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Markus Ostermeier

Contact: markus(at)ostermeier(dot)net - My Coffee is always #000000! - 3CX-Code: A3-K29PNA-4RLNFH-4AQMP-39JJL-J2SDZ-XE9G8-MO73, Code Plus 8FWHPXXF+XQ, GPS Location 48°44'59.9"N 11°58'30.8"E - It all started with a Commodore 64. Mastodon: https://mastodon.bayern/@ostermeiernet oder @markus@ostermeier.net (Wordpress-Mastodon-Instanz) Mastodon Der Blog ist klar technologie- und praxisorientiert, kombiniert Alltagserfahrungen mit IT-Knowhow und testet regelmäßig neue Systeme, Tools und Geräte. Ergänzt wird dies durch persönliche Einschätzungen und Empfehlungen aus der Medienwelt.

Woodster BS 52: Spindelarretierung umgebaut

bildschirmfoto-2016-11-07-um-08-19-14Seit nun mehr 2-3 Jahren habe ich eine Tischfräsmaschine im Einsatz, weil ich mit der normalen Oberfräse und dem Führen von Hand bzw. den Einbau der Oberfräse in einen Frästisch an die Grenzen gestossen bin und es mich auch einfach immer nur genervt hat. Nachdem ich nicht genau wusste, wie oft ich die Tischfräse nutzen würde, habe ich mir damals ein sehr günstiges Modell ausgesucht (Woodster BS52) und wollte damit erst einmal meine Erfahrungen sammeln.

Die Maschine empfinde ich (vor allem für den Preis) gerade als Einstiegsmodell als gut und wer nicht jedes Wochenende damit professionell damit arbeiten möchte, sollte damit zu recht kommen. Klar gibt es bessere Maschinen auf dem Markt, aber für den „ambitionierten Bastler“ (und das meine ich jetzt im positiven Sinne) ist sie völlig ok.

Was mir aber schon gleich zu Beginn aufgefallen ist, ist dass die Spindelarretierung nicht gut gelöst ist. Zum einen ist sie relativ deppert zu erreichen und zum anderen nicht sonderlich stabil ausgelegt. Und bereits in der Garantiezeit musste ich meine Maschine tauschen, weil eben genau diese Arretierung hängen geblieben ist.

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Hier die Einzelteile der original Spindelarretierung. Und das Problem ist eigentlich das Teil im oberen Bildbereich. Man hätte auch vielleicht dies in einer stabileren Ausführung nachbauen und austauschen können, aber dafür mich in zu wenig „Metaller“.

Hier noch der Hinweis auf einen kurzen, aber trotzdem sehr guten Testbericht der Maschine (http://www.heimwerker-test.de/test/elektro-fraesen/woodster-tischfraese_bs_52_3911), der sich ziemlich mit meinen Erfahrungen deckt. Von dort sind auch die ersten beiden Bilder dieses Artikels.

Auf dem obigen Bild kann man sehr schön erkennten, wie sich Scheppach (Woodster ist die Billigmarke von Scheppach) die Arretierung vorstellt. In der Praxis ist das aber eher hinderlich. 

Und so war er vor kurzem bei mir so, dass beim Fräserwechsel wieder die Arretierung hängen blieb und ich somit die Maschine nicht mehr benutzen konnte. Nachdem das mittlerweile die Garantie vorbei war, legte ich mal selber Hand an.

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Man kann die vier Schrauben bei der Spindel lösen und dann die silberne Abdeckung entfernen. Darunter befindet sich eine Feder und ein Eisen-Stück, welches auf der einen Seite rund ausgespart ist und so die Drehung der Spindel ermöglicht, und an der anderen Seite enger ist und dort rastet die Spindel mit zwei abgeflachen Seiten ein. Soweit die Theorie. Allerdings hat dann die Spindel in diese Aussparung die für Arretierung etwas viel Spiel und das Eisenstück in nicht so stabil ausgelegt, so dass sich die Spindel dort zu viel bewegen kann und somit verkantet.

Nach einigem Hin- und Herüberlegen, was ich machen könnte, bin ich auf eine sehr einfach Lösung gekommen, die ich euch in den nächsten Zeilen vorstellen möchte.

Problem ist, dass man mit einem normalen Schraubenschlüssel nicht an die abgeflachten Spindelseiten kommt, weil dafür einfach kein Platz ist. Mein nächster Gedanke war ein „Winkel-Schraubenschlüssel“ (Maulweite 18 mm), aber diesen hab ich bei meinen üblichen Lieferanten nicht gefunden. Und einen vorhandenen Schraubenschlüssel biegen oder gar abschneiden und im rechten Winkel wieder zusammen schweißen, war mir dann auch zu wild.

Also kam ich auf die Idee, dass ich zwar die Funktionsweise des Schraubenschlüssels beibehalten wollte, aber die Zuführung musste anders passieren. Und da man nur „horizontal“ an die Spindel gut kam, musste der Schraubenschlüssel halt länger ausfallen. Und da ein normaler 18er Schraubenschlüssel zu klein war und ein 19er eigentlich schon wieder zu groß, musste ich mir da selber was bauen.

Da ich noch ein Flacheisen-Stück über hatte, hab ich mir dazu entschlossen, dass ich daraus einen passenden Schraubenschlüssen selber fertige.

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Ich habe mir die passenden Aussparung (ca. 18,5 mm) angezeichnet und mal grob mit meiner Eisen-Bandsäge ausgeschnitten und ein erster Test „fühlte“ sich schon ganz gut an. Ich habe den rund 40 cm langen „Schraubenschlüssel“ ohne die vordere Abdeckung wunderbar an die Spindel heran führen können und so war schnell klar, dass dies auch für die spätere Anwendung der beste Weg sein wird.
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Hier sieht man nochmal recht schön, wie ich den Schraubenschlüssel einsetzte, jedoch dann später unter der Guss-Arbeitsplatte.
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Und so wie dann die Anwendung mit dem fertigen Werkzeug aus. Hier ist auch schon wieder die vordere Abdeckung montiert, die ich einfach oben etwas ausgeschnitten habe, damit der Schraubenschlüssen Platz hat.
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Hier sieht man den Schraubenschlüssel, wie er ca. 10 cm aus der Fräsmaschine rausschaut. Das hab sich als gut bewiesen und durch den Ausschnitt in der vorderen Abdeckplatte fixiert sich das Werkzeug von selbst und ich muss ihn nicht halten.
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So sieht der fertige Schraubenschlüssel im Ganzen aus. Moment ist er noch unbehandelt und ich weiß auch garnicht, ob ich da überhabt noch was machen werde. Ich hab nur die hinteren Ecken abgerundet und die Kanten etwas geschliffen, damit er sich „besser anfühlt“.

Die beiden Schraubenschlüssel, die man für den Fräserwechsel benötigt, hab ich dann noch zu guter letzten mit Magneten an der Vorderseite der Machine befestigt, damit ich sie immer griffbereit habe, wenn ich sie braucht. Und mit diesem Umbau bzw. dieser Optimierung gefällt mir meine Tischfräsmaschine gleich wieder viel besser.

Lububtu Linux auf Netbook ausprobiert

lubuntuIch habe seit einigen Jahren ein Terra Netbook im Einsatz, welches als „Not-Laptop“ immer bei mir im Auto liegt. Bereits von ca. 2 Jahren habe ich die interne Festplatte gegen eine kleine SSD ausgetauscht, welche dem Netbook wieder neues Leben und mir mehr Freude bei der Benutzung dieses PCs eingehaucht hat.

Nun habe ich aber auch damals das kostenlose Update auf Windows 10 durchgeführt und da merkte ich schon, dass das Netbook mit seinem ATOM Prozessor an seine Grenzen stößt und man immer wieder recht lange warten musste, bis irgendwelche Programme oder Einstellungen sich öffneten. Das wurde mir jetzt zu blöd und mir kam der Gedanke, dass ich doch mal wieder ein Linux ausprobieren könnte.

Nach kurzer Google-Suche landete ich bei „Lubuntu“, welches auf Ubuntu aufsetzt, aber gerade auch für den Einsatz auch leistungsschwächeren Geräten (alte Laptops oder eben Netbook)konzipiert ist. 
Nachdem meine letzten Linux-Erfahrungen schon wieder einige Jahre zurück lagen, war ich gespannt, was sich hier getan hat. Nach dem ich dieses Netbook meisten nur dafür benötige irgendwelche Geräte per Weboberfläche einzurichten oder mal ein Terminal benötige, hielten sich meine Anforderungen sehr in Grenzen und so war ich mir schon im Voraus sicher, dass ich dies alles mit dem Linux auch machen könne.

Der Download hatte gerade mal ca. 1 GB und die Installation war wirklich easy. Automatisch wurde ich auch gefragt, ob ich ein Dual-Boot einrichten möchte, weil das Setup eine vorhandene Windows-Installation erkannt hatte. Hab das jetzt mal so gemacht, weil ich noch genügend Platz auf der SSD hatte.

Auch auf den schwachbrüstigen Netbook war die Installation in ca. 30 Minuten erledigt und ich konnte das Lubuntu zum ersten Mal starten. Und ich musst feststellen, dass der Bootvorgang deutlich schneller war, als ich das vom installierten Windows 10 gewohnt war.
Auch das Arbeiten mit dem Linux kommt mir deutlich flüssiger vor und das Netbook kommt mir subjektiv wieder schnell vor. Meine Aussagen sind momentan nur Erfahrungswerte aus meiner „Laborumgebung“ und ich habe das Netbook noch nicht im praktischen Einsatz gehabt. Aber ich denke, dass ich mit dieser Linux-Lösung derzeit sehr gut fahre und so noch einige Zeit Freude an dem nun doch schon älteren Netbook haben werde. 

Internet-Logbuch vom 4. November 2016 – Tauceti.Net per HTTPS erreichbar, Teufel Bamster, Freiheit gut – Kontrolle besser, Windows-Verteilung, Adobe VoCo, iStat Menus und iStat 3,25 Jahre MacBook Pro, Türkei schaltet solziale Dienste aus, die größten Datenlecks

Internet-Logbuch vom 3. November 2016 – iPhone7 Ad Dive, YouTube und Gema einigen sich, Microsofts Dock für das MacBook Pro, Phil Schiller Klinkenstecker ja – Kartenleser no, Blockchain verändert die Welt und das Internet, LastPass Free verfügbar, Instapaper Premium jetzt kostenlos, 1Password und Touch ID und TouchBar

Internet-Logbuch vom 28. Oktober 2016 – Soundcheck Sonos vs Play1, Internetprotokollfamilie, Hello Again, Bits und so, Amazon und die überholten Geräte, Urheberrechtsverletzungen zu Weihnachen sind ok, ZDF und die neue Mediathek, Simon Pegg und Kate Rubins talks,Filtersystem soll Urheberrechte

Coole Tasche von Cool Bananas (Old School Umhängetasche in braun)

img_1873-2Heute möchte ich euch mal eine preisgünstige, aber dennoch stylische, Umhängetasche vorstellen. Diese kommt aus dem Haus „Cool Bananas“, welche hochwertige MacBook Taschen und Lifestyle Asseccoires im Sortiment führen. Getestet habe ich ein Modell der OldSchool Serie.

In der Umhängetaschen habe Notebooks bis zu eine Größe von 15 Zoll Platz und auch ziemlich viel Krimskrams, welchen man so im Alltag mit sich rum schleppt. Die Tasche kommt in einem sehr schönen Braun daher und ich denke mir, dass dieser auch mit Ausschlag geben für den Produktnamen war. 

Die Tasche ist aus hochwertigem Kunstleder, was bei mir erst einmal etwas Verwunderung ausgelöst hat. Denn eigentlich bin ich ja kein Freund von Kunstleder-Sachen, aber da bin ich wohl etwas vorgeschädigt von irgendwelchen billigen iPhone-Hüllen, die man bei Amazon oder Ebay für ca. 10 EUR bestellen kann.
Aber diese Umhängetasche von Cool Bananas hat einen ganz anderen Qualitäts-Standard und dieses Kunstleder fühlt sich richtig gut und wertig an. Ich musste mir echt die Tasche und deren Material sehr genau anschauen, damit ich erkennen konnte, dass es wirklich kein echtes Leder ist. Wirklich gut gemacht! 
Und für den Preis, die Old School Tasche kostet 59,95 EUR – kann man echt nicht meckern. Vergleichbare „Echt-Ledertaschen“ bewegen sich locker im 200-EUR-Bereich. 

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Was mir auch sehr gut gefällt ist der schön breite Schultergut. Dieser ist 5 cm bereit und macht auf mich den Eindruck eines Sicherheitsgurtes, so wie ihr ihn aus dem Auto kennt. Ich kann mir nicht vorstellen, dass dieser zu irgendeinem Zeitpunkt reissen würde. Auch die „Aufhängungen“ (nennen sich verstärkte Henkel), mit denen der Schultergurt an der eigentlichen Tasche befestigt ist, macht einen grundsoliden und stabilen Eindruck auf mich und ich kann mir gut vorstellen, dass diese auch bei jahrelanger täglicher Benutzung euch nicht im Stich lassen.
Der Schultergurt ist natürlich in der Länge verstellbar, so dass ihr ihn nach euren Bedürfnissen (Körpergröße) anpassen könnt.

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Kommen wir mal zu den „inneren Werten“. Die praktische Innenaufteilung der Tasche bieten genügend Platz für alle Dinge, die ich so jeden Tag mit mir rumschleppe. Ein gepolstertes Fach für Laptop bis 15″ schützt diese von Stößen, Kratzern und Schlägen. Dazu ist aber auch noch genügend Platz vorhanden, damit ihr in der Tasche zum Beispiel euren Bluetooth-Kopfhörer oder euer Tablet unterbringt. 
Zwei große Netz-Fächer mit Reißverschluss an der vorderen Innenseite der Tasche nehmen Netzteile, Kabel oder andere Utensilien auf und schützen diese vor dem umher rutschen.
Das Innenfutter aus strapazierfähigem Nylon gefertigt und kann bei Bedarf auch abgewaschen werden. So könnt ihr die Tasche auch über einen längeren Zeitraum sauber halten. 

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An der Rückseite aussen befindet sich nochmal ein Fach, welches relativ schmal ist, und schnellen Zugriff bietet, weil es mit einem Reißverschluss verschlossen wird. Dort bewahre ich meine Geldbörse oder mein Schlüssel auf. Sollte ich etwas von den Dingen benötigen, brauche ich nicht die Tasche komplett öffnen, sondern kann nur mal schnell den Reißverschluss aufmachen und die Sachen gut erreichen. 

Ihr müsst auch nicht Angst haben, dass ihr etwas aus der Tasche verliert, weil das Hauptfach wird mittels eines Reißverschlusses verschlossen und die Klappe der Tasche wird zusätzlich mit zwei Magnetverschlüssen gesichert. Ich habe so die Angewohnheit, dass ich meine Taschen mit ziemlich viel Schwung auf die Rücksitzbank meines Autos wuchte und bei der Old School Umhängetasche von Cool Bananas habe ich mir noch nie einen Kopf darüber gemacht, dass sich dies öffnen und etwas raus fallen könnte. Bei anderen Modell, die nur mit Magneten gesichert sind, hab ich schon erlebt, dass ich dann mein ganzes „Grusch“ vom Boden des Fahrzeugs aufsammeln und wieder einräumen durfte.

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Hab ich eigentlich schon erwähnt, dass ich den Firmennamen „Cool Bananas“ extrem cool findet. Nein? Dann möchte ich dies hiermit tun. 

Ich benutze die Umhängetasche aktuell täglich für meine Weg ins Büro, aber auch sonst findet die Tasche in meiner Freizeit immer wieder Verwendung. Sobald ich meinen Laptop (ein MacBook Pro 13 Zoll) mitnehme, weil dieser in der Tasche verstaut und gut ist. Auch Hefte oder andere Dokumente in der Größe DIN A4 finden in der Tasche bequem Platz und so habe ich immer dabei, was ich so brauche.

Ich für meinen Teil kann die Old School Umhängetasche von Cool Bananas euch nur wärmstens ans Herzen legen, wenn ihr eine gute, robust und auch stylische Tasche sucht, die nicht „die Welt“ kosten soll. 
Wen ihr dann auch mal eine solche Tasche euer Eigen nennt, dann lasst mir bitte eure Erfahrungen und Eindrücke wissen. 

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Ach ja, von Cool Bananas gibt es auch noch viel andere interessante Dinge, die ihr euch mal anschauen könntet. Nachfolgend davon mal eine kleine Auswahl: