Excel 2010: Hinweis-Meldung auf lange Bearbeitungszeit

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ExcelLogoVor kurzem habe ich ein etwas aussergewöhnliche Meldung im Microsoft Excel 2010 erhalten, die im Grunde nichts tragisches aussagt, aber dennoch nervig war. Vor allem, weil die Excel-Liste, die ich bearbeitete, garnicht so lange war. Die Fehlermeldung lautete:

Der Vorgang, den Sie gerade ausführen möchten, wirkt sich auf eine Größere Anzahl von Zellen aus und kann viel Zeit in Anspruch nehmen. Möchten Sie den Vorgang wirklich fortsetzen?
Hinweis: Dieser Vorgang wir automatisch in 60 Sekunden ausgeführt, falls keine Antwort eingeht.

Wie oben schon kurz erwähnt, war meine Excel-Datei nicht wirklich umfangreich, aber ich benutzte diese Datei schon länger und die Inhalte der Datei ändern sich laufend. Nun ist mir der Gedanke gekommen, dass vielleicht „Überreste“ von gelöschten Zeilen und Zellen in der Datei verbleiben und diese dann doch irgendwie „mehr Inhalt“ hat, als man auf den ersten Blick sieht.

Problemlösung:
Ich konnte diese Problem lösen, in dem ich in meiner Excel-Liste alles markiert habe, all dass kopiert und in eine neue Datei wieder eingefügt habe. Seither kommt diese Meldung nicht mehr und würde meine obige Theorie mit dem „Überresten“ bekräftigen.

Excel-Problem

Windows 10 Update Aufforderung unterbinden

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windows-10-logoEs kann ja durchaus der Fall sein, dass man einen Windows 7/8/8.1 PC einfach nicht auf das neue Windows 10 Updaten möchte – aus welchen Gründen auch immer.
Dann kann es aber durchaus nervig sein, dass man die Windows10-Update-Aufforderung immer wieder angezeigt bekommt. Dies kann man sehr einfach unterbinden, in dem man das Windows-Update mit der Nummer KB3035583 deinstalliert, anschliessend den Rechner rebootet und im Anschluss nochmals nach verfügbaren Updates suchen läßt. Dort sollte oben genanntes Update wieder erscheinen und nun kann man es (dauerhaft) mit einem Rechtsklick ausblenden.

Wem dann noch das Windows10-Symbol in der Taskleiste stört, dem möchte ich noch als Tipp an die Hand geben, dass man dort in die Einstellungen schaut, dann in den Infobereich (Infobereichssymbole anpassen) wechselt und dort wiederum den Eintrag mit „GWX“ ausblendet.

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Sysprep unter Windows 7

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WindowslogoHeute hab ich mal etwas mit der Klonerei von Windows 7 Systemen gespielt. Und da ist mir der Gedanke und die Erinnerung an das gute, alte SYSPREP wieder gekommen.
Es gibt zahlreiche Anleitungen im Netz, die sehr ausführlich beschreiben, wie man einen Windows-PC vorbereiten kann, damit er sich prima klonen lässt. 
Ich für meinen Fall bin mit folgenden Befehl sehr gut gefahren. 

C:\Windows\System32\Sysprep\sysprep.exe /generalize /oobe /shutdown

Allerdings muss man etwas aufpassen, da man einen „Schwerwiegenden Fehler“ erhält, wenn man diesen Befehl zu oft hintereinander ausführt. Das hat irgendwas mit der Aktivierung der verwendeten Windows-Lizenz zu tun. Leider konnte ich nicht herausfinden, in welchen Zeitraum man wie viele Aktivierungen durchführen darf, damit dieser Fehler nicht erscheint.

AHCI war schuld, dass Windows 7 beim Booten einen Fehlermeldung brachte

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SATA-LogoVor ein paar Tagen hatte ich den Fall, dass ein Windows 7 Rechner beim booten eine Fehlermeldung (BlueScreen) brachte und ich erst einem davon ausging, dass die Windows-Installation beschädigt sei. Fehlercode war 0x0000007B oder so ähnlich.

Nach dem ich einiges an Reparaturversuchen ausprobiert hatte und alle keinen wirklichen Erfolg hatten, ist mir dann der Geistesblitz gekommen, dass so eine Fehlermeldung auch ein falsch eingestellter SATA-Modus verursachen könnte. Ich kannte das aus der Vergangenheit von Systemen, die ich neu installiert hatte und dort vergessen hatte, denn SATA-Modus umzustellen.

Bei AHCI werden die Steuerbefehle umsortiert, um sie in einer optimierten Reihenfolge zum Datenträger zu senden und so mehr Geschwindigkeit raus zu holen.

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Wer es genauer wissen möchte, dem empfehle ich folgenden Wiki-Artikel:

Dazu vielleicht noch ein paar interessante Auszüge aus dem Wikipedia-Artikel:

Ist die BIOS-Einstellung SATA Configuration bei Mainboards auf AHCI eingestellt, werden die angeschlossenen Festplatten mit Unterstützung von Native Command Queuing (NCQ) angesprochen. In Folge werden anstehende Befehle umsortiert, um sie in der optimalen Reihenfolge auszuführen. Meistens erhöht sich dadurch der Durchsatz der Festplatte um einige Prozent bei mehreren parallel arbeitenden Programmen mit vielen verstreuten Zugriffen.

und weiter …

Bei Microsoft Windows VistaWindows 7 sowie Windows 8 und Windows 8.1 (*) muss, falls das System im IDE-Modus installiert wurde, dazu erst ein Schlüssel in der Windows Registry geändert werden,[1] da sonst ein Blue Screen auftritt.

ide_to_ahci_windows7_01
Seltsam war bei meinem Fall eigentlich nur, warum sich das SATA-Modus bei einem PC „einfach so verstellt“ haben sollte? Die Bios-Batterie war nicht leer. Der PC lief am Vortag noch tadellos und ich kann mir auch nicht vorstellen, dass irgendwer in den BIOS Einstellungen herum gepfuscht haben sollte. Somit hatte ich den falschen SATA-Modus auch garnicht auf dem Radar und bin erst relativ spät auf diesen Lösungsansatz gekommen.

Aber vielleicht hilft euch ja dieser Tipp und ihr habt dafür mal eine Verwendung. 😉

* Anmerkung des Autors:
Ich gehe mal davon aus, dass auch Windows 10 den AHCI-Modus für SATA-Geräte voraussetzt.

 

iMac Retina mit Parallels und dem Problem der kleinen Schrift unter Windows

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retina-100611-1Gestern habe ich meinen ersten Apple iMac 27″ Retina eingerichtet und soweit verließ alles wirklich prima. Der Retina-Rechner löste einen alten 21″ iMac ab und die Daten hab ich mittels dessen TimeMachine-Backup ohne Probleme übernehmen können.

Im Backup eingeschlossen, war auch die virtuelle Maschine eines Microsoft Windows 7 Pro., welches unter Parallels lief. Auch dieser virtuelle PC wurde wunderbar vom TimeMaschine-Back übernommen und ein kurzer Probelauf zeigte, dass das Win7 auch ohne zu murren startet.

Als ich jedoch eine firmenspezifische Anwendung ausprobierte, stellte sich heraus, dass dort manche Schriften sehr klein dargestellt werden und sich teilweise auch überlappten. Meine Versuche mit der Auflösung etwas rum zu spielen brachten leider nicht den gewünschten Erfolg.
Nach einigem Suchen bin ich auf der englischen Support-Webseite von Parallels auf einen Artikel gestossen, der das Problem löste. Diesen Artikel findet ihr unter:

Nachfolgend möchte ich aber auch noch in eigenen Worten den Lösungsvorgang beschreiben:

  1. Zuerst geht ihr in die Systemeigenschaften eures Mac. Dort auf „Monitor“ und bei „Aufösung“ verschiebt ihr den Regler von „Optimiert für Retina“ um eines nach links auf „skaliert“.
  2. Jetzt öffnet ihr eure virtuelle Maschine (aber nicht booten lassen) und geht dort auf „Konfigurieren“. unter „Hardware“ und dann „Video“ ändert ihr ebenfalls von „Optimiert für Retina“ den Wert auf „skaliert“. In diesem Fall müsst ihr den Schieberegler um einen Wert nach rechts rücken.
  3. Anschliessend könnt ihr euer virtuelles Windows starten und dort ggfs. den Windows-Text noch vergrößern oder verkleinern. Das macht ihr über die „Anzeigeeinstellungen“ und dort auf „Anpassen“.

Retina Display

retina

Diese Lösung hilft bei folgenden Parallels-Versionen:

  • Parallels Desktop 10 for Mac
  • Parallels Desktop 9 for Mac
  • Parallels Desktop 8 for Mac

Nachtrag von 20. Mai 2015:
Scheinbar muss es auch klappen, wenn man die Anzeige-Einstellungen des Mac’s auf „Standard“ belässt.

Temporäres Profil bei Windows 8 und so

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WindowslogoHeute hatte ich bei einem Bekannten mal wieder das Problem, dass es an seinem Windows (8) mit einem temporären Profil angemeldet wurde. Das Problem ist mir eigentlich eher aus meinem beruflichen Umfeld bekannt, da kann es schon mal passieren, dass ein servergespeichertes Profil nicht gleich geladen werden kann und dann der PC meint, er müsse ein Temp-Profil dafür verwenden.

Siehe dazu auch folgendes:

Aber keine Panik, auch hier ist die Lösung relativ einfach und schnell erledig.

Hier also die Ultra-Jedi-Kurzfassung dazu:

  1. Regedit starten und zu folgenden Pfad navigieren:
    HKLM\Software\Microsoft\Windows NT\CurrentVersion\ProfileList
  2. Dort müsste es zwei gleiche Einträge geben. Einer davon jedoch mit der Endung .bak.
  3. Den einen Eintrag ohne Endung umbenannen z.B. mit der Zusatz „.tmp“
  4. Den .bak-Eintrag umbenennen und das „.bak“ entfernen und und dessen Wert für State wird auf „0x0000800“ setzen.
  5. Rechner durchstarten und normalerweise sollte es dann gut sein.

Bei dem diese Lösung nicht greift bzw. wer es genauer wissen möchte, dem empfehle ich folgenden Artikel:

Start8 funktioniert auch unter Windows 10

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windows10_logo_rotIch benutze nun seit einiger Zeit die Preview-Version von Windows 10, die Microsoft als PublicBeta zur Verfügung stellt. Wie es mit damit ergeht, habe ich bereits in einigen Artikel geschrieben.

Heute ist mit dann aufgefallen, dass es für die Windows-Preview Updates gibt, welche ich dann auch gleich installiert habe. Beim Hochfahren von W10 ist mir dann aufgefallen, dass die Updates scheinbar doch umfangreicher waren, als ich erst gedacht hatte. Dann während des Booten dauerte es schon gut 10 Minuten, in denen mir Windows den Installations-Verlauf anzeigte.
Ich kann leider nicht genau sagen, welches Update dafür verantwortlich war, aber ich hab mal einen Screenshot der letzten Updates gemacht.

Bildschirmfoto 2015-04-30 um 15.18.42Mit einem dieser Update kam auch ein ReDesign des StartMenüs. Habe ich in einem meiner älteren Windows10-Posts geschrieben, dass ich das neue Startmenü durchaus ansprechend finde, so muss ich leider sagen, dass Microsoft nun wieder übers Ziel hinaus geschossen ist. Für meinen Geschmack wurden da wieder zu viele Kacheln integriert.

Bildschirmfoto 2015-04-30 um 15.14.39

Dann ist mir der verwegene Gedanke gekommen, ob ich nicht die Sart8-App ausprobieren sollte. Dieses Programm baute in Windows 8 das Startmenü im Layout von der Windows7-Version wieder um.

Und es funktionierte. 😉

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Parallels: Programm-Icons im Mac Dock ausblenden

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ParallelsParallels ist ja wirklich ein praktische Software und ich mag sie gern. Doch mir ist auf gefallen, dass bei der relativ neu installieren Windows10-Preview immer alle geöffneten Windows Programme bei mir im Dock des Macs angezeigt wurden und eigentlich mag ich das wiederum nicht.
Wenn man weiß wie, dass ist die Lösung ziemlich einfach. In den Einstellungen der VM kann man unter „Programme“ und dort wiederum unter „Programme aus Windows mit Mac teilen“ einstellen, was hier passieren soll. Ich für meinen Teil hab einfach den „übergeordneten“ Haken entfernt und dann war auch wieder Ruhe im Dock 😉

Hier noch der Hinweis auf den originalen FAQ Post: http://kb.parallels.com/en/6861

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Office 2010: Online-Aktivierung funktioniert nicht

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Microsoft-Office-2010-to-Be-in-the-GameIch hatte in der vergangenen Zeit immer wieder das Problem, dass die Online-Aktivierung vom Microsoft’s Office 2010 auf Windows 7 Rechnern bei mir nicht funktionieren wollte. Als 4-Minuten-Lösung habe ich dann hin und wieder die Telefon-Aktivierung genutzt, aber das ist auf Dauer auch etwas nervig.
Heute habe ich mir das Problem nun etwas genauer angeschaut und heraus gefunden, dass das Programm, welches die Online-Aktivierung anstößt mit Admin-Rechten laufen muss. Man kann zu diesem Zweck in den Einstellungen von diesem Programm (z.B. WORD) unter „Kompatibilität“ den Haken setzen, das es als Admin gestartet werden soll. Dann erhält man ein Hinweis-Fenster, der einem nochmals darauf hinweist, aber dann funktioniert die Aktivierung übers Internet auch.
Anschliessend kann man den Admin-Haken auch wieder entfernen, weil sonst bei jedem Programmstart der Hinweis mit den Admin-Rechten erscheint und auch dies kann auf Dauer nervig sein. 😉

Praxis-Test: 1Password für Windows

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Bildschirmfoto 2014-08-01 um 11.33.02Nachdem ich nun seit einigen Jahren 1Password auf dem Mac einsetzte und das die zweite Anwendung (nach der Dropbox-Installation) ist. Wollte ich mir mal die Windows-Variante davon anschauen. Hintergrund ist, dass ich hin und wieder an einem Windows 7/8 PC sitze und ich dort dann meine Anmeldedaten (Logins) brauchen könnte.
Ja, ich weiß das es die Möglichkeit gibt in der Dropbox die 1Passwort Keychain zu öffnen und man bekommt dort dann im Browser eine Web-View seiner Daten. Aber irgendwie war mir dass immer viel zu kompliziert und umständlich.
Und irgendwie hat mich die 1Password Windows-Variante schon länger gereizt und interessiert und nun habe ich mal meine Neugier und meinen Schmerz auf Windows-System zum Anlaß genommen um diese App auszuprobieren.

Vorweg sei gesagt, dass das Programm unter Windows problemlos sich installieren lässt und im Anschluss auch tadellos seinen Dienst verrichtet. Also soweit ist alles Tiptop.
Nach dem Initial-Sync mit der Dropbox stehen ohne weitere Probleme auch alle meine 1Password-Daten zur Verfügung. Während der Installation von „1Password für Windows“ wird scheinbar gleich gechecked, ob eine Dropbox mit einer 1Password-Keychain-Datei vorhanden ist und wird gleich verbunden. Denn gleich nach dem Abschluss der Installation war die Dropbox verbunden und meine Daten da. Das war schön. 🙂

Was man vielleicht anmerken sollte / Fazit:
Wenn man als (verwöhnter) Mac-User daher kommt und zum ersten Mal den Windows-Ableger von 1Password sieht, dann könnte man meinen das Programm ist etwas „lieblos“. Aber hey, mit geht es darum, dass ich sehr problemlos schnell was auf einen Windows-Systen  nachschauen kann. Die meiste Zeit verbringe ich unter OS X und da kann man über sowas schon mal hinweg sehen.
Das Windows-Design wirkt irgendwie „härter“ und „holpriger“, während die Mac-App wie aus einem Guss wirkt und man einfach merkt, das den Entwicklern mehr an der Apple-Variante am Herzen lag. Zumindest kommt es mir so vor.

Aber als Fazit möchte ich erwähnen, dass die 1Password für Windows App eine durchaus sinnvolle Ergänzung zu der Mac und iOS App sein kann. Wenn ihr wie ich immer wieder mal vor einer „Windows-Kiste“ sitzt und dann dort irgendwelche Daten aus 1Password braucht, dann macht es wirklich über kurz oder lang Sinn sich die Windows-Variante zuzulegen. Nachfolgend noch ein paar Fakten zu der App:

Acrobat Fehler: Acrobat failed to connect to DDE server.

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ac_XIAn einer Arbeitsstation mit Windows 7 Pro. und der Adobe CS6 hatte ich die Fehlermeldung „Acrobat failed to connect to DDE server.
Nach dem ich bei Google eine Vielzahl an Lösungsansätzen gefunden hatte, habe ich mich entschlossen einfach bei der simpelsten Methode anzufangen und diese war auch gleichzeitig die Lösung meines Problems.

Ich konnte die Acrobat Fehlermeldung einfach damit beseitigen, dass ich in die Systemsteuerung ging, dort in die „Programme“ und da wiederum beim Acrobat X auf „ändern“ gegangen bin.

Im nachfolgenden Dialog-Fenster wird einem dann auch die Option „Programm reparieren“ angeboten, welche ich ausgewählt habe und durchlaufen liess. Der Vorgang dauerte ca. 5 Minuten und im Anschluss funktionierte der Adobe Acrobat wieder.

Bildschirmfoto 2014-03-27 um 10.02.20

Ultra VNC und Win7 – Startprobleme

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UltraVNCSeit einiger Zeit hab ich gestern mal wieder UltraVNC auf einem Windows 7 PC installiert. Den Download für die Software findet ihr unter:

Dabei ist mir während der Installation aufgefallen, dass man einen Haken setzen kann, dass CTRL+ALT-ENTF über eine Remote-Verbindung akzeptiert werden soll. Das war mir neu, denn in den älteren Versionen musste man diese Funktion über einen Registry-Hack nachträglich „freischalten“. Siehe dazu folgenden Post von mir:

Mir ist jedoch auch nach der UVNC-Installation und er Grundeinrichtung aufgefallen, dass keine eingehenden VNC-Verbindungen funktionieren bzw. akzeptiert werden.
Die Einstellungen im UVNC waren nach meiner Ansicht alle richtig, so dass ich mich auf die weitere Suche begeben musste.

Die Lösung bestand dann darin, das UltraVNC, bzw. besser gesagt, den UltraVNC Server einmal als Administrator zu starten. (Rechtsklick auf das betreffende Programm und „als Administrator starten“ auswählen) Dann erscheint nämliche eine Abfrage, ob das Programm eingehende Verbindungen annehmen soll und die muss natürlich erst einmal bestätigt werden.

Im Anschluss verliefen meine weiteren Tests wunderbar und ich konnte den Windows 7 PC fernsteuern. 🙂

Mac OS X 10.7.x per SMB mit Windows 7 verbinden

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1157.3_1F8AA97BIch wollte heute an einer Windows7 Machine eine Netzwerk-Freigabe (Network Share) erstellen, die von einigen alten Mac mit OSX 10.7.5 genutzt werden sollte. Die besagte Win7 Machine löste einen in die Jahre gekommene Windows XP Rechner ab.

Leider musste ich dann feststellen, dass ich mich zwar von den umliegenden Windows-Kisten auf die Freigabe von Win7 verbinden konnte, jedoch nicht von den Mac’s aus. Im ersten Moment war ich ziemlich ratlos, aber noch einigem Suchen bin ich drauf gekommen, dass das von Microsoft verwendete SMB Protokoll die Ursache dafür sein musste.

Dazu vielleicht hier an dieser Stelle ein paar Infos:

Ich bin dann irgendwann drauf gekommen, dass es mit den verschiedenen Windows-Version auch verschiedene SMB Versionen gab. Kurz zusammen gefasst könnte man sagen:

  • mit Windows XP kam die Version 1 von SMB
  • Windows 7 brachte die Version 2
  • und Windows 8 bzw. Windows Server 2012 hielt die Version 3 Einzug

Nun war es in meinem speziellen Fall so, dass die Netzwerk-Freigabe unter Windows 7 somit mit der SMB Version 2 bereit gestellt wurde.
Das Mac-Betriebssystem in der Version 10.7.5 kann jedoch nur SMB Vers. 1 sprechen.
Somit passten diese beiden (SMB) Versionen nicht zusammen. (Wobei mich immer noch wundert, dass ein „SMB2-Server“ (Freigabe) nicht auch Verbindungen von SMB1-Clients akzeptiert.)

Also hab ich mich auf die Suche gemacht und wirklich zahlreichen Artikel und Foreneinträge gefunden, die die selbe Problematik behandeln, aber eine direkte Lösung habe ich nicht gefunden.

Es gibt aber (überraschenderweise) direkt bei Microsoft einen Artikel, der sich mit dieser Problematik beschäftigt und dann auch mein Problem gelöst hat. Ihr findet das Support-Dokument unter folgender Adresse:

  • http://support.microsoft.com/kb/2696547/de
    und der Artikel träge den wunderbaren Titel:“Aktivieren oder Deaktivieren von SMBv1, SMBv2 und SMBv3 in Windows Vista, Windows Server 2008, Windows 7, Windows Server 2008 R2, Windows 8 und Windows Server 2012″

Das Entscheidende ist, dass man unter Windows 7 das SMB Protokoll Vers. 2 deaktivieren kann und dafür die Vers.1 einschalten kann.

Die Befehle dafür muss man in der Windows PowerShell eingeben und sehen wie folgt aus:

1. Um SMB v2 und SMBv 3 auf dem SMB-Server (Windows 7) zu deaktivieren, führen Sie das folgende Cmdlet (Befehl) aus:

Set-ItemProperty -Path "HKLM:\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\LanmanServer\Parameters" SMB2 -Type DWORD -Value 0 -Force

2. Um SMB v1 auf dem SMB-Server zu aktivieren, führen Sie das folgende Cmdlet (Befehl) aus:

Set-ItemProperty -Path "HKLM:\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\LanmanServer\Parameters" SMB1 -Type DWORD -Value 1 -Force

Zur Vollständigkeit sei hier noch erwähnt, wie man SMB V2 und V3 auch wieder aktiviert:

Set-ItemProperty -Path "HKLM:\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\LanmanServer\Parameters" SMB2 -Type DWORD -Value 1 -Force
WICHTIG:
Nach dem Eingeben (Kopieren) dieser Befehle muss der Rechner neu gestartet werden, damit die Änderungen übernommen werden!
Nachdem ich die Befehle von 1 und 2 eingegeben und den PC durchgestartet hatte, konnten nun auch wieder mein Mac mit dem leicht veralteten OS wieder auf die Netzwerk-Freigabe vom Win7-PC zugreifen. 🙂

Windows 8.x: Automatische Benutzer-Anmeldung (auch für AD Domäne)

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windows-8-logo-1680x1050Ich wollte eine automatische Benutzer-Anmeldung unter Windows 8.1 realisieren, um es dem betreffenden User so leicht wie möglich zu machen. Erschwerend kam bei meinem Vorhaben hinzu, dass es dich mit eine AD- bzw. Domänen-Benutzer (automatisch) anmelden sollte.

Nach dem ich die Windows-eigenen Möglichkeiten ausprobiert hatte, kam ich schnell auf einen Registry-Hack (mit dem aber nur die (lokale) Admin-Anmeldung automatisiert werden konnte, und auch so Bordmittel wie netplwiz erfüllten nicht ganz meine Erwartungen.

Ich war denn ziemlich überrascht, als ich bei meiner Recherche auf ein Microsoft-eigenes Tool gestossen bin, welches genau meinen Anwendungsfall abdeckt. Sowohl lokale, als auch AD-Benutzer-Anmeldungen könnten damit automatisiert werden und der Rechner fährt bis zum Desktop hoch. 🙂

Besagtes Microsoft-Tool findet ihr unter:

Backup-Tipp: GRsync für Windows

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Bildschirmfoto 2014-01-28 um 09.55.35Nachdem ich nun schon seit (wirklich) Jahren meine Daten am Mac mit rsync (ja, mit dem Kommandozeilentool) sichere und dies bislang absolut tadellos funktioniert, dachte ich mir, dass wäre auch eine schöne Lösung für einen Windows-Rechner.
Am Anfang verwendete ich auf dem Mac Arrsync, die grafische Oberfläche für rsync. Ab irgendeiner Mac-OSX-Version lief diese App aber leider nicht mehr und ich (musste) auf das zugrundeliegende Terminal-Programm rsync zurückgreifen. Der Umstieg war zwar nicht ganz einfach, aber ich hab jetzt einen für mich passenden Befehl zusammen gebaut und verwende diese nun schon seit einiger Zeit.

Aber bei dem Windows-PC musste die Bedienung auch für einen Laien machbar sein und so war ich ganz glücklich, als ich eine GUI-Variante names „Grsync“ gefunden hatte.

Ich hab das grsync-Programm auf meinem Windows8-Test-PC ausprobiert und die Anwendung ist sehr intuitiv. Ok, das Programm ist auf englisch, ist aber nicht so das große Problem.

Als Tipp möchte ich noch hinzufügen, dass ich immer die Option „delete on destination“ aktiviere. Die bewirkt, dass Daten, die auf dem Quell-Medium gelöscht wurden, auch auf dem Ziel-Medium gelöscht werden. Wer das nicht möchte, sollte den Haken nicht setzen. 😉