Shapeoko 2: Achsen-Problematik (2. Teil)

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Nachdem ich mich nun etwas wegen der „Achsen-Problematik“ schlau gemacht habe, musste ich leider feststellen, dass es mit einem „einfachen Umstecken“ der Achsen auf dem Board nicht getan ist, da ja bei der Ausführung der Shapeoko von myhobby-cnc.de die Y-Achse mit zwei Motoren betrieben wird und somit dafür auch zwei Steckplätze benötigt werden. 

Meine nächsten Überlegungen gehen nun in die Richtung, ob es nicht auch reicht, wenn ich den „Startpunkt“ in der Easel-Software von „links unten“ auf „links oben“ verändert.

Shapeoko 2: Achsen-Schema

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Gestern habe ich dann mal wieder was an meiner Shapeoko 2 Fräse gemacht und hab mir dabei auch mal Zeit genommen, dass ich mir die „Achsen-Problematik“ etwas genauer anschaue.
Bei meinen letzten Fräsversuchen war ich immer schon etwas irritiert, dass der Fräse in einer andere Richtung los gefahren ist, als ich das erwartet hätte und daher habe ich dann auch Probleme mit den Fräsergebnis bzw. mit der Positionierung auf dem Werkstück gehabt.

Als ich mir das nun gestern in aller Ruhe angeschaut habe, bin ich schnell drauf gekommen, dass meine Vorstellung wie die Achsen laufen und die Wirklichkeit nicht zusammen passen. Ich hab mal versucht das Ganz auf einem kleinen Bild zu erklären.
Nach meiner Vorstellung (durchgezogene Linie) hätte die X-Achse von links nach recht, und die Y-Achse von unten nach oben verlaufen sollen.
In der Realität (gepunktete Linie) ist es aber anders. Die X-Achse geht von unten nach oben und die Y-Achse somit von rechts nach Links. Somit könnte man sagen, dass die Fräse im Prinzip richtig funktioniert, nur dass die Achsen nicht so sind, wie ich mit das vorgestellt haben.

Momentan ist es noch nicht das ganz große Problem für mich, da ich mich einfach umstellen muss. Aber mittelfristig wäre es schon wünschenswert, denn die Achsen so verlaufen, wie ich mir das vorgestellt habe und meinem Verständnis der „Arbeitsfläche“ nachkommt.
Mal schauen, vielleicht komme ich ja noch drauf, wie man die Achsen „vertauscht“ und die Shapeoko unten links ihren Nullpunkt erhält.

Shapeoko 2: Halterung mit Kabelbinder

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In einem meiner letzten Posts über meine Shapeoko 2 hab ich ja geschrieben, dass ich mit einen neuen Fräsmotor zugelegt habe und dafür die Halterung / Aufnahme etwas umbauen musste. Nun ist mir aber etwas störend aufgefallen, dass das lange Blechteil etwas Spiel hat (sich bewegt), wenn die Fräse ihre Richtung wechselt und ich bin mir nicht ganz sicher, welche Auswirkungen dies auf das Fräsergebnis hat. Da ich leider derzeit nicht viel Zeit habe, musste ein Provisorium her und wie ihr auf dem Bild erkennen könnte, habe ich mir kurzer Hand mit einem Holzklotz und einem Kabelbinder beholfen. Und in der Tat, die Konstruktion ist nun viel stabiler und macht beim Fräsen einen solideren Eindruck. Wie und ob ich überhaupt diese Halterung nochmals umbaue, weiß ich momentan noch nicht. Aber ich werd die nächsten Fräsungen einfach mal mit dieser Konstruktion machen und schauen, wie zufrieden ich damit bin.

Shapekoko 2: Umbau Halterung für Kress-Fräsmotor (Teil 2)

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Nach meinem ersten Versuch die Halterung für den Fräsmotor (jetzt Kress FME 800) umzubauen, ist mir leider aufgefallen, dass die Maschinenaufnahme an einem Gehäuseteil der Shapeoko angeht und somit die Höhenverstellung des Schlittens nicht mehr funktioniert. Ich habe mir jetzt zwei Alu-Klötze hergerichtet (55 x 20 x 10 mm), diese mit Bohrungen versehen und diese als „Unterlagen“ verwendet. Nun scheint alles wieder zu passen und bei meinem ersten Frästest mit der neuen „Spindel“ war ich recht zufrieden.
Vielleicht muss ich das Alu-Blech noch etwas verstärken, da es noch etwas sich bewegt, wenn man fräst. Aber da muss ich mal schauen. Nachfolgend ein paar Fotos, auf denen ihr seht, wie ich die Alu-Klötze angebracht und montiert habe.

Anmerkung:
Wenn ich dann mit meiner Halterung so richtig zufrieden bin, dann überleg ich mir noch, dass ich die ganzen Aluteile auch schwarz lackiere. 😉 Sieht einfach besser aus.

Shapeoko 2: Umbau der Frässpindel-Halterung für die Kress FME 800

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Ich musste die Halterung der Shapeoko 2 noch etwas umbauen, damit die Kress FME 800 dort aufgenommen werden kann. Die eigentliche Maschinenhalterung habe habe ich mir auf dem Internet besorgt.

Doch diese Halterung musste weiter nach unten montiert werden, damit die Höheneinstellungen der Shapeoko 2 wieder passend sind. Ich habe mit dazu ein Alu-Blech mit den Maßen 160 x 55 x 3 mm von einem Schlosser besorgt und nachfolgend seht ihr, wie ich die Maschine damit befestigt habe.

Die vier Maschinenschrauben dienen zur Befestigung „meiner“ Halterung am Schlitten der Shapeoko. Die zwei größeren Bohrungen dazwischen dienen als Aussparung für zwei bestehenden Schraubenköpfe des Schlittes der Shapeoko.

Hier die rückseitige Ansicht meiner Halterung. Die aufgeschraubten Muttern dienen als Abstandshalter.

Hier musste ich etwas tricksen, weil mir beim „Schneiden“ der Gewinde in die schwarze Haltung mein Gewindeschneider abgebrochen ist. Somit habe ich im linken Bereich nur noch eine M4 Schraube (statt einer M5) untergebracht. Hält aber meines Erachtens genauso gut. 😉

Hier habe ich meine Halterung bereits an den Schlitten der Shapeoko montiert und es macht eigentlich ein recht robusten Eindruck.

Hier sieht man einen „Fehler“ bzw. eine Problem, dass ich nicht bedacht hatte. Meine Aluplatte geht unten an dem schwarzen Metall an und somit kann der Schlitten nicht mehr nach unten oder oben fahren. Ich muss mir da andere Abstandhalter besorgen und dann sollte es eigentlich klappten.

Und so sollte es dann irgendwann aussehen. Und dann auch funktionieren. Aber die Abstandshalter sollten jetzt nicht mehr das große Problem sein. 😉

 

Shapeoko 2: Lautstärken-Vergleich zwischen dem Standard-Fräsmotor und der Kress FME 800

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Wie ich hier schon erwähnt habe, habe ich mit einen neuen Fräsmotor für meine Shapeoko 2 gekauft und meine Wahl fiel auf die Kress FME 800. Siehe dazu vielleicht auch:

Da es mich selber interessiert hat und ich im Vorfeld bei meinen Recherchen keine wirklich guten Infos dazu gefunden habe, hier mal kurz ein Vergleich, wie sich die beiden Frässpindel in der Lautstärke unterscheiden.

Wie man auf den Bild sieht, ist hier noch der Fräsmotor an der Shapeoko, der standardmässig bei meiner Fräse ausgeliefert wurde. Ich habe diesem auf die höchste Drehzahl eingestellt und hier haben wir denn einen Lärmpegel von 71 dB.

Zur Vollständigkeit: Wenn ich meine Absaugung (Kärcher Staubsauger) mit einschalte, dann kommen wir 73 dB.

Und hier sieht man, dass bereits die Kress Maschine an die Shapeoko gebaut wurde. In der niedrigsten Drehzahl hat man hier einen Pegel von 67 dB (nur die Maschine, ohne Absaugung).

Im höchsten Drehzahlenbereich der Kress FME 800 haben wir dann schon einen Lärmpegel von 79 dB! Das deckt sich aber auch mit den Aussage, die ich teilweise im Internet gefunden habe, dass die Kress nicht der leiseste Vertreter seiner Art ist. Und hier läuft noch nicht mal die Absaugung mit.

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Ich möchte hier noch erwähnen, dass ich die Kress-Spindel zwar an meine Shapeoko bereits montiert habe, diese aber nicht einsetzten kann, da das Alu-Blech noch etwas an einem anderen Maschinenteil angeht und so die Höhnenverstellung derzeit nicht geht. Da muss ich mir noch ein paar Abstandshalter aus Alu besorgen und dann sollte es auch wieder gut sein.

Scheppach TS2010: Bilder vom Innenleben und Reparatur Höhenverstellung

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Nachdem mich in den letzten Wochen immer wieder schon mal die Höhenverstellung meiner Scheppach Tischkreissäge geärgert hat, habe ich mir des Problems am Wochenende angenommen.
Zum einen habe ich den Fehler gefunden und konnte ihn auch reparieren und zum andern habe ich einfach noch ein paar Fotos vom „Innenleben“ geschossen. Vielleicht kann man diese ja mal für irgendwas brauchen. 😉

Ursache des Problems gefunden: rechts, der Metallwinkel ist verbogen, so dass die Hülse auf der Gewindestange durchdreht. Kleine Ursache, große Wirkung. Ich hab jetzt nur mal den Winkel wieder gerade gebogen und angeschraubt. Mal schauen, ob diese Reparatur länger hält. Wenn nicht, dann muss ich mir evtl. was anderes überlegen.

Hier sieht man die „Übertragung“ von der eigentlichen Kurbel zur Höhenverstellung des Kreissägeblattes. Könnte mir vorstellen, dass diese Kunststoff-Zahnräder auch irgendwann Probleme machen, weil sie abgenutzt sind. Momentan schauen sie aber noch gut aus.

Hier mal eine „Totale“ vom Innenleben. Aufgenommen von „unten“. Links der Motor und rechts die Mechanik der Höhenverstellung.

Hier sieht man den Metallwinkel der Höhenverstellung nach meiner Reparatur. Schön zu erkennen ist auch, wie die Hülse eigentlich passgenau in die Aussparung des Winkel passen müsste.

Hier das Ganze nochmal in einer Nahaufnahme.

Wie man hier sieht, muss ich die Maschinen-Tischplatte demontieren, damit ich an den verbogenen Metallwinkel hin gekommen bin. Dazu vielleicht noch einen Anmerkung: Die Tischplatte ist mit 4 Schrauben am am Gehäuse befestigt. Davon erreicht man 3 Stück gut und die vierte sehr, sehr schlecht. Beim Zusammenbau hab ich mich dann dazu entschlossen, dass ich die letzte Schraube dann einfach weg lasse. Und noch ein Tipp für den Zusammenbau: Markiert euch die Position des Maschinentisches BEVOR ihr ihn weg baut. Und achtet beim Zusammenbau darauf, dass ihr diese Markierungen auch wieder trefft. Sonst geht es euch wie mir, das dann die Aussparung für das Kreissägeblatt nicht mehr genau passt und ihr die Tischplatte nochmals lockern und verschieben müsst.

Halterung für Kress FME 800 für meine Shapeoko 2

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Ich hab ja schon erwähnt, dass ich mir eine leistungsstärkere Frässpindel für meine Shapeoko 2 bestellt und zugelegt habe. Genaueres zu der Kress-Maschine und warum ich sie überhaupt zugelegt habe, findet ihr in nachstehenden Bericht:

Nun stand ich aber vor dem Problem, dass die Kress-Spindel nicht in die standardmässigen Halterungen passt, die bei der Shapeoko (wenn man sie über myHobby-cnc.de bestellt) dabei sind.

Meine anfängliche Idee war, dass ich mir selber eine Maschinenaufnahme bastle und dort die Kress befestige. Ich hatte den Plan, dass meine Halterungen an Form und Größe den mitgelieferten Halterungen ähneln und ich diese (erstmal) aus 18mm Multiplex fertige. 

Noch nun habe ich eine fertige Halterung für diesen Typ von Maschinen bei CNC-Plus.de gefunden und habe mir diese dann auch gleich bestellt. Ich denke, dass diese Halterunge besser passt und es einfach auch einen Ticken professioneller aussieht. Ich hätte bei meinen Halterungen die Spindel „oben“ am Maschinengehäuse eingeklemmt, was wahrscheinlich schon ginge, aber mir doch auch irgendwie gegen den Strich ging.

Die „fertige Halterung“ (Eurohals-Motorhalter – geiler Name) nimmt die Kress-Maschine unten am Motorflansch auf, welcher ja dafür vorgesehen ist und mir somit auch besser gefällt. Und für ca. 25 EUR inkl. Versandkosten, ist es mir das auf alle Fälle auch wert. Nachfolgend noch der Link, wo ihr den Motorhalter bestellen könnt oder aber mehr Infos dazu bekommt.

Und hier noch eine kleine Übersicht, für welche Maschinen der „Eurohals“ gut passen sollte.

Anmerkung:
Mich hat es auch gerade erwischt und ich hab es leider erst zu später gelesen:
Die Kollegen von cnc-plus.de machen gerade Urlaub. Vom 15. Mai bis zum 6. Juni werden dort keine Bestellungen verschickt 🙁
Somit muss ich noch etwas auf die Halterung warten. Aber vielleicht bau ich mir ein ähnliches Provisorium und probier damit die Kress Spindel schon mal aus 😉

Passend für folgende Fräsmotoren:

– AEG GS 500 E
– AW-FSE 500 / 1050 / 1600
– Bosch GGS 27C / GGS 28C / GGS 28LC /
– Isel UFM 500 / UFM 1050
– Kress 530-FM / 800-FME / 1050-FME / 1050-FME-1
– Kress FM 6990 E / Kress FS 6901 E
– Makita GD0600 / GD0800C
– Metabo FME 737
– Proxxon BFW 40/E
– Suhner UAC 28-F / UAC 25-F / UAC 25-RF / UAC 30-RF
– Suhner UAD 28-F / UAD 25-RF / UAD 25-RF
– Alle Fräsmotoren / Schleifmotoren mit 43mm Eurohals sowie bis max. 80mm Motor-Durchmesser.

 

Neuer Fräsmotor für meine Shapeoko 2

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Nachdem ich nun doch schon eine Zeitlang die Shapeoko 2 Fräse bei mir im Einsatz habe und ich mal behaupten würde, dass ich die grundsätzlich Bedienung im Griff habe, kommen nun andere Wünsche. So ist mir zum Beispiel neulich aufgefallen, dass wenn ich einen 3 mm Fräser eingelegt habe, die Nut davon ca. 3,5 bis 3,8 mm hat. Ich konnte mit dem bloßen Auge schon feststellen, dass der Fräse etwas „eiert“ und wenn man dann im Internet etwas nach diesem Problem sucht, dann kommt man sehr schnell zu der Erkenntnis, dass der mitgelieferte Fräsemotor keinen besonders guten Rundlauf hat und einfach von Haus aus gerne mal „unrund“ läuft. Mich hat das etwas geärgert, weil ich eigentlich bei einem Werkstück eine Nut von ca. 8 mm haben wollte, aber nach dem fertigen Fräsevorgang ist mir aufgefallen, dass meine 8mm Nut ca. 9,5mm hatte. 

Ich hab mich dann dazu entschlossen, dass ich mal schauen, was es so an alternativen Fräsmotoren für die Shapeoko so gibt und da wird man ziemlich schnell fündig. Ich hab mir dann ein paar Modelle genauer angeschaut und bin aber dann bei der Spindel von Kress hängen geblieben (http://www.kress-elektrik.de/Elektrowerkzeuge.71+M5f09a25b27c.0.html?&tx_commerce_pi1%5BcatUid%5D=17&tx_commerce_pi1%5BshowUid%5D=34).

Von diesem Fräsmotor gibt es drei Leistungsklassen und eigentlich wollte ich mir die kleinste mit 530 Watt kaufen. Doch dann hab ich im Internet gefunden, dass diese Variante keine Drehzahlregulierung hat, und nur immer auf „Vollgas“ läuft und vielleicht auch deswegen sehr laut sein muss. 
Ich hab mich nun für die 800 Watt-Variante entschieden, da diese etwas leiser sein soll und eben besagte Einstellung der Drehzahl bietet. Bei Kress bin ich auch deswegen geblieben, weil dieser Fräsmotor in Deutschlang gut zubekommen ist und es mit der Lieferung und/oder Garantie keine Probleme geben sollte.

Standardmässig ist bei der Kress FME 800 eine Spannzange von 8mm beigelegt, aber für meine Shapeoko-Fräse benötige ist ja eine mit 3,1mm. Ich dann aber im Internet ein Set gefunden, bei dem bei der 800-Watt-Fräse vier Spannzangen enthalten sind. Eben die standardmässige 8mm, 6mm und die 3,1mm Spannzange. Die vierte Variante weiß ich jetzt gerade nicht mehr. 😉

Die Lieferung des Fräsmotors soll in der Woche nach Ostern erfolgen und ich bin schon gespannt, welche Leistung der neue Fräsemotor hat, wie es sich mit dem Rundlauf verhält (der Hersteller wirbt damit sehr stark) und die ich die Halterung umbauen muss, damit der neue Fräsmotor an der Shapeoko befestigt werden kann.

Wenn ihr euch auf für den Kress-Fräsmotor interessiert, dann könnt ihr diesen über folgenden Link gerne bestellen:

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Technische Daten

Nennaufnahmeleistung 800 Watt 
Leerlaufdrehzahl 10.000 – 29.000 1/min. 
Spannzange 8 mm 
Spannhals-Ø 43 mm 
Maschinengewicht 1,4 kg 

Produktmerkmale

  • Sanftanlauf und Anlaufstrombegrenzung
  • Edelstahl-Motorflansch mit Doppellagerung für höhere Fräskräfte
  • Elektronischer Überlastschutz verhindert das Überhitzen des Motors
  • Abschaltkohlebürsten zum Schutz des Motors
  • Zum Antrieb von Biegewellen geeignet
  • Netzkabel mit 4 m Gummizuleitung

Shapeoko 2: kleiner Helfer für die Absaubung

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Ich musste recht schnell feststellen, dass wenn man die Fräse arbeiten lässt, dass eine gewisse Menge an Frässtaub entsteht, den man schon gerne absaugen möchte. Ein Anschluss der Shapeoko an die „richtige“ Absaubung von mir, schein mir etwas „übertrieben“. Darum habe ich mich dazu entschlossen, dass ich die Fräse an meinen Kärcher-Staubsauber anschliesse. Dazu habe ich mir einen kleinen Helfer gebaut, der mir ihr recht gute Dienste leistet.

Wie schon in einem etwas früheren Artikel erwähnt (http://ostermeier.net/wordpress/2017/03/shapeoko-2-absaugung-angebracht/) habe ich direkt am Fräsmotor einen kleinen Schlauch aus der Teichbau-Abteilung meines Baumarkts angebaut. Und da es keinen fertigen Adapter von diesem Schlauch auf den Staubsaugerschlauch gibt, habe ich mir einfach selber einen gebaut. In die Hände gespielt haben mir die Durchmesser der beiden Schläuche.
Der „Kleinere“ hatte einen Aussendurchmesser von 15 mm und der Staubsaugerschlauch von 35 mm.

Jetzt habe ich mir einfach ein Stückholz gebastelt, welches auf der einen Seite dieses 15mm Loch, und auf der anderen Seite die 35 mm  Bohrung hat. Das alles passt so gut, dass beide Schläuche ohne weitere Befestigung dort halten und auch nicht von selber da wieder raus rutschen. 

So kann ich jetzt sehr schnell und vor allem unkompliziert die Späne der Fräsmaschine absaugen. 🙂

Shapeoko 2: Video von einem der ersten Frästests / Klemmhölzer für die Fräse

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Nachdem ich nun die Shapeoko 2 seit einigen Wochen zusammen gebaut habe und mich in dieser Zeit immer irgendwie damit gespielt habe, wollte ich nun mal was „Nützliches“ damit machen. 

Wie schon erwähnt habe ich mir ja in die Arbeits- bzw. Opferplatte solche T-Nutschienen von INCRA eingebaut (http://ostermeier.net/wordpress/2017/03/shapeoko-2-aufbau-arbeits-und-opferplatte/)und damit ich diese noch richtig sinnvoll nutzen kann, benötigte ich dazu noch so Klemmhölzer, die ein Langloch in der Mitte haben, damit man sie dort festschrauben kann. 

Es lag also auf der Hand, dass man diese Klemmhölzer gleich direkt mi der CNC Fräse machen / herstellen könnte und davon habe ich einfach mal ein kleines Video gemacht. Hinweis: Die Wiedergabe erfolgt in 2x!

Als Material für die Klemmhölzer habe ich 10mm starkes Buchen-Sperrholz verwendet und dort habe ich dann auch die Vorschubgeschwindigkeit der Fräse von ca. 72cm/min auf ca. 60cm/min runter gestellt, weil sich so die Fräse einfach leichter tut.

Shapeoko 2: Easel Update bringt nützliche Funktionen

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Hab ich erst noch vor Kurzem in einem Artikel geschrieben, wie man über Umwege „runde Ecke“ in der Easel-App machen kann, so hat diese vor einigen Tagen ein Update erhalten und da sind ein paar wirklich nützliche Funktionen mit eingebaut worden.

Kurz gesagt, kann Easel jetzt auch mit „Maßen“ und Koordinaten“ umgehen. Das bedeutet in der Praxis, dass man im „Shape“-Reiter (neben „Cut“) wenn man ein Objekt ausgewählt hat, nun die Platzierung sehr genau mittel X und Y Werte angeben kann. 

Ebenfalls neu ist, dass man bei Objekten nun direkt deren Größe (auch in mm) eingeben kann. Das ist mir im Vorfeld schon störend aufgefallen, hätte mir aber nicht gedacht, dass mein Wunsch so schnell in Erfüllung geht.

 

Ebenfalls neu, und wie gesagt bereits schon mal in eine Artikel behandelt, sind die „runden Ecken“, die man nun auch gleich direkt eingeben kann. Das ist eine echt praktische Funktion und hätte ich mir schon öfter gewünscht. 😉 Aber wir wollen nicht jammern, jetzt ist sie ja eingebaut.

 

Shapeoko 2: Z-Achse fräst nicht tief genug

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Am vergangen Wochenende wollte ich zum ersten Mal mit meiner Shapeoko 2 Fräse etwas „durch“ und somit aus fräse. Ich hatte mir dafür Sperrholz in der Dicke von 10 Millimeter besorgt. Nach dem ersten Fräsvorgang stellte ich fest, dass nicht durch gefräst wurde und nur etwas eine Tiefe von 6,5 mm erreicht wurde. Seltsam.

Ich hab dann meinen Fräsmotor etwas tiefer gesetzt und nachgeschaut ob dieser bis zur Opferplatte fahren könne. Das war jetzt der Fall – also nächste Frästest. Wieder nur die 6 mm Tiefe erreicht. Da ich dann nicht mehr weiter wusste, hab  ich einen Bekannten gefragt und der meinte, ich sollte mal den Z-Achsen Wert beim GRBL verändern. Ok, leichter gesagt, wie getan. Aber ich hab mal geschaut.

Und es stellte ich dann heraus, dass man z.B. mit PUTTY oder COOLTERM eine Verbindung relativ einfach aufbauen kann. Die Bluetooth-Verbindung ist bei mir COM4 (sieht man im Gerätemanager) und ich hab Putty dafür verwendet. Dort stellt man ein, dass man eine „serielle Verbindung“ aufbauen möchte und trägt dann den COM-Port ein. Dann initiiert den Verbindungsaufbau und bleibt dann das Fenster leer, einfach mal auf die ENTER Taste drücken. 😉

Dann gibt es ein paar einfach Befehle, die man braucht bzw. wissen muss.

Ich weiß zwar nicht genau, war um die Z-Achse nicht passte, aber ich habe eine Theorie dazu. Ich hab mit bei der Bestellung meiner Fräse gleich das Z-Achsen Upgrade Kit dazu bestellt und vielleicht hängt es damit zusammen? Vielleicht eine andere Gewindesteigung?! Egal. Moment scheint es zu passen. 

Shapeoko 2: Runde Ecke mit Easel WebApp

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Nun habe ich seit einigen Wochen meine Shapeoko 2 Fräse und bin gerade noch am Austesten, was man alles damit machen kann. Ich für meinen Teil hab die „Easel“-Software von Shapeoko selbst für mich entdeckt, weil dessen Bedienung mir am zugänglichsten war. Allerdings ist mir jetzt von 1-2 Mal aufgefallen, dass man dort keine Rechtecke mit abgerundeten Ecken machen kann.

Also zumindest nicht „out of the box“. Aber mit einem kleinen Trick bekommt man es doch hin.
Als erstes zeichnet man ein normales Rechteck und markiert dieses anschliessen. Dann wechselt man in dem „App-Reiter“ und wählt dort die App „Offsetter“ aus.

Nun werden hier zwei Rahmen erstellt. Anschliessend kann man das Ergebnis importieren und hat diese beiden Rahmen auf seiner Arbeitsfläche. Ich für meinen Teil lösche dann immer den inneren Rahmen und ziehe den äusseren (verbleibenden) Rahmen auf die Größe, die ich brauche. Anschliessend lösche ich das (zugrunde liegende) Rechteck.

Paulownia (Leim)Holz für mich entdeckt

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In einem OBI Baumarkt bei mir in der Nähe befindet sich eine sehr gut sortierte Holzabteilung, die jedem Holzwerker das Herz aufblühen läßt. Neulich hab ich mal wieder einen „größeren“  Leimholz gekauft und war doch recht überrascht, dass es dort neben dem normalen Fichten-, Kiefer- und Tannen-Leimholz auch noch ein paar speziellere Sorten gibt.

Neben Eiche- und Buchen-Leimholz findet man dort auch Arkazien- und (für mich bis zu diesem Zeitpunkt völlig unbekannt) Paulownia-Leimholz. Und eben diese letzte Sorte wollte ich euch mal hier kurz vorstellen. Paulownia fiel bei mir auf, weil es sehr leicht ist. Paulownia hat nur ungefähr 310 kg pro m2 – Fichte zum Beispiel hat ca. 470 kg pro m2. Dadurch ist diese Holzart auch relativ weich und ich entschied mich, darauf die Opferplatten meiner Shapeoko-Fräse zu machen.

Ich habe auf einer Webseite gelesen, dass Paulownia als „Aluminium unter den Holzarten“ bezeichnet wird und diese Aussage ist (finde ich) recht passend. Nachstehend noch ein paar Auszüge aus obig erwähnter Webseite, die die Eigenschaften recht gut beschreiben.

Das Holz der Paulownia wird als Wertholz (Link zu: Paulownia-Holz;Wertholz) für die Herstellung von Möbeln, Musikinstrumenten, im Boots- und Flugzeugbau und vielen weiteren Bereichen verwendet in denen ein ästhetisches und leichtes Holz gefragt sind. Aufgrund der Stabilität in Einklang seines geringen Gewichtes gilt Paulownia-Holz als das „Aluminium“ unter den Holzarten. 

Hier wird eigentlich in wenigen Zeilen recht gut erklärt und beschrieben, für was alles Paulownia verwendet werden kann. Möbel daraus sind mit – zumindest bislang – nicht unter gekommen.

Paulownia bildet ein helles Holz, dessen Farbton von einem zarten honiggelb bis in ein leichtes grau hineinreicht. Seine Oberfläche ist von einem seidigen Glanz gekennzeichnet. Besonders ins Auge fällt hierbei die charakteristische Maserung des Holzes aufgrund seiner weit gestellten Jahrringe.

Zum Aussehen möchte ich noch hinzufügen, dass die Oberfläche sehr gleichmässig ist und das kommt sehr wahrscheinlich vom schnellen Wachstum dieses Baum. Erstaunlich ist auch, dass in den Leimholzbrettern, die ich bislang gekauft habe, kein einziger Ast zu finden war. 

Mit durchschnittlich nur 310 kg je Kubikmeter bildet Paulownia eines der leichtesten Hölzer der Welt. Im Vergleich dazu bringt es unser heimisches Eichenholz auf ca. 580 kg je Kubikmeter und selbst unsere als sehr leicht geltende heimische Fichte bringt es auf immerhin noch 470 kg. Obwohl Paulownia trotz dieser geringen Dichte eine hohe Stabilität aufweist, wird das Holz bevorzugt in Bereichen verwandt, in denen die Priorität auf Gewichtsreduzierung liegt. Hierzu zählen unter anderem der Bootsbau, Flugzeugbau und der Bau von Wohnwagen und Karawanen.

Bevor ich die genauen Gewichtswerte von Paulownia kannte, habe ich etwas salopp als „Balsaholz-Variante“ bezeichnet, weil es wirklich überraschten leicht ist.

Aufgrund seiner geringen Dichte besitzt das Holz eine relativ weiche Oberfläche. Diese lässt sich zwar sehr gut bearbeiten, macht sie aber auch anfällig für Kratzer und Beschädigungen.

Genau diese weiche Oberfläche war genau passend für den Einsatzzweck, den ich hatte. Den als Opferplatte für meine CNC-Fräse ist dies sehr dienlich und ich muss mir keine Gedanken machen, sollte ich mal etwas zu tief fräsen.

Ich wollte euch Paulownia mal als „alternativ Holzart“ vorstellen, denn es kann ja durchaus mal sein, dass ihr ein leichtes, aber doch stabiles Holz benötigt und dafür ist es wunderbar. 😉