Denke niemals, dass ein Krieg – so notwendig oder gerechtfertigt er auch erscheinen mag – etwas anderes ist als ein Verbrechen.
Ernest Hemingway (1899 – 1961)
einer der erfolgreichsten und bekanntesten US-amerikanischen Schriftsteller
https://de.wikipedia.org/wiki/Ernest_Hemingway
Ernest Hemingway (1899–1961) war einer der einflussreichsten US-amerikanischen Schriftsteller des 20. Jahrhunderts und erhielt 1954 den Nobelpreis für Literatur. Sein Werk ist untrennbar mit seinen persönlichen Erfahrungen als Freiwilliger im Ersten Weltkrieg, als Kriegsberichterstatter im Spanischen Bürgerkrieg und im Zweiten Weltkrieg verbunden. Hemingway war bekannt für seinen minimalistischen Schreibstil, den sogenannten Eisberg-Stil, bei dem die tieferen Emotionen und Bedeutungen oft nur zwischen den Zeilen mitschwingen. Trotz seiner Faszination für Männlichkeit, Mut und Abenteuer blieb er ein scharfer Beobachter der Grausamkeit und Sinnlosigkeit bewaffneter Konflikte. Das obige Zitat stammt aus der Einleitung zu einer Neuauflage seines Werks A Farewell to Arms (In einem andern Land) aus dem Jahr 1948 und spiegelt seine tiefe Überzeugung wider, dass Krieg ungeachtet aller politischen Rechtfertigungen menschlich immer ein katastrophales Verbrechen bleibt.
