Shapeoko 2: Weiteres Holzschild gefräst

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Am Wochenende war es wieder einmal soweit – ich hab mit meiner Shapeoko ein Holz- / Namensschild für ein Hochzeitspaar gefräst. 
Mir ist aufgefallen, dass ich mittlerweile soviel Routine habe, dass die Herstellung des Schilds gleich auf Anhieb und ohne größere Komplikationen funktioniert hat. Dennoch dazu vielleicht ein paar Anmerkungen:

  • optisch: Vielleicht sollte ich beim nächsten Mal die Schrift „füllend ausfräsen“, statt nur die „Umrandung“.
    Schaut vielleicht besser aus!?!?
  • Habe dieses Mal bei der Sprühdose matt schwarze Farbe verwendet und das macht deutlich mehr her.
  • Vielleicht sollte ich auch mal mit silberner und goldener Farbe experimentieren, da dies vielleicht besser zum Anlass passt.
  • Das Abschleifen der überschüssigen Farbe habe ich mit meinem Einhand-Exenterschleifer gemacht. Erst, grob, mit 80er Körnung, anschliessend ein zweites Mal mit 240er Schleifpapier. Hat eine sehr schön glatte Oberfläche ergeben. 
  • Anschliessend wieder mit Bienenwachs eingelassen und aufpoliert.
  • Hatte leichte „Ausbrüche“ innerhalb den Buchstaben, was nicht ganz so toll aussieht. Mal überlegen, ich beim nächsten mal einen kleineren Fräser verwende (2mm statt 3mm) und ob ich vielleicht eine andere Holzart verwende.
  • Ich hab übrigens im KFZ Bereich gesehen, da gibt es so „Sprüh-Folie“, die zum Beispiel zum Schutz von Alufelgen aufgetragen werden kann. Diese „Folie“ soll sich, wenn man sie nicht mehr haben möchte, auch wieder abziehen lassen. Müsste das auch mal auf Holz ausprobieren. Also vorher die Folie aufsprühen, dann fräsen und anschliessend die Folie anziehen. Wenn das nämlich gut funktioniert, dann könnte man sich die Schleiferei ersparen.

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Shapeoko 2: neue Spannzange für Kress FME800 (CNC-Plus.de)

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Wie ich im April schon berichtet habe, habe ich mir einen neuen, leistungsstärkeren Fräsmotor für meine Shapeoko 2 bestellt (http://ostermeier.net/wordpress/2017/04/neuer-fraesmotor-fuer-meine-shapeoko-2/) und dabei auf ein Set zurück gegriffen, welches gleich inkl. drei Spannzangen war.

Nun hatte ich aber seither Probleme wenn ich den Fräser wechseln wollte. Auch denn die Überwurfmutter locker bzw. sogar ganz entfernt war, konnte ich den Fräser nur mit extremen Kraftaufwand aus der Kress-Maschine bzw. aus der Spannzange entfernen. Und da ich bei meinen letzten Fräsprojekten auf sehr dünne Fräser (0,4 und 05 mm Durchmesser) gesetzt habe (http://ostermeier.net/wordpress/2017/08/shapeoko-2-schluesselanhaenger-gefraest/), ist es mir dabei passiert, dass der Fräser beim Ausbau aus der Maschine gegen die „Opferplatte“ schlug und gleich mal abbrach, was sehr ärgerlich ist.

Ich habe mir nun bei CNC-Plus (http://cnc-plus.de/) eine neue Spannzange für die Kress-Maschine bestellt und hoffe nun, dass diese besser funktioniert und den eingesetzten Fräser wieder leichter hergibt.

Ok, die Spannzange ist nicht ganz günstig, aber ich hoffe mal das die Qualität stimmt und er Werkzeugwechsel in Zukunft etwas reibungsloser und problemfreier von der Hand geht.

Ich muss hier fairnesshalber erwähnen, dass die neue Spannzange zwar bereits geliefert wurde, ich aber noch keine Zeit fand diese in der Praxis zu testen. Aber ich möchte hier schon mal ein paar Fotos davon euch zeigen.

Die neue Spannzange ist etwas anders geschlitzt, als die, die ich bislang im Einsatz hatte. Recht schön zu erkennen ist auch die Größe mit 1/8 Inch, was ca. den 3,175 mm im metrischen Bereich entspricht.

Hier eine Ansicht von Vorne: Links die Alte und rechts die neue Spannzange. Hier kann man auch erkennen, dass die Rechte – und somit die Neue – etwas feiner gearbeitet ist. Ich hoffe mal, dass sich dies auch in der „Qualität des Werkzeugwechsels“ wieder spiegelt.

Hier beide (alte und neue) Spannzange von oben und hier erkennt man auch, dass beide Spannzangen den gleichen Durchmesser für das Werkzeug haben. Ich hatte nämlich auch schon die Vermutung, dass ich vielleicht beider alten Spannzange nur eine hatte, die für 3 mm Fräser ausgelegt war und diese deshalb so schon sich wieder lösen ließen.

Hier nochmal der Vergleich: Links die alte Spannzange, rechts die Neue von CNC-Plus.

Windows Fenstermanagement mal anders

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Heute hatte ich mal den Fall, dass ich bei einer Remote-Desktopverbindung kurzzeitig auf den Betrieb mit zwei Bildschirmen umgestellt hatte, dort (auf dem zusätzlichen Bildschirm) dann Fenster positioniert hatte und dann doch wieder zurück umgestellt habe auf den Betrieb mit nur einem Bildschirm.

Jetzt ergab sich darauf das Problem, dass der Server sich aber merkte, dass manche Programmfenster ursprünglich auf dem „anderen Bildschirm“ waren und diese dort (wenn auch nicht mehr vorhanden) platziert hat. Somit waren diese Fenster ausserhalb der Reichweite des Benutzers, obwohl diese in der Taskleiste sichtbar waren.

Um die Fenster wieder auf den „Hauptbildschirm“ zu bekommen, gib es von Windows „Bordmittel“ bzw. einen Shortcut, den ich bislang nicht kannte und ziemlich verblüfft war. Nachstehen eine kurze Anleitung, wie ihr das „verschwundene Fenster“ wieder zurecht rückt.

Wählt als erstes mittels „ALT + Tab“ das Programm aus (es muss dafür bereits gestartet worden sein) und lasst dann die Tasten wieder los.
Nun drückt „ALT + Leertaste + V“ und es erscheint am Bildschirm ein „Pfeilsymbol“. Nun könnt ihr mit den Cursor-Tasten das aktive Fenster wieder frei verschieben. Wenn ihr noch wisst, wo vorher der zweite Bildschirm positioniert war, dann könnt ihr jetzt sehr einfach in die entgegengesetzte Richtung das Fenster zurück ins Hauptfenster verschieben. 

Shapeoko 2: Warum funktionieren zwei Achsen nicht mehr?

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Ich bin gerade dabei, dass ich mir einen kleinen PC * für die Werkstatt zusammen baue, mit dem ich dann die Shapeoko steuern möchte. Da ich mit diesem PC in der Testphase bin, wollte ich auch die Steuerung über einen frisch gekauften Bluetooth-Stick ** testen. Die Installation des Sticks verlief erfreulich einfach, weil die Treiber dafür bereits in Windows 7 enthalten waren. Die Koppelung des Rechners und der Fräse verlief auch problemlos und als ich dann mal mit Easel die Shapeoko von Hand steuern wollte, bemerkte ist, dass eine Achse tadellos funktionierte, und die anderen beiden (X und Z) nur so ein „Anfahrgeräusch“ von sich gaben, aber keine wirklich Bewegung stattfand. Seltsam?!!?

Erst dachte ich, es läge vielleicht daran, da ich gerade erst den BT Stick installiert hatte, dass der PC vielleicht noch einen Reboot bräuchte um vielleicht die Treiber noch richtig zu initialisieren. Aber auch nach einem Reboot veränderte sich das Verhalten nicht.
Ich hab mich dann noch etwas mit dein Einstellungen der Fräse im „Easel“ beschäftigt und auch mit den „Erweiterten Einstellungen“ der Bluetooth-Schnittstelle – doch alles hat nichts geholfen.

Erst als ich einen weiteren Probelauf mit meinen Laptop machte (der bislang anstandslos funktioniert hat) und es mit dem das gleiche Verhalten aufwies, wusste ich, dass es nicht an den neuen PC lag, sondern das die Shapeoko irgendwo ein Problem hat.

Nach etwas Suchen bin ich dann schliesslich fündig geworden und der „Fehler“ war relativ einfach. Es war zwei Stecker auf dem Board locker geworden und hatten keinen richtigen Kontakt mehr. Daher wir die Fräse dann wohl erkannt haben, dass die Achse angesteuert wird, aber kein Signal bekommen hat, wie weit sie fahren soll.

Hier auf dem Foto sieht man recht schön, wie die 3 Kabel für die 3 Achsen auf das Board gehen. Und die beiden Kabel, die direkt unter dem Steppermotor enden, sind locker geworden. Und da ich normalerweise noch eine Abdeckung für dieses Board habe, fiel mir dies auch erst auf, als ich diese demontiert hatte.

Nachdem die Ursache nun gefunden war, war die Lösung auch denkbar einfach. Stecker wieder richtig draufstecken, testen und gut war. Ich frage mich jetzt nur, wie und warum diese Steckverbindungen überhaupt locker werden konnten. Denn eigentlich sie die Kabel gut fixiert und können sich garnicht soweit bewegen. Ich muss das nun mal noch beobachten und sollte das mit den lockeren Steckern noch öfter vorkommen, dann werd ich diese vielleicht mal mit einem Heißkleber-Punkt fixieren müssen.

* Sobald ich mal Zeit habe und der Rechner vorzeigbar ist, kann ich euch mal erläutern, welchen Hardware ich dafür verwendet habe. So viel sei schon erwähnt: Ich wollte eine relativ günstige Lösung und ich denke, dass ist mir nun auch gelungen. 

** Nachstehend noch schnell ein paar Tipps für euch, was ihr nehmen könntet, wenn ihr auch einen Bluetooth-Stick für euren PC braucht. ***

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Shapeoko 2: Schlüsselanhänger gefräst

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Meine Nichte hat mich vor einiger Zeit gefragt, ob ich ihr nicht mit meiner Shapeoko einen Schlüsselanhänger machen könnte. Natürlich stimmte ich zu und machte mich dann auch bald an die Arbeit. Es liegt in der Sache der Natur, dass so Anhänger für den Schlüsselbund nicht zu groß sein sollten und daraus ergab sich die Problematik, dass die Schriftzeichen auch relativ klein (ca. 8 mm Höhe) sind.

Meine bisherigen Sachen konnte ich alle recht gut mit einem Standard 3mm Fräser erledigten und für dieses Projekt habe ich vorsichtshalber schon mal auf einen kleineren (1,5 mm) Fräser gewechselt. Musste aber auch damit relativ schnell feststellen, dass dieser für diese Schriftgrößen auch noch zu groß ist. 

Also habe ich mir neue, kleinere Fräser bei hartmetalltools.de bestellt. Ich hab mal welche in 0,4 und 0,5 mm Durchmesser genommen und war echt gespannt, wie die Dinger aussehen, wie stabil sie sind und wie man damit arbeiten/fräsen kann.

Hier ein kleiner Ausschnitt aus der Rechnung, aus dem ihr die Preise und Artikelnummern entnehmen könnt.

Ich war dann doch überrascht, als die bestellte Ware bei mir eingetroffen ist. 0,5 mm ist nicht viel und ich hatte ernsthaft bedenken, ob man damit in Holz vernünftig fräsen könnte. Ich möchte hier noch kurz anmerken, dann ich an den Vorschubgeschwindigkeiten erstmal nichts verändert habe und somit die „dünnen Fräser“ genauso schnell vorgeschoben werden, die bislang die mit dem dickeren Durchmesser.

Was man wissen sollte, wenn man ich so dünne Fräser bestellt: man kann effektiv vielleicht nur max. 3 mm tief fräsen, weil dann der Konus des Frässtiftes kommt und dieser sich dann an der Fräsnut „spreizen“ würde. War mir aber egal, weil ich ja eh nur ca. 1 mm tief ins Holz wollte/musste.

Ich war überrascht, dass dann das eigentliche Fräsen der Zahlen und Buchstaben ins Holz so reibungslos funktioniert hat und und der neue Fräser (0.5 mm) seinen Dienst sehr solide verrichtet hat. Nachstehend das Ergebnis und ich möchte noch erwähnen, dass das Holzteil ca. 7 cm lang und ca. 2 cm breit ist. Nur damit ihr eine grobe Vorstellung von dessen Maßen habt.

 

Test: ODYS Cosmo Win X9 Gold Edition Tablet

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Ich wollte ja schon länger mal die Dienste von Grover (https://getgrover.com/de-de) testen und nun hatte ich dafür einen Anwendungsfall. Irgendwie hat es mich genervt, dass ich immer meinen Laptop holen und „aufbauen“ musste, wenn ich mit meine Shapeoko 2 was machen wollte. Dann kam mit die Idee, dass die rudimentäre Bedienung der Easel-App von Inventables doch auf mit deinem Tablet möglich sein müsste. Ein iPad geht leider nicht, da es die benötigten Treiber nur für Windows und macOS gibt.

Somit wollte ich mal ausprobieren, ob ein kleinen Windows-Tablet hierfür eine Alternative zu meinen „richtigen Notebook“ wäre. Bei Grover ist die Auswahl an Tablets mit Windows relativ übersichtlich und ich wollte jetzt mal zum Testen auch nicht viel Geld ausgeben. Darum für meine Wahl auf das ODYS Cosmo Win X9.

Es sei gleich mal gesagt, man kann die Shapeoko mit diesem Tablet bedienen – das funktioniert.
Allerdings habe ich bei meinen ersten Tests ein paar Sachen festgestellt, die mich doch wieder ins Grübeln kommen lassen und darüber möchte ich hier nun berichten.

Die technischen Spezifikationen des Geräts kann sich jeder schnell mal aus dem Internet raussuchen. Bzw. ich für hier mal ein paar Eckdaten auf:
Prozessor: Intel Atom Quad Core Z3735F (1,83 GHz), Besonderheiten: Full HD IPS (800 x 1280) Farbbildschirm, Kamera: Vorderseite 2 Megapixel und Rückseite 2 Megapixel, Schnittstellen: Bluetooth 4.0, Micro USB Port/USB Host, MicroSD Card: bis 64GB; 2GB RAM, 32GB interner Speicher, Windows 10 Home Betriebssystem, WLAN (802.11 b/g/n), Internet, E-Mail, Games, E-Book und Mediaplayer, G-Sensor (automatisches Drehen der Bildschirmansicht), dünner Rahmen und schmale Bauweise, eingebautes Mikrofon, Lautsprecher, Kopfhörerausgang

Mach mich stört an diesem Tablet sind im Grunde zwei Sachen, die aber doch elementar für mich sind.

1.) Das Tablet ist nicht sonderlich schnell.
Ich glaube dieses Modell ist bereits 1-2 Jahr alt und man merkt ihm einfach an, dass es sich mit Windows 10 etwas schwer tut. Etwas mehr Speed wäre hier schon wünschenswert.

2.) Die Touch-Bedienung ist so lala.
Irgendwie passiert es mir immer wieder, dass ich entweder nicht die Sachen treffe, die ich wollte, oder aber es wird einfach ein Touch nicht erkannt und es folgt somit auch keine Reaktion. Ich weiß nicht genau, an was es liegt, aber ich vermute, dass das Panel selbst die Ursachen sein könnte.

Ansonsten würde mit die Größe und die Verarbeitung des ODYS-Tablets schon gefallen und für den Anwendungsfall ausreichend sein. Auch preislich wäre das Tablet in einem sehr attraktiven Rahmen, da man es für ca. 100 EUR kaufen könnte – oder eben bei Grover für 9 EUR im Monat sich leihen.

Aber was ich grundsätzlich nun erfahren habe, ist die Tatsache, dass die Shapeoko mit einem Windows 10 Tablet bedient bzw. gesteuert werden könnte und das war mit unter auch die Zielsetzung, warum ich mit dieses Tablet ausgeliehen habe.
Ich muss jetzt nur noch für mich selber entscheiden, welchen Weg ich hier zukünftig gehen möchte. Entweder ein etwas höherwertiges Windows-Tablet, vielleicht so in der 200 EUR Preisklasse, welche dann vielleicht auch von der Displaygröße her größer und mehr CPU Power hat. Oder aber eben ein günstiges (gebrauchtes) Windows Laptop.  

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Fitbit Charge 2: Erfahrungsbericht nach 2 Wochen (wasserdicht)

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Nun besitze ich seit gut zwei Wochen meinen Fitbit Charge 2 HR und wollte kurz mitteilen, was meine Erfahrungen damit in dieser Zeit sind.
Anfänglich und vor dem Kauf hatte ich Bedenken, dass der Charge 2 mir zu groß und zu wuchtig sein könnte. Doch diese „Befürchtungen“ haben sich nicht bewahrheitet, sondern eher das Gegenteil ist eingetreten. Der Fitbit Tracker hat für mich und (wie ich meine) dem „durchschnittlichen“ Männer-Handgelenk die genau richtige Größe. Vom Gewicht her ist es so leicht, dass er mir dort nicht auffällt und mich während des Tages sehr unauffällig begleitet.
Die „Schnellansicht“ (das Display aktiviert sich, wenn man das Handgelenk dreht) funktioniert in den allermeisten Fällen sehr zuverlässig und war auch für mich einer der Kaufgründe für diesen Tracker.
Die Akku-Aufzeit pendelt sich bei mir zwischen 5 und 6 Tagen ein, wobei ich vielleicht anmerken sollte, dass ich momentan den Charge 2 nicht beim Schlafen trage und er so in der Nacht wahrscheinlich auf weniger Akku braucht, als wenn er meinen Schlaf aufzeichnen würde. Und weil mir schon gerade beim Akku sind: Man bekommt einen Hinweis, wenn der Akku zur Neige geht. Wenn ich das richtig gesehen habe, dass passiert dies bei ca. 15% Akku-Füllstand. Das ist bei mir in der Praxis so, dass ich noch locker durch den Tag komme und dann Abend und über Nacht den Tracker wieder laden kann.

Und jetzt noch ein „heikles“ Thema. In meinem ursprünglichen Post (http://ostermeier.net/wordpress/2017/07/fitbit-charge-2-hr-nach-einigen-tage/) habe ich ja bemängelt, dass der Fitbit Charge 2 HR nicht wasserdicht ist. Dem ist auch noch nach wie vor so. Was er aber ist, ist „Spritzwasser geschützt“. Bereits nach 2 oder 3 Tagen nachdem ich den Charge 2 hatte, war ich es leid, dass ich den Tracker immer ablegen sollte, wenn ich zum Duschen ging. Also habe ich meinen ganzen Mut zusammen genommen und lies ihn einfach mal angelegt – und sieh da, dass Wasser beim Duschen macht dem Fitbit Tracker nichts aus. Seither lasse ich den Tracker einfach am Handgelenkt, wenn ich zum Beispiel im Fitness-Studio oder auch zuhause unter die Dusche steige. Auch beim Autowaschen habe ich den Tracker einfach angelegt lassen und es hat ihm nichts ausgemacht.
Ich möchte hier aber schon auch deutlich darauf hinweisen, dass Fitbit diesen Tracker als „nicht wasserdicht“ verkauft und es jedem von euch selbst überlassen bleibt, was er mir seinem Tracker so macht. 
Ich für meinen Teil jedenfalls behalten den Fitbit Charge 2 HR auch beim Duschen angelegt und konnte bislang noch keine Probleme feststellen, die sich damit ergeben hätten. Wie sich das Wasser auf längere Zeit auswirkt, kann ich jetzt noch nicht sagen. Aber die Möglichkeit, dass ich meinen Tracker nicht mehr jedes Mal ablegen muss, wenn er vielleicht etwas nass werden könnte, macht den Charge 2 für mich um einiges alltagstauglicher.

Alles in Allem möchte ich sagen, dass der Fitbit Charge 2 HR für mich (bislang) der ideale Bewegungstracker im Alltag ist. Das liegt wahrscheinlich daran, weil er eine ideale Kombination aus Fitness-Tracker und Uhr ist und von der Größe her aber noch so dezent ist, dass er beim Tragen weder großartig auffällt oder gar stören würde.

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Erfahrungsbericht: Huawei Y6 (2017)

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Ich selber kenne mich ja nicht so besonders gut mit Android Smartphones aus und so war ich erst einmal etwas ratlos, als ein neues Geräte für ein Familienmitglied anstand. Es gibt so viele Anbieter / Hersteller, die mit Google-OS noch viel mehr Modelle anbieten. Und die Preisspanne geht von 100 bis 700 EUR.
Um die Sache abzukürzen und einfach zuhalten, haben wir dann beschlossen, dass wir bei dem ALDI Angebot von letzten Woche zugreifen und so sind wir nun zu einem Huawei Y6 (Modelljahr 2017) gekommen. Preis ca. 150 EUR.

Ich will jetzt garnicht auf die technischen Daten des Geräts eingehen, da diese einem „Normalsterblichen“ (wie auch mir) nicht viel sagen. Darum soll dies ein Erfahrungsbericht werden, der mehr auf die „gefühlten Werte“ und das nicht so technisch geht.

Das Gerät ist (im Vergleich zu einem iPhone) ein Plastikbomber. Die Vorderseite ist wirklich ok, aber die Abdeckung der Rückseite ist liebloses, dünnes Plastik. Aber ok, für die Preisklasse darf man vielleicht auch nicht mehr erwarten.

Das Y6 ist für unseren Einsatzfall ausreichend schnell und läßt ich wunderbar flüssig bedienen. Die Hauptkamera dürfte für meinen Geschmack in der Vorschau etwas flüssig reagieren, ist aber eher „Jammern auf hohem Niveau“. Zu den Fotos kann ich noch nichts sagen, weil wir noch keine gemacht haben.

Was mit fehlt ist eindeutig ein Fingerabdruck-Scanner, mit dem am das Smartphone bequem entsperren könnte. Die Zeiten eines PIN Codes sind für mein Empfinden eindeutig vorbei. Aber auch dies dürfte dem günstigen Preis geschuldet sein.

Entgegen so mancher Ankündigung, hat unser Aldi-Modell schon zwei SIM Karten Einschübe. Ob auch der Zweite wirklich funktioniert, kann ich aber leider derzeit noch nicht sagen.

Das Geräte selbst hab 16GB Speicher verbaut, wovon ca. 9 GB dann zur Verfügung stehen. Für Fotos und so weiten, hab ich jetzt mal noch eine SD Karte mit 32 GB bestellt. Bin ja mal gespannt, wie gut man den Speicherort in einem einigermassen aktuellem Android (Version 6.x) umstellen kann. Es würde mir schon sehr viel helfen, wenn geschossene Fotos oder aber auch WhatsApp Anhänge auf die Speicherkarte gingen und nur die Apps auf dem „Hauptspeicher“ wären.

Alles in Allem war ich von dem Huawei Y6 aus 2017 eigentlich positiv überrascht. Das Gerät läßt ich anständig bedienen, ist ausreichend schnell und das Killer-Feature ist eindeutlich (für mich) der Preis. 

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Shapeoko 2: Achsen-Problematik (2. Teil)

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Nachdem ich mich nun etwas wegen der „Achsen-Problematik“ schlau gemacht habe, musste ich leider feststellen, dass es mit einem „einfachen Umstecken“ der Achsen auf dem Board nicht getan ist, da ja bei der Ausführung der Shapeoko von myhobby-cnc.de die Y-Achse mit zwei Motoren betrieben wird und somit dafür auch zwei Steckplätze benötigt werden. 

Meine nächsten Überlegungen gehen nun in die Richtung, ob es nicht auch reicht, wenn ich den „Startpunkt“ in der Easel-Software von „links unten“ auf „links oben“ verändert.

Shapeoko 2: Achsen-Schema

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Gestern habe ich dann mal wieder was an meiner Shapeoko 2 Fräse gemacht und hab mir dabei auch mal Zeit genommen, dass ich mir die „Achsen-Problematik“ etwas genauer anschaue.
Bei meinen letzten Fräsversuchen war ich immer schon etwas irritiert, dass der Fräse in einer andere Richtung los gefahren ist, als ich das erwartet hätte und daher habe ich dann auch Probleme mit den Fräsergebnis bzw. mit der Positionierung auf dem Werkstück gehabt.

Als ich mir das nun gestern in aller Ruhe angeschaut habe, bin ich schnell drauf gekommen, dass meine Vorstellung wie die Achsen laufen und die Wirklichkeit nicht zusammen passen. Ich hab mal versucht das Ganz auf einem kleinen Bild zu erklären.
Nach meiner Vorstellung (durchgezogene Linie) hätte die X-Achse von links nach recht, und die Y-Achse von unten nach oben verlaufen sollen.
In der Realität (gepunktete Linie) ist es aber anders. Die X-Achse geht von unten nach oben und die Y-Achse somit von rechts nach Links. Somit könnte man sagen, dass die Fräse im Prinzip richtig funktioniert, nur dass die Achsen nicht so sind, wie ich mit das vorgestellt haben.

Momentan ist es noch nicht das ganz große Problem für mich, da ich mich einfach umstellen muss. Aber mittelfristig wäre es schon wünschenswert, denn die Achsen so verlaufen, wie ich mir das vorgestellt habe und meinem Verständnis der „Arbeitsfläche“ nachkommt.
Mal schauen, vielleicht komme ich ja noch drauf, wie man die Achsen „vertauscht“ und die Shapeoko unten links ihren Nullpunkt erhält.

Fitbit Charge 2 HR – nach einigen Tage

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Seite ca. 1 Woche habe ich einen Fitbit Charge 2 HR und dieser ist quasi der „Nachfolger“ von meinem Fitbit One, den ich jetzt ca. ein gutes halbes Jahr im Einsatz hatte. Ich habe mir den Charge 2 (https://www.fitbit.com/de/charge2) bei Amazon zu der Zeit gekauft, als dieser „Prime Day“ war – ich bin mir aber nicht ganz sicher, ob dieser Tracker auch wirklich in dieser Aktion mit dabei war. Jedenfalls hab ich für den Fitbit Charge 2 HR mit blauem Armband (Silikon) und in Größe L ziemlich genau 99,00 EUR bezahlt und das war bislang der günstigste Preis, den ich finden konnte.
Ich habe den Charge 2 nun seid einigen Tagen an meinem Handgelenk und muss sagen, dass ich ihn sehr angenehm zu tragen finde. Für mich besonders attraktiv war die „Schnellansicht“, bei der der Fitness-Tracker die Uhrzeit einblendet, wenn man das Handgelenk dreht. Die Aufzeichnung der Aktivitäten erfolgt ähnlich gut, wie beim „One“, nur dass eben unter anderem auch die Harzfrequenz mit abgetastet wird. Ich hab mir jetzt auch mal angewöhnt, dass ich den Tracker auch über Nacht trage, da dieser eine automatische Schlaferkennung hat und ich jetzt mal etwas testen möchte, was dort so aufgezeichnet wird und welche Daten und Erkenntnisse ich darauf erzielen könnte. 
Ich habe den Tracker jetzt den 5. Tag im Einsatz und aktuell ist der Akku bei 20 %. Ich denke mal, recht viel mehr oder längere Laufzeiten werden da wohl nicht gehen, aber muss ja auch nicht.  
Ich bin bei einem Fitbit Gerät geblieben, weil auch die Fitbit App wirklich gut gemacht ist und meiner Meinung nach eine der besten am Markt ist. In Punkto Funktionsumfang und Übersichtlichkeit ist die wirklich ein Maßstab. Etwas schade finde ich, dass Fitbit scheinbar keinen Wert auf Wasserdichtigkeit legt und so ist auch der Charge 2 nicht wasserdicht. Selbst vom Duschen wird abgeraten. Da kenne ich andere Tracker (z.B. welche von Polar), die sind da schon deutlich weiter und können selbst zum Schwimmen mitgenommen werden. Allerdings ist der Charge 2 „spritzwassergeschützt“, was bedeutet, dass im Regen oder beim Autowaschen nichts passieren sollte. 
Alles in Allem gefällt mit der Fitbit Charge 2 HR als Fitness-Tracker wirklich gut und bewährt sich bei mir im Alltag in den letzten Tagen wunderbar. Was man auch nicht unterschätzen darf, ist die Option, dass Zubehör-Hersteller für fast eigentlich alle Fitbit Geräte viele Artikel im Angebot haben und man so seinen Tracker wunderbar personalisieren kann. 

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Überlegung: Umstellen auf ein Mesh WLAN?

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Ja, ich weiß, dass man Mesh anders schreibt. Aber als Fan dieser Serie konnte ich mir diesen Gag nicht verkneifen.

Bei mir zuhause habe ich zwei AccessPoint in Betrieb – das dürfte bei vielen so eine, deren Wohnbereich sich über zwei oder mehr Stockwerke verteilt. Im EG steht im Büro eine FritzBox 7490 und im OG ein AccessPoint von Ubiquti (AP-AC Lite). Die Distanz zwischen den beiden WLAN APs ist gerade so groß, dass sie sich noch etwas überschneiden. Darauf ergibt sich bei mir das Problem, dass ein Endgerät (z.B. mein iPhone) solange wie möglich in einem WLAN „hängen“ bleibt, obwohl das andere WLAN-Signal schon deutlich besser wäre. Das ist dann immer etwas deppert, weil man ca. 2 Meter neben einem AccessPoint steht, das Telefon aber noch im anderen WLAN ist, und man so sehr miese Übertragungsraten hat. Derzeit behelfe ich mir damit, dass ich dann von Hand das WLAN wechsle.
Klar könnte ich die Sendeleistung der einzelnen APs so anpassen, dass sie sich nicht mehr überschneiden, aber dann befürchte ich, dass ich so mir Stellen in der Wohnung schaffe, an denen dann das WLAN nicht mehr gut geht.
Die andere Überlegung ist nun, dass ich auf ein sogn. Mesh-WLAN umstelle. Dabei werden alle APs zu einer einzigen WLAN-Wolke zusammen gefasst und nicht mehr das Endgerät kümmert sich darum, wann es in ein anderes WLAN zu wechseln hat, sondern die AccessPoints machen dass.
Sowohl Ubiquti, als auch AVM arbeiten an diesen Mesh-Netzwerken. Ubiquti hat schon fertige Produkte und der Mesh-Router kostet bei Amazon ca. 150 EUR. Bei AVM befindet sich dieses Projekt noch in der Beta-Phase, wird aber vermutlich nicht mehr lange auf sich warten lassen. 

Bei Ubiquti wäre der Vorteil, dass ich mit der Sendeleistung bzw. der Reichweite der AP-AC Lite AccessPoints mehr als zufrieden wäre und diese auch dann in ein Mesh-Netzwerk übernommen bzw. integriert werden könnten. Bei dieser Konstellation würde ich dann den Mesh-Router ins Büro stellen und bei der FritzBox das WLAN deaktivieren.

Bietet AVM diese Funktionalität an, dann könnte ich meine Fritzbox einfach weiter betrieben, hätte dann aber den Ubiquti AP über. Dafür müsste ich mir dann (vermutlich) einen AVM WLAN Repeater zulegen. Welchen genau, kann ich derzeit noch nicht sagen. Aber die Investition wäre vermutlich etwas günstiger, als die 150 EUR für einen Mesh-Router von Ubiqiti. Auch wenn ich mal mein WLAN erweitern möchte, wäre es wahrscheinlich günstiger einfach nochmal einen WLAN Repeater von AVM zu besorgen.  Aber hier muss man vielleicht mal abwarten, wann und „wie“ das Mesh-WLAN von AVM ausgerollt wird.

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Adobe Acrobat 10 Pro und die (fehlende) Datei xerces-c_3_1.dll

Written by on . Posted in Allgemein, Windows 7

Heute bekam ich plötzlich beim Öffnen des Adobe Acrobat 10 Pro die Fehlermeldung, dass die Datei „xerces-c_3_1.dll“ nicht gefunden werden konnte.

Ich hab dann im Windows-Ordner in „System32“ geschaut und war die Datei auch vorhanden. Mein Verdacht, dass die Datei vielleicht beschädigt sein könnte widerlegte ein „System File Check“ (SFC -scannow), so wie mein Versuch die gleich Datei von einem anderen Windows 7 PC zu verwenden.

Ein guten Hinweis habe ich dann erhalten, als ich den Programme-Ordner nach dieser Datei durchsuchen ließ, denn hier erhielt ich den Hinweis, dass betreffende Datei in einem Config-File eines Acrobat-Plugins vorkam.
Ich nächsten Schritt habe ich einfach mal besagtes Plugin-Verzeichnis aus dem Acrobat-Verzeichnis verschoben und das Programm gestartet – und siehe da, es kommen keine Fehlermeldungen mehr.

Als nächstes habe ich betroffenes Plugin „sauber“ deinstalliert und im Anschluss erneut auf den Rechner drauf gespielt. Acrobat 10 Pro gestartet und immer noch keine Fehlermeldungen erhalten. Ich denke mal, dass sollte es gewesen sein. 

Windows 10: Installation von Software wird blockiert

Written by on . Posted in Allgemein, Windows 10

Heute hatte ich zum erstem Mal den Fall, dass eine Software, die ich unter Windows 10 (inkl. allen verfügbaren Updates) installieren wollte, den Hinweis bekam, dass die Installation von diesem Herausgeber blockiert wird. Ich denke mir mal, dass hängt zum einen mit irgendeinem Windows 10 Update zusammen, welches vor kurzem installiert wurde, und zum anderen mit irgendwelchen älteren Zertifikaten, die bei dem Setup verwendet werden.

Glücklicherweise gibt es eine recht einfache Vorgehensweise, wie man Windows 10 doch dazu bewegen kann das Setup auszuführen.

  1. Als erstes ruft man eine Eingabeaufforderung mit höheren Rechen aus
    (recht Maustaste „Als Administrator ausführen“)
  2. Dann sucht man sich im Explorer die Setup Datei und zieht diese in die CMD Box
  3. Dort sollte nun die Datei inkl. kompletten Pfad erscheinen
    (Bei Netzlaufwerken hat es bei mir Probleme gemacht, so dass ich den Ordner mit dem Setup lieber mal auf die lokale Platte kopiert habe.)
  4. Nun konnte ich mit RETURN einfach die Zeile in der DOS Box bestätigen und das Setup wurde ausgeführt.