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Spaß mit AVM PowerLine und DAZN

In einem etwas entfernten Bereich unseres Hauses, steht ein zweiter Sky Q Receiver, den ich bislang per WLAN (Unfi AP als Repeater) angebunden hatte. Rein technisch lief das soweit stabil, aber wenn ich dort etwas mit der DAZN-App (vom Sky Q Receiver) streamen wollte, hatte ich immer Aussetzer und Ruckler.

Nun habe ich diese WLAN-Verbindung durch eine DLAN-Strecke ersetzt. Verwendet hab ich dafür die AVM 510E Powerline Adapter (*). Diesen haben sich auch sehr unkompliziert im Stromnetz gefunden und es wurde mir über die verbauten LEDs angezeigt, dass eine Verbindung hergestellt sei. Nun hatten wir gestern wieder ein Bundesliga-Spiel, welches von DAZN übertragen wurde und wir hatten wieder diese Aussetzer. Man konnte fast du Uhr danach stellen, dass immer so nach 10 Minuten sich die DAZN-App verabschiedete und keinen Stream mehr anzeigt.

Ich bin dann der Sache etwas auf den Grund gegangen und hab mir das PowerLine-Programm von AVM für Windows runtergeladen und installiert. Diese sagte mir, dass ich zwischen den DLAN-Adaptern ca. 15 MBit/s Geschwindigkeit hätte. Laut DAZN-Supportseite benötigt man für einen HD-Stream ca. 9 MBit/s – also eigentlich müsste doch alles laufen. Tat es aber nicht. 🙁

Da ich irgendwie immer noch das Netzwerk in Verdacht hatte, habe ich den einen DLAN-Adapter von meinem Büro (wo auch die FritzBox steht) ins Esszimmer gebaut. Dort hatte ich noch eine Netzwerkdose frei und „strommässig“ ist das näher am Standort des zweiten Receivers. Als ich dies alles wieder verkabelt hatte, zeigt die Messung mit der PowerLine-App, dass nun zwischen den beiden DLAN-Adapter ca. 85 MBit/s möglich sind. Also hab ich die DAZN-App am Sky Q Receiver wieder gestartet und siehe da, nun läuft der Stream ohne Probleme und Aussetzer! Es liegt also doch an der Bandbreite und es reichen die 9 MBit/s nicht, die DAZN angibt!

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Überlegung: Umstellen auf ein Mesh WLAN?

Ja, ich weiß, dass man Mesh anders schreibt. Aber als Fan dieser Serie konnte ich mir diesen Gag nicht verkneifen.

Bei mir zuhause habe ich zwei AccessPoint in Betrieb – das dürfte bei vielen so eine, deren Wohnbereich sich über zwei oder mehr Stockwerke verteilt. Im EG steht im Büro eine FritzBox 7490 und im OG ein AccessPoint von Ubiquti (AP-AC Lite). Die Distanz zwischen den beiden WLAN APs ist gerade so groß, dass sie sich noch etwas überschneiden. Darauf ergibt sich bei mir das Problem, dass ein Endgerät (z.B. mein iPhone) solange wie möglich in einem WLAN „hängen“ bleibt, obwohl das andere WLAN-Signal schon deutlich besser wäre. Das ist dann immer etwas deppert, weil man ca. 2 Meter neben einem AccessPoint steht, das Telefon aber noch im anderen WLAN ist, und man so sehr miese Übertragungsraten hat. Derzeit behelfe ich mir damit, dass ich dann von Hand das WLAN wechsle.
Klar könnte ich die Sendeleistung der einzelnen APs so anpassen, dass sie sich nicht mehr überschneiden, aber dann befürchte ich, dass ich so mir Stellen in der Wohnung schaffe, an denen dann das WLAN nicht mehr gut geht.
Die andere Überlegung ist nun, dass ich auf ein sogn. Mesh-WLAN umstelle. Dabei werden alle APs zu einer einzigen WLAN-Wolke zusammen gefasst und nicht mehr das Endgerät kümmert sich darum, wann es in ein anderes WLAN zu wechseln hat, sondern die AccessPoints machen dass.
Sowohl Ubiquti, als auch AVM arbeiten an diesen Mesh-Netzwerken. Ubiquti hat schon fertige Produkte und der Mesh-Router kostet bei Amazon ca. 150 EUR. Bei AVM befindet sich dieses Projekt noch in der Beta-Phase, wird aber vermutlich nicht mehr lange auf sich warten lassen. 

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Bei Ubiquti wäre der Vorteil, dass ich mit der Sendeleistung bzw. der Reichweite der AP-AC Lite AccessPoints mehr als zufrieden wäre und diese auch dann in ein Mesh-Netzwerk übernommen bzw. integriert werden könnten. Bei dieser Konstellation würde ich dann den Mesh-Router ins Büro stellen und bei der FritzBox das WLAN deaktivieren.

Bietet AVM diese Funktionalität an, dann könnte ich meine Fritzbox einfach weiter betrieben, hätte dann aber den Ubiquti AP über. Dafür müsste ich mir dann (vermutlich) einen AVM WLAN Repeater zulegen. Welchen genau, kann ich derzeit noch nicht sagen. Aber die Investition wäre vermutlich etwas günstiger, als die 150 EUR für einen Mesh-Router von Ubiqiti. Auch wenn ich mal mein WLAN erweitern möchte, wäre es wahrscheinlich günstiger einfach nochmal einen WLAN Repeater von AVM zu besorgen.  Aber hier muss man vielleicht mal abwarten, wann und „wie“ das Mesh-WLAN von AVM ausgerollt wird.

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Internet-Logbuch vom 11. Februar 2016

Anonym Surfen im Handumdrehen: eBlocker macht Datenschutz zum Kinderspiel
http://www.n-tv.de/technik/eBlocker-macht-Datenschutz-zum-Kinderspiel-article16970401.html

AVM und Gigaset stellen neue Router-Telefone vor
http://www.mactechnews.de/news/article/AVM-und-Gigaset-stellen-neue-Router-Telefone-vor-163416.html