Autotest: Opel Mokka

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IMG_2039Am letzten Wochenende konnten wir uns von unserem lokalen OPEL Vertragshändler (Autohaus Nachtmann in Rohr) einen OPEL Mokka ausleihen und testen. Dazu möchte ich ein paar Zeilen schreiben.
Derzeit sind wir nicht in der „Verlegenheit“, dass wir uns nach einem neuen Fahrzeug umschauen müssten, darum war der Wochenend-Test mehr informativ und weniger kaufentscheidend.
Das Fahrzeug wirkt von aussen sehr wuchtig und groß. Bereits beim Einsteigen merkt man, dass der Mokka aber nur so wirkt und innen sich so klein gibt, wie er wirklich ist. Man darf auf nicht vergessen, dass er auf der Corsa-Plattform aufgebaut ist – da sollte man dann auch keine Größenwunder erwarten. Was mich positiv überrascht hat, was die Verarbeitung des Cockpits. Die ist nochmal besser geworden, als im Vergleich zu unserem ca. 2 Jahre alten OPEL Meriva. Was mir auch aufgefallen ist, war, dass die Innenraum-Designer anscheinend die Bedienung des Radios überdacht und -arbeitet haben. Sind in unserem Mervia alle Tasten noch ungefähr gleich klein, so sind nun im Mokka die wichtigeren Bedienelemente gewachsen und können auch während der Fahrt gut gefunden werden.
Was mir auch aufgefallen ist, ist dass unser Proband laut Datenblatt 140 PS hat. Was faktisch erstmal nicht so wenig ist. Aber die Fahrleistungen waren eher mau. Erst dachte ich, des läge am eingeschalteten ECO-Mode, doch auch das Deaktivieren ließ keine Fahrfreude aufkommen. Das ist schon seltsam. Denn laut Beschreibung bekommen die OPEL Fahrzeuge immer mehr Leistung, aber die Agilität steigt nicht im gleichen Maße. Ein persönliches Beispiel:
Wir hatten vor unserem jetzigen Mervia ebenfalls einen Meriva. Da jedoch noch die alte, ursprüngliche Bauform. Benziner mit ca. 100 PS. Der ging ganz ordentlich. Als wir uns dann den aktuellen Meriva angeschaut haben, mussten wir feststellen, dass hier die 100 PS zu wenig sind und wir griffen zu dem 125 PS Modell. Ok, das Fahrzeug ist bestimmt auch schwerer geworden, aber trotzdem. Und beim Mokka ist es mir noch deutlicher geworden. Ich würde mal sagen, der Mokka ist gleich groß oder etwas kleiner als unser Meriva. Aber die 140 PS reichen für meinen Geschmack nicht aus. Hier würde ich mir etwas mehr Durchzug wünschen.
Was mich hingegen fasziniert hat, was die Innenraumbeleuchtung „bei Nacht“. Da haben sich die OPEL Designer Mühe gegeben und die Mittelkonsole ist von einem leichten Leuchtschimmer eingerahmt. Das gefällt.
Was mich etwas verwundert hat, war dann doch auch noch der (Listen)Preis. Wie gesagt, wir hatten den 140 PS Benzinger mit einiger Ausstattung (Winterpaket, Technikpaket und sonst auch noch ein paar Sachen) und ausgezeichnet war er mir gut 26.000 EUR. Das ist schon (für mein Empfinden) ganz schön happich für ein Fahrzeug auf Corsa-Basis.
Kurios auch: An der Heckklappe stand etwas von „4×4“, was auf einen Allrad-Antrieb hindeuten würde. In den technischen Fahrzeugdetails stand davon aber nichts. So dass ich jetzt adhok nicht sagen könnte, ob wir einen Allradler hatten oder nicht. Aber dies würde zumindest den hohen Preis etwas erklären.

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Markus Ostermeier

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