Veröffentlicht am Schreib einen Kommentar

Synology Hyper Backup auf Amazon Drive

Bildschirmfoto 2016-08-25 um 09.02.32Nachdem ich nun gesehen habe, dass man eine 3-monatig Testphase von Amazon Drive mit dem unlimitierten Webspace kostenlos abschliessen kann, hab ich jetzt mal einen Hyper-Backup-Job auf meinem NAS eingerichtet, der nun alle meine Fotos (rund 280 GB) zu Amazon Drive schiebt.

Ich bin jetzt auch mal gespannt, wie lang das Sichern der Daten zu Amazon dauert. Derzeit verfüge ich über eine VDSL Leitung, die rund 10MBit/s an Upload haben müsste.
Wenn die Anzeigen stimmen, dann hätte ich in den letzten 4 Stunden ca. 13,5 GB an Sicherungsdaten geschafft, was etwas 5 Prozent der zu sichernden Datenmenge ausmacht.

Aber ich glaube, dass nicht die Transfergeschwindigkeit der einzig limitierende Faktor ist, sondern ich habe so den Eindruck, dass direkt auf dem NAS die Daten erst gesammelt und komprimiert werden, bevor sie dann Richtung Amazon geschubst werden. 

Bildschirmfoto 2016-08-25 um 10.37.43

Bildschirmfoto 2016-08-25 um 13.31.43

Veröffentlicht am 10 Kommentare

Arq Backup für Mac und Windows

Arq_Backup_App_LogoHeute möchte ich euch mal eine Backup-App für euren Mac (oder auch für Windows) vorstellen, die ich zu den „Urgesteinen“ am Mac-Software zählen möchte. Die Rede ist von „Arq“ (https://www.arqbackup.com)
Ich kenne dieses Programm schon seit vielen Jahren und weiß auch viele zufriedene User, die es schon seit langen sehr erfolgreich im Einsatz haben.

Was Arq für euch macht:
Eigentlich ganz einfach und kurz erklärt. Arq sichert von euch ausgewählte Ordner an einem Speicherort eurer Wahl. Das Ganze natürlich verschlüsselt und somit sicher vor dem Zugriff anderer.
Die Einrichtung ist herrlich einfach gehalten und ist in 1-2 Minuten erledigt. (Vorausgesetzt, ihr habt die Zugangsdaten zu euerem Backup-Speicherort zur Hand. 😉 )

Ich sehe Arq als Ergänzung zu meinem dezeitigen Backup-Setup, welche so aussieht, dass ich ein TimeMachine-Backup auf zwei verschiedene „Festplatten“ mache. Einmal auf eine per USB angeschlossene HDD, und dann noch auf ein NAS. Somit wird dort schon mal alles gesichert. Problem bei diesem Setup ist allerdings, dass beiden benutzen Festplatten in einem Gebäude sind. Und so wäre es vielleicht wünschenswert, wenn man noch ein ausgelagertes Backup hätte.

Und dafür nutze ich derzeit Arq. Man kann mit der Arq Backup-App zu verschiedensten Speicherorten seine Daten sichern. Nachfolgende eine kleine Übersicht davon:

  • Amazon Cloud Drive
  • Microsoft OneDrive
  • Dropbox
  • Google Drive
  • Google Cloud Storage
  • AWS (Glacier und S3)
  • SFTP
  • DreamObjects
  • andere S3 kompatible Dienste
  • ein anderer Ordner auf der eigenen Festplatte/SSD oder auf ein NAS

Bildschirmfoto 2016-04-28 um 09.12.07

Auf dieses externe Backup sichere ich aber nicht meinen kompletten Mac – das mache ich ja schon doppelt mit TimeMachine – sondern schiebe dorthin nur meine Daten und Dokumente. So kann ich die Datenmenge relativ klein halten und dies mach bezahlten Cloud-Speicherplatz auch wieder interessant. So kosten bei Amazon CloudDrive 20 GB ungefähr 8 EUR pro Jahr und 50 GB ca. 20 EUR pro Jahr – was echt keine Unsummen mehr sind. 

Was mit in der Version 5 von Arq aufgefallen ist, ist dass die Backup-Geschwindigkeit sehr deutlich zugelegt hat und es wird so gut es geht, die Bandbreite der zur Verfügung stehenden Leitung ausgenutzt. Wenn das Backup-Ziel ebenfalls gut angebunden ist, dann kann man so sehr schnelle Backups machen.

Was mit etwas Probleme machte, war als ich ein Arq-Backup auf ein Sysnology-NAS mittels SFTP durchführen wollten. Da bekam ich die Fehlermeldung, dass meine Rechte nicht ausreichend seien und der mkdir-Befehl nicht ausgeführt werden konnte. Was aber nicht ganz stimmen kann, weil wenn ich mich mit den gleichen Login-Daten mit Transmit auf das NAS verbinde, alles funktioniert. Somit funktionieren die Zugangsdaten und auch die Rechtevergabe am NAS sollte passen. Warum es bei Arq nicht funktionierte, kann ich derzeit nicht sagen. Ich habe dann das NAS einfach gemountet – also gleiche Zugangsdaten, nur AFP statt SFTP – und da klappte es wunderbar. Ich bleib mal an dem Thema dran und wenn ich diesbezüglich noch etwas heraus finde, so lass ich es euch wissen.

Was ich euch abschliessend auf den Weg geben möchte, ist, dass eine lokales Backup gut ist und am Mac mit TimeMachine wunderbar einfach einzurichten geht, aber ihr auch mal darüber nachdenken solltet, ob ihr (wirklich wichtige) Daten nicht auf extern gespeichert haben wollt. Überlegt mal, was passieren würde, wenn euer Rechner und das lokale Backup futsch wären. Wie schaut dann die Strategie aus? 

Und es gibt noch einen anderen Denkansatz: Immer mehr Leute benutzen Laptop und da kann es sein, dass ihr eure TimeMachine nicht immer zur Hand habt. Ein Online-Backup könnt ihr immer machen, sobald ihr Zugang zum Netz habt und schon sind eure Daten wieder gesichert.

Und wenn ihr der Meinung seit, dass eine externes Backup garnicht so deppert ist, dann empfehle ich auch Arq als Backup-Software. 

Nachfolgend noch ein paar erklärende Screenshots:

Bildschirmfoto 2016-04-28 um 09.42.26
Standardmässig wir die maximal zur Verfügung stehende Bandbreite genutzt. Es kann aber vorkommen, dass ihr Bandbreite sparen müsst und in den Einstellungen könnt ihr dann diese Vorgaben vornehmen. Ebenso habt ihr die Möglichkeit, dass das Backup nur in bestimmten WLANs laufen soll – kann ja auch mal eine recht gute Einstellungs-Option sein.
Bildschirmfoto 2016-04-28 um 09.43.01
Ebenfalls könnt ihr (natürlich) einstellen, wie und wann euer Backup laufen soll. Standard ist, dass jede Stunde eine Sicherung angefertigt wird. Aber wie ihr in dem Bildschirmfoto sehen könnte, bieten die Einstellungen noch eine Vielzahl von Zeit-Einstellungen.

Veröffentlicht am Schreib einen Kommentar

MailStore Home: Sicherung nur auf lokalen Platten

logo-mailstore-thumbHeute hatte ich mal wieder Zeit und wollte das Mailstore Home auf dem PC meiner Frau einrichten und damit ihre Mails mal endlich sichern. Eigentlich war der Plan, dass ich die Sicherung auf mein Synology NAS lege, doch beim Einrichten der Sicherung (aus Mozilla Thunderbird) erhielt ich die Meldung, dass die „Home-Version“ nur auf lokalen Festplatten sichern kann. Hmm, dass war mir jetzt vorher nicht so bewusst und schränkt natürlich das eigentliche „Sicherungskonzept“ etwas sein. 

Denn eigentlich wollte ich die gesicherten Email-Nachrichten vom eigentlichen PC weg haben, dass wenn dieser mal kaputt geht, ich noch die Nachrichten „extern“ liegen habe. 
Momentan lass ich nun mal die Sicherung wirklich auf die lokale SSD laufen und muss mal noch etwas recherchieren, ob es da nicht doch noch einen anderen Weg gibt.

Veröffentlicht am Schreib einen Kommentar

iPhone Wiederherstellung – einfach mal so

ios_9_icon-100616500-largeIch habe ein iPhone 6 Plus und dies läuft nun seitdem ich es bekommen habe – seit ca. 1,5 Jahren – durch und erhielt keine besondere „Software-Pflege“. Nun hatte ich in der letzten Zeit den Eindruck, dass das Telefon an manchen Stellen ruckelt, wo es eigentlich nichts zu ruckeln gäbe. 😉 Und die Performance des iPhones kann ja nach 18 Monaten auch noch nicht wirklich das Problem sein. 
Nachdem ich regelmässig Backups über iTunes mache, kam mir der Gedanke, dass ich einfach mal eine Wiederherstellung durchführen könnte. Was ja bedeutet, dass iOS neu runter geladen und installiert wird und im Anschluss man das letzte Backup zurücksichern kann. 

Bevor ich mit dem eigentlichen Wiederherstellungsprozess anfing, habe ich ein letztes Mal ein iTunes-Backup vom Telefon durchgeführt. Hier vielleicht noch der Tipp, dass ihr euer Backup verschlüsseln solltet, da dann auch dem iPhone bekannte Passwörter (für WLANs usw.) mit gesichert werden.
Anschliessen die Wiederherstellung begonnen und den Vorgang einfach mal laufen lassen. Hat alles soweit funktioniert und auch die Rücksicherung des letzten Backups machte keine Problem. So weit, so gut.

Dach als das iPhone eigentlich „fertig“ sein sollte, fiel mir auf, dass viele der App-Icons „ausgraut“ waren, was ja bedeuteten würde, dass die App nicht „verfügbar“ ist. Nun wusste ich aber aus der Vergangenheit, dass es durchaus sein kann, dass iOS nun erst die nicht eigenen Apple-Apps aus dem Store nachlädt. Nur leider bekommt man dazu keinerlei Hinweis und man könnte erstmal etwas verwirrt und ratlos sein. Hier ist der beste Tipp, den man geben kann: Abwarten.

Ich habe bei meinem Telefon ca. 125 App installiert (wurde mir erst in dem Moment wieder so richtig bewusst) und wenn man von einer durchschnittlichen App-Größe von 40 MB ausgeht, dann kommt da schon einiges an Datenmenge zusammen. Und so dauerte es bei mir (an einer schnellen DSL Leitung) ca. 2-3 Stunden, bis wirklich alle App geladen und installiert waren. 

Den einzigen Ansatz, den ich gefunden habe, war im „AppStore“ und den „Updates“. Diese Liste zeigt dann an, welche Apps als letzten geladen und installiert wurden. Aber auch dort bekommt man keinen Hinweis darauf, wieviele Apps noch in der „Pipeline“ sind, geschweige denn eine Restdauer. Das ist wirklich schade, dass Apple hier den User so im Dunkel tippen lässt. Und wenn man davon ausgeht, dass der „normale User“ vielleicht nicht auf diese Idee kommt, dann führt der unter Umständen eine erneute Wiederherstellung durch und „rennt dann wieder in das selbe Problem“.

Aber irgendwann waren dann alle Apps wieder auf dem Telefon und ich bilde mir ein, dass das iPhone seither etwas flüssiger seinen Dienst verrichtet – also alles wieder gut. 

Veröffentlicht am Schreib einen Kommentar

Synology TimeBackup (DSM 5.2): Recovery getestet

time_backupWie in einem voran gegangenen Post bereits erwähnt, hab ich die Synology-eigene Backup-Lösung „TimeBackup“ bei meinem NAS nun mal eingerichtet und getestet.

Nun läuft besagtes Backup seit gut 24-Stunden auf die angeschlossene externe USB-Platte, so dass es nun an der Zeit war, für mich zu testen, ob auch eine Wiederherstellung funktioniert.
Mein Test war ziemlich pragmatisch. Einfach in einem bestehenden Ordner auf dem NAS einen Test-Ordner angelegt und darin ein paar Daten abgelegt. Abgewartet, bis die nächste TimeBackup-Sicherung lief, dann die Test-Daten von Hand gelöscht und im Anschluss die Oberfläche des TimeBackup geöffnet.
Wie nicht anderes zu erwarten, fand ich den soeben gelöschten Test-Ordner in der letzten Sicherung und mit einem simplen Rechtsklick konnte ich den kompletten Ordner an der ursprünglichen Stelle wieder herstellen.

Soweit verlief mein erster, zugegeben einfacher, Test erfolgreich und wie nicht anders erwartet. Bin jetzt mal gespannt, wie sie das Backup verhält, wenn ich wirklich mal Daten wieder herstellen muss. Dann bin ich ja gespannt, ob die Versionen dann funktionieren und ich zum Beispiel auf einen Version vom Vortag problemlos zugreifen kann. Dann das war mit meiner bis jetzt eingesetzten Backup-Strategie nicht möglich. Stichwort „rsync“. 😉
(Siehe dazu: https://ostermeier.net/wordpress/2011/08/rsync-lost-arrsync-ab/ – bin grad selber überrascht, dass ich dies seit nun fast 4 Jahren im Einsatz hatte. )

Veröffentlicht am Schreib einen Kommentar

Backup-Tipp: GRsync für Windows

Bildschirmfoto 2014-01-28 um 09.55.35Nachdem ich nun schon seit (wirklich) Jahren meine Daten am Mac mit rsync (ja, mit dem Kommandozeilentool) sichere und dies bislang absolut tadellos funktioniert, dachte ich mir, dass wäre auch eine schöne Lösung für einen Windows-Rechner.
Am Anfang verwendete ich auf dem Mac Arrsync, die grafische Oberfläche für rsync. Ab irgendeiner Mac-OSX-Version lief diese App aber leider nicht mehr und ich (musste) auf das zugrundeliegende Terminal-Programm rsync zurückgreifen. Der Umstieg war zwar nicht ganz einfach, aber ich hab jetzt einen für mich passenden Befehl zusammen gebaut und verwende diese nun schon seit einiger Zeit.

Aber bei dem Windows-PC musste die Bedienung auch für einen Laien machbar sein und so war ich ganz glücklich, als ich eine GUI-Variante names „Grsync“ gefunden hatte.

Ich hab das grsync-Programm auf meinem Windows8-Test-PC ausprobiert und die Anwendung ist sehr intuitiv. Ok, das Programm ist auf englisch, ist aber nicht so das große Problem.

Als Tipp möchte ich noch hinzufügen, dass ich immer die Option „delete on destination“ aktiviere. Die bewirkt, dass Daten, die auf dem Quell-Medium gelöscht wurden, auch auf dem Ziel-Medium gelöscht werden. Wer das nicht möchte, sollte den Haken nicht setzen. 😉

Veröffentlicht am 2 Kommentare

OSX 10.8.x und TimeMachine auf WD ShareSpace

timemachinelogoIch musste mich heute einige Zeit damit beschäftigen, mein TimeMachine-Backup zum Laufen zu bekommen. Hatte ich noch an meinen alten MBP eine externe Festplatte, wollte ich am neuen iMac kein so ein „hässliches“ Teil mehr rum stehen haben. Da bei mir auch eine WD ShareSpace 4TB NAS Festplatte rumsteht, wollte ich diese dafür verwenden. Aber irgendwie wolle es auf Anhieb und im Anschluss auch mit etwas fluchen nicht funktionieren.
Scheinbar hat das 10.8.x und die Firmware vom ShareSpace (2.3.02 with MioNet 4.3.0.8) ein Problem miteinander.
Einen sehr interessanten Artikel findet ihr auch noch unter folgender URL, dieser ist jedoch auf englisch, so dass ich mich entschlossen habe, die Lösung für mein Problem hier auch auf deutsch niederzuschreiben. https://discussions.apple.com/thread/4137784?start=0&tstart=0

Wie schon so oft in der Vergangenheit hat ein Ninja-Terminal-Hack die Lösung herbei geführt. Dabei muss man folgendes eingeben:

sudo tmutil setdestination afp://wd_backup:backup@festplatte/WD_Backup

Dabei wird scheinbar mit dem tmutil (TimeMachine Utility) die Zieladresse fest in den TimeMachine-Service reingepresst, was irgendwie über das GUI nicht möglich war.
Noch kurz zur Erklärung:

  • sudo – mit authentifiziert man sich als SuperUser am Mac (dieses Passwort braucht man also!)
  • tmutil – ist das TimeMachine Utility fürs Terminal
  • setdestination – setzt die Zieladresse, wo die Backups landen sollen
  • afp:// – setzt das übertragungsprotoll (afp=Apple Filing Protocol)
    Den passenden Wikipedia-Eintrag dazu findet ihr unter: http://de.wikipedia.org/wiki/Apple_Filing_Protocol
  • wd_backup – ist der User auf dem ShareSpace NAS, welcher für die TM-Backups vorgesehen ist
  • backup – ist das Passwort für den obigen User
  • festplatte – ist (am besten) die IP-Nummer vom NAS
  • /WD_Backup – ist der Freigabename für die TimeMachine-Backups

Nachtrag vom 12. Dezember 2013:
Heute hatte ich auch unter Mac OS 10.7.5 das Problem, dass die WD Sharespace Platte nicht mehr per AFP bzw. Bonjour in den TimeMachine Einstellungen aufgefunden wurde.
Hab dann auch hier die obige Befehlszeile verwendet und hatte schon fast die Befürchtung, dass es nicht klappt, aber nach ca. 1 Minuten Warten nach der Eingabe des Befehls im Terminal war dann die Verbindung zustande gekommen und TimeMachine ratterte los. 😉

Veröffentlicht am Schreib einen Kommentar

WordPress: Backup auf Amazon S3

Bildschirmfoto 2013-01-04 um 08.25.10Eigentlich wäre es doch recht schickt (und beruhigend), wenn ich ein Backup von meinen WordPress Blogs (www.ostermeier.net und www.apple-swat.de) hätte. Ok, vor einiger Zeit (3. Nov. 2011) hab ich einen Artikel geschrieben, in dem ich das Plugin „WP TimeMachine“ kurz getestet und vorgestellt hatte. Doch irgendwie lief dieses Tool nicht wirklich gut.
So dachte ich mir, es wäre doch nett, wenn man so ein Backup zum Beispiel bei Dropbox oder Amazon S3 ablegen könnte. Nach einigen Versuchen bin ich beim WordPress-Plugin „BackWPup“ hängen geblieben, weil es mir schon mal optischen einen sehr guten Eindruck macht und zum anderen mit die Einstellungsmöglichkeiten sehr gut gefallen. Ich würde dieses Plugin sehr gerne verwenden, doch es bleibt bei mir immer beim Packen der Dateien (sind rund 1,3 GB) hängen. Die SQL-Datenbank selbst wird noch verarbeitet und gepackt, aber wenn dann im weiteren Schritt die eigentlichen Dateien gepackt werden sollten, dann geht es eine Weile sehr gut voran, aber dann bleibt der Pack-Vorgang stehen. Ich habe schon probiert, dass ich vom ZIP- aufs TAR-Format wechsle, aber leider ohne Erfolg.
Ich denke nicht, dass es vom ausgewählten Sicherungsziel abhängig ist, da die Packerei ja noch lokal auf meinem Server (der bei Uberspace ist) stattfindet. Ich werde mal parallel dazu eine Mails an den Support von uberspace.de schicken, vielleicht haben die Jungs dort noch eine Idee.
Wen von euch noch einer einen Vorschlag hätte, an was es liegen könnte, so wäre ich dafür sehr dankbar.

Veröffentlicht am Ein Kommentar

WordPress-Dropbox-Backup

In meinem letzten Artikel hab ich beschrieben, wie man mittel FTP WordPress relativ gut backupen kann. Leider ist hierbei jedoch die Datenbank nicht dabei. Nun habe ich etwas weiter geforscht und bin über ein Plugin gestolpert, welches ein Online-Backup des eigenen WordPress-Blogs zu Dropbox oder Amazon´s S3 schieben würde.
Vom Prinzip her hätte mir das sehr gut gefallen und ich hab das Plugin jetzt am unter www.ostermeier.net installiert. Seltsam ist nur, dass obwohl ich die Dropbox-Daten richtig eingegeben habe und das Plugin auch ca. 2-3 Minuten mit einem „Backup“ beschäftigt ist, es keine Sicherungsdatei auf der Dropbox ankommt.  In den Plugin-Einstellungen kann ich mir dann von Hand die gezippte TAR-Datei runterladen, was ja bedeutet, dass das „Sichern“ schon mal funktionieren würde. Leider wird bislang diese Sicherung nicht auf meinen Online-Speicher geschoben. An was das liegen könnte, habe ich noch nicht heraus gefunden.

Nachfolgend noch eine Übersicht, was sich bei mir alles in der Sicherungsdatei befand:

  • index.php
  • license.txt
  • readme.html
  • wp-activate.php
  • wp-admin (Verzeichnis)
  • wp-app.php
  • wp-atom.php
  • wp-blog-header.php
  • wp-comments-post.php
  • wp-commentsrss2.php
  • wp-config-sample.php
  • wp-content (Verzeichnis)
  • wp-cron.php
  • wp-feed.php
  • wp-includes (Verzeichnis)
  • wp-links-opml.php
  • wp-load.php
  • wp-login.php
  • wp-mail.php
  • wp-pass.php
  • wp-rdf.php
  • wp-register.php
  • wp-rss.php
  • wp-rss2.php
  • wp-settings.php
  • wp-signup.php
  • wp-trackback.php
  • xmlrpc.php

Muss aber ganz ehrlich gestehen, dass ich bei der Durchsicht des Sicherungs-Verzeichnisses bzw. der Datei nichts von einem Datenbank-File gefunden habe. Muss da mal nochmal schauen… 😉

 

Veröffentlicht am 3 Kommentare

rsync löst arrsync ab

Wollte heute mal wieder ein Backup meiner Fotos, die auf einem kleinen NAS liegen, machen. Bislang verwendete ich für diesen Zweck die Mac-App „arrsync“, was auch die letzten Jahre wunderbar funktioniert hat. Doch heute musste ich feststellen, dass das Backup mit arrsync auf eine ext. USB HD nicht mehr klappen wollte. Grund relativ unbekannt, da das LOG-File auch nicht wirklich auskunftsfreudig war. Drum hab ich mal geschaut, ob es vielleicht ein Update fürs arrsync unter Lion gibt, aber ich musste feststellen, dass ich die aktuellste Version im Einsatz hatte. Alternativen habe ich auch keine wirklich guten gefunden. Ok, ich hab auch nicht wirklich lange gesucht 😉

Mir ist dann eingefallen, dass es ja auch noch den Terminal-Befehl rsync gibt und ich wollte mal testen, ob ich ein Backup nicht auch damit zustande bringen würde. Und ich musste feststellen, dass das einfacher ging, als erst erwartet. Hat man doch immer so eine gewisse Abneigung gegen Kommandozeilenbefehle, wenn es auch eine GUI-App dafür gibt. 😉
Also kurz in die MAN-Page des Befehls geschaut und ein paar Optionen rausgesucht und los gings mit testen. Vielleicht noch mal kurz, was ich machen wollte. Auf einem NAS mit der Freigabe „Fotos“ liegen meine Bilder, die ich auf eine ext. Festplatte namens „LACIE“ sichern wollte. Den Befehl, den ich dafür nun verwende, schaut so aus:

rsync -rvz /Volumes/Fotos/ /Volumes/LACIE/

Ich weiß nicht, ob dies der Weisheit letzter Schluss ist, aber so wie es gerade aussieht (Backup läuft noch), mach der Befehl, dass was ich will. 😉

Sollte jemand noch Tipps für mich haben, dann immer her damit.

Ach ja, was ich noch erwähnen wollte, waren die Befehls-Optionen, die ich eingebaut habe:

  • „r“ für rekursiv, also alle Unterverzeichnisse mitnehmen
  • „v“ für verbose, damit man sieht, was gerade gemacht wird
  • „z“ für Komprimierung während des Datentransfers

Hat das erste Buckup funktioniert, dann könnte man bei den folgenden Datensicherungsläufen noch die Option „u“ (=Update) hinzufügen. Damit wird vergleichen, ob am „Ziel“ bereits die Datei vorhanden ist und diese wird nicht kopiert, wenn sie ein neueres Datum als die Quell-Datei hat.  Sollten die Ziel- und die Quell-Datei das gleiche Änderungs-Datum haben, dann wird die Datei nicht kopiert, es sei denn, die Dateigröße ist unterschiedlich.

  • „u“ für Update bzw. schauen, ob die Datei schon vorhanden ist

Wenn dies alles berücksichtigt wird, dann sollte der zu verwendende Befehl wie folgt aussehen:

rsync -rvuz /Volumes/Fotos/ /Volumes/LACIE/

Nachtrag vom 6. Mai 2012:
So gut und schön der obige Befehl ist und so gut er auch funktioniert, habe ich im Laufe der Zeit bemerkt, dass er einen Schwachpunkt hat. Ich versuche diesen mal zu beschreiben:

Nehmen wir an, wir haben auf der Quell-Festplatte zwei Ordner. Ordner A + B. Kopiert man nun in Ordner A Daten und macht anschliessend mit rsync eine Sicherung, dann befinden sich auch auf der Zielfestplatte diese Daten in Ordner A. So weit, so gut.
Kopiert man jetzt jedoch die Daten von Ordner A auf der Quellfestplatte in den Ordner B der Quelle und macht dann anschliessend eine Sicherungen, dann sind die Daten auf der Sicherungsplatte sowohl in Ordner A, also auch B vorhanden.
Hat man nun auf der Quell-Festplatte erhebliche Dateibewegungen, so sammeln sich auf der Backup-HD doch sehr große Datenmengen an und die Festplatte läuft allmählich voll.
Dafür gibt es jedoch eine sehr einfache Lösung, die man findet, wenn man sich die man-Pages noch etwas genauer anschaut. Es gibt eine Option, die sich „–delete“ nennt. Diese bewirkt, dass Daten, die auf der Quell-Festplatte gelöscht (oder verschoben) werden, auch auf der Ziel-Festplatte gelöscht werden. 😉
Somit müsste das Befehl dann wie folgt aussehen:

sudo rsync -rvuz --delete /Volumes/Fotos/ /Volumes/Sicherung/

Das „sudo“ musste ich nun komischerweise hinzufügen, weil mit beim ersten Versuch eine Meldung erschien, dass ich nicht die Rechte hätte alle Dateien zu löschen. Mit dem „sudo“ gings dann.

Noch ein Hinweis (2. Dez.2012):
Beim ersten Teil der Optionen (rvuz) braucht man nur EINEN Bindestrich. Bei der delete-Option benötigt man 2 Bindestriche.

…und wieder einige Wochen später wird man wieder etwas schlauer. Nachdem ich nun ein Voll-Backup meiner Daten machen wollte und die Sicherung mit rsync an einer bestimmten Stelle sehr lange „hing“, hab ich diese abgebrochen und erneut gestartet. Das gleiche Verhalten wieder…seltsam. Wäre es nicht schön, wenn man eine Fortschrittanzeige fürs rsync hätte? Und siehe da, es gibt sowas. Und zwar mit dem Parameter „progress“. Der vollständige Befehl müsste somit dann so aussehen:

sudo rsync -rvuz --delete --progress /Volumes/QUELLE/ /Volumes/ZIEL/
sudo rsync -rvuz --delete --progress /Volumes/Fotos/ /Volumes/Sicherung/