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Bruce WIllis

12 Monkeys (1995)

Neulich – und das ist bestimmt schon wieder 3-4 Wochen her – habe ich bei ARTE einen Hinweis gesehen, dass der Film „12 Monkeys“ im Abendprogramm dort läuft und da ich keine Zeit hatte mir diesen direkt anzuschauen, habe ich ihn mir aufgenommen. Ich hab den Film schon mal so um die 2000er-Jahre gesehen, muss aber ehrlich gesagt gestehen, dass ich ihn damals nicht wirklich verstanden habe. Daher wollte ich dem Film von Terry Gilliam aus dem Jahr 1995 nochmals eine Chance geben – und wurde nicht enttäuscht. Die Handlung ist, mit all ihren Zeitsprüngen, durchaus komplex, aber doch auch interessant und reizvoll – daher absolut sehenswert! Aber vielleicht noch ein Tipp: Wie erwähnt ist die Handlung ,mit deren diversen Zeitsprüngen, etwas anspruchsvoll und es schadet unter Umständen nicht, wenn man sich vor dem Anschauen eine Zusammenfassung durchliest – daher folgt eine Solche unter dem Trailer.

Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=15s4Y9ffW_o

Bruce Willis als „Freiwilliger James Cole“ und der junge Brad Pitt als „Jeffrey Goines“ haben hier eine Paraderolle, für welche Brat Pott auch mit einem „Golden Globe“ ausgezeichnet wurde.Madeleine Stowe als „Kathryn Railly“ spielt eine der weiteren Hauptrollen und gibt hier die Psychiaterin, die langsam begreift, dass die Geschichte von James Cole doch der Wahrheit entsprechen könnte und unterstützt diesen im Verlauf der Geschichte.

„12 Monkeys“ (1995) von Terry Gilliam ist ein atmosphärisch dichter Science-Fiction-Klassiker, der geschickt mit den Themen Zeitreise, Wahnsinn und dem Schicksal spielt. Hier ist eine kompakte Zusammenfassung:
Im Jahr 2035 ist der Großteil der Menschheit durch ein tödliches Virus ausgelöscht worden. Die wenigen Überlebenden vegetieren in düsteren unterirdischen Anlagen dahin, während die Erdoberfläche den Tieren gehört.
Der Sträfling James Cole (Bruce Willis) wird von Wissenschaftlern ausgewählt und unfreiwillig zurück ins Jahr 1996 geschickt. Sein Auftrag:
Den Ursprung des Virus finden. Informationen über die mysteriöse Organisation „Army of the 12 Monkeys“ sammeln, die für den Ausbruch verantwortlich gemacht wird. Eine reine Probe des ursprünglichen Virus beschaffen, damit die Wissenschaftler der Zukunft ein Heilmittel entwickeln können (eine Rettung der Vergangenheit ist nicht das Ziel).

Die Auflösung (Achtung: Spoiler!)
Es stellt sich heraus, dass die „Army of the 12 Monkeys“ lediglich eine Gruppe von Tierschützern ist, die die Tiere aus dem Zoo befreit haben – sie haben nichts mit dem Virus zu tun.
Der wahre Täter ist ein Assistent im Labor von Goines‘ Vater. Cole erkennt ihn am Flughafen, kurz bevor dieser die Reise um die Welt antritt, um das Virus freizusetzen. Beim Versuch, den Täter zu stoppen, wird Cole von der Polizei erschossen. Er stirbt vor den Augen eines kleinen Jungen – seinem jüngeren Ich, das diese Szene (seinen eigenen Tod) schon sein Leben lang als traumatische Erinnerung in seinen Träumen gesehen hat.

Zentrale Themen:
Die Unausweichlichkeit des Schicksals: Die Zeitschleife ist geschlossen; Coles Handeln führt letztlich genau zu dem Ergebnis, das er verhindern wollte.
Realitätsverlust: Der Film spielt meisterhaft mit der Frage, ob Cole ein Retter oder einfach nur ein psychotischer Mann ist.