Schnellspann-Schiene für Shapeoko Fräse (für Namensschilder)

Wie neulich in einem Artikel bereits beschrieben (Bastelprojekt: Namensschilder fräsen), bin ich momentan schwer am Fräsen von solchen Namensschildern oder generell Schilder aus Holz. 
Dabei ist mir aufgefallen, dass das Ausrichten der Holzlisten und das Festspannen relativ viel Zeit (im Verhältnis zur Fräszeit) in Anspruch nimmt. Daher war ich am Überlegen, wie ich diese Arbeitsschritte optimieren könnte. Mir ist dann die Idee gekommen, dass ich eine Schiene mit "Schnellspannern" bauen könnte und hier möchte ich auch kurz schildern, wie ich dies gemacht habe.

Ich habe mir beim Sauter-Shop ein paar dieser Waagrechtspanner / Schnellspanner für ca. 28 EUR bestellt, da ich der Meinung war, dass diese für meine Zwecke gut passen sollten und für den Preis auch noch völlig ok sind.
https://www.sautershop.de/set-sauter-waagrechtspanner-mit-waagrechter-grundplatte-set-2x-gh-201-b

Ich habe mir damals bei Aufbau der Fräse in die Grund- bzw. Opferplatten INCRA Schienen eingelassen, damit ich mir dort Sachen fest spannen kann. Und genau diese Schienen wollte ich jetzt auch für meine Schnellspann-Schiene verwenden.
(Shapeoko 2: Aufbau Arbeits- und Opferplatte)

Damit ich meine Schnellspann-Schiene in die INCRA-Schienen einschieben kann, habe ich mir aus zwei Leisten eine Art "T-Profil" gebaut, welches recht stramm in die Aluschienen eingeschoben werden kann. Ich hätte dieses T-Profil auch aus einem Stückholz fräsen können, doch das ist mir leider erst etwas später eingefallen. 😉
Auf das T-Profil (links im Bild) habe ich dann einen ca. 5 cm breiten Sperrholzstreifen (8mm) erst aufgeleimt und anschliessend aufgeschraubt.
So sieht dann die "fertige" Leiste, die eingeschoben werden kann, aus.
Wie ihr sehen könnt, passt diese selbstgebaute Holzleiste ausreichend gut und stramm. Achtet vielleicht beim Anbringen des Sperrholzes nur darauf, dass ihr dieses möglichst parallel zur Maschienenachse anbringt, da dort später die zu fräsenden Holzlisten angelegt werden. 
Dann habe ich ich mir angezeichnet, wo der Fräsbereich ist und ausserhalb davon die Waagrechtspanner mit Senkkopfschrauben (M4 x 15 mm) angebracht.
So sieht dann die fertige Leiste aus, wenn sie in meine Shapeoko Fräse eingeschoben ist. Rechts an der Leiste habe ich mir noch einen Anschlag hingebaut, damit die Leiste erstens nicht verrutscht und zweitens die Schnellspanner nicht aus Versehen in den Fräsbereich kommen können.
Dann noch die "Höhe" und die "Spannkraft" der Waagrechtspanner eingestellt und mit den von mir verwendeten Holzleisten getestet. Dabei musste ich dann aber leider feststellen, dass das Gewinde der Schnellspanner soweit noch oben geht (im geschlossenen, also festgespannten Zustand), dass ich meine Schnellspannleiste nicht mehr unter den Aluprofilen der Shapeoko rausziehen konnte. Zum Glück waren das neu 1-2 Gewindewendungen, die ich dann einfach mit einer Eisensäge entfernt haben und jetzt kann ich die Schiene problemlos ein- und ausschieben.

Mit dieser Schnellspann-Schiene erhoffe ich mir, dass das Positionieren und Festspannen der Holzleisten deutlich schneller geht. Der erste "große" Test steht aber noch aus, aber die ersten Eindrücke sind schon mal sehr viel versprechend. 🙂

Gelöst: Microsoft Office 2016 läßt sich nicht via Telefon aktivieren

Neulich hat sich ein Bekannter von mir ein Microsoft Office 2016 bei Amazon gekauft. Das Ding war mir ca. 70 EUR nicht furchtbar teuer und wie in dieser Preisklasse schon fast üblich wird der Aktivierungsschlüssel per Mail zugesandt. 
Die Installationsdateien kann man entweder direkt bei Microsoft runter laden, oder wie in unserem Fall, über eine Dropbox-Freigabe 😉

Das mit der Aktivierungsschlüssel und dem Download der Setup-Dateien hat soweit wunderbar funktioniert und auch die eigentliche Installation verlief ohne Probleme. 
Als ich dann jedoch das Office 2016 aktivieren wollte, wurde mir mitgeteilt, dass diese Version / Lizenz bereits aktiviert wurde. Und man solle die Aktivierungs-Hotline per Telefon kontaktieren. 

Klickt man dann jedoch auf den Telefon-Aktivierungs-Button, bekommt man eine Meldung, dass dieses Produkt nicht mehr per Telefon aktiviert werden kann.
Der normale User landet somit in einer Endlos-Schleife. Online-Aktivierung schlägt fehl, Telefon-Akivierung geht nicht. Toll.

Doch man darf dieser Meldung nicht zu viel Glauben schenken. Die Aktivierung von Microsoft Office 2016 funktioniert weiterhin auch per Telefon. Allerdings muss man die (richtige) Telefonnummer zur Hand haben.

Solltet ihr also auch mal in diese Verlegenheit geraten, hier die Aktivierungs-Telefonnummer:
0800-28 48 28 3 (sollte gebührenfrei sein) oder die
01806-672 330 (zu den normalen Geschäftszeiten)

Diese Nummern stehen (natürlich) auch auf der offiziellen Microsoft-Webseite bei der Übersicht der Aktivierungs-Telefonnummern. 
https://www.microsoft.com/de-de/licensing/vertragskunden/activation-center.aspx

Bastelprojekt: Namensschilder fräsen

Nachdem ich nun schon seit einiger Zeit meine Shapeoko 2 Fräse im Einsatz habe, war ich am überlegen welches Bastelprojekt ich damit relativ schnell und zügig machen könnte und welches nicht zu viel handwerkerische Arbeiten mit sich bringt.
Ich wollte etwas machen, dass ich als "Mitbringsel" verwenden konnte und bei dem die Fräsarbeiten im Vordergrund standen. 
Ich bin dann irgendwann auf die Idee gekommen, dass Namesschilder hier ganz passend wären. Und wenn wir für Freunde etwas brauchen, dass fräse ich die Namen der kompletten Familie und baue dann diese so zusammen, dass sie zum Schluss als Familienschild aufgehängt werden kann.

Wie schon erwähnt, sollten diese Namensschilder möglichst wenig Arbeit "aussenrum" verursachen, weshalb ich auch fertige Holzleisten aus dem Baumarkt als Grundlage verwende. Diese haben die Dimensionen 47 x 9 mm und sind ca. 220 cm lang. Aus einer solchen Leiste bekomme ich im Idealfall alle 3-4 Namen raus und so halten sich die Materialkosten mit ca. 5-6 EUR auch im eher niedrigen Bereich.

Als erstes müssen natürlich erst einmal die Namesschilder gefräst werden und wie ich dies mache, sehr ihr im nachstehenden Video.

Sind die Schilder gefräst, müssen diese auf gleiche Länge zugeschnitten werden und die mache ich mit meiner Tischkreissäge.

Damit alle Namesschilder verbunden werden können, fädle ich eine Lederband durch, welches wir dann auch so lang lassen, damit dieses auch später als "Aufhänger" fungiert.
Die Löcher bohre ich an meiner Standbohrmaschine und hier muss man etwas vorsichtig sein, dann in eine 9mm-Leiste ein 3,5 mm Loch gebohrt werden muss. Und wenn man keinen guten Anschlag hat bzw. mal nicht aufpasst, dann kann es schon vorkommen, dass man "hinten oder vorne" raus bohrt und da wäre nicht so gut.

Als Anschlag fürs Bohren habe ich mir einen ca. 45 cm langen Alu-Winkel hergerichtet, an den ich die Holzleisten sehr exakt anliegen lassen kann. Und so funktioniert das Bohren der Löcher sehr gut. Macht euch am besten noch einen Anschlag, damit die Lochabstände links und recht immer gleich sind und später das Lederband schön gerade durchgefädelt werden kann.

Ist die Bohrerei erledigt, habt ihr eigentlich den schwierigsten Teil des Projektes schon hinter euch. Alles, was jetzt noch kommt ist nicht mehr so tricky.

So ungefähr sollten eure Leisten aussehen, nachdem sie fertig gebohrt sind. Ich verwende für die Bohrlöcher meist einen seitlichen Abstand von der Seite von 2,5 bis 3 cm – je nachdem wie große (lang) die Holzleisten ausfallen. Und das hängt wiederum von den Namen ab.

Nach dem Bohren geht es ans "Kantenbrechen". Ich habe mir in der Vergangenheit angewöhnt, dass ich dies mit der Tischfräse mache, da es mit einem Fräser mit Anlaufring auch an den kurzen Seiten der Holzleisten sehr gut klappt und ich es schön finde, wenn die Fasen an allen vier Seite so schön gleichmässig sind. Solltet ihr keine Tischfräse oder Ähnliches zur Hand haben, dann erledigt diese Aufgabe einfach mit Schleifpapier.

So sieht meine "Vorrichtung" zum "Kantenbrechen" aus. In meiner Tischfräse ist ein Fasenfräser mit Anlaufring und damit fräse ich an alle Kanten (hinten und vorne) eine leichte Fase.
Das sieht dann in etwa so aus. Ich halte eine filigrane Fase für angebrachter und schöner, dass könnt ihr aber dann machen, wie ihr wollt.

Im Grunde ist jetzt der handwerkliche Teil erledigt und es geht ans zusammen bauen. Dafür verwende ich ein Lederband (Farbton natur), welches einen Durchmesser von 1,5 mm hat. Dieser gibt es zum Beispiel bei Amazon für ca. 5 EUR pro 5 lfd. Meter. 
Als "Abstandhalter" habe ich mir Holzkugeln mit einer 3mm Bohrung besorgt, welche einfach beim Zusammenbau mit aufgefädelt werden.

Und so in etwa sieht dann das fertig Produkt aus. "Damals" habe ich noch die Vertiefungen der Fräsung mit Farbe hervorgehoben, aber dass muss nicht mal unbedingt sein.

Vielleicht noch eine kleine Anmerkung:
Solltet ihr im Besitz einer solchen (oder ähnlichen Fräse) sein, dann probiert mal sogenannte "Downcut-Fräser" aus. Gerade bei Holz bekommt ihr so sehr scharfe und nicht ausgefranste Fräskanten.

Oben: Fräsung mit Downcut-Fräser
Darunter: Fräsung mit V-Cut-Fräser

Beko Parkettfugendicht

Heute mal wieder ein kleiner Hinweis auf ein Handwerker-Produkt, welche ich gut finde, deswegen hier erwähnen möchte und gleichzeitig mir als Merkhilfe abspeichern möchte. 😉
Also wir vor nun ca. 15 Jahren unser Haus gebaut haben, haben wir im Obergeschoss eigentlich auf der kompletten Fläche Ahorn Parkettboden verlegt und den Maueranschluss mit Ahorn Sockelleisten ausgeführt. Einige Zeit später habe ich dann den Übergang von Sockelleiste zum Parkett mit besagten Beko Fugendicht ausgespritzt und versiegelt, da dies ersten optisch schöner ist und zweiten sich in der Fuge so nicht der Schmutz halten kann.

 

Damals habe ich die Beko Fugenmasse von meinem Schreiner herhalten und war auch damals schon begeistert wie sie sich verarbeiten lässt. Nun ist mittlerweile die Zeit gekommen, dass ich einige Fugen ausbessern muss und habe nach diesem Beko Parkettfugendicht im Internet gesucht und bin sowohl auf der Hersteller-Webseite, als auch bei Amazon.de fündig geworden.

 

https://www.beko-group.de/Produkte/(location)/1344-223-01-Parkettfugendicht

 

beko Parkettfugendicht in verschiedenen Farbtönen *

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Shapeoko 2: Spannfutter und Überwurfmutter – die Erleuchtung!

Nun beschäftige ich mich seid ziemlich genau einem Jahr mit meiner Shapeoko 2 CNC Fräse und bin auch schon sehr routiniert, wenn ich mit ihr arbeite.
Aber am vergangenen Wochenende hatte ich tatsächlich wieder einen dieser Aha-Effekte, verbunden mit einem "Warum-bin-ich-da-nicht-selber-draufgekommen"-Gedanken.

Aber alles der Reihe nach: Ich hatte in der letzten Woche eine sehr interessante Diskussion über die Kommentar-Funktion in diesem Blog mit einem User, der auch so eine Fräse hat und ein paar Fragen dazu hatte. 
Siehe dazu folgende beiden Artikel:

Ich möchte mich hier gleichmal bei meinem Gesprächspartner Martin bedanken, mit dem ich eine wirklich gute Konversation geführt habe und in deren Verlauf ich mein Leid geplagt habe, dass ich noch ein Problem beim Fräserwechsel hätte.
Dabei sind wir drauf gekommen, dass ich wahrscheinlich das Spannfutter immer nur "halbherzig" in die Überwurfmutter eingedrückt habe.
Mein Problem war nämlich immer, dass wenn ich die Überwurfmutter zum Fräserwechsel gelockert habe, dass dann das eigentlich Spannfutter sehr, sehr fest in der Maschinenaufnahme festsaß. Ich hatte dann immer meiner Probleme, dass ich dies aus der KRESS Spindel rausbekommen habe.

In der Anleitung der KRESS Maschine steht auch was zum Einsetzen des Spannfutters in die Überwurfmutter und dort wird es so beschrieben, dass man das Spannfutter leicht schräg in die Überwurfmutter einklipsen könnte. Also solle das so leicht gehen, dass man es mit den Händen machen kann. So hab ich das auch in der Vergangenheit gemacht und mich dann geärgert.

Während meiner Diskussion mit Martin sind wir dann zum Glück drauf gekommen, dass es auch bei ihm sehr schwer ging, dass er das Spannfutter richtig in die Überwurfmutter einbringen könnte.
Also habe ich mir das mal am vergangenen Samstag näher angeschaut und habe dabei feststellen müssen, dass ich scheinbar nie beides richtig zusammen geklipst hab. Ist stellte auch fest, dass dies mit den Händen allein auch garnicht möglich sei. Also habe ich mal den "großen Hammer" rausgeholt und habe das Spannfutter mit "etwas mehr Wucht" in die Überwurfmutter eingeschlagen. Und siehe da, dass Spannfutter schnappte noch etwas weiter und deutlich fester in der Überwurfmutter ein und machte plötzlich viel mehr Sinn.

Und als ich dann wieder einen Fräserwechsel machen wollte, habe ich die Überwurfmutter gelockert, stellte dann nach ca. 1/2 bis 1 ganzen Umdrehung einen erneuten Widerstand fest und als ich diesen "überdreht" hatte, merkte ich, wie auch das Spannfutter sich aus der Maschine löste. Nur durch das Lockerdrehen der Überwurfmutter.
Ich denke mal, so war dies von Anfang an gedacht und ich habe mich nur nicht getraut die beiden Bauteile mit genügend "Schmackes" zusammen zu klopfen. Aber so macht das jetzt deutlich mehr Sinn und auch viel mehr Spaß. 😉 

Kostenloses Update auf Windows 10 funktioniert auch noch in 2018

Ich habe hier auf meinem Blog schon mehrmals über die Möglichkeiten geschrieben, wie man ein Windows7 oder 8.x auf Windows 10 updaten kann.
Microsoft hat dann irgendwann angekündigt, dass dieses kostenlose Update zeitlich begrenzt ist und ich glaube irgendwann zum Ende des Jahres 2017 ausgelaufen ist.
Anschliessend gab es dann noch den Trick/Möglichkeit, dass man an das Windows 10 Update doch noch kam, wenn man sich als User mit "Einschränkungen" ausgab. Auch diese Möglichkeit habe ich irgendwo auf diesem Blog näher beschrieben.

Nun hatte ich in den vergangenen Tagen den Fall, dass ich einen ca. 3 Jahre alten DELL Rechner neu installieren musste und habe dabei festgestellt, dass dieser nur mit Recovery-CDs ausgeliefert wurde, die Windows 8.1 enthalten.
Als ich dann den "üblichen" Windows 10 Update Weg eingeschlagen habe, wurde mir eine Microsoft Meldung angezeigt, dass auch das Update für gehandicapte Benutzer nicht mehr funktionieren würde. Blöd aber auch.

Doch so schnell wollte ich nicht aufgeben und habe etwas gesucht und bin dann wieder auf die Microsoft-Webseiten gestossen, auf denen man das "Media Creation Tool" downloaden kann.

Und ich habe erfreut bei meinem frisch installierten Windows 8.1 PC festgestellt, dass dieses Tool ohne Abfrage eine Seriennummer mit dem Download der Windows 10 Setup-Dateien beginnt. Und auch die anschliessende Installation verlief (zumindest bislang) ohne Probleme.

Es sieht also derzeit danach aus, als könnte man mit dem "Media Creation Tool" noch an das kostenlose Windows 10 Update heran kommen, obwohl Microsoft an mehreren Stellen ihrer Webseite betonen, dass es diese Möglichkeit nicht mehr gibt.

Es bleibt die Frage, wie lange sich Microsoft noch dazu durchringt, diese "Hintertür" offen zu halten und wann dieser Download abgeknipst wird.

AutoStart Ordner unter Windows 10/8.x aufrufen

Die "Älteren" unter uns kennen noch das Autostart-Menü in der Windows Start-Leiste. Diese hat man in regelmässigen Abständen auch gerne mal ausgemistet, weil irgendwelche Programm dort Einträge vorgenommen haben, die den Rechnerstart verlangsamt haben. 

Seit Windows 8.x und 10 "gibt" es diesen Ordner nicht mehr… zumindest ist dieser nicht mehr so einfach zu finden. Dennoch gibt es einen recht einfachen Weg, um die dortigen Einträge zu sichten.

Dazu einfach mittels Windows-R den "Ausführen-Dialog" öffnen und dort in die Befehlszeile shell:startup eintragen.

Anschliessend öffnet sich ein Fenster, in dem ihr alle Einträge des AutoStart seht. Dort könnt ihr zum Beispiel Programme bzw. deren Verknüpfungen hinzufügen und somit starten diese auch beim nächsten Rechnerstart. Ebenso könnt ihr von dort Einträge einfach raus löschen.

Zur Vollständigkeit hier auch noch der Pfad auf dem Datenträger, wie er ungefähr bei euch (unter Windows 10) aussehen könnte:
("USER" müsst ihr dann mit dem Windows-Benutzernamen ersetzen)

C:\Users\USER\AppData\Roaming\Microsoft\Windows\Start Menu\Programs\Startup

amplicom Ringflash 100 / Telefonanrufverstärker mit Blitz und lautem Ton

Und hier noch der Hinweis auf ein Gerät, welches gerade für ältere Menschen und in Umgebungen, in denen es sehr laut ist, interessant sein kann.

Der "amplicom Ringflash 100" ist ein kleiner Würfel, der in die bestehende analoge Telefonleitung gesteckt wird und dann bei einem Anruf blitzt und ein lautes Signal von sich gibt. Ca. 95 dB!

Ihr bekommt den Telefonverstärker bei Amazon* für ca. 25,00 EUR. Es gibt auch noch ein Modell, welches die Bezeichnung "200" trägt und ca. das doppelte kostet, aber mir erschloss sich nicht, in was sich die beiden Geräte unterscheiden. Hmm?!

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distybox 300: Schnurlose TAE für DECT

Eine sehr interessant Box, für die ich zwar momentan noch keinen Einsatzfall habe, aber vielleicht dann sehr hilfreich sein kann.
Mit der distybox 300 kann man ein kabelgebundenes Gerät (Telefon, Fax usw.) mittels Dect an eine Basisstation anbinden. Das kann sehr praktisch sein, wenn an dem Standort kein Telefonkabel vorhanden ist und man auch keines verlegen möchte bzw. kann. 
Das Teil kostet bei Amazon* ca. 82,00 EUR und ist, wenn man so eine Lösung sucht, sicher eine Überlegung wert.
Vielleicht noch kurz zur Erklärung, wenn jemand den Begriff nicht kennt:

Dieses Bild veranschaulicht nochmals recht schön und einfach, wie die Box funktioniert und wie sie angeschlossen werden soll. Quelle: conrad.com

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Pick: Office 365 – Remover direkt von Microsoft

Hin und wieder installiere ich neue Rechner und bei einigen Herstellern ist „eine“ Testversion von Microsofts Office 365 vorinstalliert. Aber häufig kommt es auch vor, dass nicht nur die deutsche Version des Office-Pakets installiert ist, sondern (die Globalisierung lässt grüßen) viele Sprachvariation.
Bei mir und den PCs, die ich in der Hand hatte, kann es schon sein, dass bis zu 10 Version des Office in den „Programmen und Apps“ zu finden sind. Anfänglich habe ich noch jede einzelne Version von Hand deinstalliert, aber dies kann unter Umständen ca. 5-10 Minuten pro Version dauern und das war mir dann doch zu viel Zeitaufwand.

Also habe ich mich auf die Suche begeben, ob es nicht ein Removal-Tool für „alle“ Sprachversionen gibt. Und ich war dann doch etwas überrascht, als ich eben solch ein Tool direkt bei Microsoft gefunden habe.

Die dazu gehörige Webseite findet ihr unter: 

Nach der Auswahl des Betriebssystems und deinem Browser bekommt man eine Datei zum Download angeboten, die dann die Deinstallation vornimmt. (Die Datei hieß bei mir: o15-ctrremove.diagcab )

Nachfolgend eine kleine Bildstrecke, wie sich die Deinstallation bei mir gezeigt und verhalten hat.

Hörbuch Pick: Transport 1 von Phillip P. Peterson

Neulich habe ich so nebenbei in einem Post (https://ostermeier.net/wordpress/2017/12/hoerbuch-dateien-fuer-itunes-selber-machen/) erwähnt, welches Hörbuch (Flug 39) ich gerade höre und ich mir hat der Stil von Phillip P. Peterson so gut gefallen, dass ich mir dazu entschloss noch ein Audio-Book von ihm mir zu besorgen.

Meine Wahl fiel auf „Transport“ (Teil 1) und auch dieses „Buch“ war sehr angenehm zu konsumieren. Auch war es sehr kurzweilig und fesselnd. Ich hab mich immer wieder dabei ertappt, dass ich bei dem Hörbuch unbedingt weiter hören wollte und dar ist ein sehr gutes Zeichen.

Hier noch ein kurzer, inhaltlicher Auszug:

Vor der Küste Kaliforniens wird ein außerirdisches Artefakt geborgen, das Menschen zu anderen Sternensystemen transportieren kann. Der zum Tode verurteilte Russell Harris und neun andere Häftlinge bekommen als Versuchspersonen für den Teleporter die Chance, ihr Leben zu retten. Doch das Unternehmen entpuppt sich als gnadenloses Todeskommando, nachdem der erste Freiwillige auf grauenhafte Weise stirbt. Russell und seinen Kameraden wird klar, dass sie das Projekt nicht überleben werden. Der einzige Ausweg besteht darin, das Geheimnis des Artefakts zu lüften. Aber auch das scheint hoffnungslos – denn von den Erbauern fehlt jede Spur.

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Jet 10-20 Plus: Adapter für Absaugung gebaut

Wie in den letzten Wochen hier zu lesen war, habe ich mir eine JET Zylinderschleifmaschine zu gelegt und bin jetzt dabei, dass ich Erfahrungen damit sammle.
Wer es noch nicht mitbekommen hat, dem möchte ich diese beiden, vorausgegangenen Artikel ans Herz legen:

Bevor ich sie Schleifmaschine aber so richtig einsetzen konnte, musste/wollte ich diese erstmal an meine Absauganlage hängen, damit der Schleifstaub dort erstmal auch abgesaugt wird.
Allerdings stellte sich sehr schnell heraus, dass meine bestehenden 100mm Absaugschläuche so verlegt sind, dass es nicht funktioniert, dass ich die Zylinderschleifmaschine damit anschliesse. Da müsste ich Ersatzteile und Verlängerungen basteln bzw. bestellen und das war mir im ersten Schritt dann doch etwas zu aufwendig.

Ich hab aber in meinem Fundus noch einen HT-Adapter von 100mm auf ca. 70mm gefunden und dachte mir, dass ich für die ersten Einsätze und zum Testen erstmal daraus war baue.
Nachfolgend ein paar Fotos von diesem Adapter, mit dem ich dann meinen Kärcher-Staubsauger an die Schleifmaschine anschliessen kann.

Kernstück des Ganzen ist eine 28mm Leimholzplatte, die ich sehr genau in das kleinere Loch des HT-Adapers eingepasst habe. Die Gummidichtung des HT-Adapters habe ich drinnen gelassen, weil dadurch die runde Holzscheibe richtig schön stramm dort sitzt und rundum gut abdichtet.

Die andere Seite des HT-Adapters hat ca. 100mm im Durchmesser und war etwas zu groß für den Absaugstuzen des Jet-Schleifmaschine. Dort habe ich mir mit einigen Lagen Panzertape beholfen, die ich um den Absaugstuzen gewickelt habe und nun passt der HT-Teil sehr schön fest dort drauf und muss auch garnicht andersweitig dort befestigt werden.
Auf die runde Holzscheibe, die im HT-Adapter steckt, habe ich dann auf dem gleichen Material (Leimholz 28mm) noch ein viereckiges Stück geschraubt, welches eine Kantenlänge von ca. 65mm hat. In die runde Holzscheibe habe ich mittig ein 30mm Loch gebohrt. Die aufgeschraubte Scheibe hat eine 35mm Bohrung, in die das Endstück des Staubsaugerschlauchs wunderbar passt. Obwohl die runde Holzscheibe im HT-Adapter sehr fest sitzt, habe ich zur Sicherheit noch vier Schrauben durch das Plastik ins Holz eingeschraubt.
Und so sieht das Ganze dann fertig aus. Und bei meinen ersten Schleiftest habe ich festgestellt, dass scheinbar die Leistung des Staubsaugers ausreicht, da ich keinen Staub sah, der aus der Maschine austrat. Also fürs erste bin ich mit der Lösung sehr zufrieden. 😉

Radltour von Kelheim nach Riedenburg

Für dieses Jahr haben wir uns mal vorgenommen, dass wir eine Radtour von Kelheim nach Reidenburg machen wollen. Die Jungs sind mittlerweile große genug, so dass sie die Strecke selber fahren können. Als Anlaufpunkt in Riedenburg hätten wir jetzt mal die „Fasslwirtschaft“  (http://www.fasslwirtschaft.de) ins Auge gefasst und wären nach einer kräftigen Brotzeit wieder nach Kelheim zurück gefahren.  Alternativ oder für einen weiteren Ausflug in diese Richtung könnte man auch noch zur Rodelbahn (http://www.altmuehlbob.com) weiterfahren… ist aber dann ein gutes Stück weiter.

Pick: Ligawo 3090064 HDMI Switch 5×1

Ich hab vor Kurzem beim „Home-Entertainment-Setup“ zuhause etwas umgebaut und erweitert (Sky) und dabei bin ich an den Punkt gekommen, dass die drei an meinem Samsung TV verfügbaren HDMI Anschlüsse nicht mehr reichen. Ausserdem war es mir schon lange ein Dorn im Auge, dass das Umschalten der verschiedenen Eingänge an meinem Fernseher sehr „umständlich“ aber auch „zeitfressend“ ist.

Also habe ich mich auf die Such nach einer anderen Möglichkeit gemacht und bin bei einem HDMI Switch von Ligawo haften geblieben und hab mir diesen dann auch bestellt und zuhause verbaut.
Und ich muss sagen, das Teil macht richtig viel Sinn, das Umschalten erfolgt automatisch auf die letzte HDMI Quelle, die sich einschaltet und ich merke keinerlei Qualitätsunterschiede oder -einbussen.

Also ich bin richtig happy über diese Lösung und den HDMI Switch, weil das Umschalten nun so viel angenehmer an der Hang geht. Beim alten TV musste ich einen Eingang nach den anderen anwählen und die Umschalterei hat gefühlt ewig gedauert und weil es solange braucht, kam es schon mal vor, dass man überhastet nochmal auf den „Quellen-Knopf“ (Source) gedrückt hat und dann musste man das Prozedere nochmals durchlaufen. 
Jetzt kann ich jeden Eingang gezielt anspringen und keine Sekunde später habe ich das gewünschte Bild auf meinem Fernseher, der seither fest auf einem HDMI Kanal eingestellt ist. 🙂

Ach ja – noch eine Anmerkung:
Ich hab mich für den 5-Port-Switch entschieden, weil mir erstens die Anzahl der Ports derzeit reicht und zweiten, weil die 8-Port-Variante empfindlich teuer wird. Und das 3-Port-Modell machte in meinen Augen keinen Sinn. 

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MarsEdit Bookmarklet / Browser-Plugin

Ich hab in der letzten Zeit schon einige Bookmark- oder ReaditLater-Dienste ausprobiert und so richtig warm bin ich mit keinem geworden. Da ist mir die Idee gekommen, dass ich einfach auf meiner eigenen Webseite einen Bereich für meine Lesezeichen oder allgemein URLs, die ich für später aufheben möchte, anlegen könnte.

Natürlich kann an die URL kopieren, dann einen neuen Post anlegen und diesen auf seiner Seite (in der richtigen Kategorie) veröffentlichen. Geht, ist aber etwas unsexy.

Darum war ich auf Suche nach einem etwas besseren Weg. Und möglich gemacht hat mir die altbekannte Mac-App „MarsEdit“, die ich schon seit Jahren immer wieder nutze.

Diese hat nämlich ein Browser-Bookmarklet, welches sich als „Lesezeichen“ im Browser deiner Wahl installieren lässt und ist man dann auf einer Webseite, die man sich (im eigenen Blog) speichern möchte, dann ruft man dieses Lesezeichen auf und schon wird dieses an MarsEdit übergeben und ein neuer Post geöffnet. 

Mit der Lösung komme ich momentan recht gut zurecht und werd mal schauen, wie oft ich das nutzen werden.

Nachfolgend noch die Beschreibung zur Installation und Verwendung des Bookmarklet – welches übrigens in MarsEdit unter dem Menü „MarsEdit“ findet.

 

What’s this?

This bookmarklet allows you to blog whatever page you’re reading in your browser—it sends the page to MarsEdit, which opens a new post window with the title, link, and any selected text.

How to install it

Drag the “Send to MarsEdit” link to your bookmarks bar.

Send to MarsEdit

How to use it

When you’re on a page that you’d like to post to your blog, click the bookmarklet to send the page to MarsEdit.

If you have trouble getting it to work…

  1. Make sure MarsEdit is in your Applications folder. This way OS X will see it and register it.
  2. If it still doesn’t work, try logging out, logging back in, launching MarsEdit manually, then trying the bookmarklet again.
  3. If it still doesn’t work, try restarting your system. Then launch MarsEdit and try the bookmarklet again.