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Nokia 800 Tough

CAT S22 Flip: Erster Eindruck

Gestern ist das CAT S22 Flip Telefon bei mir eingetroffen, welches ich refurbished bei backmarket erstanden habe. Bei meinem Gerät war es so, dass es eigentlich brandneu aus der Verpackung entnommen werden und ich keinerlei Gebrauchsspuren finden konnte.

ie Der erste Eindruck: Das Teil ist ziemlich mächtig. Es kommt ganz schön wuchtig daher und ist auch nicht gerade klein. Vor allem an die „Dicke“ werd ich mich gewöhnen müssen. Aber es macht auch einen sehr soliden Eindruck. Die Verarbeiten ist sehr ok und machen den Eindruck, als könnte dem Telefon nicht leicht was anhaben. Die haptischen Tasten sind angenehm groß und können gut bedient werden. Das das Display auch noch ein Touchscreen ist, ist irgendwie eine schlaue Kombination und macht Sinn.
Die grundsätzliche Bauform erinnert mich (positiv) an ein Motorola StarTac, welches ich vor gefühlten 100 Jahren mal hatte und sehr mochte.

Die Einrichtung ist so, wie man sie auf einem Andriod-Geräte kennt und erwartet. Bis auf die Eingabe der Zugangsdaten des Google-Kontos kann man alles sehr gut bedienen. Beim Eintippen von Benutzername und Kennwort hatte ich zum ersten Mal Kontakt mit der OnScreen-Tastatur, die auf den ersten Blick relativ klein einem vorkommt, aber dann doch relativ gut für mich funktionierte.

Als Nächstes hab ich versucht meine (iCloud)-Kontakte zu meinem Google-Konto zu syncen, damit ich diese dann im weiteren Verlauf auch auf dem CAT S22 Telefon habe. Das hat irgendwie funktioniert, aber so richtig toll war die ganze Sache dann auch wieder nicht. Aber wie dem auch sei, die „wichtigsten Kontakte“ waren dann irgendwann in den „Google Contacts“ vorhanden und damit konne ich jetzt erstmal leben.

Ein Hauptgrund, warum ich mir das CAT S22 Flip besorgt habe, war die Nutzung von WhatsApp, was ja bei dem NOKIA 800 Tough nicht funktioniert hat. Da war das KAIos irgendwie nicht auf der Höhe der Zeit und konnte die „Verknüpfte Geräte“-Funktion nicht. Darum hatte ich die Überlegung, dass ein halbwegs aktuelle Android diese Funktion haben müsste und als ich danach suchte, bin ich über das CAT-Telefon gestolpert. Darum habe ich aus dem PlayStore WhatsApp installiert und beim Setup darauf geachtet, dass ich es nicht „als neues Gerät“ in Betrieb nehme, sondern „als begleitendes Gerät“, was meiner Meinung nach die „verknüpfte Geräte“-Funktion ist. Das Setup über den QR-Code und WhatsApp auf meinem iPhone war erfreulich unkompliziert und (vor allem) erfolgreich. Ähnlich wie bei „Web WhatsApp“ spiegeln sich meine Chats nun auf dem Android-Telefon. 🙂

Ich hab dann noch die eine oder andere Android-App aus dem PlayStore geladen und installiert und das hat alles auch soweit ok geklappt. Es hieß zwar, dass auf dem CAT S22 eine abgespeckte Android-Version liefe, aber davon ist mir als Android-Laie bislang nichts aufgefallen bzw. mir fehlt bislang noch nichts.

Der erste Eindruck ist durchaus positiv. Klar, das Display ist viel kleiner und auf der OnScreen-Tastatur zu tippen ist nicht wirklich schön. Aber ich möchte das S22 als „Wald-, Baustellen- und/oder Feuerwehr-Handy“ einsetzten und hier reichen mir ein paar „Grundfunktionen“ und die scheinen soweit zu funktionieren, dass ich damit zurecht komme. Ich hätte mir vielleichte eine etwas längere Akku-Laufzeit gewünscht, denn nach meinen ersten Tests sagt mir das Handy, dass es ca. 1 Tagen auskommen würde. Da war ich halt vom NOKIA ganz andere Laufzeit gewöhnt. Auch bin ich bespannt, wie sich das CAT-Phone in Sachen Empfang schlägt. Auch hier war das Nokia schon sehr gut. Aber diese Dinge muss ich jetzt mal die nächsten Tage und Wochen austesten.

Nachtrag vom 8. Mai 2024:
Nach dem ersten Tag „draussen“ (out and about), möchte ich kurz zwei Dinge noch erwähnen.
1. Mir ist leider aufgefallen, dass er Mobilfunk-Empfang beim CAT S22 Flip nicht so wirklich berühmt ist. Ich würde derzeit schätzen, dass er ähnlich (gut oder schlecht) wie bei meinem iPhone 13 mini ist. Und im direkten Vergleich zum NOKIA 800 Tough ist er viel schlechter!
2. Was mir dagegen nicht bewusst war, ist das der S22 Flip auch WLAN-Calls kann. Diese muss man zwar erst in den Einstellungen aktivieren, aber dann funktioniert dies wunderbar und die Sprachqualität war top.

Dann vielleicht noch eine Anmerkung zur „Übernahme von Kontakten“:
Am iPhone nutze ich die Kontakte-Funktion von Apple. Am S22 Flip nehme ich dafür die Kontakte-Funktion von meinem Google-Account her. Ich habe ihm Vorfeld ein paar Apps für den Mac ausprobiert, die versprechen einen Sync zwischen Apple und Google Kontakten zu machen, was bei mir aber leider nicht wirklich gut funktioniert hat. Ich hatte so den Eindruck, dass die Apps schon etwas älter waren und nicht mit den aktuellen macOS 100%ig zusammen gearbeitet haben. Darum habe ich mich schlussendlich dazu entschieden, dass ich all meine Kontakte (über 600) aus der Mac Kontakte-App als vCard exportiere, dann die bereits vorhandenen (jedoch veralteten) Kontakte bei meinem Google-Konto komplett lösche und im Anschluss die vCard dort wieder importiere. Das hat ohne Probleme funktioniert und war für mich im ersten Schritt eine praktikable Lösung. Wie ich dass dann in Zukunft mache, kann ich aktuell noch nicht sagen, aber vielleicht hat ja einer von euch einen gute Tipp dafür für mich. 😉

Zum Thema Akku-Laufzeit kann ich derzeit noch nicht viel sagen. Ich habe gestern das CAT S22 vollgeladen und dann am Abend etwas verwendet. Heute gehen vom Akku 22 Prozent ab. Ich muss mal beobachten, wie sich die Akku-Laufzeit bei „normaler Nutzung“ verhält.

Nachtrag vom 21. Mai 2024:
Obwohl das CAT S22 Flip am Akku-Deckel zwei „Anschlüsse“ für Ladekontakte hat, findet ich kein (fertiges) Lade-Dock. Nach etwas Recherche hätte ich jetzt eine Bauanleitung gefunden. Aber so richtig bin ich davon noch nicht begeistert.

Nokia 800 Tough im Selbstversuch

Bereits im Januar 2023 hab ich in einem Artikel auf sogenannte Features-Phones hingewiesen, welche mittlerweile auch mit Apps umgehen können. Damit ich es nun unteranderem möglich Programme wie WhatsApp, Youtube oder ähnliches (in einem begrenzten Umfang) dort zu installieren und zu verwenden.

Mich hat diese „Produktkategorie“ seither nicht mehr los gelassen und ich wolle so ein „Smartphone“ mal testen. Vor allem beschriebene Nokia 800 Tough hat mir angetan, weil ich hin und wieder in Situationen bin, in denen mir mein iPhone zu heikel bzw. zu schade ist. Nun hat sich über „Kleinanzeigen“ die Möglichkeit geboten, dass ich mir ein gut erhaltenes Nokia 800 (war ein Bereitsschaftstelefon) für 30 Euro hole. Dies hab ich jetzt erhalten und ich habe mir dafür mal eine MultiSM bestellt, damit ich dann den Einsatz auch „richtig testen“ kann. 😉 Sobald diese geliefert wurde und in Gerät eingelegt ist, werde ich wieder berichten.

Nachtrag vom 29. April 2024:
Ich hatte in den letzten Tagen Zeit mich etwas mit dem Nokia-Telefon zu beschäftigen und kann kurz mal folgendes berichten:
WhatsApp:
Auch mit einer MultiSIM kann man das Nokia-Telefon nicht als „weiteres Geräte“ zu WhatsApp hinzufügen. Richtet man WhatsApp auf dem Nokia ein, so wird dies zum Hauptgerät. Dies gefällt mir nicht so gut, weil ich eigentlich die Idee hatte, dass ich beide Geräte parallel nutzen könnte.
Google Maps:
Google Maps funktioniert grundsätzlich und von der Anzeige kann man auf dem kleinen Display nicht mehr erwarten. Wenn ich jedoch eine Route berechnen lasse und dann die Navigation starte, dann aktualisiert sich nicht mein Standort, sondern das Telefon bzw. Google Maps bleibt an dem Punkt „hängen“, wo ich zum ersten Mal auf die Karte geschaut habe. Das ist nicht wirklich praktikabel.
KaiOS:
Ich hab rausgefunden, dass es mittlerweile von KaiOS die Version 3.0 gibt. Das Nokia 800 bleibt aber auf der 2.5.x hängen und bekommt keine aktuellere Version mehr.

Nachtrag vom 2. Mai 2024:
Ich hab jetzt, nachdem ich mich am Wochenende mit dem Nokia-Telefon noch etwas mehr beschäftigt habe, für mich beschlossen, dass wir keine Freunde werden. Ich hab aber auch (und eigentlich ist das nicht sonderlich verwunderlich) herausgefunden, dass das Nokia einen viel besseren Mobilfunk-Empfang hat, wie z.B. beim iPhone 13 mini. Allerdings werde ich mich jetzt mal nach einem anderen EDC-Handy umschauen.

Tastentelefon mit WhatsApp

Quelle: https://www.nokia.com/phones/de_de/nokia-800-tough?sku=16CNTB01A08

Hin und wieder komme ich in Situationen, in den ich mein iPhone nur ungern mitnehme, weil ich entweder mit der Akku-Laufzeit nicht zurecht komme oder ich Angst habe, dass dem Smartphone was passieren könnte, bei dem es einen Schaden nimmt.

Darüber hab ich neulich mit einem Bekannten gesprochen und bei der Gelegenheit haben wir einfach mal naiv nach Tastentelefone mit WhatsApp (daher auch die Überschrift dieses Artikel) gesucht. Und was ich nicht erwartet hatte, war, dass es davon noch eine nicht ganz kleine Auswahl davon gab. So auf den ersten Blick ist uns dabei das NOKIA 800 Tough ins Auge gestochen, weil er alles mitbringt, was man von so einem Grobmotoriker-Telefon erwartet. Nachstehend eine kleine Liste an Features, die mir bei dem Telefon gefallen.

  • IP68-wasserfest und staubgeschützt
  • 4G und WLAN vorhanden
  • Bis zu 43 Tage Standby-Zeit mit einer einzigen Akkuladung.
  • Strapazierfähige, gummierte Tasten für mühelose Bedienung mit Handschuhen
  • eingebaute Taschenlampe
  • der Preis mit aktuell ca. 120 Euro

Es gibt aber auch ein paar Punkte, die mir nicht so gefallen bzw. zu Denken gehen:

  • integrierten 2-Megapixel-Kamera: Das ist nicht mehr zeitgemäß und ich fürchte, dass die damit gemachten Fotos „wenig brauchbar“ sind. Das Telefon ist zwar schon 3 Jahr auf dem Markt, aber auch damals gab es schon bessere Kameras.
  • ständig wachsenden App Store: Derzeit für mich nicht einsehbar, was sich alles in diesem AppStore findet. Vielleicht gibt es einfach eine App nicht, die ich vielleicht bräuchte!!?!?

Was mich aber derzeit am meisten irritiert, ist, wie ich den „Telefonwechsel“ in der Praxis handle. Derzeit habe ich ein iPhone13 mini und bin damit sehr zufrieden. Nur eben mit dem Hintergedanken, dass ich in manchen Situationen gerne „mal schnell“ ein robusteres Telefon hätte, mit dem ich aber auch meinen „Haupt-Kommunikationsweg“ aufrecht erhalten kann – und das ist bei mir einfach WhatsApp.

Klar kann ich die SIM-Karte bei jedem Einsatz des Nokia Telefon umbauen, aber schön ist das auch nicht. Eine Multi-SIM könnte da vielleicht eine Lösung sein, kostet bei der Telekom aber 5 Euro im Monat, die mir evtl. die Sache nicht wert ist. Und dann stellt sich mir noch die Frage, wie das alles mit der WhatsApp-App funktionieren soll. Im Grund wäre ich nun wieder an dem Punkt angekommen, wo WhatsApp Multi-Device-Support bräuchte. Ein WebWhatsApp wird mir beim NOKIA wahrscheinlich nicht weiterhelfen.