Shapeoko 2: Schnelles Bastelprojekt „Namensschilder zum Aufhängen“

Da ich am Wochenende mal wieder Zeit hatte, habe ich ein schnelles Bastelprojekt in Angriff genommen, welches in seiner Endausbaustufe als Mitbringsel für gute Freunde gedachte ist.

Im Grunde sind es nur ein paar gefräste Leisten, die ich fertig im Baumarkt kaufe, die dann noch lackiert und geschliffen werden, anschliessend werden Löcher gebohrt und zu guter letzt werden die Leisten auf ein Lederband samt Holzkugeln (als Abstandhalter) gefädelt.

Wie der Fräsen vor sich brauche ich hier wahrscheinlich nicht mehr erläutern.  

So sehen die fertig gefrästen und lackieren Leisten aus.

Leider habe ich kein Foto gemacht, als ich die Hölzer geschliffen hatte. Dafür verwende ich einen Exzenterschleifer von Bosch und schleife die Leisten erst mit einer Körnung von 120 und wenn dann die überschüssige Farbe entfernt ist gehe ich nochmals mit einem Schleifpapier mit einer Körnung 240 drüber.

Jetzt kommt der etwas heikle Teil: Durch die komplette Breite der Leisten muss ein 3mm Loch gebohrt werden, durch dass dann das Lederband gefädelt werden kann. Da die Leisten nur ca. 9mm dick sind, muss man sich einen Anschlag an der Ständerbohrmaschine vorbereiten, damit man sehr gerade die Leisten druchbohrt.
Die kleinen Holzkugeln, als auch das Lederband habe ich einfach bei Amazon bestellt und waren wirklich günstig. Fertig aufgefädelt und aufgehängt macht es einen richtig guten Eindruck. Ach ja, die Oberfläche habe ich dann noch mit Bienenwachs eingelassen und nach dem Trocknen gebürstet.

Ach ja und noch ein Hinweis: Gefräst wurden sowohl die Namen, als auch die Verzierung mit einem 60 Grad V-Cut Fräsen. Mit „Easel Pro“ kann man jetzt auch „3D Fräsen“ und bei der Verzierung kann man recht schön erkennen, dass die Linien unterschiedliche Breiten haben, was nur mit einem solchem Fräser und der „3D-Option“ machbar ist.

Siehe dazu: https://www.youtube.com/watch?v=guJS5Hih1Kw&feature=youtu.be

 

Shapeoko 2: Neue, längere Incra-Schienen eingebaut

Als ich im März 2017 mitten im Zusammenbau meiner Shapeoko war, hat es mich nicht sonderlich gestört, dass die von mir verwendeten Incra-Schienen eigentlich etwas zu kurz waren. Ich glaube, ich hab mit damals die Schienen in einer Länge von ca. 90 cm bestellt und diese dann einfach in der Mitte geteilt.

Zu der Zeit war ich noch der Meinung, dass die Länge der Schienen ja locker reicht…

Ich hab die INCRA Schienen ca. 46 cm lang gemacht und ich denke, dass sollte reichen, weil ich in der Breite ja eh nur einen Netto-Fräsbereich von ca. 30 cm habe.

Jetzt, ein gutes halbes Jahr später, bin ich da etwas schlauer (geworden). In der Praxis stellte ich heraus, dass das Einfädeln der Spannelement* (Shapeoko 2: Neue Spannelemente)etwas arg umständlich ist, wenn die Schienen so kurz sind. Und ausserdem kann es dann gut und leicht sein, dass die Sternmuttern genau unser den Führungsschienen der Fräse sind, was das Aus- oder Zudrehen nicht unbedingt leichter macht.

Darum hab ich mich entschlossen, dass ich mit neue Incra-Schienen bestelle und diese dann auf die Länge anschneide, wie auch meine Opferplatte ist. Diese habe ich nun am Wochenende gemacht und es stellte sich heraus, dass das die richtige Entscheidung war.

Hier die neuen Spannelement noch in den alten Incra-Schienen.
Die alten Schienen waren ca. 5,5 cm auf jeder Seite zu kurze und das war mit zu umständlich auf Dauer.

* By the way: Die neuen Spannelemente machen einen guten Job, da sie das Werkstück über die komplette Breite nach unten drücken. 

Nachtrag 5. November 2017:
Nachdem ich beim Verfassen dieses Posts irgendwie kein passendes Foto von den „passenden“ Incra-Schienen hatte, möchte ich dies nun nachreichen.

Anmerkung: Ich hab nur mal die „ersten 3“ Schienen ausgewechselt. Das sind die Schienen, die ich am meisten im Einsatz habe. Ich hin jetzt am Überlegen, ob ich nicht die restlichen Schienen einfach auch auf die komplette Breite verlängere… dazu würde ich aber einfach die nun übrigen Schienen an die vorhanden anstückeln.

 

Internet-Logbuch vom 27. Oktober 2017 – iPhone 8 und 8 Plus, Cardhop von FlexiBits, Perfekte Gehrungen auf der Tischkreissäge, Star Trek Discovery 2. Staffel bestätigt, iOS 11 Taschenrechner-Fehler, Plotagraph derzeit kostenlos

Shapeoko 2: Grbl 0.9 konfigurieren / Tiefeneinstellunge passt (wieder einmal) nicht

Ich hab schon mal in einem etwas älteren Artikel darüber gejammert, dass meine Tiefeneinstellung (also die Z-Achse) bei meiner Shapeoko 2 irgendwie nicht passt. (Alter Artikel von 14. März 2017: Shapeoko 2: Z-Achse fräst nicht tief genug )
Nun hatte ich wieder den Fall, dass ich meine gewünschte Frästiefe mal 1,5 nehmen musste, damit ich die richtige Tief auch bekommen habe. Da ich mich noch erinnern konnte, dass ich dies schon mal hatte und auch aufgeschrieben hatte, was ich damals gemacht habe, war es dieses Mal nicht mehr so schwierig die nötigen Korrekturen vorzunehmen.

Wie in dem alten Bericht auch schon geschrieben, musste ich damals einen Wert in der Grbl 0.9 Software korrigieren. Und auch dieses Mal war es wieder so, dass ich in der Variable $102 wieder den Standardwert von 188.2 vorfand und er irgendwie bei mir nicht passt.  Ich hab jetzt mal die Gelegenheit genutzt und etwas ausführlicher dokumentiert, wie man zum Umkonfigurieren vorgehen muss.

Als erstes muss man sich seriell mit der Fräse verbinden. Da ich hierfür Bluetooth einsetzte muss ich bei mir COM-Port 4 einstellen. Da ich es immer vergesse und es scheinbar bei mir auch so funktioniert, baue ich die Verbindung mit 9600 Baud auf. In der Anleitung werden 115200 Baud vorgeschlagen (Set the baud rate to 115200 as 8-N-1 (8-bits, no parity, and 1-stop bit.)
Hat die Verbindung geklappt, dann solltet ihr ein solches Fenster vor euch sehen. Hier wird schon angezeigt, dass man mit „$“ die Hilfe angezeigt bekommt. Ich möchte noch erwähnen, dass meine Eingaben von der Tastatur nicht in diesem Fenster angezeigt werden und man sich darauf verlassen muss, dass man alles richtig eintippt. Aber zum Glück ist dies ja nicht so viel und man bekommt es schon hin.
Die Hilfe ist dann recht übersichtlich, gibt einem aber alle Möglichkeiten, die man braucht, um Variable einzusehen und diese zu verändern.

Was wir hier erst mal brauchen ist das Kommando „$$“, welche die Grbl-Variablen anzeigt. Wie dies aussieht, seht ihr auch dem nächsten Screenshot. 
Anmerkung: Ich habe den Screenshot gemacht, als ich bereits den Wert für 102 verändert hatte. Wenn euer Grbl mit den Default-Werten läuft, dann steht bei 102 = 188.2

Wenn wir nun einen Wert verändern wollen, dann benötigen wir den Befehl: $x=value Wobei ihr anstatt dem „x“ die Nummer der Variable eingebet (in unserem Fall die 102) und statt dem „value“ den Zahlenwert, den ihr benötigt. In meinem Fall musste ich den Defaultwert verdoppel und darum habe ich hier die 372 eingetragen.

Die Original-Webseite zum Konfigurieren des Grbl 0.9 findet ihr unser nachstehender URL in englisch:
https://github.com/grbl/grbl/wiki/Configuring-Grbl-v0.9

Hier noch ein paar Auszüge aus der Beschreibung auf GitHub, die ich für interessant halte:

$$ (view Grbl settings) <zeigt die Grbl Werte an >
$# (view # parameters)
$G (view parser state)
$I (view build info)
$N (view startup blocks)
$x=value (save Grbl setting) < damit verändert ihr einen Wert >
$Nx=line (save startup block)
$C (check gcode mode)
$X (kill alarm lock)
$H (run homing cycle)
~ (cycle start)
! (feed hold)
? (current status)
ctrl-x (reset Grbl) < damit startet ihr euer Grbl neu>

$x=val – Save Grbl setting

The $x=val command saves or alters a Grbl setting, which can be done manually by sending this command when connected to Grbl through a serial terminal program, but most Grbl GUIs will do this for you as a user-friendly feature.

To manually change e.g. the microseconds step pulse option to 10us you would type this, followed by an enter:

$0=10

If everything went well, Grbl will respond with an ‚ok‘ and this setting is stored in EEPROM and will be retained forever or until you change them. You can check if Grbl has received and stored your setting correctly by typing $$ to view the system settings again.

 

$100, $101 and $102 – [X,Y,Z] steps/mm

Grbl needs to know how far each step will take the tool in reality. To calculate steps/mm for an axis of your machine you need to know:

  • The mm traveled per revolution of your stepper motor. This is dependent on your belt drive gears or lead screw pitch.
  • The full steps per revolution of your steppers (typically 200)
  • The microsteps per step of your controller (typically 1, 2, 4, 8, or 16). Tip: Using high microstep values (e.g., 16) can reduce your stepper motor torque, so use the lowest that gives you the desired axis resolution and comfortable running properties.

The steps/mm can then be calculated like this:

steps_per_mm = (steps_per_revolution*microsteps)/mm_per_rev

Compute this value for every axis and write these settings to Grbl.

Shapeoko 2: V-Cut Fräser ausprobiert

Am vergangenen Wochenende hatte ich nun endlich mal wieder Zeit, dass ich die neu bestellten V-Cut Fräser ausprobieren konnte.

Folgende Fräse habe ich mit bei Sorotech bestellt und ausprobiert hab ich jetzt mal die Variante mit der 60 Grad Spitze.

Um es gleich mal vorweg zu nehmen, ich war von dem Ergebnis mehr als beeindruckt. Ich habe dafür die Funktionen von Inventables „Easel Pro“ verwendet, die ich gerade als Beta-Tester ausprobieren darf.

Nachfolgende ein paar Fotos von meinen Frästests.

Hier habe ich mal ausprobiert, wie es aussieht, wenn man die Schrift vollständig ausfräsen läßt. War keine so gute Idee, weil man in der „Fläche“ recht deutlich die Fräswege des Fräsers sieht.
Im nächsten Versuch habe ich nur mal den Umriss fräsen lassen (outline on path), was mir schon sehr viel besser gefällt und richtig gut aussieht. Netter Nebeneffekt: Das Fräsen geht im Verhältnis relativ schnell. Ich glaube für meinen Vornamen hat die Shapeoko ca. 6 Minuten gebraucht. (Standardwerte für Sperrholz).
Und hier habe ich den Schriftzug noch etwas kleiner gefräst. Kann man schon mal machen, aber ich finde, dass die größere Schrift besser aussieht. Das passt das Verhältnis von gefrästem Umriss und Schriftgröße besser zusammen. Bei der kleineren Variante wirkt der Umriss etwas zu dominant.
Ach ja, hier sieht man recht schön, dass die bestellen Sorotech V-Fräser zwar einen 3,175mm Schaft haben, aber sich dann vorne verjüngen. Ich würde sagen, dass dort ein max. Fräsdurchmesser von ca. 2mm zur Verfügung steht.

Kein Telnet mehr unter macOS High Sierra

Hab heute mitbekommen, dass Apple mit seinem aktuellem macOS High Sierra (Vers. 10.13) sich im Terminal von Telnet verabschiedet hat und dieses nicht mehr Bestandteil des Betriebssystems ist. 
Es gibt einige Anleitungen, wie man sich dieses wieder zurückholt (HomeBrew oder von einer Sierra-Installation), aber eigentlich ist dies aus Sicherheitsbedenken nur konsequent. Aber ja, es gibt immer noch Anwendungsfälle (alte Switche oder dergleichen), bei denen eine Telnet-Verbindung elementar ist.

Auszug aus Wikipedia:
https://de.wikipedia.org/wiki/Telnet

Telnet (Teletype Network[1]) ist der Name eines im Internet weit verbreiteten Netzwerkprotokolls. Dieses alte und bekannte Client/Server-Protokoll basiert auf einem zeichenorientierten Datenaustausch über eine TCP-Verbindung. Neben dem Protokoll wird der Name Telnet auch für die Dienste Telnet-Server und insbesondere für Telnet-Client verwendet. Beide Dienste verwenden das Telnet-Protokoll zur Kommunikation. …

Epoxydharz L + Härter L

Ich hab neulich einen RSS-Feed-Artikel gelesen (http://michael-hild.blogspot.de/2017/09/tipp-grobporiges-holz-ohne-verlaufen.html) geschaut, in dem mit mit der Hand bzw. einer Oberfräse ein Schriftzug angefertigt wurde und dann anschliessend wurden die Vertiefungen mit Epoxidharz ausgegossen. Mich hat das so interessiert, dass ich den Autor des Artikels angeschrieben habe und mir die Bezugsquelle des Harzes schicken hab lassen. 

iOS11: Wiedergabe nach Pause, Siri oder ähnlichen

Ich hab nun seit ein paar Tagen die offizielle Version von Apples iOS 11 auf meinem iPhone installiert und bin damit recht zufrieden. Da ich es sehr häufig im Auto zum Podcast hören verwende ist mir dabei etwas aufgefallen, was ich hier kurz erwähnen wollte. Es kommt mir so vor, dass wenn man die Audio-Wiedergabe durch etwas „stört“ (wie zum Beispiel ein Dialog mit Siri), dass dann die Audiowiedergabe ca. 15 Sekunden in die „Vergangenheit“ springt und wieder wiedergibt, was man bereits gehört hat. Ich bin mir noch nicht ganz sicher, wie gut dass mir dieses Feature gefällt und ob es wirklich beabsichtigt ist,  aber nach einem längeren Telefonat macht es aber wirklich Sinn.

Shapeoko 2: Weiteres Holzschild gefräst

Am Wochenende war es wieder einmal soweit – ich hab mit meiner Shapeoko ein Holz- / Namensschild für ein Hochzeitspaar gefräst. 
Mir ist aufgefallen, dass ich mittlerweile soviel Routine habe, dass die Herstellung des Schilds gleich auf Anhieb und ohne größere Komplikationen funktioniert hat. Dennoch dazu vielleicht ein paar Anmerkungen:

  • optisch: Vielleicht sollte ich beim nächsten Mal die Schrift „füllend ausfräsen“, statt nur die „Umrandung“.
    Schaut vielleicht besser aus!?!?
  • Habe dieses Mal bei der Sprühdose matt schwarze Farbe verwendet und das macht deutlich mehr her.
  • Vielleicht sollte ich auch mal mit silberner und goldener Farbe experimentieren, da dies vielleicht besser zum Anlass passt.
  • Das Abschleifen der überschüssigen Farbe habe ich mit meinem Einhand-Exenterschleifer gemacht. Erst, grob, mit 80er Körnung, anschliessend ein zweites Mal mit 240er Schleifpapier. Hat eine sehr schön glatte Oberfläche ergeben. 
  • Anschliessend wieder mit Bienenwachs eingelassen und aufpoliert.
  • Hatte leichte „Ausbrüche“ innerhalb den Buchstaben, was nicht ganz so toll aussieht. Mal überlegen, ich beim nächsten mal einen kleineren Fräser verwende (2mm statt 3mm) und ob ich vielleicht eine andere Holzart verwende.
  • Ich hab übrigens im KFZ Bereich gesehen, da gibt es so „Sprüh-Folie“, die zum Beispiel zum Schutz von Alufelgen aufgetragen werden kann. Diese „Folie“ soll sich, wenn man sie nicht mehr haben möchte, auch wieder abziehen lassen. Müsste das auch mal auf Holz ausprobieren. Also vorher die Folie aufsprühen, dann fräsen und anschliessend die Folie anziehen. Wenn das nämlich gut funktioniert, dann könnte man sich die Schleiferei ersparen.

Internet-Logbuch vom 25. August 2017 – Audio Lux on Kickstarter, Fräsparameter, Fräsmaterial, Numark DJ2Go2 Controller, macOS 32bit App identifizieren, wp-config.php Erklärung, Synology C2 Backup Preis, Resilio BitTorrent Sync Tool

Shapeoko 2: neue Spannzange für Kress FME800 (CNC-Plus.de)

Wie ich im April schon berichtet habe, habe ich mir einen neuen, leistungsstärkeren Fräsmotor für meine Shapeoko 2 bestellt (http://ostermeier.net/wordpress/2017/04/neuer-fraesmotor-fuer-meine-shapeoko-2/) und dabei auf ein Set zurück gegriffen, welches gleich inkl. drei Spannzangen war.

Nun hatte ich aber seither Probleme wenn ich den Fräser wechseln wollte. Auch denn die Überwurfmutter locker bzw. sogar ganz entfernt war, konnte ich den Fräser nur mit extremen Kraftaufwand aus der Kress-Maschine bzw. aus der Spannzange entfernen. Und da ich bei meinen letzten Fräsprojekten auf sehr dünne Fräser (0,4 und 05 mm Durchmesser) gesetzt habe (http://ostermeier.net/wordpress/2017/08/shapeoko-2-schluesselanhaenger-gefraest/), ist es mir dabei passiert, dass der Fräser beim Ausbau aus der Maschine gegen die „Opferplatte“ schlug und gleich mal abbrach, was sehr ärgerlich ist.

Ich habe mir nun bei CNC-Plus (http://cnc-plus.de/) eine neue Spannzange für die Kress-Maschine bestellt und hoffe nun, dass diese besser funktioniert und den eingesetzten Fräser wieder leichter hergibt.

Ok, die Spannzange ist nicht ganz günstig, aber ich hoffe mal das die Qualität stimmt und er Werkzeugwechsel in Zukunft etwas reibungsloser und problemfreier von der Hand geht.

Ich muss hier fairnesshalber erwähnen, dass die neue Spannzange zwar bereits geliefert wurde, ich aber noch keine Zeit fand diese in der Praxis zu testen. Aber ich möchte hier schon mal ein paar Fotos davon euch zeigen.

Die neue Spannzange ist etwas anders geschlitzt, als die, die ich bislang im Einsatz hatte. Recht schön zu erkennen ist auch die Größe mit 1/8 Inch, was ca. den 3,175 mm im metrischen Bereich entspricht.
Hier eine Ansicht von Vorne: Links die Alte und rechts die neue Spannzange. Hier kann man auch erkennen, dass die Rechte – und somit die Neue – etwas feiner gearbeitet ist. Ich hoffe mal, dass sich dies auch in der „Qualität des Werkzeugwechsels“ wieder spiegelt.
Hier beide (alte und neue) Spannzange von oben und hier erkennt man auch, dass beide Spannzangen den gleichen Durchmesser für das Werkzeug haben. Ich hatte nämlich auch schon die Vermutung, dass ich vielleicht beider alten Spannzange nur eine hatte, die für 3 mm Fräser ausgelegt war und diese deshalb so schon sich wieder lösen ließen.
Hier nochmal der Vergleich: Links die alte Spannzange, rechts die Neue von CNC-Plus.

Windows Fenstermanagement mal anders

Heute hatte ich mal den Fall, dass ich bei einer Remote-Desktopverbindung kurzzeitig auf den Betrieb mit zwei Bildschirmen umgestellt hatte, dort (auf dem zusätzlichen Bildschirm) dann Fenster positioniert hatte und dann doch wieder zurück umgestellt habe auf den Betrieb mit nur einem Bildschirm.

Jetzt ergab sich darauf das Problem, dass der Server sich aber merkte, dass manche Programmfenster ursprünglich auf dem „anderen Bildschirm“ waren und diese dort (wenn auch nicht mehr vorhanden) platziert hat. Somit waren diese Fenster ausserhalb der Reichweite des Benutzers, obwohl diese in der Taskleiste sichtbar waren.

Um die Fenster wieder auf den „Hauptbildschirm“ zu bekommen, gib es von Windows „Bordmittel“ bzw. einen Shortcut, den ich bislang nicht kannte und ziemlich verblüfft war. Nachstehen eine kurze Anleitung, wie ihr das „verschwundene Fenster“ wieder zurecht rückt.

Wählt als erstes mittels „ALT + Tab“ das Programm aus (es muss dafür bereits gestartet worden sein) und lasst dann die Tasten wieder los.
Nun drückt „ALT + Leertaste + V“ und es erscheint am Bildschirm ein „Pfeilsymbol“. Nun könnt ihr mit den Cursor-Tasten das aktive Fenster wieder frei verschieben. Wenn ihr noch wisst, wo vorher der zweite Bildschirm positioniert war, dann könnt ihr jetzt sehr einfach in die entgegengesetzte Richtung das Fenster zurück ins Hauptfenster verschieben. 

Shapeoko 2: Warum funktionieren zwei Achsen nicht mehr?

Ich bin gerade dabei, dass ich mir einen kleinen PC * für die Werkstatt zusammen baue, mit dem ich dann die Shapeoko steuern möchte. Da ich mit diesem PC in der Testphase bin, wollte ich auch die Steuerung über einen frisch gekauften Bluetooth-Stick ** testen. Die Installation des Sticks verlief erfreulich einfach, weil die Treiber dafür bereits in Windows 7 enthalten waren. Die Koppelung des Rechners und der Fräse verlief auch problemlos und als ich dann mal mit Easel die Shapeoko von Hand steuern wollte, bemerkte ist, dass eine Achse tadellos funktionierte, und die anderen beiden (X und Z) nur so ein „Anfahrgeräusch“ von sich gaben, aber keine wirklich Bewegung stattfand. Seltsam?!!?

Erst dachte ich, es läge vielleicht daran, da ich gerade erst den BT Stick installiert hatte, dass der PC vielleicht noch einen Reboot bräuchte um vielleicht die Treiber noch richtig zu initialisieren. Aber auch nach einem Reboot veränderte sich das Verhalten nicht.
Ich hab mich dann noch etwas mit dein Einstellungen der Fräse im „Easel“ beschäftigt und auch mit den „Erweiterten Einstellungen“ der Bluetooth-Schnittstelle – doch alles hat nichts geholfen.

Erst als ich einen weiteren Probelauf mit meinen Laptop machte (der bislang anstandslos funktioniert hat) und es mit dem das gleiche Verhalten aufwies, wusste ich, dass es nicht an den neuen PC lag, sondern das die Shapeoko irgendwo ein Problem hat.

Nach etwas Suchen bin ich dann schliesslich fündig geworden und der „Fehler“ war relativ einfach. Es war zwei Stecker auf dem Board locker geworden und hatten keinen richtigen Kontakt mehr. Daher wir die Fräse dann wohl erkannt haben, dass die Achse angesteuert wird, aber kein Signal bekommen hat, wie weit sie fahren soll.

Hier auf dem Foto sieht man recht schön, wie die 3 Kabel für die 3 Achsen auf das Board gehen. Und die beiden Kabel, die direkt unter dem Steppermotor enden, sind locker geworden. Und da ich normalerweise noch eine Abdeckung für dieses Board habe, fiel mir dies auch erst auf, als ich diese demontiert hatte.

Nachdem die Ursache nun gefunden war, war die Lösung auch denkbar einfach. Stecker wieder richtig draufstecken, testen und gut war. Ich frage mich jetzt nur, wie und warum diese Steckverbindungen überhaupt locker werden konnten. Denn eigentlich sie die Kabel gut fixiert und können sich garnicht soweit bewegen. Ich muss das nun mal noch beobachten und sollte das mit den lockeren Steckern noch öfter vorkommen, dann werd ich diese vielleicht mal mit einem Heißkleber-Punkt fixieren müssen.

* Sobald ich mal Zeit habe und der Rechner vorzeigbar ist, kann ich euch mal erläutern, welchen Hardware ich dafür verwendet habe. So viel sei schon erwähnt: Ich wollte eine relativ günstige Lösung und ich denke, dass ist mir nun auch gelungen. 

** Nachstehend noch schnell ein paar Tipps für euch, was ihr nehmen könntet, wenn ihr auch einen Bluetooth-Stick für euren PC braucht. ***

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Shapeoko 2: Schlüsselanhänger gefräst

Meine Nichte hat mich vor einiger Zeit gefragt, ob ich ihr nicht mit meiner Shapeoko einen Schlüsselanhänger machen könnte. Natürlich stimmte ich zu und machte mich dann auch bald an die Arbeit. Es liegt in der Sache der Natur, dass so Anhänger für den Schlüsselbund nicht zu groß sein sollten und daraus ergab sich die Problematik, dass die Schriftzeichen auch relativ klein (ca. 8 mm Höhe) sind.

Meine bisherigen Sachen konnte ich alle recht gut mit einem Standard 3mm Fräser erledigten und für dieses Projekt habe ich vorsichtshalber schon mal auf einen kleineren (1,5 mm) Fräser gewechselt. Musste aber auch damit relativ schnell feststellen, dass dieser für diese Schriftgrößen auch noch zu groß ist. 

Also habe ich mir neue, kleinere Fräser bei hartmetalltools.de bestellt. Ich hab mal welche in 0,4 und 0,5 mm Durchmesser genommen und war echt gespannt, wie die Dinger aussehen, wie stabil sie sind und wie man damit arbeiten/fräsen kann.

Hier ein kleiner Ausschnitt aus der Rechnung, aus dem ihr die Preise und Artikelnummern entnehmen könnt.

Ich war dann doch überrascht, als die bestellte Ware bei mir eingetroffen ist. 0,5 mm ist nicht viel und ich hatte ernsthaft bedenken, ob man damit in Holz vernünftig fräsen könnte. Ich möchte hier noch kurz anmerken, dann ich an den Vorschubgeschwindigkeiten erstmal nichts verändert habe und somit die „dünnen Fräser“ genauso schnell vorgeschoben werden, die bislang die mit dem dickeren Durchmesser.

Was man wissen sollte, wenn man ich so dünne Fräser bestellt: man kann effektiv vielleicht nur max. 3 mm tief fräsen, weil dann der Konus des Frässtiftes kommt und dieser sich dann an der Fräsnut „spreizen“ würde. War mir aber egal, weil ich ja eh nur ca. 1 mm tief ins Holz wollte/musste.

Ich war überrascht, dass dann das eigentliche Fräsen der Zahlen und Buchstaben ins Holz so reibungslos funktioniert hat und und der neue Fräser (0.5 mm) seinen Dienst sehr solide verrichtet hat. Nachstehend das Ergebnis und ich möchte noch erwähnen, dass das Holzteil ca. 7 cm lang und ca. 2 cm breit ist. Nur damit ihr eine grobe Vorstellung von dessen Maßen habt.