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SD Karten und ihre Unterschiede – vor allem auch was den Speicherplatz angeht

436px-MiniSD-Logo.svgNeulich war es wieder ein mal soweit und ich wollte wieder einen RaspberryPi mit Screenly OSE einrichten. Dazu habe ich schon mal einen Anleitung geschrieben, in der die Einrichtung beschrieben wird.

Da ich aber das gleiche System mit der selben Konfig erneut brauchte, dachte ich mir, es wäre deutlich weniger Arbeit, wenn ich mir die Installation und somit die komplette SD-Karte des ersten Systems klonen würde.

Zu erst hab ich es auch meinem iMac gemacht und da hatte ich ein paar „Schwierigkeiten“, die ich auf die PublicBeta von „ElCapitan“ geschoben hätte. Aber auch ein weiterer Versuch an einem „normalen“ MacBook Pro schlug fehl, ohne dass ich gleich einen Grund dafür erkennen konnte.
Ok, dann eben mit TrueImage auf einem Windows-PC. Und erst da bekam ich eine Fehlermeldung, die etwas Licht ins Dunkle brachte. Und zwar wurde mir mitgeteilt, dass der Speicherplatz auf der neuen SD-Karte nicht ausreichen würde.  Ähm, komisch, beides sind doch 8GB Modelle.

Beim genaueren Betrachten ist mit dann aufgefallen, dass in meinem älteren PaspberryPi eine normale SD-Karte verbaut ist und in dem nun aktuellen RaspberryPi eine microSD-Karte. Und siehe da, da gibt es auch vom Speicherplatz Unterschiede. Die normale SD-Karte hat 7,7 GB Speicherplatz und die micro-Variante „nur“ 7,4GB. Und hier liegt auch die Wurzel des Übels. Man kann nämlich nicht von einem größeren Volume auf ein Kleineres die „Festplatte klonen“. (Auf ein größeres Volume geht übrigens schon.)

So blieb mir im Endeffekt nichts anderes übrig, als eine Neu-Installation vom Screenly OSE durchzuführen, die im übrigen viel „harmloser“ ist, als ich sie in Erinnerung hatte.

Wer sich für die „SD-Speicherkarten-Thematik“ mehr interessiert, dem lege ich folgenden Wikipedia-Artikel ans Herz:

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Rasberry Pi: Image von SD-Karte am Mac erstellen

raspberry_piHeute habe ich mal wieder meinen Rasberry Pi ausgegraben, weil ich was Neues damit ausprobieren wollte. Doch im die prima konfigurierte XBMC-Installation nicht zu verlieren, wollte ich schnell noch ein Image von der SD-Karte erstellen.
Ich bin wieder ein mal auf die Seiten von Jan Karres gestossen und wollte die dort beschriebene Mac-Variante ausprobieren.

Ich kannte zwar den dd-Befehl vom Hörensagen, hab diesen aber bislang noch nicht verwendet, so dass ich das zum Anlass nahm, den dd-Befehl mal auszuprobieren.
Leider schlugen meine Versuche fehl und es wurde bei mir nur eine 1kb große Datei auf dem Schreibtisch erstellt.

  • Mein Terminal-Befehl: dd if=/Volumes/Untitled/ of=/Users/markus/Desktop/xbmc.img bs=1M

Ich weiß jezt nicht genau warum dem so ist, aber nach einigen Minuten habe ich es dann vorerst bleiben lassen. Ich habe dann einfach wieder das gute, alte Festplatten-Dienstprogramm verwendet und da gings auch reibungslos. Hoffe ich zumindest, aber das werde ich ja sehen, wenn ich versuche das Image wieder zurück auf die SD-Karte zu spielen 😉
Noch kurz, wie ich vorgegangen bin:

  1. SD Karte in den Kartenleser und sie sollte im Finder auftauchen
  2. Festplatten-Dienstprogramm gestartet und die Partition auf der SD-Karte ausgewählt
  3. Dann auf „Neues Image“ geklickt, den Speicherort angegeben und Fertig.