Veröffentlicht am Schreib einen Kommentar

Synology TimeBackup (DSM 5.2): Recovery getestet

time_backupWie in einem voran gegangenen Post bereits erwähnt, hab ich die Synology-eigene Backup-Lösung „TimeBackup“ bei meinem NAS nun mal eingerichtet und getestet.

Nun läuft besagtes Backup seit gut 24-Stunden auf die angeschlossene externe USB-Platte, so dass es nun an der Zeit war, für mich zu testen, ob auch eine Wiederherstellung funktioniert.
Mein Test war ziemlich pragmatisch. Einfach in einem bestehenden Ordner auf dem NAS einen Test-Ordner angelegt und darin ein paar Daten abgelegt. Abgewartet, bis die nächste TimeBackup-Sicherung lief, dann die Test-Daten von Hand gelöscht und im Anschluss die Oberfläche des TimeBackup geöffnet.
Wie nicht anderes zu erwarten, fand ich den soeben gelöschten Test-Ordner in der letzten Sicherung und mit einem simplen Rechtsklick konnte ich den kompletten Ordner an der ursprünglichen Stelle wieder herstellen.

Soweit verlief mein erster, zugegeben einfacher, Test erfolgreich und wie nicht anders erwartet. Bin jetzt mal gespannt, wie sie das Backup verhält, wenn ich wirklich mal Daten wieder herstellen muss. Dann bin ich ja gespannt, ob die Versionen dann funktionieren und ich zum Beispiel auf einen Version vom Vortag problemlos zugreifen kann. Dann das war mit meiner bis jetzt eingesetzten Backup-Strategie nicht möglich. Stichwort „rsync“. 😉
(Siehe dazu: https://ostermeier.net/wordpress/2011/08/rsync-lost-arrsync-ab/ – bin grad selber überrascht, dass ich dies seit nun fast 4 Jahren im Einsatz hatte. )

Veröffentlicht am Ein Kommentar

Synology TimeBackup eingerichtet

time_backupAls nächsten Schritt in meiner weiteren Forschungsphase unter DSM 5.2 hab ich mir mal das Synology-eigene Backup „TimeBackup“ angeschaut. Mit diesem ist es möglich in bestimmen Zeitintervallen Sicherungen vom NAS zu machen.
Bei der Wiederherstellung (Restore) ist es dann möglich, ähnlich wie bei Apple’s TimeMachine, in Schritten in der Zeit nach hinten zu gehen und somit Zugriff auf ältere Versionen der Daten hat.

Ich in meinem Fall hab einfach mal eine übrige USB Platte direkt an das NAS gehängt und lass nun darauf die Sicherungen laufen lassen. Was ich nicht testen konnte, aber auch eine interessante Variante wäre, ist dass man ein Synology NAS auf ein anderes sichern lässt. Aber dazu fehlte mir das zweite NAS 😉

Ich hab jetzt mal alle Standard-Einstellungen, die einem der Sicherungs-Wizzard so vorgibt, bei behalte, was u.a. auch bedeutet, dass jede Stunde eine Sicherungen gemacht wird. Ich hoffe, mal, dass diese stündlichen Sicherungen nur inkrementell sind, da sonst das Zeitfenster ja hinten und vorne nicht reicht.

Ansonsten gab es nur zu beachten, dass man die angeschlossene Festplatte am besten vom NAS selber formatieren lässt. Dabei wird das Format EXT4 verwendet. Erst dann tauchte die Platte auch beim Einrichtungsassistenen sauber aus.

Momentan läuft die Erst-Sicherungen noch und ich denke, das wird auch noch einige Zeit in Anspruch nehmen. Wenn jetzt mal einige Sicherungsläufe durch sind, dann werd ich mir mal ansehen, wie gut das mit den Versionen und der Wiederherstellung klappt.

Veröffentlicht am 2 Kommentare

WordPress-Backup mit BackWPup

photo.jpgIrgendwie hat mich das schlechte Gewissen schon seit längerem geplagt, weil ich kein Sicherungskonzept für meine WordPress-Webseiten am Start habe und mach sich doch Gedanken macht, was wäre, wenn diese Daten futsch sind.
Erneut aufmerksam auf dieses Thema wurde ich vor einigen Tagen  durch einen guten Artikel auf ElmaStudio (http://www.elmastudio.de/wordpress/sichere-deine-wordpress-seite-mit-regelmaessigen-backups/), in dem die verschiedenen Backup-Möglichkeiten vorgestellt wurden. Neben den kostenpflichtigen Diensten (wie VaultPress) wurde auch mein „alter Bekannter“ BackWPup erwähnt und vorgestellt.

Ich hab dieses WordPress-Plugin auch in der Vergangenheit schon des öfteren ausprobiert, jedoch immer ohne Erfolg. Der Sicherungsauftrag wurde immer wegen irgendwelcher gravierender Fehler abgebrochen und somit nicht fertig gestellt. Wobei es bei mir egal war, ob ich die Sicherungsdateien auf die Dropbox, Amazon S3 oder mir per Email schicken lassen wollte.
Den Post hab ich nun zum Anlass genommen, dass ich mir dieses Plugin wieder anschaue und die neuste Version bei mir installiere. Meine Hoffnung war, dass sich durch den aktuellsten Programmstand irgendwas verändert hat, was eine erfolgreiche Sicherung bei mir ermöglicht.
Mir würde an diesem kostenlosen Plugin gefallen, dass es erstens nichts kostet und zweitens vielfältige Konfigurations-Möglichkeiten hat. Doch leider lief auch die aktuellste Version bei mir wieder nicht und mein Backup-Versuch auf die Dropbox schlug wieder fehl.

Die Fehlermeldung, die in den Log-Files auftauchte lautete:

FEHLER: Allowed memory size of 268435456 bytes exhausted (tried to allocate 234618881 bytes)

Ok, hab ich mir gedacht, vielleicht reicht der Speicher nicht, jedoch ich aus der Fehlermeldung nicht erkennen konnte, ob der RAM oder „Festplatten“-Speicher gemeint war. Ich hatte auch noch kurz den Verdacht, ob es vielleicht am vom mir getesteten Email-Versand lag und hier die max. Speichergröße für Nachrichten überschritten wurde. Somit stellte ich in meinem nächsten Versuch bei der Nachrichtengrößte die „0“ (Null) ein, was bedeutet, dass es keinerlei Beschränkung geben würde.
Aber leider schlug auch der nächste Test mit obiger Fehlermeldung fehlt.

Irgendwann kam mir dann der Gedanke, dass wenn es möglicherweise am RAM-Speicher liegen könnte, dass es vielleicht im Zusammenhang mit dem verwendeten Packformat (ZIP) zusammen hängt. Und so stellte ich einfach mal kurzer Hand auf das TAR-Format um und änderte den Ablageort von der Dropbox zu einem lokalen Ordner.
Und siehe da. die Sicherung läuft nun durch. Und was auch bemerkenswert ist, die Sicherung, die davor nach ca. 1 Stunde abbrach, ist jetzt in ca. 3 Minuten erfolgreich durchgelaufen.
Ein Blick mit einem FTP-Programm (bei mir Transmit von Panic) in den Ordner auf dem Server zeigte mir dann eine TAR-Datei mir rund 1,2 GB Größe.  Damit diese Datenmenge nicht meinen Server dicht macht, hab ich mir die Sicherungsdatei dann auf meinen lokalen Rechner geholt und lege sie hier hab.

Fazit und Erkenntnis:
Vielleicht wäre das WordPress-Plugin BackWPup auch schon früher bei mir erfolgreich gelaufen, wenn ich die richtigen Einstellungen verwendet hätte. Ich möchte euch somit hiermit den Denkanstoss auf den Weg geben, nicht nur die für euch am bequemste Sicherungsmethode auszuprobieren, sondern auch mal einen anderen Weg (bei mir TAR mit Sicherung in einen Ordner) auszutesten.

Ich bin jetzt erst mal froh, dass die Sicherung nun bei mir läuft und werde in den kommenden Tagen noch etwas damit rum experimentieren. Vielleicht finde ich ja noch was heraus, was den Sicherungslauf etwas mehr automatisiert und ich mir dann nicht mehr die Dabei per FTP holen muss. 😉

Veröffentlicht am 16 Kommentare

Harman Kardon AVR 2000 kein Ton mehr. (o400)

Harman-Kardon_AVR_2000Seit sehr vielen Jahren steht in meinem Wohnzimmer ein Harman Kardon AVR 2000 Surround Verstärker, den ich aber relativ selten einschalte. Aber Vorgestern wäre es mal wieder soweit gewesen und was muss ich da merken? Der Verstärker gibt keinen Ton mehr von sich. 🙁 Kein Ton? Stimmt nicht ganz. Ich hab gemerkt, dass wenn ich am Lautstärkenrad drehe immer wieder kurz das Audio ganz leise zu hören war. Ich hatte mich schon fast damit abgefunden, dass ich den Verstärker zur Reparatur zu einen Bekannten oder sogar ganz abschreiben könne. Doch ich hab noch etwas im Internet gesucht und dabei festgestellt, dass der Verstärker innen 4 Glassicherungen hat, von denen die (beiden rechten) durchgebrannt waren.

Nachtrag:
Ich hab jetzt mal selbstständig die 2 durchgebrannten Sicherungen getauscht (war ganz stolz auf mich), jedoch mit dem Ergebnis, dass diese gleich wieder hopps gegangen sind, als der Verstärker Strom bekommen habe. Werd nun einen Bekannten fragen, der sich mit sowas auskennt.

Nachtrag 2:
Hab den Verstärker von meinem Bekannten zurück erhalten, mit dem Hinweise, das ein ELKO (Wer nicht weiß, was ein ELKO ist, der kann mal bei Wikipedia schauen: http://de.wikipedia.org/wiki/Elektrolytkondensator) im 5 Voltbereich kaputt war und diesen hat er ausgetauscht (war aufgelötet). Die Reparatur hat mich nun insg. 15 EUR gekostet und der Verstärker verstärkt wieder. 😉

Nachtrag, der aber nichts mit dem eigentlichen Thema zu tun hat:
Ich hab grad beim Veröffentlichen festgestellt, dass die tatsächlich mein 400. Post auf www.ostermeier.net ist. Jippie 🙂

Veröffentlicht am Schreib einen Kommentar

WordPress sichern / wiederherstellen

Ich hatte vor einigen Tagen das Problem, dass ich eine neue Webseite erstellt habe und dafür (wie üblich) das CMS-System WordPress verwendet habe. Allerdings ergab sich bei der neuen Seite ein Problem (passwortgeschütze Seiten funktionierten auf Teufel komm raus nicht), welches ich einfach nicht lösen konnte und ich so schlussendlich zu dem Entschluss kam, dass ich eine Neuinstallation des CMS machen müsse.
Nun hatte ich aber schon einiges an Arbeit in des Layout der neuen Webseite gesteckt und ich wollte mir nicht die ganze Arbeit nochmal von vorne machen, so dass ich überlegt habe, wie ich was am besten sichern könne, damit ich nach dem neu aufsetzen von WordPress relativ schnell wieder auf dem aktuellsten Stand sei. Zum Glück hatte ich inhaltlich noch so gut wie garnichts in die Datenbank geschrieben, mal abgesehen, von einigen Musterseiten mit Blindtext.
Nachfolgend möchte ich ein paar Tipps los werden, wie ich das ganz angestellt habe und welche Dateien / Ordner ich dabei gesichert habe:

  • alle nachfolgenden Dateien/Ordner habe ich einfach per FTP mir vom Webserver geholt.
  • ganz wichtig, wenn die Neuinstallation auf dem selben Webserver erfolgt, dann wie wp-config.php aus dem WordPress-Root-Verzeichnis sichern. Dann hat mal schon wieder die Datenbankeinstellungen.
  • Ich für meinen Teil habe dann noch aus dem wp-content-Verzeichniss das „Plugins“-Verzeichnis kopiert. Das wäre jetzt zwar nicht zu viel Arbeit gewesen, die Plugins erneut zu installieren, aber wenn man es sich sparen kann, dann muss es ja auch nicht sein. 😉
  • aus dem wp-content-Verzeichniss bzw. aus dem „Themes“-Verzeichniss habe ich mir den Ordner des verwendeten (und schon bereits angepassten) Themes gesichert.

Sollte man aber auch in der Datenbank schon Einträge haben, so muss man sich diese auch sichern. Ich für meinen Teil bin mir noch nicht ganz schlüssig, ob ich lieber einen Datenbank-Dump mittels z.B. phpmyAdmin mache oder ob ich auf eines der diversen Datenbank-Sicherungs-Plugins zurück greifen soll. Wenn ich mich mal entschieden habe, dann lass ich es euch wissen. 😉
Bzw. wenn einer von euch einen guten Tipp für mich parat hat, dann immer raus damit.