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Allgemein

Plasti Dip: Erster Einsatz & Erfahrungen & Meinung/Fazit

Ich habe einige Monate mir mit gehadert, weil ich den SingleFrame an meinem (schwarzen) Audi schwärzen wollte – Stichwort: „Easy Chrome Delete“. Nachdem ich mich länger im Internet informiert habe, bin ich zu dem Entschluss gekommen, dass eine (wiederablösbare) Spühfolie für mich die beste Wahl wäre. Hierzu gibt es einige Anbieter auf dem Markt, aber ich habe mich für „Plasti Dip“ entschieden, weil ich den Eindruck hatte, dass dieses Produkt sehr oft eingesetzt wird.

Quelle: https://plastidip-eu.com

Nachdem ich den Entschluss gefasst hatte, dass ich meinen Kühlergrill „umlackieren“ möchte, hab ich mich dafür entschieden, dass ich dies mit Plasti Dip in Schwarz glänzend mache. Der Einfachheit halber hab ich mir davon eine Dose bei Amazon bestellt, welche dann auch recht gut für mein Vorhaben ausgereicht hat. Nachfolgend noch der Link zu Amazon(***) und dem Artikel, den ich verwendet habe:

Plasti Dip Black Glossy Performix, Sprühlack, schwarz, glänzend → Preis ca. 17 Euro

Die Anwendung von Plasti Dip ist tatsächlich recht einfach und auch für einen Laien gut zu bewerkstelligen. (Ich hab mir da ehrlich gesagt auch im Vorfeld zu viele Gedanken gemacht.) Die Sprühfolie lässt sich wie normaler Sprühlack (aus einer Sprühdose) auftragen. Zu beachten ist hier nur, dass man mehrere Schichten (ca. 6-8 Lagen) auftragen soll, damit man eine gewisse Schichtdicke erhält, damit mit dann „ausreichend Material“ hat, wenn man es dann wieder abziehen möchte.

Sehr wichtig ist aber, wie eigentlich bei allen anderen Lackierarbeiten auch, dass man die zu lackierende Oberfläche wirklich gut reinigt. Wir haben den SingleFrame meines Kühlergrills erst mal mit Wasser und einem Schwamm sauber gemacht, dann anschliessend mit so „alkohol-gedrängten Renigungstücher“ abgewischt und zum Schluss noch mit Spiritus von allen restlichen (Fett)-Spuren befreit. Für mein Empfingen sollte dies ausreichend gewesen sein. ;-)

Ich hab im Vorfeld dieser Sprüh-Aktion auch überlegt, ob ich den Kühlergrill evtl. abbauen soll, damit ich nicht auch die umliegenden Teil „mitlackiere“. Wir haben uns aber dann dagegen entschieden, weil uns das einfach zu viel Arbeit war. Darum haben wir einfach alle abgeklebt, was nicht schwarz werden soll und so im Nachgang muss ich sagen, dass dies die richtige Entscheidung war.

In der Anleitung von Plasti Dip heisst es, dass man immer nur „leicht darübernebelt“ und der Deckungsgrad sollte so ca. 60% ausmachen. Ich hab versucht mich daran zu halten, aber spätestens ab der zweiten Schicht wird das etwas schwierig und man muss sich auf sein Gefühl verlassen. Aber das klappt dann schon.

Mir ist nur aufgefallen, dass so zum Ende der Sprühdose hin sich bei der Düse scheinbar so Sprühfolien-Ablagerungen gebildet haben, welche dann dazu geführt haben, dass sich „kleine Tropfen“ im Sprühstrahl gebildet haben, die man dann auf der frisch besprühten Oberfläche sieht. Ich bin mir eigentlich keines Fehlverhaltens bewusst und ich denke mal, dass die an der Konsistenz der Sprühfolie liegt – ich kenn das von anderen Sprühlacken hier nicht.

Ein mögliche Lösung für diese Problem ist vielleicht die „Sprühpistole“, die des von Plasti Dip direkt zu kaufen gibt, die dann anstatt des Platik-Sprühkopfs direkt auf die Sprühdose aufgesetzt wird. Aber das ist jetzt mal nur eine Vermutung von mir und hab ich nicht getestet.

Alles in Allem bin ich mit dem Ergebnis durchaus sehr zufrieden. Zum Ende des Sprühvorgangs, also bei der 6. oder 7. Lage hätte ich mir gewünscht, dass ich nicht die „Tropfenproblematik“ gehabt hätte, weil ich dann noch mehr Farbe hätte aufbringen können, was vielleicht zu einem noch mehr glänzenden Ergebnis geführt hätte. Jetzt ist die Oberfläche eher seidenmatt. Was mich aber nicht weiter stört, dann noch einigen gefahren Kilometern und dem damit verbundenen Schutz fällt das überhaupt nicht mehr auf.

Ich hab übrigens parallel zu der Sprühaktion am Auto auch noch ein Blechteil mit lackiert und als alles getrocknet war bei diesem das Abziehen der Folie ausprobiert. Man muss anfänglich etwas hinfummeln bis man ein Eck etwas ablösen kann, aber dann könnte man die aufgetragene Sprühfolie mit gefühlvollen Zug wieder abziehen. ;-)

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RIP David McCallum

David Keith McCallum, Jr. (* 19. September 1933 in Glasgow; † 25. September 2023 in New York City) war ein britischer Schauspieler, Musiker und Komponist. Zu seinen bekanntesten Rollen zählten der sowjetische Agent Illya Kuryakin in der Thrillerserie Solo für O.N.C.E.L. (1964–1968) und der Gerichtsmediziner Donald „Ducky“ Mallard in der Krimiserie Navy CIS (ab 2003).

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/David_McCallum

Sorotec Fräser mit langer Schneide

Es war mal wieder an der Zeit, dass ich mir für meine Shapeoko 2 Fräse neue Fräser bestelle. Mein Hauptwerkzeug sind normalerweise 2-schneidige Downcut-Fräser (im Durchmesser von 1.5mm). Die verwende ich immer noch gerne, aber da diese nur eine 6mm lange Schneide haben, kommt man damit schnell an deren Grenzen. Nun habe ich mich mal umgeschaut und bei Sorotec habe ich „ähnliche Fräser“ gefunden, die aber eine Schneide von 10mm haben – also hab ich mir da einfach mal welche bestellt, um zu sehen, wie die so funktionieren.

Da ich eh gerade wieder ein Holzschild für eine Bekannte mache, aber ich als Werkstoff Multiplex in der Stärke von 9mm mir ausgesucht und weil das Motiv eine „relativ kurvenreichen Kontur“ hat, wollte ich diese mir den neuen Fräsern auch gleich ausfräsen.

So grundsätzlich muss ich ja sagen, dass es mit den neuen (langen) Fräsern gut funktioniert hat. Ich hab aber auch bemerkt, dass ich bei MultiPlex und dieser Länge der Fräser mit der Vorschubgeschwindigkeit (1100mm/min) etwas runtergehen sollte, da der Fräser hierbei immer etwas „hüpfte“. Ich habe ich die „Nachteile“ eines UpCut-Fräsers mal wieder bemerkt. Da ich normalerweise eine Folie auf dem Holz anbringe, damit ich später nicht so viel Farbe abschleifen muss, ist mir aufgefallen, dass diese nicht so eine saubere Kante aufweist, wie bei den DownCut-Fräsern, die ich normalerweise im Einsatz habe. Das geht sogar soweit, dass ich mir die Folie komplett hätte sparen können, weil die Fräskanten so große Folienüberstände hatten, dass beim Lackieren keine sauberes Ergebnis zusammengekommen wäre.

Die doch filigrane Kontur dagegen, wurde mit den langen Fräsern wirklich gut und sauber ausgefräst und das 9mm dicke Mulitplex tadellos ausgearbeitet. Vielleicht muss ich mal bei Sorotec anfragen, ob es diese Art der Fräser auch als DownCut-Variante gibt.

VW T-Roc Testfahrt

Heute hatte ich mal einen aktuellen VW T-Roc zu fahren und wollte ihr kurz meine Eindrücke niederschreiben. Was mich überrascht hat, was doch die „Wertigkeit“ und die Verarbeitungsqualität, die auch bei so einem kleinem Auto mittlerweile geboten wird – das ist schon alles ok. Auch das Infotainmentsystem war wirklich ok, klar muss man sich daran gewöhnen, aber dafür fehlte mir etwas die Zeit, da meine Fahrt nicht soo ausgiebig war. Wo ich meine Probleme hatte, war bei den Fahrassistenten, da dessen Aktivierung und Benutzung ich schon sehr gewöhnungsbedürftig empfand. Das hat dann schon alles gut funktioniert, aber ich bin es von meinem Auto anders gewohnt und es war halt nicht so intuitiv, wie man es vielleicht machen hätte können. Ich hatte ein Diesel-Modell und das war ausreichend motorisiert. „Freude am Fahren“ ist vielleicht was anderes, aber man kam damit schon gut voran. Was mir sehr positiv aufgefallen ist, was das „Digitale Cockpit“, dass schaut rein optisch richtig gut aus und auch die Ablesbarkeit ist sehr toll. Das Fahrzeug hatte auch „Apple CarPlay Wireless“ verbaut und was mir hier aufgefallen ist, ist dass die CarPlay-Karte auch im „Digitalen Cockpit“ angezeigt wird. Von meinem Auto bin ich es gewohnt, dass dort nur die Karte des Hersteller-Navis angezeigt werden kann und das hat einen sehr positiven Eindruck hinterlassen. Auch habe ich es gut gefunden, dass bei einem Fahrzeug dieser Größe es VW noch hinbekommen hat, dass unter dem eigentlichen Kofferraumboden noch Stauraum für so allerlei Krimskrams ist. Alles in Allem würde ich sagen, dass der VW T-Roc ein sehr gelungenes Auto ist und auf alle Fälle einen genaueren Blick wert ist.

Bierzeltgarnitur selber lackieren → Version 2023

Ich habe vor ca. 5 Jahren hier einen Artikel geschrieben, in dem ich beschrieben habe, wie ich einen Bierzelttisch neu lackiert habe. Dieser Post erfreut sich hoher Beliebtheit und darum wollte ich zu dem Thema mal ein Update nachreichen. „Damals“ habe ich den Tisch mittel einer speziell angemischten Lasur und Bootslack behandelt, was im Grundsatz immer noch völlig ok ist. Mittlerweile ist aber „mein Tisch“ in die Jahr gekommen und ich wollte ihn wieder auffrischen. Dieses Mal wollte ich aber etwas einfach halten und habe mir einen Holzlack für Außen bestellt, den es fertig gibt und welchen ich somit auch jeder Zeit nach bestellen kann. Aber alles der Reihe nach …

Bierzelttisch nach 5 Jahren.

So sah also mein Bierzelt-Tisch aus, welchen ich vor 5 Jahren abgeschliffen und neu lackiert hatte. Es wirkte mittlerweile schon „etwas mitgekommen“ und konnte ein Auffrischung vertragen. Ich habe mich dieses Mal, nach einiger Recherche, für den Holzlack von VITON entschieden. Dieser Lack vereint die Farbgebung (was ich damals mit der Lasur gemacht habe) und den Oberflächenschutz in einem. Und ausser dem kann ich diesen „einfach bestellen“ und muss nicht extra die Lasur wieder mischen lassen. Ausserdem gefiel mir nicht, wie sich der Bootslack verarbeiten liess. Das war immer etwas „anstrengend“.

Produktseite bei Amazon.de (*)

Ihr könnt den von mir verwendeten Holzlack auch einfach selber bei Amazon bestellen:

VITON Holzfarbe in Orange – 0,7 Kg Holzlack Seidenmatt – Wetterschutzfarbe für Außen – 3in1 Grundierung & Deckfarbe – Profi-Holzschutzlack – KE31 – RAL 2011 Tieforange (*)

Zuerst wollte ich die „losen Lackteile“ abschleifen und hab dazu meinen BOSCH-Exzenter-Schleifer (den Großen) verwenden. Ich hab auch noch ein „Einhand-Modell„, aber ich dachte mir schon, dass es vielleicht besser wäre, den „Schweren“ (für zwei Hände) zu verwenden. ;-)

Es stellte sich dann sehr schnell heraus, dass manche Stellen des Tisches schon nicht mehr so gut waren und hier hat sich sowohl der Lack, als auch die darunter liegende beim Schleifen gelöst. Von diesen Stellen hatte ich einige über die komplette Tischplatte verteilt und ich kam dann sehr schnell zu dem Entschluss, dass ich ein vernünftiges Ergebnis nur wieder zusammen bekommen würde, wenn ich die komplette Tischplatte abschleifen würde.

Gesagt, getan: Ich hab, weil eben der Bootslack teilweise schon stark abstand, mit einem Schleifpapier der der Körnung 60 angefangen. Das war auch gut so, weil da „richtig was weggenommen wurde“. Ich hab dann an einem Ende des Tisches angefangen und mich zum anderen (also nach Links) vorgearbeitet. Ich denke, dass ich eine gute Stunde und zwei Schleifpapiere (K60) benötigt habe, bis die alten Farbschichten abgetragen waren.

Ich bin immer wieder erstaunt, wie gut „altes Holz“ noch aussehen kann, wenn man die Farb- und Lackschichten der Vergangenheit abträgt. Nachdem die Holzoberfläche wieder so schön war, hab ich kurzzeitig darüber nachgedacht, ob ich sie nicht einfach nur mit Holzöl einlassen sollte und so die Holzstruktur nur hervorheben sollte, aber mich aber dann doch dagegen entschieden.

Ich hab dann noch die Tischoberfläche mit einem Schleifpapier der Körnung 80 geschliffen und zum Abschluss noch mit K120.

Hier meine verwendeten Schleifpapiere (von links nach recht): K60 →K80 → K120

Für euch zur Info: Das ganz rechte Schleifpapier ist das mit der Körnung 120 und von der Firma 3M. Ich hab dieses schon seit geraumer Zeit im Einsatz, weil es zum eines eine sehr hohe Standzeit besitzt und ich beim Aufsetzen auf das Schleifteller nicht mehr aufpassen muss, wo die Löcher für die Staub-Absaugung sind. Nach dem das K120-Schleifpapier mittlerweile mein Standard-Schleifpapier ist, hab ich da mal in das gute 3M-Schleifpapier investiert. ;-)

3M Xtract Cubitron II Gitternetz Schleifscheibe 710W, 125 mm, 120+, ungelocht, 50 Scheiben pro Packung (*)

Nachdem ich mit dem Schleifen fertig war – was doch in Summe rund 1,5 Stunden in Anspruch genommen hat, konnte ich endlich mit dem Farbauftrag anfangen. Oben in dem Fotos seht ihr den ersten Bereich, den ich mit der VITON Holzfarbe mit einem Pinsel gestrichen habe.
Kleiner Spoiler: Nach dem ersten Anstrich sieht man noch recht deutlich die Holzmaserung durch, was sich dann mit dem zweiten Strich ändern.

So schaut die Tischplatte nach dem ersten Anstrich mit der VITON Holzfarbe aus. Hier sieht man die Holzmaserung noch sehr deutlich und man kann auch erkennen, dass beim erstem Mal streichen das Holz die Farbe noch sehr stark aufgesaugt hat.

Ich hab dann den ersten Anstrich einfach mal über Nacht trocknen lassen. Es wäre wahrscheinlich – aufgrund der hohen Aussentemperaturen – auch gegangen, dass ich den zweiten Anstrich nach 4-5 Stunden gemacht hätte, aber dafür hatte ich keine Zeit mehr.

Am nächsten Tag hab ich dann die getrocknete Farbschicht mit einem Schleifpapier K220 leicht angeschliffen und gut mit dem Kompressor entstaubt, bevor ich mich an den zweiten Anstrich gemacht habe. Diesen habe ich auch gemacht, weil ich nach der erste Lackschicht nach einige „matte Stellen“ hatte, an denen einfach etwas zu wenig Farbe war.

Foto entstand gleich nach dem zweiten Anstrich, darum glänzt die Oberfläche noch sehr stark.

Ich kann euch noch etwas beruhigen, die Oberfläche glänzt nach dem Trocknen nicht mehr so stark, wie auf dem obigen Foto, welches unmittelbar nach dem zweiten Anstrich gemacht wurde. Ich würde sagen, dass die Farbe nach dem Trocknungsprozess seidenmatt wird und das wirkt wirklich sehr gut.

Ich bin jetzt mal gespannt, wie sich das neue Anstrich über die nächsten Jahr verhält und wie lange es dauert, bis ich den Tisch wieder überarbeiten muss.

(*) Wenn Ihr etwas über einen Partner-Link kauft, erhalte ich von Amazon ein paar Cent Provision für die Empfehlung. Für Euch ändert sich dadurch am Verkaufspreis nichts. (Amazon-Affiliate-Link des Amazon Partner Programm)

Nachtrag vom 30.7.2023:
Mittlerweile ist es eine gute Woche her, dass ich den Bierzelttisch neu gestrichen habe und ich wolle noch kurze ein paar Infos nachreichen.

Ich wollte noch ein Bild nachreichen, auf dem man sieht, wie die Farbe im getrockneten Zustand aussieht. Sie deckt deutlich stärke, als die Lasur vom ursprünglichen Artikel (siehe oben), kommt aber meiner Meinung nach „mehr ans Original“.
Bei mir steht der Tisch im Freien und hier sieht man sehr schön, dass die Farbe (zumindest jetzt noch) sehr gut wasserabweisend ist. Ich bin ja mal gespannt, wie sich der neue Anstrich im Laufe der Zeit verhalten wird. Das davor verwendete Bootslack hatte doch nach einigen Monaten schon starke Risse, in die das Wasser eindringen konnte und somit den „Alterungsprozess“ beschleunigt hat.

New Laptop Brand Shocked Whole Computer Industry – Framework Laptop – Teardown And Repair Assessment

Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=vx-Lggf2TXc

Sehr interessantes Konzept, wie ich finde. Ich hab jetzt noch keine Preise gefunden, aber so rein grundsätzlich würde mir so ein Gerät als Windows Laptop sehr gut gefallen. Bemerkenswert finde ich, dass man mit nur einen Torx-Schraubenzieher das komplette Gerät zerlegen kann. Auch hat mir sehr gut gefallen, wie die Zubehörteile verpackt waren – alles was geht in Kartonagen, was mir vom ökologischen her sehr entgegen kommt.

Zurück zum Wireless CarPlay Adapter.

Am 13. April 2023 (also vor gut 10 Wochen) habe ich einen Selbsttest gestartet und wollte gucken, wie es denn ist, wenn ich kein CarPlay mehr im Auto verwende. Ein Artikel darüber findet ihr hier. Kurzfassung: Das hat alles soweit auch über Bluetooth und Steuerung übers Smartphone funktioniert, aber die vergangene Urlaubsfahrt hat mich dann doch wieder zurück zu CarPlay gebracht.
Dazu vielleicht eine kurze Erklärung: Wir waren in Kroatien auf Dugi Otok, was von mir zuhause ca. 950 Kilometer sind. Bei der Hinfahrt habe ich das im Audi verbaute Navi (aus 2019) verwendet und da haben mich zwei Sachen besonders gestört. Einmal die Kartendarstellung – mit dieser kam ich irgendwie nicht so klar und konnte mich irgendwie damit nicht anfreunden. Und zum anderen, die Route, die uns das OnCar-Navi immer vorgeschlagen hat, war auch nicht die Beste. Bei der Hinfahrt waren wir noch zu Zweit im Fahrzeug und beim Bekannte kannte die Strecke und darum was das Navi nur „schmückendes Beiwerk“. Bei der Heimreise war ich aber allein unterwegs und mir war dann doch wohler mir den CarPlay-Funktionen. Ich habe übrigens Google Maps für die Heimfahrt verwendet und das hat wirklich sehr gut funktioniert und auch die Steuerung und Wiedergabe der Podcast funktioniert via CarPlay schon auch sehr gut.

Aber ich glaube, man könnte es auch so zusammenfassen:
Bei meinen täglichen Pendelfahren komme ich mit der Bleutooth-Variante gut zurecht (also kein CarPlay), weil ich eigentlich bei der Audio-Wiedergabe nichts verändere. Fährt man aber eine so weite Strecke alleine, dann hat CarPlay schon deutliche Vorteile. Sei es nur einfach die Darstellung auf dem größeren Fahrzeug-Display, oder auch die Steuerung mittels Dreh-Drück-Steller.

Mapillary

Hab den Dienst „Mapillary“ entdeckt und dabei handelt es sich um eine „Open Source StreetView oder LookAround“ Alternative, bei der die User mit ihren Smartphone Strecken abfahren, dabei Fotos machen und diese im Anschluss hochladen können. Über die Webseite oder auch die App kann man natürlich auch sich Orte anschauen und wo „usergenerierte Fotodaten“ vorhanden sind, diese aufrufen und sich umsehen. Besonders spannend finde ich, dass man über die App auch selbst dazu beitragen kann, dass die Daten vollständiger werden und gerade in ländlichen Gegenden kann dass schon sehr praktisch sein. Ich werde bei nächster Gelegenheit vielleicht selbst mal einen Track aufzeichnen und mit Fotos versehen und schauen, was dann nach dem Upload damit passiert.

Mapillary (mapillary.com) ist ein Dienst für die gemeinsame Nutzung geo-getaggter Fotos, der von einem schwedischen Startup entwickelt und im Juni 2020 an Facebook verkauft wurde.[1][2] Seine Erfinder wollen die ganze Welt (nicht nur Straßen) mit Fotos repräsentieren [3][4]. Sie sind der Meinung, dass es zur Abdeckung aller interessanten Orte in der Welt ein unabhängiges, von der Masse getragenes Projekt und einen systematischen Ansatz zur Abdeckung interessanter Gebiete geben muss.

Quelle: https://wiki.openstreetmap.org/wiki/DE:Mapillary

Nachtrag vom 19.5.2023:
Es hat tatsächlich, 2-3 Tage nachdem ich mich zum erstem Mal mit Mapillary befasst habe, auf iOS ein App-Update gegeben, welches nach meiner Meinung vieles verbessert hat. Das Layout der Kamerafunktion wurde überarbeitet und ist jetzt viel klarer und verständlicher. Ausserdem kommt es mir so vor, dass auch im Bereich „Upload“ Verbesserungen vorgenommen worden sind, weil man dort jetzt auch die Bildsequenzen einsehen kann, die man hochgeladen hat.
Und noch etwas ist mir aufgefallen: Es hat ca. 5 Tage gedauert, bis die Fotos, die ich beim meinem ersten Test gemacht habe, in der Karte von Mapillary erscheinen sind. Bis zu dem Zeitpunkt war ich mir nicht ganz sicher, ob meine Uploads überhaupt funktioniert bzw. angenommen wurden.

Mapillary Onlinekarte von Obereulenbach mit den ersten hochgeladenen Fotos von mir.

Im Übrigen hab ich nun auch die URL von meinem Mapillary-Profil rausgefunden:
https://www.mapillary.com/app/user/ostermeiernet

Veranstaltungshinweis: 675 Jahre Marktrechte Rohr i.NB

In gut 4 Wochen (9.-11. Juni 2023) findet in Rohr i.NB ein großes Fest anlässlich der Verleihung der Marktrechte vor 675 Jahren statt. Bereits am 8. Juni 2023 (Fronleichnam) veranstaltet die Feuerwehr Rohr i.NB ihr jährliches Bierfest, doch dieses Mal findet dieses auf dem Festgelände statt und es gibt zusätzlich eine Ausstellung historischer Feuerfahrzeuge. Am Festsonntag (11. Juni 2023) findet um 14 Uhr ein Historischer Festumzug mit über 40 Gruppen, 12 alten Themen-Wägen und rund 1.000 Teilnehmern statt. Historisches Lagerleben gibt es an allen Tagen des Fests auf dem Festgelände.

Weiterführende Infos findet man auf der Webseite: https://kultur-rohr.de/675-jahre-marktrechte-rohr/

Endurance CPU Stress Test für macOS

Heute hatte ich einen etwas älteren 27″ iMac (ich glaube, der war aus 2015) und da hatte der User in der Vergangenheit das Problem, dass er Darstellungsprobleme hatte, wenn der Mac „unter Last“ war. Selber konnte ich diese Phänomen leider nie so richtig reproduzieren, aber nach dem der User ein Bekannter von mir ist, glaube ich ihm. Man könnte jetzt vermuten, dass vielleicht die Grafikkarte ein Problem hat, wenn sie vielleicht warm wird, aber auch das konnte ich nicht wirklich nachvollziehen. Ich habe nun den iMac neu installiert und das letzte verfügbare macOS, welche bekommt ist „Monterey“. Dort habe ich nun mehrere Stunden mit dem Mac „gearbeitet“ und konnte kein Fehlverhalten mehr feststellen. Da ich aber noch auf Nummer-Sicher gehen wollte, hatte ich die Idee, ob es nicht eine Art Stresstest-App für den Mac gäbe. Und natürlich gibt es sowas. Ich für meinen Teil habe das Programm „Endurance CPU Stess Test“ für macOS aus dem MacApp-Store geladen und laufen lassen. Bereits kurz nach dem Start der App laufen alle vier Prozessorkerne auf 100% Auslastung und man merkt, dass der Mac nicht mehr viele Ressourcen für andere Tätigkeiten über hat.
Was mich tatsächlich etwas verwundert hat, war die Tatsache, dass nach ca. 25 Minuten Stresstest der Mac kaum spürbar wärmer geworden ist. Auch sind die Lüfter nicht angesprungen, was ich eigentlich erwartet hätte. Was wiederum den Verdacht nahe legt, das die hauptsächliche Wärmeentwicklung nicht von der CPU, sondern der GPU verursacht wird. Während meines CPU-Stresstests war das Mac zwar sehr langsam, aber ich hatte kein „Ausfälle“, wie vom User ursprünglich beschrieben. Meines Erachtens kann die nun zweierlei Gründe haben: Entweder war die macOS-Installation irgendwie „beschädigt“, oder aber die „optischen Fehler“ werden tatsächlich von der GPU verursacht und so wie es derzeit aussieht, läuft die CPU (übrigens in INTEL i5) sauber.
Jedenfalls war es für mich eine wertvolle Erfahrung mal so einen Stresstest bei einem Mac zu machen, auch wenn er in diesen speziellen Fall leider kein neuen Erkenntnisse gebracht hat. Ich werde jetzt mal weiter suchen und schauen, ab es auch für die Grafikkarte ein Stresstest-Programm gibt. Den CPU-Stresstest habe ich dann nachdem er 30 Minuten gelaufen ist wieder gestoppt.

macOS: Während der Einrichtung lassen sich die AGBs nicht akzeptieren

Heute habe ich einen etwas älteren 27″ iMac neu installiert und mit dem „Internet Recovery“ wird einem ja das Betriebssystem vorgeschlagen, mit dem der Mac ursprüngliche ausgeliefert wurde. In meinem Fall war dies macOS „Mojave“.

macOS Mojave, Versionsnummer 10.14, ist die fünfzehnte Hauptversion von macOS, dem Desktop-Betriebssystem von Apple. Es wurde am 4. Juni 2018 auf der Worldwide Developers Conference vorgestellt und nach einer etwa viermonatigen Beta-Phase am 24. September 2018 veröffentlicht.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/MacOS_Mojave

Die Installation klappe soweit wunderbar, nur während der anschliessenden Einrichtung des Mac´s konnte ich nicht auf den Button „Akzeptieren“ klicken, als es um die AGBs ging. Dieser Button war zu diesem Zeitpunkt ausgegraut und ich hätte nur den „Zurück“-Button verwenden können.

Eine Recherche im Internet zeigt sehr schnell, dass dieses Problem schon mehr User hatten und auch ein Lösungsansatz war dann schnell gefunden. Es lag in meinem Fall daran, dass ich gleich bei der Einrichtung eine AppleID, also einen iCloud-Account, eingetragen habe und das diese Angabe die Ursache für das Problem scheinbar ist.

Das Problem was ihr habt ist neuerdings bei mein MacbookPro 5,5 auch, Der Fehler kommt nur wenn man sich ein iCloud Account Erstellen/Verbinden möchte. Aber es gibt ein fix dafür, Ihr müsst euch bei der MacOS Einrichtung ein Lokalen account erstellen also ohne iCloud.

Quelle: https://communities.apple.com/de/thread/254465420

Als ich dann also im Einrichtungsassistenten ein paar Schritte wieder zurück gegangen bin und ihm gesagt habe, dass ich die AppleID später eintragen möchte, konnte ich dann auch die AGBs akzeptieren.

Windows Server 2012R2: Taskmanager lässt sich nicht aufrufen

Heute hatte ich bei einem etwas älteren Serversystem, dass ich über die Taskleiste nicht mehr den Taskmanager aufrufen konnte. Der entsprechende Eintrag war ausgegraut. Wenn ich denn versucht habe, den Taskmanger über die Funktion „Ausführen“ (Windows+R) zu Starten, bekam ich den Hinweis der „Task-Manager wurde von Ihrem Administrator deaktiviert“. Mit etwas Recherche fand ich eine Microsoft-Supportseite, welche dieses Problem beschreibt und einige Lösungsansätze aufgibt. Bei mir waren es nicht irgendwelche Gruppenrichtlinien, sondern tatsächlich ein Registry-Eintrag, welche das Öffnen verhinderte.

Bei mir war es nachstehender Regedit-Eintrag, bei dem der Wert auf „1“ gesetzt war und somit den Aufruf des Taskmanagers verhinderte.

[HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Policies\System]
DisableTaskMgr=dword:000000000

FunFact: In dem Supportartikel wird auch erwähnt, für welche Betriebssysteme dieser gültig ist und da musste ich doch etwas schmunzeln:
Gilt für: Windows 10 – alle Editionen, Windows Server 2012 R2, Ursprüngliche KB-Nummer: 555480″ ;-)

So sah der Eintrag in der Registry aus, mit dem das Öffnen des Taskmanagers unterbunden wurde.
So sah der Eintrag in der Registry aus, mit dem das Öffnen des Taskmanagers unterbunden wurde.

Ein Selbstversuch: CarPlay war gestern.

Wie hier auf meinem Blog schon des öfteren erwähnt, nutze ich seit langer Zeit Apple CarPlay in meinen Autos. Nun hatte ich aber wieder mal das Phänomen, dass ich bei meinem Wireless-CarPlay-Dongle Audio-Probleme hatte und ich nun auf den Gedanken gekommen bin, dass ich mal die im Auto-Infotainmentsystem vorhandene (altmodische) Bluetooth-Verbindung nutzen könne. Also den USB-CarPlay-Dongle abgesteckt und eine „direkte Bluetooth-Verbindung“ zu Autoradio aufgebaut und Herzlich Willkommen in der Vergangenheit! Das schaut alles nicht mehr wirklich Zeitgemäß aus, aber es funktionierte. Klar, warum auch nicht. ;-)

Die Audio-Wiedergabe über Bluetooth funktioniert tadellos und ohne jegliche Problem. Was nervt, ist dass das Audi-System hin und wieder den Hinweis bringt, dass ein „externe Audio-Player“ die Wiedergabe steuert und somit die Wiedergabe im Auto nicht anläuft. Dann muss man an iPhone wechseln und dort z.B. die Podcast-App aufrufen. (Meiste hatte ich davor Amazon Music am Handy laufen und damit kommt das System mit der Bluetooth-Verbindung scheinbar nicht zurecht.)
Da ich aber im Auto eh meistens nur Podcasts höre ist das für mich nicht weiter schlimm. Und ich kann übrigens am iPhone schon die Wiedergabe z.B. von Amazon Music startet und diese spielt dann auch im Auto-Radio ab. Ich kann es als nur nicht über die Auto-Bedienelemente steuern.

Was mit bei CarPlay immer gut gefallen hat, was tatsächlich die Integration von „Apple Karten“-App und damit verbunden die Vorschläge der nächsten Ziele, was bei mir im Normalfall sehr einfach ist, da ich Größtenteils in die Arbeit pendle und so recht gut vorhersagbar ist. Gerade die Navigation nach der Arbeit Nachhause und dem sehr einfachen Teilen der Ankunftszeit fehlt mir seither. Momentan mache ich dies direkt über das Smartphone, was etwas umständlicher ist, aber auch funktioniert. Mein Auto hat ein eingebautes Navi, welches ich aber ehrlicherweise seitdem mein Selbstversuch läuft, noch nicht gebraucht habe.

Bei der Telefonie über den „CarPlay-Dongle“ ist mir immer wieder aufgefallen, dass da eine gewisse Verzögerung vorhanden ist. Nicht schlimm, aber gerade soviel, dass man es merkt. Man kann damit ohne Weiteres telefonieren, aber hin und wieder fällt man doch dem Gegenüber dann ins Wort. Diese Verzögerung sollte ja bei der Bluetooth-Verbindung direkt zum Fahrzeug deutlich weniger sein, aber ich aber derzeit noch nicht bestätigen kann, weil ich auch seither noch nicht telefoniert habe. ;-)

Ich werde jetzt mal die nächsten Tage noch weiter mit diesem Ohne-CarPlay-Setup unterwegs sein und schauen, wie ich damit zurecht komme und wie es mir denn so gefällt. Vielleicht stecke ich auch einfach mal wieder der CarPlay-Adapter an und schau „wie krass der Unterschied“ ist. Sollte mir noch etwas erwähnenswertes auffallen, so werde ich hier darüber berichten.