Einleitung: Ich hatte so die Idee, dass ich hier auf diesem Blog mal erwähne, welche Maschinen und Werkzeuge ich bei mir zuhause in der Werkstatt im Einsatz habe. Dies soll vielleicht dem ambitionierten Heimwerker eine kleine Hilfe sein, was er vielleicht für zuhause braucht und haben möchte. Die Liste der Werkzeuge und Maschinen wird in unregelmässigen Abständen ergänzt und die Reihenfolge, wie die Maschinen hier auftauchen, hat nicht mir deren „Beliebtheit“ und einer Priorisierung zu tun – die Beiträge werden einfach in der der Reihenfolge gemacht, wie ich gerade die Maschinen im Einsatz habe und wie es mir zeitlich mit dem Erstellen der Artikel ausgeht.





Es handelt sich hier bereits um die Version 2 des Werkstatt-Saugers von Parkside und bereits bei seinem Vorgänger habe ich ernsthaft überlegt, ob ich mir diesen zulegen soll. Jetzt mit dem Update wurde mir die Entscheidung sehr erleichtert, weil es ein paar Verbesserungen gibt, die für mich entscheidend waren und ich somit nun stolzer Besitzer dieses Saugers mit dem zugegeben etwas sperrigen Namen bin.
Wenn man auf der Parkside Produktseite nachschaut, dann werden hier einige Verbesserungen vom Vorgängermodell A1, zu der aktuellen Version B2 aufgezeigt.
- 11 % mehr Unterdruck → ok, versteh ich. bedeutet bessere Saugleistung.
- 42 % höherer Luftstrom → auch irgendwie klar, wenn ich mehr Saugleistung habe, dann „geht auch mehr durch“.
- 99,995 % Filterleistung → das verstehe ich garnicht. Heisst das, der Neue filtert doppelt so gut wie das Vorgängermodell?!?
Aber auch sonst bietet der Staubsauger eine Punkte, die ich ganz positiv finde. So hat der Auffangbehälter eine Größe von 30 Litern, was deutlich mehr ist als ein „normaler Nass-Trockensauger“ hat. Das Killer-Feature war für mich der Funk-Handsender, mit welchen man den Sauber „aus der Ferne“ (also auch beim Betrieb von Akku-Werkzeugen) einschalten kann. Die verbesserte Saugleistung und den erhöhten Durchfluss habe ich oben schon erwähnt. Und dann ist direkt am Sauger noch eine USB-C-Buchse verbaut, mit der ihr euer Handy oder die Bluetooth-Box mit max. 10 Watt aufladen könnt. „Natürlich“ ist auch eine normale Schuko-Steckdose noch verbaut, mit der ihr, wenn dort ein Werkzeug angesteckt ist, den Staubsauber automatisch starten lassen könnt. Um im Vergleich zu meinem alten Staubsauber ist das Modell von Parkside auch deutlich leiser und man merkt, dass auf die Geräuschreduzierung Wert gelegt wurde. Der mitgelieferte Schlauch hat eine Länge von 3,5 Metern, was für mich ausreichend ist. Wie Parkside aber auf einem 11 Meter Aktionsradius kommt, ist mir nicht ganz klar – wahrscheinlich haben die die Länge des Stromkabels auch noch dazu gerechnet!!? Und in der Produktbeschreibung wird noch erwähnt, dass sowohl das Kabel, als auch der Schlauch direkt am Gerät verstaut werden kann – das klappt bei mir leider nicht so ganz. Ok, das Kabel kann man mit guten Willen an der „Geräterückseite“ aufwickeln, aber nachdem das (erfreulich) lang ist, sind die dafür vorgesehene Halterungen etwas zu gering ausgelegt. Das geht schon, aber irgendwie sehr, sehr knapp. Gleich gilt für den Schlauch: Der ist angenehm lang, aber leider etwas zu starr – er könnte durchaus flexibler sein. Aber in der Praxis stört das nicht wirklich, es wird nur zu einem „Problemchen“, wenn man den Schlauch in die Ablage oben verstauen möchte. (Aus diesem Grund habe ich mir oben auf den Staubsauber eine Ablagebox montiert, in die der Schlauch besser passt.)
Es wird auch erwähnt, dass der Staubsauger eine Ausnahme für die Parkside Sortimentsboxen hat. Das würde mich tatsächlich interessieren, aber irgendwie finde ich die Boxen nicht wirklich und es drängt sich mir gerade der Gedanke auch, dass die aktuell nicht verfügbar sind. Wenn da jemand andere Infos für mich hat, dann bitte immer her damit.
Alles in Allem muss ich sagen, dass der Parkside-Staubsauger wirklich gut ist und ich es nicht bereut habe, dass ich mir diesen zugelegt habe. Normalerweise kostet der Sauber 299,00 Euro. Ich hatte das Glück, dass es zur Einführung einen 30 Prozent Rabatt gegeben hat, wodurch das Gerät mich 199 Euro gekostet hat und da musste ich einfach schnell zuschlagen. Und dem ambitionierten Heimwerker wird vielleicht schon aufgefallen sein, dass das Gerät eine gewisse Ähnlichkeit mit einem Werkstatt-Sauber von Festool hat, der aber preislich 3-4x so teuer ist. Ob das so erlaubt ist, kann ich nicht sagen, ist mir auch egal. Ich für meinen Teil bin jedenfalls mehr als happy mit dem Teil.
