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macOS 10.15 (aka Catalina) und „Find any File“ (FAF)

Beim Update von macOS auf die Version 10.15 (Catalina) bin ich kurz erschrocken und traurig gewesen, weil ich einen Hinweis bekam, dass die App „Find any File“ von Thomas Tempelmann keine 64Bit-App sei und somit nicht mehr unterstützt werde.

Ich hab mir aber dann auf der App-Webseite die neuste Version runter geladen und war dann sehr erfreut, als ich feststellen konnte, dass die App bereits auf 64bit umgestellt wurde und somit doch noch unter dem aktuellen Mac-Betriebssystem läuft. 🙂

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Netzlaufwerke unter Windows 8.x durchsuchen

Copernic-Desktop-Search-logoMit der Version 8.x hat Microsoft auch etwas an der Suche im Windows-Explorer geändert. Dort werden seither nur noch lokale Datenträger und Laufwerke indexiert und durchsucht. Das ist relativ deppert, wenn man zum Beispiel einen Fileserver hat, der nicht aus dem Hause Microsoft stammt. Aber auch beim Einsatz von NAS-Laufwerken, wie es sie von Synology oder QNap gibt, hat man verloren.

Es gibt einige Anleitungen im Internet, wie man versuchen kann mit Windows-Bordmittel diese Netzlaufwerke in den Index aufzunehmen, doch leider schlugen diese Workarounds alle bei mir fehl. Die meisten gehen wie folgt vor: Lokalen Ordner auf der Festplatte anlegen, diesen Ordner in die Indexierungsliste mit aufnehmen, Ordner löschen und dafür einen Softlink auf das Netzlaufwerk an der selben Stelle anlegen. Würde die Theorie stimmen, so würde Windows nicht merken, dass der Ordner gegen einen Softlink getauscht wurde und schlussendlich dem Pfad folgen und somit auch die Dateien auf dem Server/NAS indexieren.
Wie gesagt, dies hat leider bei mir nicht funktioniert. Somit habe ich mal weiter gesucht und vom Mac her kenne ich ein Programm, dass auch deutlich besser ist, als die Spotlight-Suche, wenn es um Dateiensuche geht. Am Mac nennt sich diese „Find Any File“ und ist seit langen ein fester Bestandteil auf jedem Mac, den ich intensiver nutze.
Ich habe das Mac-Programm schon mal etwas genauer vorgestellt und nachstehend der Link dazu:

Doch nun wieder zurück zu unserer Windows-Suche. Ich habe ein Programm gefunden, welches scheinbar ähnlich gute Dienste unter Windows leistet, wie sein Mac-Gegenstück leistet.
Das Programm nennt sich „Copernic Desktop Search“ und gibt es in einer kostenlosen (unregistrieren), einer kostenlosen registrierten und einer Bezahl-Variante. Wenn ich das richtig verstanden haben, dann unterscheidet sich der Leistungsumfang, wie folgt:

  • kostenlos und unregistriert: Man kann nur lokal Datenträger durchsuchen
  • kostenlos und mit Registrierung: Man kann Netzlaufwerke, aber auch Outlook Mails und Kalender durchsuchen.
    Jedoch mit einer Begrenzung auf 75.000 Dateien maximal.
  • Bezahl-Variante hebt die Begrenzung bei den durchsuchbaren Dateien auf.
    Kostenpunkt ca. 50 EUR.

Ihr könnt euch mal das Programm anschauen und testen. Ich würde aber dringend dazu raten, dass ihr euch mit eurer Emailadresse bei Copernic registriert und so auch zum Beispiel eure Netzlaufwerke vom Server oder NAS durchsuchen könnt.

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App-Pick: Find any File

resultsIch musste auf Gründen der „Kompatibilität“ diverse Macs von OSX 10.6.8 auf 10.7.x upgraden. Und dabei ist mir wieder schmerzlich bewusst geworden, dass unter Lion Spotlight nicht richtig funktioniert. Vor allem nicht auf SMB gemounteten Netzwerklaufwerken. Da diese Such-Funktion aber von vielen meiner User benutzt wird, musste ich mir dafür eine Lösung einfallen lassen.
Nach etwas Suche kommt man zu dem Ergebnis, dass es zwei (brauchbare) alternativ Programme zu Spotlight gibt. Das eine ist „EasyFind“ und das andere „Find any File„.
Nach einem Geschwindigkeitstest, habe ich mich für „Find any File“ (oder auch kurz „FaF“) entschieden. Gerade bei Netzlaufwerken ist FaF deutlich schneller. Der Grund ist auch bekannt: „EasyFind“ durchsucht auch den Inhalt der Dateien, dass wiederum „Find any File“ nicht macht und sich nur auf die Dateinamen konzentriert. Das es reicht, dass wir nur die Dateinamen durchsuchen und somit mit „FaF“ mehr Speed haben, viel die Entscheidung auf diese Software.
Darum möchte ich die Gelegenheit nutzen und diese App hier vorstellen und euch empfehlen, also picken. 😉
„Find any File“ kommt in einem schlichen und übersichtlichen Fenster daher. Dort kann man einstellen, welches Laufwerk man durchsuchen möchte bzw. oder ob man eine Suche über alle Laufwerke durchführen möchte. Wie oben schon erwähnt geht die Suche schnell von der Hand und man bekommt im Anschluss eine Ergebnisliste angezeigt. Hier kann man sich dann zum Beispiel den Pfad der Datei anzeigen lassen, oder aber auch mittels Rechtsklick den Finder mit dem Ablageort der Datei öffnen.
Alles in Allem ist das Programm herrlich minimalistisch, läßt aber eigentlich keine Wünsche, die man an eine Suche stellt, offen.

Das Programm könnt ihr unter http://apps.tempel.org/FindAnyFile/ runter laden und die Software ist erst mal kostenlos. Gegen einen geringen Betrag von $ 6,00 könnt ihr die „Vollversion“ erhalten, in der dann die „Werbeeinblendungen“ deaktiviert werden. Ich finde, diesen Betrag ist die Software mehr als wert und ich würde euch bitten, dass ich dem Entwickler (Thomas Tempelmann) dieses „Goodie“ zukommen lasst.