aus und ich “Rundung” war wirklich ok. Hab habe diese noch ein wenig mit dem Bandschleifer nach bearbeitet.
Danach habe ich mit einem Fräser mit Anlaufring noch auf beiden Seiten eine Fase angebracht.
Dann habe ich mir 3 Kanthölzer (ca. 55×55 mm Kantenlänge) mit ca. 90 cm Länge hergerichet und diese mit den Holzscheiben einfach verschraubt. Es ergibt sich aus der Kantholzlänge von 90 cm und den beiden Holzscheiben (2x ca. 4,5 cm) dann eine Gesamtlänge von ca. 98 cm. So können die Latten, die ich ca. 1 Meter lang gemacht habe, hinten von vorne ca. 1 cm überstehen.
Ich glaube, ich hab ausgerechnet, dass ich 18 Stück dieser Latten (ca. 45 x 22 mm) benötige und habe ein paar Stück mehr davon hergerichtet.
Anschliessend hab ich mir auf der Ständerbohrmaschine eine kleinen Lehre gebaut, mit dessen Hilfe ich schnell und reproduzierbar die Löscher für die Schrauben (Spax 4 x 60 mm Edelstahl) bohren konnte.
Die Brohrlöcher dann noch mit einem Senker und der Ständerbohrmaschine dann noch etwas versenkt. Zuvor, nach dem Ablängen der Holzlatten, habe ich die Kanten der Stirnholzseiten mit dem Bandschleiger gebrochen.
Dann habe ich mit dem Festschrauben der Latten begonnen. Angefangen habe ich mit einer Latte “oben mittig” – auch hierfür konnte ich das Bleistift-Kreuz wieder gut gebrauchen. 😉
So sah dann der Rumpf des Holzpferdes aus, nachdem ich schon eine stattliche Anzahl von Latten befestigt hatte. Auf jeder Seite habe ich mal noch 2 Latten weg gelassen, damit ich für die anschliessenden Montagearbeiten noch etwas mehr Platz zur Verfügung hatte.
In der oben erwähnten und verlinkten Beschreibung war auch eine Vorlage für den Kopf des Pferdes. Diese musste ich jetzt noch mit einer “Poster-Druckfunktion” (CorelDraw sei Dank) auf 7 DIN A4 Seiten in der Originalgröße von 50 x 80 cm ausdrucken.
Das Ausschneiden des Pferdekopfes mit einer Schere war dann kein Problem mehr.
Dann hab ich die Papiervorlage auf des größere Holzstück (50 x 80 cm, 4,7 mm dick) übertragen und mit Sticksäge ausgeschnitten. Dafür fand ich noch noch ein etwas längeres Sticksägeblatt, dass zum “groben Herschneiden” von Holz eigentlich dient. Zum Glück bestätigten sich nicht mehr Bedenken, dass das doch relativ grobe Sägeblatt das Holz recht ausreisen würde.
Anschliessen hab ich noch mit einer Oberfräse und einem Rundungsfräser mit Anlaufring die Kanten (weitestgehend) rund (und somit grifffreundlich) gefräst und die Stellen, an denen der Fräser nicht gut hinkam, mit dem Schleifpapier nachbearbeitet.
Als nächsten Arbeitsschritt habe ich den “fertigen Kopf” mit Spax an eine der runden Holzscheiben angeschraubt (3 Schrauben mit 5 x 120 mm)
Für die Beine des Pferdes hab ich Kanthölzer mit einem Maß von ca. 70 x 70 mm mir gekauft. Und da ich wusste, dass ich dafür auch noch ein paar Keile benötige, hab ich gleich mal ca. 1 Meter mehr davon besorgt. Die Abmessungen der Keile hab ich geschätzt, da ich die vorgeschlagenen 10 Grad nicht richtig anzeichnen konnte. “Meine” Keile waren ca. 20 cm lang und hatten auf der einen Seite noch ca. 2,5 cm. Diese habe ich dann mit der Bandsäge wieder ausgesägt. Mit wasserfesten Leim und einer Schraube habe ich die Keile dann mal fixiert. Die Schräge der Beine hab ich einfach auch geschätzt.
Das Holzpferd sollte, wenn es fertig ist, eine Rückenhöhe von ca. 93 cm haben. Mit der Schräge ergab sich bei mir ca. eine Länge der Beine von 90 cm. Die Beine habe ich dann mit 6 x 100 Spax ebenfalls nur (erstmal) aufgeschraubt.
So sah dann das fertige Holzpferd aus. 🙂

Erwähnen möchte ich noch, dass ich die vier Beine noch jeweils mit einer Schlosserschraube (8 x 140 mm) gesichert habe, da ich der Spax-Verschraubung nicht alleine trauen wollte.

Als ich so dann im Nachgang die Materialkosten zusammen gerechnet habe, ergaben sich kosten von ca. 120 EUR. Man muss aber bedenken, dass ich fast alles im Baumarkt gekauft habe und dort die Kanthölzer etwas teuerer sind. “Sparfüchse” bekommen das sich noch günstiger hin. 😉

Mir hat der Bau dieses Holzpferds richtig viel Spaß gemacht und meinem Bekannten konnte ich etwas beim Sparen helfen. Und die Tochter hat damit richtig viel Freude. Also eine klassische Win-Win-Win-Situation.

Internet-Logbuch vom 7. Januar 2020: Sky soll Bußgeld wegen unerlaubter Telefonwerbung zahlen

Die deutsche Bundesnetzagentur hat gegen die Sky Deutschland Fernsehen GmbH & Co. KG wegen unerlaubter Telefonwerbung ein Bußgeld in Höhe von 250.000 Euro verhängt. Das Bußgeld fällt verhältnismäßig hoch aus, weil Sky ein Wiederholungstäter ist. So hatte die Bundesnetzagentur Sky in der Vergangenheit bereits mehrfach Bußgelder aufgebrummt. Ob man dieses Mal abschrecken kann?

ISO to USB mit Rufus

Neulich hatte ich den Anwendungsfall, dass ich einen physikalischen Server (ja, sowas gibts noch) neu installieren musste und dabei auf ein ISO File zurück greifen musste. Da ich gerade keinen CD oder DVD Rohling zur Hand hatte, wollte ich die ISO Datei auf einen USB Stick übertragen. Nachdem ich kurz google befragte, habe ich das ca. 1 MB große Programm “Rufus” in der Version 3.8.1580 herunter geladen und ausprobiert.
Und was soll ich sagen? Das Programm tut genau das, was es soll und das in so wunderbar unspektakulären Weise, dass es eine Freude ist.

Wenn ihr also auch mal vor dem “Problem” stehen solltet, dass ihr ein ISO Image auf einen USB Stick übertragen wollt, dann denk an “Rufus”. 😉

Nachfolgend noch ein paar Infos von der Hersteller-Webseite:
Rufus – Erstellen Sie bootfähige USB-Laufwerke auf einfache Art und Weise

Rufus ist ein Werkzeug, welches dabei hilft, bootfähige USB-Laufwerke zu erstellen, wie beispielsweise USB-Keys, Speichersticks usw.

Es kann besonders hilfreich sein in folgenden Fällen:

  • Sie müssen USB-Installationsmedien aus bootfähigen ISOs erstellen (Windows, Linux, UEFI, etc.)
  • Sie müssen an einem System arbeiten, auf dem kein Betriebssystem installiert ist
  • Sie müssen aus DOS heraus ein BIOS oder eine Firmware flashen
  • Sie möchten ein Low-Level-Programm ausführen

Trotz seiner geringen Größe bietet Rufus alles, was Sie brauchen!

Oh, und Rufus ist schnell. Zum Beispiel ist es bei der Erstellung eines Windows-7-USB-Installationsmediums von einem ISO in etwa doppelt so schnell wie UNetbootinUniversal USB Installer oder Windows 7 USB download tool. Bei der Erstellung von bootbaren Linux-USB-Medien von ISOs ist es ebenfalls marginal schneller. (1)
Eine unvollständige Liste von durch Rufus unterstützten ISOs findet sich unten auf der Seite. (2)

Apple Pay jetzt auch bei der Sparkasse

In der Nacht vom 9. auf den 10. Dezember 2019 (also heute) haben die Sparkassen die Apple Pay Funktion für ihre Kreditkarten (Mastercard) frei geschaltet. 🙂

Mein erster Test bei der Einrichtung verlief ohne Probleme und die Sparkassen-Mastercard konnte in die Apple Wallet hinzugefügt werden. Dort ist sie jetzt eine weitere Karte neben der schon länger hinterlegten Karte von N26.

Ein Zahlung konnte ich logischerweise mit der Sparkassen-Karte und Apple Pay noch nicht tätigen, aber ich denke, da dürfte es keine sonderlichen Überraschungen geben.

Interessant wäre halt jetzt noch, wenn die “normalen Sparkassen EC Karten” auch irgendwann den Weg in Apple Pay finden würden. 😉