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Shapeoko: Fräse mit größerem Fräser betrieben

Nun hab ich doch schon mehr als zwei Jahre meine Shapeoko 2 und mach damit nicht gerade wenig. Doch bislang hatte ich immer die „kleinen Fräser“ (0,5-3,0 mm), die noch in das kleine Spannfutter (3,175 mm = 1/8″) passten.
Damit bin ich bislang sehr gut zurecht gekommen und der 1,5mm Fräser war eigentlich mein Hauptwerkzeug.

Nun hatte ich aber ein Projekt, oder es war eigentlich mehr eine Anfrage von einem interessieren Nutzer, der Hartholz (Buche) in etwas größerer Dicke mit der CNC Fräse bearbeiten wollte. Die kleine Fräser haben den Nachteil, dass die Schneider nicht lang genug ist, um dickes Material gut zu bearbeiten.
(Ich hab mal mit einem 1,5 mm Fräser 8 mm dickes Sperrholz (durch) gefräst und das war schon die Obergrenze. )

Der Fräsvorgang verlief sehr unspektakulär, man sollte bei dieser Fräsergröße aber schon mit einer Absaugung arbeiten, da doch recht viel Material entfernt wird.

Nun hatte ich noch ein 18 mm dickes Buchen-Leimholzbrett in der Werkstatt und dachte mir, dass wäre doch gleich mal der ultimative Test. Nun hab ich mich noch daran erinnert, dass neben dem 3,175 mm Spannfutter ich damals die Kress-Spindel im Set gekauft hatte und da war noch ein 6 mm und ein 8 mm Spannfutter mit dabei.
Die 8 mm Variante war mir dann doch gleich etwas zu „wuchtig“ und ich habe mit dafür entschlossen, erstmal die 6 mm-Fräser zu testen.

Es stellte sich (wieder einmal) heraus, dass meine Z-Achse irgendwelche falschen Werte hat (darüber hab ich hier schon öfter mal geschrieben) und so musste ich damit ich 18 mm tief fräsen konnte in der Easel-App 32 mm als Materialstärke einstellen.
Aber das möchte ich mir bei nächster Gelegenheit nochmal in Ruhe anschauen und ich werde dann darüber hier wieder berichten.

Mit vier Haltepunkten habe ich das Werkstück fixiert und konnte es so nach dem Fräsen problemlos aus dem Brett heraus lösen.

Das Werkstück war von der Form her sehr einfach gehalten und so hatte ich im Easel eine Fräszeit von ca. 26 Minuten als Vorhersage. Das war mir dann doch etwas lange und so habe ich die Schritttiefe von dem Standardwert 0,7 mm auf 1,4 mm verdoppelt und somit die Fräszeit halbiert.
Ausgrund des sehr robusten Fräsers kam ich nämlich zu dem Entschluss, dass dieser diese Tiefenschritte durchaus aushalten müsste. Denn wenn ich damit mit einer handgeführten Oberfräse arbeite, dann nehme ich dort auch gleich mehr Material weg.
Um es vorweg zu nehmen, diese Tiefen-Einstellungen haben wir recht gut gefallen und ich könnte mir vielleicht sogar vorstellen, dass man diese bei Bedarf auch noch erhöhen könnte – vielleicht so auf 2 mm.

Das Ergebnis läßt sich durchaus sehen und ich bin sehr damit zufrieden.

Was ich mit dem Test eigentlich sehen sollte, ist wie gut man mit dickem und hartem Material wie Buchenholz und einem größerem Fräser-Durchmesser bei der Shapeoko zurecht kommt.
Alles in Allem bin ich recht begeistert, das es keine Probleme gab und die Qualität echt gut ist. Ich hatte etwas Bedenken, dass vielleicht gerade die Stirnholz-Seiten evtl. Brandspuren aufweisen könnten, doch dem war nicht so.

Ich werde mich mit diesem Theme bei Gelegenheit wieder weiter beschäftigen und meine Erkenntnisse hier wieder berichten. ;-)

Easel: How to Use the Keyhole Generator App in Easel

Bin mehr durch Zufall über dieses Video gestolpert und musste garnicht, dass die EASEL so einen Aufhänger-Generator integriert hat. Da ich so einen Fräser mir mal zugelegt habe *, werde ich das bei nächster Gelegenheit mal testen. ;-)

(* Ich hab mir „damals“ den T-Nut-Fräser für meine normale Oberfräse gekauft. Hab aber bei der Kress-Spindel, die ich an der Shapeoko betreibe drei verschiedene Spannfutter, so dass der dort auch passen sollte.)

Dazu passend:

iTunes 2019: Wo sind meine Klingeltöne hin?

Vor ein paar Tagen ist mir aufgefallen, dass auf meinem iPhone nur noch Klingeltöne waren, die ich in irgendeiner Form mal bei Apple gekauft hatte. Meine anderen Klingeltöne (selbst erstellte oder anderweitig gekauft) waren nicht mehr auf dem Smartphone zu finden.

Als ich dann mal wieder an meinem Haupt-Mac saß und dort das installierte und gepflegte iTunes öffnete, musste ich feststellen, dass es dort nirgends mehr die Rubrik der „Töne“ gab. Erst eine Google-Suche bestätigte mir dies und seid irgendeinem iTunes Update sind die Klingeltöne kein Bestandteil mehr dieses Programms.

Nachdem sie aber „früher“ dort verwaltet und zu finden waren, waren meine Klingeltöne noch in der iTunes-Library. Es gibt dazu auch eine Apple-Supportseite, doch dazu muss ich noch eine Korrektur hinzufügen.

https://support.apple.com/de-de/HT207955

Wenn der Klingelton oder Ton zuvor in Ihrer iTunes-Mediathek angezeigt wurde, finden Sie ihn nun in den Ordnern „Töne“ oder „Klingeltöne“ Ihres iTunes-Medienordners.

Quelle: https://support.apple.com/de-de/HT207955

Und dieser Satz ist nicht ganz richtig. Man findet zwar seine iTunes-Mediathek unter:

/Users/USERNAME/Music/iTunes/iTunes Music

Ober dort gab es bei mir weder einen Ordner „Töne“, noch „Klingeltöne“. Doch ich musste nicht lange suchen und ich fand den Ordner „Tones“ und darin befanden sich meine selbst hinzugefügten Klingeltöne.

Ordner der eigenen Klingeltöne im iTunes-Library-Verzeichnis.

Dort habe ich mit die gewünschten ausgesucht und diese dann mittels iTunes > Device und dann dort in den Töne-Ordner verschoben.
Nun sind die gewünschten Töne wieder auf meinem iPhone.
(Ich finde es nur erstaunlich, dass die Töne einfach (ohne Hinweis) von meinem Telefon verschwunden sind, nachdem diese in iTunes nicht mehr supported waren.)

Datum und Uhrzeit von WordPress-Kommentaren ausblenden

Neulich musste ich bei einer WordPress-Webseite nach eine Lösung suchen, die das Datum und die Uhrzeit bei Kommentaren ausblendet. Dies wollte der Betreiber der Webseite, damit nicht nachvollziehbar ist, wann ein Kommentar eigentlich geschrieben wurde.

Die Lösung war dann doch relativ einfach, wenn man erstmal die passende CSS Klasse wusste ;-) Einfach folgenden Code im „benutzerdefinierten CSS“ (WordPress Backend > Design > CSS bearbeiten) einfügen:

.comment-metadata {
	visibility: hidden;
}  

Sky Q: Mehr Apps, mehr gut

Es wurde ja in der Vergangenheit viel über das Sky Q (Zwangs)Update geschimpft, aber vielleicht ist es jetzt auch mal an der Zeit, dass man etwas Positives darüber erwähnt.

Ich glaube, dass die Integration von Apps auf den Sky Q Receiver einer der richtigsten und wichtigsten Schritte war. Damit eröffnet man sich die Möglichkeit in Zukunft andere Dienst mit auf das Gerät zu lassen. Aktuell ist die Anzahl der vorinstallierten Apps sehr übersichtlich. ARD, ZDF, DAZN und noch eine Handvoll mehr. Aber darunter befindet sich auch die Netflix-App und ich muss sagen, dass es mir sehr angenehm ist, dass diese ihren Platz direkt auf meinem Sat-Receiver hat. So ist der Weg vom „normalen Fernsehprogramm“ zum Angebot von Netflix sehr kurz und ich schalte da gerne „schnell mal“ um, wenn ich entweder bei den normalen Fernsehsendern nichts gefunden habe, oder einfach auf das Programm von Netflix zugreifen möchte. Das ist alles soweit sehr, sehr in Ordnung.

Doch neulich hatte ich den Fall, dass mein ca. 2 Jahre alter Amazon Fire TV-Stick irgendwie mit der Fernbedienung rumzickte und nach ca. jedem 10. Klick sich eine Gedenkpause nahm.
Und da ist mir die Idee gekommen, dass bereits viele TV Geräte bereits auch den Amazon Prime Video Streaming Service integriert haben und da wollte ich mal nachschauen, ob dies nicht auch mein Sky Q Receiver kann. Doch leider Fehlanzeige. Derzeit kann man nur auf die von Sky direkt vorinstallierten Apps zugreifen und man hat keine Möglichkeit weitere Apps nach zu installieren. So eine Art „Sky-App-Store“ gibt es nicht.

Da ich einen relativ alten (12 Jahre) Samsung TV habe, gibt es dort keine Möglichkeit auf diese Dienst zuzugreifen und da wäre es (zumindest für mich) schön, wenn dich andere Streaming-Dienste zum Beispiel über den Sky-Reciever konsumieren könnte. Stellt sich nun die Frage, ob Sky in Zukunft bereits ist sich hier gegenüber anderen Inhalteanbietern zu öffnen und auch deren Angebote auf ihre Box zu lassen. Mit Netflix und Dazn ist dies ja bereits passiert. Und ich denke, sie tunen gut daran, wenn sie sich in dieser Beziehung öffnen, denn es wird in Zukunft einfach mehrere Streaming-Anbieter geben und jeder davon hat vielleicht gewisse Highlights, die die Kunden sehen möchten und da wäre es schlau, wenn man dafür die Box nicht verlassen müsste. Denn so ist der Rückweg (zum Sky Programm) auch sehr viel kürzer und kann kann so vielleicht mehr Kunden halten.

WordPress: Wie man die (Upload) Größe des Header Videos erhöhen kann.

Ich bastle gerade an einem Webseitenentwurf und dazu verwende ich wieder einmal das WordPress-Theme „Twenty Seventeen“, welche unter anderem auch die Möglichkeit eines Video Headers bietet.

Nur ist mir aufgefallen, dass hier das Größenlimit auf 8 MB per default gesetzt ist und das war für einen Anwendungsfall dann doch etwas zu wenig. Klar könnte man das Video auch bei YouTube hosten, aber vielleicht will man dies ja nicht. ;-)

Nach etwas Suchen im Internet bin ich in einem Supportforum über die Lösung gestolpert. Dazu müsst ihr folgenden Code in die functions.php Datei des Themes einbauen.
( Pfad: wp-content / themes / twentyseventeen )

function customize_filesize_video_validation( $validity, $value ) {
		if ( is_wp_error( $validity ) ) {$validity->remove( 'size_too_large' );	}
		$video = get_attached_file( absint( $value ) );
		if ( $video ) {
			$size = filesize( $video );
			if ( 500 < $size / pow( 1024, 2 ) ) { // Check whether the size is larger than 500MB.
				$validity->add( 'size_too_large',
					__( 'This video file is too large to use as a header video. Try a shorter video or optimize the compression settings and re-upload a file that is less than 500MB. Or, upload your video to YouTube and link it with the option below.' )
				);
			}	
		}
		return $validity;
	}
add_filter( 'customize_validate_header_video', 'customize_filesize_video_validation', 20 ,2);