Windows Datenträgerbereinigung löscht auch alte System-Updates

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WindowslogoWir vor kurzem hier geschrieben, hatte ich das Problem bei einem Windows-PC, dass deren 128 GB SSB voll gelaufen ist und ich mit dem Tool „ExplorerXP“ sehr schnell heraus gefunden habe, wo der Platz verschwendet wurde.
Unter anderem war auch im Windows-Ordner der Ordner „winsxs“ mit rund 20 GB ein solcher Kandidat. Wenn man nachforscht, stößt man relativ schnell darauf, dass in diesem Ordner alte System-, sprich Windows-Updates aufbewahrt werden. Diese sollten aber nicht einfach von Hand gelöscht werden, sondern können etwas eleganter mit der Datenträgerbereinigung von Windows selbst gelöscht werden. Voraussetzung dafür ist, dass das Update mit der Nummer KB-Nummer 2852386 auf dem PC installiert ist.

Dann kann man die Datenträgerbereinigung starten und dort auf den Button „Systemdateien bereinigen“ klicken. Anschliessend startet die Datenträgerbereinigung mit Administratorrechten neu und nach einer Weile kann man dort in der Liste auf „Windows Update-Bereinigung“ klicken. Damit wird der WINSXS-Ordner (so gut es geht – meistens nicht komplett) entleert.

Fehlermeldung „Netzlaufwerke konnten nicht verbunden werden“ deaktivieren bzw. ausblenden

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windows-7-logoWenn ihr ein einigermassen aktuelles Windows in eurem Netzwerk am laufen habt, dann kennt ihr sicher die Meldung, die nach dem Starten erscheint und euch mitteilt, dass die „Netzlaufwerke nicht verbunden werden konnten“.  Meistens ist dem garnicht der Fall und die Netzlaufwerke funktionieren tadellos. 

Wem diese Meldung stört, der kann einen Registry-Key setzten:

Einfach unter: 
HKEY_LOCAL_MACHINE\ System\ CurrentControlSet\ Control\ NetworkProvider
den Eintrag „RestoreConnection“ (ohne Anführungszeichen) als Datentyp REG_DWORD auf „0“ hinzufügen.

Ich konnte das bei einem Windows 7 und einem 8.1 testen und bei beiden erscheint die Meldung nicht mehr. Von Windows 10 weiß ich es gerade nicht, könnte mir aber vorstellen, dass das auch funktioniert.

Was dieser Eintrag macht? Windows „merkt“ sich das Netzlaufwerk und den dazugehörigen Laufwerksbuchstaben, verbindet es aber nicht beim Windows-Start, sondern erst, wenn der User er benötigt.

Nach Update KB3114409 startet Outlook nur noch im abgesicherten Modus

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outlook2007_logoNach der (automatischen) Installation des Office-Update mit der Kennung KB3114409 startet bei Outlook-Benutzern unter Windows 7, 8, 8.1 und 10 dieses nur noch im abgesicherten Modus. Auch wenn das Update auf einem Terminalserver installiert ist, ist bei den angemeldeten Usern dieses Outlook-Verhalten zu beobachten.

Die Erklärung für dieses seltsame Outlook-Verhalten habe ich in folgendem heise-Artikel gefunden:
http://www.heise.de/security/meldung/Patchday-Windows-im-Zeichen-der-kritischen-Updates-3037087.html

Dort wird unter anderem geschrieben:

Microsoft zieht Update für Outlook 2010 zurück 
Verschiedene Leser haben heise Security darauf hingewiesen, dass das Update mit der Kennung KB3114409 Outlook zurücksetzt und die Anwendung nur noch im abgesicherten Modus startet. Den Berichten zufolge geschieht das unter Windows 7, 8.1 und 10. Microsoft hat bereits reagiert und das Update zurückgezogen. Betroffene Nutzer mit Problemen sollen es deinstallieren, dann funktioniere Outlook wieder normal.

Dazu vielleicht noch der Hinweis auf die eigentliche Seite des betroffenen Updates:
https://support.microsoft.com/en-us/kb/3114409

Solltet ihr von diesem Update betroffen sein, dann sucht einfach dieses Update und deinstalliert es wieder. Nachdem Microsoft das Update schon wieder zurückgezogen hat, lauft ihr somit auch nicht Gefahr, dass es sich wieder installiert.

Windows 10: Update auf Build 1511

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windows10_logo_rotAls erstes muss ich hier schon mal erwähnen, dass ich die Build-Nummer, die Microsoft für das erste große Windows10-Update verwendet schon ziemlich cool ist – aber das ist eher ein Insider.
Ich habe gestern das Update für Windows 10 auf meinen PC installiert und bei mir wurde es ganz normal in den Windows-Updates angezeigt – entgegen einigen Meldungen, dass es nur über das „Media Creation Tool“ installierbar wäre. 

Aber man muss sich für das Update Zeit nehmen. Bei meiner 3000er-DSL Leitung dauerte der Download ca. 1,5 Stunden und auch die eigentliche Installation dauerte vielleicht nochmal so lange. 

Nachfolgende vielleicht noch die wichtigsten Neuerungen dieses „ServicePacks“:

Backup für Windows-PCs: Veeam Endpoint Backup FREE

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Veeam-Endpoint-Backup-FREEHeute möchte ich euch auf einen Backup-Lösung für Windows-PCs hinweisen. Die Software nennt sich „Veeam Endpoint Backup FREE“ und wie das „free“ im Namen andeutet, ist es kostenfrei. Gleich mal voran gestellt, die Adresse, wo ihr mehr Infos zum Programm selbst und den offiziellen Download findet:

Mit der Desktop-Backup-Lösung von Veeam könnt ihr euren ganzen PC, aber auch nur bestimmte Teile davon auf zum Beispiel eine externe Festplatte oder ein NAS sichern. Die Möglichkeit auf den Veeam-eigenen Backup-Server zu sichern ist ebenfalls vorhanden, wird aber bei den meisten von euch nicht zum Einsatz kommen.

Der Download ist ca. 200 MB groß und die Installation dauert durchaus ein wenig. Noch dazu, wenn noch erst .Net Framework runtergeladen und installiert werden muss. Bei nicht ganz aktuellen Rechnern kann dies schon 20-30 Minuten in Anspruch nehmen und erfordert auch einen Reboot des PCs.

Wenn dies aber erledigt ist, kann man mit einem einfach Setup-Wizzard sein Backup konfigurieren und auch z.B. einen Zeitplan festlegen, wann das Backup laufen soll. So sind zum Beispiel feste Zeiten möglich, aber auch sogenannte „Events“. Hört sich kompliziert an, ist es aber nicht. Damit ist gemeint, dass das Backup zu laufen beginnt, wenn „etwas passiert“. So habe ich bei mir zum Beispiel als „Event“ eingestellt, dass die Sicherung zu Laufen beginnen soll, wenn ich den PC ausschalte (Event: Log off).

Was mir auch noch sehr positiv aufgefallen ist, war dass Veeam weniger Platz auf dem Backup-Volume einnimmt, als auf dem Quellmedium belegt ist. So waren dies auf meinem PC ca. 260 GB, die auf der Festplatte belegt waren, aber es wurden nur rund 170 GB am Sicherungsort belegt.
Auch bei einen anschliessenden inkrementellen  Sicherungen hatten sich rund 400 MB seit der letzten Sicherung verändert, aber es wurden nur ca. 40 MB gesichert.

Natürlich könnt ihr im Restore-Fall nicht nur einzelne Dateien und Ordner wieder zurück sichern, sondern es können auch einzelne Partitionen oder gar der komplette PC wieder hergestellt werden. Auch eine Bare-Metal-Recovery-Funktion steht mit einer „Rescue-CD“ zur Verfügung, doch auf diese würde ich mich nur bedingt im Zweifel verlassen.

Aber alles in Allem gefällt mir die Software sehr gut und dafür, dass sie kostenlos zur Verfügung gestellt wird, ist sie schon sehr, sehr gut. Also einfach mal ausprobieren, denn Backups kann man nie genug haben. 😉

Praktische Einstellungen für den Microsoft Edge Browser

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edgelogoIch verwende den neuen Microsoft Edge Browser zwar nicht intensiv, aber hin und wieder kommt ich nicht drum herum. 😉
Habe heute mich etwas mit dein Browser-Einstellungen gespielt und ein paar Sachen gefunden, die standardmässig anders eingestellt sind, als ich mir dies wünschen würde. 
Aber zum Glück hat man ja die Möglichkeit der Anpassung und ich möchte euch kurz mitteilen, was ich wo eingestellt habe.

Edge1

In den „Einstellungen“ finden man den Punkt „Öffnen mit …“ und hier kann man einstellen, mit welcher Startseite der Browser sich öffnen soll. Über „Bestimmte Seiten“ und dann mit „Benutzerdefiniert“ kann man eine eigene URL (Adresse) eingeben. Ziemlich gut versteckt – man könnte fast den Eindruck bekommen, als hätte Microsoft kein sonderlich großes Interesse daran, dass die User die Standard-Startseite ändern.

Edge2

Und wenn man dann in den „Einstellungen“ ist und dann auf die „Erweiterten Einstellungen“ geht, dann hat man hier noch einige weitere nützliche Einstellungsmöglichkeiten. So zum Beispiel ob der Button „Startseite“ angezeigt werden soll und welche Adresse dieser aufruft. Oder aber mit welcher Standard-Suchmaschine nach Begriffen gesucht wird, welche in der Adressleiste eingegeben werden. Dort ist per Default „Bing“ hinterlegt und das ist nicht unbedingt meine erste Wahl. 😉

Kurzfassung: VERTRAUENSSTELLUNG ZWISCHEN ARBEITSSTATION PRIMÄREN DOMÄNE KONNTE NICHT HERGESTELLT

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Kurzfassung:

… So, ab jetzt ist es leicht. Man kann sich nun wieder als lokaler Admin anmelden, den PC „sauber“ aus der Domäne entfernen und in einen Arbeitsgruppe packen. Dann einen Neustart durchführen und den PC wieder der Domäne hinzufügen. Nach ein Reboot und dann sollte alles wieder gut sein. :-)

Den vollständigen, ursprünglichen Post findet ihr hier:

Excel 2010: Hinweis-Meldung auf lange Bearbeitungszeit

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ExcelLogoVor kurzem habe ich ein etwas aussergewöhnliche Meldung im Microsoft Excel 2010 erhalten, die im Grunde nichts tragisches aussagt, aber dennoch nervig war. Vor allem, weil die Excel-Liste, die ich bearbeitete, garnicht so lange war. Die Fehlermeldung lautete:

Der Vorgang, den Sie gerade ausführen möchten, wirkt sich auf eine Größere Anzahl von Zellen aus und kann viel Zeit in Anspruch nehmen. Möchten Sie den Vorgang wirklich fortsetzen?
Hinweis: Dieser Vorgang wir automatisch in 60 Sekunden ausgeführt, falls keine Antwort eingeht.

Wie oben schon kurz erwähnt, war meine Excel-Datei nicht wirklich umfangreich, aber ich benutzte diese Datei schon länger und die Inhalte der Datei ändern sich laufend. Nun ist mir der Gedanke gekommen, dass vielleicht „Überreste“ von gelöschten Zeilen und Zellen in der Datei verbleiben und diese dann doch irgendwie „mehr Inhalt“ hat, als man auf den ersten Blick sieht.

Problemlösung:
Ich konnte diese Problem lösen, in dem ich in meiner Excel-Liste alles markiert habe, all dass kopiert und in eine neue Datei wieder eingefügt habe. Seither kommt diese Meldung nicht mehr und würde meine obige Theorie mit dem „Überresten“ bekräftigen.

Excel-Problem

Windows 10 Update Aufforderung unterbinden

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windows-10-logoEs kann ja durchaus der Fall sein, dass man einen Windows 7/8/8.1 PC einfach nicht auf das neue Windows 10 Updaten möchte – aus welchen Gründen auch immer.
Dann kann es aber durchaus nervig sein, dass man die Windows10-Update-Aufforderung immer wieder angezeigt bekommt. Dies kann man sehr einfach unterbinden, in dem man das Windows-Update mit der Nummer KB3035583 deinstalliert, anschliessend den Rechner rebootet und im Anschluss nochmals nach verfügbaren Updates suchen läßt. Dort sollte oben genanntes Update wieder erscheinen und nun kann man es (dauerhaft) mit einem Rechtsklick ausblenden.

Wem dann noch das Windows10-Symbol in der Taskleiste stört, dem möchte ich noch als Tipp an die Hand geben, dass man dort in die Einstellungen schaut, dann in den Infobereich (Infobereichssymbole anpassen) wechselt und dort wiederum den Eintrag mit „GWX“ ausblendet.

Bildschirmfoto 2015-10-19 um 13.44.54

Windows 10: Windows.old Ordner

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windows-10-logoIch hab heute mal wieder ein Windows Update auf einem meiner Geräte durchgeführt und es war das allererste Update, welches komplett nach Plan verlief. Ich war erstaunt! 😉
Nachdem es sich aber nach um ein älteres Netbook von Terra handelt, welches ich zwar mal mit einer SSD etwas getuned habe, hab ich dann doch mal nachgeschaut, wie viel Platz auf der „Platte“ belegt ist. 

Ich war dann doch ziemlich erstaunt, dass ziemlich viel Platz verwendet war und so hab ich mir mal die Verzeichnisstruktur mal etwas genauer angeschaut. Dabei stellte ich fest, dass es einen Windows.old-Ordner noch gab, der bei mir rund 17 GB hatte. 

Es stellte sich heraus, dass es sich dabei im das Vorgänger-Betriebssystem  (Windows 7) handelte und nach Recherchen kann man diesen Order löschen. Aber nicht von Hand, sondern am besten über die Datenträgerbereinigung.

Dazu geht ihr folgendermassen vor – extrem kurze Ninja-Jedi-Anleitung:

  1. Systemsteuerung“ öffnen

  2. Verwaltung“ suchen und öffnen. Und dort die „Datenträgerbereinigung

  3. Wenn Sie aufgefordert werden, ein Laufwerk auszuwählen, markieren Sie das Laufwerk, auf dem Sie vorher Windows installiert haben, und tippen oder klicken Sie dann auf OK.

  4. Tippen oder klicken Sie im Dialogfeld „Datenträgerbereinigung“ auf „Systemdateien“ bereinigen.

  5. Aktivieren Sie das Kontrollkästchen „Vorherige Windows-Installation(en) sowie alle anderen Kontrollkästchen für die Dateien, die Sie löschen möchten, und tippen oder klicken Sie dann auf OK.

  6. Tippen oder klicken Sie in der angezeigten Meldung auf Dateien löschen.

 

Eine genauere und detaillierte Beschreibung findet ihr auf folgender Microsoft Support-Webseite:

Kiosk-Modus für den Internet Explorer unter Windows 10

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Internet-ExplorerHeute hatte ich mal den Fall, dass ich an einem „öffentlich“ zugänglichen Touchdisplay es so einrichten wollte, dass nur eine Webseite aufgerufen wird und dass dann der User keine Möglichkeit hat etwas anderes mit dem PC zu machen.
Ich wusste noch, dass es für den Internet Explorer den sogn. „Kiosk-Modus“ gibt, aber ich musste erst etwas suchen, wie man diesem am geschicktesten aufruft.
Fürs Protokoll: Den Microsoft Browser findet man in Windows 10 unter folgendem Pfad.

C:\Program Files (x86)\Internet Explorer

Das Aufruf des Browsers habe ich über die Eingabeaufforderung realisiert und der verwendete Befehl schaut so aus.

iexplore -k www.webseite.de

Hier aufgepasst: ich habe fälschlicherweise immer erst im CMD „iexplorer“ eingegeben und hab mich dann gewundert, warum Windows das Programm nicht aufruft. Bis ich dann bemerkt habe, dass das „r“ am Ende zu viel war und das Programm mit nur „iexplore“ aufgerufen wird. 😉

Tastenkombination  Funktion
-----------------------------------------------------------
STRG+A             Alle auswählen (Bearbeitung)
STRG+B             Favoriten verwalten
STRG+C             Kopieren (Bearbeitung)
STRG+F             Suchen (auf der aktuellen Seite)
STRG+H             Verlaufsordner anzeigen
STRG+L             Pfaddialogfeld öffnen
STRG+N             Neues Fenster (wird nicht im Kioskmodus geöffnet)
STRG+O             Pfaddialogfeld öffnen (wie STRG+L)
STRG+P             Drucken
STRG+R             Aktualisieren
STRG+S             Speichern
STRG+C             Einfügen (Bearbeitung)
STRG+W             Schließen (wie ALT+F4)
STRG+X             Ausschneiden (Bearbeitung)
ALT+F4             Schließen
ALT+PFEIL LINKS    Zurück
ALT+PFEIL RECHTS   Vorwärts
ESC                Stop
F5                 Aktualisieren


Quelle: https://support.microsoft.com/de-de/kb/154780

Windows10-Fehlermeldung gelöst: Die für das System reservierte Partition konnte nicht aktualisiert werden

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windows-10-logoAm Wochenende habe ich nun auch versucht einen Window7 PC auf das neues Windows10 upzugraden. Wie schon fast erwartet verlief dies nicht ganz ohne Probleme. Aber zum Glück hatte ich nur eine „Hürde“ zu nehmen und diese war auch nicht wirklich allzu schwierig.

Ich habe versucht mit dem „Media Creation Tool“ (http://windows.microsoft.com/en-us/windows-10/media-creation-tool-install)das Update durchzuführen und nach einer kurzen Überprüfung wurde mir mitgeteilt, dass alles OK sei und der Download nun beginnt. Wunderbar. Soweit. Oder auch nicht. Dann nachdem die rund 4 GB runter geladen wurden und die „eigentlich“ Installation beginnen sollte, bekam ich folgende Fehlermeldung: „Die für das System reservierte Partition konnte nicht aktualisiert werden“.

Zum Glück gibt es ja Google und dort ziemlich viele Einträge zu dieser Meldungen. Am besten geholfen und gefallen hat mir folgender Artikel:
http://kaiserkiwi.de/2015/07/windows-10-reservierte-partition-konnte-nicht-aktualisiert-werden/

Dort erfährt man nämlich, dass es sich bei der Fehlermeldung um die Recovery-Partition handelt und diese im Endeffekt zu klein ist. Wird diese wieder vergrößert (350 MB+x), dann läuft auch das Windows 10 Update. 

Ich möchte hier garnicht nochmal eine Anleitung zur Fehlerbeseitigung schreiben und verweise dazu einfach auf obigen Link. 😉
Aber ich möchte erwähnen, dass ich es ziemlich deppert finde, dass sowas nicht vor dem Download im Setup geprüft wird. So musste ich nämlich die 4GB erneut runter laden und bei einem 3000er DSL dauert da halt dann schon etwas. 

Parallels Tools ließen sich nach Update auf Windows 10 nicht installieren

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ParallelsNachdem ich nun das Upgrade von meiner virtuellen Windows 8.1 Maschine auf Windows 10 hin bekommen hatte, eröffnete sich nun ein neues Problem. Die essentiellen Parallels Tools ließen sich nicht installieren. Das Setup brach immer bei 15 Prozent ab und ich bekam nur wieder eine nichts sagende Fehlermelden, dass ein „Problem“ aufgetreten sei.

Was bei mir, nach zahlreichen Versuchen, dann scheinbar doch geholfen hat, war das Löschen eines Ordners in einem Temp-Verzeichnisses.
Dazu gibt man im Eingabefeld des Windows Startmenü „%temp%“ ein und gelangt dann in ein Verzeichnis, in welchen scheinbar Programme und deren Installationsroutinen (Setups) ihre Daten vorübergehend ablegen. Dort gab es bei mir einen Ordner, der sich „PrlToolsPackages“ nannte. Diesen habe ich einfach kurzerhand gelöscht und anschliessend die Parallels Tools von dem gemounteten CD-Image per Admin gestartet.

Ich weiß nicht sicher, ob das so eine generelle Lösung für das Problem ist, aber bei mir hat es schon mal was gebracht. 

Vielleicht noch zur Ergänzung: Ich hatte bei mir die Parallels Version 10.2.2, Build 29105 installiert. Das ist die letzte und einzige 10er Version von Parallels, die auch Windows 10 unterstützt. 

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Windows 10 über Windows 8.1 installieren

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Nachdem mein erste Versuch des Windows 10 Update bei meinem virtuellen Windows 8.1 fehlschlug, hatte ich jetzt mehr Erfolg. Obgleich die Fehlercodes so ziemlich alles bedeuten konnte, war mich mit meiner Vermutung richtig gelegen, dass der Windows-10-Installation einfach nur der Platz auf meiner virt. HDD ausgegangen ist. Gute 4 GB freier Speicherplatz waren dann eben doch zu wenig.
Kleckern, nicht klotzen. Unter diesem Motto habe ich den Speicherplatz der virt. HDD einfach mal von rund 60 auf ca. 128 GB verdoppelt. Und siehe da, die Installation läuft jetzt.

Wobei bei meinem zweiten Versuch das „Windows 10 Media Creation Tool“ wieder die kompletten Setup-Files aus dem Internet herunter geladen hat, obwohl dies doch bereits vor ca. einer Stunde schon erfolgt wäre. Also wieder Warten und abwarten, ob das Setup weiter macht. Diese Mal hatte ich mehr Glück und es wurde nichts mehr angemeckert und die Installation lief weiter.

Somit befolge ich jetzt einfach mal den wohl gemeinten Ratschlag von Microsoft:
„Ihr PC wird einige Mal neu gestartet, währenddessen könne Sie sich entspannt zurücklehnen.“
Wobei zurücklehnen und entspannen schaut für mich ganz anders aus. Vielleicht kommt das noch, wenn ich mal mehr dieser Windows10-Updates hinter mich gebracht habe!?!?

Erster (Fehl)- Versuch ein Windows 10 auf ein virtuelles Windows 8.1 zu installieren.

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Also das hat schon mal nicht geklappt. Aber vielleicht der Reihe nach. Ich habe auf meinem Mac ein virtuelles Windows 8.1 installiert und bin nun auf den Gedanken gekommen, ich könnte doch diese schön langsam mal auf das neue Windows 10 updaten.
Das Symbol in der Taskbar, welches mich auf die neue Version hinweisen sollte, ist bei mir nicht gekommen. Ich konnte aber dann nachlesen, da dieses Icon und der Hinweis somit nur erscheint, wenn einige (ich möchte nicht sagen viele) Faktoren erfühlt sind. Angefangen von diversen Hardware-Voraussetzungen, bis hin zu irgendwelchen bestimmten Windows-Updates, die vorhanden sein müssen.

Weil ich mir den ganzen „Ärger“ ersparen wollte, habe ich mein „Heil“ im „Windows 10 Media Creation Tool“ gesucht. Damit sei es angeblich möglich, Windows 10 sehr unkompliziert zu installieren. Mein erste Versuch schlug schon mal fehl.
Fehlermeldung: „Es ist ein Problem aufgetreten.“ – Toll. Aber wenigstens wird mir auch noch ein Fehlercode entgegen geworfen: 0x80070070 – 0x19001DF

Wenn man danach googled, dann findet man ziemlich schnell heraus, dass diese Code so ziemlich alles bedeuten könnten. Somit sind sie keine wirkliche Hilfe – oder vielleicht doch. Ein möglich Grund, warum die Installation abbricht, könnte sein, dass nicht genügend Speicherplatz auf der virtuellen Festplatte frei ist. Und der war bei mir ziemlich an der Grunde. Windows 10 schreibt irgendwas, dass rund 4 GB frei sein sollten. Bei mir waren es etwas (aber nicht viel) über 4 GB. 

Ich werd jetzt mal die virt. HDD vergrößern – ja, nach dem ich erst mal einige Snapshots gelöscht habe – und dann dem Tool nochmals eine Chance geben.

Nachfolgend ein paar Screenshots von meinem ersten, leider erfolglosen, Versuch.

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