Netzerkstecker RJ45 mit 10 Pins?

Neulich wollte ich ein Gerät reparieren, welches seine Stromversorgung über einen Netzwerkstecker erhielt. Dachte ich zumindest. Denn als ich den neuen RJ45 Stecker drauf gecrimpt hatte, funktioniert das Ganze nicht. Erst als ich mir die Stecker etwas genauer anschaute, bemerkte ich, dass der Original-Ladestecker 10 Pins statt den üblichen 8 hatte. Seltsam.
Mein erste Weg führte ich zu Wikipedia, aber da wurde ich irgendwie nicht fündig, da ich auch nicht genau wusste, nach was ich suchen musste.
Erst als ich mich etwas intensiver mit dem Thema beschäftigte fand ich den Hinweis, dass es noch einen „RJ48-Stecker“ gibt, der sich in der Bauform nicht zum bekannten RJ45-Netzwerkstecker unterscheidet, aber 10 Kontakte aufweist.

Auf dieser Seite habe ich dann eine Beschreibung zu einem RJ50 Stecker gefunden, die recht schön diesen erklärt.

Der RJ50-Stecker ist ein 10P10C-Datenstecker. Das bedeutet, dass er zehn Positionen (10P) und zehn Kontakte (10C) hat. Er gehört nicht zu den standardisierten RJ-Datensteckern. Der RJ50-Stecker wird in firmeneigenen Anwendungen eingesetzt, so in verschiedenen Boards, Adaptern, Komponenten und Systemen. Wie der RJ45-Stecker hat der RJ50-Stecker eine Schnappverriegelung, die beim Einstecken einrastet.

RJ50-Stecker bei itwissen.info

Nachdem ich nun etwas genauer wusste, was ich suchen musste, war ich auch in der Lage ein passende Ersatzteil zu finden.
Entweder man begibt sich zu Amazon und nimmt dort ein „BeMatik – Kabel RJ48-M/M (10P10C) 2m“ * oder man such bei Ebay nach „RJ48 RJ50 10 Pin Kabel für Verschiedene Gerät APC Ups Gsm Jtag„. 

* Wenn Ihr etwas über einen Partner-Link kauft, erhalte ich von Amazon ein paar Cent Provision für die Empfehlung. Für Euch ändert sich dadurch am Verkaufspreis nichts. (Amazon-Affiliate-Link des Amazon Partner Programm)

Schnellspann-Schiene für Shapeoko Fräse (für Namensschilder)

Wie neulich in einem Artikel bereits beschrieben (Bastelprojekt: Namensschilder fräsen), bin ich momentan schwer am Fräsen von solchen Namensschildern oder generell Schilder aus Holz. 
Dabei ist mir aufgefallen, dass das Ausrichten der Holzlisten und das Festspannen relativ viel Zeit (im Verhältnis zur Fräszeit) in Anspruch nimmt. Daher war ich am Überlegen, wie ich diese Arbeitsschritte optimieren könnte. Mir ist dann die Idee gekommen, dass ich eine Schiene mit "Schnellspannern" bauen könnte und hier möchte ich auch kurz schildern, wie ich dies gemacht habe.

Ich habe mir beim Sauter-Shop ein paar dieser Waagrechtspanner / Schnellspanner für ca. 28 EUR bestellt, da ich der Meinung war, dass diese für meine Zwecke gut passen sollten und für den Preis auch noch völlig ok sind.
https://www.sautershop.de/set-sauter-waagrechtspanner-mit-waagrechter-grundplatte-set-2x-gh-201-b

Ich habe mir damals bei Aufbau der Fräse in die Grund- bzw. Opferplatten INCRA Schienen eingelassen, damit ich mir dort Sachen fest spannen kann. Und genau diese Schienen wollte ich jetzt auch für meine Schnellspann-Schiene verwenden.
(Shapeoko 2: Aufbau Arbeits- und Opferplatte)

Damit ich meine Schnellspann-Schiene in die INCRA-Schienen einschieben kann, habe ich mir aus zwei Leisten eine Art "T-Profil" gebaut, welches recht stramm in die Aluschienen eingeschoben werden kann. Ich hätte dieses T-Profil auch aus einem Stückholz fräsen können, doch das ist mir leider erst etwas später eingefallen. 😉
Auf das T-Profil (links im Bild) habe ich dann einen ca. 5 cm breiten Sperrholzstreifen (8mm) erst aufgeleimt und anschliessend aufgeschraubt.
So sieht dann die "fertige" Leiste, die eingeschoben werden kann, aus.
Wie ihr sehen könnt, passt diese selbstgebaute Holzleiste ausreichend gut und stramm. Achtet vielleicht beim Anbringen des Sperrholzes nur darauf, dass ihr dieses möglichst parallel zur Maschienenachse anbringt, da dort später die zu fräsenden Holzlisten angelegt werden. 
Dann habe ich ich mir angezeichnet, wo der Fräsbereich ist und ausserhalb davon die Waagrechtspanner mit Senkkopfschrauben (M4 x 15 mm) angebracht.
So sieht dann die fertige Leiste aus, wenn sie in meine Shapeoko Fräse eingeschoben ist. Rechts an der Leiste habe ich mir noch einen Anschlag hingebaut, damit die Leiste erstens nicht verrutscht und zweitens die Schnellspanner nicht aus Versehen in den Fräsbereich kommen können.
Dann noch die "Höhe" und die "Spannkraft" der Waagrechtspanner eingestellt und mit den von mir verwendeten Holzleisten getestet. Dabei musste ich dann aber leider feststellen, dass das Gewinde der Schnellspanner soweit noch oben geht (im geschlossenen, also festgespannten Zustand), dass ich meine Schnellspannleiste nicht mehr unter den Aluprofilen der Shapeoko rausziehen konnte. Zum Glück waren das neu 1-2 Gewindewendungen, die ich dann einfach mit einer Eisensäge entfernt haben und jetzt kann ich die Schiene problemlos ein- und ausschieben.

Mit dieser Schnellspann-Schiene erhoffe ich mir, dass das Positionieren und Festspannen der Holzleisten deutlich schneller geht. Der erste "große" Test steht aber noch aus, aber die ersten Eindrücke sind schon mal sehr viel versprechend. 🙂

Gelöst: Microsoft Office 2016 läßt sich nicht via Telefon aktivieren

Neulich hat sich ein Bekannter von mir ein Microsoft Office 2016 bei Amazon gekauft. Das Ding war mir ca. 70 EUR nicht furchtbar teuer und wie in dieser Preisklasse schon fast üblich wird der Aktivierungsschlüssel per Mail zugesandt. 
Die Installationsdateien kann man entweder direkt bei Microsoft runter laden, oder wie in unserem Fall, über eine Dropbox-Freigabe 😉

Das mit der Aktivierungsschlüssel und dem Download der Setup-Dateien hat soweit wunderbar funktioniert und auch die eigentliche Installation verlief ohne Probleme. 
Als ich dann jedoch das Office 2016 aktivieren wollte, wurde mir mitgeteilt, dass diese Version / Lizenz bereits aktiviert wurde. Und man solle die Aktivierungs-Hotline per Telefon kontaktieren. 

Klickt man dann jedoch auf den Telefon-Aktivierungs-Button, bekommt man eine Meldung, dass dieses Produkt nicht mehr per Telefon aktiviert werden kann.
Der normale User landet somit in einer Endlos-Schleife. Online-Aktivierung schlägt fehl, Telefon-Akivierung geht nicht. Toll.

Doch man darf dieser Meldung nicht zu viel Glauben schenken. Die Aktivierung von Microsoft Office 2016 funktioniert weiterhin auch per Telefon. Allerdings muss man die (richtige) Telefonnummer zur Hand haben.

Solltet ihr also auch mal in diese Verlegenheit geraten, hier die Aktivierungs-Telefonnummer:
0800-28 48 28 3 (sollte gebührenfrei sein) oder die
01806-672 330 (zu den normalen Geschäftszeiten)

Diese Nummern stehen (natürlich) auch auf der offiziellen Microsoft-Webseite bei der Übersicht der Aktivierungs-Telefonnummern. 
https://www.microsoft.com/de-de/licensing/vertragskunden/activation-center.aspx

Bastelprojekt: Namensschilder fräsen

Nachdem ich nun schon seit einiger Zeit meine Shapeoko 2 Fräse im Einsatz habe, war ich am überlegen welches Bastelprojekt ich damit relativ schnell und zügig machen könnte und welches nicht zu viel handwerkerische Arbeiten mit sich bringt.
Ich wollte etwas machen, dass ich als "Mitbringsel" verwenden konnte und bei dem die Fräsarbeiten im Vordergrund standen. 
Ich bin dann irgendwann auf die Idee gekommen, dass Namesschilder hier ganz passend wären. Und wenn wir für Freunde etwas brauchen, dass fräse ich die Namen der kompletten Familie und baue dann diese so zusammen, dass sie zum Schluss als Familienschild aufgehängt werden kann.

Wie schon erwähnt, sollten diese Namensschilder möglichst wenig Arbeit "aussenrum" verursachen, weshalb ich auch fertige Holzleisten aus dem Baumarkt als Grundlage verwende. Diese haben die Dimensionen 47 x 9 mm und sind ca. 220 cm lang. Aus einer solchen Leiste bekomme ich im Idealfall alle 3-4 Namen raus und so halten sich die Materialkosten mit ca. 5-6 EUR auch im eher niedrigen Bereich.

Als erstes müssen natürlich erst einmal die Namesschilder gefräst werden und wie ich dies mache, sehr ihr im nachstehenden Video.

Sind die Schilder gefräst, müssen diese auf gleiche Länge zugeschnitten werden und die mache ich mit meiner Tischkreissäge.

Damit alle Namesschilder verbunden werden können, fädle ich eine Lederband durch, welches wir dann auch so lang lassen, damit dieses auch später als "Aufhänger" fungiert.
Die Löcher bohre ich an meiner Standbohrmaschine und hier muss man etwas vorsichtig sein, dann in eine 9mm-Leiste ein 3,5 mm Loch gebohrt werden muss. Und wenn man keinen guten Anschlag hat bzw. mal nicht aufpasst, dann kann es schon vorkommen, dass man "hinten oder vorne" raus bohrt und da wäre nicht so gut.

Als Anschlag fürs Bohren habe ich mir einen ca. 45 cm langen Alu-Winkel hergerichtet, an den ich die Holzleisten sehr exakt anliegen lassen kann. Und so funktioniert das Bohren der Löcher sehr gut. Macht euch am besten noch einen Anschlag, damit die Lochabstände links und recht immer gleich sind und später das Lederband schön gerade durchgefädelt werden kann.

Ist die Bohrerei erledigt, habt ihr eigentlich den schwierigsten Teil des Projektes schon hinter euch. Alles, was jetzt noch kommt ist nicht mehr so tricky.

So ungefähr sollten eure Leisten aussehen, nachdem sie fertig gebohrt sind. Ich verwende für die Bohrlöcher meist einen seitlichen Abstand von der Seite von 2,5 bis 3 cm – je nachdem wie große (lang) die Holzleisten ausfallen. Und das hängt wiederum von den Namen ab.

Nach dem Bohren geht es ans "Kantenbrechen". Ich habe mir in der Vergangenheit angewöhnt, dass ich dies mit der Tischfräse mache, da es mit einem Fräser mit Anlaufring auch an den kurzen Seiten der Holzleisten sehr gut klappt und ich es schön finde, wenn die Fasen an allen vier Seite so schön gleichmässig sind. Solltet ihr keine Tischfräse oder Ähnliches zur Hand haben, dann erledigt diese Aufgabe einfach mit Schleifpapier.

So sieht meine "Vorrichtung" zum "Kantenbrechen" aus. In meiner Tischfräse ist ein Fasenfräser mit Anlaufring und damit fräse ich an alle Kanten (hinten und vorne) eine leichte Fase.
Das sieht dann in etwa so aus. Ich halte eine filigrane Fase für angebrachter und schöner, dass könnt ihr aber dann machen, wie ihr wollt.

Im Grunde ist jetzt der handwerkliche Teil erledigt und es geht ans zusammen bauen. Dafür verwende ich ein Lederband (Farbton natur), welches einen Durchmesser von 1,5 mm hat. Dieser gibt es zum Beispiel bei Amazon für ca. 5 EUR pro 5 lfd. Meter. 
Als "Abstandhalter" habe ich mir Holzkugeln mit einer 3mm Bohrung besorgt, welche einfach beim Zusammenbau mit aufgefädelt werden.

Und so in etwa sieht dann das fertig Produkt aus. "Damals" habe ich noch die Vertiefungen der Fräsung mit Farbe hervorgehoben, aber dass muss nicht mal unbedingt sein.

Vielleicht noch eine kleine Anmerkung:
Solltet ihr im Besitz einer solchen (oder ähnlichen Fräse) sein, dann probiert mal sogenannte "Downcut-Fräser" aus. Gerade bei Holz bekommt ihr so sehr scharfe und nicht ausgefranste Fräskanten.

Oben: Fräsung mit Downcut-Fräser
Darunter: Fräsung mit V-Cut-Fräser

Kostenloses Update auf Windows 10 funktioniert auch noch in 2018

Ich habe hier auf meinem Blog schon mehrmals über die Möglichkeiten geschrieben, wie man ein Windows7 oder 8.x auf Windows 10 updaten kann.
Microsoft hat dann irgendwann angekündigt, dass dieses kostenlose Update zeitlich begrenzt ist und ich glaube irgendwann zum Ende des Jahres 2017 ausgelaufen ist.
Anschliessend gab es dann noch den Trick/Möglichkeit, dass man an das Windows 10 Update doch noch kam, wenn man sich als User mit "Einschränkungen" ausgab. Auch diese Möglichkeit habe ich irgendwo auf diesem Blog näher beschrieben.

Nun hatte ich in den vergangenen Tagen den Fall, dass ich einen ca. 3 Jahre alten DELL Rechner neu installieren musste und habe dabei festgestellt, dass dieser nur mit Recovery-CDs ausgeliefert wurde, die Windows 8.1 enthalten.
Als ich dann den "üblichen" Windows 10 Update Weg eingeschlagen habe, wurde mir eine Microsoft Meldung angezeigt, dass auch das Update für gehandicapte Benutzer nicht mehr funktionieren würde. Blöd aber auch.

Doch so schnell wollte ich nicht aufgeben und habe etwas gesucht und bin dann wieder auf die Microsoft-Webseiten gestossen, auf denen man das "Media Creation Tool" downloaden kann.

Und ich habe erfreut bei meinem frisch installierten Windows 8.1 PC festgestellt, dass dieses Tool ohne Abfrage eine Seriennummer mit dem Download der Windows 10 Setup-Dateien beginnt. Und auch die anschliessende Installation verlief (zumindest bislang) ohne Probleme.

Es sieht also derzeit danach aus, als könnte man mit dem "Media Creation Tool" noch an das kostenlose Windows 10 Update heran kommen, obwohl Microsoft an mehreren Stellen ihrer Webseite betonen, dass es diese Möglichkeit nicht mehr gibt.

Es bleibt die Frage, wie lange sich Microsoft noch dazu durchringt, diese "Hintertür" offen zu halten und wann dieser Download abgeknipst wird.

Windows 10 in Graustufen

Neulich hat sich ein Bekannter bei mir gemeldet, dass sein Windows auf dem Bildschirm nur noch in Graustufen dargestellt wird. 
Mit war eigentlich gleich klar, dass kein Hardware-Defekt vorliegen kann, sondern das vermutlich mittels einer ungewollten Tastenkombination die Darstellung geändert wurde.

Und so war es auch. Es gibt in den "Bedienhilfen" bzw. unter den Einstellungen zu "Erleichterten Bedienung" gibt es diese Einstellung.

Und sie wird mit der Tastenkombination Window-Taste+Strg+C aktiviert bzw. auch wieder deaktiviert.
Bei meinem Bekannten hat sich dann rausgestellt, dass er beim Kopieren einer Textpassage scheinbar gleichzeitig auf die Windows-Taste gekommen ist und so den Graustufen-Modus eingeschaltet hat.

AutoStart Ordner unter Windows 10/8.x aufrufen

Die "Älteren" unter uns kennen noch das Autostart-Menü in der Windows Start-Leiste. Diese hat man in regelmässigen Abständen auch gerne mal ausgemistet, weil irgendwelche Programm dort Einträge vorgenommen haben, die den Rechnerstart verlangsamt haben. 

Seit Windows 8.x und 10 "gibt" es diesen Ordner nicht mehr… zumindest ist dieser nicht mehr so einfach zu finden. Dennoch gibt es einen recht einfachen Weg, um die dortigen Einträge zu sichten.

Dazu einfach mittels Windows-R den "Ausführen-Dialog" öffnen und dort in die Befehlszeile shell:startup eintragen.

Anschliessend öffnet sich ein Fenster, in dem ihr alle Einträge des AutoStart seht. Dort könnt ihr zum Beispiel Programme bzw. deren Verknüpfungen hinzufügen und somit starten diese auch beim nächsten Rechnerstart. Ebenso könnt ihr von dort Einträge einfach raus löschen.

Zur Vollständigkeit hier auch noch der Pfad auf dem Datenträger, wie er ungefähr bei euch (unter Windows 10) aussehen könnte:
("USER" müsst ihr dann mit dem Windows-Benutzernamen ersetzen)

C:\Users\USER\AppData\Roaming\Microsoft\Windows\Start Menu\Programs\Startup

macOS: DNS Cache löschen (DNS Flush)

Mit dem Webseitenumzug zu einem neuen Provider kommen auch Änderungen im DNS daher. 
Ich wollte dann immer wieder mal schauen, ob sich die neuen DNS Einträge schon aktualisiert haben und musste dazu den lokalen DNS Cache löschen. 

Geht auf deinem Windows-PC relativ einfach und war mir auch bekannt. Einfach die "Eingabeaufforderung" als Administrator starten und dann den Befehl "ipconfig /dnsflush" ausführen.

An meinem iMac unter macOS war mir der Befehl nicht so geläufig und ich musste diesen erstmal googlen. Aber ich wurde sehr schnell fündig und wollte euch diesen hiermit mitteilen.

sudo dscacheutil -flushcache; sudo killall -HUP mDNSResponder

amplicom Ringflash 100 / Telefonanrufverstärker mit Blitz und lautem Ton

Und hier noch der Hinweis auf ein Gerät, welches gerade für ältere Menschen und in Umgebungen, in denen es sehr laut ist, interessant sein kann.

Der "amplicom Ringflash 100" ist ein kleiner Würfel, der in die bestehende analoge Telefonleitung gesteckt wird und dann bei einem Anruf blitzt und ein lautes Signal von sich gibt. Ca. 95 dB!

Ihr bekommt den Telefonverstärker bei Amazon* für ca. 25,00 EUR. Es gibt auch noch ein Modell, welches die Bezeichnung "200" trägt und ca. das doppelte kostet, aber mir erschloss sich nicht, in was sich die beiden Geräte unterscheiden. Hmm?!

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distybox 300: Schnurlose TAE für DECT

Eine sehr interessant Box, für die ich zwar momentan noch keinen Einsatzfall habe, aber vielleicht dann sehr hilfreich sein kann.
Mit der distybox 300 kann man ein kabelgebundenes Gerät (Telefon, Fax usw.) mittels Dect an eine Basisstation anbinden. Das kann sehr praktisch sein, wenn an dem Standort kein Telefonkabel vorhanden ist und man auch keines verlegen möchte bzw. kann. 
Das Teil kostet bei Amazon* ca. 82,00 EUR und ist, wenn man so eine Lösung sucht, sicher eine Überlegung wert.
Vielleicht noch kurz zur Erklärung, wenn jemand den Begriff nicht kennt:

Dieses Bild veranschaulicht nochmals recht schön und einfach, wie die Box funktioniert und wie sie angeschlossen werden soll. Quelle: conrad.com

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Pick: Office 365 – Remover direkt von Microsoft

Hin und wieder installiere ich neue Rechner und bei einigen Herstellern ist „eine“ Testversion von Microsofts Office 365 vorinstalliert. Aber häufig kommt es auch vor, dass nicht nur die deutsche Version des Office-Pakets installiert ist, sondern (die Globalisierung lässt grüßen) viele Sprachvariation.
Bei mir und den PCs, die ich in der Hand hatte, kann es schon sein, dass bis zu 10 Version des Office in den „Programmen und Apps“ zu finden sind. Anfänglich habe ich noch jede einzelne Version von Hand deinstalliert, aber dies kann unter Umständen ca. 5-10 Minuten pro Version dauern und das war mir dann doch zu viel Zeitaufwand.

Also habe ich mich auf die Suche begeben, ob es nicht ein Removal-Tool für „alle“ Sprachversionen gibt. Und ich war dann doch etwas überrascht, als ich eben solch ein Tool direkt bei Microsoft gefunden habe.

Die dazu gehörige Webseite findet ihr unter: 

Nach der Auswahl des Betriebssystems und deinem Browser bekommt man eine Datei zum Download angeboten, die dann die Deinstallation vornimmt. (Die Datei hieß bei mir: o15-ctrremove.diagcab )

Nachfolgend eine kleine Bildstrecke, wie sich die Deinstallation bei mir gezeigt und verhalten hat.

macOS: Vollständige Internetadresse anzeigen

Seit einigen Versionen von Apple Browser Safari wird in der Adressleiste evtl. nur noch der Titel der besuchten Webseite angezeigt. Das finde ich garnicht so gut, da man so nicht mehr auf den ersten Blick erkennen kann, ob man wirklich auf der Webseite ist, zu der man wollte.
Zum Glück hat Apple aber derzeit noch einen Schalter vorgesehen, mit dem man die Anzeige der kompletten URL wieder aktivieren kann. Dies geschieht über die Browser-Einstellungen und dort unter den Punkt „Erweitert„.
Dort kann man bei „Intelligentes Suchfeld“ einen Haken bei „Vollständige Adresse der Webseite anzeigen“ setzen und schon wird wieder die ganze URL angezeigt.

 

Hörbuch Dateien für iTunes selber machen

Das ist eigentlich mehr eine Erinnerungs-Notiz für mich selber, da ich mich immer wieder bei ertappe, dass ich das Internet befrage, wie man denn Hörbücher aus vorhandenen Dateien macht, die dann auch iTunes akzeptiert. Hier also nun eine kleine Anleitung, die mir vielleicht irgendwann selbst das Leben erleichtert.

  1. Ausgangspunkt ist eine bereits vorhandene Datei z.B. mp3
  2. nun muss man als erstes dieses Datei in eine AAC codierte Datei umwandeln
  3. die mache ich mit dem kostenlosen Tool „AudaCity“ 
    Also die mp3-Datei reinziehen und dann mittels der Export-Funktion die AAC Datei erstellen.
  4. Dann bekommt ihr normalerweise eine m4a-Datei.
  5. diese müsst ihr dann nur noch schnell (vom Hand) in eine m4b-Datei umbenennen
  6. und schon könnt ihr diese in iTunes bzw. dort in den Hörbuch-Bereich ziehen
  7. diese wird dort auftauchen und ihr könnt diese Datei nun auch auf euer iOS Gerät syncen
  • Bemerkung:
    Das Cover-Bild, welches ich als Artikelbild verwendet habe, ist das aktuelle Hörbuch von mir. Gefällt mir sehr und und kann ich weiterempfehlen. 👍🏻
    Flug 39 von Phillip P. Peterson – http://amzn.to/2jMhAbG *

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iOS11: eigene iPhone Klingeltöne im Jahr 2017

Nachdem ich vor ein paar Tagen mein iPhone upgegradet habe, ist mir aufgefallen, dass meine eigenen Klingeltöne nicht auf dem Gerät waren. Zu erst dachte ich, dass es daran läge, dass die Klingeltöne nicht in der Syncronisation dabei wären, doch dann musste ich feststellen, dass es diesen Eintrag in meinem iTunes garnicht mehr gab. Dies ist scheinbar seit der iTunes Version 12.7 so – hatte ich aber bislang nicht mitbekommen.

Erstaunlicherweise gab es aber einen Einträge „Töne“ auf dem iPhone, wenn man dies an den Mac ansteckte und dieses dann im iTunes auftauchte.
Ich suchte meine alten (selbst erstellten) Klingeltöne, die allesamt im mp3-Format vorlagen. Ich dachte mich zu erinnern, dass ich nur die Dateiendung auf „m4r“ abwandeln müsse und schon sollte ich diese in iTunes importieren können. Leider war dem nicht der Fall.

Nach einigem Lesen musste ich dann wie folgt vorgehen:

  • Klingelton liegt im mp3-Format vor, was aber iTunes nicht mag
  • man muss den mp3-Klingel ton in einer AAC-codierte m4a-Datei umwandeln
  • die kann man zum Beispiel recht einfach mit dem kostenlosen Tool „Audacity“ machen.
    Siehe dazu vielleicht auch:
    Audacity reloaded – prima Installations-Erfahrung
    https://ostermeier.net/wordpress/2014/08/audacity-reloaded-prima-installations-erfahrung/
  • Hierzu wählt man in AudaCity die Export-Funktion
  • Jetzt muss man noch sie soeben erhaltene m4a-Datei in eine m4r-Datei umbenennen
  • und nun kann man diese m4r Datei in iTunes bei eurem iPhone in den Bereich „Töne“ ziehen
  • kleiner Hinweis: Sollte sich eurer iPhone gerade synconisieren, so funktioniert während dieser Zeit der Import des neuen Klingentons nicht. Da müsst ihr einfach warten, bis der Sync. abgeschlossen ist.

 

Pick: Ligawo 3090064 HDMI Switch 5×1

Ich hab vor Kurzem beim „Home-Entertainment-Setup“ zuhause etwas umgebaut und erweitert (Sky) und dabei bin ich an den Punkt gekommen, dass die drei an meinem Samsung TV verfügbaren HDMI Anschlüsse nicht mehr reichen. Ausserdem war es mir schon lange ein Dorn im Auge, dass das Umschalten der verschiedenen Eingänge an meinem Fernseher sehr „umständlich“ aber auch „zeitfressend“ ist.

Also habe ich mich auf die Such nach einer anderen Möglichkeit gemacht und bin bei einem HDMI Switch von Ligawo haften geblieben und hab mir diesen dann auch bestellt und zuhause verbaut.
Und ich muss sagen, das Teil macht richtig viel Sinn, das Umschalten erfolgt automatisch auf die letzte HDMI Quelle, die sich einschaltet und ich merke keinerlei Qualitätsunterschiede oder -einbussen.

Also ich bin richtig happy über diese Lösung und den HDMI Switch, weil das Umschalten nun so viel angenehmer an der Hang geht. Beim alten TV musste ich einen Eingang nach den anderen anwählen und die Umschalterei hat gefühlt ewig gedauert und weil es solange braucht, kam es schon mal vor, dass man überhastet nochmal auf den „Quellen-Knopf“ (Source) gedrückt hat und dann musste man das Prozedere nochmals durchlaufen. 
Jetzt kann ich jeden Eingang gezielt anspringen und keine Sekunde später habe ich das gewünschte Bild auf meinem Fernseher, der seither fest auf einem HDMI Kanal eingestellt ist. 🙂

Ach ja – noch eine Anmerkung:
Ich hab mich für den 5-Port-Switch entschieden, weil mir erstens die Anzahl der Ports derzeit reicht und zweiten, weil die 8-Port-Variante empfindlich teuer wird. Und das 3-Port-Modell machte in meinen Augen keinen Sinn. 

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