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Shapeoko: Easel Box Generator getestet

Von einem Bekannten wurde ich gefragt, ob ich ihm nicht aus Speerholz kleine (Sperr)Holz „Boxen“ bauen könnte, damit er dort seine „Bierdeckel“ aufbewahren könnte. Nachdem er davon dann ca. 15 Stück bräuchte, dachte ich mir, es wäre doch ganz praktisch, wenn ich diese mit meiner Shapeoko Fräse machen könnte. Und dabei ist mir dann wieder eingefallen, dass es in Inventable´s Easel sogenannte „Apps“ gibt und eine davon ist der „Box Generator“.

Um ehrlich zu sein, wollt ich mit mit den Boxen nicht viel Arbeit machen und mein Plan wäre, dass ich der Fräse sie Bauteile machen lasse und ich sie nur noch zusammen leimen und schleifen muss. Soweit der Plan.

Fürs Protokoll möchte ich die eingestellten Werte noch schnell festhalten:

  • Breite (Width) 106 mm
  • Höhe (Height) 50 mm
  • Tiefe (Detph) 85 mm
  • kein Top, also keinen Deckel – brauch ich ja nicht.
  • Und auch den Haken bei „Dogbones“ entfernt.
So wäre jetzt mal meine „Planung“ im Easel und ich würde für eine Box ein ca. 22 x 22 cm großes 4 mm Buchen-Sperrholz benötigen, was vom Materialbedarf mehr als überschaubar wäre. ;-)
(Das ist so die Vorlage, wie sie aus dem Box-Generator rauskommt. Ich hab dort nur noch den Schriftzug hinzugefügt.)
Ach ja: Die Haltepunkte für die einzelnen Teile hab ich an „aussenliegende“ Positionen verschoben, damit ich diese leichter durchschneiden und später bündig schleifen kann.

Ich hab dann mal einen Test gemacht und dafür 4mm Pappel-Sperrholz verwendet, weil ich dieses noch „rumliegen“ hatte. In der „Endausbaustufe“ möchte dafür schöneres und stabileres Buchen-Sperrholz verwenden. Aber dies nur als Anmerkung.

Beim Fräsen mit einem 1,5mm DownCut-Fräser ergibt gute Ergebnisse. Bei den Werten, die ich aktuell im Easel für Sperrholz drin habe, dauert der Fräsvorgang ca. 30 Minuten.
(Ich glaube, ich könnte bei Pappel-Sperrholz die Vorschubgeschwindigkeit durchaus noch erhöhen und die Tiefeneinstellung pro Schicht ruhig von 0,7 mm auf 1 mm hoch setzen.)
Irgendwas hat mit der Tiefeneinstellung nicht genau gepasst und beim Fräsen blieb mir „unten“ etwas stehen. Das konnte mich aber mit einem Exzenter-Schleifer kurzerhand abtragen.

Wie ihr auf dem obigen Bild vielleicht erkannt habt, habe ich meine Easel-Vorlage noch etwas erweitert und hab mit Hilfe einer Ellipse die beiden Oberseiten der „langen Teile“ noch schnell mit einer Rundung versehen, da ich denke, dass besser aussieht.

Ok, ich geb es zu: Beim nächsten Mal Verleimen muss ich mich etwas mehr bemühen, aber ich hatte schon etwas „Zeitnot“. Und da es sich jetzt erstmal nur um ein Muster handelt, wollte ich schauen, wie es überhaupt zusammen passt.

Jetzt muss ich etwas warten, weil zum einen die Box trocknen muss und zum anderen habe ich leider in den kommenden Tagen keine Zeit, dass ich damit weiter mache. Aber ich berichte dann weiter.

Nachtrag:
Hier nun noch ein paar Fotos von der fertigen Box:

Für meinen ersten Test ist die Box ganz ok geworden, aber so richtig zufrieden bin ich damit auch nicht. Da ist aber zu einem gewissen Teil auch das „lapprige“ Sperrholz daran schuld und vielleicht hätte ich mir beim Fräsen mehr Mühe gehen sollten?!!?

Ich hab mir dann gedacht, ich mach mal noch einen Versuch mit Buchen-Sperrholz, dass ist deutlich stabiler und läßt sich daher auch besser verarbeiten. Ausserdem habe ich mal versucht, dass ich diese Box ohne die Zinken mache und sie nur stumpf verleime. Das hat eigentlich auch ganz funktioniert, aber ich möchte nun schauen, da ich beim ersten Test 6mm starkes Sperrholz verwendet habe, ob das auch mit nur 4mm Stärke noch klappt.

Netflix blockiert Freifunk

Heute bin ich über einen Golem-Artikel gestolpert, in dem berichtet wird, dass Netflix unter anderem User, die über ein Freifunk WLAN daher kommen blockiert. Zur Vollständigkeit sei noch erwähnt, dass es Benutzer der OpenNet Initiative genauso geht. Problem bei der Sache ist, dass sowohl Freifunk, als auch OpenNet, ihre AccessPoint mittels einer VPN Verbindung zum nächst größeren Knoten anbinden. Da ich selber so einen Freifunk-AccessPoint betreibe, weiß ich dass Freifunk dies macht, damit der Inhaber des zur Verfügung gestellten Internetanschlusses (DSL im Normalfall) aus der Haftung raus ist.
Netflix wiederum argumentiert mit Geoblocking für das Blocken von VPN-Verbindungen. Das ist natürlich jetzt eine Zwickmühle. Aber es gibt User, die bezahlen für ihr Netflix-Abo und können es dann nicht nutzen. So wird als prominentes Beispiel Netflix-Nutzer in Unterkünften der Flüchtlingshilfe genannt, die (sehr oft) von Freifunk unterstützt werden und daher einen solchen Internetzugang haben.
Als Netflix würde ich mit mit den oben genannten Initiativen in Verbindung setzen und auf „technischer Ebene“ das Problem klären. Bislang ist Netflix mir sehr positiv aufgefallen, doch dieses „Verhalten“ trübt den Eindruck so ein kleines Bisschen.

Shapeoko: Video Vergleich von verschiedenen Fräsertypen

In diesem Video sehr ihr einen Vergleich von verschiedenen Fräsertypen und welche Ergebnisse sie bei Multiplex erzielen. Verglichen werden:

  1. Straight Cut Fräser
  2. UpCut Fräser
  3. DownCut Fräser
  4. Up/Down Cut Fräser

Letzterer ist mir persönlich komplett unbekannt. Ich bin bei Holz mittlerweile bei DownCut Fräsern gelandet, weil die Fräskante hier deutlich sauberer ist.
StraightCut verwende ich derzeit nur, wenn ich Kunststoff fräse.

Netflix besser als DVDs ;-)

In den vergangenen Weihnachts- und Neujahrs-Feiertagen hatten wir im Kreis der Familie auch mal Zeit uns gemeinsam einen (Kinder)Film anzuschauen.
Soweit verlief alles ohne besondere Vorkommnisse, doch bei einer DVD (Emil und die Detektive aus 2001 – woher wir die haben, weiß kein Mensch mehr) waren in der Mitte des Films so viele Fehler, dass unser (betagter) DVD-Player einfach nicht mehr weiter wiedergeben sollte. Da war denn die Stimmung bei den Kindern gleich garnicht mehr so gut.
Zum Glück hatte ich ja noch mein Netflix-Abo und tatsächlich dieses auch erst vor kurzem auf dem Sky Pro+ Receiver eingerichtet. Kurz dort nachgeschaut und tatsächlich gab es dort den besagten Film zum streamen. Dank 50.000er-ADSL-Leitung ist die Download-Geschwindigkeit ja kein Problem mehr und so konnten wir nur einige Minuten später den Film weiter anschauen.
Weiterer Vorteil: Die Qualität des gestreamten Films war deutlich besser als die von der DVD! ;-)

Apple Musik-App vom iPhone gelöscht – und ich vermisse nichts ;-)

„Früher“ hatte ich all meine Musik in iTunes. Das kam daher, dass dies lange Zeit „der einzige Weg“ war Musik auf iPhone und iPod zubekommen.
Nun habe ich aber geraume Zeit Amazon Musik abonniert, da meine anderen Familienmitglied der iOS Device haben und somit „Apple Music“ nicht nutzen konnten. Ausserdem ist es bei mir so, dass ich z.B. im Auto eigentlich keine Musik mehr höre, sondern dort nur noch Podcasts konsumiere.
Es regt mit schon seid längerem auf, dass wenn man z.B. mit dem Autoradio via Bluetooth auf das iPhone wechselt immer die Musik zu spielen beginnt. Aber dieses „Fehlverhalten“ kenn ich nun schon seid Jahren und diverse iOS-Update haben dies nicht gefixt.
Nun habe ich schon alle Musik aus der Musik-App vom iPhone gelöscht und auch „iTunes Match“ deaktiviert, aber irgendwie brachte es das iPhone noch zusammen, dass irgendein Lied wiedergegeben wurde.
Nun kann man doch seit irgendeiner iOS-Version auch die Apple-eigenen Programme „löschen“ – also löschen nicht im üblichen Sinn, sondern es werden dann nur die „Icons“ entfernt. Die eigentliche App bleibt schon noch auf dem iPhone. Dies habe ich nun auch mal mit der Musik-App (nicht mit der „Apple Music“-App) gemacht und seitdem bleicht das iPhone erst einmal stumm, wenn ich Auto darauf wechsle.

VW muss mehr E-Autos verkaufen

Heute, bei der Durchsicht meines RSS Feeds bin ich über einen Golem-Artikel gestossen, dessen Überschrift mein Interesse weckte. Diese lautete:

VW muss 600.000 E-Autos extra pro Jahr verkaufen

Quelle: Golem.de

Hintergrund bzw. Ursache für diese Aussage ist der CO2-Plan der EU, der vorsieht, dass Autohersteller ihre Treibhausemissionen bis 2030 um 37,5 Prozent senken müssen. Soweit der Plan.

Aber mal ehrlich? 600.00 Auto – E-Fahrzeuge wohl gemerkt! – pro Jahr, das ist schon eine richtige Ansage und bei den derzeitigen Ambitionen der deutschen Fahrzeug-Hersteller frage ich mich, wie die das hinbekommen wollen. Gut, bis 2030 ist schon noch eine Zeitlang hin, aber den momentanen Eindruck, den ich habe, ist dass Autobauer wie BMW, Audi und wie sie alle heißen, zwar E-Fahrzeuge vorstellen und vielleicht auch schon im Programm haben, aber keine wirkliche Motivation an den Tag legen diese auch an den Mann zu bringen.

Ich bin jetzt wirklich mal gespannt, ob die EU mit ihren CO2 Plänen irgendwas bei den Autobauern bewirkt, damit diese den Absatz von Elektrofahrzeugen mehr puschen. Oder ob sich diese dann wieder mit irgendwelchen Strafzahlungen in lächerlicher Höhe davon frei kaufen können. Die nächsten Jahre werden spannend.

Freevision Vilta-M Gimbal – elektronisches 3-Achsen-Schwebestativ für Smartphones

Schon länger bin ich am überlegen, ob ich mir nicht mal so ein Gimbal für mein iPhone zulegen sollte, damit Video-Aufnahmen ruhiger und stabiler werden und dadurch professioneller wirken. Doch bislang waren mir die Teile einfach immer viel zu teuer für die paar Mal, wenn ich sie brauche.

Doch nun hab ich neulich in einer „bits und so“-Folge die „Werbung“ gehört, dass es bei „enjoy your camera“ (aka eyc.de) ein Gimbal für kleines Geld gibt. Das sollte ich mir vielleicht mal genauer anschauen.