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Luminar von MacPhun – günstige All-in-One Fotobearbeitungs-Software (Review und Videos)

bildschirmfoto-2016-11-18-um-09-56-08MacPhun (https://macphun.com/de) ist für Mac-User schon länger ein Begriff, da sie immer wieder neue und nützliche Software bringen. Seit kurzem gibt es nun von MacPhun „Luminar“(https://macphun.com/de/luminar), was sich als einfacher Fotobearbeitungs-Editor positionieren möchte. 

Momentan kostet die Software 59,00 EUR und ich konnte bei meinen Test herausfinden, dass man keine sonderlichen technischen oder bildbearbeitungs Kenntnisse haben muss, um mehr aus seinen Fotos heraus zu holen. Und das ist durchaus auf der Ansatz, den MacPhun mit Limunar verfolgt. Es soll ein einfacher Foto-Editor sein, dann „Jedermann“ benutzen kann. 

bildschirmfoto-2016-11-18-um-09-59-38Es gibt dort zum Beispiel eine Vielzahl von Filter, die sich erst Mal in grobe Kategorien aufteilen. So gibt es beispielsweise „Basic“, „Outdoor“, „Travel“, „Street“, „Portrait“ und „Dramativ“. Diese Filterkategorien sind standardmässig dabei, weitere können hinzugefügt werden. Und ich finde diese Aufteilung wirklich gut, weil man dann schon mal sein Foto in eine diese Kategorie einordnen kann und man so schon mal die dafür passendsten Filter zur Auswahl bekommt. Und mit dieser Auswahl ist es dann sehr leicht aus den eigenen Schnappschüssen bessere Bilder zu machen. Bleibt man bei den Default-Vorgaben, so kann man eigentlich nichts falsch machen. Die Bilder werden eigentlich durchwegs einfach besser. Man hat aber auch die Möglichkeit auf diversen Schieberegler selbst einzugreifen und da Foto nach dem eigenen Gusto zu bearbeiten. Aber hier ist Vorsicht angesagt: Hier kann man auch schnell in einen Bereich kommen, in dem das Bild nicht mehr so richtig gut aussieht. Aber das ist dann auch nicht weiter tragische, weil die vorgenommenen Änderungen erst bestätigt werden müssen, bevor sie „wirklich“ angewandt werden. Notfalls springt man wieder auf das Originalfoto zurück und beginnt einfach von neuem.

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Neben den Filtern gibt es natürlich auch noch andere Werkzeuge, mit denen ihr eure Fotos bearbeiten könnt. So gibt es (natürlich) Pinsel- und Verlaufswerkzeuge, die ich hier nicht weiter erklären muss. 

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Was mir noch positiv aufgefallen ist, ist das „Klon-Werkzeug“. Dieses Tool eignet sich hervorragend zum Wegretuschieren von Elementen in eurem Bild, die vielleicht „störend“ sind. Ich kenne diese Funktion aus dem Photoshop von Adobe, aber dort muss man irgendwie mehr wissen, was man tut. MacPhun hat es im Luminar geschafft eine gewisse Intelligenz mit einzubauen und selbst ich konnte sehr, sehr einfach zum Beispiel Straßenschilder entfernen oder aber auch ein Waldstück soweit „vergrößern“, dass ein „störendes Haus“ danach weg war und das Ergebnis war so gut, dass jemand, der das Originalfoto nicht kannte, es auch nicht bemerken würde, dass hier etwas nachgeholfen wurde.

Was mit auch noch sehr gut gefällt, ist das „Grob-Werkzeug“, mit dem man nicht nur das Bild oder Foto zuschneiden kann, sondern es bietet einem auch die Möglichkeit das Bild dann in einer genau passenden Größe oder im richtigen Format abzuspeichern. 
So kann bei Beschneiden gleich mal eine Format ausgewählt werden. Dort legt man zum Beispiel ein Seitenverhältnis fest. Standard-Einstellung ist „Frei“, aber anwählbar sind auch: 1:1, 3:2, 4:3 oder 16:9. Damit sollte man eigentlich so ziemlich alles abdecken, was man so im Alltag braucht.
Und im nächsten Schritt kann man eine „feste Pixelgröße“ eingeben und wählen, ob das Seitenverhältnis proportional bleiben soll, oder ob dieses frei verändert bzw. angepasst werden soll. Sehr schön und vor allem praktisch. 

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Alles in Allem ist „Luminar“ eine wertvolle Bereicherung in meiner Mac App-Sammlung. Da ich damit meine Fotos schnell und vor allem einfach bearbeiten und somit aufwerten kann. Ich möchte euch Luminar ans Herzen legen und wenn ihr mal Bedarf so einen All-In-One-Fotoeditor habt, ihr diese App ausprobiert. Viel Spaß damit. Ich hatte ihn damit auf alle Fälle. 🙂

 

 

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App-Pick: Fotoffiti

FotoffitiHier kurz ein iOS-App-Pick: Und zwar geht es um die App „Fotoffiti“, dessen Name sich aus „Foto“ und „Graffiti“ zusammen setzt und auch schon recht gut beschreibt, was die App so macht. Im Grunde kann man von einer der Kameras oder aus der Foto-Bibliothek ein Bild nehmen und dies verarbeiten lassen. Als Ergebnis kommt dann etwas heraus, was stark an Graffiti erinnert. Ich finde den Effekt zum Teil sehr interessant und darum habe ich mir die App auch mal installiert. 
Wie ich hier schon öfter erwähnt habe, mache ich hin und wieder solche Holzbilder, bei denen Laserausdrucke auf Holz übertragen werden. Für die Bearbeitung habe ich bislang eine App verwendet, die sich „My Sketch“ nennt. 

‎Mein Skizze PS
‎Mein Skizze PS
Entwickler: Miinu Limited
Preis: 2,49 €

Aber vielleicht ergibt sich ja auch mal die Gelegenheit, dass sich ein Motiv für die Fotoffiti-App anbietet und so ein cooles Motiv dabei raus kommt.

‎Fotoffiti - turn photos into graffiti
‎Fotoffiti - turn photos into graffiti
Entwickler: amioli
Preis: 1,19 €
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Perfect365 – einfach Portrait-Retusche

Arcsoft hat mit seiner Software „Perfect365“ ein sehr interessantes Produkt. Es ist dafür ausgelegt, dass mit sehr einfachen Mitteln Portraits bearbeitet und vor allem verbessert werden können. Das Arbeiten mit der Software „Perfect365“ ist sehr intuitiv und erklärt sich von selbst. Am Anfang lädt mein ein Foto in die Software und kann dann anhand von zahlreichen Filtern und Retusche-Optionen die Art und Weise der Veränderungen auswählen. Angefangen vom Tone der Hautfarbe, bis hin zum automatischen (weg)retuschieren von Muttermalen oder Sommersprossen. Wir selbst bearbeiten sehr oft Portrait-Fotos und Perfect365 hilft uns in diesem Bereich sehr viel weiter. „Normale“ Portraits werden bei uns nun mit der Arcsoft-Software bearbeitet, weil wir uns damit sehr viel Zeit sparen und die Bearbeitung auch von Personen durchgeführt werden kann, die nicht im Photoshop fit sind. Portraits mit schwierigen Bedingungen (schwer frei zustellen oder sehr falsche Hauttöne) werden nach wie vor durch den Photoshop „gejagt“. Aber ca. die Hälfte der Bilder können wir nun schnell und einfach mit Perfect365 optimieren und so gleich weiter verwenden. Klar, die Software hat auch ihre Schwächen oder Einschränkungen. So werden bei manchen Verbesserungs-Optionen auch die Augenbrauen verstärkt, was bei Bilder auf dessen Gesichtern keine Augenbrauen fast nicht zu erkennen sind, schwierig wird und so zwangsläufig zu kuriosen Ergebnissen führt. Zusammenfassen möchte ich sagen, dass Perfect365 ein kostengünstige und sehr gute Software zum schnellen und einfachen Bearbeiten von Portrait-Fotos ist. Die Software kann bei Arcsoft im Webshop bezogen werden.Es gibt auch eine kostenlose Testversion- auch ist Perfect365 für Windows-Systeme erhältlich.

Die Preise sehen wie folgt aus: ArcSoft perfect365 pro: $99.99 ArcSoft perfect365 standard: $39.99 ArcSoft perfect365 pro for Mac: $79.99