Zum Inhalt springen

Zitate zum Merken

Matt Mullenweg über „Technologie & Menschen“

„Technologie ist am besten, wenn sie Menschen zusammenbringt.“

Matthew Charles „Matt“ Mullenweg (1984 – …)
US-amerikanischer Web-Entwickler
https://de.wikipedia.org/wiki/Matthew_Mullenweg

Matthew Charles Mullenweg (geboren am 11. Januar 1984) ist ein US-amerikanischer Unternehmer, Software-Entwickler und Philanthrop. Er ist vor allem als Mitbegründer der Open-Source-Software WordPress bekannt, die heute über 40% des gesamten Webs befeuert.
Im Jahr 2003 suchte Mullenweg nach einer besseren Möglichkeit, seinen Blog zu führen. Zusammen mit Mike Little entwickelte er auf Basis der eingestellten Software b2/cafelog WordPress.
Sein Ziel war es, das „Publishing zu demokratisieren“ – also jedem Menschen, unabhängig von technischem Know-how, eine Stimme im Netz zu geben.

Mullenweg ist der Gründer und CEO von Automattic, dem Unternehmen hinter WordPress.com, Jetpack, WooCommerce und Akismet, sowie Tumblr (2019 von Verizon übernommen).
Das Besondere: Automattic ist eines der Pionier-Unternehmen für Remote Work. Schon lange vor der Pandemie arbeitete das gesamte Team (über 2.000 Mitarbeiter) komplett verteilt über den Globus, ohne festes Hauptquartier.

Zitat von Mahatma Gandhi über „wie wir die Probleme der Welt lösen können“

„Der Unterschied zwischen dem, was wir tun, und dem, wozu wir in der Lage wären, würde ausreichen, um die meisten Probleme der Welt zu lösen.“

Mahatma Gandhi (1869 – 1948)
war ein indischer Rechtsanwalt, Publizist, Morallehrer, Asket und Pazifist, der zum geistigen und politischen Anführer der indischen Unabhängigkeitsbewegung wurde
https://de.wikipedia.org/wiki/Mohandas_Karamchand_Gandhi

„Die Seele Indiens“
Mahatma Gandhi (1869–1948) war der geistige und politische Anführer der indischen Unabhängigkeitsbewegung gegen die britische Kolonialherrschaft. Sein Markenzeichen war der gewaltfreie Widerstand (Satyagraha). Er bewies der Welt, dass man ein Imperium in die Knie zwingen kann, ohne eine einzige Waffe zu ziehen – allein durch moralische Kraft, zivilen Ungehorsam und die Macht der Wahrheit.

Sein eigentlicher Name war Mohandas Karamchand Gandhi. Den Ehrentitel Mahatma (Sanskrit für „Große Seele“) erhielt er erst später. Gandhi selbst war das Ganze übrigens oft etwas unangenehm; er hielt sich für einen ganz gewöhnlichen Menschen.

Bevor er zum Weltveränderer wurde, war Gandhi als junger Anwalt in Indien so schüchtern, dass er bei seinem ersten Fall vor Gericht vor Angst erstarrte und den Saal verlassen musste, weil er kein Wort herausbrachte.

Einer seiner ikonischsten Momente war der Salzmarsch von 1930. Um gegen das britische Salzmonopol zu protestieren, legte er fast 400 Kilometer zu Fuß zurück, um am Meer symbolisch eine Handvoll Salz aufzuheben.

Das gilt als einer der größten Fehler in der Geschichte des Komitees. Gandhi wurde fünfmal für den Friedensnobelpreis nominiert. Als er 1948 starb (dem Jahr, in dem er ihn sicher erhalten hätte), entschied das Komitee, den Preis in diesem Jahr gar nicht zu vergeben – mit der Begründung, es gebe keinen geeigneten lebenden Kandidaten.

Gandhi war extrem kommunikativ. Es wird geschätzt, dass er in seinem Leben etwa 35.000 Briefe schrieb – darunter sogar zwei respektvolle, aber eindringliche Briefe an Adolf Hitler, in denen er ihn anflehte, den Krieg zu verhindern.

Zitat von Heinz Erhardt über „in Eile“

Kaum warst du Kind, schon bist du alt.
Du stirbst – und man vergisst dich bald.
Da hilft kein Beten und kein Lästern:
Was heute ist, ist morgen gestern.

Heinz Erhardt (1909 – 1979)
deutscher Komiker, Musiker, Komponist, Unterhaltungskünstler, Kabarettist, Schauspieler und Dichter
https://de.wikipedia.org/wiki/Heinz_Erhardt

Heinz Erhardt: Der Ritter vom schmunzelnden Vers
Heinz Erhardt (1909–1979) war weit mehr als nur ein Komiker; er war ein Sprachakrobat, Musiker und der unangefochtene König des gepflegten Wortwitzes. In der Zeit des deutschen Wirtschaftswunders wurde er durch seine Auftritte in Film, Funk und Fernsehen zum Publikumsliebling.

Sein Markenzeichen? Die Hornbrille, das schelmische Grinsen und die Fähigkeit, über die Stolperfallen der deutschen Sprache zu stolpern – natürlich mit voller Absicht. Erhardt kultivierte die Figur des „netten Tollpatsches“, hinter der sich jedoch ein messerscharfer Intellekt und ein enormes rhythmisches Gefühl für Lyrik verbargen. Seine humoristischen Gedichte (wer kennt nicht „Die Made“ oder „Der König Erl“?) sind heute zeitlose Klassiker, die zeigen, dass Humor auch ohne Bosheit und mit viel Herz funktionieren kann.

„Manche Menschen wollen immer nur glänzen, obwohl sie keinen Schimmer haben.“

Heinz Erhardt (1909 – 1979)

Zitat von Ernest Hemingway über „Krieg ist ein Verbrechen“

Denke niemals, dass ein Krieg – so notwendig oder gerechtfertigt er auch erscheinen mag – etwas anderes ist als ein Verbrechen.

Ernest Hemingway (1899 – 1961)
einer der erfolgreichsten und bekanntesten US-amerikanischen Schriftsteller
https://de.wikipedia.org/wiki/Ernest_Hemingway

Ernest Hemingway (1899–1961) war einer der einflussreichsten US-amerikanischen Schriftsteller des 20. Jahrhunderts und erhielt 1954 den Nobelpreis für Literatur. Sein Werk ist untrennbar mit seinen persönlichen Erfahrungen als Freiwilliger im Ersten Weltkrieg, als Kriegsberichterstatter im Spanischen Bürgerkrieg und im Zweiten Weltkrieg verbunden. Hemingway war bekannt für seinen minimalistischen Schreibstil, den sogenannten Eisberg-Stil, bei dem die tieferen Emotionen und Bedeutungen oft nur zwischen den Zeilen mitschwingen. Trotz seiner Faszination für Männlichkeit, Mut und Abenteuer blieb er ein scharfer Beobachter der Grausamkeit und Sinnlosigkeit bewaffneter Konflikte. Das obige Zitat stammt aus der Einleitung zu einer Neuauflage seines Werks A Farewell to Arms (In einem andern Land) aus dem Jahr 1948 und spiegelt seine tiefe Überzeugung wider, dass Krieg ungeachtet aller politischen Rechtfertigungen menschlich immer ein katastrophales Verbrechen bleibt.

Zitat von Georg Orwell über „Landkarten und Krieg“

„Landkarten beginnt man immer erst im Krieg richtig zu lesen.“

Georg Orwell (1903-1950)
englischer Schriftsteller, Essayist und Journalist
https://de.wikipedia.org/wiki/George_Orwell

Von 1922 bis 1927 war er Beamter der britischen Kolonialpolizei in Birma. 1936 nahm er auf republikanischer Seite am Spanischen Bürgerkrieg teil. Orwell schrieb Romane, wie Eine Pfarrerstochter (1935) und Auftauchen, um Luft zu holen (1939), Sozialreportagen, wie Erledigt in Paris und London (1933) und Der Weg nach Wigan Pier (1937), und Essays. Durch seine Dystopien Farm der Tiere (1945), eine satirische Fabel über den Sowjetkommunismus, und 1984 (1949), eine Zukunftsvision von einem totalitären Staat, wurde Orwell weltberühmt. Er gilt heute als einer der bedeutendsten Schriftsteller der englischen Literatur.
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/George_Orwell

Zitat von Erasmus von Rotterdam über „Verrückte finden Verrückte“

Je weniger Talent sie haben, desto größer ist ihr Stolz, ihre Eitelkeit und ihre Arroganz.
All diese Verrückten finden jedoch andere Verrückte, die ihnen applaudieren.

Erasmus von Rotterdam (1466-1537)
niederländischer Universalgelehrter: Theologe, Philosoph, Philologe, Priester, Autor und Herausgeber von 444 Büchern und Schriften
https://de.wikipedia.org/wiki/Erasmus_von_Rotterdam

Erasmus war ein niederländischer Gelehrter, Theologe und einer der bedeutendsten Wegbereiter der europäischen Aufklärung. Er galt als „Fürst der Humanisten“ und war ein wahrer Kosmopolit, der in Paris, Löwen, Cambridge und Basel lebte und arbeitete.

Das Leben: Ein Wanderer zwischen den Welten
Herkunft: Geboren als unehelicher Sohn eines Priesters, trat er früh in ein Kloster ein, wurde dort aber nicht glücklich. Er ließ sich vom Ordensleben entbinden, um als freier Gelehrter zu reisen.
Netzwerker: Er korrespondierte mit fast allen Größen seiner Zeit – von Thomas Morus bis hin zu Kaisern und Päpsten.
Neutralität: In der Zeit der Reformation weigerte er sich, klar Partei für Luther oder die katholische Kirche zu ergreifen. Er wollte Reformen von innen, keinen Bruch.

Das Schaffen: Federkiel als Waffe
Erasmus war überzeugt, dass Bildung und ein Rückgriff auf die antiken Quellen die Gesellschaft verbessern könnten.
Das Lob der Torheit (Moriae encomium): Sein berühmtestes Werk. Eine satirische Glanzleistung, in der er die Korruption der Kirche und die Engstirnigkeit der Menschen verspottet.
Das Neue Testament: Er veröffentlichte die erste gedruckte Version des griechischen Neuen Testaments (Novum Instrumentum omne). Damit legte er – ungewollt – das Fundament für Luthers Bibelübersetzung.
Pazifismus: In Schriften wie Die Klage des Friedens argumentierte er leidenschaftlich gegen den Krieg und für christliche Toleranz.

Sein Erbe: Warum er heute noch wichtig ist
Erasmus gilt als geistiger Vater des europäischen Gedankens. Er setzte auf Dialog statt Dogmatismus und auf Vernunft statt Gewalt. Nicht umsonst ist das heutige „Erasmus-Programm“ der EU nach ihm benannt – es verkörpert seinen Geist von Mobilität und Bildung.

„Der Mensch wird nicht als Mensch geboren, sondern als solcher erzogen.“

Erasmus von Rotterdam (1466-1537)

Zitat von Johnny Cash über „Vertrauen, Liebe und Echtheit“

«Vertrauen bringt dich um, Liebe tut dir weh und wenn du echt bist, wirst du gehasst.“

Johnny Cash (1932-2003)
US-amerikanischer Country-Musiker, -Sänger und Songschreiber
https://de.wikipedia.org/wiki/Johnny_Cash

Er ist bekannt für seine markante Bassbariton-Stimme und den sogenannten „Boom-Chicka-Boom“-Sound seiner Begleitband Tennessee Three sowie seine kritischen und unkonventionellen Texte. Sein musikalisches Spektrum reicht von den 1950er Jahren mit Country, Gospel, Rockabilly, Blues, Folk und Pop bis hin zum Alternative Country Anfang des 21. Jahrhunderts.
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Johnny_Cash

5 Spannende Fakten über den „Man in Black“

  • Der Name war eine Erfindung: Als er zur Air Force ging, akzeptierte man keine Initialen als Vornamen. Er wurde als J. R. Cash geboren, nannte sich für die Armee John R. Cash und erst später wurde daraus Johnny.
  • Ein brennendes Erbe: Cash verursachte 1965 versehentlich einen Waldbrand im Los Padres National Forest, als sein Truck überhitzte. Er vernichtete hunderte Hektar Land und tötete fast die gesamte dortige Population bedrohter Kondore. Sein Kommentar: „Ich war’s nicht, mein Laster war’s.“
  • Keine echte Haft: Obwohl er das Image des Outlaws perfektionierte und legendäre Konzerte in Gefängnissen (Folsom, San Quentin) gab, saß er nie eine echte Haftstrafe ab. Er verbrachte lediglich ein paar Nächte im Arrest wegen kleinerer Delikte wie dem Pflücken von Blumen auf fremdem Eigentum oder Drogenbesitz.
  • Der „Falke“ im Kalten Krieg: Während seiner Zeit beim Militär in Deutschland war Cash Funker. Er war angeblich der erste Amerikaner, der die Nachricht vom Tod Josef Stalins abfing und verschlüsselte.
  • Ein Narbengesicht mit Geschichte: Die markante Narbe an seiner rechten Kieferseite stammte nicht aus einer Schlägerei, sondern von einer verpfuschten Operation zur Entfernung einer Zyste in seiner Zeit bei der Air Force.

Success is having to worry about every damn thing in the world, except money.
(Erfolg bedeutet, sich um jedes verdammte Ding auf der Welt Sorgen machen zu müssen, außer um Geld.)

Johnny Cash

Der unwahrscheinliche Retter: Rick Rubin

Der Mann, der Cashs Karriere rettete, war Rick Rubin – ein Produzent, der bis dahin vor allem für Hip-Hop (Beastie Boys) und Heavy Metal (Slayer) bekannt war.

  • Die Vision: Rubin wollte keine Nashville-Produktion mit Glitzer und Streichern. Er setzte Cash einfach mit seiner Gitarre in sein Wohnzimmer und ließ ihn singen.
  • Das Ergebnis: Der rohe, ehrliche Sound rückte Cashs alternde, brüchige Stimme ins Zentrum. Das war 1994 der Startschuss für eine Serie von insgesamt sechs Alben.

Genre-Grenzen sprengen: Von Metal zu Country

Was die American Recordings so besonders machte, war die Songauswahl. Cash coverte Künstler, die man niemals mit Country in Verbindung gebracht hätte:

  • „Personal Jesus“ (Depeche Mode): Er verwandelte den Synthie-Pop-Hit in einen akustischen Blues-Song, der klang, als wäre er schon 100 Jahre alt.
  • „Rusty Cage“ (Soundgarden): Ein harter Grunge-Song, den Cash in einen treibenden Country-Rhythmus übersetzte.
  • „Hurt“ (Nine Inch Nails): Sein Meisterstück. Die Zeile „I wear this crown of thorns“ (Ich trage diese Dornenkrone) wirkte bei dem schwerkranken, 70-jährigen Cash so authentisch, dass das Original dagegen fast verblasste.

Die „Generation MTV“

Durch diese Cover wurde Cash plötzlich zum coolsten Opa der Welt.

  • Er trat beim legendären Glastonbury-Festival auf.
  • Seine Musikvideos liefen plötzlich auf MTV zwischen Rap und Rock.
  • Er erreichte junge Menschen, die mit Country eigentlich gar nichts am Hut hatten, weil sie in seiner Stimme eine universelle Wahrheit und Schmerz spürten.

FunFact: Als Johnny Cash für American Recordings den Grammy gewann, bedankte er sich ironisch in einer Anzeige im Billboard Magazine mit einem Foto, auf dem er der Musikindustrie von Nashville den Mittelfinger zeigt – als Antwort darauf, dass sie ihn Jahre zuvor abgeschrieben hatten.

Quelle: https://www.amazon.de/Johnny-Middle-Finger-Poster-Guitar/dp/B073XBCXZ3

Zitat von Alan Rickman über „Akteure des Wandels“

„Schauspieler sind Akteure des Wandels.
Ein Film, ein Theater-stück, ein Musikstück oder ein Buch können etwas bewirken.
Sie können die Welt verändern.“

Alan Rickman (1946-2016)
britischer Theater- und Filmschauspieler sowie Regisseur
https://de.wikipedia.org/wiki/Alan_Rickman

„Während er in britischen Filmen wie Sinn und Sinnlichkeit oder Wie verrückt und aus tiefstem Herzen insgesamt eher sanfte Charaktere verkörperte, stellte er in Hollywood-Produktionen häufig die Rolle des Bösewichts dar, wie beispielsweise Hans Gruber in Stirb langsam oder den Sheriff von Nottingham in Robin Hood – König der Diebe. Dass er auch komödiantisches Talent besaß, konnte er in den Filmen Galaxy Quest – Planlos durchs Weltall und Dogma unter Beweis stellen. Bei der Robin-Hood-Verfilmung fielen jedoch die entsprechenden Szenen mit ihm größtenteils dem Filmschnitt zum Opfer.“
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Alan_Rickman

Zitat von Erich Kästner über „haben wir immer so gemacht“

Warum muss es immer so gemacht werden, wie es früher gemacht wurde?
Wenn das konsequent geschehen wäre, säßen wir heute noch auf den Bäumen!

Erich Kästner (1899-1974)
deutscher Schriftsteller, Publizist, Drehbuchautor und Kabarettdichter
https://de.wikipedia.org/wiki/Erich_Kästner

Erich Kästner: Der Mann mit der doppelten Feder
Erich Kästner (1899–1974) war weit mehr als nur ein Kinderbuchautor. Er war ein scharfsinniger Beobachter seiner Zeit, Lyriker, Journalist und einer der bedeutendsten Vertreter der Neuen Sachlichkeit.

Was ihn besonders macht:

Der „moralische Pädagoge“: Kästner schrieb mit Herz, aber ohne Kitsch. Er nahm Kinder ernst und begegnete ihnen in Werken wie Emil und die Detektive oder Das fliegende Klassenzimmer auf Augenhöhe.

  • Scharfe Gesellschaftskritik: In seinem Erwachsenenroman Fabian zeichnete er ein düster-realistisches Bild vom Berlin der späten Weimarer Republik – ein Werk, das auch heute noch erschreckend aktuell wirkt.
  • Unbeugsamkeit im Dritten Reich: Seine Bücher wurden 1933 von den Nationalsozialisten verbrannt. Während viele Kollegen ins Exil flohen, blieb Kästner in Deutschland – als „chronistischer Beobachter“, obwohl er mit einem Berufsverbot belegt wurde.

Sein Vermächtnis:
Kästner prägte den Begriff der „Gebrauchslyrik“ – Gedichte, die nicht im Elfenbeinturm entstanden, sondern den Alltag der Menschen widerspiegelten. Sein Schreibstil bleibt unverkennbar: direkt, humorvoll, oft ironisch und immer zutiefst humanistisch.

„Es gibt nichts Gutes, außer: Man tut es.“ – Dieses schlichte Zitat fasst Kästners Lebensphilosophie wohl am besten zusammen.

Zitat von Erich Kästner über „drohende Diktaturen bekämpfen“

Drohende Diktaturen lassen sich nur bekämpfen, ehe sie die Macht übernommen haben.

Erich Kästner (1899-1974)
deutscher Schriftsteller, Publizist, Drehbuchautor und Kabarettdichter
https://de.wikipedia.org/wiki/Erich_Kästner

Erich Kästner: Der Mann mit der doppelten Feder
Erich Kästner (1899–1974) war weit mehr als nur ein Kinderbuchautor. Er war ein scharfsinniger Beobachter seiner Zeit, Lyriker, Journalist und einer der bedeutendsten Vertreter der Neuen Sachlichkeit.

Was ihn besonders macht:

Der „moralische Pädagoge“: Kästner schrieb mit Herz, aber ohne Kitsch. Er nahm Kinder ernst und begegnete ihnen in Werken wie Emil und die Detektive oder Das fliegende Klassenzimmer auf Augenhöhe.

  • Scharfe Gesellschaftskritik: In seinem Erwachsenenroman Fabian zeichnete er ein düster-realistisches Bild vom Berlin der späten Weimarer Republik – ein Werk, das auch heute noch erschreckend aktuell wirkt.
  • Unbeugsamkeit im Dritten Reich: Seine Bücher wurden 1933 von den Nationalsozialisten verbrannt. Während viele Kollegen ins Exil flohen, blieb Kästner in Deutschland – als „chronistischer Beobachter“, obwohl er mit einem Berufsverbot belegt wurde.

Sein Vermächtnis:
Kästner prägte den Begriff der „Gebrauchslyrik“ – Gedichte, die nicht im Elfenbeinturm entstanden, sondern den Alltag der Menschen widerspiegelten. Sein Schreibstil bleibt unverkennbar: direkt, humorvoll, oft ironisch und immer zutiefst humanistisch.

„Es gibt nichts Gutes, außer: Man tut es.“ – Dieses schlichte Zitat fasst Kästners Lebensphilosophie wohl am besten zusammen.

Zitat von Winston Churchill über „die Kunst der Diplomatie“

Diplomatie ist die Kunst, Leuten zu sagen, dass sie zur Hölle fahren sollen, und zwar so nett, dass sie nach dem Weg fragen.

Winston Churchill (1874-1965)
bedeutendster britischer Staatsmann des 20. Jahrhunderts
zweimal Premierminister – von 1940 bis 1945 sowie von 1951 bis 1955 – und führte Großbritannien durch den Zweiten Weltkrieg
https://de.wikipedia.org/wiki/Winston_Churchill

„Erst bei Ausbruch des Zweiten Weltkriegs 1939 erhielt der erklärte Gegner Adolf Hitlers wieder ein Regierungsamt und wurde zunächst erneut Erster Lord der Admiralität. Als Premierminister Neville Chamberlain infolge der glücklosen alliierten Kriegsführung zurücktreten musste, übernahm Winston Churchill am 10. Mai 1940 das Amt des Regierungschefs. Mit seiner Weigerung, in Verhandlungen mit Hitler einzutreten, und mit seinen Reden stärkte er in den kritischen Monaten des Frühjahrs und Sommers 1940 den Widerstandswillen und die Bereitschaft der Briten, den Krieg gegen das nationalsozialistische Deutschland fortzuführen. Außenpolitisch hatte er maßgeblichen Anteil am Zustandekommen der Anti-Hitler-Koalition zwischen Großbritannien, den Vereinigten Staaten und der Sowjetunion, die schließlich den Sieg über Deutschland und Japan errang. Trotz dieses militärischen Triumphs verlor er mit den Tories die Unterhauswahlen des Jahres 1945.
Nach Kriegsende wurde Winston Churchill zum Vordenker der Europäischen Einigung. Im Jahr 1951 erneut zum Premierminister gewählt, trat er 1955 zurück. Seinen Wahlkreis Woodford im Nordosten Londons vertrat er bis 1964, ein Jahr vor seinem Tod, im Unterhaus.“
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Winston_Churchill

Zitat von Umberto Eco über „Bücher fragen, was sie bedeuten“

Bücher sind nicht dazu da, geglaubt zu werden, sondern dazu, befragt zu werden.
Wenn wir ein Buch betrachten, dürfen wir uns nicht fragen, was es sagt, sondern was es bedeutet.

Umberto Eco (1932-2016)
italienischer Schriftsteller, Kolumnist, Philosoph, Medienwissenschaftler sowie einer der bekanntesten Semiotiker und Philologen
(dass nenne ich mal eine Beschreibung!) / Das Zitat stammt übrigens aus „Der Name der Rose“
https://de.wikipedia.org/wiki/Umberto_Eco

Zitat von Heinrich Heine über „Verrückte verstehen Verrückte“

Das ist schön bei uns Deutschen: Keiner ist so verrückt, dass er nicht einen noch Verrückteren fände, der ihn versteht.

Heinrich Heine (1797-1856)
bedeutender deutscher Dichter, Schriftsteller und Journalist
https://de.wikipedia.org/wiki/Heinrich_Heine

Heine war ein Meister der Sprache, der wie kaum ein anderer Lyrik mit scharfer politischer Satire verband. Er liebte Deutschland, litt aber an dessen Unfreiheit.
In seinem satirischen Versepos „Deutschland. Ein Wintermärchen“ (1844) rechnet er scharf mit den politischen Zuständen seiner Heimat ab.
Heine verbrachte die letzten acht Jahre seines Lebens schwer erkrankt (vermutlich Multiple Sklerose oder Neurosyphilis) im Bett, das er selbst als seine „Matratzengruft“ bezeichnete.
Trotz extremer Schmerzen und fast vollständiger Lähmung schrieb er dort bedeutende Spätwerke wie den Romanzero.

Zitat von Albert Einstein über „geniale, ordentliche Menschen“

Geniale Menschen sind selten ordentlich…Ordentliche selten genial!

Albert Einstein (1897-1955)
theoretischer Physiker
https://de.wikipedia.org/wiki/Albert_Einstein

Aus dem Wikipedia-Artikel:
„Einsteins Hauptwerk, die Relativitätstheorie, machte ihn weltberühmt. Im Jahr 1905 erschien seine Arbeit mit dem Titel Zur Elektrodynamik bewegter Körper, deren Inhalt heute als Spezielle Relativitätstheorie bezeichnet wird. 1915 publizierte er die Allgemeine Relativitätstheorie. Auch zur Quantenphysik leistete er wesentliche Beiträge. „Für seine Verdienste um die Theoretische Physik, besonders für seine Entdeckung des Gesetzes des photoelektrischen Effekts“, erhielt er den Nobelpreis des Jahres 1921, der ihm 1922 überreicht wurde. Seine theoretischen Arbeiten spielten – im Gegensatz zur weit verbreiteten Meinung – beim Bau der Atombombe und der Entwicklung der Kernenergie nur eine indirekte Rolle.“
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Albert_Einstein

Einsteins „Rezept“ für Erfolg

Einstein wurde einmal nach seiner Erfolgsformel gefragt. Er antwortete:

A = X + Y + Z

  • A: Erfolg
  • X: Arbeit
  • Y: Spiel (Muße)
  • Z: Den Mund halten