Basteln: Ikea Spiegel und WM-Kronkorken

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IMG_5807Die Brauerei Wittmann aus Landshut hatte anlässlich der Fussball-WM 2014 ein Gewinnspiel, bei dem Kronkorken mit Landes-Flaggen gesammelt werden mussten. Da uns viele dieser Kronkorken über geblieben sind, haben wir überlegt, was wir damit machen könnten.

Es kam uns die Idee, dass wir einen WM-Spiegel basteln könnten, der meinen (fussballbegeisterten) Kindern natürlich sofort gefiel.

Damit wir uns nicht zu viel Arbeit machen mussten, wollten wir einen fertigen Spiegel verwenden. Fündig geworden sind mit bei IKEA beim Produkt „Malma“ zum Preis von 1,99 EURO.

Als Erstes habe ich mir einen Plan gemacht, wie die Kronkorken auf dem Spiegelrahmen angeortnet werden sollen.
Damit ich noch direkt auf den Spiegelrahmen anzeichnen musste, habe ich einfach mit einem breiten Tesa Krebband die betreffenden Stellen abgeklebt.

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In Textform bedeutet dies:

  • Der Spiegelrahmen hat eine Breite von 80mm.
  • Die äußere Kronkorkenreihe wird mit 20mm Abstand von der Kante angezeichnet.
  • Die innere Kronkorkenreihe  wird mit 60mm Abstand von der Kante angezeichnet.
  • Die äußere Reihe hat einen Anstand von 43mm von „Mittelpunkt-zu-Mittelpunkt“.
  • Die innere Reihe hat einen Anstand von 45mm von „Mittelpunkt-zu-Mittelpunkt“.
  • Dieses zeichnet man am besten mit einem Zirkel an.

Wenn dies erfolgt ist, kann man sich schon ans Bohren machen. Ich habe dazu eine Ständer-Bohrmaschine verwendet und die Bohrungen ca. 4mm tief gemacht.

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Wenn das Bohren erfolgreich war, dann sollte der Spiegel im Anschluss so wie das folgende Bild aussehen.
Kleiner Tipp noch: Ich habe den eigentlichen Spiegel aus dem Rahmen ausgebaut, damit ich nicht Gefahr laufe, dass dieser während des Bohrvorgangs bricht. Dieser ist mit Heißkleber fixiert und dann mit einem Cutter-Messer gut entfernt werden.

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Im Anschluss könnte der Rahmen noch mit einer Sprühdose lackiert werden (was evtl. Sinn macht, weil dann die Bohrungen die gleiche Farbe haben, wie der Rahmen selbst). Und abschließend habe ich die Kronkorken mit etwas transparenten Silikon eingeklebt.

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Markus Ostermeier

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Comments (2)

  • Beate

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    Das ist ja eine nette Idee, macht aber ganzschön viel Arbeit! Ich habe mir einen ähnlichen Spiegel gebastelt, allerings habe ich keine Bohrungen vorgenommen. Ich habe von meinen Pins einfach die Nadel entfernt und habe die Ränder der Pins mit Heißkleber an dem Rahmen fetsgeklebt. Das funktioniert auch sehr gut, die Pins sind dann halt nicht im Rahmen eingelassen aber das stört mich nicht weiter. Die Kleberüberreste habe ich mit meinem Cuttermesser (hier gekauft abgeschnitten. Dabei muss man aber vorsichtig sein, dass man nicht abrutscht. Ich habe mir einen ordentlichen Kratzer in meinen Lack gehauen. 🙁 Aber auf jeden Fall eine tolle Idee, vielen Dank für den Tipp! 🙂

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