AHCI war schuld, dass Windows 7 beim Booten einen Fehlermeldung brachte

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SATA-LogoVor ein paar Tagen hatte ich den Fall, dass ein Windows 7 Rechner beim booten eine Fehlermeldung (BlueScreen) brachte und ich erst einem davon ausging, dass die Windows-Installation beschädigt sei. Fehlercode war 0x0000007B oder so ähnlich.

Nach dem ich einiges an Reparaturversuchen ausprobiert hatte und alle keinen wirklichen Erfolg hatten, ist mir dann der Geistesblitz gekommen, dass so eine Fehlermeldung auch ein falsch eingestellter SATA-Modus verursachen könnte. Ich kannte das aus der Vergangenheit von Systemen, die ich neu installiert hatte und dort vergessen hatte, denn SATA-Modus umzustellen.

Bei AHCI werden die Steuerbefehle umsortiert, um sie in einer optimierten Reihenfolge zum Datenträger zu senden und so mehr Geschwindigkeit raus zu holen.

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Wer es genauer wissen möchte, dem empfehle ich folgenden Wiki-Artikel:

Dazu vielleicht noch ein paar interessante Auszüge aus dem Wikipedia-Artikel:

Ist die BIOS-Einstellung SATA Configuration bei Mainboards auf AHCI eingestellt, werden die angeschlossenen Festplatten mit Unterstützung von Native Command Queuing (NCQ) angesprochen. In Folge werden anstehende Befehle umsortiert, um sie in der optimalen Reihenfolge auszuführen. Meistens erhöht sich dadurch der Durchsatz der Festplatte um einige Prozent bei mehreren parallel arbeitenden Programmen mit vielen verstreuten Zugriffen.

und weiter …

Bei Microsoft Windows VistaWindows 7 sowie Windows 8 und Windows 8.1 (*) muss, falls das System im IDE-Modus installiert wurde, dazu erst ein Schlüssel in der Windows Registry geändert werden,[1] da sonst ein Blue Screen auftritt.

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Seltsam war bei meinem Fall eigentlich nur, warum sich das SATA-Modus bei einem PC „einfach so verstellt“ haben sollte? Die Bios-Batterie war nicht leer. Der PC lief am Vortag noch tadellos und ich kann mir auch nicht vorstellen, dass irgendwer in den BIOS Einstellungen herum gepfuscht haben sollte. Somit hatte ich den falschen SATA-Modus auch garnicht auf dem Radar und bin erst relativ spät auf diesen Lösungsansatz gekommen.

Aber vielleicht hilft euch ja dieser Tipp und ihr habt dafür mal eine Verwendung. 😉

* Anmerkung des Autors:
Ich gehe mal davon aus, dass auch Windows 10 den AHCI-Modus für SATA-Geräte voraussetzt.

 

iMac Retina mit Parallels und dem Problem der kleinen Schrift unter Windows

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retina-100611-1Gestern habe ich meinen ersten Apple iMac 27″ Retina eingerichtet und soweit verließ alles wirklich prima. Der Retina-Rechner löste einen alten 21″ iMac ab und die Daten hab ich mittels dessen TimeMachine-Backup ohne Probleme übernehmen können.

Im Backup eingeschlossen, war auch die virtuelle Maschine eines Microsoft Windows 7 Pro., welches unter Parallels lief. Auch dieser virtuelle PC wurde wunderbar vom TimeMaschine-Back übernommen und ein kurzer Probelauf zeigte, dass das Win7 auch ohne zu murren startet.

Als ich jedoch eine firmenspezifische Anwendung ausprobierte, stellte sich heraus, dass dort manche Schriften sehr klein dargestellt werden und sich teilweise auch überlappten. Meine Versuche mit der Auflösung etwas rum zu spielen brachten leider nicht den gewünschten Erfolg.
Nach einigem Suchen bin ich auf der englischen Support-Webseite von Parallels auf einen Artikel gestossen, der das Problem löste. Diesen Artikel findet ihr unter:

Nachfolgend möchte ich aber auch noch in eigenen Worten den Lösungsvorgang beschreiben:

  1. Zuerst geht ihr in die Systemeigenschaften eures Mac. Dort auf „Monitor“ und bei „Aufösung“ verschiebt ihr den Regler von „Optimiert für Retina“ um eines nach links auf „skaliert“.
  2. Jetzt öffnet ihr eure virtuelle Maschine (aber nicht booten lassen) und geht dort auf „Konfigurieren“. unter „Hardware“ und dann „Video“ ändert ihr ebenfalls von „Optimiert für Retina“ den Wert auf „skaliert“. In diesem Fall müsst ihr den Schieberegler um einen Wert nach rechts rücken.
  3. Anschliessend könnt ihr euer virtuelles Windows starten und dort ggfs. den Windows-Text noch vergrößern oder verkleinern. Das macht ihr über die „Anzeigeeinstellungen“ und dort auf „Anpassen“.

Retina Display

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Diese Lösung hilft bei folgenden Parallels-Versionen:

  • Parallels Desktop 10 for Mac
  • Parallels Desktop 9 for Mac
  • Parallels Desktop 8 for Mac

Nachtrag von 20. Mai 2015:
Scheinbar muss es auch klappen, wenn man die Anzeige-Einstellungen des Mac’s auf „Standard“ belässt.

Temporäres Profil bei Windows 8 und so

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WindowslogoHeute hatte ich bei einem Bekannten mal wieder das Problem, dass es an seinem Windows (8) mit einem temporären Profil angemeldet wurde. Das Problem ist mir eigentlich eher aus meinem beruflichen Umfeld bekannt, da kann es schon mal passieren, dass ein servergespeichertes Profil nicht gleich geladen werden kann und dann der PC meint, er müsse ein Temp-Profil dafür verwenden.

Siehe dazu auch folgendes:

Aber keine Panik, auch hier ist die Lösung relativ einfach und schnell erledig.

Hier also die Ultra-Jedi-Kurzfassung dazu:

  1. Regedit starten und zu folgenden Pfad navigieren:
    HKLM\Software\Microsoft\Windows NT\CurrentVersion\ProfileList
  2. Dort müsste es zwei gleiche Einträge geben. Einer davon jedoch mit der Endung .bak.
  3. Den einen Eintrag ohne Endung umbenannen z.B. mit der Zusatz „.tmp“
  4. Den .bak-Eintrag umbenennen und das „.bak“ entfernen und und dessen Wert für State wird auf „0x0000800“ setzen.
  5. Rechner durchstarten und normalerweise sollte es dann gut sein.

Bei dem diese Lösung nicht greift bzw. wer es genauer wissen möchte, dem empfehle ich folgenden Artikel:

Start8 funktioniert auch unter Windows 10

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windows10_logo_rotIch benutze nun seit einiger Zeit die Preview-Version von Windows 10, die Microsoft als PublicBeta zur Verfügung stellt. Wie es mit damit ergeht, habe ich bereits in einigen Artikel geschrieben.

Heute ist mit dann aufgefallen, dass es für die Windows-Preview Updates gibt, welche ich dann auch gleich installiert habe. Beim Hochfahren von W10 ist mir dann aufgefallen, dass die Updates scheinbar doch umfangreicher waren, als ich erst gedacht hatte. Dann während des Booten dauerte es schon gut 10 Minuten, in denen mir Windows den Installations-Verlauf anzeigte.
Ich kann leider nicht genau sagen, welches Update dafür verantwortlich war, aber ich hab mal einen Screenshot der letzten Updates gemacht.

Bildschirmfoto 2015-04-30 um 15.18.42Mit einem dieser Update kam auch ein ReDesign des StartMenüs. Habe ich in einem meiner älteren Windows10-Posts geschrieben, dass ich das neue Startmenü durchaus ansprechend finde, so muss ich leider sagen, dass Microsoft nun wieder übers Ziel hinaus geschossen ist. Für meinen Geschmack wurden da wieder zu viele Kacheln integriert.

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Dann ist mir der verwegene Gedanke gekommen, ob ich nicht die Sart8-App ausprobieren sollte. Dieses Programm baute in Windows 8 das Startmenü im Layout von der Windows7-Version wieder um.

Und es funktionierte. 😉

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Parallels: Programm-Icons im Mac Dock ausblenden

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ParallelsParallels ist ja wirklich ein praktische Software und ich mag sie gern. Doch mir ist auf gefallen, dass bei der relativ neu installieren Windows10-Preview immer alle geöffneten Windows Programme bei mir im Dock des Macs angezeigt wurden und eigentlich mag ich das wiederum nicht.
Wenn man weiß wie, dass ist die Lösung ziemlich einfach. In den Einstellungen der VM kann man unter „Programme“ und dort wiederum unter „Programme aus Windows mit Mac teilen“ einstellen, was hier passieren soll. Ich für meinen Teil hab einfach den „übergeordneten“ Haken entfernt und dann war auch wieder Ruhe im Dock 😉

Hier noch der Hinweis auf den originalen FAQ Post: http://kb.parallels.com/en/6861

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Netzlaufwerke unter Windows 8.x durchsuchen

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Copernic-Desktop-Search-logoMit der Version 8.x hat Microsoft auch etwas an der Suche im Windows-Explorer geändert. Dort werden seither nur noch lokale Datenträger und Laufwerke indexiert und durchsucht. Das ist relativ deppert, wenn man zum Beispiel einen Fileserver hat, der nicht aus dem Hause Microsoft stammt. Aber auch beim Einsatz von NAS-Laufwerken, wie es sie von Synology oder QNap gibt, hat man verloren.

Es gibt einige Anleitungen im Internet, wie man versuchen kann mit Windows-Bordmittel diese Netzlaufwerke in den Index aufzunehmen, doch leider schlugen diese Workarounds alle bei mir fehl. Die meisten gehen wie folgt vor: Lokalen Ordner auf der Festplatte anlegen, diesen Ordner in die Indexierungsliste mit aufnehmen, Ordner löschen und dafür einen Softlink auf das Netzlaufwerk an der selben Stelle anlegen. Würde die Theorie stimmen, so würde Windows nicht merken, dass der Ordner gegen einen Softlink getauscht wurde und schlussendlich dem Pfad folgen und somit auch die Dateien auf dem Server/NAS indexieren.
Wie gesagt, dies hat leider bei mir nicht funktioniert. Somit habe ich mal weiter gesucht und vom Mac her kenne ich ein Programm, dass auch deutlich besser ist, als die Spotlight-Suche, wenn es um Dateiensuche geht. Am Mac nennt sich diese „Find Any File“ und ist seit langen ein fester Bestandteil auf jedem Mac, den ich intensiver nutze.
Ich habe das Mac-Programm schon mal etwas genauer vorgestellt und nachstehend der Link dazu:

Doch nun wieder zurück zu unserer Windows-Suche. Ich habe ein Programm gefunden, welches scheinbar ähnlich gute Dienste unter Windows leistet, wie sein Mac-Gegenstück leistet.
Das Programm nennt sich „Copernic Desktop Search“ und gibt es in einer kostenlosen (unregistrieren), einer kostenlosen registrierten und einer Bezahl-Variante. Wenn ich das richtig verstanden haben, dann unterscheidet sich der Leistungsumfang, wie folgt:

  • kostenlos und unregistriert: Man kann nur lokal Datenträger durchsuchen
  • kostenlos und mit Registrierung: Man kann Netzlaufwerke, aber auch Outlook Mails und Kalender durchsuchen.
    Jedoch mit einer Begrenzung auf 75.000 Dateien maximal.
  • Bezahl-Variante hebt die Begrenzung bei den durchsuchbaren Dateien auf.
    Kostenpunkt ca. 50 EUR.

Ihr könnt euch mal das Programm anschauen und testen. Ich würde aber dringend dazu raten, dass ihr euch mit eurer Emailadresse bei Copernic registriert und so auch zum Beispiel eure Netzlaufwerke vom Server oder NAS durchsuchen könnt.

Windows 8.1: Windows Updates funktionieren nicht

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img1Ich hatte heute den Fall, dass an einem meiner Windows 8.1 Rechner mir zwar nach angezeigt wurde, dass es dafür System- und Office-Updates gibt, diese aber ohne großartige Fehlermeldung einfach nicht installiert wurden.
Ohne lang suchen zu müssen, fand ich bei der PC Welt ein Tool, welches bei mir sehr schnell Abhilfe schaffte und der PC nun wieder brav seine Aktualisierungen runter lädt und installiert.

Details dazu und den eigentlichen Tool-Download findet ihr unter:

Praxis-Test: 1Password für Windows

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Bildschirmfoto 2014-08-01 um 11.33.02Nachdem ich nun seit einigen Jahren 1Password auf dem Mac einsetzte und das die zweite Anwendung (nach der Dropbox-Installation) ist. Wollte ich mir mal die Windows-Variante davon anschauen. Hintergrund ist, dass ich hin und wieder an einem Windows 7/8 PC sitze und ich dort dann meine Anmeldedaten (Logins) brauchen könnte.
Ja, ich weiß das es die Möglichkeit gibt in der Dropbox die 1Passwort Keychain zu öffnen und man bekommt dort dann im Browser eine Web-View seiner Daten. Aber irgendwie war mir dass immer viel zu kompliziert und umständlich.
Und irgendwie hat mich die 1Password Windows-Variante schon länger gereizt und interessiert und nun habe ich mal meine Neugier und meinen Schmerz auf Windows-System zum Anlaß genommen um diese App auszuprobieren.

Vorweg sei gesagt, dass das Programm unter Windows problemlos sich installieren lässt und im Anschluss auch tadellos seinen Dienst verrichtet. Also soweit ist alles Tiptop.
Nach dem Initial-Sync mit der Dropbox stehen ohne weitere Probleme auch alle meine 1Password-Daten zur Verfügung. Während der Installation von „1Password für Windows“ wird scheinbar gleich gechecked, ob eine Dropbox mit einer 1Password-Keychain-Datei vorhanden ist und wird gleich verbunden. Denn gleich nach dem Abschluss der Installation war die Dropbox verbunden und meine Daten da. Das war schön. 🙂

Was man vielleicht anmerken sollte / Fazit:
Wenn man als (verwöhnter) Mac-User daher kommt und zum ersten Mal den Windows-Ableger von 1Password sieht, dann könnte man meinen das Programm ist etwas „lieblos“. Aber hey, mit geht es darum, dass ich sehr problemlos schnell was auf einen Windows-Systen  nachschauen kann. Die meiste Zeit verbringe ich unter OS X und da kann man über sowas schon mal hinweg sehen.
Das Windows-Design wirkt irgendwie „härter“ und „holpriger“, während die Mac-App wie aus einem Guss wirkt und man einfach merkt, das den Entwicklern mehr an der Apple-Variante am Herzen lag. Zumindest kommt es mir so vor.

Aber als Fazit möchte ich erwähnen, dass die 1Password für Windows App eine durchaus sinnvolle Ergänzung zu der Mac und iOS App sein kann. Wenn ihr wie ich immer wieder mal vor einer „Windows-Kiste“ sitzt und dann dort irgendwelche Daten aus 1Password braucht, dann macht es wirklich über kurz oder lang Sinn sich die Windows-Variante zuzulegen. Nachfolgend noch ein paar Fakten zu der App:

Windows 8.x: Gesten auf Touchpad deaktivieren

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windows-8-logo-1680x1050Ich hatte einen neuen Laptop zum Einrichten und dabei ist mir aufgefallen, dass es (vielleicht seit Windows 8.1) diverse Gesten gibt, die auf dem Touchpad ausgeführt werden können. Das alles wäre ja ganz schön und nett, wenn nicht diese Gesten-Steuerung ziemlich schnell auf dem Zeiger gehen würde.
Vor allem hat mich aufgeregt, dass wenn man auf dem Touchpad von rechts (aussen) nach links wischt, dass dann die sogenannte Charme-Bar sich einblendet und anschliessend die „Kachel-Oberfläche“.

Nun habe ich schon ziemlich viel im Internet gesucht, und habe auch eine mögliche Lösungsansätze gefunden, die aber leider bei mir alle nicht funktioniert haben. Eine Variante war, dass man diese Funktionen des Touchpads mittels Registry-Key deaktiviert. Ohne Erfolg.
Ein anderer Ansatz verwies mich in die Einstellungen des Touchpads und dass man dort was deaktivieren soll, dass sich „Edge Swipe“ nennt. Ebenfalls ohne Erfolg.

Die Lösung war dann so simpel wie genial. Man muss eigentlich nur den Synapsis-Treiber für das Touchpad deaktivieren/deinstallieren und Windows verwendet dann im Anschluss einen Standard-Treiber, der von den ganzen komischen Gesten nichts weiss und somit diese auch nicht interpretiert.

Den entscheidenden Hinweis habe ich auf folgender Seite gefunden und dort könntet ihr euch den Abschnitt (ist ziemlich am Ende der Seite) noch genauer durchlesen. Aber den wichtigen Absatz kopiere ich euch mal hier drunter:

Das wurde so erreicht: Gerätemanager / Mäuse und andere Zeigegeräte / Treiber für das Touchpad anzeigen lassen. Dort gibt es eine Schaltfläche, die in etwa heißt: Auf vorigen Treiber zurückgehen, angeklickt, ohne zu wissen, was passiert. Wo sollte bei einem fabrikneuen Notebook ein älterer Treiber sein.
Aber der Klick wirkte, dann Neustart.
Beide Mäuse (Touchpad und USB-Maus, soweit eingesteckt) werden nun separat mit einem Microsoft Treiber angezeigt, arbeiten auch parallel, kein Konflikt.
Keinerlei Aufspringen von ungewollten Popups der Charme-Bar oder der Kachelseite mehr.

Windows 8 und der Abgesicherte Modus

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Vor kurzem kam ich in die missliche Lage, dass ich mein virt. Windows 8.1 im abgesicherten Modus starten wollen/musste. Als alter Windows-Haudegen, kannte ich noch die F8-Tasten-Variante der Vorgänger-Systeme und musste leider feststellen, dass dies beim aktuellen Windows-Betriebssystem nicht mehr klappt.

Ich musste tatsächlich einige Zeit suchen, bis ich den richtigen Weg fand und wollte diesen hier jetzt mal niederschreiben. 😉
Ich gehe davon aus, dass das Windows noch normal startet. Sollte dem nicht der Fall sein, dann empfehle ich folgende Seite, auf der man noch mehr Möglichkeiten findet, um in den Abgesicherten Modus zu gelangen.

Als erstes startet ihr euer Windows 8 und am Anmelde-Screen habt ihr unten rechts einen Knopf, mit dem ihr den Rechner wieder ausschalten könntet.

Diesen Drück ihr mit gehaltener Shift-Taste. Und drückt dann auf „Neu starten“.
Im Anschluss könnt ihr einige Optionen auswählen und den Anweisungen auf nachstehenden Bildern folgen.

 

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Mac OS X 10.7.x per SMB mit Windows 7 verbinden

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1157.3_1F8AA97BIch wollte heute an einer Windows7 Machine eine Netzwerk-Freigabe (Network Share) erstellen, die von einigen alten Mac mit OSX 10.7.5 genutzt werden sollte. Die besagte Win7 Machine löste einen in die Jahre gekommene Windows XP Rechner ab.

Leider musste ich dann feststellen, dass ich mich zwar von den umliegenden Windows-Kisten auf die Freigabe von Win7 verbinden konnte, jedoch nicht von den Mac’s aus. Im ersten Moment war ich ziemlich ratlos, aber noch einigem Suchen bin ich drauf gekommen, dass das von Microsoft verwendete SMB Protokoll die Ursache dafür sein musste.

Dazu vielleicht hier an dieser Stelle ein paar Infos:

Ich bin dann irgendwann drauf gekommen, dass es mit den verschiedenen Windows-Version auch verschiedene SMB Versionen gab. Kurz zusammen gefasst könnte man sagen:

  • mit Windows XP kam die Version 1 von SMB
  • Windows 7 brachte die Version 2
  • und Windows 8 bzw. Windows Server 2012 hielt die Version 3 Einzug

Nun war es in meinem speziellen Fall so, dass die Netzwerk-Freigabe unter Windows 7 somit mit der SMB Version 2 bereit gestellt wurde.
Das Mac-Betriebssystem in der Version 10.7.5 kann jedoch nur SMB Vers. 1 sprechen.
Somit passten diese beiden (SMB) Versionen nicht zusammen. (Wobei mich immer noch wundert, dass ein „SMB2-Server“ (Freigabe) nicht auch Verbindungen von SMB1-Clients akzeptiert.)

Also hab ich mich auf die Suche gemacht und wirklich zahlreichen Artikel und Foreneinträge gefunden, die die selbe Problematik behandeln, aber eine direkte Lösung habe ich nicht gefunden.

Es gibt aber (überraschenderweise) direkt bei Microsoft einen Artikel, der sich mit dieser Problematik beschäftigt und dann auch mein Problem gelöst hat. Ihr findet das Support-Dokument unter folgender Adresse:

  • http://support.microsoft.com/kb/2696547/de
    und der Artikel träge den wunderbaren Titel:“Aktivieren oder Deaktivieren von SMBv1, SMBv2 und SMBv3 in Windows Vista, Windows Server 2008, Windows 7, Windows Server 2008 R2, Windows 8 und Windows Server 2012″

Das Entscheidende ist, dass man unter Windows 7 das SMB Protokoll Vers. 2 deaktivieren kann und dafür die Vers.1 einschalten kann.

Die Befehle dafür muss man in der Windows PowerShell eingeben und sehen wie folgt aus:

1. Um SMB v2 und SMBv 3 auf dem SMB-Server (Windows 7) zu deaktivieren, führen Sie das folgende Cmdlet (Befehl) aus:

Set-ItemProperty -Path "HKLM:\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\LanmanServer\Parameters" SMB2 -Type DWORD -Value 0 -Force

2. Um SMB v1 auf dem SMB-Server zu aktivieren, führen Sie das folgende Cmdlet (Befehl) aus:

Set-ItemProperty -Path "HKLM:\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\LanmanServer\Parameters" SMB1 -Type DWORD -Value 1 -Force

Zur Vollständigkeit sei hier noch erwähnt, wie man SMB V2 und V3 auch wieder aktiviert:

Set-ItemProperty -Path "HKLM:\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\LanmanServer\Parameters" SMB2 -Type DWORD -Value 1 -Force
WICHTIG:
Nach dem Eingeben (Kopieren) dieser Befehle muss der Rechner neu gestartet werden, damit die Änderungen übernommen werden!
Nachdem ich die Befehle von 1 und 2 eingegeben und den PC durchgestartet hatte, konnten nun auch wieder mein Mac mit dem leicht veralteten OS wieder auf die Netzwerk-Freigabe vom Win7-PC zugreifen. 🙂

Windows 8.x: Automatische Benutzer-Anmeldung (auch für AD Domäne)

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windows-8-logo-1680x1050Ich wollte eine automatische Benutzer-Anmeldung unter Windows 8.1 realisieren, um es dem betreffenden User so leicht wie möglich zu machen. Erschwerend kam bei meinem Vorhaben hinzu, dass es dich mit eine AD- bzw. Domänen-Benutzer (automatisch) anmelden sollte.

Nach dem ich die Windows-eigenen Möglichkeiten ausprobiert hatte, kam ich schnell auf einen Registry-Hack (mit dem aber nur die (lokale) Admin-Anmeldung automatisiert werden konnte, und auch so Bordmittel wie netplwiz erfüllten nicht ganz meine Erwartungen.

Ich war denn ziemlich überrascht, als ich bei meiner Recherche auf ein Microsoft-eigenes Tool gestossen bin, welches genau meinen Anwendungsfall abdeckt. Sowohl lokale, als auch AD-Benutzer-Anmeldungen könnten damit automatisiert werden und der Rechner fährt bis zum Desktop hoch. 🙂

Besagtes Microsoft-Tool findet ihr unter:

Windows 8.x: Einige Features von Win7 zurück bekommen

Written by on . Posted in Allgemein, Windows 8

windows8Ich hab grade diesen Post (http://www.tech.de/ratgeber/windows-7-erfahrung-unter-windows-8-5-besten-geheim-tipps-10028651.html) gelesen und darin wird beschrieben, wie man unter Win8.x einige Einstellungen anpassen kann, damit annähernd wieder ein „Look&Feel“ wie bei Win7 aufkommt.
Ich für meinen Teil verwende ja bei meinen neuen PC-System die Software „Start8“ (mehr dazu findet ihr in einem älterem Post von mir: http://ostermeier.net/wordpress/2012/11/windows-8-the-missing-start-menu/), werde aber bei nächster Gelegenheit mal schauen, wie weit man mit den Windows-Bordmitteln „zurück“ kommt. 😉

Backup-Tipp: GRsync für Windows

Written by on . Posted in Allgemein, Merkhilfen, Pick / Empfehlungen, Windows 7, Windows 8, Windows Vista

Bildschirmfoto 2014-01-28 um 09.55.35Nachdem ich nun schon seit (wirklich) Jahren meine Daten am Mac mit rsync (ja, mit dem Kommandozeilentool) sichere und dies bislang absolut tadellos funktioniert, dachte ich mir, dass wäre auch eine schöne Lösung für einen Windows-Rechner.
Am Anfang verwendete ich auf dem Mac Arrsync, die grafische Oberfläche für rsync. Ab irgendeiner Mac-OSX-Version lief diese App aber leider nicht mehr und ich (musste) auf das zugrundeliegende Terminal-Programm rsync zurückgreifen. Der Umstieg war zwar nicht ganz einfach, aber ich hab jetzt einen für mich passenden Befehl zusammen gebaut und verwende diese nun schon seit einiger Zeit.

Aber bei dem Windows-PC musste die Bedienung auch für einen Laien machbar sein und so war ich ganz glücklich, als ich eine GUI-Variante names „Grsync“ gefunden hatte.

Ich hab das grsync-Programm auf meinem Windows8-Test-PC ausprobiert und die Anwendung ist sehr intuitiv. Ok, das Programm ist auf englisch, ist aber nicht so das große Problem.

Als Tipp möchte ich noch hinzufügen, dass ich immer die Option „delete on destination“ aktiviere. Die bewirkt, dass Daten, die auf dem Quell-Medium gelöscht wurden, auch auf dem Ziel-Medium gelöscht werden. Wer das nicht möchte, sollte den Haken nicht setzen. 😉

Bestehendes Outlook-Postfach mit iCloud und somit mit iOS Geräten synchronisieren

Written by on . Posted in Allgemein, iOS, Merkhilfen, Office2010, Pick / Empfehlungen, Technik, Windows 7, Windows 8

Bildschirmfoto 2013-12-10 um 13.13.45Vor eine ganz besonderen Herausforderungen stand ich vor Kurzem, indem wir ein Bekannter erzählte, dass er ziemliche Probleme mit der Syncerei zwischen seinem Outlook und seinem iPhone hätte.
Grundsituation war dabei, dass er seine Email (noch) via POP3 bei seinem Provider abholt und dadurch unterschiedlichste Nachrichten auf verschiedenen Rechnern bzw. Smartphone hatte. (Ja, ich weiß, dass man auch bei POP3 Nachrichten auf dem Server belassen kann. 😉 )
Ein weiteres Problem  bestand darin seine Kontakte und Termin (Aufgaben hatte er keine) auf allen Endgeräten (2 Windows Rechner und besagtes iPhone) auf dem gleichen Stand zu halten.
Nach einigem (schmerzbehafteten) Suchen und experimentieren, bin ich nun auf folgende Lösung gekommen, die vielleicht auch für euch interessant sein könnte.

Folgende Vorteile hatte diese Lösung für meinen Bekannten:

  1. das bestehende Email-Postfach bräuchte eigentlich nicht verändert werden (ok, wir haben dann noch auf IMAP umgestellt)
  2. Apple mit iCloud als Sync-Plattform war sehr charmant, da er bereits eine Apple ID für seine Einkäufe besaß

Wie gerade schon erwähnt, verwenden wir die iCloud-Basis als Austausch-Plattform weil schon ein Apple-ID vorhanden war.
Ein grundsätzliches Verbinden zwischen lokalem Rechner und der iCloud funktioniert über die „iCloud Systemsteuerung“, welche ihr unter folgendem Link downloaden könnt.

Nun haben wir noch das Problem, dass wir der iCloud sagen müssen, dass die „Inhalte“ (Kontakt, Kalender …) aus dem bereits vorhandenen Outlook verwendet werden sollten.
Hört sich kompliziert an, aber mit Hilfe eines kleines Tools, welches ich gefunden habe, funktioniert dies sehr einfach und elegant. Ok, einziger Haken da der Sache ist, dass die Software rund 16,00 EUR kostet. Aber ich denke, dass dieses Geld mehr als sinnvoll angelegt ist, wenn man sich vor Augen führt, wie viele Schmerzen einem damit erspart bleiben.

An dieser Stelle möchte ich kurz einwerfen, dass ich auch einen Test mit den Diensten von outlook.com gemacht haben. Dieser Dienst war meine erste Wahl, weil ich dem Irrglauben aufsaß, dass Microsoft’s Onlinedienst und ein lokal installiertes Outlook 2010 gut miteinander können. Auch für diesen Dienst gibt es ein Sync-Tool (kostenlos) welches sich in Outlook einnistet, hat aber die (riesen)Nachteil, dass die Daten in den Lokalen Outlook-Ordnern in die (jetzt neuen) Outlook.com-Ordnerstruktur manuell umkopiert werden müssen. Das macht nicht wirklich Spaß. 🙁
Des weitern fiel mir bei mein Tests auch noch auf, dass es auch überhaupt nicht lustig ist, wenn man zwischen den nun zwei Kalendern war verschieben oder kopieren möchte.
Diese Erfahrungen waren für mich dann der Grund, dem Outlook.Com Dienst den Rücken zukehren.
Fairnesshalber muss ich sagen, dass mit das Online-Portal von outlook.com sehr gut gefallen hat und mich auch bis zu einem gewissen Grad beeindruckt hat. Als Beispiel sei genannt, dass in der Kalenderansicht gleich mit kleine Symbolen angezeigt wird, wie das Wetter für den eigenen Standort die nächsten Tage wird. Da schein wirklich eine mitgedacht zu haben. 😉

Aber ich schweife ab. Um wieder auf das Outlook-iCloud-Sync-Tool zurück zu kommen. Die Software ist von Code Two und kann auch 30 Tage kostenlos ausprobiert werden.
Mehr Infos und den Download findet ihr unter: http://www.codetwo.de/sync-for-icloud/

Die Installation ist denkbar einfach. Danach findet man in seinem Outlook in Menüband (Ribbon) ein neues Symbol, welches für das Tool steht (ist so eine Wolke). Dort kann man einstellen, welche Outlook-Ordner mit welchen iCloud-Ordner „verbunden“ werden. Sinnvollerweise sollte man natürlich z.B. die Outlook-Kontakt mit den iCloud-Kontakten verbinden usw.
Bei einem anschliessenden Test, hat das „hochladen“ meiner rund 200 Kontakte tadellos funktioniert. Auch ein Kalendereintrag, welchen ich in meinen „normalen Outlook-Kalender“ vorgenommen habe, war wenige Sekunden später im iCloud-Kalender ersichtlich.
Einen Termin, welchen ich in iCloud eintrug, war jedoch erst nach einem Outlook-Neustart in dessen Kalender drinnen. Warum dies so war, kann ich derzeit nicht sagen. Da brauche ich noch etwas Erfahrung und Tests dazu.

Was ich ebenso noch nicht testen konnte, war wie dann die Eintrag auf ein iOS Gerät (iPhone oder iPad) wandern. Aber ich denke mal, dass dürfte eigentlich kein Stress mehr sein. Aber ausprobieren machte ich es trotzdem noch.

Schau mal, ob diese Lösung auch was für euch ist und wie ihr damit zurecht kommt. Für mich war dies eine kleine Herausforderung, weil ich sonst nur in meiner Apple-Wolke mich bewege und da auf solche Hindernisse gar nicht komme.