Spannelemente für Werkbank

Wie ich in einem kürzlichen Artikel beschrieben habe, habe ich mir eine seitliche Spannzange für meine Werkbank gebaut und habe dort in die eigentliche Arbeitsplatte auch Bohrungen (Durchmesser 20 mm) vorgesehen, mit denen ich dann mit Hilfe von „Spannelementen“ etwas einspannen könnte.

Nun habe ich erst überlegt, ob ich diese Spannelemente selber bauen soll und bin dann zu dem Entschluss gekommen, dass ich mir welche einfach bestelle. Fündig geworden bin ich bei Amazon und dort wiederum bei den Artikel von Black&Decker. Folgende Artikel würde ich euch ans Herz legen:

  • Black&Decker X40400 Spannelemente für Workmate
    http://amzn.to/1iNCZxh  *
    Hinweis: Bei den aufgeführten Produktlinks handelt es sich umAmazon-Affiliate-Links des Amazon Partner Programm.
    * Wenn Ihr etwas über einen Partner-Link kauft, erhalte ich von Amazon ein paar Cent Provision für die Empfehlung. Für Euch ändert sich dadurch am Verkaufspreis nichts. 

Nachfolgend noch ein paar wenige Bilder mit Anmerkungen zu den Spannelementen:

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Hier zu sehen: die Verpackung samt Bemassung. Sowie ein Element, welches von mit bearbeitet wurde. Ich musste die Clips an der runden Unterseite entfernen, damit sie auch in die Spannzange passen.
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Hier sieht man recht schön, wie ich mit Hilfe der Spannelemente eine Bohrerbox eingespannt habe. Tipp: Ich hab das runde Element etwas per Schleifpapier bearbeitet, damit dieses leichter in meine 20-mm-Löcher passt.
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Hier noch eine Draufsicht. Ich bin ganz happy mit dieser Lösung, vor allem da die Anschaffung mit nicht mal 10,00 EUR durchaus erschwinglich ist. 😉

Seitliche Spann-Zange für Werkbank selber bauen

Da meine Werkstatt relativ klein ist, hab ich mit vor Jahren dazu entschlossen, dass ich die dafür nötige Werkbank selber baue. So weit, so gut. Aber ausser einem Schraubstock hatte ich bislang noch keine Spannzange (aka Bankzange) für meine Holzwerkstücke, wenn ich diese einspannen wollte. Ich kannte zwar einige Lösungen, aber entweder waren mir diese zu kompliziert, zu groß oder einfach zu teuer. 

Nun habe ich aber etwas gefunden, was meinen Bedürfnissen sehr nahe kommt und ich damit prima leben kann. Ich musste mal wieder etwas bei Westfalia bestellen und dabei bin ich über folgendes Produkt gestolpert:

 

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Ich habe mir diese Klemmvorrichtung dann nicht fest an die vorhandene Werkbank montiert, sondern diese in eine Art Kasten verbaut, damit diese noch mobil bleibt und ich eine zusätzliche Multifunktions-Arbeitsplatte habe.

Nachfolgende einfach mal eine paar Fotos zu Erläuterung, wie ich vorgegangen bin.

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Auf eine Grundplatte aus Multiplex (ca. 55 x 40 cm) habe ich einen „Kasten“ befestigt, in dem die Gewindestange und die Führungsstangen sich bewegen können. Höhe ca. 9 cm.
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Das „Gegenstück“ für die Gewindestange habe ich einfach innen mit zwei Spax befestigt.
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Die Löcher für die Führungsschienen habe ich als „Langlöcher“ ausgeführt, da die Stangen in den ursprünglichen 20mm Löchern kein „Spiel“ hatten und so die Zange sehr schwer lief.
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Hier sieht man nochmals schön die eigentlichen Spannzange/Klemmvorrichtung.
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Auf diesem Foto kann man erkennen, wie die Gewindestande und die Führungsstangen in die dafür vorgesehenen Bohrungen passen.
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Bei der (oberen) Arbeitsplatte (ebenfalls ca. 55 x 40 cm) habe ich die Löcher der Spannzange fortgeführt, damit ich dort dann auch mal Werkstücke einspannen kann. Seitlich habe ich keine Löcher mehr gebohrt, hier könnte ich alternativ eine Schraubzwinge ansetzen.
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Damit die obere Arbeitsplatte einen etwas solideren Eindruck macht, habe ich diese mit einem Streifen 11-12 mm Multiplex „aufgedoppelt“. Ursprung war, weil ich mich vermutlich bei den Bohrungen vermessen hatte und so die eigentliche 18mm Multiplex-Arbeitsplatte somit zu tief saß. Aber ich kann mit dieser Lösung nun sehr gut leben.
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Hier meine Spannzange im fertigen Zustand. Im nächsten Schritt muss ich mit noch eine Befestigung auf meiner Werkbank überlegen.
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Kleines Detail: Auf die Innenseite habe ich günstiges Kunstleder geklebt. Somit halten die Werkstücke besser und sind dort auch nochmals besser vor Druckstellen geschützt.

Alles „Selbergebaute“ (also nicht die gekaufte Klemmvorrichtung – weil diese bereits lackiert war) habe ich dann noch mit einer Schicht Klarlack überzogen, damit die Holzoberfläche besser vor Verschmutzung geschützt ist. 

Derzeit bin ich noch am grübeln, wie ich die ganz Vorrichtung am besten auf meiner Werkbank befestige, damit ich dort die nötige Stabilität, aber auf Flexibilität habe. Ich schreibe hier dann wieder, für welche Lösung ich mich entschieden habe.

Zur Vollständigkeit sei hier noch erwähnt, dass ich mit mal die „Smart Vise“ von Sjöbergs angeschaut habe. Mich aber dann doch dagegen entschieden habe, weil mit das Produkt doch zu „windig“ wirkte. Und ausserdem bauen wir doch lieber selbst etwas „Gscheites“. (http://www.amazon.de/dp/B009VDQ628/ref=wl_it_dp_o_pC_nS_ttl?_encoding=UTF8&colid=2QWNNF3NWGBO5&coliid=I1XJ9C0CPIT9LY)

Brodit KFZ Halterung fürs iPhone 6 Plus in einem Audi A4

brodit_logo20kopie1Wer meine Artikel mehr oder weniger regelmässig liesst, dem wir vielleicht schon aufgefallen sein, dass Smartphone-Halterungen im Auto bei mir immer wieder ein Thema sind und ich in dieser Beziehung durchaus experimentierfreudig bin. 😉
Dem findigen Leser wird aber auch nicht entgangen sein, dass ich über die Jahre hinweg immer wieder bei den Produkten der Firma Brodit lande, weil diese sowohl bei den Fahrzeugen, als auch bei den verwendeten Endgeräten sehr hochwertig und passgenau sind.

Ihr findet die Produkte und weitere Informationen zu Brodit unter folgenden URLs:

Nachdem es bei mir ein neues Auto gab, war ich wieder einmal auf der Suche nach einer passenden Halterung für mein iPhone 6 Plus. Und wieder einmal bin ich bei Brodit fündig geworden.
Dieses Mal habe ich mich nicht für eine Halterung entschieden, die sich rechts, relativ weit unten, neben der Mittelkonsole befindet, sondern für eine, die sich mittig bei den Lüftungsauslässen einklemmen lässt.

Nachfolgend ein kleiner Überblick, welche Halterungen es für z.B. meine Audi von Brodit gibt:

  • ProClip für Audi A4 Avant Baujahr 2015, rechts neben den Lüftungsauslässen
    Hersteller Artikel Nr.: 854063
    Preis: 19,99 Euro
  • ProClip für Audi A4 Avant Baujahr 2015, zur Montage auf den Lüftungsauslässen in der Mittelkonsole
    Dabei möchte ich noch erwähnen, dass man den ProClip ziemlich frei auf der kompletten Breite der Lüftungsauslässe befestigen kann, da diese sehr parallel ausgeführt sind.
    So habe ich z.b. meine Halterung ziemlich weit nach rechts verschoben (im Bereich des Schalters für die Warnblinkanlage), da ich mir so den freien Blick auf die Anzeige des MMI erhalte.
    Hersteller Artikel Nr.: 854263
    Preis: 19,99 Euro

Und dann möchte ich noch zwei Sachen explizit erwähnen, die mir dieses Mal bei der Montage sehr positiv aufgefallen sind.

  1. Montage des ProClips selbst
    Ich hab ja schon einige dieser ProClips in verschiedenen Fahrzeugen eingebaut und montiert. Und je nachdem, wo diese Halterung angebracht wird, kann der Einbau mit etwas „Kraftaufwand“ verbunden sein. Dabei schlich sich hin und wieder so ein komisches Gefühl bei mir ein, ob der Kunststoff des Autos den Einbau schon überleben würde, aber die Halterungen sind so konzipiert, dass das nichts schief geht, sofern ihr nicht totale „Grobmotoriker“ seid. 😉
    Doch der Einbau in den Audi A4 war einer der einfachsten und unkompliziertesten, die ich bislang machen durfte. Dabei ist mir aufgefallen, dass am ProClip selbst ein kleiner Streifen Doppelseitiges-Klebeband angebracht ist, der scheinbar für noch besseren Halt sorgen soll. Diesen habe ich jetzt mal noch nicht verwendet und bei mir hält der Clip auch so wunderbar.
  2. Markierungen / Vorbohrungen für den Handy-Halter
    Was ich bislang noch nicht gekannt habe, war, dass der ProClip „Markierungen“ bzw. leichte Vorbohrungen hat, in denen die Schrauben vom Handy-Halter optimal passen. Dieser wiederum hat zwei Vorteile:
    Erstens: Die vier Schrauben, die man zu Befestigung des Handy-Halters benötigt, kann man jetzt problemlos einschrauben. In den Vorgängermodellen, muss man hier immer mit viel „Gewalt“ und etwas „Glück“ die Schrauben positionieren. Das geht jetzt sehr viel einfacher und besser von der Hand.
    Zweitens: Durch die vorgegebenen Bohrungen, passt der Brodit Handy-Halter extrem genau auf den ProClip. Wie oben schon erwähnt, war es „frühers“ immer ein gewissen „Glücksspiel“, wo die erste Schraube fasst und somit konnte die Montageposition schon mal um 1-2 mm variieren. Jetzt ist die Position quasi vorgegeben und die Montageplatte des Handy-Halters passt optimal auf den ProClip und schliesst mit diesem bündig ab. Sehr schön. Da hat das Team von Brodit gut mitgedacht.

In einem etwas älteren Artikel, habe ich schon mal einen Brodit-Halter für das iPhone 6 Plus erwähnt und vorgestellt. Dabei handelte es sich um einen in der Breite verstellbaren Halter.
Den Post dazu findet ihr unter folgender Adresse: http://ostermeier.net/wordpress/2014/10/brodit-kfz-halterung-fuer-das-iphone-6-plus/

Dieses Mal jedoch habe ich mich für eine Halterung entschieden, die eine fixe Breite besitzt und genau für Apple’s iPhone 6 Plus passt. Der Vorteil es oben genannten Halters, dass man dort die Breite einstellen kann, konnte ich in der Praxis nicht nachvoll ziehen. Ich hab bei der ersten Montage die Breite des Telefons eingestellt und dann das Teil nicht mehr angerührt. Darum habe ich dieses Mal wieder einen mit einer fixen Breite verwendet.
Dabei möchte ich noch erwähnen, dass der neue iPhone-Halter, also der mit der festen Breite, wieder mit Flock umzogen ist und so den Eindruck vermittelt, dass dem iPhone dort absolut nichts passieren kann. Auch finde ich, dass das Telefon in dem Halter mit der fixen Breite besser aufgenommen wird und dort optimalen Sitz findet.
Bei der flexiblen Halterung musste ich einige Mal mit der Breiteneinstellung experimentieren, bis ich damit zufrieden war. Einmal war es etwas zu locker, das andere Mal etwas zu streng. Diese Frage stellt sich einfach bei dem Halter mit der festen Breite nicht. Ich hab mich jetzt mal für folgendes Produkt entschieden:

  • Halterung inkl. Kugelgelenk zum Festschrauben für
    Apple iPhone 6 Plus, gepolstert- für Geräte ohne Schutzhülle
    Hersteller Artikel Nr.: 511661
    Preis: 34,90 Euro

Und abschliessend wollte ich euch noch auf einen recht praktischen Artikel von Brodit hinweisen, der auch mit lange unbekannt war. Dem „MoveClip“. Das ich eine Wechsel-Aufnahme, die den schnellen Wechsel von Telefon-Haltern an einem ProClip ermöglicht. Klingt jetzt etwas kompliziert, ist aber (für den, der es brauchen kann) extrem praktisch.
Ich schau mal, dass ich den Einsatz von einem MoveClip mit einem Beispiel aus der Praxis erkläre.

Ich habt z.B. ein iPhone und ein iPad mini und wollte je nach dem Einsatzzwecks eines dieser beiden Geräte im Auto am Brodit ProClip montieren. Dann könnt ihr dies mit dem MoveClip machen. Dazu braucht ihr nur einen fahrzeug-spezifieren ProClip, die beiden Halter für die iOS Device’s und einen MoveClip. Und schon könnt ihr nach eurem Belieben das iPhone oder das iPad in eurem Fahrzeug befestigen. Zum Beispiel, wenn ihr dass iPad wegen des größeren Displays zur Navigation verwenden möchtet. Dieses Einsatzfall hatte ich und dazu gibt es (natürlich) auch einen passenden Artikel.

  • BRODIT IPAD MINI HALTERUNG PLUS MOVECLIP
    http://ostermeier.net/wordpress/2014/03/brodit-ipad-mini-halterung-plus-moveclip/

Doch noch ein anderen Anwendungsfall:
Ihr habt zuhause ein Auto und eure Frau / Freundin hat ein anderes Smartphone als ihr. Ja, auch sowas soll es geben. Dann besorgt ihr euch wieder den für euer Fahrzeug passenden ProClip, die Halterungen für eure beiden Telefon und wieder den besagten MoveClip. Und schon kann derjenige, der mir dem Auto unterwegs ist, seine Handy-Halterung auf den ProClip aufsnappen und so findet dessen Handy dort sicheren Halt.

Ich hab bei meiner derzeitigen Recherche gesehen, dass es mittlerweile eine Vielzahl dieser MoveClips bei Brodit gibt, aber ich möchte euch nachfolgend mal den vorstellen, den ich im Einsatz habe.

  • Geräte-Montage-Adapter, AMPS-Standard Löcher. 2 weiblich 1 männlich
    Hersteller Artikel Nr.: 215276
    Preis: 25,00 Euro

Ihr könnt vielleicht schon an der Länge dieses Artikels feststellen, dass mir die Produkte von Brodit ziemlich zusagen und das ich viel Gutes darüber schreiben kann. Darum möchte ich euch die fahrzeug- und geräte-spezifischen Halter von Brodit ans Herz legen und eine grundsätzlich Kaufempfehlung dafür aussprechen. 🙂

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iPhone 6 Plus Halterung von Brodit, montiert auf MoveClip
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Das „weibliche“ Teil des Brodit MoveClips.
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Brodit Halterungen im Vergleich. Hinten fürs iPhone 5S und vorne die fürs 6 Plus (verstellbar).
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Brodit Halterungen mit MoveClip

Nachtrag:
Ich wurde jetzt schon öfter gefragt, wie ich die Stromversorgung des iPhones im Auto realisiere. Das mache ich mir einem wirklich guten 12-Volt-auf-Lightning-Kabel. Genaueres findet ihr hier:

Dazu vielleicht noch eine Anmerkung:
Ich habe mich die letzten Male immer bewusst für eine iPhone-Halterung OHNE Ladefunktion entschieden, da ich zum einen mein Telefon nur relativ selten im KFZ laden muss und ich glaube, dass es auch für den Smartphone-Akku besser ist, wenn er nicht jedes Mal beim Benutzer der Halterunge gleich auch Strom bekommt.
Daher findet ich es auch gut, dass Brodit einem die Auswahl bietet, ob man seinen Telefon-Halter mit oder ohne Stromzufuhr haben möchte.

Darth Vader Leuchte im Eigenbau

darth-vaderIrgendwann im letzten Jahr war ich auf der Euromold-Messe in Frankfurt. Dabei hab ich auch an einem Messestand der Firma Formech (http://formech.com) vorbei geschaut, weil mit das Thema „Tiefziehfolien“ interessiert hat.
Und wie es der Zufall will, hat Formech zur Demonstration ihrer Geräte Darth-Vader-Köpfe in Folien gezogen, welche mit sehr gut gefallen haben. Nach etwas Verhandlungsgeschick, durfte ich mir dann eines der Muster mitnehmen. Danke hier nochmals, für dieses unvergessliche Messe-Geschenk. 🙂

Nachdem nun diese Muster einige Zeit bei mir in der Werkstatt lagerte, kam mir irgendwann der Gedanke, dass ich daraus eine Lampe basteln könnte. Der Aufwand und die Kosten waren sehr überschaubar, so dass ich das Projekt umsetzt. Leider hab ich von der „Produktion“ der Darth-Vader-Lampe keine Fotos gemacht, so dass ich hier nur mal stichpunktartig beschreiben möchte, wie ich vorgegangen bin.

  • Als ersten habe ich mir einer Trennscheibe in meinem Dremel die „überflüssigen“ Ränder entfernt. Das ist aber auch die nervigste Arbeit gewesen.
  • Dann habe ich die „Schnittkanten“ ebenfalls mit dem Dremel nachgeschliffen und so gut es ging bündig geschliffen.
  • Als ich dann die „Rohform“ hatte, hab ich diese auf eine Multiplax-Platte übertragen und anschliessen rundherum ca. 5 cm mehr Platz gegeben.
  • Die Multiplex-Platte hab ich dann mit der Bandsäge ausgeschnitten und mit dem Bandschleifer nachgeschliffen.
  • Dann habe ich mit der Frästisch und eine 45-Grad-Fräser mit Anlaufring die Ober- und Unterseite angefast.
  • Bei Amazon.de habe ich mir dann ein ca. 2 Meter langes LED-Band bestellt, welche für den Einbau in den „Kopf“ vorgesehen war.
  • Ebenfalls aus Multiplex habe ich L-Förmige Abstandshalter gebaut, die zum einen den Darth-Vader-Kopf etwas von der Grundplatte abheben sollten, und zum anderen als Aufnahme für die Schrauben dienen, welche den Kunststoff-Helm dann an dieser „schwebenden“ Position halten.
  • Insgesamt habe ich 8 dieser Halter auf die Grundplatte geschraubt und auf deren Innenseite dann das LED-Band mit Heißkleber befestigt. Das LED-Band, was „zuviel“ war, hab ich einfach im Inneren des Kopfes verlegt und somit versteckt.
  • Den Trafo und auch die Lüsterklemmen, die ich für die Stromversorgung gebaucht habe, hab ich ebenfalls im Inneren untergebracht.
  • Den eigentlichen Kunststoff-Kopf hab ich dann mit (hoch)glänzendem Lack aus der Sprühdose zwei Mal lackiert.
  • Damit man die Schrauben nicht sofort sieht, hab ich weiße Kunststoff-Abdeckplättchen schwarz lackiert und auf die Schrauben geklebt.

Folgende Artikel hab ich über Amazon.de bestellt für dieses Projekt:

Hinweis: Bei den aufgeführten Produktlinks handelt es sich umAmazon-Affiliate-Links des Amazon Partner Programm.

* Wenn Ihr etwas über einen Partner-Link kauft, erhalte ich von Amazon ein paar Cent Provision für die Empfehlung. Für Euch ändert sich dadurch am Verkaufspreis nichts.

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Nachtrag vom 28. August 2016:
Mich hat heute ein Newsletter von besagter Firma Formech erreicht, in dem sie mir mitteilen, dass sie vom 19-26. Oktober in Düsseldorf auf der K-2016 zu finden sind. 
Was ich aber noch viel besser fand, war eines der Fotos, die sie in dem Newsletter verwendet haben. Denn da ist einer der Darth Vader Helme zu sehen. Also genau schauen, auf der rechten Seite liegt das Teil. 😉
(Sinnigerweise verwenden sie mittlerweile schon schwarze Tiefziehfolien – hätte mir die Lackierarbeiten erspart.)

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Pelletkiste im Eigenbau

Da wir in unserem örtlichen Feuerwehrhaus (FFW Obereulenbach) den Holzofen gegen einen Pelletofen ausgetauscht haben, war es von Nöten, dass wir einen kleinen Lagerort für die benötigten Pellets schaffen.

Ich hab mich dazu entschlossen, dass dies in Form einer Holzkiste geschieht, die zwischen der Eingangstür und dem Pelletofen Platz findet. Im Bodenbereich der Kiste habe ich etwas Platz gelassen, damit kleine Utensilien dort noch verstaut werden können. Die eigentliche Kiste habe ich aus ganz normalen Leimholz gefertigt, welches in jedem Baumarkt gut verfügbar ist. Die Größe der Box hab ich von den Platzverhältnissen abhängig gemacht und somit könnt ihr diese eurer Umgebung anpassen.

Beim eigentlichen Korpus für die Pellets hab ich die vordere und hintere Eckverbindungen mit einem Falz realisiert, was die beiden Vorteile hat, dass ich zum einen die Seitenteile noch anschrauben konnte, und zum anderen die Optik der Front nicht „verschandelt“ wurde.

Um der Kiste einen „solideren“ Eindruck zu geben, habe ich den Deckel und die Seitenteile, die zugleich als Füße fungieren, in dickerem Holz gefertigt.
Den aufklappbaren Decken habe ich mit einem normalen Klavierband (Stangenscharnier) angeschlagen.

Alles in Allem war dieses Projekt keine große (handwerkliche) Herausforderung, aber diese Box wirkt allein schon von der Größe und den soliden Materialien sehr „stämmig“ und imposant. 😉

Viel Spaß beim Nachbauen.

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Fotos auf alt trimmen

Seit einigen Wochen beschäftige ich mich bereits mit dem Thema „Fotos / Bilder auf Holz übertragen“ und wie ich dies anstelle, habe ich schon in einem Artikel beschrieben.

Nun verwende ich diese Holzbilder immer öfter als Geschenke für Bekannte und Verwandte und die freuen sich auch immer riesig über solch ein „Unikat“. In ein paar Tagen ist es wieder soweit und eine runder Geburtstag steht ins Haus und auch zu diesem Ereignis wollte ich den Geburtstagskind so ein Holzbild schenken. Doch dieses Mal war dies Frage des Motivs das Schwierigste. Zum Schluss habe ich mich dafür entschieden, dass ich ein Haus verwende, welches ich bei meinem letzten Besuch fotografiert habe. Aber nur einfach so das Foto auf Holz übertragen, war mir dann etwas zu einfallslos und ich wollte das Bild etwas bearbeiten und auf „alt trimmen“. Nachdem ich 1-2 Programme auf dem Mac ausprobiert hatte und mit deren Resultaten nicht wirklich zufrieden war, fiel mir ein, dass ich ja auch noch eine App auf dem iPhone habe, welche solche Aufgaben sehr solide erledigt. Die App nennt sich „Sketch Me!“ und kann mit folgender URL eingesehen und auch gekauft werden.

Mit dieser App hab ich in den vergangenen Jahren selten, aber doch 2-3x im Jahr, irgendwelche Personenfotos in „Strichzeichnungen“ umgewandelt und dann eben ausgedruckt. d8fd6bc66d8611e39ae21237f1211dcc_8   Nun ist mir die Idee gekommen, dass ich doch diese App auch zum Bearbeiten des Gebäudebildes verwenden könnte und ich muss sagen, dass ich mit den Ergebnissen sehr zufrieden bin und diese auch verwenden werde. Was auch noch wirklich charmant an diese Lösung ist, ist die Tatsache, dass man erstens kein Wissen über Photoshop oder Filter haben muss, und zweites, die Bearbeitung sehr schnell von der Hand geht. 😉 Folgendes Foto war mein „Ausgangsmaterial“: IMG_7407Und mit ein paar einfach Klicks habe ich folgende „Zeichnungen“ davon erstellt. IMG_7408 IMG_7409 IMG_7410Wie ihr an den „Zeichnungen“ erkennen könnt, sind diese bereits wieder horizontal gespiegelt, weil ich dies ja für meine Ausdrucke, die ich dann auf die Holzplatte übertragen möchte, benötige. Welche der drei Varianten ich dann im Endeffekt verwende, weiß ich momentan noch nicht. Aber ich könnte mir vorstellen, dass alle drei einen gewissen Charm haben, wenn sie aufs Holz übertragen sind.    

Nachtrag von 27. Oktober 2015:
In „Sketch Me“ haben sich bei mir mittlerweile drei Filter rauskristallisiert, die ich immer wieder verwende um Fotos für die Holzbilder vorzubereiten:

  • Classic Style 1
  • Artist Sketch
  • Art Sketch

Dennoch muss man je nach Motiv immer noch rum probieren, ob nicht auch noch ein anderer Filter bessere Ergebnisse liefert.

Raspberry Pi als WLAN Hotspot

raspberry_piIch hab ein interessantes Projekt gefunden, dass ich mal bei Gelegenheit angehen sollte. Dabei wird dein Raspberry Pi (Modell B) so installiert und konfiguriert, dass er als WLAN AccessPoint verwendet werden kann.
Die Details zu diesem Projekt findet ihr bei nachfolgender URL:
http://elinux.org/RPI-Wireless-Hotspot
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azu vielleicht noch passend der Hinweis, dass es bei Amazon ein Rapsberry-Pi-Starter-Set gibt, welches ich euch empfehlen könnte:
Raspberry Pi Model B+ (B Plus) Complete Starter Kit (* Partner-Link)

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Holz-Halterung für das iPhone 6 Plus im Selbstbau

iphone-halterung_1Nach Vorlage eines alten Brodit-Halters für ein iPhone 5S wollte ich mal probieren, ob es nicht möglich wäre eine ähnlich Aufnahme für neues iPhone 6 Plus zu bauen. Ich wollte mir der neuen Halterung eine alte auf meinem Drahtesel ersetzten, damit ich dann im kommenden Frühjahr mein Telefon auch dort immer parat habe.

 

iphone-halterung_2Als erstes habe ich mit einer „Kurvenschablone“ die Kontur des iPhones abgenommen und einen dazu passenden Fräser für die Oberfräse gesucht. Zum Glück hatte ich einen und Halbrundungsfräser hatte in etwas die gleiche Größe.

iphone-halterung_3Im Anschluss daran habe ich mir aus „Holzabfällen“ (Leisten) ein paar Stücke hergeschnitten, die ein Stück länger waren, als die Hälfte der iPhone Länge bzw. Höhe. Im Falle des Plus-Modelt waren es bei mir ca. 9 cm. Die Leisten sind im Moment noch etwas breiter, was uns bei der Verarbeitung zu gute kommt.

iphone-halterung_4Im nächsten Schritte kommen wir bereits zu Oberfräse. Hier habe ich mit mit dem Längsanschlag den Fräser so eingestellt, dass ca. 2 mm an der Vorderkante der Leiste stehen bleiben. Von der Höhe habe ich die Fräsung auf zwei mal durchgeführt.

iphone-halterung_5Wenn die Fräsungen passen, dann sollte die Hohlkehle ca. eine Tiefe 2-3 mm aufweisen.

 

iphone-halterung_7Auf der Kreissäge habe ich anschliessend die Gehrungen für die Ecken durchgeführt.

 

iphone-halterung_8Im nächsten Arbeitsgang schneiden wir wir die Leisten schmäler und somit auf unsere endgültige Breite. Ich habs bei mir so gemacht, dass ca. 5 mm der Leiste auf der späteren Unterseite stehen bleiben.

 

 

iphone-halterung_9Dann müssen wir das „U“ verleimen. Ich habe dafür die drei Leisten an den Ecken mit Tesa Krepp-Klebeband zusammen geklebt und im Anschluss die Gehrungen mit Expressleim bestrichen. Durch das Klebeband sind die Ecken fixiert und sollten eigentlich nicht mehr verrutschen.

iphone-halterung_10Die „offene Seite“ des „U’s“ habe ich ebenfalls mit etwas Klebeband etwas zusammen gezogen, damit genügend Druck auf die Eckverbindungen entstanden ist. Durch den Express-Leim war die Verklebung nach 10 Minuten soweit, dass sie hielt und ich die Klebebänder wieder vorsichtig entfernen konnte.

iphone-halterung_11Dann habe ich unser „U“ auf eine 4 mm Sperrholzplatte aufgeleimt.

 

 

iphone-halterung_12iphone-halterung_13Die Überstände habe ich anschliessen (nachdem der Leim trocken war) mit der Bandsäge grob zu- bzw. abgeschnitten. Den verbleibenden Überstand habe ich im Anschluss mit dem Bandschleifer bündig geschliffen.

 

iphone-halterung_14iphone-halterung_15Zum Abschluss musste ich nur noch die drei Bohrungen von der „Vorlage“ (Brodit-Halter iPhone 5s) übernehmen und anfertigen. Diese sind dafür da, dass man die Grundplatte mit dem Kugelgelenk wieder anbringen kann.

Basteln: Ikea Spiegel und WM-Kronkorken

IMG_5807Die Brauerei Wittmann aus Landshut hatte anlässlich der Fussball-WM 2014 ein Gewinnspiel, bei dem Kronkorken mit Landes-Flaggen gesammelt werden mussten. Da uns viele dieser Kronkorken über geblieben sind, haben wir überlegt, was wir damit machen könnten.

Es kam uns die Idee, dass wir einen WM-Spiegel basteln könnten, der meinen (fussballbegeisterten) Kindern natürlich sofort gefiel.

Damit wir uns nicht zu viel Arbeit machen mussten, wollten wir einen fertigen Spiegel verwenden. Fündig geworden sind mit bei IKEA beim Produkt „Malma“ zum Preis von 1,99 EURO.

Als Erstes habe ich mir einen Plan gemacht, wie die Kronkorken auf dem Spiegelrahmen angeortnet werden sollen.
Damit ich noch direkt auf den Spiegelrahmen anzeichnen musste, habe ich einfach mit einem breiten Tesa Krebband die betreffenden Stellen abgeklebt.

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In Textform bedeutet dies:

  • Der Spiegelrahmen hat eine Breite von 80mm.
  • Die äußere Kronkorkenreihe wird mit 20mm Abstand von der Kante angezeichnet.
  • Die innere Kronkorkenreihe  wird mit 60mm Abstand von der Kante angezeichnet.
  • Die äußere Reihe hat einen Anstand von 43mm von „Mittelpunkt-zu-Mittelpunkt“.
  • Die innere Reihe hat einen Anstand von 45mm von „Mittelpunkt-zu-Mittelpunkt“.
  • Dieses zeichnet man am besten mit einem Zirkel an.

Wenn dies erfolgt ist, kann man sich schon ans Bohren machen. Ich habe dazu eine Ständer-Bohrmaschine verwendet und die Bohrungen ca. 4mm tief gemacht.

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Wenn das Bohren erfolgreich war, dann sollte der Spiegel im Anschluss so wie das folgende Bild aussehen.
Kleiner Tipp noch: Ich habe den eigentlichen Spiegel aus dem Rahmen ausgebaut, damit ich nicht Gefahr laufe, dass dieser während des Bohrvorgangs bricht. Dieser ist mit Heißkleber fixiert und dann mit einem Cutter-Messer gut entfernt werden.

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Im Anschluss könnte der Rahmen noch mit einer Sprühdose lackiert werden (was evtl. Sinn macht, weil dann die Bohrungen die gleiche Farbe haben, wie der Rahmen selbst). Und abschließend habe ich die Kronkorken mit etwas transparenten Silikon eingeklebt.

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Merlin für Mac – Projektmanagement-Software

icon_merlin_bigDa ich zur Zeit immer wieder Projekte habe, die über mehrere Wochen dauern und verschiedenste Personen und Arbeitsschritte beinhalten, habe ich mir gedacht, etwas mehr Planung wäre nicht schlecht.

Ich hatte bislang noch nichts mit Projektplanung am Hut und habe eine Software für den Mac gesucht, die einfach zu erlernen und zu bedienen ist. Nachdem ich einiges im Internet gesucht und gelesen hatte, bin ich auf die Software „Merlin“ von den „ProjectWizards“ gestossen.

Wie schon erwähnt, hatte ich bislang mit dieser Art von Software noch nichts zu tun, aber der Einstieg in Merlin wird einem wirklich leicht gemacht. Die Software erklärt sich bei den ersten Schritten wie von selbst und möchte man gleich etwas tiefer in die App einsteigen, so empfehle ich das Schnelleinstieg-PDF.
Dieses findet ihr unter folgender URL:
http://www.projectwizards.net/de/merlin/pdf/Merlin2Schnelleinstieg.pdf

merlinmaindeutsch600x341Mein erstes Projekt war eine Umbau-Maßnahme bei uns in der Firma und es ist schon nach den ersten Minuten bzw. nach den ersten erfolgten Einträgen erkennbar, wie viel mehr Übersicht in der Terminplanung solch eine Software einem bringt. War es bislang immer eine Sache von irgendwelchen Kalendereinträgen, die einem zeigten, wann was geplant ist, so hat man mit Merlin nun eine wunderbare Zeitachse, die alle Vorgänge aufzeigt.

Erwähnen möchte ich auch noch, dass es eine iPhone App von Merlin gibt, welche ich leider selber noch nicht ausprobieren konnte – wegen Zeitmangel und so. Ich werde aber versuchen, dies nachzuholen und euch dann hier wieder darüber zu berichten. Die iOS-App für das iPhone findet ihr aber unter folgender Adresse:
https://itunes.apple.com/app/merlin-project-management/id308324272?mt=8

iPadd

Zum Abschluss noch zu den Kosten:

  • die Merlin 2 „Grundlizenz“ für den Mac kostet 145,00 EUR zzgl. MwSt.
    (Mengenrabatte sind möglich!)
  • die Merlin 2 iPhone-Sharing-Option kostet 45,00 EUR zzgl. MwSt.
  • die Merlin 2 Web-Sharing-Option kostet 95,00 EUR zzgl. MwSt.
    (Merlin-Projekte im Browser bearbeiten.
    Zusatzlizenz zu Merlin 2 für max. 10 gleichzeitige Sessions im Browser.)
  • der Merlin-Server liegt bei 795,00 EUR zzgl. MwSt.

Abschliessend möchte ich sagen, dass diese Software mein Leben in Sachen Projektplanung deutlich einfacher gemacht und ich kann diese App jedem empfehlen, der hin und wieder Projekte oder sonstige Aufgaben zu planen, organisieren und zu überwachen hat. Und dabei sind es nicht nur die „großen Projekte“, die den Einsatz dieser Software begründen, auch schon kleinere Projekte, die vielleicht nur über einige wenige Wochen laufen und nur wenige Arbeitsschritte beinhalten, sind damit viel übersichtlicher und besser planbarer. 🙂

Bildschirmfoto 2014-04-04 um 10.50.21Und dann möchte ich mich noch beim Team von ProjectWizards bedanken, die mich wirklich toll unterstützt haben. Und es sei auch noch erwähnt, dass meine Mails an den Merlin-Support innerhalb von ca. 15 Minuten beantwortet wurden. Wo findet man noch so prompte Reaktionszeiten!
Nach eine persönliche Anmerkung: Ich hab’s schon immer gesagt – schaut das Programm-Icon einer Mac-App schon klasse aus, dann deutet dies auf ein gutes Stück Software hin. Und der Zauberhut ist mehr als gelungen!

Brodit iPad mini Halterung plus MoveClip

brodit_logo20kopie1Bereits seit vielen Jahren habe ich immer wieder für meine Autos Halterungen von der Firma Brodit und bin von deren Qualität und Passgenauigkeit mehr als Überzeugt.
Derzeit fahre ich einen FIAT Freemont mit dem verbauten Garmin-Navi und irgendwas wurde mit dieser Navigations-Software gemacht. So richtig anfreunden konnte ich mich mit dieser integrierten Lösung noch nicht. Um es deutlich zu machen: Das Navi bringt einen schon von Punkt A nach B. Aber wenn es zum „zusätzliche Infos“ auf der Strecke geht, fehlt mit da was.
Aus diesem Grund habe ich schon öfter nun die Navigations-Möglichkeiten meines iPhones genutzt, dort wiederum hat ich etwas „genervt“, dass die Anzeige so klein war.
Da ich noch ein iPad mini (1. Generation mit UMTS) habe, war ich auf der Suche nach eine Möglichkeit, wie ich dieses Teil in meinem Fahrzeug verbauen könnte. So eine billige Plastik-Halterung mit Saugnapf für die Windschutzscheibe kam nicht in Frage, weil sie zum einen direkt im Sichtfeld hängt und zum anderen meistens sehr billig produziert wurde.

Fündig wurde ich wieder einmal bei der Firma Brodit (http://brodit.de). 🙂
Dort gibt es zum einen eine iPad mini Halterung, die einen sehr massiven und stabilen Eindruck macht und das Gerät optimal aufnimmt und dann auch während der Fahrt hält.

Und dann bin ich noch über einen Brodit-Artikel gestossen, von dem ich bislang nicht wusste, dass es ihn überhaupt gibt. 😉
Die Rede ist vom Brodit MoveClip. Dieser ermöglicht, dass an verschiedene gerätespezifische Halterungen an einem Brodit ProClip befestigt bzw. schnell wechseln kann.
In meinen speziellen Fall habe ich zwei Geräte-Halterungen. Eine für mein iPhone und eine für iPad.
Der MoveClip wird einfach zwischen der fahrzeugspezifischen Halterung (ProClip) und der Gerätehalterung montiert.

Der Vollständigkeithalber sollen hier noch die anderen Brodit-Artikel erwähnt werden:

Der Brodit MoveClip ist schon ziemlich cool. Die verschiedenen Platten gleiten wunderbar in einander und ermöglichen so einen Wechsel der Halterungen innerhalb weniger Sekunden. Dennoch ist die Verbindungen dann formschlüssig, dass während der Fahrt nichts klappert oder wackelt.

Eine Anmerkung von mir noch:
Sowohl beim MoveClip, als auch bei der iPad Halterung lagen sehr kleine Schräubchen bei, die direkt in den Kunststoff geschraubt werden sollen. Da bei meiner Vorgehensweise aber die Halterungen und der MoveClip direkt miteinander verbunden werden  und dort bereits Bohrungen vorhanden sind, habe ich zur Verbindung sehr kleine Maschinenschrauben verwenden.
Die bekommt man in jedem Baumarkt für ca. 4-5 EURO. Ich für meinen Teil habe M3 Schrauben (mit rundem Kopf und Kreuzschlitz) in der Länge 10mm verwenden. Die Länge ist dann so knapp, dass zwar keine Beilagscheiben mehr dazwischen passen, aber damit die Schraubverbindung sich nicht lockert, habe ich M3 Muttern mit Sicherung verwenden. Diese macht auf mich, nach den ersten Tagen, eine ebenfalls einen sehr guten Eindruck.

Abschliessend möchte ich mich noch beim Brodit-Team bedanken, die mich wirklich gut beraten und unterstützt  und mir den Tipp mit dem MoveClip gegeben haben. (Website: http://brodit.se/)

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Basteln: iMac Ständer mit USB Anschluss im Selbstbau

IMG_5010Vor Kurzem hab ich mir einen neuen iMac 21,5″ geleistet (http://ostermeier.net/wordpress/2014/02/nach-30-jahren-einen-neuen-mac/) und dabei haben mich zwei Sachen „etwas gestört“. Zum einen, dass für meinen Geschmack der iMac auf meinem Schreibtisch etwas zu tief/nieder stand und zum anderen, dass ich jedes Mal, wenn ich an die USB Anschlüsse musste, ich den Mac drehen musste.

Nun wusste ich, dass es relativ schicke iMac Ständer aus Holz oder Alu gibt, die zum Teil auch schon einen USB Hub eingebaut haben. Als ich mich jedoch noch sowas auf die Suche begab, musste ich ziemlich schnell feststellen, dass die Teil sehr teuer sind. Wir reden da von 50 bis 80 EUR. So viel wollte ich nicht ausgeben und kam mir der Gedanke, dass ich mir so ein Teil selber bauen könnte.

IMG_5007Meine Materialwahl fiel auf 27 mm dicke Birken-Multiplexplatten, weil mir die von der Optik her sehr zusagten.
Im ersten Schritt habe ich mit der Kreissäge zwei Platten in der ungefähren Größe des zukünftigen Ständers (25 x 20 cm) hergeschnitten. Im Anschluss hab ich mir dann die Konturen des iMac Fußes auf die Platten übertragen. Die geraden Schnitte habe ich dann wiederum (freihändig) an der Kreissäge durchgeführt. Die Rundungen im vorderen Bereich machte ich grob mit der Bandsäge.

Nun waren beide Holzteil in etwas auf Maß. Die Platte, die später den unteren Teil bilden sollte, versah ich mit vier Bohrungen und verschraubte beiden Platten (so genau wie möglich) mit 4 Stück 5×50 mm Spax.

Nun konnte ich mit dem Bandschleifer die Kanten und Rundungen bearbeiten, damit beide Multiplexplatten die gleiche Form erhielten. Dadurch, dass beide Platten miteinander verschraubt waren, konnte ich gleich die komplette Kantenhöhe von 54 mm schleifen und erhielt so eine schöne plane Kantenfläche.

IMG_5008Da ich aber auch einen USB Anschluss in meinen Holz-iMac-Ständer haben wollte, machte ich mit bei Amazon auf die Suche und fand eine (eigentlich wahrscheinlich für den KFZ Einbau vorgesehene) Einbau-USB-Buchse. (http://amzn.to/1hrhfG2)
Diese benötigte an der Frontpartie meines USB-Ständers eine Bohrung mit 20mm Durchmesser und ca. 30mm Tiefe. Im Anschluss bohrte ich mit einem langen 8mm Bohrer durch den Rest des Holzblocks, damit ich darin später das Kabel nach hinten führen konnte. (Ich sollte vielleicht hier nochmals erwähnen, dass die beiden Holzplatten nach wie vor miteinander verschraubt waren und ich die Bohrungen genau am Plattenstoß durchführte, damit später die Bohrlöcher jeweils zur Hälfte auf jeder Platte waren.)

Anschliessen schraubte ich die Platten auseinander und machte einen ersten Test, wie gut die USB Buchse passte. Dabei fiel mit auf, dass der Ferritkern, der am USB Kabel angebracht war, so nahe an der Buchse war, dass dieser noch in meinem Holzständer war.
Aber auch dies sollte kein größeres Problem darstellen, denn mit einem 30mm Forstner-Bohrer konnte man in beiden Platten die nötigen Vertiefungen herausbohren.
Somit passte schon mal die USB-Buchse und der Ferritkern sauber in den „Holzblock“. 🙂

IMG_5009Jetzt viel mir noch auf, dass die USB Buchs zwar gut in die 20 mm Bohrung passte, aber dort nicht fixiert war. Die eigentlich Buchs hatte aber zwei so kleine „Nasen“, die irgendwo einrasten könnten. Somit hab ich einfach mit einem Abstand von 6mm zwei kleine Kerben mit einem schmalen Stemmeisen in die beiden Holzplatten gestemmt, in denen die „Nasen“ einrasten konnten. So, eigentlich fertig.

Ich hab dann zum Abschluss noch alle Kanten nochmals geschliffen und vier 5mm Bohrungen an der Unterseite des „Holzblocks“ vorgesehen, in denen dann später 4 kleine Gummifüße passten. Diese verleihen dem Ständer mehr Stabilität, weil er nicht einfach auf meinem Schreibtisch umher rutscht.
Bei der Oberflächenbehandlung habe ich mich für Bienenwachs entschieden, weil es einfach zu verarbeiten war und ich mir dachte, dass es gut zu der Optik des Multiplexplatten passt. Nach 24 Stunden war alles getrocknet, ich konnte das USB Kabel einbauen und einen ersten Test durchführen. Dieser verlief (erwartungsgemäß) zu meiner Zufriedenheit und so ziert seither ein Multiplex-Ständer mit USB Buchse meinen neuen iMac. 😉

Abschliessen noch schnell zu den ungefähren Kosten:
Die 27mm Birken-Multiplex-Platte in der Größe 50 x 20 cm hat mich ca. 5 Euro gekostet. Die USB-Einbaubuchse von Amazon lag ca. bei 15 EUR. Wodurch mit mein iMac-Holzständer ca. 25 EUR gekostet hat, was (so finde ich) absolut ok ist.

Nachtrag 20. Februar 2014:
Ich bin heute noch zufällig über eine günstiger USB-Einbaubuchse gestolpert. Das wäre vielleicht auch eine gute Alternative:
Baseline USB-Einbaubuchse USB-Einbaubuchse mit 200cm Kabel, http://amzn.to/1edtUnZ