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Der Blog ist klar technologie- und praxisorientiert, kombiniert Alltagserfahrungen mit IT-Knowhow und testet regelmäßig neue Systeme, Tools und Geräte. Ergänzt wird dies durch persönliche Einschätzungen und Empfehlungen aus der Medienwelt.
Hin und wieder kommt es vor, dass ich mit gern ein Video von Youtube runterladen würde, um dieses dann auf einen iOS zu laden. Im Vorfeld hab ich einige Mac AppStore wie GetTube oder ähnliches probiert, doch diese hatten alle nicht den gewünschten Erfolg. Die meisten Apps blieben während des Downloads hängen oder funktionierten von Anfang an nicht.
Ein Arbeitskollege (Danke Alex) hat mir dann den Tipp gegeben, das der Download auch mit Mac bzw. Safari Bordmitteln zu bewerkstelligen ist und dieses Tipp wollte ich nun hier posten.
– man geht auf die Youtube Webseite und sucht sich das gewünschte Video aus
– dies lässt man dann im Browser abspielen
– während dies geschieht öffnet man die Aktivitätsanzeige des Safari
– oder findet man für gewöhnlich einen größeren Download, der normalerweise noch läuft
– diese Zeile kann man nun Doppelklicken und der Safari lädt nun diese Datei in den Download-Ordner des jeweiligen Benutzers
– nun könnte man noch gleich mit einem Programm wie Evom die flv Datei in ein iOS passendes Format umwandeln lassen und das war’s ;-)
Wir haben zur Zeit einen ca. acht Jahre alten Open Mervia, der erste Generation, bei dem im Laufe der kommenden Monate einiges an Reparaturen daher kommen dürfte. Bremsen hinten und vorne, Auspuff, Zahnriemen, Kundendienst, TÜV usw., so dass wir überlegt haben, dass wir uns ein neues Auto zulegen und es ist natürlich naheliegen, dass man sich das Nachfolgemodell des Meriva´s anschaut. Voraus schicken möchte ich, dass wir mit dem alten Meriva sehr zufrieden waren und dies ein sehr robustes und ausgereiftes Auto ist. Mit seinen 1.6 Litern Hubraum und den 100PS waren auch die Fahrleistungen für eine Familienkutsche recht ordentlich. Wir hatten das Cosmo-Sondermodell, wobei ich jetzt nicht mehr sagen kann, was dieses ausgezeichnet hat.
Am vergangenen Wochenende hatten wir nur also den neuen Mervia uns ausgeliehen und konnten diesen auch etwas testen. Nachfolgend mal meine persönlichen Eindrücke von dem Fahrzeug:
wir hatten den 1.4 Liter Ecotec mit 100 PS – quasi Leistung wie beim „Alten“
der neue Mervia ist „erwachsener“ geworden, aber dadurch auch (vermutlich) schwerer
Innen ist er weit ruhiger als der alte Mervia
durch das (vermutlich) höhere Gewicht verliert er (trotz gleicher PS-Zahl) an Agilität, ich würde sogar sagen, mit den 100 PS ist man „untermotorisiert“.
nur durch Fahren im höheren Drehzahlenbereich kommt man etwas flotter vorwärts, was aber den Verbrauch deutlich in die höhe treiben dürfte.
laut Hersteller sollte der Mervia im Mx ca. 6,1 Liter verbrauchten, aber ich denke, dass man im Alltag eher 8-8,5 Liter braucht.
im Vergleich dazu, der alte Mervia braucht bei unserem (typischen) Kurzstrecken-Einsatz ca. 10 Liter !!!
Die Verarbeitung ist für Opel durchaus ordentlich und gibt keinen Grund zur Meckerei
das neue Türkonzept ist zwar schön und eigenwillig, hätte es aber in meinen Augen nicht unbedingt gebraucht
der Kofferraum ist im Vergleich zum alten Modell annähernd gleich geblieben
die Kofferraumabdeckung ist jetzt nicht mehr nach dem „Origami-Prinzip“ und x-fach faltbar, sondern nur auch nur noch ein Teil (gefällt mir deutlich besser)
die hinter Sitzbank ist in der Länge um ca. 15-20 cm verschiebbar, was auch recht praktisch sein dürfte
sehr gut gefallen hat mir das Lederlenkrad, da dieses sehr gut in der Hand liegt und ein „gutes Gefühl“ vermittelt
das verbaute Radio (ich glaube, dass nennt sich CD300) ist für meinen Geschmack mit zu vielen Knöpfen übersäh und dies setzt sich auch in der 2-Zonen-Klimaanlage fort. Das dürfte im täglichen Einsatz, solange man das Radio bzw. die Klimaanlage noch nicht blind bedienen kann, dazu führen, dass man den Blick von der Strasse nimmt um den passenden, gesuchten Knopf zu finden.
Kurios find ich, dass das Fahrzeug über eine Lenkrad-Heizung verfügte
was etwas ungewohnt war, ist dass die A-Säule im Vergleich zum alten Meriva deutlich schräger steht. Das gibt zwar dem Fahrzeug eine sportlichere, schnittigere Linie, führt aber auch dazu, dass man im Innenraum, sprich auf den vorderen Plätzen, sehr viel Platz bis zur Windschutzscheibe hat, der meines Erachten als „verschwendet“ bezeichnet werden kann.
Nachtrag 25. März 2011:
Heute haben wir also nun „unseren“ Mervia bestellt. Haben uns aber für die 120 PD Variante mit Turbolader entschieden, die deutlich bessere Fahrwerte haben soll. Leider sind wir den etwas stärkeren Motor noch nicht Probe gefahren, so dass ich dazu nichts sagen kann. Derzeit beträgt die Lieferzeit bei Opel für den neuen Mervia ca. 8 Wochen, so dass es jetzt erst mal Abwarten heisst.
Nachtrag 3. Juni 2011:
Wollte hier an dieser Stelle nur kurz mitteilen, dass wir unserem Mervia am 1. Juni 2011, also gestern, erhalten haben. Nach den ersten gefahrenen Kilometern muss ich sagen, dass es die richtige Entscheidung war, den stärkeren Motor zu nehmen. Auch ist mir bei der letzten Fahrt erst so richtig aufgefallen, wie leise und ruhig der neue Meriva im Vergleich zum Vorgänger-Modell ist. Das kommt aber auch sicher daher, da die Dämmung und die generelle Verarbeitung besser geworden ist. Den Preis, den man dafür zahlen muss, ist das höhere Gewicht und somit die verminderte Agilität bei gleicher Leistung. Ich lass jetzt mal ein paar Tage vergehen, frag meine Frau, ob ich mit ihrem Auto fahren darf, ;-) und werd dann hier an dieser Stellt wieder schreiben, was mir aufgefallen ist.
Mittlerweile stehen die Urlaubsbilder von unserem Aufenthalt in Waldkirchen im März 2011 online. Ihr findet diese in der Rubrik „Urlaubsbilder“ bzw. direkt unter der URL:
Wir waren wieder im Sporthotel Reutmühle, in dem wir auch schon letztes Jahr waren und wir waren wie sehr zufrieden mit allen. Kann das Hotel bzw. die Region nur wärmstens für Familien mit Kindern empfehlen. ;-)
Hab jetzt mal die App „WordPress mobile“ von wordpress.org fürs iPhone ausprobiert und war im ersten Moment der Annahme, dass man damit nur Blog auf wordpress.org bearbeiten kann. Doch man kann auch die eigenen gehosteten und verwaltenen WordPress Blog eingeben und damit bearbeiten. Werd das jetzt mal testen, auch wenn ich noch keinen konkreten Einsatzfall dafür habe…aber gut zu wissen, dass man könnte, wenn man wollte ;-)
„Again was learned :-)“
Heute hatte ich das Problem, dass ich ein Gräte (im Speziellen einen Print-Server von Netgear, Modell PS101), hatte, der eine fest IP-Nummer hatte, die ich jedoch nicht wusste. Einen Reset-Knopf hatte das Teil nicht, so dass ich auf Werkseinstellungen zurück hätte können. Wie also bekommt man die IP raus?
Ich hab dann einen klasse Tipp mit Google gefunden, den ich hier jetzt mal aufschreiben möchte, in der Hoffnung, dass ich diesen Post dann wieder finde, wenn ich mal wieder in einer ähnlichen Situation bin.
Wireshark auf dem Mac installieren und den Mac und das „Gerät“ mittel Netzwerkkabel verbinden. Wobei das „Gerät“ erst mal noch ausgechaltet bzw. stromlos ist.
Dann den Ceapture-Vorgang auf dem jeweiligen Interface (normalerweise en0) starten und dann das Gerät einschalten und beobachten, was alles an Daten „vorbeifliegt“. Dort findet sich auch man dann auch die IP-Nummer des Geräts. ;-)
Ich wurde durch einen Arbeitskollegen (Danke, Alex) auf einen MacWelt Artikel hingewiesen, der sehr ausführlich erklärt, wie man an seinem Mac zusätzlichen Platz freimachen kann und so etwas Festplattenkapazität sparen kann. Den Artikel findet ihr unter:
Ich hab mal eine Kurzfassung davon erstellt, für den Fall, dass ich nicht alles lesen wollt oder den kompletten Artikel schon mal durch gearbeitet und jetzt nur noch eine stichpunktartike Zusammenfassung braucht.
Suche nach .dmg Dateien (Disk Images)
Suche nach .Zipp Dateien (Archive)
in iTunes Podcasts (im spezielen Video-Podcast) anschauen.
auf Dateiebene finde man diese im Benutzerordner unter: „Musik/iTunes/iTunes Music/Podcasts“
das Mail-Programm durchforsten (gerne auch auf Dateiebene im Benutzerordner unter Library/Mail/Mailboxes)
auch den Ordner (ebenfalls im Benutzer Ordner) Library/Geladene Mail-Objekte (bzw. Mail Downloads) anschauen
Spotlightsuche nach .emlx Dateien > Alle einblenden, anschliessen mit dem „Plus“-Symbol (rechts oben im Fenster) das Suchkriterium „Größe“ hinzufügen und nach eine bestimmten Größe (größer als 10 MB) suchen lassen.
Cache Dateien von Hand löschen. Benutzerordner/Library/Caches
Über die Darstellungsoptionen „Befehlstaste+J“ sollte man die Option „Alle Größen berechnen“ anhaken
überflüssige Druckertreiber entfernen /Library/Printers (bei den Ordnern PPDs und PPD-Plugins aufpassen, am besten nicht löschen)
in /Library/Dictionaries schauen, speziell nach „Shogakukan“ (das sind japanische Wörterbücher), sind im Normalfall 3 Ordner, die schon mal 100 MB umfassen können.
die Sprachausgabe „Alex“ löschen, findet sich unter: /System/Library/Speech/Voices > der Unterordner heisst dann „Alex.SpeechVoice“ (die anderen Ordner sind relativ klein)
auch mal den Ordner /Library/Reciepts sichten und prüfen ob da viel bzw. Große Update-Dateien drinnen liegen.
Hatte heute das Problem, nachdem ich jetzt das SuperDrive aus meinem MBP durch eine SSD ersetzt habe, dass ich doch seit langem mal eine DVD brennen wollte/musste. (Anmerkung: Nicht mal eine Mac DVD, sondern eine für Windows SP1 für Win7). Ich hab mir einen LiteOn ext. DVD Brenner (Etau108 Vers.2) als „Ersatz“ für das interne Laufwerk gekauft und wollte nun damit meine erste DVD brennen – davon gelesen hab ich schon des öfteren. Jetzt musste ich allerdings feststellen, dass das Brennen leider nicht funktionierte. Wenn ich einen Brennvorgang startete, dann drehte der Brenner 1-2x hoch und drehte dann aus bis zum Stillstand des Mediums. Egal mit welche Brennsoftware ich es versuchte. Ich hatte schon die Befürchtung, dass der DVD Brenner nicht 100%ig kompatibel zum Mac sei und somit das Brennen nicht funktionierte. Nachdem ich dann etwas gegoogled habe und ich in irgendeinem Forum gelesen habe, dass auch ein anderer User das Problem hatte und es dann am anderen USB Anschluss ging, fiel mir wieder ein, dass die beiden USB Anschlüsse an meine (oder auch generell) MacBook Pro 13,3″ ja nicht ganz gleich sind. Wenn ich mich noch richtig erinnere, dann wird eine mit 5, der andere mit mehr Volt (ich glaube 10) betrieben. Und so wie es aussieht benötigt der Brenner den (guten) 10Volt-USB Anschluss. ;-)
Das Apple iPhone4 wird nun so ca. ein Jahr alt und mittlerweile gibt es nun auch eine Halterung von VW für deren FSE. Wollen wir hoffen, dass sich die Gerüchte bestätigen und das iPhone5 den gleichen Formfaktor beibehält. ;-)
Letztigs wollte ich in Google Analytics Teile der Webseiten-Statistik auch noch für jemand anderen einsehbar machen und dachte mir, dass dürfte ja nicht die ganz große Aufgabe sein, wenn der „andere“ ebenfalls einen Google-Account hat und es im Analytics einen „Nutzer-Manager“ gibt. Doch ich wurde eines Besseren belehrt.
Nachdem ich die Googlemail-Adresse/Konto des weiteren Benutzers eingegeben hatte, bekam ich immer die Fehlermeldung: „Für diesen Nutzer existiert kein Google-Konto.“ Ok hab ich mir gedacht, dass es sich dabei um ein neu eingerichtetes Konto handelte, vielleicht braucht einfach Google etwas mehr Zeit. Doch als es auch nach 2 und 3 Tagen noch nicht ging, wurde ich stutzig. Ich versuchte ein anderes Konto aus, von dem ich wusste, dass der jenige sehr viele der Google-Dienste nutzt und ich mir sicher sein konnte, dass das Google-Konto sichtig eingerichtet sei und funktionieren müsste. Doch auch hier bekam ich diese Fehlermeldung. Komsich. Nach einigem googlen (wie passen ;-) ) find ich dann den Hinweis, dass viele der google-eigenen Dienst Probleme mit User-Accounts haben, wenn man diese mit name@googlemail.com einträgt. Die Lösung war dann einfach, man sollte einfach den neuen Nutzer mit name@gmail.com eintragen. Schwupps, das war.
Ich finde es nur seltsam, dass dieses Problem doch eine gewisse Verbreitung und einen gewissen Bekanntheitsgrad hat, Google dies aber nicht fixt. Ok, vielleicht betrifft es nur uns in Deutschland, weil hier meines Wissens Google die Domain „gmail.com“ nicht verwenden darf…
Schon des längeren hat es mich gereizt, dass ich mich mit dem Thema SSDs beschäftige, aber irgendwie hatte ich in der Vergangenheit nie die Zeit oder Muse dazu, aber auch die SSDs waren mir noch zu teuer. Vor ca. zwei Wochen hat es mich wieder gepackt und nun habe ich mich mal damit auseinander gesetzt.
Ich habe ein MacBook Pro 13,3″ und ich habe dort das verbaute Super-Drive durch eine 60GB große SSD ersetzt. Damit die SSD dann auch Platz und Halt im Laptop findet, benötigt man einen „Einbaurahmen“. Dieser schmipft sich „Optibay“ und kann man an verschiedenen Stellen des Internets beziehen. Ich für meinen Teil hab ihn in „Hong Kong“ mittels Ebay gekauft. Der Einbaurahmen selbst kostet inkl. Versand ca. 20 EUR. Es hätte auch die Möglichkeit gegeben, dass man den Einbaurahmen in USA für ca. 100 EUR bezieht, dort wäre dann auch noch ein ext. USB Gehäuse für dass dann „übrige“ SuperDrive dabei gewesen. Aber ich hab mich dann dafür entschieden, dass ich das billigere OptiBay aus „Fernost“ nehme und mir dann ein günstiges ext. Laufwerk besorge. Ich hatte zwar erst etwas Bedenken etwas in „Hong Kong“ zu bestellen, aber dann hat der Reiz doch überwogen und es waren ja auch nur ca. 20 EUR, die ich in den Sand gesetzt hätte. Ich war dann nach dem Ebay-Kauf (Bezahlung mittels PayPal) doch ziemlich überrascht, dass die Post-Kauf-Abwicklung bei dem Händler aus China einen wirklich guten Eindruck machte. Angefangen von dessen Webseiten, bei der man die Datails des Kaufs eintragen konnte, über die Zusendung der Tracking-Nummer, bis hin zur Lieferzeit.
Vor allem der Liefertermin hat mich recht überrascht. Waren ursprünglich ca. 3 Wochen für den Versand von Hong Kong nach Deutschland veranschlagt, so war ich dann doch ziemlich überrascht, als das Paket bereits nach ca. 10 Tagen bei mir eintraf.
Der Ein-, Aus.- bzw. Umbau erwies sich dann nach einem kurzen Blick auf ifixit.com als nicht so schlimm und so beschloss ich, dass ich den Mac selber öffnet und das Laufwerk aus bzw. dann die SSD mit dem OptiBay-Rahmen auch wieder selber einbauen könnte. In der Praxis war es dann nur eine Schraube, die etwas komplizierte beim Wiederzusammenbau sich zeigte, aber nach 3-4 Versuchen wollte auch diese wieder in dass für sie vorgesehene Gewinde. (Danke Badde, er hatte da mehr Nerven und vor allem eine ruhigere Hand als ich – doch mal über meinen Kaffeekonsum nachdenken!?!?). Somit war dann mein MacBook Pro wieder zusammen gebaut und nun ging es um die Installation des Mac OS.
Meine Grundüberlegung war ja, dass ich den System- sowie den Programme Ordner auf die SSD legen wollte. Das würde sich dann auch Platzmässig recht schon ausgehen. Meinen User-Ordner wollte ich komplett übernehmen und auf die HDD „umbiegen“. Bzw. der Home-Ordner war ja schon durch die ursprüngliche Installation des Betriebssystem auf der „alten“ Festplatte vorhanden. Dass Umstellen, wo unter Mac OS X der Home-Ordner des Users liegt geht ja erfreulich einfach (Benutzerverwaltung, rechter Klick auf den betreffenden User und dann auf „Erweiterte Einstellungen“. Somit war dies innerhalb weniger Minuten umgestellt (vielleicht an die Neuerstellung der UUID sei hier noch verwiesen.)
Aber als ich dann den Mac ein paar Mal neu gestartet hatte, hatte ich so den Eindruck, dass ich keinen wirklichen Geschwindigkeits-Bump durch die SSD erreicht hatte. Nachdem ich etwas überlegt hatte und mir meinen Home-Ordner etwas genauer angeschaut habe (Merke, das System war ja neu installiert) hab ich bemerkt, dass unter /Users/username/Library alle Preferences vom alten System ja noch vorhanden waren und zu größten Teil auch beim Booten geladen wurden. Das war nicht wirklich schön. Ausmisten war kompliziert bzw. hätte ich ja auch wieder auf die alte Library aufgesetzt. Nach einem Gespräch mit einem Kollegen (danke, Alex) hab ich mich dazu entschlossen, dass System komplett neu zu installieren und auch die HDD zu formatieren. Da ich ein aktuelles TimeMachine-Backup hatte, konnte mir eigentlich nicht viel passieren. Gesagt, getan. Erst das OSX normal auf der SSD installiert, dann gleich im Anschluss den User-Ordner auf die HDD umgebogen und dann erst alle verfügbaren Updates für Mac OS X 10.6 (Snow Leopard) installiert. Es ist zwar die aufwendigste aller Installationsvarianten, aber auch die „Sauberste“. Jetzt, so nach einer Woche mit diesem Setup, muss ich sagen, dass ich recht zufrieden damit bin. Ich hab das „Vorgänger-OSX“ mittels Migration-Wizard bestimmt schon von 4-5 Mac übernommen und auch die Software ist bestimmt schon seit vier Jahren „mitgeschleift“ worden. Und so eine komplette Neuinstallation ist schon eine feine Sache. Man bekommt ein blankes, sauberes System, man lässt Programm-Balast hinter sich, von dem man meinte, dass man ihn „vielleicht irgendwann“ mal wieder braucht und man räumt in diesem Zug auch mal wieder alles auf.
Abschliessend vielleicht noch kurz mein Fazit:
Wenn man über den Einbau einer SSD als System-Platte nachdenkt, dann am besten gleich einen Neubeginn, sprich Neuinstallation ins Auge fassen. Die Trennung zwischen kleinerer (und somit günstigerer) SSD für System und Programme und einer großen Festplatte für den User-Ordner und den „ganzen Rest“ hat sich bewährt und als gut gezeigt. Das System läuft jetzt merklich schneller und die Programme starten wirklich flott. Jetzt, so nach einer Woche, hat man sich daran schon so gewohnt, dass man denke, wie langsam ein Mac ist, der nur von einer Festplatte die Programme startet. Ich für meinen Teil muss sagen, ich bereue die Umstellung auf die SSD keineswegs, auch wenn man bedingt durch die Neuinstallation etwas mehr Arbeit hatte.
Kurzer Hinweis auf eine iPhone-App, die ich für sehr gelungen halte und bei mir sehr oft zum Einsatz kommt.
„Articles“ von von „Sophiestication Software“ macht eigentlich nichts dramatischer, aber das hervorragend :-)
Die App greift einfach auf die Wikipedia zu und stellt deren Artikel in einer wirklich ansprechenden Form dar. Das wars auch schon.
Die App fürs iPhone gibt es zur Zeit für 79 Cent im iTunes-Store…also schnell zugreifen, da ich nicht weiß, wie lange diese Aktion gilt.
Wir Mac-User habe es ja gerne schön einheitlich auf unserem Desktop und da passte er mir so gar nicht recht in den Kram, dass ich in meiner Menu-Leiste alle Symbole sehr schön in Graustufen hatte, nur das Skype strahlt mich in grün an.
Das Umkonvertieren der Original-Symbole klappt nicht wirklich, da Skype eine Checksumme bei jedem Programmstart überprüft, die dann nicht mehr stimmt, wenn sich Dateien im Paketinhalt verändert haben.
Eine relativ gute Lösung ist der Einsatz von SkypeMenuX. Diese hat nur ein offensichtliches Symbol (in der „passenden“ Farbe“) und alle anderen Möglichkeiten werden im Menü eingestellt. Anschliessend nur noch in den Skype-Einstellungen das eigentliche Programm-Icon deaktivieren und gut ist. ;-)
Gestern bin ich über eine Option in SnowLeopard gestolpert, die mir zum einen nicht bekannt war und zum anderen mir sehr viel Arbeit abgenommen hat.
Ich wollte mein Home-Verzeichnis auf eine andere Festplatte verschieben, da ich nicht genügend Platz auf meiner SSD hatte. Irgendwie war mir noch aus „längst vergangener Zeit“ in Erinnerung, dass das „Umbiegen“ des Home-Verzeichniss gar nicht so leicht zu bewerkstelligen sei und auch etwas Arbeit mit sich bringt. Nach dem ich es nicht genau wusste, hab ich mal Google gefragt und in einem Artikel hab ich gelesen, dass man nun in der Benutzerverwaltung von Mac OS X einen Rechtsklick auf den betreffenden Benutzer machen kann und man dann zu den „Erweiterten Optionen“ gelangt. Und dort kann man dann auch unter anderem den neuen Pfad für das User-Verzeichnis eingeben oder auswählen. Eine schöne Sache, die mir sehr gefallen hat.
Ist das eigentlich ein Features, welche mit 10.6 Einzug genommen hat, oder gabs das vorher auch schon?
Auch für dieses Jahr hatte ich den wilden Gedanken, ich könnte meinen Kindern was selbst gebasteltes aus Holz schenken und meine Wahl viel auf ein Holz-Feuerwehrauto nach dem Vorbild unseres Obereulenbacher TSF.
Aber alles der Reihe nach…fangen wir mal mit den Reifen/Rädern an. Diese, dass weiß ich mittlerweile schon von anderen Sachen, die ich gebastelt habe, machen gleich zu beginn und auch überhaupt relativ viel Arbeit. Nachdem ich vor hatte, dass ich vier Stück von den Feuerwehrautos bauen wollte, brauchte ich schon mal mindestens 16 Räder. Wenn man dann noch ein paar zum Einstellen der Maschinen und auf Reserve dazu tut, dann ist man schnell mal bei 20 Reifen, die man herrichten darf.
Ich hab mir für den Holzlastwagen eine Lochsäge mit einem „passenden“ Durchmesser gekauft (ca. 55 mm) und hab die Größe, sprich den Maßstab, des Feuerwehrhautos an diese Rädervorgabe angepasst. Als erstes hab ich aus einer 18mm Fichten/Kiefer-Holzplatte vom Baumarkt die Räder ausgesägt. Am besten macht man dies von zwei Seiten, weil dann die Gefahr relativ gering ist, dass eine Seite ausreist. Man hat zwar dann in der „Mitte“ der Reifen einen kleinen Grad, aber der lässt sich mit einem normalen Bandschleifer leicht entfernen.
Kantenbrechen mit dem gleichen Werkzeug
Als nächstes kommt die V-Nut, die quasi „Felge und Reifen“ andeuten soll. Diese Fräsung macht man am besten mit einer Oberfräse und einem kleinen Radius-Fräs-Hilfsmittel, dass ich mir selbst gebaut habe und nun schon einige Male zum Einsatz kam. Dabei handelt es sich im eine Metallplatte, in der ich (ziemlich am Rand) ein Gewinde geschnitten habe, in der eine Gewindestange (Schraube) mit den ungefähren Durchmessers des Bohrers der Lochfräse(ca. 6 mm) eingeschraubt wird. Dieses „Tool“ kann man dann am Oberfräsentisch befestigen (einfach mit Schraubzwingen) und so den Abstand zum Fräser einstellen. Das funktioniert in der Praxis erstaunlich gut. ;-)
Nach der Nut auf einer Seite der Reifen, kann man mit der selben Tool und dem gleichen Prinzip die Fräse so einstellen, dass man die Kanten der Reifen beidseitig mit dem V-Fräser nimmt. Dann wären eigentlich die Räder eigentlich schon fertig, man muss dann nur noch etwas Zeit in das Schleifen investierten.
…die fertig ausgeschnittenen Seitenteile.
Karosserie: So, nun geht es an die Karosserie des Feuerwehrautos. Auch hier diente als Basis das gute 18mm Leimholz aus dem Baumarkt, welche ich dann auch ca. 11-12mm runter gehobelt habe, damit das ganze Fahrzeug nicht so wuchtig wirkt und auch nicht so schwer ist.
Die Kontur hab ich von einem Foto, welches ich irgendwann mal geschossen habe. Der Maßstab ergibt sich hauptsächlich aus der Größe der Reifen bzw. dem Durchmesser der vorhandenen Lochsäge. Ich hab den Umriss von Papier auf das Holz übertragen und dann das erste Muster mit der Bandsäge ausgeschnitten. Anschliessend hab ich von diesem Muster die anderen Seitenteile der Karosse übertragen. Erst im zweiten Schritt hab ich die „Radkästen“ ausgesägt, da ich zur Kontrolle die Reifen hinhalten wollte, damit ich die Ausschnitte nicht zu groß mache.
Seitenteil sowie aufgezeichnet auf der Grundplatte.
Die fertig ausgesägten Karosserieteile mussten an den Kanten noch geschliffen werden, da sie dort noch sägerauh waren. Da ich doch acht so Seitenteile hatte, wollte ich mir die Arbeit vereinfachen und wollte meine Bandsäge als Bandschleifmaschine umbauen. Dazu hab ich mir ein 2cm breites Schleifpapier in der Länge des Bandsägeblattes hergerichtet und in die Maschine eingespannt. Das Ganze hätte prinzipiell sehr gut funktioniert, doch die Klebestelle des Schleifpapiers hielt nicht richtig, so dass die Schleifpapier-Schlaufe immer auseinander ging. Hab da leider bislang noch keine gute Lösung gefunden, so dass ich die Kanten größtenteils mir der Hand schleifen musste.
Ausschnitt für die Räder.
Grund- bzw. Bodenplatte: Die Bodenplatte hab ich jetzt mal aus 18mm Leimholz gelassen, weil dort die Seitenteile und die Achshalterung befestig werden. Und da schadet es nicht, wenn man hier etwas mehr „Dicke“ zur Verfügung hat. :-) Bei dieser Holzplatte hab ich dann nur 4 Ausschnitte für die Räder gemacht, damit diese nicht soweit über die Seitenteile der Karosserie hervorschauen. Die Räder sind aus 18 mm und die Seitenteile aus ca. 12 mm Holz, so dass ich den Ausschnitt ca. 5-6mm tief gemacht habe. Das funktionierte bei mir mit der Tischkreissäge recht gut.
Seitenteil und Grundplatte mit Klammern und Leim verbunden.
Zusammenbau: Anschliessend geht es schon langsam an das Zusammenbauen der einzelnen Teile. Angefangen hab ich mit den Achsen und Rädern. Die dafür benötigen Dübelstanden hab ich mir schon mal auf die ungefähre Länge hergeschnitten. Aus jahrelanger Erfahrung hat sich bewährt, dass man bei den Achsen gleich zwei dünne Beilagscheiben einfügt. Somit kann nicht Holz auf Holz reiben und es wird ein gewisser Abstand zwischen Reifen und Bodenplatte garantiert. Während die Reifen/Achsen trocknen kann man die Seitenteile an die Grundplatte befestigen. Aber etwas Auspassen, da die Radausschnitte der Bodenplatte hinten und vorn gleich sind, Die Seitenteile hab ich mit einem Druckluftnagler und 25mm Klammern an der Grundplatte befestigt. Natürlich auch noch Leim dazu gegeben. Die „Schussöcher“ der Klammern hab ich einfach mit Holzkit zugespachtelt und gschliffen. Wenn die beiden Seitenteile befestigt sind, kann man sich die „Motorhaube“ rausmessen, herschneiden und ebenfalls mit Klammern befestigen. Anschliessend kommt noch das Dach, welches ebenfalls geleimt und geklammtert wird.
Heckklappe mit zwei Schrauben als Drehpunkt.
Wenn dann die Karosse dann soweit getrocknet und gespachtelt ist, kann man dazu übergehen, dass man alles schleift. Ist dies geschehen, so hab ich als nächstes die Hackklappe vorbereitet und einfach mit zwei Schrauben durch die Seitenteile beweglich gemacht. Als Anschlag hab ich eine kleine Holzleiste im inneren hinteren Bereich des Fahrzeugs einfach angeleimt. Dort schlägt die Hackklappe einfach an und kann somit nicht weiter nach Innen sich bewegen.
Jetzt geht es an die „Anbauten“ des Fahrzeugs. Das „Blaulicht“ ist noch recht einfach. Einfach aus einer 12mm Dübelstange ein Stück abschneiden und mit dem Bandschleifer ein Ende „abrunden“. Dann dieses einfach an der passenden Stelle auf dem Dach in ein vorgebohrtes Loch einleimen.
Vorbereitungen für die Leiter.
Die Leiter fürs Dach ist etwas aufwendiger. Erste ein paar Leisten herrichten, in den Abmessungen, wie man die Leiter haben möchte. Ich glaube, ich habe meine ca. 12x7mm gehobelt. Dann die Löcher für die Leitersprossen bohren. Meine Leiter ist ca. 20 cm lang und ich hab bemerkt, dass fünf Leitersprossen durchaus ausreichend sind. Mehr würde wahrscheinlich nach „zu viel“ aussehen und auch mehr Arbeit machen. Für die Leitersprossen hab ich ca. 6mm Buchen-Dübelstangen verwendet. Wenn die Löcher gebohrt sind und die Leitersprossen hergeschnitten, dann kann die eigentliche Leiter auch schon zusammen geleimt werden. Zur Befestigung der Leiter am Dach hab ich einfach aus Abschnitten der Leiter-Seitenteile Stücke hergeschnitten, die ca. 2-3 mm kürzer sind, als die Leiter breit. Diese „Abstandshalter“ und die Leiter selbst hab ich dann einfach stumpf auf das Dach geleimt.
Bekleben: Dann ist das Holz-Feuerwehrauto im Grund auch schon fertig und „einsatzbereit“. Ich für meinen Teil habe mir dann noch Aufkleber vom Mainburger Farbenhaus aus Folie ausschneiden lassen, damit das Ganze noch einen etwas realischtischeren Touch hat. An dieser Stelle möchte ich mich dafür (auch im Namen meiner Kinder) bei Adolf „Ade“ Holzmair und Angelika Ecker recht sakrisch bedanken. :-)
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