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“1984” von Georg Orwell

Meine letzte Urlaubslektüre war “1984” von Georg Orwell. Ich hatte mir schon länger vorgenommen, dass ich mit diesen “Klassiker” anschauen und lesen wollte. Nun war es also dieses Jahr soweit und ich nahm das rund 330 Seiten starke Buch mit auf Ibiza. Man merkt eigentlich sehr schnell, warum dieses Werk wirklich als Klassiker bezeichnet werden darf und es ist sehr erstaunlich, welche Zukunftsvisionen Eric Arthur Blair (Georg Orwell ist nur ein  Pseudonym) im Jahr 1948 hatte. Ich hab mich immer wieder dabei ertappt, dass manche Kleinigkeit Wirklichkeit geworden sind. Zum Glück ist seine Vision vom “Großen Bruder”, der allmächtigen und allgegenwärtigen Partei, nicht wahr geworden.

Grundsätzlich muss ich aber erwähnen, dass 1984 kleine “leichte Kost” ist. Die erste Hälfte beschreibt zwar noch eine Welt, in der ein Individuum keine Freiheiten besitzt, sich aber doch irgendwie arrangieren kann. Und im speziellen Fall von Winston Smith und seiner Julia finden die beiden sogar für eine gewisse Zeit die Möglichkeit sich ausserhalb des Systems zu treffen. Nach der Ergreifung der beiden, nimmt die Geschichte aber eine drastische Wendung und der Leser erhält einen Einblick in die Abgründe und Tiefen des Systems des “Großen B… Read the rest