Ich habe mal wieder einen Raspberry mit Screenly installiert und mit der neuen OS Version kamen einige Änderungen mit sich. Aus Gründen, die ich hier nicht näher erläutern möchte / kann / will, wollte ich eine GUI (Desktop-Oberfläche, ich glaube auch X genannt) installieren. Auf dieser Webseite, habe ich eine recht schöne Anleitung gefunden, wie man dieses am besten anstellt und ich wollte hier nun kurz die Befehlsfolge nochmal auflisten:
Als erstes bringen wir unser System auf den neusten Stand.
sudo apt-get update && sudo apt-get upgrade
Dann installieren wir den Xorg Display Server.
sudo apt-get install xinit
Jetzt installieren wir noch LXDE, ein Terminal für LXDE und ein Paket, damit alles etwas „hübscher“ aussieht.
Jetzt haben wir einen nette Desktop-Oberfläche, nun kommt der Login-Manager zum Zug.
sudo apt-get install lightdm
Jetzt haben wir eigentlich erst mal alles und wir können den Raspberry neu starten.
sudo reboot
Nach dem Reboot seht ihr einen Anmelde-Screen (lightdm) und dort könnt ihr euch mit eurem Benutzernamen und Passwort einloggen und kommt dann auf den neuen Desktop.
Es sei vielleicht noch der Zusatz erwähnt, dass ich die GUI hauptsächlich für die Konfiguration des Netzwerkes installiert habe (ja, ich schäme mich, aber über das CLI hat es einfach nicht funktioniert!). Nun ist aber der LXDE Windows-Manager sehr minimalistisch und so musste ich noch den „Network Manager“ nach installieren. Dieser besteht aus zwei Paket und wird dann wie folgt installiert.
sudo apt-get install network-manager
sudo apt-get install network-manager-gnome
Anschliessend findet man das neue Tool unter den „Einstellungen“ und „Netzwerkverbindungen“. ;-)
Kleiner Hinweis in eigener Sache (26.7.2023): Es gibt zu diesem Thema noch einen weiteren, neueren Artikel, der für dich evtl. auch interessant ist: Bierzeltgarnitur selber lackieren → Version 2023
Neulich hatte ich den Fall, dass zwei relativ neue Bierzeltgarnitur-Tische der Länge nach gebrochen waren. Warum dem so war, möchte ich hier nicht näher beschreiben, dass könnte den Beteiligten unter Umständen peinlich sein. ;-)
Da die Garnituren / Tische noch sehr neu waren, wollte ich diese nicht einfach entsorgen, sondern hab versucht diese wieder zu reparieren. Im Grunde habe ich die gebrochenen / gespaltenen Teile wieder zusammen geleimt und für mehr Stabilität an der Unterseite Flacheisenleisten (100 mm x 3 mm) verschraubt. Das klappte bei einem der beiden Tische ganz wunderbar und nach dem Verleimen und Verschrauben war die Bruchstelle fast nicht mehr zu erkennen.
Der zweite Tisch machte mir aber dann Probleme und die Bruchstelle wollte sich partout nicht mehr bündig verleimen lassen – trotz den Flacheisen! Irgendwann habe ich dann aufgegeben (der wasserfeste Holzleim hat auch schon angefangen abzubinden) und ich habe die Tischplatte so zusammen gezwingt und dann dann eine ca. 3 mm hohe Stufe (Versatz) an der Bruchstelle. Nach der Trocknungszeit des Leims habe ich die Zwingen entfernt und die Stabilität war durchaus vorhanden. Nur hatte ich diese unschöne Stufe in der Tischplatte. Dies wollte ich nicht so lassen und habe mich dazu entschlossen, diesen Versatz bündig zu schleifen.
Dies klappte auch ganz wunderbar, doch nun hatte ich einen sehr hellen Bereich in der Tischplatte, der mir auch nicht gefiel und somit habe ich mich entschieden, die komplette Tischplatte zu schleifen und so bis zum Holz zukommen. Leider habe ich von der komplett geschliffenen Platte kein Foto gemacht, aber das Ergebnis war eine sauber geschliffenen, jedoch sehr helle Platte.
Nun machte ich mich auf die Suche nach der passenden Oberflächenbehandlung. Mein erste Plan war, dass ich beim Hersteller der Bierzeltgarnitur mir einfach einen Liter seiner Farbe bestellte und den Tisch damit einlasse / lackiere. Doch ich musste zu meinem Bedauern rasch feststellen, dass so alle Herstelle, die ich angesurft habe, die Farbe nicht zum Bestellen anbieten.
Also muss ich mich selber auf die Suche machen, was man denn da verwenden könnte. Ein oranger Farblack schied aus, da mit diesem die Holzmaserung überdeckt und somit nicht mehr sichtbar wäre. Also kam mir die Idee, dass eine farbige Lasur die bessere Wahl wäre. In Baumarkt meines Vertrauens (Hagebaumarkt in Kelheim), habe ich dann dort mit dem „Farbexperten“ gesprochen und er meinte, dass es diesen Orange-Farbton bei Lasuren nicht gäbe, sondern nur bei Lacke. Aber nachdem er etwas in seinem Computer / Farbmischprogramm zum gehackt hatte, meinte er schließlich, dass er es nun doch irgendwie hinbekommen habe, dass seine Maschine den Farbton auch bei einer Lasur mische.
Hier möchte ich kurz die Bezeichnung explizit erwähnen: Basis ist eine Dauerschutzlasur, die dann im Farbton 02.003.03 gemischt wurde.
Damit habe ich den Tisch zweimal mit einem Pinsel gestrichen und das Ergebnis gefiel mir schon sehr, sehr gut. Leider habe ich auch hier vergessen, diesen Arbeitsschritt mit einem Foto zu dokumentieren – ich Schussel auch!
Nachdem der Tisch (2x) lasiert wurde, habe ich mich dazu entschlossen ihm mit Bootslack zu lackieren, damit dieser auch „wetterfest“ bzw. gegenüber Flüssigkeiten beständiger ist. Da der von mir verwendete Bootslack etwas zähflüssig war (vielleicht sind ja alle Bootslacke so?!!?? Weiß ich nicht.) hatte dies den netten Nebeneffekt, dass kleinere Unebenheite dadurch geschlossen wurden und die Oberfläche noch glatter wurde.
Nachdem ich den Tisch mit dem Bootslack und einer Schaumstoffrolle lackiert hatte, ließ ich diesen zwei Tage trocknen. Dann habe ich die Oberfläche mit 240er Schleifpapier geschliffen und erneut lackiert. Bei zweiten Mal Lackieren hatte ich einige Luftbläschen in der Lackschicht und ich hatte schon Bedenken, dass diese mit „Eintrocknen“ würden. Doch nach ca. 1 Stunde waren diese verschwunden und ich hatte eine sehr, sehr schöne Lackoberfläche – die ich dann auch wieder für mindestens 24 Stunden trocknen ließ.
Anschliessend konnte ich das fertige Ergebnis betrachten und war mehr als zufrieden. Die nun fertig lackierte Tischoberfläche sah fast aus wie das Original und war sehr glatt. Ich habe mal versucht, den fertigen Tisch zu fotografieren und hoffe, dass ihr einigermassen erkennt, was dabei rausgekommen ist. ;-)
Nachtrag vom 20. März 2022: Nachdem ich nun vor rund 4 Jahren diesen Betrag verfasst habe, gehen meine Lasur-Vorräte nun schön langsam zur Neige, da ich in den letzten Tagen wieder ein mal unsere Tische und Bänke neu mit der orangen Lasur und Bootslack eingelassen habe. Da ich aber in absehbarer Zeit nicht zu oben erwähnten Baumarkt in Kelheim komme, ist mir die Idee gekommen, ich könnte doch mal schauen, ob es nicht einen Online-Shop gibt, welcher auch Lasuren nach Wunsch mischt und dann versenden. Da habe ich aber nicht wirklich gleich was gefunden und ich habe mal geschaut, ob es nicht vielleicht eine fertige orange Lasur gibt. Und in der Tat bin ich da fündig geworden! Ich möchte euch schon mal vorab auf diese Lasur aufmerksam machen, muss aber auch dazu sagen, dass ich sie noch nicht ausprobiert habe und somit nichts dazu sagen kann. Aber ich werde sie mir mal bestellen und bei nächster Gelegenheit diese testen.
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Als ich 5 Jahre alt war, erzählte mir meine Mutter, dass glücklich sein der wahre Schlüssel zu einem erfüllten Leben ist. Mit 6 wurde ich schließlich in der Schule gefragt, was ich den werden möchte, wenn ich mal groß bin. Ich antwortete „glücklich“. Meine Lehrerin meinte, ich hätte die Frage falsch verstanden. Ich wusste aber, sie hatte das Leben falsch verstanden.
Neulich durfte ich einen Schnaps probieren, der geschmacklich so gut war, dass ich den Hersteller gegoogled habe und mir hier ein Bookmark dazu setzen möchte, damit ich ihn bei Gelegenheit mal selber bestellen kann.
Es geht dabei um den Williams Christ Birnenschnaps der Brennerei Prinz aus Vorarlberg / Österreich. Nachfolgend noch ein paar wichtige URLs:
Heute habe ich bemerkt, dass das Gutenberg-Plugin für WordPress in der Version 2.5.0 zur Verfügung steht. Ich verfolgt die Entwicklung des zukünftigen Standard-Wordpress-Editor mit einigem Interesse, da ich es sehr angenehm empfinde mit diesem neuen WYSIWYG-Editor Artikel zu schreiben. Nach der Installation der aktuellen Version sollte ich bestimmte Zahlen hoch stellen und musste feststellen, dass dies (derzeit) nicht mit dem Gutenberg-Editor machbar ist. Ist ja grundsätzlich auch kein Beinbruch, da sowas in HTML mit dem Sup-Tag sehr schnell zu erledigen ist. Dabei ist mir allerdings aufgefallen, dass man jetzt die Möglichkeit hat einzelne Blöcke in HTML zu editieren.
Das mag vielleicht nicht die größte Neuerung sein, aber ich finde diese Möglichkeit sehr praktisch, da frühers ja der komplette Artikel in HTML angezeigt wurde und da konnte man schon schnell die Übersicht verlieren. Jetzt werden einem nur ein paar Zeilen "Code" angezeigt und das ist deutlich übersichtlicher.
Neulich hatte ich den Fall, dass ich auf einem normalen Windows 10 Rechner mittels RDP eingeloggt war und zu Testzwecken hätte ich besagten PC in den Sleep-Modus versetzen müssen. Über die GUI ist dies nicht ohne weiteres möglich und so begab ich mir auf die Suche nach einer Alternative und bin bei einem Terminal-Kommando fündig geworden.
Bei einer befreundeten Webseite habe ich das "Portfolio"-Theme von WeCobble im Einsatz und die eine oder andere Sache läßt sich leider nicht "out of the box" einstellen und man muss Hand ans CSS legen. Zum Glück gibt es ja seid einigen WordPress-Versionen unter "Design" die Möglichkeit auf einfache Art und an zentraler Stelle zusätzliches CSS-Code einzupflegen und diese nutze ich immer wieder, wenn ich Anpassungen an Layout vornehme. (1)
Bei dem Portfolio-Theme ist mir aufgefallen, dass wenn man ein Video einfügt, diese weder links, rechts oder mittag im Beitrag steht, sondern irgendwie komisch nach links verrutscht. Um diesen Umstand zu korrigieren, dann man folgenden CSS Code einfügen.
.home .wp-video {
margin: 0px auto;
}
(1) Anmerkung: Der Vorteil ist, dass Code-Schnipsel, die an dieser Stelle eingebaut werden NICHT von einem Theme-Update überschrieben werden!
Nun war es vor ein paar Tagen soweit, dass der erste Schleifbandwechsel anstand und ich zog die Bedienungsanleitung zu Rate. Musste dann aber relativ schnell feststellen, dass mir diese nur bedingt bis garnicht weiterhilft. So wie es dort beschrieben ist, hätte ich es nicht hinbekommen ein anderes Schleifband einzulegen. Also habe ich mir das Ganze mal selber angeschaut und möchte euch nun eine Erkenntnisse dazu mitteilen.
Im Grund ist die Fixierung des Schleifbandes herrlich simpel gehalten und die beschriebene Vorgehensweise im Handbuch verwirrt mehr, als es sein müsste. Im Grunde ist auf jede Seite des Schleifzylinders eine Halterung, welche ein einfach Klemmmechanismus ist. Wenn man die vordere Klappe öffnet, kommt man da recht schön hin. Zum Entfernen des Bandes einfach an der rechten Seite des Zylinders schauen, wo das Ende des Schleifbandes eingeklemmt ist. Dann kann man seitlich neben dem Zylinder eingreifen und mit etwas Gefühl und Fingerspitzengefühl ertastet man eine Aussparung und drin befindet sich ein kleiner Hebel. Diesen kann man sehr einfach "nach vorne" drücken und so löst sich der Klemmmechanismus, der das Band hält und man kann dieses Ende des Schleifbandes entnehmen. Anschliessen kann man das Schleifband von der Rolle abwickeln, bis man zur linken Seite es Zylinders angelangt ist. Dort befindet sich die gleiche Klemmvorrichtung, die man auf die selbe Art und Weise lösen kann.
Beim Einlegen des neuen Schleifbandes empfiehlt es sich die (spitzen) Enden umzuknicken, damit das Schleifband hier etwas dicker und stabiler ist. Dann den Hebel wieder etwas vor drücken, das neue Band einlegen und den Hebel wieder los lassen. Dann das Schleifband der vorgegebenen Schräge entlang auf den Zylinder (möglichst straff) und ohne Überlappungen aufwickeln, bis man an der rechten Seite angelangt ist. Auch hier das Schleifband umknicken und in die Klemmvorrichtung einführen. Es kann sein, dass dass ihr die Spannung des Bandes etwas nachjustieren müsst und dazu die Wicklung des Bandes nachbessert – und in Folge dessen das "rechte Ende" nochmals etwas weiter in die Klemme einschieben könnt. Dieses klappte bei mir aber problemlos. Bei der Maschine ist so ein kleines Handwerkzeug dabei, welches scheinbar dazu dient, die Spannung des Schleifbandes zu erhöhen. Das habe ich aber bislang garnicht verwendet – weil es auch so bei mir straff genug war. Wenn ich der Anleitung glauben darf, dann wäre das Werkzeug so gedacht, dass mit damit in die eingeklemmte Schlaufe des Schleifbandes fährt, dann die Klemme etwas löst und dann mit dem Werkzeug das Band noch mehr spannt. Hab ich aber noch nicht ausprobiert.
Bei mir lässt sich das Schleifband auf dem Zylinder mit den Fingern etwas hin und her bewegen, was ja bedeutet, dass es nicht ganz fest gespannt ist. Aber ich konnte auch feststellen, dass dies beim Schleifen – zumindest bei mir bislang – keine negativen Auswirkungen hatte. Darum spanne ich jetzt einfach mal das Band so fest, wie es mit den Händen klappt und belasse es dann einfach erst mal so.
Kann sein, dass bei längerer Nutzung das Schleifband wieder etwas lockerer wird – vielleicht weil das Band auch etwas länger wird?!?! – aber dann würde ich auch nur die Spannung mit der Hand nachstellen.
Meine Philosophie ist, dass es mich nichts angeht, was die Leute über mich sagen und denken. Ich bin, was ich bin, und ich tue, was ich tue. Ich erwarte nichts und akzeptiere alles. Und es macht das Leben so viel einfacher.
Sir Anthony Hopkins
My philosophy is it's none of my business what people say of me and think of me. I am what I am, and I do what I do. I expect nothing and accept everything. And it makes life so much easier.
Keiner von uns kommt lebend hier raus. Also hört auf euch wie ein Andenken zu behandeln. Esst leckeres Essen. Spaziert in der Sonne. Springt ins Meer. Sagt die Wahrheit und tragt euer Herz auf der Zunge. Seid albern. Seid freundlich. Seid komisch. Für nichts anderes ist Zeit.
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