Screenly OSE: Display-Anpassungen und Overscan-Details

Written by admin on . Posted in Allgemein, Raspberry Pi

Ich bin in meinem ursprünglichen Artikel vom September 2014 (Screenly OSE Installation auf einem Raspberry Pi) schon mal kurz auf die Overscan Einstellungen bzw. auf dessen Aktivierung eingegangen. Damals hat es bei einem Display schon gereicht, dass die Overscan Funktion nur aktiviert habe (Stichwort: raspi-config – advanced options).
Bei meiner aktuellen Installation hatte ich wieder das Problem, dass das Bild des Raspberry nicht die gesammte Fläche des TVs ausfüllte. Also habe ich wieder Overscan aktiviert, der Raspberry rebootet und gehofft, dass es auch hier Besserung bringt. Doch leider zu früh gefreut. 
Das Bild war immer noch zu klein und erfüllte nicht die Erwartungen. 🙁
Nach etwas suchen bin ich auf die Datei config.txt, die im /boot liegt, aufmerksam geworden. Hier kann man die Overscan Werte nicht nur aktivieren, was bei mir ja schon der Fall war, sondern diese auch von Hand anpassen. Siehe angefügten Screenshot.

Ist das ausgegebene, angezeigte Bild auf dem Fernseher zu groß, dann muss man mit den Werten im positiven Bereich spielen. Ist das Bild jedoch zu klein (wie es bei mir war), dann geht man in den negativen Bereich. Schön ist, dass man alle vier Ränder separat einstellen kann und so kommt man relativ schnell da hin, dass die Bildschirmausgabe passt.

Deppert ist nur, dass man nach jeder Veränderung der Werte den Raspberry Pi neu booten muss, damit die Veränderungen auch übernommen und angezeigt werden. In meinem Fall waren das ungefähr 5 Reboots, bis ich zufrieden war. Aber hey, egal, Hauptsache die Anzeige schaut dann gute aus. 😉

Screenly OSE updaten (Stand Mai 2016)

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screenly-twitter-66d9a598Heute war es mal wieder soweit, dass ich das Screenly OSE auf meinem Raspberry Pi updaten wollte. Und nachdem ich dies relativ selten mache, habe ich auf meinem Blog nachgeschaut, wie das gleich wieder ging.
(http://ostermeier.net/wordpress/2015/07/screenly-ose-auf-raspberrypi-update/)

Bislang habe ich folgenden Befehl dafür verwendet:

~/screenly/misc/run_upgrade.sh

Doch bei der Ausführung bekam ich immer einer Fehlermeldung als Rückantwort.
Scheinbar hat sich hier etwas grundlegendes bei einem der letzten Updates geändert und man muss jetzt eine andere Befehlsfolge verwenden. Man findet eine genaue Beschreibung immer noch unter:
https://www.screenlyapp.com/ose/#upgrade

Und der neue Befehl lautet nun:

bash <(curl -sL https://www.screenlyapp.com/install-ose.sh)

Serverraum-Temperatur mit dem Raspberry Pi überwachen

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raspberry_piWenn ihr die Raumtemperatur z.B. von einem Serverraum überwachten wollt und dazu deinen Raspi (Raspberry Pi) verwendet wollt, dann möchte ich euch folgende Seite ans Herz legen.

Sie war mir wirklich sehr, sehr behilflich, als ich so ein Projekt zum umsetzten hatte. Allerdings hatte ich bei mir auch noch einige Problemchen, welche ich hier ergänzend zu obigen Post aufführen möchte.

Als ich „w1-gpio“ und „w1-therm“ installiert hatte, wollte ich im angegebenen Pfad nachschauen, ob da mein Sensor auftaucht. Tat er nicht. 
Somit machte ich mich auf die Suche nach dem Problem und bin auch folgende Seite gestossen:

Auf diesem Forumseintrag ist die entscheidende Passage:
Mit neuer Firmware muss man unter: /boot/config.txt folgenden Eintrag ergänzen:
dtoverlay=w1-gpio,gpiopin=4,pullup=on

Als ich das gemacht hatte, wurde der Sensor (nach einem Reboot) bei mir erkannt und ich konnte damit die gemessene Temperatur auslesen.

Dann hatte ich noch ein größeres Problem. Ok, die Temperatur wurde nun gemessen, aber das Script wollte nicht das tun, was es sollte.
Es wurde einfach keine Warn-Email verschickt. 
Ok, jetzt bin ich nicht der Shell-Guru. Aber nachdem ich mir das Script etwas länger und genauer angeschaut habe, bin ich (für mich) zu dem Schluss gekommen, dass die Bedingungen in der If-Then-Else-Schleife falsch bzw. vertauscht angegeben waren und habe diese nun einfach mal „umgedreht“.

Und was soll ich sagen? Nach dieser „Drehung“ funktioniert das Script bei mir tadellos und tut das, was es soll. Meine Version des Script schaut jetzt so aus:

#!/bin/sh
 
# Variablen-Definitionen
# Temperaturen
tempok=30
tempfile="/home/pi/temp.txt"
tempfile2="/home/pi/temp_zu_hoch.txt"
 
# Datum
d=`date +%Y-%m-%d-%H-%M`
d2=`date +%Y-%m-%d`
# Mailversand
subject="!!!!! WARNUNG !!!!! TEMPERATUR IM SERVERRAUM KRITISCH!"
email="markus@ostermeier.net"
emailmessage="/home/pi/tempmail.txt"
 
# Temperatur auslesen, bewerten und reagieren
 
temp=`echo "scale=0; $(grep 't=' /sys/bus/w1/devices/w1_bus_master1/28-000007741036/w1_slave | awk -F't=' '{print $2}')/1000" | bc -l`
 
if [ $temp -ge $tempok ]
then 
 # Nur Mail versenden, wenn nicht bereits eine Mail an diesem Tag verschickt wurde!
 grep -i $d2 $tempfile2
 if [ $? -eq 0 ]
 then
 # Logdatei befuellen
 echo "$d -- T=$temp" >> $tempfile2
 # Inhalt der Mail erstellen und in emailmessage.txt zwischenspeichern
 echo "!!ACHTUNG!! Die kritische Temperatur von 30 Grad im Serverraum wurde ueberschritten!" >>$emailmessage
 echo " " >> $emailmessage
 echo "Ein Ausfall der Klimaanlage bei einer Raumtemperatur von T=$temp Grad Celsius ist wahrscheinlich." >>$emailmessage
 echo " " >> $emailmessage
 echo "Bitte Klimatisierung pruefen und ggf. Server herunterfahren!" >> $emailmessage
 echo " " >> $emailmessage
 echo " " >> $emailmessage
 echo "Beste Gruesse, der Severraum" >> $emailmessage
 
 # emailmessage verschicken
 mail -s "$subject" "$email" < $emailmessage
 
 # temporäre emailmessege.txt löschen
 rm $emailmessage
 
 else
 echo "$d -- T=$temp" >> $tempfile2 
 fi
else
 echo "$d -- T=$temp" >> $tempfile
fi


Raspberry Pi hat kein Netzwerk (LAN) mehr

Written by on . Posted in Allgemein, Raspberry Pi

raspberry_piIch habe ja seit geraumer Zeit (ca. September 2014) eine Screenly Installation auf einen Raspberry Pi (Modell A) laufen und war bisher mehr als zufrieden mit dieser Lösung. Siehe dazu auch: http://ostermeier.net/wordpress/2014/09/screenly-ose-installation-auf-einem-raspberry-pi/

Nun hatte ich aber seit einigen Tagen das Problem, dass der Raspberry nicht mehr per Netzwerk (LAN) erreichbar war. Erst versuchte ich das Problem durch einen Neustart zu beheben. Dann hatte ich die Zeitumstellung in Verdacht (das Problem hatte ich schon mal – Tipp: dpkg-reconfigure tzdata), anschliessend habe ich dann das Netzwerkkabel getauscht, weil ich meinte, dass dieses vielleicht einen Schaden bekommen hätte. All das hat leider nichts geholfen. 
Dann war ich schon soweit, dass ich eine andere Netzwerkdose ausprobierte und im Anschluss den Switch durchgestartet habe – alles ohne Erfolg. Dann habe ich den Raspberry Pi von seinem angestammten Platz weg gebaut und bei mir am Arbeitsplatz getestet. Und? Was soll ich sagen, da ging alles wunderbar. Argh.

Nun habe ich überlegt, was zum ursprünglichen Standort an meinem Arbeitsplatz anders war. Ok, die Netzwerkleitung, aber auch die Stromversorgung. 
Ich baute den Raspberry wieder an seinen angestammten Platz und verwendete dieses Mal aber die alternative Stromversorgung (war einfach ein anderes USB Netzteil) und seither hat das Ding auch wieder wunderbares Netzwerk!
Das wäre (und war) mitunter das Letzte, auf das ich gekommen war und ich wollte euch hiermit nur einen Tipp geben, damit ihr eure Fehlersuche und Lösung etwas beschleunigen könnt 😉

Digital Signage mit RaspberryPi und Screenly OSE

Written by on . Posted in Allgemein, Merkhilfen, Pick / Empfehlungen, Raspberry Pi

screenly-twitter-66d9a598Das Thema „Digital Signage“ holt mich immer wieder ein und nun wollte ich mal kurz aufschreiben, was man dazu alles braucht bzw. berücksichtigen muss.
Ich habe vor kurzem erst eine neue Test-Umgebung mit unten stehender Hard- und Software (ausgenommen dem TV) aufgebaut und das Ganze läuft sehr stabil und zufriedenstellend. Wirklich angenehm ist das Modell B des Raspberrys, weil durch deutlich mehr „Dampf“, was das Gerät wirklich hat, läuft alles sehr, sehr viel schneller und der Bootvorgang dauert nicht mehr „ewig“. 😉

Digital Signage Konzept, Juli 2015

Hardware / Rechner:

  • Raspberry Pi (Mini-PC) Modell 2B QuadCore Startet-Set
    http://amzn.to/1JjIXw9
    Preis pro Set ca. 80,00 EUR (Amazon)

Hardware / TV:

Software:
– Screenly OSE, kostenlos bei „Insel-Lösung“ (1 Display)
– darum Konzept basierend auf HTML-Seiten-Lösung

Sonstiges:
– Standorte festlegen
– Strom- und Netzwerk-Kabel an Standorte legen lassen (WiFi funktionierte bei mir nicht wirklich zufriedenstellend.)
– Was soll eigentlich auf den Displays laufen und lässt sich dies mit dem Bilder- bzw. HTML-Seiten Konzept realisieren?

Hinweis: Bei den aufgeführten Produktlinks handelt es sich umAmazon-Affiliate-Links des Amazon Partner Programm.

Screenly OSE auf RaspberryPi update

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raspbmc-linux-ubuntu-installNach dem ich nun schon seit längerer Zeit einen RapberryPi mit Screenly im Einsatz habe und gerade an einem zweiten Geräte mit dieser Konstellation arbeite, wollte ich hier mal kurz darauf hinweisen, wie man eigentlich Screenly auf dem RaspberryPi update.
Vom Prinzip her ist alles auf den Screeny OSE Webseiten gut beschrieben, dennoch wollte ich den Update-Befehl hier heraus heben. Ihr findet die Infos unter: https://www.screenlyapp.com/ose.html#upgrade

Wenn ihr aber ein Update per Hand durchführen möchtet, müsst ihr euch zuerst per SSH auf euren RaspberryPi einloggen und dann folgendes Kommando aufführen:

~/screenly/misc/run_upgrade.sh

Der „Rest“ läuft dann problemlos von selber durch. 😉 Aber zur Vollständigkeit hier noch ein paar ältere Posts, die sich ebenfalls mit diesem Thema beschäftigen:

RaspberryPi: WLAN Konfig

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raspberry_piFür ein weiteres Projekt mit einem RaspberryPi und dem Screenly OSE hab ich mich mal etwas mit der Konfiguration eines WLAN Sticks gespielt.

Alle nachfolgenden Erkenntnisse und Tipps basieren auf folgenden Seiten:

Nachfolgend noch die wichtigen Befehle:

  • mit „lsusb“ sieht man alle am Raspberry angeschlossenen USB Geräte
    (Treiber für das betreffende Geräte sollte man installieren.)
  • mit „iwlist scan“ kann man sich mal alle WLANs in Reichweite anzeigen lassen
  • mit „wpa_passphrase“ kann man sich verschlüsselte Information vom WLAN erstellen lassen.
    wpa_passphrase MY_ESSID MY_WPA_KEY
  • die Datei „interfaces“ unter /etc/network/ bearbeiten
    sudo nano /etc/network/interfaces
  • Datei wie folgt bearbeiten:
    auto lo
    iface lo inet loopback
    iface eth0 inet dhcp
    iface default inet dhcp
    auto wlan0
    iface wlan0 inet dhcp
    wpa-ssid MY_ESSID
    wpa-psk  DEN_SCHLÜSSEL_VON_WPA_PASSPHRASE_EINFÜGEN
  • Den Nano-Editor mit [CTRL]+[x] schließen und das Speichern mit [y] bestätigen.
  • Das WLAN Interface nun stoppen „sudo ifdown wlan0“ und mit „sudo ifup wlan0“ wieder starten.

WP Stacker link collection: 04 November 2014 with 7 links about „Raspberry Pi“

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Raspberry Pi Guide – Projekte, How To’s, Tipps, Zubehör: Wenn ihr euch einen Raspberry Pi kaufen wollt, dann bekommt ihr nicht nur einen schnellen Microcontroller, sondern auch einen stromsparenden Homeserver mit fast unendlichen Verwendungsmöglichkeiten. – Tags: raspberrypi – http://raspberrypiguide.de/

Raspberry PI als AirPlay Client: Der Raspberry PI eignet sich auch als AirPlay Empfänger, einfach ein paar alte aktiv Lautsprecher anschließen fertig. Aber ist das günstiger und besser als ein kommerziell erhältliches Gerät zu kaufen? Dazu später erst einmal die Installation. – Tags: airplay, raspberrypi – http://www.welzels.de/blog/projekte/raspberry-pi/raspberry-pi-als-airplay-client/

Low Budget NAS mit einem Raspberry PI: Vor einiger Zeit habe ich mal mit einer Debian „squeeze“ Distribution für mein QNAP, unter dem Titel „Build your Perfect NAS“ herumgespielt. – Tags: nas, raspberrypi – http://www.welzels.de/blog/projekte/raspberry-pi/low-budget-nas-mit-einem-raspberry-pi/

Creating a LAMP server (web server – Linux Apache Mysql PHP) with the Raspberry Pi: This provides details of how to configure a Raspberry Pi as a webserver. This is similar to the guide to using Xubuntu as a LAMP webserver, but adds some of the things that need to be handled differently for the Raspberry Pi. – by vi text editor – Tags: raspberrypi, webserver – http://www.penguintutor.com/linux/raspberrypi-webserver

Raspberry Invaders: We use cookies to ensure that we give you the best experience on our website. If you continue without changing your settings, we’ll assume that you are happy to receive all cookies on Pi Store. However, if you would like to, you can change your cookie settings at any time. – Tags: raspberrypi, spiel – http://store.raspberrypi.com/projects/raspberry-invaders

USB Over IP: Use your Raspberry PI as a USB Server! – Tags: raspberrypi, usbserver – http://store.raspberrypi.com/projects/virtualhere

Games & Apps: We use cookies to ensure that we give you the best experience on our website. If you continue without changing your settings, we’ll assume that you are happy to receive all cookies on Pi Store. However, if you would like to, you can change your cookie settings at any time. – Tags: raspberrypi – http://store.raspberrypi.com/projects

Erfahrungsbericht mit Screenly auf einen Raspberry Pi

Written by on . Posted in Allgemein, Raspberry Pi

Vor einiger Zeit hab ich in einem Artikel beschrieben, wie ich „Screenly OSE“ auf einen Raspberry Pi installiert und eingerichtet habe.
(http://ostermeier.net/wordpress/2014/09/screenly-ose-installation-auf-einem-raspberry-pi/)
Jetzt, nachdem einige Zeit vergangen ist, wollte ich kurz mitteilen, wie meine Erfahrungen damit sind. Kurz gesagt: Das Ding läuft einfach. 🙂
Ich habe in der Präsentation, die auf dem Raspberry läuft, einen mp4-Film mit rund 300MB und ein paar jpeg-Bilder. Eines der Bilder wird täglich ausgetauscht, da dort das aktuelle Datum enthalten ist. Das „Austauschen“ der Datei erfolgt über die Screenly Weboberfläche.
Ich hab heute geschaut und momentan hab ich eine Uptime von ziemlich genau 14 Tagen am Raspberry und in dieser Zeit machte er mir keinerlei Probleme und ich musste ihn auch nicht rebooten. Bis jetzt macht es auf mich einen sehr soliden Eindruck und ich hoffe mal, dass das auch weiterhin so bleibt.

Screenly OSE Installation auf einem Raspberry Pi

Written by on . Posted in Allgemein, Merkhilfen, Pick / Empfehlungen, Raspberry Pi, Technik

screenly-grey-logo-b4cf0d26Ich wollte mit einem Raspberry Pi ein Display mit 55 Zoll mit Inhalten beschicken und war dazu auf der Suche nach einer „einfachen“ und „günstigen“ Lösung. In der Vergangenheit wurde dieses Display mit einem sehr, sehr alten Laptop betrieben, der nun in die „ewigen Jagdgründe“ eingegangen ist.
Eines war irgendwie klar. Wieder einen Laptop dort hinstellen kam nicht in Frage. Und da ich noch einen „übrigen“ Raspberry Pi hatte, wollte ich versuchen, ob es nicht auch mit diesem zu bewerkstelligen sei.
Nach etwas Suchen im Internet bin ich auf das Softwareprojekt „Screenly OSE“ aufmerksam geworden, wobei „OSE“ für „Open Source Edition“ steht und diese ist für den Betrieb an einem Display kostenlos. Also völlig ausreichend erst für meine Zwecke.

Nachfolgend noch einige nützliche Infos und Hinweise, wie ich die Installation durchgeführt und anschliessend das Setup eingerichtet habe.

Original URL: https://www.screenlyapp.com/ose.html
Dort findet man auch das aktuelle Zip-Paket zum Download.

Anleitung für das Screenly Setup findet ihr unter:
https://www.screenlyapp.com/setup.html

Dort laden wir uns auch mit dem Link das Programm „Win32 Disk Imager“ herunter.

http://sourceforge.net/projects/win32diskimager/

Hinweis:
Das Programm MUSS als Administrator ausgeführt werden!

Nachtrag vom 22. Juli 2015:
Ich hab jetzt mal unter Windows 8.1 den „Win DiskImager“ gleich mal als Administrtor installiert und hatte dann bei der eigentlichen Ausführung des Programms keine Probleme mehr.

Bei mir half es nichts, wenn ich über die rechte Maustaste „Als Administrator ausführen“ ausgewählt habe. Erst das Verändern der Einstellungen brachte das Programm zum Laufen. Dies geht (unter Win 8.x) wie folgt:

  • Rechter Mausklickt auf das (Desktop)Symbol
  • „Eigenschaften“ aufrufen und dort in den Reiter „Verknüpfung“ gehen.
  • dort auf „Erweitert“ klicken und DORT den Haken setzten, dass es als Admin ausgeführt werden soll.

Ich hab jetzt mal das komplette Screenly-Setup unter Windows 8 durch geführt, weil ich glaube, dass es dort stressfreier ist. Theoretisch wäre dies alles auch unter OS X möglich, doch irgendwie schien mir das alles etwas umständlicher zu sein, so dass ich mich bei meiner ersten Installation nicht auch noch um „Nebenkriegsschauplätze“ kümmern wollte.

Das mit dem „Bespielen“ der SD Karte funktionierte problemlos. Mal abgesehen von dem Stunt mit der Administrator-Ausführung.

Dann kann man die SD Karte in den Raspberry Pi einlegen und diesen booten lassen.

Nachdem Booten erhielt ich gleich einen Startbildschirm, in dem mir die (per DHCP zugewiesene) IP-Nummer des Raspberry’s angezeigt wurde und wie man somit auf die Weboberfläche von Screenly kommt.

Die URL schaut dann ungefähr so aus: http://192.168.1.195:8080

Die Bedienung der Screenly-Oberfläche ist dann eigentlich selbst erklärend und bietet keine überladenen Konfigurationsmöglichkeiten. Aber es ist durchaus soviel vorhanden, damit man damit ansprechende Präsentationen ablaufen lassen kann.

Übrigens:
Es können Bilder, Videos und Webseiten dargestellt werden. Keine PowerPoints oder ähnliches. 😉

Zusatz:
Möchte man per SSH auf seinen Raspberry Pi sich verbinden, so ist die bereits im Screenly Image vorgesehen. Einfach mittels folgendem Befehl:

ssh pi@192.168.1.195

Den Benutzernamen „pi“ geben wir bereits beim SSH Befehl mit. Anschliessend kommt noch eine Abfrage, ob man dem Rechner vertrauen kann und diese wird mit „yes“ bestätigt.

Als Passwort für die SSH-Anmeldung verwenden wir „raspberry“.

(Nachtrag vom 22. Juli 2015: Möchte oder muss man sich direkt am Terminal des Raspberrys anmelden, so sind das die gleichen Login-Daten (pi/raspberry) aber die Tastatur läuft in diesem Moment meistens im Englischen-Modus und das „y“ vom Passwort ist am Keyboard auf der Taste „z“! Um ins Terminal bzw. zum Login-Fenster zu kommen müsst ihr STRG+ALT+F1 drücken.)

Warum möchte man sich aber per SSH überhaupt auf den Raspberry Pi verbinden?
Nun, die Frage kann man relativ leicht beantworten. Weil es dort die Möglichkeit gibt, die „Erweiterte Konfiguration“ auf zu rufen. Ist man erst einmal per SSH verbunden, so geschieht dies mit folgenden Befehl:

sudo raspi-config

In diesem Konfigurationstool hat man dann z.B. die Möglichkeit den kompletten Speicherplatz (Menüpunkt 1: Expand Filesytem) der verwendeten SD Karte frei zu geben und anschliessend zu verwenden.

Die anderen Einstellungsmöglichkeiten sind für den Betrieb an einem Display für uns erstmal unrelevant.

Nachtrag 27. Juli 2015:
Und wenn wir schon grad beim Konfigurieren mittels SSH sind, möchte ich euch noch den Tipp geben, dass ihr auch die richtige Zeitzone setzt. Ich hatte das Problem, dass wenn die Zeitzone nicht stimmt (UTC statt CEST) hat sich die Screenly-Wiedergabe immer nach ca. 24 Stunden aufgehängt. Die richtige Zeitzone könnt ihr mit folgendem Befehl einstellen.

dpkg-reconfigure tzdata

Hier aber noch der Hinweis, wer sich damit noch mehr auseinandersetzen möchte, findet die weiteren Möglichkeiten unter folgender URL unter dem Punkt „Configure the Raspberry Pi“:

https://www.screenlyapp.com/ose.html

Ich hab nun auch noch heraus gefunden, dass Screenly keine Umlaute oder z.B. ein „scharfes S“ (ß) im Dateinamen mag. Hier merkt man halt die amerikanischen Wurzeln der Software. So ist zum Beispiel „Begrüßung“ sehr schlecht. Die sollte man in „Begruessung“ umbenennen.

Wer lieber ein Video anschaut, dem kann ich folgendes, englisches Tutorial empfehlen.

Nachtrag:
Und wenn man sich etwas mit Screenly spiel und dann mal versucht verschiedene Dateien (Videos) hochzuladen, so empfehle ich noch einen Blick auf die FAQ Seite. 😉
https://www.screenlyapp.com/faq.html

Nachtrag II:
Solltet due Ausgabe nicht das komplette Display-Bild ausfüllen (bei mir waren es an einem 55″ Display oben und unten ca. 2 cm), so war die Lösung in dem SSH-Configtool (sudo raspi-config) unter „8 Advanced Options“ und dann unter „A1 Overscan“ zu finden. Dort musste man die Overscan-Funktion einfach nur deaktivieren und den Raspberry Pi einmal durchstarten. 😉
Wer nicht weiß, was „Overscan“ ist, empfehle ich einen Blick in die Wikipedia. Ich kannte es bis dato auch nicht.
http://de.wikipedia.org/wiki/Overscan

Nachtrag III:
Kurze Info: Aktuelle läuft der RapsberryPi immer noch und hat mittlerweile 96 Tage Uptime. Läuft also seit der Erstinstallation ohne Neustart durch!
Und dann möchte ich noch aus gegebenen Anlass hinzufügen: Wenn man die Konfig von Screenly angeschlossen hat, so gelangt man auf die Weboberfläche mittels der IP-Nummer und dem dazu passenden Port.
In meinen Fall wäre es somit die URL:

http://192.168.1.195:8080

Rasberry Pi: Image von SD-Karte am Mac erstellen

Written by on . Posted in Allgemein, Merkhilfen, Raspberry Pi

raspberry_piHeute habe ich mal wieder meinen Rasberry Pi ausgegraben, weil ich was Neues damit ausprobieren wollte. Doch im die prima konfigurierte XBMC-Installation nicht zu verlieren, wollte ich schnell noch ein Image von der SD-Karte erstellen.
Ich bin wieder ein mal auf die Seiten von Jan Karres gestossen und wollte die dort beschriebene Mac-Variante ausprobieren.

Ich kannte zwar den dd-Befehl vom Hörensagen, hab diesen aber bislang noch nicht verwendet, so dass ich das zum Anlass nahm, den dd-Befehl mal auszuprobieren.
Leider schlugen meine Versuche fehl und es wurde bei mir nur eine 1kb große Datei auf dem Schreibtisch erstellt.

  • Mein Terminal-Befehl: dd if=/Volumes/Untitled/ of=/Users/markus/Desktop/xbmc.img bs=1M

Ich weiß jezt nicht genau warum dem so ist, aber nach einigen Minuten habe ich es dann vorerst bleiben lassen. Ich habe dann einfach wieder das gute, alte Festplatten-Dienstprogramm verwendet und da gings auch reibungslos. Hoffe ich zumindest, aber das werde ich ja sehen, wenn ich versuche das Image wieder zurück auf die SD-Karte zu spielen 😉
Noch kurz, wie ich vorgegangen bin:

  1. SD Karte in den Kartenleser und sie sollte im Finder auftauchen
  2. Festplatten-Dienstprogramm gestartet und die Partition auf der SD-Karte ausgewählt
  3. Dann auf „Neues Image“ geklickt, den Speicherort angegeben und Fertig.

Raspberry Pi und XBMC

Written by on . Posted in Allgemein, Pick / Empfehlungen, Raspberry Pi, Technik

raspbmc-linux-ubuntu-installSo als kleines „Forschungobjekt“ wollte ich mir schon länger so eine Raspberry Pi als „Mediacenter-Alternative“ anschauen. Derzeit habe ich einen etwas älteren WD TV und hier wäre eine Ablösung durchaus mal gewünscht. Nun hatte ich zwar von den Raspberry´s schon einiges gehört oder gelesen, aber so richtig beschäftigt hatte ich mich damit noch nicht.
Einem glücklichen Umstand verdanke ich es, dass ich mir eine Komplettausstattung ausleihen konnte. Darin enthalten war folgendes und würde ich auch als „StarterPack“ bezeichnen:

Ich habe den Tipp bekommen, dass man als „Mediacenter-Software“ sich mal „XBMC“ bzw. für die Raspberry „Raspbmc“ anschauen sollte. Die Installation ist nicht schwierig und sollte für jeden, der etwas computervertraut ist, zu schaffen sein. Ich selber habe mir bei meinem ersten Versuch das „Skript“ für den Mac angeschaut und wie bei allen anderen „Installationen“ wird auch hierbei erstmal nur ein kleines Image auf die SD Card geschrieben. Im Anschluss (ja, weil ich einen Fehler gemacht hatte – nicht USB Device auswählen!) musste ich die Installation des Grundsystem erneut durchführen und habe mir bei meinem zweiten Versuch die Windows-Variante angeschaut. Wobei ich sagen muss, die Windows-Installation ist für meinen Geschmack etwas verständlicher gewesen, mag aber auch daran liegen, weil ich bei zweiten Druchgang schon etwas mehr Erfahrung mit den Begrifflichkeiten hatten. Das Grundsystem ist auf der SD Karte in 2-3 Minuten installiert und dann kann man schon mit seiner Hardware und der Software auf der Karte zu seinem TV marschieren und alles anschliessen.
Auf dem Fernseher sieht man beim ersten Hochfahren einige Meldungen, die stark an (ein altes) Linux erinnern und mit denen man mitgeteilt bekommt, dass nun das eigentlich System aus dem Internet geladen und im Anschluss installiert wird. Das funktionierte bei mir alles tadellos und hat bei mir ca. 30 Minuten gedauert. Allerdings habe ich bei mir zuhause auch nur eine 3,5 MBit/s DSL Leitung.
Im Anschluss hat man das XBMC am laufen und man kann sich mal die Oberfläche etwas näher ansehen. Ich für meinen Teil wollte erfahren, ob mein Land-DSL für das Streaming aus dem Internet ausreicht und habe mir für diesen Zwecks das Plugin „WDR Rockpalast“ installiert und getestet. Und siehe da, es braucht zwar etwas zum Starten, aber wenn der Stream dann mal läuft, dann auch sehr stabil und in passender Qualität. Ich hätte gesagt, dass ich da 720p bekommen habe.
Alles in Allem bin ich von dem Raspberry Pi mit dem XBMC Aufsatz ziemlich überrascht gewesen und werde mich in nächster Zeit noch etwas mehr mit dem Thema beschäftigen. Und wer weiß? Vielleicht habe ich damit einen „würdigen“ Nachfolger für meinen doch schon etwas angestaubten WDTV gefunden. 😉